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neigungen mit selbstbeherrschung weniger werden lassen?geht das?

Vbasque\z200x0


Jeder sportler, jeder autofreak versucht seine wünsche, träume zu realisieren, warum zum donnerknispel nicht auch die sexuellen träume.

Weil zum Realisieren sexueller Träume nun mal andere Menschen (mit wieder ihren eigenen Fantasien und Wünschen) nötig sind (sofern es eben gerade nicht nur bei SB bleiben soll)? Und das die Sache wesentlich komplizierter macht, als es der Traum vom schicken Auto oder der Marathon-Teilnahme wäre.

VwaVsq!uez2x000


andere Menschen (mit wieder ihren eigenen Fantasien und Wünschen)

und Ängsten... nicht zu vergessen...

C|aMndXyLiApsx53


Wir wollen einfach uns selber den kick verschaffen eine wand im X grad klettern zu können, oder Grönland mit skiern durchqueren oder.....das hat etwas mit selbstverwirklichen zu tun

Weil das feste Ziele von euch sind, die ihr (unbedingt) erreichen wollt. Man kann das alles aber auch etwas spielerischen sehen, gerade im sexuellen Bereich. Mitunter lassen sich manche Fantasien auch gar nicht verwirklichen, weil einem in der Realität nun mal Grenzen gesetzt sind. Vielleicht so, als stelle man sich vor, zum Mond zu fliegen oder ähnliches. Ich würde da, wie gesagt, zwischen Wünschen und Fanatsien unterscheiden. Manches will man wirklich (unbedingt) erleben, erreichen, anderes ist mehr oder weniger Spinnerei, die auch Spaß macht, aber nichts mit der Realität zu tun haben muss.

Csand#yLipsx53


Und um bei dem Sportvergleich zu bleiben: Nicht jeder Läufer hat eben solche großen Ziele. Manchen reicht es auch einfach, alleine vor sich hin zu joggen.

l?io1na


Teil 1

Phillip2010

Eigentlich wollte ich mich hier zu nicht mehr äußern, da das Wesentliche eigentlich schon gesagt wurde. Aber da du mich nun direkt angesprochen hast und zudem auch noch mutwillig falsch verstanden hast, sehe ich mich nun gezwungen einige Dinge noch mal hier klar zu stellen.

aber sauer macht mich halt, dass hier bdsmler es automatisch so sehen, dass man neigungen ausleben WIRD und MUSS und wenn nicht dann belügt man sich halt selber. es ist echt schön, dass hier bdsmler sind die bdsm leben können.

Die Selbstlüge von der ich dir schrieb, liegt nicht in dem mangelnden ausleben, sondern in dem sich schlecht fühlen, nach der SB die mit den entsprechenden BDSM-Fantasien statt fand. Deine Selbstlüge besteht darin, dass du deine Fantasien als ein Ventil betrachten willst, statt sie als einen Teil von dir zu akzeptieren (was du zum Glück ändern willst). Also damit es deutlich wird:

Selbstlüge = Ventil

Das bedeutet aber NICHT, dass wenn du diesen Teil endlich akzeptieren kannst, dass du auch deine Fantasien dann anschließend leben MUSST!!!

Nur!!! Und das ist kein MUSS, kann es nun mal sein (man beachte sein ungleich ist!), dass wenn man diesen Teil von sich akzeptiert hat, dass man es DANN (nicht vorher, denn jetzt ist genau das für dich unvorstellbar) auch leben möchte. Das geht aber NUR, wenn man diese Seite zu 100% an sich akzeptiert hat, sonst NICHT. Ich hoffe das war jetzt klar und deutlich. Woher ich dieses Wissen nehme? Nun, genauso wie ich es gerade beschrieben habe, erging es schon sehr vielen Menschen vor dir, vor Hexe T und auch vor mir. Tausche dich mal mit Homosexuellen oder BDSMler aus, du wärst erstaunt welche Wege sie gegangen sind, bevor sie sich selbst gefunden haben. Und das bedeutet noch lange nicht, dass es jeder auch auslebt. Aber bei den meisten, war es nun mal so, dass sie nach dem sie es für sich zu 100% akzeptiert haben, es auch mal ausprobieren wollten. Das ist nicht unbedingt untypisch für ein menschliches Wesen, sonst würden wir wohl noch immer auf den Blitz warten um Feuer zu bekommen, denn es basiert auf Neugier.

