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Ist der Mensch monogam geboren?

s"ensibexlman


Monogamie ist gut, darum ist Polygamie als böse definiert. Sie ist ein Dämon, eine Krankheit, die aufgrund von Mangelerscheinung und Intoxikation ausbricht

Nein, diese Wertung habe ich nicht vorgenommen, ich habe lediglich versucht, Kausalitäten zu beschreiben.

TarQoilxus


Man muss nicht immer zwingend destruktive Experimente ausführen, um Erkenntnisse zu gewinnen.

Aber heißt das, so wie du das formulierst, denn nicht letztlich: nur weil du zufällig mit deinem Highschool-Sweetheart glücklich geworden bist, ist jeder, der fünf Anläufe braucht, eine Art Trottel?

Im übrigen weiß man erst hinterher, ob ein Experiment destruktiv war. Und meine gescheiterten Beziehungen hatten sicher negative Aspekte (sonst wären sie ja nicht gescheitert), aber destruktiv ist das letzte Wort, das mir zu ihnen einfällt. Ich erinnere ich mich sehr gern an sie.

sSensi@belxman


nur weil du zufällig mit deinem Highschool-Sweetheart glücklich geworden bist, ist jeder, der fünf Anläufe braucht, eine Art Trottel?

Nein, das habe ich nie behauptet. Ich habe nur gegen die Behauptung argumentiert, dass man bessere Partner finden würde, wenn man diese öfter wechselt. Das sehe ich keineswegs als Notwendigkeit.

sLensJibe=lmaxn


aber destruktiv ist das letzte Wort, das mir zu ihnen einfällt

zerstört ~ destruktiv, die Beziehungen sind zerstört/zerbrochen und sicherlich nicht als freudiges Ereignis gefeiert worden.

LsovxHus


Ist der Mensch monogam geboren?

Mal ein Statement von mir dazu. Ob sich darin Sensibelman und Troilus verbinden lassen? :=o

Ja, die glücklichsten Menschen sind monogam geboren und haben einen Partner, mit dem sie diese Monogamie in Liebe leben können x:) .

Aber: Die, die nicht monogam geboren wurden und es dennoch versuchen, können leicht zu den unglücklichsten Menschen gehören :°_ .

T8r<oil@uxs


Ob sich darin Sensibelman und Troilus verbinden lassen?

Nö, da fehlen ja die Polygamen. :-p Für die gelten die beiden Sätze auch.

T>roilxus


@ sensibelman

zerstört ~ destruktiv, die Beziehungen sind zerstört/zerbrochen und sicherlich nicht als freudiges Ereignis gefeiert worden.

Destruktiv heißt zerstörerisch, nicht zerstört. Nichts und niemand ist dabei zerstört worden. Sie wurden mit Umarmungen beendet und bestanden lange als Freundschaften fort, eine bis heute. Niemand wird je von mir ein böses Wort über diese Frauen hören. Wir sind den Weg nicht zuende gegangen, aber das war auch nicht unser Ziel. Unser Ziel war, es auszuprobieren. Klar haben wir 'ne Woche geheult, als es vorbei war, aber seit 10 oder 15 Jahren lächeln wir, immer wenn wir an die Zeit davor denken.

Du darfst dir bei einer "gescheiterten" Beziehung nicht immer gleich tief verletzte, heulende und haareraufende Bündel Elend vorstellen. Ist in meiner persönlichen Erfahrung (auch in meinem Umfeld) eher die Ausnahme.

LwovHuxs


Troilus

Nö, da fehlen ja die Polygamen. Für die gelten die beiden Sätze auch.

Ja? Für diese Gruppe kann ich nicht sprechen. Aber wenn du das sagst, wird es wohl so sein @:) .

Ich hätte eher gedacht, dass polygame Menschen das Mittelfeld bestreiten. Mal passt es nicht so toll, ist aber keine Katastrophe, es gibt ja noch andere; dann passt es wieder besser, sehr schön, aber auch trauriger, wenn es vorbei ist.

l$usme<itxli


Also ich finde die Vorstellung schon sehr aufregend, wenn ich nicht nur einen Partner hätte, sondern von mehreren geliebt werde. Ist das nur ein "niederer Trieb" oder auch ein kulturelles bedürfnis? Ich finde nichts dabei, wenn man auch Krankheitsübertragung achtet

MAa yfylowexr


Ist der Mensch monogam geboren?

