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Gründe, warum beim Mann die Lust verschwindet

bRerkxel hat die Diskussion gestartet


Da ich inzwischen schon einige Wünsche, nach einem passenden Faden für Männer bekommen habe, eröffne ich diesen doch einfach selbst, da sich anscheinend sonst niemand traut ;-) (siehe [[www.med1.de/Forum/Sexualitaet/563705/]])

Ich möchte einmal den Versuch starten und hier von Männern Gründe sammeln, warum bei Euch die Lust auf Sex in der Beziehung (einfach) weg ist. Da etliche Frauen offenbar ziemlich verzweifelt sind, ohne aber auch nur den Hauch einer Erklärung zu haben, wäre es doch schön, wenn Ihr ganz ehrlich die Gründe dafür nennen könntet?! (Vorausgesetzt natürlich, ihr kennt sie ) Und vielleicht auch, warum ihr sie Eurem Partner nicht mitteilen möchtet, wenn dies der Fall ist?? Oder was Ihr Euch wünschen würdet, damit es wieder passt?

Das es keine Patentrezepte gibt, ist mir schon klar, doch vielleicht bekommt der eine oder andere durch Eure Erfahrung einen Denkanstoss oder gerade den richtigen Tipp an die Hand, wenn es mit der Kommunikation hapert – ist nun auch kein leichtes Thema Danke an Euch @:) *:) @:)

Antworten
bjori^ndo


Gründe

- alle sexuellen Phantasien schon ausgelebt

- zuviel Pornokonsum

s:steadxler


- Stress (Geldsorgen, Arbeit, ...)

- Zu oft zurückgewiesen werden... macht irgendwann frustriert

sXnooup59


unterstreiche die Aussage von ssteadler.

Es ist kein Geheimnis das Männer zumeist mehr Sex wollen und brauchen als das weibliche Geschlecht.Frauen haben dann,glaube ich,das Gefühl nur als Sexobjekt angesehen zu werden.Irgendwann kehrt eine gewisse Gleichgültig ein wenn man ständig abgewiesen wird.Wenn die Frau dann einmal bzw zweimal im Monat Lust hat macht man eben mit.Aber darin ist keine Leidenschaft mehr,es funktioniert einfach.

Was bringen grosse Gespräche wenn die Lust nicht da ist.?

s%ste adlexr


Irgendwann kehrt eine gewisse Gleichgültig ein wenn man ständig abgewiesen wird.Wenn die Frau dann einmal bzw zweimal im Monat Lust hat macht man eben mit.Aber darin ist keine Leidenschaft mehr,es funktioniert einfach.

:)^ :°( Genau. Oder mann startet auch nur sehr selten noch versuche (weniger oft als einmal im monat, war mal bei mir so), wenn es wirklich günstig ausschaut – denn sonst gibts wieder stress und mann ist der "sexsüchtige" – aber das war ich auch bei 2x im Jahr, also von daher ]:D Brr... bin froh, das das vorbei ist. Habe da sogar teilweise gehofft, das ich keine Lust mehr hätte... aber den gefallen hat mir die natur nicht gegönnt... gut so ]:D

wganPtmaxil


unterstreiche eure Aussagen nochmals, und hat Frau Erst einen Mann sicher, dann kommt das so, früher oder später, lediglich die Paar Ausnahmen, die sich hier im Forum immer mal wieder zu wort melden und damit die regel bestätigen.

Das wichtigste an der Gleichgültigkeitshaltung ist aber, dass Mann nach einiger zeit ohne Sex und egal, auch irgendwie den Körperhaushalt verändert und so zum "natürlichen" Mönch wird, der "Frau" dann auch das nicht mehr geben kann, selbst wenn er möchte. Und finde dann eine Partnerin, die dass weiss, erkennt und das ganze – auch zeitlich – auf sich nimmt, den Mann da wieder rauszuholen und fit zu machen.... Und das muss dann nicht die partnerin sein, und dann Frau böse.... und Mann Bösewicht!

s|ontoma2x010


... warum bei Euch die Lust auf Sex in der Beziehung (einfach) weg ist.

Vordergründige Auslöser wurden ja bereits genannt - Langeweile (keine unerfüllten Phantasien, Pornos), Stress, Zurückweisung, usw.!

Ich glaube allerdings, dass sowas eher Symptom als Ursache ist.

Wir alle wissen, dass Beziehungen schiefgehen können, obwohl das keiner will und sich die meisten Menschen für sich auch überhaupt nicht vorstellen können - mindestens nicht zu Beginn.

So wie mit der Liebe ist es m.E. auch mit der Lust oder Leidenschaft ... oder zumindest so ähnlich.

Ich habe für mich erkannt, dass ich mich in bestimmten grundsätzlichen Dingen nicht ändern kann. So ist am Anfang von Beziehungen oftmals die Neigung groß, sich zu verbiegen, um ein möglichst positives Bild (oder das, was man dafür hält) von sich zu vermitteln ... aber das schleift und nutzt sich im Laufe der Zeit und der Entwicklung der Partnerschaft immer mehr ab.

Hinzu kommt die persönliche Entwicklung als Ergebnis von Erlebnissen und Erfahrungen. Und genau hier liegt für mich der casus knacktus - sowohl für die Liebe oder Beziehung im allgemeinen, wie auch für die Lust im speziellen:

die unterschiedliche Entwicklung oder das auseinanderdriften der jeweiligen Partner - weil der eine den anderen nicht mitnimmt - oder der andere vielleicht auch nur den Anschluss verpasst?

