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Suche Medikamente zur Ausschaltung der Libido

Mlarkusr_86


Also, wahrscheinlich findest du an meinem Vorschlag auch einen Haken, aber ich schreib das jetzt trotzdem mal, da ich das Thema nun mal interessiert mitverfolgt habe.

Wenn du gewissermaßen einen sexuellen Leidensdruck verspührst, warum gehst du dann nicht mal zu einer Professionellen?

Dann legst halt mal 100€ für 45 Minuten oder so auf den Tisch, dann haste auch Sex. Aber die chemnische Kastration, naja da würd ichs lieber mal bei einer Professionellen probieren

cQr0azyrexd


Er hat soch doch schon öfters Sex von einer "Professionellen"gegönnt, so wie ich das verstanden habe, aber auf Dauer ist das keine Lösung.

100€ für 45 Minuten..... joah bei durchschnittlich 2 bis 3mal Sex die Woche... man man da muss man doch echt reich sein

Moa6rkuxs_86


Ach so, wenn dem so sein sollte das er sichs schon öfters gegönnt hat, hat sich das Thema ja schon erledigt.

Dann muss er halt enthaltsam leben, geht alles wenn man nur will ;-)

L5eistu(ngs/spoxrtler


@ Georgionis

Impotenz ----> keine errektion bekommen können

Pozent ----> da hat man keine Probleme mit der errektion

Libido ----> die sexuelle lust an sich ... ob man juckig/geil ist (unabhängig davon ob man einen hochbekommt oder nicht)

YJurixka


"Meine Freizeitaktivitäten sind nicht unbedingt Hotspots zur Kontaktpflege. Oft gehe ich einige Stunden in Wald und Bergen wandern, oft besuche ich klassische Konzerte (Bei denen ich noch nie mit einem der anderen Gäste ein Wort gewechselt habe), oft gehe ich in Museen, Galerien, Theater und Kinos - natürlich ohne Begleitung und ohne mich dort mit jemandem zu unterhalten. Ich gehe auch regelmäßig essen und in Cafes, allerdings natürlich ebenfalls ohne Begleitung und ohne irgendeinen der anderen Gäste zu belästigen. An der Uni hatte ich während meines gesamten bisherigen Studienverlaufes mit niemandem persönlichen Kontakt, und in meinen bisherigen Nebenjobs ergibt sich ebenfalls nicht mehr Kommunikation als einige routinierte Floskeln."

Warum igelst du dich so ein? Die Uni ist die beste Möglichkeit Kontakte zu knüpfen. Sei es nun mit dem Sitznachbarn im Seminar, den Jungs aus den Sportveranstaltungen oder auf den Studenten-Feten. Es gibt immer die Möglichkeiten mit Menschen ins Gespräch zu kommen und über routinierte Floskeln hinweg zu kommen. Allerdings muss man da dann eben mal über seinen Schatten springen und auf andere Menschen zugehen. Tust du soetwas? Gehst du auf andere zu? Oder wartest du, dass alles auf dich zukommt?

"Na, jetzt wollen wir aber auch nicht übertreiben. Ein muskelgestählter, braungebrannter, schlanker Zweimetermann mit symmetrischen Gesichtszügen und makelloser Haut wird ohne Zweifel auch dann ein erfülltes Sexualleben haben können, wenn es sich bei ihm um einen sterbenslangweiligen, völlig interesselosen und bösartigen Schwachkopf handelt. "

Gut, mag sein dass dieser "Adonis" mehr Sex hat als andere, allerdings wird es bei diesem Menschen wohl selten, und wenn dann nicht sonderlich lange auf eine funktionierende Partnerschaft hinauslaufen. Und ein One-Night-Stand nach dem anderen wird wohl kaum dein Ziel sein, oder? Ich denke mal eine allgemeine Beziehungsfähigkeit und eine daraus resultierende funktionierende Sexualität ist wohl eher dass was du am Ende willst (wenn auch mit Zwischenstop bei den ONS). Korrigier mich ruhig wenn ich falsch liege. Geht es dir einzig und allein nur um Sex?