Ich frage mich, ob hier nicht Begriffe verwechselt werden ":/ . Monogam bedeutet doch, dass man immer nur gerade mit einem Partner eine Paarbeziehung führt. Polygamie wäre die gleichzeitige Beziehung zu mehreren Partnern.

Wenn nun also jemand über seine Lebensspanne hinweg mehrere Beziehungen geführt hat, dann ist er oder sie deswegen doch noch lange nicht polygam.

Das Beenden einer Beziehung und der Wechsel in eine neue Beziehung, ist doch nur der Wechsel von einer monogamen Beziehung in die andere monogame Beziehung. Egal, ob diese Beziehungen ein paar Tage oder Jahrzehnte gedauert haben.

***

Ich denke, dass die Monogamie - staun, staun - eigentlich den Männern zugute kommt. Dank der Monogamie kommen doch viel mehr Männer zu einer Partnerin. Hätten wir - wie es auch die meisten Primaten haben - polygame Sippenverbände, dann würden nur gerade die stärksten und dominantesten Männer eine bzw. eben mehrere Frauen abkriegen. Die Mehrheit der Männer würde wohl lebenslänglich unbeweibt bleiben.

Insofern dient die Monogamie auch dem sozialen Frieden. Sitzt - bildlich gesprochen - jedes Männchen bei seinem eigenen Weibchen und bewacht das gemeinsame Nest, gibt es viel weniger Unruhen, Konkurrenzkämpfe, Frauenraub und Kindermord.

Es gibt einige Länder, wie z.B. China und Indien, die in naher Zukunft einen künstlich herbeigeführten Männer-Ueberschuss haben werden (weil Mädchen weniger "Wert" sind und im Rahmen der angestrebten Einkind- oder Kleinfamilien oft abgetrieben werden). Sozialpolitisch ist das ein nicht abschätzbares Risiko, weil viele Männer um wenige Frauen buhlen werden.

LZovHxus


Das Beenden einer Beziehung und der Wechsel in eine neue Beziehung, ist doch nur der Wechsel von einer monogamen Beziehung in die andere monogame Beziehung.

Ok, in meinem Beitrag bezog ich mich auf die lebenslängliche Monogamie :-) .

G[ürte_ltxier32


@ Mayflower

Guter Punkt.

Aber auch in den von Dir besagten Sippenverbänden wird gemogelt was das Zeug hält. guckt das Alphamännchen mal kurz weg rammelt schon ein Rangniederer an seinen Weibchen herum, die sich das auch gern gefallen lassen.

Ich denke, was für Männer wohl das Entlastendste überhaupt ist, ist, dass sie für guten Sex eben nicht der Dominanteste, härteste, Böseste und Erfolgreichste sein müssen sondern dass es reicht dass sie sind wie sie sind und ihnen trotzdem mal ein guter Fick in den Schoß fällt.

LAov}Hus


und ihnen trotzdem mal ein guter Fick in den Schoß fällt.

Was sollen denn das für "entlastende" Aussichten sein :-o %:| .

Wirklich entlastend ist doch, dass man auch dann für ein Weibchen der Beste sein kann, wenn man es nicht gleich für die ganze Sippe ist. Und sie so täglich zum Zug kommen können mit ihrer Guten x:) .

G4ürt{eltiAerx32


@ LovHus

Klar ist das was du sagst schöner. In den Medien heißt es immer, Monogamie sei ein Auslaufmodell und die Menschheitsphase ohne Monogamie sei viel länger als das "Kulturdiktat" unter dem wir nun zu leiden hätten.

Für mich ist Monogamie schon ein Ideal, das man durch Arbeit und Disziplin erreichen kann und eben das Bewusstsein dass man weiß was einem die eigene Beziehung wert ist. Versuchungen wird es noch viele geben.

Ich denke es hilft wenn man weiß dass man sich nichts mehr beweisen muss.

GCürte'ltier;32


Ich kann halt die Ncht-Monogamen nur zu gut verstehen ich bin ja auch ein sexuelles Wesne und nicht aus Holz. Wenn man nun aber den Treue-Deal hat, dann sollte man sich auch dran halten. Oder eine offene Beziehung führen.

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