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Durch Eifersucht mehr Lust?

s"ensyibelkman


Von seinen Partner zu verlangen, dass er nur dich lieben darf (körperlich und mental) ist echt das liebloseste was man von seinen Partner verlangen kann. Eine Mutter die ihr Kind liebt verlangt ja auch nicht von ihren Kind, dass das Kind das leben lang nur seine Mutter liebt.

In funktionieren monogamen Partnerschaften, wird die Treue nicht verlangt, sondern erhofft- das ist eine andere Nuance. Und: Der andere Partner hat in einer solchen Liebesbeziehung soviel Empathie, die Hoffnung des Partners nicht zu enttäuschen.

Auch eine Mutter (und Vater) hofft, dass das Kind seine Mutter/seinen Vater immer liebt. Liebe verlangen ":/ das kann man nicht...

gQw-endo|lynn


Kannst du das Gefühl der Eifersucht in diesem Zusammenhang irgendwie näher beschreiben? Ich meine, was genau gefällt dir daran?

Es ist nicht nur Eifersucht. Es ist ein prickelndes Gefühl, zusammengemixt aus Eifersucht und sexueller Lust. Die Lust steigert sich durch die Eifersucht. Wie soll man das erklären, wenn andere sich das Gefühl vermutlich nicht im geringsten vorstellen können? :-/

g0wenKdeolqynxn


Fühlst du dich dadurch gedemütigt und ziehst deine Lust daraus?

Nein.

Oder bist du einfach nur stolz, einen so begehrenswerten Partner zu haben?

Das ist es auch nicht.

SNchle&chteGrje Häxlfte


@ Sierra Echo X :

Alleine bei mir auf der Arbeit kenne ich zwei Paare die in einer alternativen Beziehung leben. Das wissen auch nicht viele. Der Punkt ist nämlich dieser. Die kommen nicht auf dich zu und sagen ich lebe mit meiner Frau in einer offenen Beziehung. Man muss schon ein wenig direkter fragen und dazu auch noch vertrauen ausstrahlen. Die Leute haben einfach noch Angst das zu Outen. Die Leute haben Vorurteile gegen diese Beziehungsform und diesen wollen die sich nicht aussetzen. Ich arbeite in einen sehr konservativen Unternehmen (wenn mir da schon auf Anhieb zwei einfallen...). Ja die Leute reden da nicht offen rüber. Gibt halt so Themen z.B. Pärchen die krampfhaft versuchen Kinder zu bekommen...redet auch keiner offen rüber...kann man ja jetzt nicht so gegen argumentieren die gibt es nicht nur weil du keine kennst in deinen Bekanntenkreis. Genauso Zwingerclub und Prostituierte. Kennst du vielleicht auch keine die dahin gehen aus deinen Bekanntenkreis. Wette aber das es trotzdem von deinen Bekannten machen...man muss sich ja nicht immer gleich öffentlich outen!

SQchle9chter\e Hälxfte


@ sensibelman:

In den Anfangszeiten ist das auch gut möglich, aber irgendwann geht die Rose-Rote-Brille verloren. Wenn das mit der Monogamie so einfach wäre, dann würden bestimmt nicht 50% aller Männer und ca. 50% aller Frauen fremd gehen! Da drifften Anspruch und Wirklichkeit leider auseinander. Nachdem man dann verheiratet ist geht nach ein paar Jahren die Routine durch und dann fährt der Mann nach Malle, Ibiza oder sonst wohin und die Frau fährt mit ihren Mädels in den Sauerlandstern oder solchen läden und dann wird dort der hohe Anspruch in Abwesenheit des Partners ausgelebt ;-D - Ja super dann lieber gleich mit offenen Karten spielen und mal der Wahrheit ins Auge schauen. Bioogisch gesehen ist Monogamie überhaupt nicht gewollt! Wenn das gewollt wäre, dann wären wir Beziehungstechnisch konzipiert wie die Kaiserpinguine. Lieber seiner eigenen Fehlbarkeit bewusst sein, als sich irgendwelche unrealistischen Ziele zu setzen. Das ist wie mit dem Heiraten, dass man ein Leben Lang zusammen bleibt verspricht man sich. Ja gute Nacht...dann schaut euch mal die Scheidungsstatistik an. Ich bin ja auch dafür sich herausforderungen zu stellen und sich in einer Beziehung Ziele zu setzen. Diese sollten aber realistisch sein. Wenn man es dann schafft über 10-20 Jahre und länger glücklich und aus eigener Überzeugung zusammen zu bleiben, dann kann man sagen super, aber sorry wenn ich heute sehe das Leute sich immer noch versprechen ein Leben Lang zusammen zu bleiben, dann denke ich nur noch gute Nacht Menschheit. Ich mag für manche unromantisch erscheinen, aber dies ist nicht so! Ich wünsche mir auch eine Partnerin mit der ich ein Leben lang glücklich bin. Ja aber die Wahrscheinlichkeit ist relativ gering und man kann sich nicht die Wahrscheinlichkeit zurecht drehen. Am Anfang einer Beziehung ist das alles immer noch sehr leicht, weil der Chemiecocktail im Körper dafür sorgt das alles Roger ist. Irgendwann lässt der aber auch mal nach...leider :-(

