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Gründe, warum beim Mann die Lust verschwindet

1F_F(raunkixe


Hi....

ein kleiner anderer Ansatz:

Ich denke Männer haben keine Lust mehr auf ihre Frauen, weil Frauen anders ticken als Männer.

Die Verschmelzung und auch Differenzierung von Sex und Liebe ist bei Frauen ein vollkommen anderer Prozess als bei Männern. Erwartungen und auch Wünsche werden bei Frauen meist über ganz andere Themen kompensiert, als bei Männern denen man vielleicht eine gewisse Geradlinigkeit nachsagen kann.

Mich hat der Job nie so gestresst das ich keine Lust auf Sex hatte, es geht nicht darum das man abends die Arme nicht mehr heben kann und dann keine Lust hat, ich selbst habe Sex in solchen Situationen immer als sehr positiv empfunden weil er ein Wohlgefühl der Verschmelzung mit meiner Liebsten und damit auch ein gewisses Gefühl von Einklang der Seele vermittelte.

Vielleicht sollten Frauen mal aufhören sich als Sexobjekt für den Mann zu sehen, sondern wirklich dies als echte Zuneigung zu empfinden. Damit wäre dieser Teufelskreis vielleicht auch aufgebrochen. Vorwürfe und Streit in Sachen Sex ist der Tod des Verlangens nach dem Partner. Man kann ein Bedürfnis das angeboren ist nicht ändern und auch nicht wegwerfen. Es führt höchstens dazu das man den anderen noch liebt, aber sich sexuell andere Befriedigung sucht. Man sieht hier an vielen Themen wie Frauen ihr Selbstwertgefühl mit dem Thema Sex verbinden, aber einfach nicht dazu bereit sind etwas dafür zu tun. Liebe und Leidenschaft funktioniert nur zusammen und nicht auf der wartend, empfangenen Ebene.

Vielleicht sollten auch die Männer einfach auch wesentlich mehr zu sich und ihrem sexuellen Verlangen stehen, als sich hinter "ich will ja nur mal Kuschelsex und das ganz selten" zu verstecken.

Wir sind nie so geboren worden sondern die Gesellschaft hat die Rücksicht auf die Frau fokussiert und das in solch eine Maße der Selbstverleugnung das viele Männer nur noch so softig wie eine Taschentuch sind und sich dann wundern warum sich die Frau vom Taschentuch nicht verführen lassen will.

Gruß

Frank

TLungZuska


Also wird die sexuelle Unlust des Mannes auf die sexuelle Unlust der Frau abgeschoben.

Erfahrungsgemäß kann ich sagen, das die Art und Weise wie der Sex durchgeführt wird etwas damit zutun hat, ob man den Sex gemeinsam genießen kann oder nicht.

Wenn ich von vornherein weiß, nur mal als Beispiel, mein Gegenüber schreit mich während eines normalen Gespräches regelmäßig an, weil er das toll findet, sich auf diese Weise zu artikulieren, dann habe ich von vornherein auch wenig lust mich mit ihm zu unterhalten, es sei denn es geht nicht anders.

Ich glaube so sehen auch manche den Sex. Es kann, so meiner Ansicht nach, nur ein Kommunikationsproblem sein, dass man keinen Sex möchte.

Ich mag das Fühlen beim Sex, Technik mag ich nicht besonders und auch kein Kopfkino. Aber ich habe einen Mann der das genauso sieht und dann passt es.

Kenne einige Frauen, die auch nicht gerne mit ihrem Mann geschlafen haben. Als man aber an der Art und Weise des Sexes etwas geändert hat, war täglicher Sex keine Seltenheit mehr. Schuldzuweisungen funktionieren meiner Meinung nach nicht, sondern eher schauen warum das so ist.

smnoopx59


Also vielleicht bin ich in dieser Beziehung ein Exot.Aber Lustlosigkeit aufgrund Stress im Job, kann ich mir nicht vorstellen.Und ich habe richtig Stress.

Vielleicht kann ich einfach nur trennen.?

Es gibt nun mal Männer die im Job bestätigung suche die sie woanders nicht bekommen,erhalten sie auch da keine Bestätigung mag das sich vielleicht in Lustlosigkeit ausdrücken.Kann das nicht nachvollziehen solls aber sicherlich geben.

Gib ihm Bestädigung im Bett dann klappts auch im Job.

N~ighKter


Gib ihm Bestädigung im Bett dann klappts auch im Job.

Gewagte Hypothese.

Man kann durchaus im Beruf auf Aufgaben stoßen, die einen über die übliche Arbeitszeit hinaus tangieren und in den Bann ziehen.

Das muss noch nicht mal negativer Streß oder unangenehmes sein.