"Bis zu einem gewissen Grad, den ich bereits annähernd vollständig ausgeschöpft habe. Gewisse anatomische Gegebenheiten lassen sich ohne massive chirurgische Eingriffe (Die ich mir nicht leisten kann) nicht korrigieren. "

Worin genau bestehen denn deine anatomischen Defizite denn? Hast du die bisher schon mal erwähnt?

"Du könntest dein Problem auf wesentlich gesündere Art und Weise beseitigen, wenn du nur endlich mal einsehen würdest wie man vernünftig an soetwas herangeht."

Natürlich wäre es wesentlich gesünder einmal über deinen eigenen Schatten zu springen und an deiner sozialen Kompetenz zu arbeiten. Du befindest dich momentan im besten Experimentierfeld (Uni).

Eine Kastration sorgt ja letztendlich nicht einfach nur für einen fehlenden Sexualtrieb, sondern zieht noch viele weitere Nachwirkungen mit sich, die mit der fehlenden Hormonproduktion einhergehen. Und du lässt dir ja wohl kaum die Hoden entfernen/außer Kraft setzen, um anschließend Hormone zu schlucken und genauso weit wie vorher zu sein, oder?

M1anniDasMwammuxt82


Da muss ich Yurika grade mal Recht geben!

Eine Kastration führt unter anderem dazu:

das du Antriebslos wirst (super fürs Studium),

dein Körper etwas weiblicher wird (männliche Hormone fehlen) super wenn man sich schon hässlich findet,

starke Persönlichkeitsveränderungen, bis hin zur depression. Auch super, wenn einem das Leben schon so schlecht vorkommt, das man an den Strick denkt.

Außerdem kommen noch Stoffwechselstörungen dazu (führt meistens zu Fettleibigkeit und weiteren Erkrankungen)

Aber prima, das du meinen ersten Beitrag so geschickt übergangen hast.

Die idee mit dem Flirt Coach gäbe es noch zu diskutieren!

Ja, flirten kann man lernen! Einfach nur mal ein lächeln bei einer wildfremden Frau auszulösen, das baut einen innerlich sehr auf, und das kannst auch du. Sie muss dich deswegen ja nicht heiraten wollen.

Du musst dich ja dafür nichtmal ändern. Man wird von anderen sowieso IMMER anders wahrgenommen, als man sich selber wahrnimmt.

Lass dir doch mal erklären, wie man seine Körperhaltung offener gestalten kann. Wie man ein gespräch mit fremden beginnen kann.

Wie man sich selber für andere interessant machen kann, ohne sich zu verstellen.

Ich frage mich, warum lässt du dich auf die ganzen Diskussionen hier ein?

Entweder du willst ein (frei verkäufliches) Medikament, das die Libido zerstört. Das kennt hier offensichtlich KEINER. Vermutlich, weil der ganze Prozess sehr stark hormonell gesteuert ist. Und grade Medikamente, die in den Hormonhaushalt eingreifen 1. meistens schwere Nebenwirkungen haben und 2. dem Körper sehr leicht bleibende Schäden zufügen können.

Um an ein solches Medikament zu kommen, müsstest du in jedem Fall zum Arzt gehen. Dein Hausarzt wird dir aber nicht so etwas verschreiben und dir vorschlagen mit einem Therapeuten zu sprechen. Das willst du ja offensichtlich nicht.

Oder du willst, das dir hier geholfen wird.

Niemand von uns kann dir aber hier helfen. Denn du kannst dir ja nur alleine helfen.

Dazu könntest du einige von den Ratschlägen hier mal versuchen umzusetzen. Aber stattdessen teilst du jedem einzelnen mit, wie schlecht seine Idee ist. OHNE es probiert zu haben.

Und warum?

Weil du eine Meinung hast! Und deine Meinung gibt dir einen festen Standpunkt.