Ich glaube das Problem mit dem Heiraten und Scheidungen haben wir uns selbst geschaffen. Heutzutage Heiratet man aus Liebe (zum Glück). Da liegt aber der Hund auch gleichzeitig begraben. Früher hat man aus anderen Gründen geheiratet und die Liebe war eher Sekundär. Dies hat der Beziehung (ausgenommen der gesellschaftlichen Zwänge) langfristigkeit und erfolg garantiert. Die Beziehungen früher waren mehr erfolgreiche partnerschafften und nicht erleben und ausleben der gegenseitigen Zuneigung bedacht.

s!ensi b|elmaxn


Wenn das mit der Monogamie so einfach wäre, dann würden bestimmt nicht 50% aller Männer und ca. 50% aller Frauen fremd gehen!

Für die andere Hälfte ist das offenbar nicht so schwer. Ich denke, es ist auch eine Einstellungs- und charakterliche Frage.

Da drifften Anspruch und Wirklichkeit leider auseinander. Nachdem man dann verheiratet ist geht nach ein paar Jahren die Routine durch

Das passiert nicht vollkommen fatalistisch, es kommt nicht auf die Menschen unabänderbar zu, sondern Menschen versemmeln mitunter auch Einiges in ihrem Leben und "wundern" sich hinterher über ihre Probleme. Viele Probleme sind schlichtweg "hausgemacht" und keineswegs unglückliche unbeeinflussbare Umstände..

und dann fährt der Mann nach Malle, Ibiza oder sonst wohin und die Frau fährt mit ihren Mädels in den Sauerlandstern oder solchen läden und dann wird dort der hohe Anspruch in Abwesenheit des Partners ausgelebt

Das soll es geben. Ist aber nicht meine Welt.

Bioogisch gesehen ist Monogamie überhaupt nicht gewollt!

Diese Aussage ist weder bewiesen noch nach derzeitigem Wissensstand beweisbar. Also für mich irrelevant.

Ansonsten: Es ist auch nicht biologisch gewollt, dass der Mensch Auto fährt oder Flugzeug fliegt... ]:D

Lieber seiner eigenen Fehlbarkeit bewusst sein, als sich irgendwelche unrealistischen Ziele zu setzen.

Ich bin mir meiner und der Fehlbarkeit der anderen Menschen bewusst, deswegen kann ich unter gewissen Umständen auch verzeihen. Aber deshalb wird das Ziel noch lange nicht unrealistisch. Der Mensch kann mit Flugzeugen fliegen- das ändert sich nicht auf einmal grundsätzlich dadurch, dass Flugzeuge auch abstürzen können.

dass man ein Leben Lang zusammen bleibt verspricht man sich. Ja gute Nacht...dann schaut euch mal die Scheidungsstatistik an.

Das spiegelt eher wieder, dass Menschen oft genug ihre eigenen Worte und Versprechungen nicht ganz so genau nehmen- wie bereits geschrieben, ist es in meinen Augen am Ende eine charakterliche Frage/Willensfrage- wie verlässlich sind die Worte einer Person? Das betrifft übrigens keineswegs nur Beziehungsprobleme...

Offenbar fahre ich mit meiner Haltung ganz gut, dass ich nichts absolut verspreche, sondern immer bekräftige, dass ich mich darum bemühen werde. Ich habe immer im Hinterkopf, dass ich nur ein Mensch bin, der auch Fehler hat und Schwächen zeigt.

