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Gründe, warum beim Mann die Lust verschwindet

s?onomja2Q01Y0


@ gauloise

GERADE, wenn ich ganz viel Streß hatte (Job, drei Kinder, Haus, Garten), gerade dann wollte ich Sex, ...

Vielleicht sollte man in diesem Zusammenhang zwischen "stress" und "stress" unterscheiden?

"Positiver" stress mit einer Vielzahl von Aufgaben, Herausforderungen und Gelegenheiten, sich zu produzieren und zu beweisen ist sicher anders zu sehen, als der stress, der durch Frust, Mißerfolge, Enttäuschungen oder gar Ausgrenzung und mobbing verursacht ist?

Vermutlich wird der durch den Jahresend- oder Vorweihnachtsrummel gebeutelte Manager oder Geschäftsmann seine Aggression oder Überlastung eher durch Sex abbauen, als der frustierte Langzeitarbeitslose, gemobbte Beamte oder erfolglose Vertreter?

LhancZer4t8


@ gauloise

eine wirklich interessante frage, die sicher jeder anders beantworten kann, deren positive antwort aber mit sicherheit OFT als alibi benutzt wird ...

ich für meinen teil kann sie ganz eindeutig beantworten: NEIN, stress ist bei mir ganz eindeutig KEIN lustkiller, im gegenteil. mir geht es da so wie dir und ssteadler. gerade in stress-situationen habe ich oftmals die größte lust. natürlich sind das zwangsläufig manchmal situationen, wo eben kein partner da ist, der die lust teilt und so bleibt (zum glück) die möglichkeit der sb. das soll überhaupt nicht abwertend klingen, denn sb kann für mich genauso erfüllend wie partnersex sein. zurück zum stress... vielleicht halten mich jetzt einige für total daneben, aber ich gebe es gerne zu: es ist mir schon passiert, daß ich während eines total nervigen und anstrengenden meetings die erste, beste möglichkeit genutzt habe, um kurz auf die toilette zu verschwinden und zu es mir selber zu machen. anschließend war ich total entspannt, konnte den diskussionen viel leichter folgen, weil ich innerlich gelächelt habe... :)^ . das alles setzt natürlich voraus, daß man einen orgasmus auch mal ohne besondere partnergefühle (ist ja keiner da in dem moment), ohne besondere romantische situation, sondern einfach so, als entspannung genießen kann...ich hab das zum glück gelernt, was auch mit der ursprungsfrage dieses fadens zusammenhängt.

snpeeDdyxx20


Meine Gründe:

- Sex ist langweilig

- Ich muss IMMER der aktive beim Sex sein

- Frau läßt sich nichts beim Sex einfallen

- Frau läßt sich verwöhnen, aber verwöhnt nicht mehr

- Sexuelle Vorlieben können nicht ausgelebt und vorallem nicht angesprochen werden

- Beziehungsprobleme

- Frau läßt sich gehen (Gewicht, Aussehen, Hygiene)

- Ständige Zurückweisung

- Nicht begehrt fühlen

- Leistungsdruck

-XHoff5nSun+g#slLose}rx-


- Alltagssorgen (Streß auf Arbeit, Familie etc.)

- Frau lässt sich gehen

- keinen Spontanität (Orte und Zeiten)

- keine oder wenig gemeinsamen Vorlieben

- immer die gleiche "Art" von Sex

- keine Experimentierfreudigkeit

- müdigkeit

- fehlende Leidenschaft

- sexuell schon so einen Level erreicht das es schwer fällt sich dem normalen Sex hinzugeben.

Ich denke das sind nun n paar Gründe. ManN könnte sie bestimmt auch bei mehrmaligem überlegen erweitern.

Meiner Meinung nach ist nach einer langjährigen Beziehung stellenweise die "luft" raus. Man bemüht sich nicht mehr um den anderen, die leidenschaft verschwindet. Am anfang einer Beziehung kann man gar nicht genug voneinander bekommen, Küsst sich voller Leidenschaft und Wild, will den anderen für sich haben und den Körper erforschen und erkunden. Nach ner geraumen Zeit kennt man eigentlich alles von der Person, grade wenn man zusammen lebt kennt man den Partner in und auswendig in JEDER Beziehung. Andere Körper werden daher immer reizvoll sein, denn jeder schmeckt, riecht, bewegt sich anders und fühlt sich anders an.

s9ensib!el:man


Wenn dem so ist, bliebe noch die jeweilige "Motivation" zu klären – also ob dies Ergebnis bewusster Entscheidung, oder einfach nur Folge eines Mangels an Gelegenheit war/ist?

Das kann auch geklärt werden: Es ist gerade in einer polygamen/polyamoren Gesellschaft vielmehr freie bewusste Entscheidung und keineswegs Mangel an Gelegenheit.