Lass mich hier ( für dich als Mathematiker) A.Einstein zitieren "Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt."

Wenn du meinst es ist so, dann muss es so sein.

Warum nochmal? Ach ja, du hast 2 Studienabschlüsse. Dann kannst du nicht irren.

Wach auf! Alle Wissenschaftler waren immer sicher, das die Welt eine Scheibe ist. Bis ihnen jemand das Gegenteil bewiesen hat.

Alle Wissenschaftler waren sicher, dier Sonne dreht sich um die Erde, bis ihnen jemand das gegenteil bewiesen hat.

Die hatte alle zusammen mehr Studienabschlüsse als du und es waren sicher auch viele dabei, die intelligenter waren als du.

Aber sie hatten einen Standpunkt sie haben geglaubt und gewusst, dass das was sie denken korrekt ist!

Du bist nur EINER, wir alle versuchen dir zu zeigen, das sich die Sonne nicht um deine Kugelrunde Welt dreht.

Aber du glaubst uns ja nicht!

Du hast zwei Möglichkeiten:

1.Endweder merkst du, das auch mal andere recht haben und nimmst vorschläge an: Thearapie, Flirt Coach, Auf eigene Faust versuchen Kontakt mit Menschen zu bekommen.

2. Du siehts ein, das es hier keinen weiteren Zweck hat und bendest diese Diskussion hier, weil du dein leben weiter führen willst wie bisher.

Als einsamer Mensch auf dem Berg der Intelligens. Mitten auf der Scheibenwelt, um die sich die Sonne dreht.

C#Barxkyn


anstatt meinen langen beitrag zu lesen wundert es mich nicht das die meisten mal wieder dafür zu faul sind

wie du selbst geschrieben hast, meinst du, die meisten fehler zu haben als alle anderen

das kommt jedem so vor, "ich hab nen fetteren arsch als meine freundin" usw usw

würdest du nicht so negativ auftreten, das strahlst du nämlich aus, dann würde das ganze schon besser aussehen.

Mein Freund ist auch nicht der schönste, aber ich liebe ihn, egal was komme...

und er ist mir äußerlich nicht gerecht (sagen die meisten)

und weißt du was? es interessiert mich einen scheißdreck was die anderen sagen

würdest du die einstellung zu dir selbst ändern, würdest du nicht immer so negativ auftreten und somit könntest du dein sexualleben ausleben

es gibt keinen menschen der zu hässlich ist, um ein sexualleben haben zu können, das ist kompletter mist....

männer, die introvertiert sind, und schweigsam, auf die reagiere ich mehr als auf diejenigen die mich volllabern...

du hast ein falsches bild von deiner umgebung

und wie du selbst sagst, du wechselst mit keinem menschen ein wort, nrigends, nirgendwo, nicht bei der arbeit usw,

und dann sagst du hast kein sexualleben weil du so hässlich bist, ist unverständlich....

es wurde noch kein mensch geboren der komplett kommunikationsunfähig ist

und wenn du wirklich, so dermaßen gerne, ein sexualleben haben möchtest, dann such im internet.. .da gibt es keine kommunikationsschwierigkeiten

Ruunni,n Wrilxd


Hab mir das jetzt alles durchgelesen und glaube das irgendeine Diskussion völlig

unnötig ist. Du weichst ja keinen Millimeter von deinem Standpunkt ab, hast dir eine Welt zurecht gelegt in der du

eigentlich nichts ändern willst oder kannst (klar sagst du das du es willst aber an deinem tatsächlichen Willen sich zu ändern

oder den eigenen Standpunkt einmal zu überdenken zweifle ich arg.) Du hast auch gesagt das du keiner

Person ausser dir selbst traust deine Probleme herauszufinden und daran zu arbeiten, also wird dir hier im Forum

wohl keiner helfen können.

Zu deiner ursprünglichen Frage kann ich nur zu sagen mein alter Bio Lehrer nannte es damals die Ziegelstein-Methode.

