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Mit dem Weiterleben in einer Ehe ohne Sex abfinden?

m0iriFam1x948 hat die Diskussion gestartet


Wenn "Sie" ansonsten eine wirklich "Gute" ist, "Ihm" aber ihre Geilheit nur vorspielte, nur Kind oder Kinder nur haben wollte, um versorgt zu sein und danach keine wirkliche Lust auf Sex mit ihm mehr hat ....

Wenn er, ein wirklich "Guter" Ehemann und Versorger ist, der aber beruflich vorankommen will, um "Ihr" und seinen Kindern etwas bieten, sie ernähren zu können und der nun ständig vom Stress geplagt, Abends nach Hause kommt und nur noch seine Ruhe haben will ....

Was soll der Partner/in tun? Für den Rest der Partnerschaft der Selbstbefriedigung frönen, oder sich aushäusig umsehen, um zu seinem/ihrem Recht auf Sex zu kommen?

Gibt es eigentlich ein Recht auf Sex in einer Partnerschaft?

Wenn nicht, muss der Partner/in sich mit der SB abfinden?

Kann man als Frau so etwas ertragen, nur, um weiterhin versorgt zu sein, nicht Arbeiten gehen zu müssen?

Lassen Männer sich so etwas gefallen odere ziehen sie die Konsequenzen? Ich, finanziell unabhängig, habe meine Konsequenzen gezogen!

Aber was meint das Forum dazu? Insbesondere z. B. Frauen, die vom Mann finanziell abhängig sind? ???

Antworten
K[ultu6rscha|ffendxer


irgendjemand schrieb mal hier im Forum:

"Guter Sex ist nicht alles.

Aber ohne guten Sex ist alles nichts."

Kann ich so unterschreiben, wobei ich unter "Sex" nicht nur den GV, sondern die ganze Bandbreite der Zärtlichkeit verstehe.

LJuxus266


Bin zwar nicht unbedingt von meinem Mann finanziell abhängig, allerdings ist er der "Hauptversorger". Ich hab nur einen Nebenjob/Minijob.

Würde ich langfristig auf Sex verzichten, nur weil er nicht will oder kann? Nein! Und ich glaube auch nicht, dass es mein Mann oder überhaupt ein Mann dazu fähig wäre. Eine Partnerschaft ohne körperliche Intimitäten kann auf Dauer einfach nicht funktionieren. Ob der Mann nun den ersten Schritt macht und anfängt seine Arbeitskolleginnen zu vögeln oder die Frau es mit einem "guten" Freund treibt. Irgendwann läuft es zwangsläufig darauf hinaus, sofern die Beziehung/Ehe nicht vorher endet.

Vor 8 Jahren hätten wir uns damals fast geschieden, taten es dann aber nicht, weil wir das unseren Kindern (damals 5 und 9) nicht antun wollten. Es hat etwas gedauert, bis wir wieder zu einem "Team" werden konnten mit Sex und allen drum und dran.

Die Ehe funktioniert wird weiterhin. Wir streiten uns nicht mehr als normal. Haben einen zärtlichen Umgang miteinander, schon häufig Sex. Haben aber auch unabhängig voneinander auch mit anderen Menschen unseren Spaß. Das wollen und brauchen wir beide ab und zu.

Dass sowas nicht in jeder Beziehung/Ehe funktioniert, ist wohl klar. Kinderlos hätten wir uns damals auch geschieden.

JRürge n20&10


Mit dem Weiterleben in einer Ehe ohne Sex abfinden?

Ich habe mich nach 2 Kindern und drei Jahren sexuell funktionierender Ehe, dann über sieben Jahre mit SB abfinden müssen. Die "Gute" war nur noch unpässlich, fand immer neue Ausreden. Als die Kinder aus dem Gröbsten heraus waren, redete ich Tacheles mit meiner Guten und ging. Ich komme meinen Verpflichtungen natürlich nach. Ich überlege aber manchmal, wie viel Mal ich mir für das Geld, was mich meine Ehe und der Unterhalt kosteten und noch kosten wird und wie oft ich mir dafür eine schöne Hure ins Bett hätte holen können, mit der ich meinen Trieb hätte voll ausleben können. Letztendlich ist es eben nicht egal, ob einem die eigene Ehefrau Geilheit vorspielt oder eine Hure es tut! Bei der Hure weiß ich es vorher, dafür sorgt die aber für eine perfekte Triebbefriedigung! :)^ :)^

m.oll'y4x5


Bei der Hure weiß ich es vorher, dafür sorgt die aber für eine perfekte Triebbefriedigung!

Ich wäre gern deine Hure. Dann käme ich wenigstens beim Sex auch auf meine Kosten! So schreibt eine Frau, die jahrelang einen "guten" aber stressgeplagten Mann im Bett hatte. Hatte :)^ :)^ Gott sei Dank *:)

j9ondxo


Ehe ohne Sex?

