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Für immer treu oder doch mal ein Seitensprung ok?

b'acJkisnkice


die Gedanken mancher der hier Schreibenden finde ich echt zum Kotzen. ich bin der Ansicht, das der Mensch sehr wohl für das Monogame erschaffen wurde, und das man damit auch sehr gut leben kann. Ich persönlich bin itlerweile seit 18 Jahren verheiratet ( bin 38 ) und kann nicht raten, in einer Beziehung "Fremzugehen". das das mal in den Gadanken passieren kann, wenn man sexuell gefrustet ist, oder eine nette Person sieh.... kann passieren.

Aber fremdgehen..... ich bin vor 11 Jahren mal "Fremdgegangen", das heisst, habe fremdgeknutscht. Man war das ne beschissenen Zeit danach. das Gewissen belastet, selbst als meine Frau von mir davon unterrichtet wurde, und das Vertrauen war erstmal im Keller.

Treue ist das Beste was man tun kann. Man hat versprochen, bei der Eheschliessung, in Guten und in Schlechten Zeiten zusammen zuhalten. Leider wird das heute nicht mehr ernst genommen, und jeder meint, er müsste was anderes Flachlegen, oder was anderes ausprobieren, weil es besser ist. Schafe fressen auch immer ausserhalb der eigenen Wiese, weil sie glauben , dort schmeckt es besser.... Tuts aber nicht. Von daher, bleib Treu und gehe die Risiken nicht ein. Der Preis ist zu Hoch... Zumindest für die, für die das Eheleben was wert ist

m/athbil~dax19


Also ich bin da eher konservativ. Für mich ist Treue in einer Beziehung absolut wichtig und wenn ich in einer festen Beziehung lebe, dann bin ich zu 100% treu. Dasselbe erwarte ich auch von meinem Freund. Einen Seitensprung könnte ich nicht verzeihen.

eSich$oernYchexn


und jeder meint, er müsste was anderes Flachlegen, oder was anderes ausprobieren, weil es besser ist.

Kennst Du "Jeden"? Dir ging es scheisse. Warum hast Du denn geknutscht? Nun "kotzen" Dich die Anderen an?

Denen geht es hinterher vielleicht besser und nicht Scheisse? Lass mal die Menschen selbst entscheiden, auch ihre eigene "Scheisse" leben.

ich bin der Ansicht, das der Mensch sehr wohl für das Monogame erschaffen wurde, ...

in einer Beziehung "Fremzugehen". das das mal in den Gadanken passieren kann, wenn man sexuell gefrustet ist, oder eine nette Person sieh.... kann passieren.

Der Mensch wurde Monogam "erschaffen"? Aha! ich weiss nur, jeder Mensch ist anders und hat andere Beduerfnisse.

Wenn Du so " erschaffen" bist, woher kommen denn dann deine "ungezuegelten" Gedanken her, oder gar Fremdknutscherei? ]:D

MwayTflow}e6r


Wenn Du so " erschaffen" bist, woher kommen denn dann deine "ungezuegelten" Gedanken her, oder gar Fremdknutscherei? ]:D

Das "Problem" beim Menschen ist eben gerade, dass wir einseits noch instinkt-getrieben sind, andererseits über hohe Intelligenz und strategisches Denken verfügen. Dazu kommt noch, dass der Mensch wahrscheinlich zu den aggressivsten Kreaturen auf dieser Welt gehört.

Ein "Nebenprodukt" unserer Intelligenz ist, dass wir noch die Moral mit auf den Weg bekommen haben (wahrscheinlich um das Aggressive im Zaum zu halten).

Tiere habe es da viel einfacher: die haben Paarungszeiten. Ausserhalb der Paarungszeiten leben männliche und weibliche Tiere ohne Spannungen zusammen oder haben gar kein Bedürfnis nach einem Zusammeleben. Das ist uns Menschen verwehrt.

SRear6efxina


:)D

e%ichhoernxchen


Das "Problem" beim Menschen ist eben gerade, dass wir einseits noch instinkt-getrieben sind, andererseits über hohe Intelligenz und strategisches Denken verfügen.

