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Wenig bis kaum Sexualität in der Ehe, ein Hilferuf

MDarkuMs35NxRW hat die Diskussion gestartet


Die Ehe "funktioniert" - Familie ist halt was wert...

Nur was tun, wenn sie sich so wohl fühlt, dass IHR Sexualität nur noch wenig bis gar nichts (mehr) bedeutet ???

OK, sie hat ein paar Probleme, leichte Schmerzen beim Eindringen (aber sooo groß ist er nicht... :-( ) und es muss ja nicht immer nur der Akt sein...

Wenn's zur Arbeit geht oder zu einer Feier geht, putzt sie sich raus, aber zu Hause tut's dann der Jogging-Anzug >:(

Erotik ist so gut wie tot...

Und ich kann's mir dann mal wieder wie (fast) immer selber machen...

HILFE!!!

Wer hat ähnliche Erfahrungen??

Was macht man(n) dagegen?

Antworten
T%0bxi


HILFE!!!

Jawohl sofort!

Wer hat ähnliche Erfahrungen??

>85% aller länger verheirateten

Was macht man (n) dagegen

nicht heiraten!

scheiden lassen!

fremd gehen!

Z%i1mbo


wenig bis kaum Sexualität in der Ehe, ein Hilferuf

Hey, mir geht es genauso. seit 25 jahren verh., nach aussen hin alles i.o. aber mit sex ist das so eine sache. da hilft nur urlaub, raus aus dem alltag! ich freue mich schon wieder auf den nächsten urlaub an ostern. zu hause sind natürlich auch noch, neben dem alltagsstress, die kinder ( 18 und 15 ) und die haben ohren wie ..... ich kann es irgendwo verstehen, wenn ich es auch nicht ganz akzeptiere. wenn es mal ganz arg drücken sollte, dann buche ich schon mal ein wochenende ein hotel und verbringe dann ein wochenende mit meiner frau auswärts. dann geht richtig die post ab. meine frau ist dann wie umgewandelt!

aber zu deiner anmerkung als "indiskret" muß ich dir sagen, daß du dich in einem problemforum befindest und nicht in einer vermittlungszentrale. solltest du es so nötig haben, dann such dir doch auf dem natürlichen weg eine "bumspartnerin" - oder traust du dich dann nicht jemand anzusprechen? aber es gibt viele wie du! sollte dann ein angebot kommen, dann wird vor lauter angst der schwanz eingezogen. benehme dich wie ein mann!

JIayj_8x4


@ tobi

tolle antwort. bist ja ein held.

wenn er wirklich deinen rat befolgt, sich von seiner frau zu trennen oder so, dann hast du eine familie zerstört und vielleicht das leben von markus' kindern. gut gemacht...

@markus

ich hab auch keinen genauen rat, weil ich das problem nicht kenne (bin erst 19 und unverheiratet ;-) ).

aber wie wär's mal mit REDEN? sprich doch mal mit deiner frau drüber, sag ihr dass du das schade findest, und sag ihr dass dir die erotik in der beziehung fehlt. du könntest es auch etwas krasser formulieren (auch wenn dus nicht wirklich so meinst), dass du hin und wieder sex brauchst (weil du halt ein mann bist ;-) ) und dass es so nicht weiter gehen kann. und dass du dir das dann halt irgendwo anders holen musst, auch wenn du sie sehr liebst oder so.

keine ahnung ob das gut ist und funktioniert, is nur ein tip.

LYAD I


Kenn ich...

Hi!

Das ist bei uns auch so.

Seit 18 Jahren verheiratet und durchschnittlich einmal pro Monat.

Ansonsten schläft sie am Abend immer gleich weg und tagsüber sind immer die Kids (15/18) dabei.

Im Urlaub wenn wir mal allein mit dem Wohnwagen unterwegs sind und am Abend ein Gläschen Sekt kippen, dann geht alles ganz problemlos und fast täglich.