Kam auch für mich nicht infrage!

Ich sage nur: Einen Schlussstrich ziehen! Es ist jammerschade, um jeden nicht gehabten Orgasmus! Nachholen geht nämlich nicht und wir alle leben nur Einmal! :=o :)^

jcondxo


was habe ich denn vom Brav sein, außer Frust im Bauch? Wenn ich keinen Sex haben will, kann ich ja gleich Mönch werden. Aber mit dem Zölibat ist es ja auch so eine verlogene Sache, wie man jetzt immer öfter bestätigt bekommt.

A[rtu\s


und wir alle leben nur Einmal

so sehe ich das auch ... love it, change it, or leave it. DU musst wissen was du haben willst und was nicht. Vielleicht eine kleine Affäre mal am Anfang, vielleicht kündigst du das auch an ... wäre zu überlegen.

G|ustavv_Gaxns


Mit dem Weiterleben in einer Ehe ohne Sex abfinden, oder ....

Eine Ehe ohne Sex(ualität) kann nicht funktionieren. Ohne penetrierenden Sex vielleicht noch, nie aber ohne Sexualität. Sexualität ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Es wird zwangsläufig zur Verlagerung des "Problems" in ständige Streitereinen kommen. Die Streitereien werden augenscheinlich durch banale Alltagssituationen ausgelöst, bis hin zu Gewalt in der Ehe. Ich las hier vor kurzem einen Link, in dem ein Paar glücklich ohne war. Kein Mensch kann sagen was dahinter steckt, für die Allgemeinheit kann das nicht gelten. Vielleicht haben sich hier auch zwei Menschen getroffen, welche beide eine gestörte Sexualität und Lustempfindung haben. Eine "offene" Zweckgemeinschaft mit Fairness ist die einzige Situation in der ich mir es vorstellen kann, dass es funktioniert.

Wenn "Sie" ansonsten eine wirklich "Gute" ist, "Ihm" aber ihre Geilheit nur vorspielte, nur Kind oder Kinder nur haben wollte, um versorgt zu sein und danach keine wirkliche Lust auf Sex mit ihm mehr hat ....

Das ist für mich Prostitution und keine Beziehung, zudem wird der Partner von vorneherein belogen. Eine solche Beziehung kann keinen Bestand haben. Früher oder später wird ER seine Sexualität zwangsläufig mit anderen Dingen kompensieren. Zuerst noch mit einem Intensiven Hobby, mit Luxusgütern oder den gesellschaftlichen Status durch sein Vorankommen im Beruf oder, oder, oder. Früher oder später wird ER sein Bedürfnis durch Bsp. Internet, Bordell, Massage, Geliebte ausleben. Schlimm wird es wenn Fantasien entwickelt werden, ER sich an wehrlosen vergreift, da hier die Sexuelle Lust leichter zu befriedigen ist. Hier sehe ich als einzige Lösung aufgrund der Unehrlichkeit eine Trennung der Partnerschaft, außer der Mann ist im Nachhinein mit dem Zweck der Partnerschaft einig und es wird eine offene Beziehung weitergelebt.

Wenn er, ein wirklich "Guter" Ehemann und Versorger ist, der aber beruflich vorankommen will, um "Ihr" und seinen Kindern etwas bieten, sie ernähren zu können und der nun ständig vom Stress geplagt, Abends nach Hause kommt und nur noch seine Ruhe haben will ....

Hier kommt es auf die Motivation an, die für die den Mann dazu antreibt. Ist es die "Frau" welche einen hohen Lebensstandart fordert?! Sie ihn dazu noch antreibt, es billigend in Kauf nimmt, dass der Ehemann jeden Abend vom Stress geplagt seine Ruhe möchte. Dann verhält sich das ähnlich wie im ersten Fall. Sind es andere Gründe hilft ein gemeinsames Gespräch, einschränken des Luxus zur Zufriedenheit in der Partnerschaft. Ist der Mann Karrieregeil, helfen keine Gespräche, kommt keine Einsicht, Hilfe wird nicht angenommen… will er keine offene Beziehung, dann Trennung.

In einer guten Partnerschaft, würde eine Ehefrau das Gespräch mit dem Mann suchen, da das Familienleben durch die Arbeit eigentlich nicht existent ist. Wenn nicht wird auch hier, der Mann oder Frau früher oder später der eigenen Sexualität in irgendeiner Form nachgehen.

Was soll der Partner/in tun? Für den Rest der Partnerschaft der Selbstbefriedigung frönen, oder sich aushäusig umsehen, um zu seinem/ihrem Recht auf Sex zu kommen?