Zusammenfassung:

100% tige Akzeptanz kann zum Ausleben führen , aber sie muss es nicht.

Und

100% Akzeptanz = innerer Frieden

Genau diese Denkweise " ich bin kein bdsmler sondern habe devote fantasien!" haben interessanter weise, sehr viele BDSMler, ob sie es nun mittlerweile ausleben oder nicht, bevor sie sich selbst als Ganzes akzeptieren konnten. Nimm mir das jetzt bitte nicht übel, ich will dir auch nichts böses, aber du hast diese Fantasien so lange du denken kannst, darüber solltest du mal nachdenken. Du bist immerhin schon wesentlich weiter, denn du weißt wenigstens in welchen Bereich deine Fantasien hineinfallen, jedoch steht das wiederum im krassen Gegensatz zu der Aussage: " ich bin kein bdsmler sondern habe devote fantasien!". Warum ist das so? Weil du es nicht sein willst, nur ist es so, dass du darunter derzeit leidest. Du willst kein BDSMler sein, weil das etwas böses ist, etwas, was nicht in deine Welt hinein passt. Glaubst du denn du wärst der einzige, der devote Fantasien hat und die nicht in seine Welt passen? Also da kann ich dir sagen, so ergeht es generell den Meisten, nur Wenige haben das Glück so auf zu wachsen, dass sie es gleich ohne Konflikte akzeptieren und auch leben können. Viele akzeptieren wenigstens ihre Fantasien, wissen aber nicht das es BDSM- Fantasien sind, andere wissen das und trauen sich nicht den nächsten Schritt zu wagen (was absolut in Ordnung ist), andre wiederum würden gerne, aber können nicht, weil die Lebensumstände dagegen sprechen. Es gibt Menschen, die erst nach 50 zig Jahren dazu stehen konnten und die Gründe, warum das alles nicht geht, hätten eins zu eins deine sein können. Sehr erschreckend, wenn man bedenkt, dass jeder verschieden ist und die Lebensumstände, die Lebensgeschichten sich im Einzelnen drastisch unterscheiden.

es ist bei euch halt schwarz oder weiss.

Da irrst du dich gewaltig, wenn es einen Bereich gibt, bei dem es schwarz oder weiß eben nicht gibt, dann ist es der BDSM-Bereich. Dieser ist so dermaßen riesig, sei es von den Fantasien her, oder vom ausleben, was keiner muss, dass man gerade da nicht von so etwas sprechen kann. Das hat zwar jetzt nichts mit dem Thema zu tun, aber dass musste ich doch mal hier anmerken. Zumal die BDSMler, die angeblich NUR schwarz und weiß sehen, sich ganz speziell um deinen besagten Fall sich kümmern. Bei Tunguska würden die Ratschläge ganz anders aussehen, aber dazu später mehr.

Homosexuelle können sich halt nicht vorstellen, dass sie nicht mit anderen homosexuellen schlafen. bisexuelle halt schon. also wenn ich deinen Vergleich benutze bin ich ja bi.