Man weiß irgendwann nicht mehr, wie der andere tickt, was und wie er denkt und fühlt oder welches seine Träume und/oder Phantasien sind.

Das, was lange Zeit gut und schön war, ist plötzlich nicht mehr genug oder taugt ganz einfach nicht mehr.

Hinzu kommt die allgemeine Sprachlosigkeit ... man selber wird nicht aktiv, weil man auf den ersten Schritt des Anderen wartet; bleibt dieser aus, folgt aus der eigenen Unzufriedenheit früher oder später gleichsam automatisch die Schuldzuweisung an den Partner, zunächst vielleicht nur unterschwellig, aber irgendwann auch ganz offen und brutal geradeheraus.

Effizient und sachdienlich kommunizieren können eh nur die Wenigsten ... und bei sexuellen Problemen wirkungsvoll gegensteuern auch von denen nur ein verschwindend geringer Bruchteil.

Was folgt und bleibt ist verbrannte Erde ... eine verdörrte Beziehungs-Steppe, die gewöhnlich mit "Langeweile", "Routine" oder auch "tote Hose" charakterisiert wird.

Aber machen wir es uns doch weiter einfach ]:D :

" ... warum ist bei Euch die Lust auf Sex in der Beziehung (einfach) weg?"

Antwort: weil der Mensch genetisch nicht für eine monogame Partnerschaft konstruiert ist.

Friede, Freude, frohe Weihnacht! *:)

sKenslibelxman


" ... warum ist bei Euch die Lust auf Sex in der Beziehung (einfach) weg?"

Antwort: weil der Mensch genetisch nicht für eine monogame Partnerschaft konstruiert ist.

Meine Frau und ich sind dann wohl genetische Fehlkonstruktionen... ]:D

lEionxa


" ... warum ist bei Euch die Lust auf Sex in der Beziehung (einfach) weg?"

Antwort: weil der Mensch genetisch nicht für eine monogame Partnerschaft konstruiert ist

:)= :)= :)=

Da kann ich nur zustimmen, aber leider passt das nicht in das vermittelte kulturelle Wunschbild.

sWensib@elmxan


Da kann ich nur zustimmen, aber leider passt das nicht in das vermittelte kulturelle Wunschbild.

Der Wunsch von Paaren, in monogamer Partnerschaft leben zu wollen, entspringt nicht zwangsläufig einem kulturellen Weltbild. Es gab/gibt selbst in polygamen/polyamor geprägten Gesellschaften und Gruppierungen Paare, die eine monogame Beziehungen bevorzugen.

gTau-loixse


Darf ich die anwesenden Männer mal was fragen...? Ist Streß (ich meine jetzt gerade Streß im Job) tatsächlich ein Grund dafür, daß Mann ÜBERHAUPT keinen Sex mehr will?

Ich frage, weil das eine große, unerledigte Frage aus meiner Ehe ist. Ich habe seltenst nein gesagt, habe mich so gut wie nie verweigert, eigentlich hatte ich immer Bock. GERADE, wenn ich ganz viel Streß hatte (Job, drei Kinder, Haus, Garten), gerade dann wollte ich Sex, weil das für mich auch immer eine Möglichkeit zum Abbau von Aggressionen und Überlastung war. Ticken Männer da ganz anders? Geht dann gar nichts mehr? ???

Mein Ex hatte damals einen neuen Job, der die falsche Entscheidung war, was sich auch ganz schnell herauskristallisierte. Mit mir darüber zu reden, ging natürlich gar nicht. :=o

Ja - er hat nicht mehr mit mir geschlafen, oder nur nochmal schnell-eben-zwischendurch. Und ich habe mich nie getraut, ihn zu fragen, warum. Wahrscheinlich hatte ich Angst, daß er dann sagt, du bist zu alt, zu runtergerockt, du machst mich nicht mehr an.

Ab und zu nagt das nochmal an mir. :-/

b,elrkxel


@ gauloise

Ist Streß (ich meine jetzt gerade Streß im Job) tatsächlich ein Grund dafür, daß Mann ÜBERHAUPT keinen Sex mehr will?

Ich kann nur für mich sprechen, doch mir erging es genau SO. Es dauerte bisher zwar nur eine oder zwei Wochen lang, je nachdem, aber da hatte ich dann auch noch nicht einmal Interesse an der SB, was sonst doch eigentlich deutlich öfter der Fall ist ;-)

B0errZyfixna


sehr interessantes thema

s"steaOdlexr


@ gauloise

da gehts mir so, wie dir @:) ]:D ich bin gerade dann extremst rattig :=o Jedenfalls hatte ich noch nie durch (zu viel) Arbeit keine Lust zum Sex, eher mehr – um das ganze zu kompensieren.

Allerdings kommt es auf die Art von Stress an. Im Falle deines Ex hätte ich wohl auch keine große Lust dazu gehabt – denn wenn es im Job überhaupt nicht läuft und ich eher mit Versagensängsten zu tun habe... da hätte ich auch kein großes Interesse am Sex oder der SB. Bei mir war es da auch schonmal so, das es auch gar nicht so recht ging, da mein "Werkzeug" versagt hatte :-|

sXonoCma2x010


Es gab/gibt selbst in polygamen/polyamor geprägten Gesellschaften und Gruppierungen Paare, die eine monogame Beziehungen bevorzugen.

Wenn dem so ist, bliebe noch die jeweilige "Motivation" zu klären - also ob dies Ergebnis bewusster Entscheidung, oder einfach nur Folge eines Mangels an Gelegenheit war/ist? ]:D

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