Ist zu 100% sicher und super billig, kann aber ein wenig schmerzen und alles was du brauchst sind zwei Ziegelsteine.

Einen Ziegelstein hingelegt Hoden dazwischen und mit dem andren...kann man sich denken ]:D

Ich empfehle vorherige Betäubung mit Eiswasser.

Gqrünier KaIktus


Ich kann den Ersteller dieses Fadens sehr gut verstehen, denn ich selbst habe vor Jahren einen ähnlichen Faden angelegt.

Die Reaktionen waren denen hier sehr ähnlich: Völliges Unverständnis, der Rat zu einer Professionellen zu gehen, sinnlose Scherze a la "Schneid sie Dir doch ab" usw. usf.

Ihr versteht nicht, dass es viele Männer da draußen gibt, die keinen Sex haben KÖNNEN - einfach weil sie praktisch chancenlos bei Frauen sind. Sei es durch ihr Aussehen oder eher dadurch, weil sie nun mal kein Selbstvertrauen haben (so wie es bei mir ist). Frauen lassen solche Typen maximal als Kumpel ran, dann aber auch nicht in ihr Höschen.

Oder anders: Männer, die sehr wohl eine Partnerin haben, die diese auch lieben, aber leider.... sie will keinen oder fast keinen Sex mehr. Solche Fälle gibt es viele, man liest auch hier im Forum oft davon.

Was soll "man" da tun?

Auch hier kommen völlig nutzlose Ratschläge wie "Na dann MUSST Du halt auch auf Sex verzichten" oder das Gegenteil "Dann geh halt fremd".

Dieses Forum und vor allem die Rubrik "Sexualität" ist aber wohl der falsche Ort für so einen Faden. Denn hier lesen und schreiben scheinbar großteils Personen, die ein erfülltes Sex-Leben haben und für die es einfach unvorstellbar ist, dass es Männer gibt, die sich so schwer tun mit einer Frau intim zu werden.

Ich selbst kann Georgionis leider auch keine Hilfe anbieten. Denn obwohl ich schon seit Jahren nach so einem Mittel suche, ich habe noch keines gefunden. Den Sexualtrieb zu verstärken, das wird gesellschaftlich akzeptiert (Viagra & Co). Ihn zu senken oder gar abzuschalten ist ein Tabu.

GNeorxgBionxis


Ich glaube, dass die Wut, die gegenseitigen Missverständnisse und Unterstellungen in solchen und ähnlichen Threads vor allem daher rühren, dass die meisten Menschen sich weigern, anzuerkennen, dass es so etwas wie unlösbare Probleme geben könnte. Der Verlauf meines Threads ist geradezu klassisch:

1.) Ich eröffnen einen Thread, in dem ich um Rätschläge zur Ausschaltung der Libido bitte, weil ich davon überzeugt bin, dass ein Sexualleben dauerhaft außerhalb meiner Möglichkeiten liegt

2.) Andere User fangen an, mit mir hartnäckig darüber zu diskutieren, warum ich so sehr von dieser Unmöglichkeit überzeugt bin

3.) Ich betone erneut, dass ich nicht hier bin, um nach Vorschlägen zu suchen, wie ich ein Sexualleben bekommen kann, denn wie ich bereits klargestellt habe, halte ich das für völlig unmöglich

4.) Mir wird Beratungsresistenz und Starrsinn vorgeworfen, obwohl ich die Diskussion über meine angeblichen Sexualchancen gar nicht führen wollte