Ich gehe mal davon aus, dass du meintest, dass Homosexuelle sich nicht vorstellen können mit Heterosexuellen Menschen zu schlafen, denn sonst macht es wenig Sinn. Ich muss an dieser Stelle etwas anmerken, denn was den BDSM-Bereich angeht, ist es nicht ganz so einfach wie mit der Homosexualität. Denn es ist so, dass wenn man einer dieser Neigungen aufweist (oder auch mehr), kann man sehr wohl auch ganz normalen "Kuschelsex" leben und auch mögen. Es bedeutet eben nicht, dass man diesen dann nicht mehr ausstehen kann, so wie das hier anscheinend angenommen wird. Nur ist der Sex eben erfüllender, wenn man eben auch die BDSM-Seite mit einfließen lässt (es sei an dieser Stelle angemerkt, dass BDSM-Sex sehr viele Seiten und Facetten aufweist), was NICHT bedeutet, dass man IMMER nur BDSM- Sex praktiziert. Es mag durchaus welche geben, die das nur noch machen, aber es gibt auch Menschen, die eben beides brauchen, mal kuschelig und ganz normal und dann mal wieder richtig BDSM. Nur ist es eben auch so, dass ein Mensch ohne eine solche Neigung BDSM-Sex nicht gerade prickelnd finden wird, aber das bedarf wohl wenig Fantasie und dürfte jeden klar sein. Daher kann man eigentlich sagen, dass Menschen die eine BDSM-Neigung aufweisen, innerhalb ihrer Neigung Bi sind, zumindest wenn man es mit der Homosexualität versucht zu vergleichen. Vermutlich ist es auch einer der Gründe, warum sehr viele BDSMler ihrer Fantasien nicht ausleben, weil sie eben auch das andere mögen. Jedoch wird es auch in dem Bereich Menschen geben, die nur BDSM mögen und gar keinen normalen Sex mehr praktizieren können, weil es für sie eben nicht erfüllend ist. Jedoch stellt diese Gruppe vermutlich eher den kleineren Bereich dar, so wie die Hetero- und Homosexuellen. Jedoch sind die Grenzen im BDSM-Bereich nicht so hart gegeben, wie bei der Homo- und Hetreosexualität, daher kann es da auch kein schwarz oder weiß geben, sondern nur grau, wenn du so willst.

Es gibt viele verschiedene Formen von BDM-Beziehungen und du wirst es jetzt vermutlich nicht Glauben können, aber sie basieren auf tiefer Liebe und Respekt zu einander.

du wirst es jetzt vermutlich nicht Glauben können liona aber nicht jeder mit devoten fantasien muss automatisch auch bdsmler sein! ich glaube du siehst dass aber so oder?

Nein, das sehe ich nicht so und du hast meine Worte willkürlich aus dem Kontext gerissen und ihnen einen ganz anderen Sinn gegeben. Sie bezogen sich auf das Leben in einer Beziehung die BDSM auch lebt. Denn du hattest zuvor die These aufgestellt, weil du es aus deiner Sicht noch so siehst, was auf Unwissenheit beruht, dass eine BDSM-Beziehung nur ECHT sein kann, wenn sie auf Macht und Demütigung basiert. Und das stimmt nun mal eben so nicht. Aber viele, die es selbst nie erlebt haben, denken genau so wie du, was das angeht und genau für diese Menschen wollte, ich festgehalten haben, dass eine BDSM basierte oder angehauchte Beziehung eben nicht so ist, sondern sich die meiste Zeit nicht von einer ganz normalen Beziehung unterscheidet. Mir ist bewusst, dass du das dennoch so fühlst und siehst, nur in dem Punkt irrst du dich einfach und dieses irren basiert auf Unwissenheit.

nn ich glaube nicht, dass ich es ausleben muss und wenn nicht, dass ich dann unglücklich werde und mir schade

Das habe ich dir auch nicht gesagt (s.o.), der Schaden entsteht allein durch das ignorieren, der eigenen Neigung. Damit ist gemeint, wenn man alles davon wegschiebt, so auch die eigenen Fantasien, dann kann es durchaus zu einem Schaden, ob physischer oder psychischer Symptomatik führen. Aber das habe ich dir auch schon zuvor so geschrieben, ich sagte nicht, dass ein NICHT ausleben zu einem schweren Schaden führt, aber dass ein komplettes verdrängen dieser Neigung, also auch der Fantasien, durchaus zu einem Schaden führen kann.