Mir scheint zudem, dass es Menschen gibt, die einen Reiz in der Polygamie insbesondere deshalb sehen, weil sie in unserer Gesellschaft als "schmutzig" oder "unnormal" gilt. Manche Verhaltensweisen oder Vorlieben ordne ich einfach einer Modemasche oder Geschmacksfrage zu- aber keinesfalls einer genetischen Determiniertheit.

Ist Streß (ich meine jetzt gerade Streß im Job) tatsächlich ein Grund dafür, daß Mann ÜBERHAUPT keinen Sex mehr will?

Stress war für mich nie ein Grund keinen Sex zu wollen. Guter Sex gehört bei mir zudem zu den Stressvermeidungs- und Stessreduktionsstrategien.

smensibzelman


Ehrlich gesagt kann ich mir so richtig gar keine Gründe vorstellen, keinen Sex zu wollen- vielleicht extreme. Krankheit oder extreme Müdigkeit (wäre aber nach 15-Minuten-Schlaf oder durch guten Grüntee zu beseitigen).

sfonom~a2010


@ sensibelman

Es ist gerade in einer polygamen/polyamoren Gesellschaft vielmehr freie bewusste Entscheidung und keineswegs Mangel an Gelegenheit.

Fälle freier, bewusster Entscheidung wird es sicher geben ... ebenso wie (die m.E. ungleich bedeutendere) "andere Seite", also das, was ich als "Mangel an Gelegenheit" bezeichnet habe.

Aber über die Ernsthaftigkeit idealisierter Gesellschaftsformen brauchen wir 20 Jahre nach dem Ende der freien Arbeiter- und Bauernrepublik wohl nicht mehr wirklich zu diskutieren ... oder? ;-)

Ehrlich gesagt kann ich mir so richtig gar keine Gründe vorstellen, keinen Sex zu wollen

Nicht? :-/

Nicht mal, nachdem hier doch bereits eine ganze Reihe von Gründen genannt wurde?

":/

Na ja ... ist vielleicht auch eine Frage des Alters und der Erfahrung?

s<onoma2}010


@ speedyx20

Uff :-o ... da scheint ja wirklich so Einiges schiefgegangen zu sein?

Stellen sich, aus meiner Sicht, zwei Fragen:

wie lange besteht diese "Beziehung" bereits ... und was hält dich eigentlich darin?

saonom>a201x0


- keinen Spontanität (Orte und Zeiten)

- keine oder wenig gemeinsamen Vorlieben

- immer die gleiche "Art" von Sex

- keine Experimentierfreudigkeit

- müdigkeit

- fehlende Leidenschaft

o.k. - das klingt schon recht deprimierend ... nur, um ganz ehrlich zu sein, wie das hier

- sexuell schon so einen Level erreicht das es schwer fällt sich dem normalen Sex hinzugeben.

dazu passt, erschließt sich mir nun wirklich nicht:

was für einen "sexuellen Level" meinst du denn ohne Spontanität, Experimentierfreudigkeit und Leidenschaft schon erreicht zu haben? :-/

...

Seltsam ":/

i<lsehuille


Gründe, warum beim Mann die Lust verschwindet

Ist die schwindende Lust, es lange nur mit einer Frau zu tun, nicht genetisch bedingt? Zur Erhaltung der Art ist es doch erforderlich, dass der Mann seinen Samen möglichst breit streut!

Nsighxter


@ sonoma2010

speedyx20 schrieb nicht, dass dies bei ihm und seiner Beziehung so wäre, sondern dass dies sein Beitrag zu diesem Thread wäre.

Wobei ich mir gut vorstellen kann, das eine beliebige Kombination der Punkte tatächlich der hauptgrund für nachlassende Spannung und sexuelles Desinteresse innerhalb einer Beziehung ist.

Allfingsklingt das hier, als wäre dabei in jedem Fgall ausschließlich die Frau dafür verantwortlich.

Die Gründe können so stimmen, und eine Reaktion auf eine verhaltensädnerung des Mannes sein (und mit exakt den glichen Punkten begründet werden).

Wenn eine Frau alelrings die Frage nach nachlassendem sexuellem Interesse ihres Partners stellt, nehme ich mal an, dass ihr Interesse an gemeinsamen Sex schon noch vorhanden ist.

Was nicht heißt, dass ihr Verhalten ein einschlafen der sexuellen Aktivitäten von ihm mit verantworten würde. (sprich: sie erwarten unterbewusst oder rollenspezifisch von ihrem Partner häufig ein Verhalten, dass sie selbst nicht bereit sind an den tag zu legen. Das tötet auf Dauer die Lust bei ihm)

s'onom<aD2010


@ Nighter

speedyx20 schrieb nicht, dass dies bei ihm und seiner Beziehung so wäre, sondern dass dies sein Beitrag zu diesem Thread wäre.

Ach so ... ??? Na, dann ist diese Darstellung

Meine Gründe:

...