5.) Allgemeine gegenseitige Verärgerung, die Diskussion bleibt stecken

Ich glaube, dass die meisten hiesigen User eine ganz simple Tatsache einfach nicht akzeptieren können: Ein erheblicher Teil aller Männer ist, sei es nun aufgrund ihres Aussehens oder exzentrischer Charaktermerkmale, vom Partnermarkt faktisch vollständig ausgeschlossen. Diese Männer, die nun einmal sexuell nicht begehrenswert sind, können durch kein gezieltes Training begehrenswert werden und haben auch, wenn sie sich jahrelang ums Verrecken anstrengen, nur minimale Chancen, außerhalb des Bordells jemals eine Frau berühren zu können. Diese ihrer Natur völlig zuwiderlaufende Lebenssituation verursacht einen ungeheuren Leidensdruck, den ich - da das Übel in den meisten Fällen unheilbar ist - durchaus mit der Intensität schwerster körperlicher Erkrankungen vergleichen würde. Die wenigen Studien, die es über das Thema dieser unfreiwillig zölibatär lebenden Verlierer des Partnermarktes gibt, zeigen, dass bis zu einem Drittel von ihnen Suizid begeht und ein weiteres Drittel in schwerste chronische Depressionen verfällt, die sie arbeitsunfähig machen. Mit anderen Worten: Die auf psychischer oder physischer Unattraktivität beruhende sexuelle Chancenlosigkeit vieler Männer ist praktisch eine Krankheit, die zu einem Drittel tödlich und zu einem Drittel mit dauerhaftem Invalidentum endet. Sexuell dauerhaft chancenlos zu sein ist einer der grauenhaftesten psycho-sozialen Defekte, unter denen ein Mensch nur leiden kann, er entzieht den Betroffenen praktisch alles, wofür es sich lohnt zu leben. Spötteleien oder ein "Na, dann streng dich mal ein bisschen an, dann wird es schon!" sind für Betroffene einer so furchtbaren und ausweglosen Lebenssituation blanker Zynismus.

Auch die Unterstellung, dass die Betroffenen sich nicht anstrengen, entbehrt meistens jeglicher Grundlage. Die meisten Männer in einer ähnlichen Situation, die ich kenne oder von denen ich bislang gehört bzw. gelesen habe, strengen sich bis zum totalen physischen und psychischen Zusammenbruch an, um aus dieser Hölle zu entkommen - schaffen es aber dennoch so gut wie nie, denn ihr Problem ist in den meisten Fällen NICHT mangelnde Aktivität oder eigenes Fehlverhalten, sondern der schlichte Sachverhalt, dass sie sexuell nicht begehrenswert sind, und das ist nahezu nicht beeinflussbar.

Ich will das einmal an meiner eigenen Biographie illustrieren. Bis ich 17 war, war ich physisch extrem unattraktiv. Ich hatte starkes Übergewicht, trug grauenhafte Kleidung, eine furchtbare Brille, war unsportlich usw. Mit 17 wurde die sexuelle Frustration langsam schmerzlich, also begann meine Transformation. Ich unterzog mich einer grausamen Radikaldiät, trieb exzessiv Sport, unterzog mich jeden Tag einer ein- bis zweistündigen Muskeltrainingstortur. All das machte mir keinerlei Spaß, ich zwang mich mit eiserner Disziplin dazu. Und siehe da: Binnen eines halben Jahres nahm ich 40 Kilo ab und war nun ein schlanker, sportlicher Mann mit einem einigermaßen muskulösen, trainierten Körper. Dazu trug ich nun Kontaktlinsen statt Brille, gab fast mein ganzes Geld für regelmäßige Haarschnitte und elegante Kleidung aus und intensivierte meine Hygiene und Körperpflege bis zum Gehtnichtmehr. Ich hatte aus meinem Körper nun wirklich das absolute Maximum dessen herausgeholt, was ohne teure chirurgische Eingriffe nur irgendwie möglich war. Dieses unmenschliche tägliche Muskel- und Konditionsprogramm sowie die eiserne Reglementierung meiner Ernährung und die strenge Kontrolle meiner Kleidung und sonstigen äußeren Erscheinung hielt ich ohne Rückfälle fünf Jahre durch - FÜNF lange Jahre!

Dazu zwang ich mich auch zu einer Änderung meines Sozialverhaltens: Obwohl ich solche Veranstaltungen hasse, zwang ich mich zum Besuch aller Schul- und später Studentenparties, ich ging jedes Wochenende ohne die geringste Neigung in Diskotheken, Clubs und Bars. Ich meldete mich bei Dutzenden Internet-Singlebörsen an und schrieb hunderte Frauen an, hatte insgesamt auch immerhin Dates mit über einem Dutzend verschiedenen Frauen.

