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Verstehe ihr Verhalten nicht

aOnnalexna40


Ganz ehrlich ??? ich wäre mit dieser Frau ganz sicher nicht mehr zusammen......

bberkexl


@ Saldo

Natürlich werde ich sie versuchen davon zu überzeugen, das ist klar. Nur traue ich mich eigentlich nicht, Druck auf sie auszuüben. Denn ich habe Angst, das ich damit ihr "zartes" Pflänzchen des Endgegenkommens "zertrete"... Aber ich werde mein Bestes geben :-)

aafrxi


Das kann wirklich hart werden, das glaube ich. Und das kommt bei Dir immer wieder mal vor? Warum denn das, wenn ich fragen darf?

Das hört sich jetzt so an, als wäre es jahrelang immer wieder mal vorgekommen, das ist nicht so. Nur hat sich 2009 unsere Situation dahingehend verändert, dass eine dritte Person in unsere Partnerschaft quasi eingedrungen ist, darüber hinaus knabbert sie schon längere Zeit an diversen anderen Dingen wie z.B. einem sehr langen Weg zur Arbeit, ein zwangsweise aufgegebenes Hobby und anderes mehr. Alles zusammen genommen lässt sie so eine Art Mitlifecrisis erleben und die führt halt hin und wieder zu einer gewissen Unlust auf körperliche Nähe zu mir.

Aber das ist leider etwas deutlich anderes, als berührt oder umarmt zu WERDEN.

Aktiv und passiv, das kenne ich im Zusammenhang mit meiner obigen Schreibe auch. Ich merke fast sofort, wenn sie nicht von Herzen berührt oder küsst, sondern aus Gewohnheit und das markiert in der Regel den Beginn einer Anfassverbotsphase. Wie geschrieben, ist ja meist nach einer Woche vorbei, aber es schmerzt halt.

b/erkxel


@ annalena

Ganz ehrlich ich wäre mit dieser Frau ganz sicher nicht mehr zusammen......

Das habe ich jetzt auch schon öfters gehört ;-) Teilweise habe ich hier meine Gründe schon in dem ganzen Faden versucht zu erklären. Allerdings bin ich erst jetzt darauf gestossen, das es unter anderem auch, an meiner eigenen Kindheit liegt, das ich das überhaupt so lange mitmache. Denn da meine Mutter Alkoholikerin ist (schon lange trocken), habe ich wohl auch einige typische Verhaltensmuster davon mitbekommen. Daher könnte es schon rühren, das ich auch ohne auf mich zu achten, ihr helfen will. Selbst aber ungern hilfe annehme. Und vieles mehr.... das ist auch ein Thema für eine Therapie... meine Therapie ;-) Aber das ist alles noch eine ganz neue Betrachtungsweise für mich... nehme das im Grunde erst seid heute Ernst, bzw. habe erkannt, das ich da offenbar "Muster" zeige... :=o ":/

bderkexl


@ afri

Aktiv und passiv, das kenne ich im Zusammenhang mit meiner obigen Schreibe auch. Ich merke fast sofort, wenn sie nicht von Herzen berührt oder küsst, sondern aus Gewohnheit und das markiert in der Regel den Beginn einer Anfassverbotsphase. Wie geschrieben, ist ja meist nach einer Woche vorbei, aber es schmerzt halt.

Oh ja, das kenne ich nun leider auch zu gut. Sei froh, das es bei Dir nur "Phasenweise" und relativ kurzzeitig passiert ;-)

e@rdm2ännDchenq87


Es ist nun nicht so, das ich ihr plötzlich mit meinem Anliegen ankomme. Über den mir zu seltenen Sex habe ich mich schon "beschwert", bevor wir überhaupt zusammengezogen sind. Ob da auch schon die Berührungen nachgelassen hatten, kann ich wirklich nicht mehr sagen. Vermutlich hat das erst mit den weiteren Jahren abgenommen. Das hat mir damals ein "Du bist doch sexsüchtig" eingebracht, als ich es "gewagt" hatte, nach 3 Wochen Pause am Wochenende immer mal wieder Versuche zu starten. Daran hatte ich wirklich lange zu knabbern, da ich teilweise echte Zweifel an meinem eigenen Verhalten hatte. Inzwischen weis ich es besser ;-) aber das ändert leider nur bedingt.

aus sicht deiner frau heisst das aber trotzdem, dass du eigentlich immer wusstest, wo der hase läuft – oder eben nicht läuft. ;-) du warst halt nur nie in der lage, es zu akzeptieren.