- Ich muss IMMER der aktive beim Sex sein

aber zumindest etwas mißverständlich gewählt! ;-)

Aber gut - führen wir halt irgendwelche theoretischen Grundsatzdiskussionen ohne persönlichen Bezug! :)z

Wobei ich mir gut vorstellen kann, das eine beliebige Kombination der Punkte tatächlich der hauptgrund für nachlassende Spannung und sexuelles Desinteresse innerhalb einer Beziehung ist.

Wie bereits zuvor erläutert, halte ich hingegen das eher für Symptome als für "Hauptgründe".

o.k. - lassen wir halt auch die "-diskussion" weg, weil sowas die Kenntnisnahme und ein Eingehen auf Meinung und Aussagen Anderer voraussetzt! :=o

Allfingsklingt das hier, als wäre dabei in jedem Fgall ausschließlich die Frau dafür verantwortlich.

Das kenn wir doch bereits zur Genüge: schuld ist doch immer der/die Andere!

Du bist bei med1 doch schon eine ganze Weile (wieder) aktiv ... und mal ehrlich: wieviele einschlägige threads oder posts hast du bereits gesehen, in denen "Betroffene" sich nicht über ihren sturen, uneinsichtigen, sexuell-desinteressierten und allgemein lustlosen Partner beklagt und beschwert, sondern im Zusammenhang mit den bekannten Problemen auch sich selbst und ihr eigenes Verhalten in Frage gestellt haben?

s/e:nsiboelmdan


Ehrlich gesagt kann ich mir so richtig gar keine Gründe vorstellen, keinen Sex zu wollen

Nicht?

Nicht mal, nachdem hier doch bereits eine ganze Reihe von Gründen genannt wurde?

Nein-.ich glaube, ich käme auch ohne große Spontanität oder Abwechslung etc. klar- ich spüre einfach gerne meine Frau ;-D.

Das ich meine Frau liebe, dass sie besonders reizvoll ist, dass wir gemeinsame Vorlieben teilen, dass wir auch viel spontan machen, dass wir etwas Abwechslung haben ist eher eine schöne Zugabe, aber keine zwingende Bedingung.

Wir haben kein Sexspielzeug, Porno ist nicht erforderlich, meine Frau benötigt keine Dessous,.... ich habe dennoch genug Lust und bi dato nicht verloren (eher sogar noch zugenommen) :-)

Sex ist für mich so wichtig wie Essen, Trinken, Schlafen....

Na ja ... ist vielleicht auch eine Frage des Alters und der Erfahrung?

Naja, als ich jung und unerfahren war, war es für mich nicht wesentlich anders.

hmm, vielleicht eine Frage der Lebensvorstellungen/der Prioritätensetzung: Was ist mir wichtig im Leben? Was macht mich zufrieden und glücklich? Vielleicht eine Frage der Körperkonstitution (hormonell, gesundheitlich, genetisch bedingt ;-) )?

sDenszibelgman


Ist die schwindende Lust, es lange nur mit einer Frau zu tun, nicht genetisch bedingt? Zur Erhaltung der Art ist es doch erforderlich, dass der Mann seinen Samen möglichst breit streut!

Nein, zur Erhaltung der Art ist das keineswegs erforderlich.

sFpehed0yx2x0


@ Sonoma

@ Nigther

Nighter hat es richtig beschrieben. Ich bin derzeit nicht davon betroffen, aber ich war es. Und somit habe ich lediglich meine Gründe geschildert die dazu führen können keinen Sex mehr mit meiner Partnerin haben zu wollen. Ich habe auch nirgends davon geschrieben, dass es ausschließlich die Schuld meiner Partnerin war.

Was ich jedoch merkwürdig finde: In der Diskussion "Warum bei der Frau die Lust verschwindet" wurden die gleichen Punkte zitiert. Da wurde teilweise regelrecht auf der Männerwelt herumgehackt. Alles ist die Schuld des Mannes. Wenn sie keine Lust mehr hat dann ist es weil er im Bett versagt, keine Leidenschaft entfachen kann etc. Sagt man das als Mann, dann schreien alle wieder:"Zu gutem Sex gehören aber zwei und überleg mal wie DU mehr Leidenschaft reinbringen kannst".

Ich hab manchmal das Gefühl Frauen wollen nicht nur gleichgestellt mit dem Mann sein, sondern über ihnen stehen und dabei aber bloß nicht ihren Prinzessinnenstatus verlieren.

Übrigens hatte ich nie das Verlangen mit anderen Frauen zu schlafen, ich war immer scharf auf meine Frau, meine Lust ist dadurch das wir lange zusammen waren nie geschwunden. Aber durch die anderen von mir genannten Punkte schon.

Ach ja, ich bezweifle so langsam ob der Mensch dazu geschaffen ist ein Leben lang zusammen zu bleiben.

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