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Ist der Mensch monogam geboren?

gfridd$licxh


Ich habe jetzt nicht alles Beiträge gelesen. Es könnte daher sein, dass ich etwas erzähle, was schon bekannt ist. Aber doppelt gemoppelt hält besser.

Ich habe irgendwo mal gelesen, dass der Mensch instiktiv ca. alle 5 Jahre Partnerwechsel machen möchte. Das ist begründet mit der Notwendigkeit, dass der Mann seine "Familie" (Frau und Kind) die ersten Jahre unterstützen muss. Danach kann die Frau auch ohne Mann das Kind aufziehen. Ursprünglich waren die Kinder nicht bis zum 20. Lebensjahr oder noch länger bei den Eltern.

Alles was davon abweicht, ist kulturell und gesellschaftlich entwickelt worden.

Ich selbst bin recht konservativ erzogen worden und hätte demnach im Alter zwischen 20 und 27 Jahren heiraten sollen, zwei Kinder zeugen, ein Haus bauen und einen Baum pflanzen. Aber irgendwie habe ich das nicht geschafft - gott-sei-dank. Denn ich hatte bis jetzt eigentlich ein ganz ausgefülltest Leben. Ich habe die Serienmonogamie bilderbuchhaft gelebt. Und ich lebe sie immer noch. Und ich bin auch sehr zufrieden damit. Denn meine Beziehungen sind allesamt sehr interessant, spannend und abwechslungsreich gewesen.

A1urorXa


Ich habe irgendwo mal gelesen, dass der Mensch instiktiv ca. alle 5 Jahre Partnerwechsel machen möchte.

Das würde auch erklähren warum so viele Beziehungen nach 3-5 jahren auseinander gehen...

Ich denke der Mensch ist nicht monogam geboren. Das ist einfach nicht naheliegend, wenn man sich die ganzen Trennungen, Fremdgehereien, Swingerclubbesuche, Pornoindustrie anschaut. Wer da behauptet, der Mensch sei momogam geboren, hat wohl noch nicht der Realität ins Auge gesehen.

Aber da wir nicht ausschließlich triebgesteuert sind und in der Lage wohlüberlegt nachzudenken, können wir uns dazu entscheiden monogam zu leben. Und da der Geist sogar den Körper selbst beeinflusst, haben sehr viele tatsächlich kein Bedürfnis nach wechselnden Partnern und sind monogam.

Ggürte6ltiHer32


Vielleicht wäre es doch besser man liest die vorherigen paar Threadseiten.

Die wiederholen sich gerade nämlich. %-|

Wer sich Zeit zum Lesen nimmt ist klar im Vorteil. ;-)

g%ri*ddMlixch


Liebes Gürteltier,

wenn alle das so machen würden, wie Du das beschreibst, dann wären die Fäden um einiges kürzer. Aber es ist halt so wie in der Politik. Vielleicht war schon gesagt und trotzdem nicht mehr oder minder falsch oder richtig. Aber gesagt gehört es trotzdem.

Und oft ist es auch besser, wenn es sich wiederholt - nach dem Motto "Steter Tropfen hölt den Stein"

LnovHius


Die eigene Sicht in Worte zu fassen ist wertvoller, als fremde Sichten zu lesen. Im Idealfall kombiniert man natürlich beides.

g5ridd0licxh


Die eigene Sicht in Worte zu fassen ist wertvoller, als fremde Sichten zu lesen. Im Idealfall kombiniert man natürlich beides.

:)^ :)= :)^

G4ürtelt~iexr32


@ griddlich

Ich hab manchmal immer noch die Idealvorstellung, dass ein Diskussionsfaden ergebnisorientiert abläuft, d.h. Erörterungen und Erkenntnisse bauen aufeinander auf statt sich zu wiederholen. Ich freu mich ja, wenn jemand mit eigenen Worten etwas wiederholen kann was schon gesagt wurde. Aber Erkenntnisgewinn ist auf der anderen Seite doch auch nicht schlecht.

Ich kann aber den Drang verstehen, seinen Senf zu einem Thema dazugeben zu wollen ohne sich lang und breit in eine Diskussion einzuarbeiten.

Man will halt zu Wort kommen. Dazu ist so ein Forum natürlich auch da und es ist ja auch Freizeit, daher kann man es auch chaotischer und lockerer handhaben. In einer realen Diskussion wärst Du halt aus dem Mustopf gekommen weil Du nicht von Anfang an aufgepasst hast.

;-)

wFillgesFundsexin


Is ja gut jetzt! Wir sind doch alle einer Meinung!

@ sensibelman

Ich habe nicht gesagt, dass du Probleme hast, aber ich gehe stillschweigend davon aus, dass jeder Probleme hat und deswegen kommt mir so eine Aussage von LovHus komisch vor.

@ LovHus

Man ist einfach so wie man ist und wenn andere das nicht sehen, dann sins sie blind, haben ein anderes Verständnis davon oder man ist es halt doch nicht.

Auf keinen Fall sollte man schreiben: Ich bin nicht so wie (besser als) ihr alle (weil ich keine Probleme habe und nicht um mich schlage, kratze...).

