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Kann ein Ehemann seine Frau vergewaltigen?

d>e*sutanym2605


Hallo,

ich bin neu hier. Abr ich denke das min. 98 % nicht ihren Mann anzeigen werden. Ich gehöre mit dazu und werde nichts dergleichen tun. Wenn man Familie hat dann tut man es einfach nicht weil man an di kinder und nicht an sich selbst denkt.

RlefarTdeo|n


Hm, aber ist es für die Kinder das Beste in einer Familie zu leben, in der der Vater die Mutter vergewaltigt? Wer weiß zu was jemand, der seine Frau vergewaltigt, noch im Stande ist.

Bxela {LugIosxi


Wenn die Frau von ihren Mann materiell und finanziell abhängig ist, dann wird sie sich nicht wehren, auch wenn sie nicht will. Sie wird es über sich ergehen lassen.

Im Prinzip hast Du schon recht. Aber:

Welche Motivation sollte ein Mann haben, einer Frau unter den von Dir geschilderten Umständen ihr Leben zu finanzieren? Wenn man mal davon ausgeht, daß sich die beiden am Anfang so gut verstanden haben, daß sie den GV freiwillig mit ihm hatte?

Im alten Scheidungsrecht bis 1977 galt es als Scheidungsgrund, wenn die Frau ihren "ehelichen Pflichten" nicht nachkam, d. h. ihm nicht mindestens einmal im Monat den GV gewährte. Gut das ist heute vorbei. (Nicht nur) dadurch ist die Ehe aber zu einem Vertrag verkommen, der jederzeit von einem der Beteiligten mit einjähriger Frist (Trennungsjahr) gekündigt werden kann. Wirksame Rechtsmittel von der anderen Seite sind nicht gegeben.

"fiat justitia ut pereat mundus" auf deutsch: "Hauptsache den Paragraphen wird Genüge getan, auch wenn die Welt dabei zu Grunde geht."

t&oxixsch


Mit dem Wort "eheliche Pflichten" kann ich da auch nix anfangen. Sex als Pflicht anzusehen, grenzt für mich an Sklaverei. Entweder freiwilliger Sex oder garkeiner. Mit dem Ja-Wort gibt man doch nicht das Recht der sexuellen Selbstbestimmung ab.

Und eben mit "garkeiner" haben dann ja auch viele probleme.

"sexuelle Selbstbestimmung": Wieviele Beziehungen hattest du? Es gibt genug Beziehungen in denen auch diese versucht wird einzuschränken, ob wohl es jede Menge "garkeiner" gibt.

Ich finde es gut das auch dies Strafbar ist. Wer mit seinem Partner Probleme nicht vernünftig lösen kann, soll sich halt trennen. Ist dann eh der letzte (vernünftige) Ausweg.

DXa<xus


Als ich noch jünger war hab ich mir die Frage auch mal gestellt.

Ich hab halt gedacht wenn zwei Menschen sich lieben dann haben die auch Sex "so oft" es geht und dann nehmen die Rücksicht aufeinander usw. Also warum sollte der Mann dann die Frau vergewaltigen? Also so recht naiv ausgedrückt.

Ich bin sehr liberal erzogen worden und hab dann einfach mal, ich war vielleicht 12 oder so, meinen Vater gefragt wie sowas denn gehen soll.

Er hat mir dann erklärt das eben nicht in jeder Mensch gleich viel GV braucht/will oder es auch einfach Situationen gibt in denen der eine Partner keine Lust hat usw.

Heute ist mir auch klar wie sowas passieren kann usw., aber wenn man noch etwas jünger ist, hat diese ganze "Ehe" und "Liebe" Geschichte noch einen ganz anderen Stellenwert, vielleicht ist man da etwas naiv. (war ich aufjedenfall).

@ destany2605:

Kann ich irgendwie nachvollziehen, aber auf der anderen Seite muss man auch zwei Sachen bedenken:

1. Was lernen meine Kinder denn daraus wenn ich sowas zulasse? Ich vermute einfach mal das in einer Ehe/Beziehung in der ein Ehepartner vom anderen Vergewaltigt wird nicht unbedingt alles glatt läuft und was für ein Vorbild ist man denn seiner Tochter wenn man sowas mit sich machen lässt, oder seinem Sohn wenn man dem zeigt, dass das so schon okay ist? Natürlich bekommen Kinder nicht alles mit, aber die merken schon mehr als man manchmal vermutet.

2. Muss man da auch mal egoistisch sein. Man kann für seine Kinder auch da sein wenn man sich vom Ehepartner trennt. Natürlich ist das nicht sehr einfach, aber wenn man sein eigenes Leben kaputt macht ist das wohl auch nicht im Sinne des Erfinders.

MfG

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