Nur: All das brachte mich keinen Schritt weiter. Nicht EINEN EINZIGEN Millimeter! In diesen fünf Jahren Drill und lückenloser Selbstdisziplin zeigte keine einzige Frau auch nur das allergeringste Interesse an mir, in keiner einzigen Situation in einem Club oder bei einem Date geriet ich jemals auch nur in die Nähe eines Kusses. Bis auf zwei meldeten sich alle Datingpartnerinnen nach dem ersten Treffen nie wieder. Zwei weitere hielten es zwei Dates lang aus und verschwanden dann von der Bildfläche. In Discos, Clubs und Bars wurde ich niemals angesprochen, niemals zum Tanzen aufgefordert und generell niemals im Mindesten beachtet, es sei denn, jemand brach in Lachen aus über den komischen Typen, der so linkisch und verloren in der Ecke herumsteht.

Ich stellte in diesen fünf Jahren fest, dass all diese Veränderungen NICHTS brachten, dass mein Verhalten und sogar meine optische Veränderung nicht die allergeringste Verbesserung meiner Chancen bewirkten. Ich war sexuell noch genauso abstoßend wie zuvor. Also ließ meine Disziplin langsam nach, ich ernährte mich wieder ungesünder, trieb kaum noch Sport, ließ die ungeliebten Disco- und Clubbesuche wieder fallen und schrieb kaum noch Frauen im Internet an. Auch der Verzicht auf bewusste Suche (Bekanntlich findet man ja angeblich nur, wenn man gerade nicht sucht) hatte natürlich keinerlei positive Auswirkungen. So schlurfe ich seit drei weiteren Jahren wieder dahin.

Aus der Verzweiflung über die totale Chancenlosigkeit, die völlig Perspektivlosigkeit meiner Situation steigert sich langsam in Raserei, weil ich gesehen habe, dass eine Veränderung der Situation NICHT in meiner Macht liegt. Ich sehe ohnmächtig zu, wie mein Leben ereignislos an mir vorbeizieht und ich langsam in Weinerlichkeit und Verzweiflung versinke und kann den Kurs nicht einmal minimal beeinflussen. Und ich weiß, dass sich das niemals ändern wird.

Der Gedanke der chemischen Kastration ist alles andere als eine emotionale Kurzschlusshandlung. Seit fast zehn Jahren kämpfe ich mit aller Kraft darum, ein normales Leben führen zu können - aber es geht einfach nicht, ganz gleich, was ich tue. Die Tatsache, dass ich sexuell nicht begehrenswert bin, liegt als unüberwindlicher Fluch über meinem Leben. Die Ausschaltung dieses mich terrorisierenden und mein Leben langsam zerstörenden Sexualtriebes ist der letzte mir zur Verfügung stehende Notanker, um vielleicht doch noch Frieden zu finden und ein erträgliches Leben führen zu können.

GXr_ü@ner1 Kak>tuxs


:)^

Ich verstehe Dich nur zu gut.

Zwar habe ich mittlerweile Umgang mit Frauen, aber dieser ist rein platonisch. Teilweise sind diese Frauen glücklich verheiratet; sie verlassen sich einfach darauf, dass ich mich asexuell verhalte. Würde ich davon auch nur ein wenig abweichen, würden diese Freundschaften sofort zerbrechen :-(

Mit den Jahren habe ich mir angewöhnt Sex als etwas Schlechtes zu sehen. Zwar mache ich noch oft SB, aber das ist für mich nur mehr eine Art Überdruckventil und kein wirkliches Vergnügen mehr.