Auch auf die Gefahr hin, das es zu Wiederholungen kommt: Was verstehst Du unter den Begriffen konkret? Wie drückt sich das aus? Ich verbinde damit keine konkreten Erlebnisse, deswegen frage ich so "dumm/naiv" heraus. Vielleicht habe ich das erlebt, kann das aber so nicht zuordnen.

liebe ist ein gefühl und ein gedanke, der mir sagt, dass ich mit diesem menschen wunschlos glücklich bin und mit ihm für immer zusammensein will. wenn ich eine frau liebe, will ich mit ihr sogar mal im selben grab liegen, weil mir selbst das wichtig ist.

romantik ist da schon ein schwieriger begriff. es ist einfach eine art knistern in der luft. romantik kann in den normalsten situationen vorkommen, die sonst absolut unromantisch sind, aber es auf einmal werden, wenn man es mit einem geliebten menschen macht. alleine einkaufen gehen ist eine notwendigkeit, aber wenn man es zusammen mit seiner liebe macht, wird daraus ein wunderschöner, romantischer spaziergang, man braucht mindestens doppelt so lange für den einkauf, bleibt an jedem schaufenster stehen und kauft manchmal auch sachen, die man alleine nie im leben kaufen würde. romantisch kann es aber auch sein, einen samstag zusammen im bett zu verbringen, wenn das wetter mies ist. ein warmer kakao oder tee ist vielleicht nur ein ganz profanes heissgetränk, wird aber in dieser situation, liebevoll gemacht und kredenzt zum romantikum.

begehren hängt teils damit zusammen. es heisst für mich, dass ich ständig an meine freundin denke und gerne bei ihr wäre oder etwas, was ich grade mache, gerne mit ihr zusammen machen würde. grade eben war ich z.b. draussen, um nach der katze zu suchen, die seit heute mittag draussen ist und vermutlich von irgendwelchen frühfeuerwerkern in irgendeine ecke oder auf einen baum vertrieben wurde. klar hab ich mir da sorgen gemacht, hab aber auch daran gedacht, dass es bestimmt total schön wäre, wenn meine freundin jetzt mit mir diese winterliche nachtlandschaft erleben könnte. danach würde das auftauen zuhause gleich mehr spass machen.

begehren bedeutet aus meiner sicht aber auch, dass man sich sexuell begehrt, also dass man oft scharf aufeinander ist, auch in situationen, wo man mal nicht zusammen auf dem sofa liegt, sondern vielleicht mal auf der arbeit, im auto oder sonstwo, wo die partnerin gar nicht dabei ist.

Ich kann da nur für mich sprechen, aber so habe ich das nie empfunden. Denn damals hatte ich mich gar nicht für Mädchen interessiert (Jungs auch nicht ;-) ) – ich war schon vorher bei vielen Mädels (einmalig) zu Hause, mit denen ich mich gut verstand, da sie mit mir "üben" wollten. Die waren dann doch eher verärgert, als ich dann dort war und nach längerem quatschen gefragt habe, ob wir nicht endlich mit dem Lernen anfangen würden ...?!? Die hatten wahrscheinlich etwas anderes erhofft und die meisten sind danach auf Abstand zu mir gegangen. Mir ist damals gar nicht die Idee gekommen, das sie vielleicht gar eine Beziehung anfangen wollten ?!!? Von daher war ich wohl doch noch arg emotional ... unterentwickelt. Was ich damit sagen will, ich habe nie jemanden aktiv "gesucht" – es hat sich einfach so "ergeben", so unromantisch das sich auch anhören mag ;-)

da sehe ich ein problem in eurer beziehung. bin nun ja 23. vor vielleicht 5 oder 6 jahren war ich auch noch ein vollkommen anderer mensch. seitdem habe ich mich unglaublich entwickelt, weil in diesen jahren in punkto "erwachsenwerden" sehr viel passiert.

