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Ich dachte, der Sex wird für Frauen ab 30 immer besser?

RLo0tnasxe


@ die Serafina

Irgendwie will man dem Partner doch alles geben, alles für ihn sein. Oder? Also nicht nur die geliebte und liebende Freundin, sondern auch die begehrte Sexbombe.

Irgendwie klingt das, als suchtest du einen Grund, dich selbst unglücklich zu machen. Warum vertraust du deinem Partner nicht genug, daß er dir seine Wünsche schon mitteilen wird? Warum glaubst du die Wünsche deines Partners besser zu kennen als er selbst?

Wenn du den Eindruck hast, er will mehr, dann frage ihn danach und rate nicht. Und wenn er mit deiner – in deinen Augen minderen – Leistung im Bett zufrieden ist, dann sollte das das Ende der Geschichte sein. Nur weil ich gestern 15 Jahre alten Whisky getrunken habe, muß ich ihn nicht auch zum Frühstück haben.

L^ovPHus


Rotnase

Hast du Serafinas Beiträge bisher gelesen? Dann hättest du eigentlich mitbekommen müssen, dass die Kommunikation zwischen den Partnern (ausnahmesweise, kann man fast sagen) in diesem Falle nicht das Problem ist.

RLot5naxse


Warum dann das schlechte Gewissen und das Gefühl der Unzulänglichkeit? Klingt noch immer danach als wollte sich jemand selbst unglücklich machen um der Gefahr zuvorkommen, daß es jemand anderer macht.

L@ovHuxs


als wollte sich jemand selbst unglücklich machen

Das hat mit "wollen" natürlich nichts zu tun. Sie reagiert ja nicht absichtlich so, wie sie reagiert und wünscht sich selber, dass es anders wäre. Aber manchmal klafft eine Abgrund zwischen Wunsch und Wirklichkeit, der nicht durch Hinschauen und drüber Reden weg geht.

um der Gefahr zuvorkommen, daß es jemand anderer macht.

Das ist ein grundlos unterstelltes Motiv. Ich denke, die Ursachen liegen eher in der Vergangenheit und gelerntem Verhalten als in Befürchtungen für die Zukunft.

Eiisr?eg}enx2


Wenn der Kopf beim Sex "leer" ist, ist es doch bestens,

lass deinen Gefühlen freien Lauf, konzentriere dich auf deinen Partner

auf die Gefühle die entstehen...

Beim Sex träumen tu ich eigentlich nie.

Ihr solltet bei euch sein

Man muss auch nicht immer einen Orgasmus erleben,

und erzwingen kann man ihn schon gar nicht

d\ie SerGafi na


als wollte sich jemand selbst unglücklich machen um der Gefahr zuvorkommen, daß es jemand anderer macht.

Wie kommst du darauf? Ist dir der Gedanke so fremd, dass man dem Partner alles geben möchte?

Nur weil ich gestern 15 Jahre alten Whisky getrunken habe, muß ich ihn nicht auch zum Frühstück haben.

Das mag ja sein, aber wenn ich mal davon ausgehe, dass ich mit meinem Partner auf unbestimmte Zeit zusammen bleiben möchte, dann würde das bedeuten, dass du den 15 Jahre alten Wisky auf unbestimmte Zeit nicht mehr trinken wirst. Würde er dir dann nicht doch vielleicht irgendwann fehlen? Klar willst du ihn nicht immer haben, aber ganz darauf verzichten?

d4ie JSerafxina


Sie reagiert ja nicht absichtlich so, wie sie reagiert und wünscht sich selber, dass es anders wäre. Aber manchmal klafft eine Abgrund zwischen Wunsch und Wirklichkeit, der nicht durch Hinschauen und drüber Reden weg geht.

Allerdings, danke. Ich hoffe aber und glaube eigentlich auch, dass man diesen Abgrund schon überwinden kann. Es geht eben darum, herauszufinden wie.

Ich denke, die Ursachen liegen eher in der Vergangenheit und gelerntem Verhalten als in Befürchtungen für die Zukunft.

Das scheint mir einleuchtend. Obwohl ich das jetzt auch nicht konkret an irgendwas in der Vergangenheit festmachen könnte.