Schwer zu beantworten. Es kommt auf die Beziehung an. Vorrausetzung einer Beziehung ist Fairness, wenn ein Partner bewusst eine Zweckegemeinschaft führt, dann kann/ darf es der Partner auch. Eine Beziehung wie im ersten Beispiel…

Wenn "Sie" ansonsten eine wirklich "Gute" ist, "Ihm" aber ihre Geilheit nur vorspielte, nur Kind oder Kinder nur haben wollte, um versorgt zu sein

Ist keine Beziehung, es ist "vorgemacht" und Betrug, warum dann selbst Hand anlegen und auf körperliche nähe verzichten? Ob das in Form einer "offenen" Ehe, einer Liebschaft passiert, ist dabei völlig egal.

Gibt es eigentlich ein Recht auf Sex in einer Partnerschaft?

Nein das Recht gibt es nicht, es gibt aber keine Beziehung ohne Sexualität. Außer man lebt in einer Zweckgemeinschaft. Der Zweck ist aber nicht Sex und somit kein Recht darauf. Zu einer solchen Gemeinschaft gehört die Zustimmung beider Partner.

Und eben eine weitere Zweckgemeinschaft welche zum Zweck der Sexualität hat.

Wenn nicht, muss der Partner/in sich mit der SB abfinden?

Nein muss es nicht…. siehe Antwort darüber.

Kann man als Frau so etwas ertragen, nur, um weiterhin versorgt zu sein, nicht Arbeiten gehen zu müssen?

Ich denke eine "gesunde" Frau, bei der alles im Rahmen funktioniert, welche nicht Krank ist…. Nein, jeder Mensch hat das Bedürnis nach Nähe und Sexualität. Das Gleiche wie ich für den Mann geschrieben habe, gilt auch für die Frau. Sie wird früher oder später, die ungenügende Sexualität kompensieren, bzw. in der Beziehung aus allem und nichts eine Mücke zum Elefanten machen. Einem Partner zu dem Man sich hingezogen fühlt, sieht man kleine Fehler durch sie rosa Brille.

Lassen Männer sich so etwas gefallen odere ziehen sie die Konsequenzen?

Ich würde meine Konsequenzen ziehen, im ersten Beispiel mit allen Konsequenzen.

Im zweiten Beispiel, würde ich "versuchen" die Partnerschaft zu halten.

Ich, finanziell unabhängig, habe meine Konsequenzen gezogen!

Prima… dabei auch an die Kinder gedacht?

Aber was meint das Forum dazu? Insbesondere z. B. Frauen, die vom Mann finanziell abhängig sind?

Bin zwar keine Frau… hab trotzdem beantwortet.

m8eyllie{belxlie


Also ich würde mich auch ganz sicher nicht mit einer Ehe abfinden, in der es keinen Sex mehr gibt. Da würde es wohl auf jeden Fall zur Trennung kommen.

AFrtxus


es kann auch "altersbedingt" zu weniger "Lust" kommen ... das ist sehr vielschichtig

M2ay"f+lowxer


Gibt es eigentlich ein Recht auf Sex in einer Partnerschaft?

Selbst wenn es ein Recht gäbe, wie will man es einfordern? Druck, Zwang, Schadenersatz, Haushaltsgeld nur gegen Sex?

Wenn nicht, muss der Partner/in sich mit der SB abfinden?

Müssen muss man nichts. Aber man könnte es, wenn z.B. Trennung oder Fremdgehen keine Alternativen sind.

Kann man als Frau so etwas ertragen.

Ja, ich glaube, dass man einen Verzicht ertragen kann, wenn man den Sinn oder die Gründe kennt.

(Guter Sex ist etwas Tolles, aber ich glaube nicht, dass es einen lebenslänglichen Anspruch darauf gibt.)

s]omme1rmorgxen


Bei mir wird nach 5 Jahren Partnerschaft und 3 Monaten kein Sex mehr die Verbindung auseinanderfallen. Denn das Gespräch zeigt immer auf, wo die Schwachstellen sind, und ob wir diese weiterhin ertragen wollen? In Liebe geht vieles zu ertragen, aber wenn die Liebe nachlässt oder gar fehlt, werden alle Macken zu Elefantern und plötzlich reichts und es geht nicht mehr.

Um Himmels Willen nicht weiter führen und sich mit sich selber beschäftigen, sondern abbrechen und wo nötig den Haushalt entflechten. Das nehm ich auf mich. Und wenn es schon das zweite mal ist. Aber dies wird das letzte mal sein.

Abendgrüsse

Sommermorgen

Baerriyfxina


@ Miriam,

verstehe ich das richtig, dass du auch wenn dein Mann wollen würde eh keine Lust auf IHN hättest? Liebe du deinen Mann denn, oder seid ihr nur sowas wie WG Bewohner mit Kindern?

Habt ihr denn schon darüber gesprochen? Wird ihm doch bestimmt auch schon aufgefallen sein, dass ihr keinen oder kaum Sex habt.

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