Als "Problem" sehe ich es nicht. Denn beides laesst die Menschheit ueberleben.Jedes Tier hat eine "Waffe" um sich zu verteidigen, des Menschen "Waffe" ist die Intelligenz.Die aber ihre Schwaechen hat, denn nur der Mensch kann sich selbst ausrotten.

Ausserhalb der Paarungszeiten leben männliche und weibliche Tiere ohne Spannungen zusammen oder haben gar kein Bedürfnis nach einem Zusammeleben. Das ist uns Menschen verwehrt.

Auch das gehoert zum ueberleben. Es gibt auch Tiere die nur in Gemeinschaft ueberleben koennen.

Ein "Nebenprodukt" unserer Intelligenz ist, dass wir noch die Moral mit auf den Weg bekommen haben (wahrscheinlich um das Aggressive im Zaum zu halten).

Ja, volle Zustimmung fuer die "Intelligenz". Aber, mit Moral haelt man nicht die Agressivitaet auf, nur mit Gesetzen, die aus der Moral entstehen. Und trotzdem hat jeder seine eigenen Vorstellungen von Moral.

Nicht toeten. Tut man es, wird es hart bestraft.- Jeden Tag wird getoetet.

Deshalb, die Intelligenz immer betrachten als auch eine Berechnung des Menschen. Wer nach der "Moral" urteilt, ist fast immer berechnend.

e#icho!ernchexn


Wir leben weder in Sippen,...

":/ Die Familie ist die "kleinste" Sippe. Und diese kleine Sippe macht sie auch so anfaellig. Die Grossfamilien gibt es nicht mehr. Die Grossfamilien hielten aus der Not heraus zusammen. Ist heute nicht mehr noetig.

Kommt wieder eine Zeit, wo "gluecklich sein" im Hintergrund steht, weil Not herrscht, wird es auch die Grossfamilie wieder geben. Da greift der Ueberlebensinstinkt.

Der macht natuerlich nicht gluecklich, aber einen vollen Bauch. Da haetten Religionen wieder eine grosse Macht. Die koennen dann vom Paradis sprechen, wenn der Mensch im irdischen so leiden muss.

e!ic hoeSrnchen


Was willst Du? Die Ehe reformieren?

Die Frage ging zwar nicht an mich, aber verstehen tue ich sie nicht. Denn auch jedes Menschenpaar in der Ehe hat die Freiheit deren Ehe zu gestalten wie sie es moechten. Da braucht man nichts reformieren.

Es sollten aber beide so gestalten wollen.

Nichts ist schlimmer fuer den Menschen, leben zu muessen, was von dem anderen erwartet wird. Die TE hat deshalb ein ganz grosses Problem. Sie hat fuer ihr Leben eine falsche Entscheidung getroffen, aus Unehrlichkeit. Eine Ehe oder Beziehung, wo dieses Vertrauen nicht da ist dem anderen sagen zu koennen was man von "mittelalterischen Versprechen" haelt, diese trotzdem gibt, damit hat sie ihr eigenes Ungluecklichsein programmiert.

Aber, sie ist eine erwachsene Person. Vielleicht lernt sie, man kann im Leben sich jeden Traum erfuellen. Man kann auch den Spatz in der Hand haben und die Taube auf dem Dach, ohne einen anderen Menschen verletzen zu muessen, dazu gehoert Mut zur Ehrlichkeit , keine Berechnung und Treue zu sich selbst.

S/ole~il.


Wie ist denn die Meinung von euch so, seid ihr alle 100% treu in einer längeren Beziehung oder fändet ihr ein gelegentliches Abenteuer (beider Partner) ok?

Also bis jetzt war ich immer treu, ja. *g*

Was Deine "sind gelegentliche Abenteuer ok?"-Frage angeht: Hier kommt es drauf an, wie man "treu sein" definiert. Ich selbst bevorzuge die feste Beziehung, ich schließe es jedoch nicht aus, es auch mal mit ner offenen Beziehung zu probieren, wenn es sich ergeben sollte. Wer weiß, vielleicht merke ich dann, dass mir das offene nicht gefällt, vielleicht komme ich aber auch gut damit klar.

