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Homosexuelle Neigung loswerden - Therapie?

dGmxx89


@ slck

Danke, dein Beitrag hat mir echt etwas Mut gemacht.

Ich bin 21, meine Freundin ist 18 und wir sind sozusagen beide noch "Jungfrau". Deshalb stand Sex in unserer Beziehung bisher auch noch nicht zur Debatte, meine Freundin wollte sich damit auch erstmal noch Zeit lassen. Bisher ist unsere Beziehung sehr schön, wir hamonieren auf der menschlichen Ebene einfach perfekt miteinander. Ausserdem tauschen wir ja auch so Zärtlichkeiten aus, z.b. Kuscheln. Wir küssen uns ja auch und es gefällt mir sogar sehr gut. Ich bin eigentlich sehr glücklich mit allem. Nur sexuell erregt werde ich einfach nicht durch sie.

Ja wie gesagt, so langsam versucht sie mit mir in Richtung Sex zu kommen, offen darüber geredet haben wir aber auch noch nie. Bisher habe ich ihre Versuche immer gleich mit Ausreden abgewehrt, einfach aus Angst, dass ich komisch reagieren könnte.

Naja aber du hast schon recht, ich könnte es ja erstmal probieren, vielleicht ist es ja echt so, dass der Appetit dann beim Essen kommt, wie man so schön sagt. Und wenn nicht würde es vielleicht auch nicht gleich auffallen, denn wie du schon sagtest soll es ja bei vielen vorkommen, dass sie beim ersten Mal keinen hoch kriegen. Ich glaube so werde ich das jetzt erstmal versuchen und dann schauen wie es geht.

dEmx8x9


@ alle anderen

Danke für eure Antworten. Aber ich glaube wirklich ihr könnt mich einfach nicht verstehe. Ist kein Vorwurf, ich kann es euch auch nicht besser erklären, als dass ich die homosexuelle Neigung als einen inneren Fremdkörper empfinde, der nicht zu mir gehört.

Ihr kennt doch sicher sowas wie Waschzwang. Die betroffenen Menschen haben einen inneren Drang sich zu waschen, obwohl sie genau wissen, dass es völlig irrational ist sich ständig zu waschen. Eigentlich wollen sie das nicht, aber sie verspüren diesen Drang das zu tun. Darum leiden zu darunter und es beeinträchtigt ihr leben. So könnt ihr euch das bei mir auch vorstellen. Ich habe diese Phantasien und kann nichts dagegen machen. Ich will das eigentlich nicht, dieser homosexuelle Drang ist gegen meinen Willen da. Manchmal wünsche ich mir am liebsten gar keine Sexualität zu haben, einfach ohne Trieb zu leben. Wenn ich zu homosexuellen Phantasien onaniere, dann mach ich das nur, weil ich den Trieb nicht mehr aushalte, also um den Druck abzubauen. Und danach fühle ich mich dann so elendig und ekel mich so vor mir selbst. Ich finde das einfach widerlich, ich will es nicht, aber es kommt immer wieder. Ich könnt euch wahrscheinlich nicht vorstellen wie schrecklich ich mich damit fühle. Ganz ehrlich, so möchte ich auf Dauer nicht leben, dann würde ich mich eher kastrieren lassen, damit der Trieb ganz weggeht.

Ihr sagt, ich sollte mit meiner Freundin schluss machen und zu meiner Homosexualität stehen. Aber wie soll ich zu etwas stehen, dass ich zutiefst ablehne und das meinem Leben und meiner Persönlichkeit widerspricht? Das würde doch bedeuten, ich müsste auch meine ganze Persönlichkeit verändern, ich müsste mein bisheriges Leben aufgeben und alle meine privaten Lebensziele über Bord werfen. Ich müsste ein ganz anderer Mensch mit einem ganz anderen Leben werden. Das ist unmöglich.

Ihr meint es sicher nur gut und ich danke euch auch für die Antworten, aber ich denke es gibt für mich nur die Möglichkeit alles dafür zu tun, dass ich diese homosexuellen Drang loswerde. Und wenn ich es alleine nicht schaffe muss ich mir Hilfe suchen. Dafür wollte ich hier halt Tips haben, denkbare Therapien und spezialisierte Sexualtherapeuten, an die man sich wenden kann. Die Wissenschaft ist doch heute schon so weit, man kann so viele Menschen heilen, warum sollte ausgerechnet ich ein aussichtsloser Fall sein.

Danke euch aber trotzdem.

c&hiccxo46


dmx89.