Damit habe ich es mühevoll geschafft, dass ich mich auch in der Gegenwart von sehr begehrenswerten Frauen völlig asexuell verhalten kann UND dabei noch jede Menge Spaß habe. Es ist einfach sehr gut so. Nur ab und zu gibt es noch diese Gedanken, vor allem wenn die Temperaturen steigen, die Röcke kürzer und Ausschnitte tiefer werden....

Aber - wie gesagt - nicht nur Männer wie wir wären dankbare Abnehmer für so ein Medikament. Auch viele Männer in Beziehungen, deren Frauen einfach keine Lust auf Sex haben, wären darüber sehr dankbar.

GWe@orgioPnixs


Kaktus, darf man denn so indiskret sein, zu fragen, ob du bisher jemals irgendwelche sexuellen Erfahrungen gesammelt hast, und wenn ja, ob diese im Bordell stattfanden, bzw. wenn nicht, ob du diese Option einmal auszuprobieren gedenkst? Und unternimmst du momentan noch irgendwelche aktiven Schritte?

MManniJDasMaammut82


Ok, auch wenn ich dieses "Die Welt ist schlecht" Gerede eigentlich furchbar finde, so finde ich es trotzdem gut, das wir zumindest mal zur normalen Umgangssprache gewechselt sind.

Ich habe jahrelang auch nicht geglaubt jemals eine Freundin bekommen zu können.

Bei mir war das Problem auch, das ich irgendwann angefangen habe in Frauen etwas unerreichbares zu sehen.

Aber das sind sie nicht.

Man(n) muss nur wissen, wie man auftreten muss. Frauen sind nur Menschen und sie werden dich nur dann Interessant finde, wenn du interessant wirkst bzw, interessant für sie sein willst.

Das versuche ich ja die ganze Zeit dir mitzuteilen.

Auch wenn Psychologie (für dich) keine Wissenschaft ist, sogibt es trotzdem Menschen gibt die dir Ratschläge über deine Ausstrahlung bzw. die Form deiner nonverbalen Kommunikation geben können. Das muss kan Psychologe sein, ich schreibe es nicht noch ein drittes mal.

Natürlich kenne ich dich nicht und gebe nur einen Tipp, der helfen könnte.

Wenn du diesen Tipp nich annehmen willst, weil du ja meinst dir ist nicht zu helfen, dann werde ich dich nicht zwingen.

Wenn du nur einen Vorschlag bezüglich eines Medikamentes wolltest, so hast du ja mitbekommen, das es sowas nicht frei käuflich gibt.

Wenn du weitere Ratschläge möchtest, wird dir hier sicher geholfen.

Was spricht dagegen sich zeigen zu lassen wie man auf Andere wirkt und was man ändern kann?

Bzw. was kannst du dabei verlieren?

Gheor)gi]onis


Achja, @Runnin Wild. Operative Kastration geisterte natürlich ebenfalls immer wieder einmal durch meinen Kopf, scheint aber aus drei Gründen nicht das Wahre zu sein:

1.) In Europa dürfte es unmöglich sein, einen Chirurgen zu finden, der bereit ist, bei einem vollkommen gesunden jungen Mann mit durchschnittlichem Sexualgeschmack eine operative Kastration durchzuführen. Abgesehen davon würde natürlich keine Krankenkasse einen solchen Eingriff bezahlen, auch wenn ich einen Chirurgen finden kann.

2.) Vor der Brutalität einer solchen Maßnahme graut mir doch ein wenig.

3.) Die Möglichkeit, doch irgendwann in meinem Leben einmal eine Beziehung zu haben, halte ich zwar für äußerst unwahrscheinlich, aber ich kann sie natürlich nicht zu 100% ausschließen. Wenn ich nun irgendwann wider Erwarten doch einmal eine Beziehung haben sollte, wäre es natürlich eher suboptimal, mich einer operativen Kastration unterzogen zu haben, wohingegen sich libidosenkende Medikamente in einem solchen unwahrscheinlichen Fall jederzeit wieder absetzen ließen.

G>eo1rgio]nxis


@ Manni

"Man(n) muss nur wissen, wie man auftreten muss."