Zusammenfassung:

nicht Ausleben der Fantasien führt nicht zu einem physischen oder psychischen Schaden, dass Verdrängen der kompletten Neigung (auch der Fantasien) durchaus schon.

"ich MUSS also bdsmler werden? :-/ kann man devot nicht nur in der fantasie sein? warum geht es nicht?" Nein, du solltest lernen deine Neigung als ein Teil von dir zu akzeptieren, dass bedeutet nicht, dass du diese dann auch ausleben musst. Das ist mit dem Satz "Wenn phillipp sein dilemma in den griff bekommen will muß er sich seiner sexualität stellen" gemeint. Jedoch liegt es auch in deiner Hand ob du dich so annimmst wie du bist, auch das musst du nicht, wäre aber anzuraten, weil es einen doch anschließend wesentlich besser geht.

lDioxna


Teil 2

"ich sage nie, dass es eine krankheit ist oder so! aber du sagst, dass bdsm nie auf zwängen beruht. du sagst NIE. wieso kannst du dass sagen?" Nun, ich bezog mich da nicht auf deine Aussage sondern die von Tunguska, es war die logische Konsequenz dessen, was sie geschrieben hatte. Wenn es sich um Zwänge bei diesen Fantasien handelt, dann ist das etwas krankhaftes.

Erst mit dem Erscheinen des DSM IV im Jahr 1994 wurden Diagnosekriterien veröffentlicht, nach denen BDSM eindeutig nicht mehr als Störung der Sexualpräferenz angesehen wird. Die Diagnose Sadismus oder Masochismus darf demnach hinsichtlich der sexuell motivierten Ausprägung dieser Störungen nur noch gestellt werden, wenn der Betroffene anders als durch die Ausübung sadistischer oder masochistischer Praktiken keine sexuelle Befriedigung erlangen kann, oder seine eigene sadistisch oder masochistisch geprägte Sexualpräferenz selbst ablehnt und sich in seinen Lebensumständen eingeschränkt fühlt oder anderweitig darunter leidet

Auch wenn hier nicht auf Devot und Dominanz eingegangen wird, kann man beide noch mit hinzufügen. Da du sexuelle Befriedigung auch in der normalen Sexualität erlangst, ist die Neigung bei dir sicherlich nicht krankhaft. Wenn überhaupt könnte man bei dir es als eine Störung ansehen, dass du nicht dazu stehen kannst, weil du dadurch leidest. Wenn du natürlich keine sexuelle Befriedigung in deiner normalen Sexualität erlangst, dann wären deine Fantasien und diese Neigung durchaus als krankhaftes Verhalten ein zu stufen. Daher kann man bei dir schon davon sprechen, dass die Neigung kein krankhaftes Verhalten (=Ventil) für andere Störungen darstellt, sondern wenn überhaupt die anderen Störungen (Angst vor Dreck usw.) ein Symptom für das nicht akzeptieren, der eigenen Neigung darstellt. Aber vielleicht solltest du einfach mal einen Therapeuten aufsuchen, dieser wird dir sicherlich wesentlich besser helfen können, bei deinen Angstproblemen und mit dir zusammen auch die Ursachen dafür heraus finden.

"homo fantasien aber sind hetero." Das stimmt so nicht, wie schon erwähnt, haben rein heterosexuelle Menschen keine homosexuelle Fantasien. Das haben nur bi-sexuellveranlagte Menschen, nur ist es eben so, dass sich die Meisten keine Gedanken darum machen und sich für den "leichten" Weg entscheiden und sich der heterosexuellen Seite zuwenden. Die meisten solcher Menschen würden übrigens auch niemals auf die Idee kommen ihre homosexuellen Fantasien aus zu leben, was jedoch an anderen Faktoren (die von außen auf sie eingeflossen sind) liegt, und was sich in ihr Selbstbild verfestigt hat. Das ist jedoch ein anderes Thema.