Vielleicht kannst du ihr etwas Streß abnehmen oder ihr nehmt Euch mal tagsüber frei (oder Kinder am WE zu Feunden etc.) und dann verbringt ihr den Vormittag im Bett...

Oder Kurzurlaub bei einem Wellness Wochenende...

Wegen der Probleme beim Eindringen, könnte das eine innere Blockade sein?

Ansonsten viel VERSTÄNDNISS, viel Zeit, viel Geduld, viel Zärtlichkeit und viel Vertrauen, dann sollte sie dahinschmelzen.

Das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes, und sollte es trotzdem weh tun dann vor dem Eindringen mit der Zunge feucht machen...

Mann laß mal Phantasie ran ;-)

Viel Erfolg

LADI

Dwich7ter\-Deunkxer


@

So lange bin ich zwar noch nicht verheiratet (5 Jahre verheiratet; 8 Jahre zusammen; 11 Jahre bekannt), aber ich glaube nicht das es bei uns je zu einer Sexflaute kommen könnte. Wie...? Das hättet Ihr auch nie gedacht, jetzt ist es aber so...

Nun, ich habe beruflich auch mit dieser Zielgruppe zu tun und muss sagen das problem ist weniger der Alltag selber, als wie der Alltag bewältigt wird. Das Problem ist meist die Art wie man den anderen sieht. Seht Ihr in euren Frauen eigentlich noch eine Frau (mit erotischen Reizen wie Brüste, langen Beinen; wallenden Haaren.....etc) oder seht Ihr einfach nur "meine (Ehe-) Frau". Sind Frauen nur die anderen, jungen Frauen, aus der Werbung, dem Internet (auf div. Pages).

Ein großes Problem ist, daß, wenn sich der Trott eingespielt hat, das Problem sich nicht von heut auf morgen beseitigen läßt. Die Situation baut sich meist langsam auf und wird dann über die Jahre hinweggeschleppt. Es geht auch nicht nur den Männern so, sondern die Frauen fühlen sich meist viel mehr vernachlässigt.

Euch länger verheirateten kann eigentlich nur noch das Gespräch helfen. Zunächst untereinander und wenn dies nicht mehr hilft, der Zug schon abgefahren ist, dann eigentlich nur noch ein professionelles Partnergespräch. Entweder in der Gruppe mit mehren Paaren (Es gibt eine Menge von Paaren denen es so ergeht) oder in einer einzel Eheberatung. Und seht dies jetzt bitte nicht als "zu drastisch" an, denn es wäre nicht die erste Ehe die auseinandergeht weil der Sex, die Sexualität, nicht mehr stimmt. Die Sexualität ist immer noch der Hauptbestandteil einer Partnerschaft. Auch im mittleren Alter bzw. Alter.

Den jung verheirateten rate ich von Anfang an den Kick zu behalten. Hört nie auf eurer Partnerin z.B. mal Dessous zu schenken. Redet im Bett über alles und probiert immer wieder neue Spielchen aus. Schenkt euch ab und zu eine Kleinigkeit ( Nein, nicht Diamanten.....) und verzichtet nie auf euren Jahresurlaub. Auch Wochenendreisen sollten nicht zu kurz kommen....

Laßt die Ehe nie einschlafen.

Gruss Dichter und Denker

EVdmonxd


Familie zerstört

Man sollte halt erstmal abwarten und sich besser kennenlernen, bevor man Kinder zeugt, oder?

Denn Kinder sind meiner Meinung nach das einzige vernünftige Argument gegen eine Scheidung.

Allerdings kann man selbst das Leiden der Kinder in erträglichen Grenzen halten, wenn man sich schon vorher darauf einigt, sexuell offen zu sein, sich jeweils andere Partner zuzugestehen (was im Volksmund leider immernoch als "Fremdgehen" bezeichnet wird) und keinen Ehekrieg vom Zaun zu brechen, sollte es mal dazu kommen, dass man sich im Bett oder auch generell aus dem Weg gehen will.

