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Was ist laut Bibel erlaubt und was nicht?

LOovH5uxs


CC

Der Ausdruck Gott ist schon besetzt

und umfasst Welten ;-) . Wäre es nicht so, würde sich Gott nicht jeder Eingrenzung entziehen.

biackrirsnice


also, wenn du die Bibel sehr genau liest, dann wirst du erkennen, das die Bibel von Hurerei spricht. Und diese Hurerei schliesst alles ein, was mit Ausserehelichem Verkehr zu tun hat. Ob oral, anal oder was auch immer.

In diesem Zusammenhang würde sogar Petting zu sexueller Unmoral zählen, sprich würde einem unreinem Lebenswandel entsprechen.

Aber zu dieser Schlussfolgerung kommt man nur, wenn man sich mit dem Urtext in den originalen Sprachen auseinandersetzt.

Ich persönlich finde da keinen Unterschied, ob ich meiner Frau sexuelle gewfühle durch den vaginalen Sex oder den oralen oder analen Sex gebe. ES IST SEX.. Alles.

Also wenn ihr ohne sexuelle Handlungn n die Ehe gehen wollt, dann würde es komplette Enthaltsamkeit bedeuten, wenn du nach der BIbel leben willst.

Welchen Glauben habt ihr denn?? Weil christlich kann ja vieles heissen??

Apndifrxeak


Es ist schon bezeichnend, dass ausgerechnet ein Mensch sich darüber Gedanken macht, ob Gott allwissend ist oder nicht. Ein Mensch hat nur eine begrenzte Sicht und stellt sich immer gerne über Gott.

Zum Thema: Wenn Ihr beide schon die Bibel und den christlichen Glauben als Grundlage Eures Lebens und auch Eurer Sexualität nehmt, dann solltet Ihr auch so viel Vertrauen haben, dass Ihr von Gott gezeigt bekommt, was richtig ist und was nicht. Betet einfach darüber und fragt ihn!

Es ist nun mehr als schwer, nachdem Ihr beide ja sexuell zusammen gekommen seid, nun plötzlich wieder Entheltsamkeit zu leben.

Zum Thema Reinheit/Unreinheiit (wisemans Beitrag): Die in den Büchern Mose genannten Stellen beziehen sich auf Vorschriften für das alte Volk Israël. Es ist nicht einfach, diese speziell für das Volk Gottes bezogene Schriften auf die gesamte Menschheit zu beziehen.

Fazit: Jeder Mensch sollte für sich selbst festmachen, was er tun und lassen will und dies mit seinem Gewissen vereinbaren.

Gruß Andi

MJae`82


backisnice

mit dem Urtext in den originalen Sprachen

Kannst du das? :-o :)^

Besonders, wenn es um einzelne Wörter geht (z.B. Hurerei), ist es ja wichtig, zu wissen, wie das Wort in der Ursprungssprache gelautet hat, welche Übersetzungsmöglichkeiten es gibt und welches Wort dieser Bedeutung in unserer Sprache am nächsten kommt. Und auch dann grübeln viele noch darüber, was mit dem deutschen Wort gemeint sein könnte ":/ .

L=ovHuxs


Und auch dann grübeln viele noch darüber

Und dann kommt noch die Wertung: Was ist wann wie erlaubt und wenn es nicht erlaubt ist, welche Strafen sind zu befürchten...

Endlos... unfruchtbar...

Z9e)njoTr


Zenjor

Es ist die Natur Gottes, daß...Gott kann...Gott ist

Deine Ausdrucksweise ist paradox. Wenn man Gott beschreiben kann oder glaubt, es zu können, so ist es nicht Gott, den man beschreibt. Denn Gott entzieht sich jeder Eingrenzung ("Du sollst Dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen" usw.), angefangen bei der verbalen. Es ist weder christlich noch jüdisch, wie Du schreibst, auch nicht islamisch. Daher fände ich es weniger mißverständlich, wenn Du statt von Gott besser von "ein Gott" schriebest. Der Ausdruck Gott ist schon besetzt, und zwar Welten entfernt von dem, was Du schreibst.

ceterum censeo

cc, dich gibt es ja auch noch ;-D

Der Ausdruck //Gott ist schon besetzt, und zwar Welten entfernt von dem, was Du schreibst.//

Das sich meine Sicht der Dinge arg von Deiner Sicht der Dinge unterscheidet, ist ja nun nicht neu zwischen uns ;-D

...und aus meiner Sicht der Dinge ist es auch gut so ;-)

f-emi2B01x0


Die Bibel.