Aber wenn man an etwas dran ist, dass einen wirklich einnimmt, man nur schwer den Kopf frei bekommt, dann tritt u.U. auch das Verlangen nach partnerschaftlichen Sex deshalb temporär einen Schritt zurück, weil man nicht dran denkt.

Das hat weniger etwas mit Selbstbestätigung zu tun, sondern mit Einnahme.

Ich kann mir schon vorstellen, dass einen der Beruf mal deutlicher vereinnahmt.

Sofern man diesen auch wieder nach dem "Projekt" oder was auch immer, wieder an seine Position rückt, ist das auch nicht weiter tragisch.

Übrigens ist auch Jobsuche etwas dass ich in diesem Bezug als "beruflich" betrachte. Dies kann, wenn zermürbend" auch durchaus Einfluß auf die eigenen Libido haben. Ich bin mir nicht sicher, ob da das Rezept: "guter Sex, dann klappts auch mit der Stellenbewerbung" durchgängig zieht.

shpeeIdyx=20


@ tunguska

Also wird die sexuelle Unlust des Mannes auf die sexuelle Unlust der Frau abgeschoben.

Nö, wird sie nicht. Eine Frau die Lust hat, aber langweilig im Bett ist, entfacht bei mir auch keine Lust.

Als man aber an der Art und Weise des Sexes etwas geändert hat, war täglicher Sex keine Seltenheit mehr.

Was ist wenn die Art und Weise des Sexes dann aber nicht mehr mit den eigenen Vorstellungen zusammenpaßt?.

Dann bringt es mir ja nichts das mein Partner plötzlich täglich Sex will, denn ich will dann keinen.

Ich glaube nicht das man es unbedingt an einem Punkt fest machen kann warum Mann keine Lust mehr hat, genausowenig wie man das für Frauen beantworrten kann. Die Gründe sind so vielfältig und führen von Beziehungsproblemen, Stress, Sorgen, Krankheit, Langeweile bis hin zu reinen Sexproblemen. Und oftmals vermischen sie sich mit der zeit noch, sodass es noch schwieriger wird die Wurzel des Problems zu finden.

uVhu2


Ich frag' das nochmal, auch, wenn das jetzt echt ans Eingemachte geht: wenn ihr euch erfolglos abhampelt, wenn im Job um euch rum gemobbt, gezickt, gegen euch gearbeitet wird – wirkt sich das auf eure Libido aus?

Ich hatte vor 10 Jahren mal die Situation in meinem damaligen Job: Hatte gewagt, eine eigene Meinung zu vertreten, was prompt einen Krieg auslöste. Offen und – viel schlimmer – verdeckt wurde gegen mich gearbeit, Kollegen, die bis dato wirklich gute Freunde waren, haben auf eine Art und Weise gegen mich intrigiert, dass mir die Kinnlade runterklappte. Es kam dann ein Ende mit Schrecken, was zwar den Psychokrieg aufhören ließ, dafür aber halt Arbeitslosigkeit und folgerichtig finanzielle Probleme mit sich brachte.

Langer Rede kurzer Sinn: Meine Libido blieb davon völlig unbeeindruckt, was meine Frau manches Mal in Erstaunen versetzte: "Bei alldem kannst du noch daran denken?" Ich konnte. Hängt vielleicht mit der (typisch männlichen? oder mir eigenen?) Fähigkeit zusammen, im Bedarfsfall bestimmte Gedanken völlig abschalten zu können.

Kann sein, dass das heute nicht mehr so funktionieren würde, wer weiß. Damals aber war meine Libido wohl auch von Haus auf überdurchschnittlich, wenn ich das in aller Bescheidenheit so sagen darf; eine Naturgewalt, die alle anderen Gedanken (gute wie schlechte) niedergewalzt und beiseite gedrückt hat.

m[onyxaa


@ 1-frankie

Wir sind nie so geboren worden sondern die Gesellschaft hat die Rücksicht auf die Frau fokussiert und das in solch eine Maße der Selbstverleugnung das viele Männer nur noch so softig wie eine Taschentuch sind und sich dann wundern warum sich die Frau vom Taschentuch nicht verführen lassen will.

:)^ :)=

wobei wir hier ja fast wieder bei den Gründen für weibliche Unlust angelangt sind, und darum soll´s ja in diesem Faden eigentlich gerade nicht gehen... ;-)

Aber dass männliche Unlust in manchen Fällen sicher auch so einiges mit männlicher Unsicherheit zu tun hat (wie darf/kann/sollte man heute eigentlich als Mann sein, wann muss ich bei ihr wieder mit ner Abfuhr rechnen, was ist gesellschaftskonform, wie sexuell "aggressiv" darf man(n) sein ?!?....) halte ich an dieser Stelle durchaus für einen wichtigen Gedanken.