So, und nun noch etwas, Tunguska kannst du nun wirklich nicht als Beispiel nennen. Denn im Gegensatz zu dir, kamen ihre Fantasien eines schönes Tages und blieben eine Weile und gingen wieder. Deine hingegen waren schon IMMER da, zumindest hast du das mal so behauptet. Sie werden demnach auch nicht einfach so weg gehen. Wäre dem so, dann hättest du sie schon lange nicht mehr und würdest hier nicht posten. Davon mal ganz abgesehen, wer sagt dir denn das Tunguska nicht ebenfalls einen Teil ihres Selbst verdrängt und es eben in dieser Phase ihres Lebens sich durch bahnte und dann wieder verdrängt wurde? Viele sind sich ihrer Neigung nicht sonderlich bewusst und sind mit solch guten Verdrängungsmechanismen ausgestattet, dass sie regelrecht Dinge, die ihnen nicht zusagen vergessen. Sie sind dann nicht mehr existent. Wobei ich mich natürlich auch Frage, welcher Art waren Tunguska Fantasien, waren es wirklich BDSM-Fantasien oder nur leicht devot angehauchte. Jedoch sollte sich Tunguska selbst mal Gedanken darüber machen, warum sie in einer Stresssituation, sich keine normale sexuelle Handlung vorstellen konnte, die sie bei der SB ebenso wie die devote Fantasie hätte entspannen können. Ausgerechnet in einer "Ausnahmesituation" bahnt sich diese Seite in ihr hoch, wo vermutlich ihre Abwehrmechanismen, nicht mehr ganz auf hoch gestellt sind und ausgerechnet diese Seite verhilft ihr dann "überhaupt etwas fühlen zu können", dass ist eine sehr interessante Aussage und gibt einen schon irgendwie zu denken.

warum kann es also bei mir nicht so sein?

Weil du es schon immer in dir trägst und es eben nicht nur eine temporäre Phase bei dir ist.

lg

P6hill7ip2x010


danke für die antwort liona! @:) :)^

Nein, du solltest lernen deine Neigung als ein Teil von dir zu akzeptieren, dass bedeutet nicht, dass du diese dann auch ausleben musst. Das ist mit dem Satz "Wenn phillipp sein dilemma in den griff bekommen will muß er sich seiner sexualität stellen" gemeint. Jedoch liegt es auch in deiner Hand ob du dich so annimmst wie du bist, auch das musst du nicht, wäre aber anzuraten, weil es einen doch anschließend wesentlich besser geht.

ok ich habe dich verstanden. es ist nur so, dass ich nicht nur dich und hexe gemeint habe sondern sehr viele die mir hier pm schreiben. da sind viele bdsmler die das so sehen wie ich das hier schreibe und ich habe dann dich halt zitiert. es tut mir leid, dass ich dich da verallgemeinert habe. so wie du das oben sagst hast du ja recht! das verstehe ich :)_

aber trotzdem muss ich jetzt wieder wiedersprechen. :-p

Deine Selbstlüge besteht darin, dass du deine Fantasien als ein Ventil betrachten willst, statt sie als einen Teil von dir zu akzeptieren (was du zum Glück ändern willst). Also damit es deutlich wird:

Selbstlüge = Ventil

ich akzeptiere meine fantasien als ventil das ich benutze. es ist aber ein ventil für mich. bei mir denke ich das halt schon. auch wenn du sagst, dass ich da mich selber anlüge. es ist halt so: ich bin unsicher und habe angst vor fehlern von mir nach einer geschäftsreise mit kunden. dann ist die neigung sb bei devoten fantasien zu tun echt ganz ganz stark. ich denke, dass der seelische druck dann halt sehr hoch ist und ich in meinem kopfkino (der sklave ohne verantwortung und der nichts falsch machen kann weil er nicht tiefer fallen kann) loslassen kann. das tut dann mir gut. ist wie ein leckeren wein trinken. ich weiss, dass du das anders siehst.