Kurzer Zwischenbericht:

Habe ja wie gesagt mit meinem Freund gesprochen und bin da eigentlich guter Dinge. Die Orgasmen bleiben (sozusagen ja "wie geplant") aus, die Frustration aber bis jetzt auch. Ich versuche einfach, nix zu erwarten und trotzdem zu genießen. Mal sehen, wie das weiterhin so klappt. :-)

ahg&unaxh


Wenn Du so bewußt tust, als seist Du "ganz entspannt" und einfach nix erwartest, machst Du Dir selbst nur was vor, so daß früher oder später genau die Frustration wiederkommt, die "bis jetzt noch ausbleibt"...

Du kannst das nicht so schematisch angehen. Das muß eine wahre, innere Überzeugung sein/werden!

Bist Du beim Sex und denkst, ich tue jetzt so, als ob ich gar keinen sooo großen Wert auf den O lege, vielleicht kommt er dann ja von selbst, weil das ja nur so geht.... fehlt Dir der Blick auf das Wesentliche, die Grundlage für schönen und erotischen Sex....

Sonst bist Du schneller wieder am Anfang, als Du gucken kannst - ohne Orgasmus oder nur mit der üblichen Mühe - oder mit Sehnsucht nach dem Massagedings....

Redest Du mit Deinem Partner "nur" über die künftig einzuhaltenden "technischen" Sachen oder hast Du mit ihm auch Deine Ängste und Sorgen besprochen.... (also die vermeintlichen Ursachen für Deine Hirnwichserei)?

*Sorry, ist aber n gutes Buch, wie ich hörte, da ich keine Freundin von Lebensratgebern bin...

Amazon

L{ovH~us


Serafina

Es geht eben darum, herauszufinden wie.

:)z Und du bist ja dran und hier gibt es doch auch einige brauchbare Hinweise.

Obwohl ich das jetzt auch nicht konkret an irgendwas in der Vergangenheit festmachen könnte.

Das macht nichts. Ich halte es sowieso für einen Irrtum anzunehmen, dass ein Problem weggeht, wenn man seine Ursache kennt.

anunah

Ich "sehe" Serafina ganz anders als du.

Wenn Du so bewußt tust, als seist Du "ganz entspannt" und einfach nix erwartest, machst Du Dir selbst nur was vor, so daß früher oder später genau die Frustration wiederkommt, die "bis jetzt noch ausbleibt"...

Es geht nicht darum nichts zu erwarten, sondern alles zu spüren, was da ist, ohne dies mit einem Soll-Spür-Verlauf abzugleichen. Zunächst ist das tatsächlich einfach nur entspannend. Aber dann auch wieder unerwartet vielfältig in den Gefühlen, die da hochkommen, entlassen aus der unbewussten Kontrolle: ein Lachen, ein Weinen, eine Verkrampfung, ein Schmerz, eine Welle großer Liebe...

Und ich glaube, dass Serafina das auch so verstanden hat.

Ansonsten: "das muss eine Überzeugung werden" ist genauso paradox wie "nix erwarten um etwas zu erreichen".

Ich habe mir die Kritiken des Hirnwichserei-Buches durchgesehen und kann es mir lebhaft vorstellen - ich tendiere dazu, den Einsternbewertungen zuzustimmen.

Serafina empfehle ich lieber die drei Bücher von Diana Richardson (Zeit für Liebe, Zeit für Weiblichkeit und Zeit für Gefühle).

atgun>axh


Hhhmmmm.... ":/

dtie; Seraxfina


agunah

Wenn Du so bewußt tust, als seist Du "ganz entspannt"

Naja, das ist mir schon klar. Aber so ist es auch nicht. Es ist ja nicht so, als würde es zum Sex kommen und ich sag mir dann "Jetzt bin ich mal ganz entspannt!" Es ist eher so, dass ich schon allein dadurch entspanne, weil ich mich nicht frage "Wird es diesmal klappen?" oder "Dauert es wieder so lang?" Die bewusste Entscheidung, nicht mehr auf den Orgasmus "hinzuarbeiten", hat einfach ein bisschen Druck rausgenommen. So empfinde ich es zumindest im Moment.

Das muß eine wahre, innere Überzeugung sein/werden!

Da hast du sicher recht, aber die kann ich ja nunmal nicht anknipsen. ;-D Ich muss eben einen Weg finden, der zu dieser Überzeugung führt, und den suche ich jetzt.