Ich glaube die meisten von uns verstehen Dich, haben so etwas schon miterlebt (ich als Vater) und möchten Dir helfen. Wie Du aus den meisten Antworten lesen kannst möchten wir Dich eigentlich davor "beschützen" einen "aussichtsslosen Kampf" zu führen. (Meine Meinung) Ich habe unter "homosexuell therapieren" gegoogelt und dort ist einiges zu lesen, wobei die Wunder aus der USA vorwiegend für den Verkauf dieser Bücher bestimmt sind. Vielleicht wäre für euch die Paar/Sex-Therapie eine mögliche Lösung um die event "Blockade" zu lösen.

S`. wvallisixi


Hallo dmx89

Die Wissenschaft ist doch heute schon so weit, man kann so viele Menschen heilen, warum sollte ausgerechnet ich ein aussichtsloser Fall sein.

Es klingt halt weniger danach dass du krank wärst (du gehst mit dem ganzen allerdings nicht sonderlich gesund um) ein Therapeut könnte dir vllt trotzdem helfen in welcher Richtung auch immer. Schreib doch einfach welche an und schildere deine Situation. Hierbei alleine wieder zu innerer Ruhe zu finden scheint mir zumindest nicht einfach.

Ihr sagt, ich sollte mit meiner Freundin schluss machen und zu meiner Homosexualität stehen.

ich seh das ein bißchen anders als die anderen, ich fänds ne Überlegung wert ob's fair wär deine Freundin an deinem Problem teilhaben zu lassen (und klar das könnte sie möglicherweise zum Schlussmachen bewegen, absolut sicher scheint mir das aber nicht). Ansonsten bist du in absolut keiner Verpflichtung Beziehungsmodelle zu leben die jemand anders bestimmt - Weder gesellschaftliche Konventionen die dir in vllt ungutem Maße wichtig erscheinen (es macht dich einfach unfrei deinen persönlichen Weg zu finden) noch die Teilnehmer des Fadens.

Im Moment ist dein Beziehungswunsch hetreo ausgerichtet und deine sexuellen Fantasien homo. Für mich heißt das nicht sonderlich viel, ich könnte mir das auf verschiedene Weise erklären und kann mir verschiedene Lösungen vorstellen.

Die im Faden viel erklärte scheint mir da nur eine Lösung von vielen zu sein, allerdings wirst du wahrscheinlich nicht die Auswahl haben, es gibt vllt nur einen Weg (vllt mehr, nur vermutlich nicht beliebig jeden) der dich wieder glücklich macht und den(die) mit katagorischen Vorstellungen einzuengen scheint mir net so günstig.

Eigentlich wollen sie das nicht, aber sie verspüren diesen Drang das zu tun. Darum leiden zu darunter und es beeinträchtigt ihr leben. So könnt ihr euch das bei mir auch vorstellen.

ich musste auch an solcherlei Zwänge denken, aber die Frage ist natürlich ob's wirklich ein Zwang ist oder von dir zu einem gemacht wird, intuitiv würd ich eher letzteres vermuten.

Du magst dich nicht dafür, ekelst dich sogar. Auch das scheint mir sehr ungünstig, den so klammerst du sowohl den Weg es loszulassen aus, als auch das ganze als gegeben hinzunehmen. Mit soviel Selbstablehnung und ständiger Selbstverurteilung würde man auch keine Zwangshandlungen/-vorstellung loswerden.

Vermutlich wird jede denkbare Lösung darauf hinauslaufen dass du lernst es anzunehmen. Es ist nichts schlechtes daran, geschweige denn eklig. Solche Ekelgefühle sind 100% gesellschaftlich impliziert und bringen niemanden auch nur ein Stück weiter. Ob du annimmst und es dann loslassen kannst oder annimmst und es dann glücklich ausleben kannst kann dir niemand sagen. Dass die Akzeptanz und das Ablegen von Wertung und Selbstverurteilung dein erster Schritt sein sollte davon bin ich überzeugt.

Das würde doch bedeuten, ich müsste auch meine ganze Persönlichkeit verändern

nein überhaupt nicht, in wirklich keiner Lösung müsstest du deine Persönlichkeit aufgeben oder verändern.


Das war jetzt absichtlich wenig Richtungsweisend. Hier konkreter noch zu Gründen und möglichen Lösungen, allerdings sind das allerhöchstens Vermutungen und deine persönliche Wahrheit wirst du nur rausfinden können wenn du loslässt und auhörst dich zu verabscheuen und zu werten.