ich bin praktisch auch ein ganz anderer mensch, was mir meine freundin auch bestätigt, mit der ich seit 2 jahren zusammen bin und die mich seit 5-6 jahren kennt.

es ist einfach schwierig, ewig in einer beziehung zu leben, die so früh begonnen hat, wenn man gar nicht mal gelebt hat und die sau raus lassen konnte – das meine ich jetzt nicht sexuell, sondern generell.

ich habe mit 18 oder 19 gesoffen wie ein loch, zigarren geraucht, alk geschmuggelt, für die schule gelernt und hatte trotzdem noch zeit, mich jeden abend mit freunden zu besaufen. :=o war sicher nicht toll und seit langem ist mein leben auch anders, aber ich hab wenigstens auch mal den moloch gesehen.

Hmm.. vielleicht haben wir uns, Deiner hmmm... "Definition" nach gar nicht verliebt? Ich meine, die offenbar sonst so typischen "Symptome", wie das ständige an den anderen Denken und ähnliches... das kenne ich so nicht wirklich von mir. Oder wenn doch, dann habe habe ich das inzwischen vergessen |-o Aber das äußert sich bei jedem glaube ich sowieso anders. Ich kann mich beispielsweise daran erinnern, als wir uns das erste Mal geküsst haben, aha, so fühlt es sich also an, wenn man verliebt ist.

wie kam es denn damals zum zusammensein und zum ersten kuss, wenn ich fragen darf? ":/

ich will jetzt nicht sagen, dass meine definition von dem ganzen die einzig wahre sei, aber ich finde es irgendwie gar nicht komisch, dass eine beziehung, die ohne verliebtheit, schmetterlinge im bauch, hemungsloses übereinanderherfallen, essensverzicht, etc. begann seitdem eigentlich auch nur am umhereiern ist.

Gute Frage. Vielleicht wahr ich bisher einfach zu anspruchslos/selbstlos dafür? Wenn ich das so genau wüsste... Aber das spukt mir auch schon seid geraumer Zeit im Kopf herum.

Momentan bin ich jedenfalls schon soweit zufrieden, das es sich für mich nicht mehr so "elend" anfühlt, wie noch im letzten Jahr. Da habe ich nur als "Opfer" gelitten, ohne das so recht zu begreifen, was da eigentlich so stört. Inzwischen fühle ich mich schon wieder wohl, zum wirklichen "Glücklichsein" reichts so noch nicht, aber daran werde ich noch arbeiten – selbst wenn es in letzter Konsequenz heissen sollte, das ich dafür eine Trennung brauche.

aber du bist doch auch wer. du hast genauso ein recht dazu, glücklich im leben zu sein, wie deine frau auch!

ich glaube auch, dass es am ende zu einer trennung kommen wird, nach der ihr euch beide jeweils selbst neu entdecken müsst. vielleicht kommt ihr danach wieder zusammen, vielleicht hasst ihr euch auf ewig, das weiss ich nicht. aber ich kann mir vorstellen, dass es euch beiden dann langfristig besser ginge, als im moment.

b%erkxel


@ erdmännchen

Erstmal vielen Dank für die Mühe, das alles so ausführlich zu schreiben :-) Auch wenn es sehr einfältig klingen mag, kann ich mir so besser vorstellen, was zumindest Du damit verbindest. Manchmal komme ich mir einfach unfähig vor, das ich das irgendwie nicht gut zuordnen zu können – woher das wohl kommt? Irgendwie denke ich dafür zu logisch oder sowas.

liebe ist ein gefühl und ein gedanke, der mir sagt, dass ich mit diesem menschen wunschlos glücklich bin und mit ihm für immer zusammensein will. wenn ich eine frau liebe, will ich mit ihr sogar mal im selben grab liegen, weil mir selbst das wichtig ist.