Ich glaube es gibt kein Buch, in dem so viel über, durch Menschen ausgeführte, Verbrechen und sexuelle Sauereien beschrieben werden.

Warum ist das so? Was wollten die Schreiber aller Testamente uns damit sagen? ":/

s/chiiebextor1


Im Zweifelsfall sprecht mit dem Pastor oder Priester des Glaubenszweigs, dem Dein Partner angehört.

Coole Idee.

Pater, ich hatte letzte Nacht einmal Oral- und zweimal Analverkehr. Ist das eine Sünde? ]:D

c>etCerBum xcenseo


das die Bibel von Hurerei spricht. Und diese Hurerei schliesst alles ein, was mit Ausserehelichem Verkehr zu tun hat.

Nein. Der Begriff Hurerei ist in erster Linie ein Gleichnis. Eins, daß die Abwendung von Gott zu persönlichen egoistischen "Gotteserlebnissen" beschreibt. Das kann im wörtlichen Sinne Hurerei sein, es wäre aber auch Völlerei, Saufen, Drogen und alles, was einem persönlich Nutzen bringt, aber nicht auch wenigstens über Umwege anderen. Wenn ich Hurerei betreibe, liebe ich meinen Nächsten nicht mehr, sondern mal den, mal die, mal das, mal irgendwas. Alles kleine Götter. Genau das, was Gott nicht will. Man verzettelt sich und man verbraucht sich dabei, denn keins dieser Erlebnisse hat eine Beziehung zur Ewigkeit.

c/eter<um xcenseo


sexuelle Sauereien

Es gibt keine sexuellen Sauereien. Es gibt nur mangelnde Liebe, mangelnde Verantwortung und mangelnde Rücksichtnahme. Ist all das auf beiden Seiten vorhanden, gibt es nichts säuisches. :)z

Ajnd5if@reaxk


Ich glaube es gibt kein Buch, in dem so viel über, durch Menschen ausgeführte, Verbrechen und sexuelle Sauereien beschrieben werden.

So viele sinds auch nicht. Da gibt es viele andere Bücher, in denen weitaus größere Sauereien stehen. Vielleicht liest Du auch zu wenig? ]:D

Fnexrmagxli


@ Adifreak

"Zum Thema: Wenn Ihr beide schon die Bibel und den christlichen Glauben als Grundlage Eures Lebens und auch Eurer Sexualität nehmt, dann solltet Ihr auch so viel Vertrauen haben, dass Ihr von Gott gezeigt bekommt, was richtig ist und was nicht. Betet einfach darüber und fragt ihn! "

Wir sind uns aber schon einig, dass es "den" christlichen Glauben so nicht gibt? Gerade in der Sexual ethik/lehre what ever gehen die Auffassungen der einzelnen, sich auf Christus berufenden Gemeinschaften doch sehr auseinander.

Meine Kirche z.B. erlaubt Sex vor während und nach der Ehe, läßt mehrere Ehen nach einander gerne gelten und hat nicht einmal etwas gegen Eheschließungen mit Papisten :-p

eIl!


Hallo, ich denke Sie haben grundsätzlich nicht verstanden, was Gott unter Sünde versteht. Durch die Worte von Jesus lässt sich erkennen, dass Sünde im Herzen anfängt. Nicht erst mit der Tat. Wer einer Frau nur lüstern nachsieht, hat schon Ehebruch begangen. Wer nur zornig ist auf seinen Bruder ist, ist dem Gericht verfallen. Also nicht nur du sollst nicht töten, du sollst nicht ehe brechen... Matthäus 5, 27-30 und 21-22 im selben Kapitel.

Biblisch gesehen ist das was Sie machen in keinem Fall in Reinheit! In keinem Fall! Und das sage ich nicht, weil ich den Splitter im Auge meines Nächsten sehe und meinen eigenen nicht.

