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Seit 3 Jahren keine Lust mehr auf Sex

Mxaee82


dennoch bringe ich das eigentlich nicht mit der Libido in Zusammenhang, da es diese Dinge, sofern überhaupt vorhanden, schon weit vor dem Libidoverlust gegeben haben müsste.

Wie lange bist du schon mit deinem Freund zusammen? Du hast es bestimmt schon geschrieben, aber wo? ":/

Ich frage, weil sich die Sexualität im Laufe einer Beziehung wandelt. Zunächst geht es "nur" darum, den Hunger am anderen zu befriedigen. Später erhält die Sexualität mehr Tiefe, sie wird intimer, man gibt immer mehr von sich preis, lässt sich mehr fallen (bzw., wenn diese Umstellung nicht gelingt, wird der Sex schal/langweilig). Wenn du nun genau damit Probleme hast, da, in der Tiefe etwas lauert, das dir Angst macht, dann ergäbe es für mich schon Sinn, dass die Libido nachlässt. :-/

e'ine m[otiviAexrte


Ich lese hier schon die ganze Zeit interessiert mit. Weil ich ein ähnliches Problem habe. Ich habe auch nur selten Lust, allerdings war das schon immer so. Mein Therapeut sagt, dass ich inerlich noch gar nicht so richtig erwachsen bin und deshalb bisher keine große Libido entwickelt habe. Allerdings habe ich aus Neugierde schon so einiges ausprobiert, es war nur nie besonders befriedigend. Jetzt habe ich einen lieben Partner, aber das Sexualleben ist leider nicht so der Bringer.

Mae82:

Das hier:

Ich frage, weil sich die Sexualität im Laufe einer Beziehung wandelt. Zunächst geht es "nur" darum, den Hunger am anderen zu befriedigen. Später erhält die Sexualität mehr Tiefe, sie wird intimer, man gibt immer mehr von sich preis, lässt sich mehr fallen (bzw., wenn diese Umstellung nicht gelingt, wird der Sex schal/langweilig).

finde ich sehr interessant. Ich würde gern mehr darüber erfahren. :)D

MYae82


motivierte

Was möchtest du denn erfahren?

Es ist eben meine Erfahrung wobei ich nur mit einem Mann Sex hatte und habe,, kombiniert mit dem, was ich so von anderen gehört/gelesen habe. ;-)

Also: Frag mal genauer :)* :)D .

Kvylinxn


Wie lange bist du schon mit deinem Freund zusammen? Du hast es bestimmt schon geschrieben, aber wo?

Etwas mehr als sieben Jahre mittlerweile.

Ich frage, weil sich die Sexualität im Laufe einer Beziehung wandelt. Zunächst geht es "nur" darum, den Hunger am anderen zu befriedigen. Später erhält die Sexualität mehr Tiefe, sie wird intimer, man gibt immer mehr von sich preis, lässt sich mehr fallen (bzw., wenn diese Umstellung nicht gelingt, wird der Sex schal/langweilig). Wenn du nun genau damit Probleme hast, da, in der Tiefe etwas lauert, das dir Angst macht, dann ergäbe es für mich schon Sinn, dass die Libido nachlässt. :-/

Hmm. Interessanter Ansatz. Lösung wäre dann wohl auch Psychotherapie...?

LkovHuxs


Lösung wäre dann wohl auch Psychotherapie...?

Die Lösung ist das Hindurchgehen durch die Angst, die andere Seite, sozusagen, die nächste Stufe der Intimität und Tiefe. Die Therapie ist nur die Begleitung dabei, die Reiseleitung.

CWheryryx80


Hm, mit Therapie kenne ich mich gar nicht aus. Aber ich wünsche euch ein schönes Wochenende *:)

MGaeu8Z2


Dir auch, Cherry :)* !

Apropos Wochenende: Wann hattet ihr denn euer letztes Wochenende zu Zweit? Das hilft, wenn man anstrengende Kinder hat, auch der Lust. Sie traut sich dann leichter vor, besonders, wenn man sich verbietet, in dieser Zeit über den Nachwuchs zu sprechen. Selbst erlebt :)z .

MKae8x2


Kylinn

Lösung wäre dann wohl auch Psychotherapie...?

Da geht's mir wie Cherry: Mit Therapie kenne ich mich nicht aus. Aber in deinem Fall klingt es so, als wäre es besser, wenn du Begleitung hast. Denn auch, wenn das "Monster in der Tiefe" ein alter Bekannter ist, scheint deine Seele nicht besonders gut auf ihn zu sprechen zu sein, wenn sie die Kellertür so fest verrammelt ;-) .

KVylinxn


Apropos Wochenende: Wann hattet ihr denn euer letztes Wochenende zu Zweit? Das hilft, wenn man anstrengende Kinder hat, auch der Lust. Sie traut sich dann leichter vor, besonders, wenn man sich verbietet, in dieser Zeit über den Nachwuchs zu sprechen. Selbst erlebt :)z .

Wir haben ständig Wochenenden zu zweit bzw einzelne Tage davon, man besucht ja doch auch mal Freunde oder werkelt in der Wohnung... wir haben keine (gemeinsamen) Kinder. Seine sind schon groß und leben nicht bei uns.

Mit Therapie kenne ich mich nicht aus. Aber in deinem Fall klingt es so, als wäre es besser, wenn du Begleitung hast. Denn auch, wenn das "Monster in der Tiefe" ein alter Bekannter ist, scheint deine Seele nicht besonders gut auf ihn zu sprechen zu sein, wenn sie die Kellertür so fest verrammelt ;-) .