Kinder können auch mit mehr als zwei Elternteilen gut zurecht kommen - besser mehrere, die sich gut verstehen als nur zwei, die sich nicht abkönnen. Darunter leiden Kinder.

Csosck|taixl


siehe auch Beitrag "wie wichtig ist Sex?"

da gibt es schon einige ausführliche Tipps und Gedanken zu dieser Problematik.

Gruß Marc

Zkim


wegen der Statistik schreibe ich auch mal ein paar Zeilen.

Weil ich die angegebene Problematik kenne. Bin seit knapp 20 Jahren mit meiner Partnerin zusammen und habe zwei Kinder, eines erwachsen, eines fast erwachsen, und ich dachte, mit zunehmenden Alter der Kinder wird die Möglichkeit, miteinander Sex zu haben, einfacher werden - weil die Kinder ja in jungen Jahren nicht immer durchschlafen - aber es wird eher schlechter. Wenn man irgendwem immer irgendwo abholen soll, oder einer die ganze Nacht vorm Computer herumlungert, ist das irgendwie total abtörnend, weil man ständig was anderes im Kopf hat außer Sex.

Und wenn ich mal versuche, abzuschalten, kann "sie" das gerade nicht.

Zzim


wegen der Statistik schreibe ich auch mal ein paar Zeilen.

Weil ich die angegebene Problematik kenne. Bin seit knapp 20 Jahren mit meiner Partnerin zusammen und habe zwei Kinder, eines erwachsen, eines fast erwachsen, und ich dachte, mit zunehmenden Alter der Kinder wird die Möglichkeit, miteinander Sex zu haben, einfacher werden - weil die Kinder ja in jungen Jahren nicht immer durchschlafen - aber es wird eher schlechter. Wenn man irgendwem immer irgendwo abholen soll, oder einer die ganze Nacht vorm Computer herumlungert, ist das irgendwie total abtörnend, weil man ständig was anderes im Kopf hat außer Sex.

Und wenn ich mal versuche, abzuschalten, kann "sie" das gerade nicht.

bpi6ne7x4


sexuell entwöhnt ???

Unabhängig, ob verheiratet oder nicht - ich glaube (aus eigener Erfahrung), dass es passieren kann, dass man sich sexuell entwöhnt. Da ist vielleicht mal eine Phase, in der es aus unterschiedlichen Gründen nicht so klappt (Kinder, Stress im Job o.ä.) und wenn die Zeit vorbei ist, hat man sich einfach daran gewöhnt, dass man keinen Sex (miteinander) hat. Ich habe damals die Beziehung beendet (7 Jahre her), befinde mich im Moment in einer schwierigen Phase (in meiner jetzigen Beziehung), in der ich aber hoffe, das Ruder noch rumzukriegen...hab auch ein gutes Gefühl...

Sualvi'a Trilxoba


Sex in der Ehe

Tja, nach einer Anzahl gemeinsamer JAhre hat er seine Funktion als Ernährer (der Kinder) meist erfüllt und die Notwendigkeit, die Bindung durch gegenseitige Belohnung (=lustvoller Sex) zu stimulieren besteht nicht mehr. Da wir Menschen etwas mehr sein wollen, als nackte Affen, betrauern wir den Verlust des Verlangens. Was hilft? Am besten von Anfang an etwas Distanz wahren (man muß nicht unbedingt gleichzeitig das BAd nutzen), aufmerksam bleiben, und den anderen mal von aussen sehen. Sich nicht gehen lassen bei Körperpflege und Kleidung - gilt auch für Männer!! Haben beide interessante Jobs und viele herausfordernde berufliche Kontakte gibt es einiges an Gesprächsstoff und persönlicher Entwicklung, damit bleibt der andere interessant.

