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Ist der Mensch monogam geboren?

mniriam1x948 hat die Diskussion gestartet


Kann der Mensch, ob Mann oder Frau auf Dauer überhaupt monogam leben? ???

Ist ihm die Monogamie, durch irgendwelche Interessengruppen, nur anerzogen worden?

Und wenn ja, was haben solche Interessengruppen davon?

Welchen Sinn hat die Monogamie überhaupt?

Auf jeden Fall wird seit Adam und Eva ununterbrochen gegen das so genannte Gebot der Monogamie verstoßen.

Selbst im Tierreich, z. B. bei den Schwänen, die ja angeblich monogam leben sollen, stimmt das nicht!

Was würde sich in unserem Zusammenleben schon großartig ändern, wenn wir Menschen das tun wovon wir alle heimlich träumen? Nämlich unseren angeborenen, sexuellen Wünschen einfach nachgeben? |-o Es wird doch sowieso ununterbrochen fremd gegangen!

Antworten
Sz. wallfisii


Es steht dir doch völlig frei ne offene Beziehung einzugehen ":/ .. oder bist du schon monogam liiert und möchtest von den Usern die Legitimation zum Fremdgehen?^^

ATußenduiexnst


Selbst im Tierreich, z. B. bei den Schwänen, die ja angeblich monogam leben sollen, stimmt das nicht!

Was, jetzt leben nicht mal mehr die Tiere monogam ??? :-o

r@utscxhie


Kann der Mensch, ob Mann oder Frau auf Dauer überhaupt monogam leben?

Natürlich kann er das :)z .

Dein Eingangsposting liest sich allerdings schon etwas unsachlich "Anti-Monogam" , vor Allem das hier:

Nämlich unseren angeborenen, sexuellen Wünschen einfach nachgeben?

Tu das doch. Aber wenn du hier unterstellen willst, dass monogam-lebende irgendwas Angeborenes unterdrücken, dann passt da was nicht ;-D

ELhema2liger N<utzer (#4x38245)


Kann der Mensch, ob Mann oder Frau auf Dauer überhaupt monogam leben? ???

Ja, er kann.

Ist ihm die Monogamie, durch irgendwelche Interessengruppen, nur anerzogen worden?

Von einem Monogam-Gen habe ich noch nicht gehört, ist wohl eher eine kulturelle "Veranstaltung".

Und wenn ja, was haben solche Interessengruppen davon?

Die Frage würde ich gerne an den Papst durchreichen.

Welchen Sinn hat die Monogamie überhaupt?

Welchen Sinn hat das Leben?

Auf jeden Fall wird seit Adam und Eva ununterbrochen gegen das so genannte Gebot der Monogamie verstoßen.

Das ist jetzt eine Verallgemeinerung.

Selbst im Tierreich, z. B. bei den Schwänen, die ja angeblich monogam leben sollen, stimmt das nicht!

Das würde jetzt aber nicht als Ausrede für die menschliche Spezies gelten.

Was würde sich in unserem Zusammenleben schon großartig ändern, wenn wir Menschen das tun wovon wir alle heimlich träumen? Nämlich unseren angeborenen, sexuellen Wünschen einfach nachgeben? |-o Es wird doch sowieso ununterbrochen fremd gegangen!

Sodom und Gomorra würde es geben - was dachtest du denn ]:D ]:D ]:D

ruutsrchixe


Auf jeden Fall wird seit Adam und Eva ununterbrochen gegen das so genannte Gebot der Monogamie verstoßen.

Gegen die Polygamie wird auch ununterbrochen verstoßen, von mir z.b. ;-D

mVoll1y4+5


Sodom und Gomorra würde es geben – was dachtest du denn ]:D ]:D ]:D

Quatsch! Nichts würde sich ändern, rein gar nichts! Von Anbeginn an leben wir nämlich so!

Ist doch auch kein Problem: denn Katholiken wird ja im Beichtstuhl, gegen eine kleine Gegenleistung vergeben, und die Protestanten haben damit sowieso nichts am Hut. Die vergeben sich selbst! :)=

Außerdem war doch nicht nach Polygamie gefragt, oder? Wohl doch nur nach dem, was ohnehin jeder gern täte. Ob er es tut ist doch letztlich seine Sache! :=o

jyondxo


Ist der Mensch monogam geboren?