phillip

huexeFTF.


ich akzeptiere meine fantasien als ventil das ich benutze. es ist aber ein ventil für mich

Genau das glaube ich nicht, du versuchst ein ventil für deine phantasien zu benutzen, aber es klappt nicht weil du deine sexualität nicht akzeptierst. Ich sags mal so sm sex ist toll, ist sehr befriedigend, aber genau so schön ist es mit ihm kuschelsex vor dem kamin zu haben, ihn zu spüren, seine zärtlichkeiten zu geniesen und erwidcern zu können. Das eine schließt das andere doch nicht aus, im gegenteil es ergänzt sich ideal, denn die wenigsten bdsmler leben eine 24/7 oder nur den harten sex, weil das auf die dauer vermutlich (meine vermutung) langweilig wird, denn es fehlt nicht nur abwechslung sondern auch nähe. Von daher, nur versuch macht kluch, denn niemand sagt wenn du dich diesen phantasien stellst dir und deiner partnerin das in der realität auch wirklich gefällt. Andererseits wenn ich die diversen fäden in diesem forum zum thema sex revue passieren lasse, kommt immer weider eine aussage, vor allem von frauen. Sie wünschen sich mal einfach genommen zu werden, etwas härteren sex, nicht umsonst ist für viele atergo die lieblingsstellung, rate mal warum.

fbireG_and_|ixce2


@ Phillip

auch ich gehöre zu den Verfechterinnen dessen, dass du es irgendwann ausleben MUSST – aus dem einfachen Grund, ich kann es absolut nachvollziehen – ich bin 40+ und weiß und akzeptiere es erst seit ca. 3 jahren. Davor habe ich mich selbst belogen, habe es unterdrückt, wollte es niemandem sagen etc. Weil:

Es nicht sein kann was nicht sein darf...

in meiner vorstellung. Irgendwann war das Fass am überlaufen, alles drehte sich nur noch um BDSM ( ich hab mich geschämt, dass mich bestimmte Dinge einfach anmachen, die bei anderen einfach nur Unverständnis auslösen)

Ich habe lange gebraucht und dann denn schritt gewagt. Ich habe mich geoutet – meinem Mann und das Unfassbare geschah, er sagte mir, er weiß das schon längst, wusste nur nicht, wie er mir das sagen sollte.

Auch ist meinem Mann klar, dass ich diesen Bereich nicht mit ihm ausleben kann – deshalb habe ich einen DOM und lebe diese Seite vollkommen aus – seitdem geht es mir gut. Bin ausgeglichen und liebe meinen Mann – sehr sogar.

Trotzdem denke ich, hätte ich das nicht getan, ich wäre elendig vor die Hunde gegangen oder hätte mich getrennt oder wer weiß was sonst.....

Durch meine Akzeptanz und dem "Dazustehen" geht es mir einfach besser und ich muss mich nicht mehr schämen, so zu ticken.

Ich hoffe, ich konnte dir etwas helfen

T~ung/us?k*a


Wenn jemand, wie Philipp, mit Ängsten und Zwängen zu tun hat, dann sollte man genau hinsehen. Es geht nicht nur um Sadomaso, sondern um seine Ängste im realen Berufsleben. Das Sadomaso war zuerst da, die Ängste im Berufsleben kamen später. Beides überlagert sich jetzt.

Über Sadomas steht hier folgendes:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Sadomasochismus]]

Jeder Psychologe wird Philipp recht geben, dass es viele Arten des Devoten Auslebens gibt, ob in der Phantasie, oder halt real. Es ist aber seine Entscheidung, dass zu tun womit er glücklich wird. Und genauso wie BSDSler Grenzen ziehen bei den Spielchen, so kann Philipp seine eigenen Grenzen ziehen. Es geht nicht darum, dass er diese Fantasien leugnet, er hat einfach Angst vor dem was er tut, denn er hat keine Freude daran, weil er sie benutzt um sich abzureagieren. Kann Philipp seine Ängste bearbeiten und lernt er mit der dominanten Vorgesetzten oder den anderen Herausforderungen, umzugehen ohne Angst, dann kann er seine Fantasien auch in Freude genießen, falls er sie dann noch braucht, oder es ihm einfach gefällt sie zu haben.