Wenn Sie eine Frage haben über das können sie mir gerne eine EMail senden. [...(E-mail entfernt] ... Ich hoffe sie gehen den richtigen Weg! Ich freu mich wenn ich Ihnen dabei helfen kann.

B@if%fyC


Ich vermute mal, dass die beiden in den vergangenen sieben Jahren genug Sachen gemacht haben, die den da oben zum Weinen gebracht haben.

Immerhin, missionierende Threadleichenfledderei ist mal was anderes.

sXensiJbelm;ann99


wir wollen es uns wirklich aufheben.

Welchen Zweck soll das haben (außer zeitliche Verzögerung)? Was hat Gott oder was habt ihr davon?

Wer hat die Bibel geschrieben und warum, wenn Gott doch direkt zu den Menschen reden kann- über unseren Geist?

Was können wir überhaupt von den Worten der Bibel unter heutigen veränderten gesellschaftlichen Verhältnissen überhaupt noch verwenden, was können wir aus den vergangenen Sprachen heute überhaupt noch entsprechend der Worte richtig deuten? Immerhin hat sich die Bedeutung der Worte u.U. stark geändert.

Was ist Ehe heute, welche Rolle spielt sie heute, welche Rolle spielte Ehe früher zu biblischen Zeiten, was war früher Ehe?

Noch etwas aus der Bibel (Elberfelder Bibel 1905- ist meines Wissens nach eine sehr gute Übersetzung): 1. Korinther 8:

Ich sage aber den Unverheirateten und den Witwen: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie auch ich. Wenn sie sich aber nicht enthalten können, so laßt sie heiraten, denn es ist besser zu heiraten, als Brunst zu leiden.

1. Korinther 25:

Was aber die Jungfrauen betrifft, so habe ich kein Gebot des Herrn; ich gebe aber eine Meinung, als vom Herrn begnadigt worden, treu zu sein.

Offenbar drückt hier Paulus lediglich seine persönliche Meinung aus und keine (angebliche) Inspiration Gottes.

Man sollte bedenken, dass es für eine unverheiratete Frau zu biblischen Zeiten dramatisch war, Kinder unverheiratet zu bekommen- es gab keine richtige Verhütung und es gab kein Sozialsystem und es gab auch keinen Nachweis der Vaterschaft. Die Frau und ihre Kinder wurde erst über die Heirat über ihren Mann sozial halbwegs abgesichert.

Die Ehe war damals für die Frau ein Vertrag, der die Frau mit den Nachkommen halbwegs über den Mann absicherte. Es war deswegen weniger ein Gebot Gottes, sondern vielmehr ein gesellschaftliches Gebot.

In der Bibel sind nicht nur Regeln bezüglich Gottes beschrieben, sondern auch Regeln zum sozialen Umgang in der damaligen Gesellschaft- das hatte nur indirekt mit Gott zu tun.Vielmehr hatte es mit der Gemeinschaft der biblisch Gläubigen und deren Regeln zu tun, die man über diese Regeln zusammenhalten und wachsen lassen konnte.

Unter heutigen Verhältnissen hat sich vieles geändert: Eine Frau ist auch ohne Mann hinreichend abgesichert, die Vaterschaft kann u.U. eindeutig nachgewiesen werden, es gibt heute Verhütung, so dass der Geschlechtsverkehr heute nur noch mit geringer Wahrscheinlichkeit zu Nachwuchs führt. Eine Frau muss heute keinen Ehevertrag mehr haben, um mit ihrem Nachwuchs abgesichert zu sein.

Genaugenommen treiben zwei Menschen der Bibel nach auch unverheiratet durch Geschlechtsverkehr keine Unzucht, wenn sie ihre Partner nicht wechseln und mit ihrem Partner zusammenbleiben.

Und wenn man von biblischer Sünde spricht, ist dies meines Wissens nach eine Handlung, mit der Menschen sich selbst Schaden zufügen (u.U. längerfristig)- mit den Folgen ihrer Handlungen müssen die Menschen zurechtkommen. Biblisch gesehen werden die Sünden aber irgendwann vergeben- das bedeutet, die schädlichen Folgen diverser Handlungen rückgängig gemacht, wenn der Mensch seine Fehler (Sünden) erkennt und daraus lernt.

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