Es gibt die Meinung dass Menschen in verschiedenen Abstufungen bisexuell sind, meist zu einer Richtung neigen und sich dann entsprechend festlegen. Das ist mir eine sehr sympathische Meinung und das mal angenommen tendierst du rein sexuell betrachtet wohl erstmal zur Homosexualität, in wie weit, keine Ahnung, ich denke nicht dass das vorhandensein von Fantasien in nur eine Richtung ein absolut verlässliches Indiz wäre. Je weiter Richtung homo desto schwieriger wär's natürlich zur anderen Seite zu kommen und letztendlich auch umso selbstverbiegender. Rausfinden wirst du das nur wenn du dich in irgendeinerweise öffnest.

Ich z.B. hatte sozusagen ungefragt, wie du nur umgekehrt, immer Heterofantasien, früher wär aus Konventionen und anderen Gründen heraus auch nichts anderes denkbar gewesen, nachdem ich meine Sexualität aufgeräumt hab stell ich aber fest ich kann's mir auch durchaus mit Männern vorstellen und bin entsprechend neugierig. Dass man erst mit nur einer Fantasieseite beglückt wird muss also nicht wirklich was heißen. Aber das soll natürlich nicht im geringsten eine Garantie für dich darstellen, nur eine potentielle Möglichkeit und vllt Anregung zur Erkenntnis dass du deine Fantasien wirklich nicht so verfluchen und ablehnen musst.

Letztendlich musst du auch gar keine zweisame Sexualität ausleben wenn du das nicht willst, keiner kann dir das vorschreiben. Rein persönlich und völlig subjektiv würde ich meinen da entgeht einem was sehr geiles, aber das musst du allein wissen. Sollte deine Lösung in die Richtung gehen ist es natürlich nicht an dir zu entscheiden ob deine Partnerin so eine Beziehung monogam führen möchte (und da wär für sie halt schon nützlich zu wissen worums geht). Ich denke das gibt es ist aber wahrscheinlich recht selten.

Eine weitere Lösung, falls Eifersüchte nicht dagegensprechen, wäre, das ganze dann eben nicht monogam zu gestalten sondern offen, da müsstest dann weder du noch sie auf Sex verzichten (oder nur du, wär dann immer noch deine Entscheidung)


Also wie jetzt mehrfach geschrieben würde ich meinen deine Fantasien erstmal anzunehmen wär das erste, ein weiterer Schritt wäre auszuprobieren. Hierbei verschließt du dich ja sogar beiden Richtungen was ich natürlich verstehe. Du fürchtest wenn du es mit deiner Freundin ausprobierst wird deine homosexuelle Seite bestätigt, das Problem ist dabei neben dem vor was du Angst hast die Angst selbst. Ich kann mir durchaus vorstellen dass sie so stark ist dass sie jede sexuelle Erregung völlig unterdrücken könnte. Versuch also die Angst hinter dir zu lassen, recht wahrscheinlich geht das halt erst wenn du dich nicht mehr selbstablehnst. Aber vllt täusch ich mich auch und es ist nicht so wichtig ob du Angst hast, würd ich auch nicht ausschließen. Dass ausprobieren höchst sinnvoller Teil deines Weges ist wenn du nicht in dieser selbstzerfleischenden Position verharren willst ist aber sicher sicher.

Ein Gedanke der dir währenddessen vllt helfen könnte ist die sexuellen Handlungen als Ausdruck innigster Zuneigung zu sehn. Das steht (vllt angstbedingt fehlender) Lust vllt etwas entgegen. (für genial tollen Sex würd ich natürlich vermuten das ist dann beides beteiligt, aber da gibt's viele Meinungen dazu (z.B. Tantra vs. auf sich konzentrierte animalische Lustausbrüche ;-D))

Was mir noch recht sicher erscheint ist dass du wohl kaum 100% hetero bist und eine Therapie dahin führen könnte, dass du deine Freundin da nicht ewig außen vor lassen kannst (können schon aber es wär nicht nett) und dass du dir mit der Selbstablehnung echt nicht weiterhilfst.

Ich wünsch dir dass du Wertung und Ablehnung hinter dir lassen kannst und glücklich mit der Lösung wirst du du für dich findest. :)*

Würd mich freuen wenn du uns an deinem Weg weiterhin teilhaben lässt, aber das ist natürlich unerhörteste Neugier ;-D und du wärst selbstverständlich in keinster Weise dazu verpflichtet. Wär freudig aber wenn nicht absolut ok. :-) *:)

Muai7kM7ark


Also sorry, aber wir können hier noch Stunden diskutieren, aber wenn dmx89 es nicht verstehen will, kann man da auch nichts machen. Wenn er homosexuelle Wünsche hat, jedoch eigentlich hetero sein mköchte, dann ist er eben ein Homosexueller, der eigentlich nicht schwul sein möchte. Da ist er nicht der Erste. aber letztendlich mussten alle dazu stehen.