Der Mensch ist vielschichtig und die Psyche erst recht. Wenn man die Psyche und die Gedanken und Gefühle versteht, dann kann man ohne Angst sein Leben leben, ob mit Sadomaso oder ohne.

lPi)onxa


**Tunguska

Das ist nicht Korrekt, denn er schrieb, seine Fantasien hatte er schon immer! Ergo, waren sie vor den Ängsten da. Daher wird er sie auch ohne Ängste haben.

Jeder Psychologe wird Philipp recht geben, dass es viele Arten des Devoten Auslebens gibt, ob in der Phantasie, oder halt real.

Ich weiß nicht ob es dir aufgefallen ist, aber das ist nicht unbedingt sonderlich neu, denn keiner der BDSMler hat behauptet das es nur eine Art des devot sein gibt.

Aber kann es vielleicht sein, dass du dich selbst an etwas verzweifelt klammerst, weil du dir etwas selbst nicht eingestehen kannst? Denn so langsam klingst du ein wenig nach einem devoten Menschen, der damit nicht klar kommt und verzweifelt nach Gründen sucht, warum er es eben nicht ist. Ich bin mir sicher, dass du noch eine Menge Weisheiten für uns hast, waum Devot sein keine Neigung sein kann.

Wo ist denn das Problem daran, wenn man devote Fantasien aufweist, sich auch einzugestehen, dass man das eben auch mit ist. Ich kann dir unter andern sagen, dass diejenigen die nicht devot sind, auch keine solchen Fantasien aufweisen, die kommen noch nicht mal auf die Idee. Ob es da vielleicht einen kausalen Zusammenhang geben könnte? *grübel*

Denn nur weil man dann für sich akzeptiert, dass man eben auch eine devote Neigung aufweist, bedeutet es noch lange nicht das man diese auch ausleben sollte.

Vielleicht solltest du mal in diese Richtung denken, statt es nur als eine Art Projektion von Konflikten, die in der Sexualität dann kompensiert werden, zu betrachten.

Im Rahmen der sexualmedizinischen Diagnostik oder der Psychoanalyse wird Sadomasochismus dann als behandlungsbedürftig verstanden, wenn die sexuelle Befriedigung ohne sadomasochistische Praktiken erschwert ist oder unmöglich erscheint und bei dem Betroffenen dadurch ein entsprechender Leidensdruck entsteht.

Irgendwie ist dir der Teil direkt zu Anfang im Artikel entgangen, denn das trifft bei Phillipp wie er selbst schon mehrfach schrieb nicht zu. Demnach trifft deine Störungsthese auf ihn nicht sonderlich zu.

Ferner scheint dir auch diese Passage beim lesen entzgangen zu sein:

einvernehmlich gelebte oder auch heimliche sexuelle Vorlieben für sadomasochistische Praktiken im Sinne einer konsensuell erlebten Sexualität erfüllen in aller Regel die Kriterien für die Diagnosestellung des Sadomasochismus im heutigen medizinischen Sinne nicht und sind eine soziologisch andersartige, aber nicht seltene Ausprägung der individuellen Sexualität.

PHhiZllip2v0x10


Das ist nicht Korrekt, denn er schrieb, seine Fantasien hatte er schon immer! Ergo, waren sie vor den Ängsten da. Daher wird er sie auch ohne Ängste haben.

ich habe diese ängste auch "schon immer". beides ist alt! seit der pubertät habe ich beides! darum KANN die fantasie auch WEGEN der ängste gekommen sein.

hiexeTx.