Nein, eben nicht - man muss auch in der Lage sein, diese theoretische Erkenntnis in die Praxis umzusetzen. Dieses ganze Gerede über die Analyse des eigenen Auftretens geht am Kern des Problems vorbei: Die meisten sexuellen Totalloser sind sehr aufmerksame und reflektierte Beobachter sowohl ihrer Umwelt als auch ihrer selbst. Sie wissen sehr genau, wie sie wirken, warum sie als sexuell uninteressant wahrgenommen werden und welche Eigenschaften Männern dazu verhelfen, auf dem sexuellen Radar von Frauen zu erscheinen.

Auch ich WEIß bereits haargenau, worin die Probleme meines Auftretens bestehen: Ich wirke unsicher, linkisch, ungeschickt, verkrampft, steif, emotionslos, kühl und rational dominiert, meine Mimik und Gestik sind unangemessen und starr, ich beherrsche die Kunst des Small Talk nicht, ich kann keine erotischen Anspielungen machen, ohne dass es peinlich oder als Belästigung wirken würde. Allein: Die theoretische Kenntnis dieser Defizite impliziert nicht die Fähigkeit, sich in der Praxis auch anders verhalten zu können. Ein introvertierter, schweigsamer, unsicherer, schüchterner und gehemmter Mann wie ich, der plötzlich versuchen würde, wie in einer Theaterrolle den ungestümen Draufgänger oder den kühnen Frauenheld zu geben, würde durch diese Diskrepanz innerer Veranlagung und äußeren Gehabes bei einer Frau entweder unkontrollierte Lachkrämpfe auslösen oder den Griff zum Telefonhörer bewirken, um die Polizei über den unberechenbaren Psychopathen im Restaurant zu informieren. Wenn ein Mann mit meinen Charaktereigenschaften versucht, einen verwegenen Frauenhelden zu imitieren, ist das entweder zum Brüllen komisch oder befremdlich und furchteinflößend.

Man KANN Auftreten, Erscheinung und kommunikative Codes nun einmal nicht mechanisch erlernen wie eine Fremdsprache, einen technischen Vorgang oder eine Reihe historischer Daten. Auch, wenn man theoretisch die angemessenen Verhaltensweisen kennt, wirken sie in der Anwendung skurril bis beängstigend, wenn sie von einem Mann praktiziert werden, der seiner inneren Veranlagung nach das genaue Gegenteil davon ist und keinerlei natürliches, instinktives Gespür dafür hat. Ich habe bspw. mehrere Theaterstücke und Novellen geschrieben, die allesamt sehr gut aufgenommen wurden - die dort dargestellten Szenen menschlichen Verhaltens, auch psychologische Skizzen wüster, draufgängerischer und erotisch anziehender Männer wurden als äußerst lebensecht und glaubhaft empfunden. Kurzum: Ich KENNE alle angemessenen Verhaltenscodes in- und auswendig. Aber sie lassen sich nur von Männern adäquat ausüben, deren Natur sich einigermaßen in Übereinstimmung mit diesen Verhaltenscodes befindet. Wenn ein charakterlich dafür gänzlich ungeeigneter Mann diese Verhaltenscodes mechanisch abspult, ohne dass es zu seinem Wesen passt, wird er als Lachnummer oder Psychopath wahrgenommen. Wenn ein Verhaltenstherapeut mir all diese Verhaltensmuster, die ich doch längst kenne, noch einmal mitteilt, wird mir das nichts nützen. Rein gar nichts.

"Bzw. was kannst du dabei verlieren?"

Außer einigen Stunden verschwendeter Lebenszeit nichts - gewinnen aber höchstwahrscheinlich auch nicht. Theoretisch möglich wäre es auch, dass ein Schamane, ein Voodoo-Priester, eine Wicca-Hexe oder ein Geisteskranker, der sich für die Reinkarnation Zoroasters hält, mir helfen könnten. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür ist so gering, dass ich mir die Mühe guten Gewissens sparen kann.

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