Verstehe, was Du meinst, auch wenn ich das so direkt nicht empfinde.

romantik ist da schon ein schwieriger begriff. es ist einfach eine art knistern in der luft. romantik kann in den normalsten situationen vorkommen, die sonst absolut unromantisch sind, aber es auf einmal werden, wenn man es mit einem geliebten menschen macht. alleine einkaufen gehen ist eine notwendigkeit, aber wenn man es zusammen mit seiner liebe macht, wird daraus ein wunderschöner, romantischer spaziergang, man braucht mindestens doppelt so lange für den einkauf, bleibt an jedem schaufenster stehen und kauft manchmal auch sachen, die man alleine nie im leben kaufen würde. romantisch kann es aber auch sein, einen samstag zusammen im bett zu verbringen, wenn das wetter mies ist. ein warmer kakao oder tee ist vielleicht nur ein ganz profanes heissgetränk, wird aber in dieser situation, liebevoll gemacht und kredenzt zum romantikum.

Ich denke, ich weis was Du damit meinst. Leider gibt es solche Momente doch eher sehr selten, finde ich. "einen Samstag zusammen im Bett verbringen"? Verzeih, aber ist das nicht eher langweilig? Oder mit Buch? Ich mein, irgendwann kann man doch nicht mehr liegen, oder? Vielleicht bin ich dazu auch zu naiv/verschroben auf der falschen Fährte?

begehren hängt teils damit zusammen. es heisst für mich, dass ich ständig an meine freundin denke und gerne bei ihr wäre oder etwas, was ich grade mache, gerne mit ihr zusammen machen würde. grade eben war ich z.b. draussen, um nach der katze zu suchen, die seit heute mittag draussen ist und vermutlich von irgendwelchen frühfeuerwerkern in irgendeine ecke oder auf einen baum vertrieben wurde. klar hab ich mir da sorgen gemacht, hab aber auch daran gedacht, dass es bestimmt total schön wäre, wenn meine freundin jetzt mit mir diese winterliche nachtlandschaft erleben könnte. danach würde das auftauen zuhause gleich mehr spass machen.

Das kenne ich nun tatsächlich gut wieder und das Gefühl habe ich auch öfters wenn ich unterwegs bin. :-) Allerdings denke ich tagsüber eher kaum an meine Frau – höchstens, wenn ich auch schon selbst beispielsweise draussen am herumschlendern bin. Wieso macht das aufwärmen zu Hause dann mehr Spass? Wo ist da der Unterschied? Ich meine, das ist doch das selbe, als wenn ich oder sie allein draussen gewesen wären, oder?

begehren bedeutet aus meiner sicht aber auch, dass man sich sexuell begehrt, also dass man oft scharf aufeinander ist, auch in situationen, wo man mal nicht zusammen auf dem sofa liegt, sondern vielleicht mal auf der arbeit, im auto oder sonstwo, wo die partnerin gar nicht dabei ist.

hmm. okay. Das kenne ich nunmal gar nicht ":/ Wenn wir mal nicht zusammen sind, bin ich auch schonmal erregt, so ist es ja nicht. Aber eigentlich habe ich dann kein Verlangen nach Sex mit ihr... aber das mag damit zusammenhängen, das es schon seid Jahren eigentlich keine "Rolle spielte", ob ich das wollte oder nicht. Vielleicht wäre das dann irgendwann sogar mal so.

b>e9rkexl


@ erdmännchen

es ist einfach schwierig, ewig in einer beziehung zu leben, die so früh begonnen hat, wenn man gar nicht mal gelebt hat und die sau raus lassen konnte – das meine ich jetzt nicht sexuell, sondern generell.

ich habe mit 18 oder 19 gesoffen wie ein loch, zigarren geraucht, alk geschmuggelt, für die schule gelernt und hatte trotzdem noch zeit, mich jeden abend mit freunden zu besaufen. war sicher nicht toll und seit langem ist mein leben auch anders, aber ich hab wenigstens auch mal den moloch gesehen.

Hmm... ich kann da nur für mich sprechen, aber bisher hatte ich da auch keinerlei Verlangen danach das zu tun ;-) So ein paar verrücktere Sachen haben wir damals auchgemacht (also ich mit Freunden) aber doch deutlich harmloser, wenn man so will ;-) Aber jedem das Seine :-)

wie kam es denn damals zum zusammensein und zum ersten kuss, wenn ich fragen darf?

