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Ist der Mensch monogam geboren?

Sei-nnest`äter


Waere das nicht fein? ]:D o:)

Wenn ich mir die Rolle aussuchen darf, bin ich dabei ]:D

KlultursWch$affenxder


@ eichhörnchen & sinnestäter

nun das ist aber ein anderer Aspekt, nämlich der, daß nahezu KEIN konkreter Mensch alle Vorzüge auf sich vereinen kann, die man sich vom potenziellen Partner so wünscht, das wäre so etwas wie die eierlegende Wollmichsau, weil sich manche Vorzüge einfach ausschließen. z. B. ist ein dominanter Mensch ist selten verständnis- und rücksichtsvoll.

eqich6oerncxhen


Kulturschaffender

Da kennst Du mich nicht. Ich kann naemlich beides sein, dominant und verstaendlich-ruecksichtsvoll. Was macht man denn nun mit einen Menschen wie mir? :-D

KEulEtursc}haffendxer


@ eichhoernchen

wenn das stimmt, dann @:) @:) @:)

Das wäre schon so etwas wie ein Wunder.

epichioerdnchexn


Kulturschaffender

Danke fuer die Blumen. *:)

Aber, am Menschen ist nichts wunderlich. Kannst Du mir mal so glauben. Wenn man ihn nimmt wie er ist, kann man nur gluecklich werden.

K(ultJurschaBffendexr


*:) :)^ Das ist wohl wahr oder wäre wunderbar, wenn es wahr wäre. Denn dann gäbs nicht soviel Knatsch sowohl im Kleinen wie im Großen. :)=

TDroiDlus


Ich halte die Serien-Monogamie für das "natürlichste" menschliche Bindungsverhalten.

Ich denke auch, dass die Natur für uns die serielle Monogamie (also letzlich Polygamie) "vorgesehen" hat (anstatt der echten lebenslangen Monogamie bei Seepferdchen oder Störchen). Das ist evolutionär einfach am plausibelsten.

Ich finde aber auch, dass die langfristige, vielleicht lebenslange Zweierbeziehung eine wunderbare Form der Lebensgestaltung ist, aus zahllosen emotinalen, geistigen, auch praktischen Gründen.

Nun kann man versuchen, dieses Ideal heldehaft gegen die, wie es scheint, weit verbreiteten polygamen Neigungen zu verteidigen – was die meisten versuchen, allerdings sehr oft mit eher bescheidenem Erfolg und häufig mit der Konsequenz von katastrophalen Zerwürfnissen, menschlichen Tragödien, zerstörten Lebenswegen.

Mein Ideal ist die offene Beziehung. Ich finde den Wunsch nach Bindung, Halt, Sicherheit, Vertrauen und der Art von Sex, die nur eine lange, innige Beziehung bieten kann, menschlich. Aber das gelegentliche Interesse an anderen, die Neugier, die Abenteuerlust, den Reiz des Fremden und Neuen ebenfalls. Auch das Fremdverlieben (das kann man sich ja oft genug nicht aussuchen, das ereilt einen einfach). Weil ich beides für völlig legitime menschliche Neigungen halte, sehe ich auch keinen Grund, daraus eine Entscheidungsfrage zu machen. Ich halte beides für verknüpfbar, ich weiß nicht, warum es auf eine Entweder-Oder-Frage hinauslaufen muss. Um polygame Neigungen bei mir zu unterdrücken und das womöglich auch noch von einem anderen Menschen zu erwarten oder gar zu fordern, müsste ich sie erst einmal für etwas Negatives halten. Mir fällt aber kein Grund ein, warum ich das tun sollte ":/

KQult)urscjhaffenxder


@ troilus

genauso seh ich das auch. Aber da gibts wohl Parallelwelten, warum gibt es denn dann noch solche Rosenkriege, die selbst vor Gericht zu keinem MENSCHLICHEN Ergebnis führen... mein bester Freund steht in Scheidung, weil sich die Gemahlin nach 25 Ehejahren neu orientierte und nun verliert er seine Existenz, weil er sie wegen des gemeinsamen Hauses nicht auszahlen kann, das deswegen nun versteigert wird... Das wäre doch mit – ich sags jetzt mal so – UNSERER Prämisse auch anders zu lösen, mit gegenseitiger Achtung vor dem bisher gelebten Leben nämlich...

e~ichoe&rnchexn


warum es auf eine Entweder-Oder-Frage hinauslaufen muss.