Ich schreibe das einfach nur aus dem Verletztsein, eben weil ich welche habe und solche Kommentare total überflüssig und überheblich finde!

Nichts für ungut! @:)

Oder habe ich das einfach falsch verstanden?

A_uro3ra


Ich hab manchmal immer noch die Idealvorstellung, dass ein Diskussionsfaden ergebnisorientiert abläuft, d.h. Erörterungen und Erkenntnisse bauen aufeinander auf statt sich zu wiederholen.

Die meisten Menschen lernen aber erst durch Wiederholung ;-) Genauso ist es bei der Meinungsbildung. Etwas das mir immer wieder von verschiedenen Personen gesagt wird, nehme ich eher an (oder bin eher bereit darüber nachzudenken) als wenn ich es nur von einem Einzelnen gesagt bekomme.

GQürtelqtiexr32


@ Aurora

Da haste recht. Ich schreib mir ja auch zur Zeit alle 5 Beiträge den Mund fusselig mit Themen die mir am Herzen liegen.

Mnaex82


willgesundsein

Auf keinen Fall sollte man schreiben: Ich bin nicht so wie (besser als) ihr alle (weil ich keine Probleme habe und nicht um mich schlage, kratze...).

Hat er doch gar nicht :|N . Das hier

Ich kenne hier eigentlich nur eine Userin, der nicht in den Sinn kommt, dass sie ein Problem hat, obwohl wir hier im med Forum sind. Ach was, was heißt "nicht in den Sinn kommt" - die kratzt und beißt und um sich schlägt.

bezog sich auf eichoernchen ;-) . Die hat nämlich wirklich keinerlei Probleme :|N schreibt sie jedenfalls 8-) .

sxensi9beLlman


Ich schreibe das einfach nur aus dem Verletztsein, eben weil ich welche habe und solche Kommentare total überflüssig und überheblich finde!

":/ ich denke, da hast Du aber etwas falsch aufgefasst. Wenn jemand schreibt, dass er diesbezüglich weniger/keine Probleme hat, dann kannst du daraus nicht logisch folgern, dass alle Menschen damit keine Probleme haben müssen. Aber man kann die Aussage (logisch) treffen, dass die Probleme nicht notwendigerweise auftreten müssen, das bedeutet aber noch lange nicht logisch schlussfolgernd, dass damit Probleme bei allen Menschen ausgeschlossen werden können. Die Frage bei kausal denkenden Menschen taucht dann aber auf: "Warum ist es da so und dort so?"

Warum können (und wollen) die einen relativ problemlos monogam leben und warum die anderen nicht?

Offenbar können wir ein Monogamie-Gen beim Menschen damit ausschließen.

L#ovHuxs


willgesundsein

Ich schreibe das einfach nur aus dem Verletztsein

Das tut mir leid und ich habe sicher nichts in dieser Richtung anstoßen wollen :°_ .

Ich kann das auch gut verstehen, deshalb reagiere ich leicht über, wenn jemand offene Worte in Richtung Verletzungen hernimmt, einen Strick draus dreht und Säure drüberträufelt. Ein nach eigener Aussage perfekter Mensch in einer verderbten Welt. Allerdings muss ich mir dazu sagen lassen, dass ich da etwas falsch verstanden habe, was sich mir zu erklären jedoch nicht lohnt, weil ich es eh nicht verstehen kann. Klar ist nur, dass meine Verletzungen mich zum Tyrannen meiner Frau und Verderber meiner Kinder gemacht hat, ich, der ich auch noch die Arroganz besitze, einen Anklang an Liebe in meinem Nick zu führen.

Ich empfinde das als "kratzbürstig" und manchmal schnappe ich nach dem Köder, der mir zugeworfen wird |-o .

Oder habe ich das einfach falsch verstanden?

Ich vermute ja. Aber ich habe weder begriffen, was du verstanden hast, noch aus welchen Worten du das abgeleitet hast. Wir können das aber auch so stehen lassen. Oder klären das per PN, wenn du es genauer verstehen willst.

wCilnlges=undsexin


@ LovHus,

Eichhörnchen, sensibelman

Sorry, dann habe ich irgendwas einfach falsch verstanden |-o

Ich werde es nochmal lesen!

m|dxg


Mein Senf dazu (Gefahr der Wiederholung besteht vielleicht):

Monogamie ist auch meiner Meinung nach bei Menschen klar nicht angeboren sondern kulturell. Im anderen Fall würde mensch auf so "komische Ideen" gar nicht kommen...

Männer UND Frauen tragen faktisch glaube ich BEIDES in sich: das Bedürfnis nach (möglichst lebenslanger) Verlässlichkeit, Geborgenheit, vertrauter Zärtlichkeit UND das (heimliche) Bedürfnis nach wilden sexuellen Abenteuern. Das ist das Problem.

Manche Männer und auch einige Frauen träumen – eigentlich konsequenterweise – dann davon, beides parallel – in quasi zwei voneinander unabhängigen Welten – leben zu können. Manche Männer und auch einige Frauen versuchen dann auch diesen Traum zu realisieren. Vor allem die Männer bekommen dafür dann allerdings idR. ganz mächtig "die Knute".

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