Ich hab meinen Mann eine zeitlang als sexuell sehr passiv und uninteressiert empfunden und je zurückhaltender, vorsichtiger und abwartender er wurde, desto weniger anziehend fand ich ihn... er wiederum war zurückhaltend, vorsichtig und abwartend, weil er – wie sich später in Gesprächen herausstellte – überhaupt nicht mehr einschätzen konnte, wann er was mit mir lauter, dominanter, bestimmerischer Ziege machen konnte/sollte/durfte... und seine Zweifel waren irgendwann ja auch mehr als berechtigt, ich hatte wirklich keinen Bock mehr, und schon gar nicht auf vorsichtige Dreistundensoftiemassagenrantastversuche.... Letztes Mittel wäre vielleicht noch gewesen, er hätte einfach mal auf den Tisch gehauen, mich an sich gerissen, zu Boden geknutscht und mir genau dort die Klamotten vom Leib gerissen und mich ordentlich durchgevö*... aber auch das wär irgendwann nur noch absurd gewesen.... Er hatte irgendwie völlig den Kontakt zu dem "Kerl in sich", zu seinen sexuellen Bedürfnissen verloren, und daran war ich ganz sicher nicht unschuldig...

Dieser Teufelskreis ist enorm schwer zu durchbrechen.

Eine gewisse ungute Verschiebung der ursprünglichen Geschlechterrollen (ohne die Errungenschaften der Frauenbewegung in Gesellschaft und Berufswelt schmälern zu wollen) im Privaten halte ich für durchaus mit-beeinflussend, was männliche und weibliche Unlust (in längeren Beziehungen) anbelangt...

spensi"beElman


Vielleicht sollten Frauen mal aufhören sich als Sexobjekt für den Mann zu sehen

":/ Also, als ich zu meiner Frau etwas verschmitzt sagte: "oje, ich sehe dich schon wieder als Sexobjekt", antwortete meine Frau mit: "Ohhh, schöööön" ;-D

A:mitxa


Also, als ich zu meiner Frau etwas verschmitzt sagte: "oje, ich sehe dich schon wieder als Sexobjekt", antwortete meine Frau mit: "Ohhh, schöööön"

Hätte ich sein können! :)^

g3aulHoisxe


Hätte ich sein können!

Jepp, oder ich. Ich finde es unglaublich aufregend, wenn mir unverblümte Geilheit mitgeteilt wird. :)z

s9oinoma20x10


Ich finde es unglaublich aufregend, wenn mir unverblümte Geilheit mitgeteilt wird. :)z

Ja, schon ... aber doch wohl auch nur dann, wenn du selbst in dem Moment in der richtigen "Stimmung" bist und du dein Gegenüber als attraktiv empfindest - oder nicht? :)z

TYuNngNuskxa


Ich könnte mir vorstellen das bei Sensibelman die Frau auch genau weiß wie sie das aufzufasssen hat und das sie keinen Widerstand hat, sondern eher darüber schmunzeln kann. :-)

Was mir allerdings auffällt ist, dass in kaum einem anderen Bereich, die eigenen Gefühle als Druckmittel benutzt werden, um etwas bei dem anderen durchzusetzen. Würde man das in anderen Bereichen, zum Beispiel bei der Erziehung von einem Kind machen, dann wäre das Missbrauch. "Die Mama ist traurig, weil du das und das nicht so machst, wie ich das gerne hätte."

Männer und Frauen ticken unterschiedlich, das ist keine Frage, aber trotzdem hat die Natur es so eingerichtet, dass sie prima zusammenpassen. Ich halte hier die Körperintelligenz für wichtig. Das hat nichts mit dem Kopf zu tun, sondern bewusstem fühlen. Die Zivilisation und was die Menschen aus ihrem Leben machen, prägt stark die Persönlichkeit eines jeden einzelnen und er würde sich unter anderem "Umständen" ganz anders verhalten. Ich selbst finde es gut, dass man sich heutzutage frei entfalten kann, aber das heißt nicht, dass man alles probieren muss, es tun kann, wenn man will und es kommt immer darauf an wofür der Sex einem dient.

spnoop'5x9


Und wenn du dann deine Frau nimmst,ihr die Klamotten vom Leib reisst weil sie das schon immer mal wollte,hast du sie vielleicht auf dem linken Schuh erwischt und stehst wie Kachelmann vor dem Kadi weil du das gemacht hast.

Also wie du es machst du machst es eh verkehrt. *:)

Thungusxka


snop ;-D

Das klingt cool. Ich würde wahrscheinlich einen Lachanfall bekommen, sollte das jemand machen, wie eine Tüte Chips aufreißen und die Zähne hineinschlagen, weil man ohne nicht mehr leben kann. ;-D

TOungiuska


Sorry, sollte natürlich snoop59 heißen. :-)

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