Soll ich nun meine Schwächen zum Allgemeingut machen- nein mitnichten? Meine Schwächen und meine Fehler sind Dinge, die ich vermeiden möchte- dass wird nicht dadurch besser, indem ich nun sage: Naja, Fehler und Schwächen sind nicht mehr so schlimm- kann man also grundsätzlich machen... ":/

Ja aber die Wahrscheinlichkeit ist relativ gering

Von Wahrscheinlichkeiten sollte man in der Regel reden, wenn es Dinge sind, die man eher nicht beeinflussen kann- auf die Haltbarkeit einer Beziehung kann aber jeder Mensch selbst bewusst Einfluss nehmen, indem er Dinge vermeidet, die der Beziehung (kurz- oder langfristig) schaden können. Sicherlich gibt es ungünstige unbeeinflussbare Faktoren- aber die meisten Beziehungsbrüche sind von den Beziehungspartnern (oder einem der Beziehungspartner) selbst zuverantworten.

weil der Chemiecocktail im Körper dafür sorgt das alles Roger ist. Irgendwann lässt der aber auch mal nach...leider

Du scheinst mir allzusehr deine eigene Verantwortung abzuschieben und die eigene Verantwortung auf ungünstige äußere Umstände abzuwälzen...

Die meisten Beziehungsbrüche passieren ja nicht, weil irgendwann der "Chemiecoctail" nachlässt.

Ich selbst fühle mich als Mensch- mit eigenem Willen, eigener Verantwortung und eigenen Gestaltungsmöglichkeiten. Anders als bei Tieren habe ich als Mensch wesentlich mehr Möglichkeiten, meine Geschicke selbst in die Hand zu nehmen.

Es scheint aber für nicht wenige Menschen bequemer zuerscheinen, wenn man sich von den Geschicken treiben lässt und den Geschicken die Schuld zuschiebt..

S;inaNcat


ich denke auch das Eifersucht den kampf um den Partner anfacht also gibt man sich mehr mühe und hat mehr sex weil das ja bekanntlich spaß macht und zusammengehörigkeit zeigt...lächel...

Aber ich denke auch das monogame langsam weniger wird...denn in der Natur ist niemand monogam...auch früher waren die Menschen es nie...in unserer Natur steckt einfach immer noch der Urzeitmensch drin...

Jeder muß es aber selber für sich wissen eh mein Partner fremdgeht oder ich würde ich es bevorzugen das man zusammen sozusagen "fremd" geht...also auch mal spaß mit anderen hat.... :-p (natürlich nur einverständnis von beiden parteien)

d|iePauxla


Ich kenn das auch, allerdings ist das schon ein paar Jährchen her. Als mir mein Exfreund gestand, daß er ein kleines Techtelmechtel mit einer anderen Frau hatte fand ich ihn nach einem kurzen Augenblick, in dem ich die Sache erstmal verdauen musste, dermaßen aufregend, attraktiv und sexy wie lange davor nicht mehr, ich setzte alles daran, ihn SOFORT ins Bett zu kriegen, was mir auch ganz schnell gelang ]:D

Ob das jetzt dieser berühmte "Kick" war, oder eben nur Revierabstecken weiß ich nicht, auf jeden fall hat´s uns - rückblickend - ganz gut getan. Allerdings hab ich ihm danach auch wieder zu 100% vertraut, weil er echte Reue zeigte.

grwendo1lynn


dass man ein Leben Lang zusammen bleibt verspricht man sich. Ja gute Nacht...dann schaut euch mal die Scheidungsstatistik an.

Das spiegelt eher wieder, dass Menschen oft genug ihre eigenen Worte und Versprechungen nicht ganz so genau nehmen- wie bereits geschrieben, ist es in meinen Augen am Ende eine charakterliche Frage/Willensfrage- wie verlässlich sind die Worte einer Person? Das betrifft übrigens keineswegs nur Beziehungsprobleme...

@ Sensibelman,

das hast du schön gesagt :)^ @:) und du hast auch recht. Wenn ich dran denke, wie wenig allein Leute hier im Forum mich nicht verstehen können, wenn ich sage, dass eine Ehe für mich eben etwas anderes ist als eine Beziehung, eben wegen dem Versprechen, dass man sich gibt "bis dass der Tod euch scheidet", dann frage ich mich auch manchmal, warum so selten ein gegebenes Versprechen wirklich ernst genommen wird.

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