Bist Du beim Sex und denkst, ich tue jetzt so, als ob ich gar keinen sooo großen Wert auf den O lege, vielleicht kommt er dann ja von selbst, weil das ja nur so geht...

Naja, also so läuft es natürlich nicht, und das ist mir auch klar, ich bin ja nicht blöd. Es ist nicht so, dass ich mir denke, ich tu jetzt mal so, als wär mir der Orgasmus egal, dann krieg ich bestimmt einen... :-/ Vielmehr ist es so, dass ich sage, ich will momentan keinen Orgasmus, weil ich mich nicht unter Druck setzen will. Sollte ich natürlich beim Sex merken, dass ich doch "auf einem guten Weg" bin, werde ich es natürlich genießen. Aber ich versuche eben nicht, auf genau diesen guten Weg zu kommen. Verstehst du, was ich meine?

Redest Du mit Deinem Partner "nur" über die künftig einzuhaltenden "technischen" Sachen oder hast Du mit ihm auch Deine Ängste und Sorgen besprochen...

Nein, ich habe ihm schon erklärt, warum ich momentan auf den Orgasmus verzichten will und was meiner Meinung nach dahinter steckt. Er weiß, dass ich da ein bisschen "Komplexe" habe, was das Gut-im-Bett-Sein angeht. Er versucht auch, mir da meine Bedenken zu nehmen und sagt, dass er den Sex mit mir sehr genießt. Er würde mich aber nicht mir zuliebe anlügen und sagen "Aber Schatz, du bist die ALLERALLERBESTE im Bett, ich hatte noch nie besseren Sex in meinem Leben!"

Ich will das Thema aber auch nicht überreizen, um ihn nicht auch noch mit der "Hirnwichserei" anzustecken. Oder, wenn ich ihn nur oft genug frage, warum er mit mir zusammen ist, wenn er mit anderen Frauen doch unkomplizierteren und womöglich besseren Sex haben kann, er sich nicht irgendwann dasselbe fragt.

dnie SeXrWafina


LovHus

Es geht nicht darum nichts zu erwarten, sondern alles zu spüren, was da ist, ohne dies mit einem Soll-Spür-Verlauf abzugleichen. Zunächst ist das tatsächlich einfach nur entspannend. Aber dann auch wieder unerwartet vielfältig in den Gefühlen, die da hochkommen, entlassen aus der unbewussten Kontrolle: ein Lachen, ein Weinen, eine Verkrampfung, ein Schmerz, eine Welle großer Liebe...

Ganz genau so sehe ich es. Es geht darum, nicht mehr darauf zu "lauern", ob sich die Gefühle zu einem Orgasmus steigern, sondern die Gefühle, die da sind, besser wahrzunehmen. Bzw. sie überhaupt mal richtig zuzulassen, indem ich den Orgasmus bzw. die Jadg nach eben diesem völlig ausblende.

Ich werde weiter berichten. ;-D Und mich gelegentlich mal nach euren Buchtipps umschauen.

LGovxHus


Serafina

Oder, wenn ich ihn nur oft genug frage, warum er mit mir zusammen ist, wenn er mit anderen Frauen doch unkomplizierteren und womöglich besseren Sex haben kann, er sich nicht irgendwann dasselbe fragt.

;-D Da siehst du mal: auch Männer sind mit ihrer Frau nicht nur wegen dem Sex zusammen :-D .

Du solltest ihn natürlich trotzdem nicht dauernd fragen, als würdest du ihm seine Antwort nicht glauben. Aber wenn er dann tatsächlich geht, dann nicht, weil ihm plötzlich aufgegangen ist, dass er woanders tatsächlich besseren Sex haben könnte, sondern weil du angefangen hast entschieden zu nerven 8-) .

idchbninhaRltso


Ich kann ja nur für mich sprechen, aber es ist Tatsache , dass mein sexuelles Empfinden und die Intensität des Orgasmus mit dem älter werden immer besser wird.

Neben durchaus befriedigendem Sex mit meinem Mann habe ich immer öfter das Verlangen und das Bedürfnis, mich selbst zu befriedigen, was ich auch sehr häufig mache.

e>msPchaxrly


habe ich immer öfter das Verlangen und das Bedürfnis, mich selbst zu befriedigen, was ich auch sehr häufig mache.

und das ist auch gut so !!

Hat dein Mann da auch was von (sieht er z.b.zu? ??? :=o)

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