Wir können hier noch lange schreiben denke ich ohne zu einem ergebnis zu kommen, ich sehe nur eine möglichkeit mit diesen ängsten und phantasien fertig zu werden. Mit der partnerin reden ob und inwieweit sie ggf bereit wäre mitzuspielen, parallel dazu empfehle ich den besuch eines therapeuten der das ganze mal aus wissenschaftlich-therapeutischer sicht aufdrösselt und lösungsvorschläge unterbreitet, denn ohne hilfe glaube ich nicht an eine änderung/besserung.

lvionxa


ich habe diese ängste auch "schon immer". beides ist alt! seit der pubertät habe ich beides! darum KANN die fantasie auch WEGEN der ängste gekommen sein.

Gut, dann hast du beide schon immer gehabt, wobei immer hier die Zeit in der Pubertät und nicht die zuvor meint.

Ist dir eigentlich auch schon mal der Umkehrschluss in den Sinn gekommen? Das du deine Ängste bekommen hast, weil du nicht zu deiner Neigung stehst?

Denn es reicht nicht aus, die Fantasien zu zu lassen, wenn man anschließend ein schlechtes Gewissen hat. Denn dieses zeigt in der Regel auf, dass man eben nicht im Einklang mit den Fantasien steht.

Und es wäre nicht unüblich Symptomatiken ( in dem Fall wären es Ängste und Zwänge) zu entwickeln, weil man mit seiner Sexualität nicht im Einklang steht.

Ein Fallbeispiel dafür wäre, das von dem homosexuellen Mann, der seine Neigung vollkommen verdrängt hat und sie nicht wahr haben wollte. Er hatte sich ein ganz normales Leben aufgebaut, war mit einer tollen Frau zusammen und hatte zwei süße Kinder. Leider entwickelte er eine extreme Agoraphobie, die so weit ging, dass er das Haus nicht mehr verlassen konnte und somit begann er eine Therapie. Im Verlauf dieser, wurde festgestellt das er homosexuell ist und das seine Angststörung darauf beruhte, dass er eben seine Neigung komplett verdrängt hatte. Erst als er anfing, mit Hilfe seines Therapeuten zu dieser Neigung zu stehen, verschwand seine Agoraphobie komplett. So als sei sie niemals da gewesen. Das wäre ein Beispiel, welches für den genauen umgekehrten Fall spricht. Also das deine Ängste durch Verdrängung bzw. nicht Akzeptanz entstanden sind.

Klären könntest du das eigentlich ziemlich einfach, stehe zu deinen Fantasien und zwar so, dass du sie als normal ansiehst. Entweder verschwinden sie, oder deine Ängste schwinden, oder beides bleibt weiterhin bestehen. Tritt letzteres ein, weißt du, dass deine These des Ventils nicht stimmt, denn dann gibt es keinen Kausalzusammenhang, da die Ängste unabhängig von den Fantasien zu betrachten wären.

So lange du aber ein schlechtes Gewissen aufweist, dich mit dieser Neigung/Seite nicht wohl fühlst, wird sich der Rest auch nicht minimieren. Du könntest auch anders vorgehen und deine Ängste behandeln lassen. Ist dein devot sein ein Ventil, dann dürfte beim schwinden der Ängste diese sofort verschwinden. Ist dem jedoch nicht so, dann bleiben diese natürlich weiterhin bestehen. Also Frage: Warum hast du denn, wenn du schon glaubst, dass die Ursache deine Ängste für die Neigung darstellen, noch nichts gegen diese getan? Denn das wäre doch der logische Schluss.

lg

PNhilli9p20x10


hallo.

ja das ist logisch. darum habe ich zwei dinge vor. etwas gegen die ängste machen und meine sb fantasien nicht als schlecht sehen, dass ich ein schlechtes gewissen habe. dann werde ich sehen.

meiner ehefrau sage ich nichts. warum habe ja hier oft erklären versucht. ich will es nicht leben und sie mag es nicht, dass weiss ich. es macht halt keinen sinn.

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