Es ist nur so, dass ich, wenn ich mit nem Partner zusammen bin, der mich total begeistert, nicht so wirklich das Bedürfnis verspüre, mit einem anderen Mann ins Bett zu gehen. Ich weiß nicht warum, aber ich bin da irgendwie zu sehr auf den Sex mit meinem Partner fixiert; bis jetzt war es jedenfalls immer so, dass ich ihm mehr Interesse entgegen gebracht habe, als einem Aussenstehenden. Warum also mit dem Aussenstehenden v*geln, wenn er eh nur zweite Wahl ist?

Aber grundsätzlich sehe ich es nicht als falsch an, wenn jemand in einer Beziehung lebt, sich aber auch Sex mit anderen wünscht. Es gibt ja nicht nur die körperliche/sexuelle Treue, sondern auch die psychische/emotionale – und auf letztere kommt es ja in der Beziehung v.a. an. Wenn der andere nur ein nettes Abenteuer ist und die Affäre/das ONS nicht mit Liebesemotionen verbunden ist, sondern es wirklich lediglich um Sex geht, dann ist man also zumindest geistig treu. (Wobei ich bis jetzt, wie gesagt, beides war: geistig und auch was Sex angeht...) Warum sollte es also nicht okay sein, wenn man sich hinund wieder ein kleines Abenteuer gönnt?

Was ich allerdings als NoGo ansehe, ist, den Partner zu betrügen. Einvernehmliches Fremdgehen – okay. Fremdgehen hinter dem Rücken des Partners, in der Hoffnung er würde es nicht merken und ohne dass man sich dafür interessiert, ob er damit klarkommt, ist allerdings recht schäbig, mMn. Was mich hier ank*tzen würde, ist nicht das Fremdv*geln an sich, sondern der Vertrauensbruch. Das Hintergehen. Ich sage nicht, dass ich in dieser Situation immer ohne Wenn und Aber die Beziehung beenden würde – da kommt es auf die genauen Umstände an -, aber ich würde mich schon fragen, wieviel Aufrichtigkeit in der Beziehung und meine Gefühle meinem Partner wert sind. Das ist ne Respektlosigkeit und ein Vertrauensbruch – und das ist keineswegs okay, sondern ne Enttäuschung.

Soviel Ehrlichkeit muss schon sein...

Klelen<e


Danke Soleil. Du triffst ganz gut auch meine Meinung!

a\nnal\ena4x0


hornet_keke

:)^ :)^ :)^ :)= :)= :)=

Du hast ganz tolle Meinungen.Könnten alle von mir kommen !!!

A-ltesoLeder


@ Kelene.....

ich vertrete die meinung das fremdgehen ein no go ist! egal ob verheiratet oder in einer festen beziehung!!!1

habe 15j mit einem mann eine beziehung gehabt....alle 6-8 wochen mal ne kurze nr. befriedigung für mich gleich null.... trotzdem habe ich sowas nie getan, denn vertrauen und vertrauen können ist mir wichtig!

ich lese hier immer sex und gefühle ist zweierlei....naja ich seh das anders... sex und das dabei gehen lassen, zuzulassen, sich frei bewegen und zu zeigen, ist das intimste was man hat. kann ich das bei jedem hat es für den einzelnen keinen wert mehr. es ist nichts besonderes, oder?

dazu kommt das wenn ich liebe ich mir das teilen des menschen nicht vorstellen kann.... er erlebt ohne mich befriedigung der intimsten art, also hab ich dort keinen wert!

sb ist in meinen augen etwas anderes.

frage: würde es dich verletzen, wenn dein mann fremdgehen würde?

mein damaliger hat mir am ende sogar den vorschlag gemacht das ich mir jemanden für sex suche.... geht gar nicht, sorry!!!! der gedanke daran das er es mitbekommt/ weiss, stört meine lust!

mfg

Sttein!hu'der


In langjährigen Partnerschaften kann es schonmal kurz- oder auch langfristig zu partnerschaftl. Problemen kommen, gleich welcher Art. Viele/Eininge sind dazu geeignet das Sexualleben zu stören, respektive es teilweise oder manchmal sogar langanhaltend "zu stören".

