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Hohe Libido = hoher Testosteron-Spiegel und umgekehrt?

MLy#thu&smaxn hat die Diskussion gestartet


Als eine kennzeichnende Eigenschaft des Testosterons lese ich immer wieder "mehr Lust", "Steigerung des Sexualtriebs" etc. Okay, es ist nunmal DAS männliche Sexualhormon. Doch was bedeutet das für die Praxis? An manchen Tagen – seltener über mehrere Tage – bin ich geistig / arbeitsmäßig dermaßen auf andere Dinge fixiert, dass ich gar keine Lust verspüre (es sei denn ich werde durch ein weibliches Wesen sehr sehr offensiv aufgefordert @:) ). An anderen Tagen geht die "Rattigkeit" plötzlich wieder mit mir durch und die Gedanken kreisen ständig um Sexuelles... Na ich denke die meisten wissen, wovon ich spreche ;-)

Wenn Testosteron also der Schuldige No. 1 ist, sind diese Unterschiede dann zwangsläufig auf hohe bzw. niedrige Testo-Werte zurückzuführen? Bin ich an Tagen mit null Lust also automatisch "weniger Mann", läuft meine Hormonproduktion da auf Sparflamme? Und bin ich andersrum an meinen "wilden" Tagen ein Testo-Monster auf Hochbetrieb? ???

Das heißt wenn Testo tatsächlich DER entscheidende Lustmacher wäre, dann müsste ich demnach einen sehr ungleichmäßigen Level davon haben... Oder kann es sein, dass mein Testo-Spiegel an allen Tagen ungefähr gleich hoch ist, aber andere Faktoren die hormonellen Wirkungen abschwächen?

Zu meinen sonstigen Daten: bin Mitte 20, treibe 4x wöchentlich Sport, trinke und rauche nicht und ernähre mich sehr eiweißreich. Also eigentlich gute Gegebenheiten für ’nen powervollen Testo-Spiegel, denke ich ;-D

Danke für alle Antworten im Voraus! :)^

Antworten
cIhnXopf


Hi Mythusman, habe gerade nicht soviel Zeit alle körperlichen Abläufe zu beschreiben aber mal das wichtigste: Dein Testosteronspiegel sollte immer etwa gleich hoch sein bzw ist ziemlich sicher immer ungefähr gleich hoch (sog. pulsatile Freisetzung = regelmässige Freisetzung). Wenn du aber weniger Lust hast durch Stress kommt das von den Stresshormonen (allen voran Cortisol) die, etwas salopp gesagt, einfach deine momentanen Bedürfnisse etwas anders setzen, nämlich willst du dann primär deinen Stress reduzieren. Aber deswegen bist du noch lange nicht weniger Mann.

Übrigens werden die Bezeichnungen männliche/weibliche Geschlechtshormone nicht gerne gesehen, denn Frauen haben auch Testosteron und Männer haben auch die angeblich weiblichen Hormone wie zB Östrogene. (Klugscheiss-Modus aus) ;-D

S}ea:lbeaxl


Der Testosteronspiegel ist das eine - dein größtes Sexualorgan ist aber immer noch dein Hirn und das denkt nun mal nicht ständig ans vögeln - auch wenn du Testosteron wie ein andalusischer Stier hast ;-D

Klingt unglaublich - ist aber so ;-D ;-D ;-D

Zu wenig Lust KANN mit Testosteronmangel zusammenhängen. Aber der dürfte bei deiner Lebensweise eher unwahrscheinlich sein :)^ :)z

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