Hier faengt ja die Moral an. Diese Entweder-Oder, ist nicht die Frage. Es ist eine Leitlinie, vom Menschen erschaffen. Man behandelt es als "Moral", da es um Existenskaempfe geht. Eigentlich nur um die Existenzkaempfe der Kinder.

Ein Kind moechte Vater und Mutter. Ein Kind moechte, das Vater und Mutter sich lieb haben. Es ist Lebenswichtig fuer ein Kind. Aber nur deshalb, da das Kind niemand anderen hat, so wie wir die Gesellschaft heute formen.

Und zu guter Letzt ist es nicht die Moral, es ist das fehlende Verstaendnis fuer den anderen Menschen und daraus entsteht der fehlende Respekt dem Leben gegenueber.

e\ic?hoernFchxen


weil sich die Gemahlin nach 25 Ehejahren neu orientierte und nun verliert er seine Existenz

Hier ist das Problem auch zu suchen. Die Existensfrage. Solange man diese gleichsetzt mit Liebe, Lust und Neugier, solange man sie nicht trennen kann, wird es Dramen geben.

Und, was heisst es fuer mich? Die Ehe, und nur die Ehe ist ein knallhartes Geschaeft.

K;ultu[rschaUffendexr


eichhoernchen @:) du bist auch auf dem Punkt. Jedoch: nachdem ich das Buch dieser Chinesin las, mußte ich anders denken. Ein Kind braucht Bezugspersonen, am ehesten die Mutter, weil die kennt es ja schon 9 Monate, bevor es geboren wird... mit dem Vater ist es anders, was weiß ein Kind von seinem Vater? Diese Beziehung entsteht nur durch seine Anwesenheit und Einflußnahme und ist (möglicherweise) austauschbar. Die der Mutter wohl eher nicht.

Deswegen kann auch eine matriarchalische Familie sicherlich funktionieren...

K$ulturs6chaffexnder


@ liebes eichhoernchen

du warst schneller... wie will man das denn trennen? eine 3-Raumwohnung zu zweit ist billiger als zwei 1-Raum-Wohnungen, das stimmt sogar, wenn man nicht verheiratet ist. Wenn man zusammen kocht, zahlt jeder weniger als die Hälfte. Und das ist nur der materielle Aspekt

ebi?cho@erncPhexn


Kulturschaffender

u warst schneller... wie will man das denn trennen? eine 3-Raumwohnung zu zweit ist billiger als zwei 1-Raum-Wohnungen, das stimmt sogar, wenn man nicht verheiratet ist. Wenn man zusammen kocht, zahlt jeder weniger als die Hälfte. Und das ist nur der materielle Aspekt

Solange man so rechnet, ist es klar. Und dieser materielle Aspekt war fuer mich persoenlich das allerletzte was mich zur Liebe fuehrt.

Nach mir sollte man sich da aber nicht richten, denn ich lebe nicht nach der Norm. Das werde ich auch beibehalten, denn mich hat es immer gluecklich gemacht. Muss aber nicht fuer andere gelten.

KUurltu"rschWa]ffxender


nicht falsch verstehen, bitte. *:) ich meine natürlich die Zeit, NACHDEM man sich verliebt hat und überlegt, wie das (gemeinsame?) Lebensschifflein nun weiterfahren soll... Man könnte ja auch sagen, jeder bleibt in seinem (materiellen?) Leben und man genießt diesen oder jenen schönen Moment miteinander .. aber wie bringt man dann Kinder darin unter? ich meine, im HIESIGEN (west-europäischen) Lebensmodell? Hast Du denn welche?

Tjroil?us


@ eichörnchen

Ich kann naemlich beides sein, dominant und verstaendlich-ruecksichtsvoll.

Aber keine Frau kann gleichzeitig offenherzig, überschwänglich, schenkend und unnahbar, gehemnisvoll, rätselhaft sein. Oder üppig weiblich und knabenhaft androgyn. Oder hinreißend schüchtern und umwerfend offensiv. Alles Dinge, die ich sehr faszinierend oder liebenswert finde (bin scheinbar recht vielseitig 8-) ). Und wenn ich dann eine überschwängliche, üppig weibliche, umwerfend offensive Partnerin habe, dann habe ich da zwar auschließlich Dinge, die ich will, aber eben nicht alle, die ich toll finde.

Und ist das schlimm? Nö, so isses halt.

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