Es gibt Leute, die haben mit ihrem Patner selten oder gar keinen Sex mehr; einige spielen mehr an sich selbst rum als mit ihrem Partner, andere leben völlig frei von Sex.

Man kann sich damit abfinden und im schnöden Alltag die Ursache begründen oder es mit Gewöhnung abtun, aber in den meisten Fällen wird eine gewisse Sehnsucht begründet sein, wonach auch immer.

Diese Sehnsucht muss nicht primär auf GV abzielen, sondern hat ganz häufig die Sehnsucht nach Zuspruch, Anerkennung, Zärtlichkeit und natürlich tiefer Zuneigung. Den Begriff "Liebe" möchte ich an dieser Stelle nicht bemühen, da es sich hierbei eher um einen biochemischen Zustand handelt und nicht um das, was häufig daraus gemacht wird.

Menschen kommen völlig unwillkürlich zusammen, es ist meist Zufall. Partner werden dann nach bestimmten Kriterien ausgewählt und man entscheidet sich dann mit diesem eine unabsehbare Zeit zu verbrigen: manchmal ein Leben lang!

Die Sehnsucht bleibt, bzw. entwickelt sich, nicht immer, aber sehr oft neu, übrigens auch wenn Partner ausgetauscht werden sollten.

Nicht selten trennen sich Partner wenn die Kinder größer, oder gar erwachsen sind.

Sie haben sich vor Jahren schon "auseinandergelebt", heißt es so oft.

Sich zu trennen ist also nicht immer ganz leicht, hängen doch viele Faktoren vom zukünftigen Leben ab. ( Alleinsein, Geldnot, das Alter, usw. )

Jeder einzelne muss selbst für sich entscheiden, wie er mit seinem eigenen Leben umgehen soll/möchte, ohne jedoch die Verantwortung für andere zu vergessen und hier liegt auch schon das Problem.

Die Sehnsucht, die Bedürfnisse, die nicht erfüllt werden, kann ich mir diese woanders erfüllen ohne meinen Partner zu verletzen?

Eine Trennung ist in ganz vielen Fällen völlig unsinnig, da die Probleme ganz oft in neu eingegangenen Partnerschaften plötzlich wiederkommen.

Bei absoluter Diskretion oder gar bei Anonymität finden sich die Herren der Schöpfung in Bordellen wieder, ohne dass ihre Partnerinnen etwas davon mitbekommen. Leute fahren zur Kur, und bekanntlich hat man ja in der Ferne keine Nachbarn, es kommt der berühmte Kurschatten auf den Plan.

Urlaube allein, Kegelfahrten, die Weihnachtsfeier, alles gute Gelegenheiten, und auf die kommt es ganz oft an, sich auch mal bestimmte "Aufmerksamkeiten" nebenher zu "beschaffen".

Wozu sich trennen, alles in den Mülleimer schmettern?!

Ok, lange Rede, kurzer Sinn, in langjährigen Partnerschaften ist ein gelegentlicher "Ausrutscher" sicherlich nicht verwerflich, und davon kann sich nunmal auch keiner freimachen. Entscheidend bei der Sache ist, das niemand unnötig verletzt, bzw. gekränkt wird und man sich in der Affaire oder mit der Bekanntschaft einig ist; vielleicht aber auch seine eigenen Grenzen hat, denn es muss ja nicht immer zum GV kommen!

Manchmal reicht es eben, Anerkennung, Zuspruch und etwas Zeit für Zärtlichkeit zu haben.

In diesem Zusammenhang fällt mir spontan der Spielfilm "Die Schönheit der Sünde" ein!

[[http://www.tvforen.de/read.php?8,1101626,1101626]]

[[http://www.cinema.de/kino/filmarchiv/film/schoenheit-der-suende,1302207,ApplicationMovie.html]]

KEeleAnxe


Finde ich sehr richtig, was du geschrieben hast @Steinhuder!

Flra]uLou


@ Steinhuder

:)= :)^ :)^ :)^ :)^ :)=

Du hast es – für mich – auf den Punkt gebracht.

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