Sollte es nicht richtiger heißen: Ist der Mensch zur Monogamie verdammt?

Männern diese Frage zu stellen hieße: Eulen nach Athen tragen, das ist mal sicher! Die verheirateten Frauen, mit denen ich eine Affaire hatte, waren alle verheiratet. Diese Frauen erfüllten sich also ihre Wünsche. Wie es mit der ehelichen Treue der Frauen überhaupt steht? Hm .....

Wahrscheinlich sind sie nur cleverer, lassen sich nicht so leicht erwischen, prahlen auch nicht damit herum, wie die Männer. Ich traue, nach meinen Erfahrungen mit der hoden Weiblichkeit, jedenfalls keiner mehr über den Weg!

KTult(urs`chaff=endexr


Monogamie

ist meiner Meinung nach ein kulturhistorisch entstandener Wertmaßstab des christlichen Abendlandes und ungefähr auch so alt (siehe 10 Gebote: "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib"). Er wurde geschaffen zur Absicherung von Besitz und Erbfolge, das Ganze heißt dann "Familie". Andere Lebensmodelle gab und gibt es immer, auch solche mit gemeinsamer Erziehung der Kinder in der (Dorf-)Gemeinschaft.

Aber überlegt doch mal: Wer sagt denn nicht "MEINE Freundin/Frau" etc. Das ist eine BESITZform, die immer noch sehr verbreitet ist...

rMutas\chMixe


Man kann auch überinterpretieren.. Nur weil man "meine Freundin" sagt, meint man nicht zwangsläufig, man besäße diese Person auch.. Ich sag ja auch "ich muss meinen Zug erwischen" obwohl ich ihn nicht besitze ;-D

K|ultufrsch affender


rutschie, ich weiß, was du meinst, aber in den 50ern durfte eine Frau (in der BRD!) ohne Einwilligung des Mannes noch nicht mal wählen gehen oder eine Arbeit annehmen, also für mich schon eine Art "Besitz". Sprache ist natürlich immer im Fluß und die Bedeutung der Redewendungen ändert sich; ich find es halt spannend, die Wurzeln dessen zu finden.

r5uts.chie


Und was ist dann mit "Mein Mann/Freund"?

Kkult^urschaff1enxder


gilt genau so, das MEIN ist von mir nicht auf Männer gemünzt. MEIN Vater / MEINE Mutter gabs ja auch schon immer. Das ist ein Hinweis auf die Zugehörigkeit, aber z.B. MEIN Geld ist MEIN Besitz. "MEIN" ist im Sprachgebrauch sehr im Kontext. Aber denk doch mal an die Vergangenheit! Es hieß: "Er nahm sich eine Frau" (= aktiv, Besitzer). "Sie wurde zur Frau genommen"(=passiv, Eigentum)

K%ulturEschaffRender


aber um noch mal zum Topic zu kommen: Meiner Meinung nach ist der Mensch nicht monogam geboren, sondern die Monogamie entwickelte sich parallel zur wachsenden Bedeutung der Familie. Nur durch die eindeutige Zuordnung eines Kindes zu einer Mutter und einem Vater erwächst die Erbberechtigung des Kindes und damit die "Wahrung des Besitzstandes". Wenn ein Herrscher genug materielle Ressourcen hatte, konnte er auch einen Harem haben. Im christianisierten Europa ging das nicht, da hatte der König keinen Harem, sondern Mätressen.

Im Volk ging das nicht auf Grund der Armut.

KXultJursch(affenxder


Ich glaube daher, daß in der Gegenwart der Sinn der Monogamie mehr hinterfragt wird, denn durch die (größtenteils) durchgesetzte Gleichberechtigung der Frau und ihrer materiell/geistigen Selbständigkeit schwindet die Bedeutung der M. als Absicherung des Besitzes. Es bleibt vielleicht nur die "seelische" Monogamie erhalten ("Einzigartigkeit des Partners"), aber auch das wandelt sich ja manchmal, wie jeder weiß...

Wie sagte meine Freundin? "Es gibt keine Sicherheit. Auch ich kann sie dir nicht bieten."

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