1. Du findest Männer sexuell erregend

2. Frauen erregen dich nicht

Beides spricht dafür, dass du schwul bist. Von einer leichten Neigung könnte man sprechen, wenn du auf Frauen stehst, und nur ab und zu auch Männer erregend findest. Du jedoch findest nur Männer erregend!!

TPumtvum46


Ich denke, daß der Knackpunkt bei dir, um den 'Knoten' zu lösen, darin liegt, daß du einfach dich selbst und das was dir Herz, Bauch aber auch Verlangen sagen, so annimmst, wie es ist.

Ganz viele wissen aus solchen Gründen nicht, so sie hinsollen. Da stellt sich die Frage, warum muß man denn überhaupt auch einen Ort finden? Es gibt keine Norm dafür!

Es ist garnicht selten, daß die Sexualität total vom Herzenswunsch abweicht. Deshalb kämpfe ich ja auch mit meinen Beiträgen gegen diese Schubladendenkerei im Sinne von 'Hetero, Bi, Schwul'

Lebe doch deine sexuellen Phantasien. Es ist doch nichts Schlimmes, Schlechtes oder Verkehrtes daran.

Genauso schlägt aber dein Herz für die Frauenwelt, im mentalen und 'menschlichem' Sinne.

Was wäre den nun, wenn du auf einen Jungen stößt, der dir plötzlich von seiner Ausstrahlung und Art her,

die Wärme und Attribute gibt, die du vielleicht sonst nur bei einer Frau gefunden hast, oder was wäre,

wenn du auf ein Mädel stößt, die eigentlich so taff ist wie n Junge, auch so eine Figur hat.....

Also.. ich hab so ein bischen das Gefühl, daß dir nur die richtige Person erstmal begegnen muß, die

im Grunde alles in sich vereint.

Ich kenne das ein bischen von mir selbst. Es gibt Leute, die würden sagen... daß sie mit 3 von 10 Frauen zumindest schon mal einen Kaffee trinken würden. Mich würden vielleicht nur 5 von 100 interessieren. :) Dann aber richtig! hihi

Und wieso willst du deinen Fable für das männliche Geschlecht abschaffen? Ahn mal wieviele heftigst sexy Typen rumlaufen... wer soll denn davor gefeit sein he? *grinz*

Stress dich nicht so und versuch auch nicht, dich in so ne Zweckform-Kuchenform pressen zu lassen.

m)icjh4lk85


hallo dmx89,

ich habe Psychologie studiert und mache gerade meine Therapieausbildung in kognitiver Verhaltenstherapie und systemischer Therapie. Ein Teil dieser Ausbidlung beinhaltet auch Sexualberatung und Sexualtherapie. Zwar kann ich auf noch keinen all zu großen Erfahrungsschatz zurückgreifen, aber ich hoffe ich kann Dir in einigen Punkten helfen.

1. niemand kann Dich dazu

zwingen

etwas zu leben, was du nicht willst!!! Das gilt auch für Homosexualität. Das einzige was ich und jeder Therapeut Dir sagen kann ist, dass Homosexualität etwas völlig Natürliches ist, nichts Verwerfliches, nichts Krankes oder Perverses. Ob Du deine homosexuellen Phantasien in der Realität auslebst oder nicht, unterliegt allein deiner Entscheidung. Das ist dein gutes Recht.

2. Deinen Ausführungen nach zur Folge, besteht dein Problem aus zwei konfliktären Bedürfnissen, bzw. zwei Wünschen, die nur schwer unter einen Hut zu bringen sind.

- der Wunsch nach sexuellem Kontakt zu Menschen des gleichen Geschlechts

- der Wunsch nach einer emotionalen und, so wie ich es zu verstehen meine, nach einer romantischen Beziehung zu Menschen des anderen Geschlechts.

Beide Wünsche haben Ihre absolute Berechtigung!!!

Bei der Sexualität unterscheidet man zwischen dem sexuellen Begehren, der romantischen Anziehung und der Paarbindung. So wie es aussieht, ist zurzeit dein sexuelles Begehren auf Männer und dein romantisches Begehren sowie dein Wunsch nach einer langfristigen Partnerschaft auf Frauen gerichtet. Das ist völlig OK und normal.