Ach ja, noch was. Männer sollten sich nicht zum Schoßhündchen abrichten lassen in der Ehe - passiert leider allzuoft. Aber so einen dressierten larmoyanten Schlaffi, womöglich schon mit Plautze ... .

Nein, auch Frauen stellen Ansprüche ans Äußere und noch vile höhere Ansprüche an Verhalten und Kommunikation. Komischerweise können frischverliebte Männer das in der Regel besser als verheiratete. Womit der Ball zurückgespielt án die Männer wäre, gell?

CLalacYirxya


Salvia,

Wahre Worte!

Das kann ich alles unterstreichen.

lg Grainne

FGade1n'zhlexr


Salvia

Ich sehe die Sache im veränderten Lebensumfeld der Frau von heute. Alles möchte sie haben, Kinder, guten Job, Beziehung, Familie und merkt eigentlich nicht, dass sie sich zu viele Prioritäten setzt. Und da verkommt nun mal der Mann über die Jahre zum Ernährer der Kinder/Frau. Wieso, ganz einfach, weil der Mann, wenn er seine Aufgabe erfüllt hat "neues Leben" zu schenken und damit ein Ziel der Frau erfüllt hat, in der Hierachie der Prioritäten der Frau ans Ende fällt. Das macht er so lange, wie er gebraucht wird. Die Motivation als Notwendigkeit zu beschreiben, sagt doch schon sehr viel. Die Bindung durch gegenseitige Belohnung (=lustvoller Sex) zu stimulieren, ist doch gar nicht notwendig, bei der heutigen rechtlichen Absicherung der Frau. Hält die Ehe zahlt der Mann, hält die Ehe nicht, zahlt er auch. Das geht dann soweit, das der Ehemann zum Hausmann mutiert, wobei wir dann beim abgerichtetn Schoßhündchen angekommen sind. Aber so einen dressierten larmoyanten Schlaffi, womöglich schon mit Plautze ... . ist doch das Produkt der grenzenlosen weiblichen Freiheit.

Zitat:

"Nein, auch Frauen stellen Ansprüche ans Äußere und noch viel höhere Ansprüche an Verhalten und Kommunikation."

Von Frauen höhre ich immer nur Ansprüche, Verhalten, Kommunikation, alles gut und schön und ich glaube es gibt nur wenig Männer die das nicht wissen und gelernt haben zu akzeptieren. Frauen hingegen scheien nicht verstehen zu wollen, das Männer andere Ansprüche habe und wenn der Mann das anspricht, wird ihm seine Karikatur als Sexmonster vorgehalten.

Zitat:

"Komischerweise können frischverliebte Männer das in der Regel besser als verheiratete. Womit der Ball zurückgespielt án die Männer wäre, gell?"

Wieso komischerweise?, zu diesem Zeitpunkt finden Männer eine Frau vor, wie sie sich eine Frau vorstellen, mit weiblicher Ausstrahlung, deutlich charakteristischen femininen Merkmalen, Charakter und Anspruch an Beziehung und Partnerschaft. Das Problem ist nur, die Frau ist gerade erst am Begin der Umsetzung Ihrer Ziele !!!

tonwert

B%oUnny Sxwan


Hmm Fadenzähler, sind wir ein bißchen verbittert?

Alles möchte sie haben, Kinder, guten Job, Beziehung, Familie und merkt eigentlich nicht, dass sie sich zu viele Prioritäten setzt.

'Türlich, die Frauen sind an allem schuld.

Aber so einen dressierten larmoyanten Schlaffi, womöglich schon mit Plautze ... . ist doch das Produkt der grenzenlosen weiblichen Freiheit.

Unglaublich, die Frauen sind sogar am Bierbauch schuld.

Das Problem ist nur, die Frau ist gerade erst am Begin der Umsetzung Ihrer Ziele !!!

Um GOTTES WILLEN!!! Holt die Atombomben! Ruft RadioactiveMan! Die Frau ist los und sie will die Weltherrschaft!!

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