Ich hab meine 12 Klasse wiederholt und saß dann im Deutschkurs neben ihr :-) Und wenn ich das jetzt mal so sagen darf, sie war das einzige Mädchen, das ich kannte, das sich für Science Ficiton und Fantasy interessierte ;-) Wir haben uns dann öfters zum quatschen getroffen und irgendwann habe ich sie mal nach der letzten Stunde vom Sport abgeholt und auf ein Eis eingeladen. Bei ihr zu Hause vor der Eingangstür gabs dann den ersten Kuss |-o :)_

ich will jetzt nicht sagen, dass meine definition von dem ganzen die einzig wahre sei, aber ich finde es irgendwie gar nicht komisch, dass eine beziehung, die ohne verliebtheit, schmetterlinge im bauch, hemungsloses übereinanderherfallen, essensverzicht, etc. begann seitdem eigentlich auch nur am umhereiern ist.

Hmm... verliebt waren wir bestimmt, auch wenn ich mich nicht so ganz an das Gefühl erinnern kann. Was die Schmetterlinge angeht... nun, ich war sehr aufgeregt und nervös, wenn ich sie danach getroffen habe. Ob das die "schmetterlinge" waren? "Hemmungsloses übereinder herfallen"... hmm... wir hatten schon Sex, ja, aber eher ... vorsichtig? zaghaft? Jedenfalls nichts, was zu "hemmungslos" passen würde :-) Essenverzicht? Ich bin verwirrt.... warum sollte man aufs Essen verzichten!?! Weil man verliebt ist? Verstehe ich nicht.

g7auloixse


berkel, so ganz allmählich ergibt sich hier für mich ein ganz anderes Bild, vor allen Dingen nach deinen letzten Beiträgen.

Wenn du magst, erzähl' bitte mal was über deine stärksten Gefühle in der letzten Zeit. Wann warst du das letztemal so wütend, daß du was an die Wand geworfen hast (oder es zumindest gerne getan hättest)? Wann hast du das letztemal vor Freude gejubelt, gegröhlt? Wann hat es dich zuletzt bis zum Heulen gerissen? Lachst du laut über komische Situationen?

Und teilst du starke Gefühle mit deiner Frau? Oder ist euer gesamter Umgang miteinander eher moderat und seehr höflich-erwachsen?

b#e*rkxel


@ gauloise

Ja, da stimme ich Dir zu... das gibt dem ganzen einen vollkommen anderen ....Ton. Das bemerke ich jetzt auch erst gerade, das war mir vorher gar nicht bewusst gewesen. ":/

Allgemein sind meine... Gefühlsausbrüche eher hmm.. "seicht"?

Wütend: Hmmm... vor ein paar Wochen als mir alles zu viel wurde und ich einfach zuviel zu tun hatte (Beziehungsgrübelei, Beruflich, Renovierung, Umräumen, Wohnung meines Verstorbenen Verwandten ausräumen,...) und mir dann noch ein "Turm" mit Kartons vor die Füsse gefallen ist... da hätt ich den lieber gleich durchs Zimmer feuern können – hab ich aber nicht gemacht ;-) Allerdings hatte ich sowas auch schon seit etlichen Jahren nicht mehr so stark gefühlt.

Freude: Hmmm... gegröhlt, gejubelt? Hmm... daran kann ich mich nicht erinnern, ob ich das überhaupt schonmal gemacht habe... Ich freue mich schon, aber ich laufe nicht jubelt durch die Gegend.

Heulen: Als mein Großonkel vor kurzem verstorben ist, habe ich oft geheult... auch wenn ich lieber im Boden versunken wär, als es zu zeigen – das ist mir so entsetzlich unangenehm und dann fühle ich mich dadurch wie benebelt und absolut hilflos... aber ich konnte da nicht anders.

Lachen: Früher öfter, in den letzten Jahren aber eher weniger. Obwohl ich glaube, das ich seit Anfang diesen Jahres wieder mehr Gefühl allgemein zulassen kann – mir gehts auch Gefühlt deutlich besser – hab ich ja schon erwähnt :-)

Gefühle mit meiner Frau teilen:? hmm wie meinst Du das? Moderat / höflich-erwachsen? Was kann ich mir darunter vorstellen?