Ob sich einer der beiden Wünsche irgendwann mal in eine andere Richtung bewegen wird... also, dass du irgendwann mal den Wunsch verspüren wirst, auch mit einem Mann eine romantische Beziehung zu führen oder mit einer frau sexuell aktiv zu werden, weiß man nicht. Es kann sich im Laufe des Lebens noch etwas ändern, muss aber nicht. Wichtig ist, deine beiden derzeitigen Wünsche bestmöglich in Einklang zu bringen.

Dabei geht es nicht darum, deine Wünsche in irgendeiner Weise zu ändern. Das ist nicht möglich. Das sexuelle Begehren kann nicht therapeutisch verändert werden, das regelt die Natur allein. Man geht in der Psychologie und in der Medizin davon aus, dass die sexuelle Ausrichtung bei den meisten menschen nach der pubertät stabil bleibt. Es gibt aber auch dokumentierte Fälle von Menschen, bei denen sich die das präferierte Geschlecht der Sexualpartner im Laufe des Lebens geändert hat. Das selbe gilt für die romantische Anziehung. Aber durch therapeutische Intervention ist eine Änderung nicht möglich!!!

Mein Tipp:

Rede mit deiner Freundin über dein Problem und sucht gemeinsam einen Psychotherapeuten auf. Ziel muss es sein, eine Lösung zu finden, mit der Du und deine Freundin am besten zurecht kommt. Natürlich kann es sein, dass deine Freundin keine Beziehung möchte, in welcher sie keine Sexualität leben kann. Das wäre schmerzhaft für Dich, das müsstest Du dann allerdings akzeptieren, denn man kann niemanden zu einer Beziehung zwingen.

Aber vielleicht ist es möglich, dass Du eine Frau findest, mit der Du deinen Wunsch nach einer romantischen Beziehung ausleben kannst (z.B. eine asexuell veranlagte Frau) und mit der Du übereinkommst, dass Du neben dieser Beziehung sexuelle Kontakte zu Männern aufbauen darfst. Eine derartige Lösung ist sicher nicht einfach zu erreichen, aber Liebe und Beziehung sind nun mal nicht immer einfach.

Achtet bei der Wahl des Therapeuten darauf, dass er auf Eure Bedürfnisse eingeht, Euch unterstützt und Mut zuspricht und "vorallem" niemanden von Euch zu etwas zwingt, was Ihr bzw. einer von Euch nicht möchte. Dies ist ein absolutes No-Go in der therapeutischen Arbeit (sollte deshalb denke ich auch nicht vorkommen, aber es gibt in allen Berufen schwarze Schafe).

Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen. Ich wünsche Dir alles Gute für deine Zukunft!!!

Best Grüße,

michl85

dOavi6d_xxyz


Hi.

Mich wundert es, dass nur "SICK" dich versteht und die anderen 10 Personen nicht.

Ich bin 21, und wollte mir meine Gefühle und Phantasien auch nicht eingestehen. Ich wurde so erzogen, dass schwul sein pervers ist, etc.

Nur es ist 1. keine Neigung und 2. nicht pervers, etc. Ich lebe mittlerweile seit 1,5 Jahren in einer richtigen guten, glücklichen Beziehung mit meinem Freund. Wenn ich mir jetzt überlege, dass ich das eigentlich auch gar nicht wollte...

Du musst dir es nur eingestehen, dass du schwul bist. Ich hatte es vorher auch mal mit einer Freundin "probiert", fand sie auch ganz hübsch und so, aber sexulell hat sie mich auch nicht angemacht, alles andere hatte es echt gut gepasst.

Also, du bist schwul und das ist gut so!

MfG

S^ide4ro


Nur mal so am Rande bemerkt: Homosexualität ist keine Krankheit!! Und somit ist es auch falsch, da von einer Therapie zu sprechen! Oder hast du mal gehört, dass ein Homosexueller in eine Entzugsklinik für Homosexuelle geht??

Wenn du diese homosexuellen Neigungen hast, solltest du zu ihnen stehen und sie auch mal ausprobieren....vielleicht findest du es ja danach nicht mehr ganz so toll, wer weiß...

m;ichdl85


hallo dmx89,

ich habe noch einen interessanten Beitrag in einem anderen Forum gefunden. Dabei geht es um einen Mann, der in einer ähnlichen Situation, wie Du steckt, blos mit umgekehrter Problematik. Er begehrt Frauen sexuell und fühlt sich emotional zu Männern hingezogen, bzw. er verliebt sich in Männer. Hier der Link: [[http://www.co30interaktiv.de/forum/read.php?10,63928]]

Vielleicht hilft Dir ja das etwas weiter.

Beste Grüße,

michl85

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