Da ist wohl was dran. Leider gibt's da noch ein paar mehr Punkte, die besprochen werden wollen und Therapiezeit ist leider(!) endlich, so dass wohl eins nach dem anderen kommen muss und ich gar nicht weiß, wo ich überhaupt anfangen soll *seufz*

Ganz zu schweigen davon, dass ich ja noch nicht mal einen Therapeuten habe (ist aber in Arbeit)..

Vielleicht frage ich mal meinen Ex-Therapeuten, ob er einen Ad-Hoc-Tipp hat... da hat er ja schon so manches Mal den richtigen Riecher gehabt.. %:|

MPae8x2


wir haben keine (gemeinsamen) Kinder

Die Frage wg. Wochenenden ging auch an Cherry, die hat zwei, wenn ich das richtig in Erinnerung habe ;-) .

Vielleicht frage ich mal meinen Ex-Therapeuten

Warum ist er dein Ex-Therapeut? Der scheint doch gut gewesen zu sein, wenn er so einen guten Riecher hat.

Leider gibt's da noch ein paar mehr Punkte, die besprochen werden wollen

Ich schätze, das hängt alles zusammen. D.h., wenn du an einem Ende anfängst, das Wollknäuel aufzudröseln, dann kommst du an allen anderen Punkten vorbei, bis du am Ende angelangt bist :)* .

C>he9rIry8x0


Ein Wochenende ohne Kinder? Haben wir noch nie gehabt ;-D Dazu muss ich aber auch sagen, dass mein Mann 70 Stunden die Woche arbeitet. D.h. wir sehen ihn unter der Woche kaum und auch am Wochenende muss er teilweise arbeiten. WENN er dann mal Zeit hat, dann finde ich es wichtiger, dass wir was als Familie zusammen machen. Ich arbeite ja auch und wir geben die Kinder deshalb schon oft ab. Sie dann auch noch am Wochenende zum Babysitter zu schicken fände ich nicht fair :|N

M*aVe8x2


WENN er dann mal Zeit hat, dann finde ich es wichtiger, dass wir was als Familie zusammen machen.

Das verstehe ich :)z .

Auf der anderen Seite kommt ihr als Paar ganz klar zu kurz. Und die Kinder haben erst recht nichts davon, wenn ihr euch irgendwann verloren habt. Deine Lustlosigkeit würde ich als Warnsignal sehen.

Ich war zwar, bis unsere Jüngste in der vierten Klasse war, zu Hause, aber auch mein Mann hat immer viel gearbeitet. Gemeinsame Unternehmungen waren uns immer wichtig.

Aber genauso wichtig war uns unsere Zeit als Paar: Abends, wenn die Kinder im Bett waren (Papa kam meist erst, als sie schon schliefen, gegen 20.30 Uhr oder später), haben wir uns Zeit für uns genommen, ein Glas Wein getrunken, geredet, Backgammon gespielt, gekuschelt (Fernseher gab es bei uns nicht). Auch wenn ich müde war vom Tag (unsere beiden Großen sind nur 18 Monate auseinander, der Älteste war immer besonders anstrengend), und er auch, diese Zeit hat gut getan.

Und zu unserem 10. Hochzeitstag, unsere Kleine war da zwei, haben wir uns unser erstes Wochenende alleine gegönnt, Oma eingeflogen und zu einem schönen Hotel gefahren. Diese Erfahrung war so wunderschön x:) , dass wir uns das seither einmal im Jahr gönnen.

Bei dem, was du schreibst, Cherry, klingeln bei mir sämtlichen Alarmglocken. Ihr funktioniert als Eltern, als Arbeitnehmer, als Hausfrau, als Kompagnon ... aber für das Liebespaar ist kein Platz mehr da. Und das Liebespaar braucht Raum, sonst verschwindet es.

asfri


Und zu unserem 10. Hochzeitstag, unsere Kleine war da zwei, haben wir uns unser erstes Wochenende alleine gegönnt, Oma eingeflogen und zu einem schönen Hotel gefahren. Diese Erfahrung war so wunderschön x:) , dass wir uns das seither einmal im Jahr gönnen.

Hach, ist das schön. Ernst gemeint, ich kenne sowas auch, das ist befreiend und belebend. Leider fürchte ich, dass es Kylinn nicht wirklich hilft. Aber immerhin ist sie dran und kümmert sich. Problembewusstsein ist viel wert in solchen Situationen... Was Cherry80 angeht, würden auch bei mir Alarme klingeln, es gibt noch mehr als Arbeit, aber irgendwer muss ja die Moneten verdienen. Das Leben ist eben nicht nur schwarz/weiß.

M&ae8x2


Leider fürchte ich, dass es Kylinn nicht wirklich hilft.

Nein, für Kylinn hatte ich ja auch eine andere Idee ;-) .

Und ich hoffe, es ist für sie okay, wenn ich hier auch Cherry schreibe @:) .

irgendwer muss ja die Moneten verdienen

Das stimmt :)z . Wie ich schon schrieb, kenne ich das auch. Auf 70 Stunden ist mein Mann zwar nur in Ausnahmesituationen gekommen, aber 50 Stunden waren/sind schon normal. Jedoch muss man auch beim forderndsten Job auf eine gesunde Work-Life-Balance achten, sonst hat der Arbeitgeber nicht lange etwas von einem. :-/

LBovH[us


Cherry

WENN er dann mal Zeit hat, dann finde ich es wichtiger, dass wir was als Familie zusammen machen. Ich arbeite ja auch und wir geben die Kinder deshalb schon oft ab. Sie dann auch noch am Wochenende zum Babysitter zu schicken fände ich nicht fair

Dann ist "keine Libido" aber kein Problem, sondern die Lösung, oder nicht? Was wolltest du denn mit einem Überschuss an Libido anfangen? ;-) Und wie geht es der Libido deines Mannes?'

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