Ich habe jetzt in der Trauersituation beispielsweise auch vor ihr geweint (und sie übrigens mit) – das gab es das letzte Mal glaube ich, vor 1-2 Jahren, als ich ihr versucht habe zu erklären, das mir unser Sex nicht so passt, um das mal so zu formulieren. Wenn es einen Grund zur Freude gibt, nehmen wir uns auch schonmal in den Arm und geben uns einen Kuss, aber das ist eher selten. Meinst Du sowas?

soeunxsi[be{lman


Wenn es einen Grund zur Freude gibt, nehmen wir uns auch schonmal in den Arm und geben uns einen Kuss, aber das ist eher selten.

Scherzt ihr nie? Feixt ihr nie? Macht ihr nie Anspielungen/Provokationen, die zum Lachen oder Schmunzeln anregen?

Gemeinsam Lachen halte ich in einer Beziehung für ein sehr verbindendes Moment (viel stärker als gemeinsames Trauern/Weinen), es entspannt eine Beziehung ungemein, macht sie abwechslungsreich und angenehmer. Ich glaube, durch den Spaß, das gemeinsame Lachen und Freuen ist bei mir und meiner Frau auch die Situation in sexueller Hinsicht viel gelöster... (Ernst im Leben haben wir schon so genug...)

bTerkbexl


@ sensibelman

Scherzt ihr nie? Feixt ihr nie? Macht ihr nie Anspielungen/Provokationen, die zum Lachen oder Schmunzeln anregen?

So recht weis ich nicht, habe da nicht so direkt drauf geachtet. In den letzten Monaten passte das immer mal, obwohl sie oftmals das was ich lustig/amüsand finde eher zum Augenrollen oder zu keiner Reaktion bringt. Aber ich denke, Du meinst eher Anspielungen/Provokationen unter uns beiden. Was eigentlich genau? So wie ich das verstehe gibts eigentlich eher keine Anspielungen oder so, da sie das dann oft einfach erst nimmt, was ich sage... und umgekehrt ist das wohl auch öfters der Fall?!? Da fühlt sie sich gleich angegriffen, selbst wenn ich versuche es offensichtlich übertrieben zu machen.

So bescheuert es auch klingen mag, ich werde das beobachten ;-)

Spaldxo


Ich glaube, Gauloise und Sensibelman (und mir auch) fehlt ein bisschen mehr Emotion bzw Leidenschaft zwischen Euch beiden. Allerdings will ich da nicht urteilen, denn jede Beziehung ist schließlich anders.

Aber unzweifelhaft ist, dass man mehr Erfolg hat, dem anderen etwas klarzumachen, wenn man nicht nur moderat und vernünftig argumentiert, sondern auch mal laut und emotional wird.

Mir persönlich fällt auf, dass Du oft schreibst, Du würdest jetzt Dinge mehr beobachten und scheinst jetzt erst anzufangen, Schlüsse zu ziehen. Du redest auch viel um den heissen Brei herum, so als hättest Du Schwierigkeiten, Dinge zu verstehen.

Vielleicht bist eher Du die Pflanze, die gerade erwacht?

Wir unterstützen Dich natürlich dabei. :)z :)^ *:)

buerkxel


@ Saldo

Es hat den Eindruck, als würden wir beide am "erwachen" sein... Mir war bisher gar nicht klar, das ich da .... Defizite habe – hatte/habe das so gesehen bei mir nie vermisst – komisches Gefühl :-)

b'ervkel


Und ja, was so allerhand Begrifflichkeiten angeht, kenne ich die schon. Kann damit aber oft keine eigene Reaktion, kein "Erlebtes" verbinden – ich habe da nicht so recht Namen für mein Gefühl, bzw. bin mir nicht sicher, ob ich das überhaupt so empfinde?! Manchmal habe ich mir schon gedacht, das ich jetzt eigentlich etwas empfinden müsste... hab ich aber nicht. Dann habe ich so getan, als ob. Aber das war/ist normal für mich (gewesen)

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