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Wieso hast sie nur einmal im Monat Lust?

KRyli,nxn


Ähm... nicht falsch verstehen, ich erhebe hier keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Ich kann nur sagen, wie es bei mir ist. Bei anderen Frauen kann das ganz anders sein. Habe sogar von vielen schon gelesen, die dabei erotische Gedanken brauchen.

O.K. das hat jetzt definitiv meine bisherige Weltvorstellung umgekrempelt. Bislang dachte ich immer, wir Männer sind diejenigen, die mit dem Sex eher nüchtern umgehen und Frauen würden den Sex um einiges mehr als etwas ganzheitliches erfahren.

Also beim Sex ist das für mich auch so, nur bei der SB eher nicht.

Wenn ich Dein Beispiel lese, muss ich mich von dieser Vorstellung aber verabschieden. Wenn ich SB bei der Nachrichten machen würde, würde mir eher der Dödel abfallen als dass ich einen Orgasmus kriege.

Naja, also Sex bei den Nachrichten könnt' ich jetzt auch nicht ;-D

Frauen können dagegen die rein mechanische Befriedigung vollständig von der Lust bzw. erotischen Gedanken trennen?

Beim Sex kann ich das nicht, bei der SB durchaus, und ich kann durch BEIDES einen Orgasmus bekommen. Sowohl nur durch mechanische Stimulation (zB bei den Nachrichten) als auch nur durch erotische Gedanken (wenn ich zB einen Porno sehe, ohne mich anzufassen).

Für mich bedeutet dass: Auch wenn meine Frau einen Orgasmus hat, hat ihr der Sex nicht unbedingt gefallen. Es ist ebenso gut möglich, dass sie gerade überlegt hat, was wir am nächsten Tag einkaufen müssen oder wann ich endlich fertig bin und die Quälerei zu ende ist.

Um das mal zu relativieren ein Beispiel: Nur weil ich beim Sex einen Orgasmus hatte, muss der Sex nicht besser gewesen sein, als wenn ich keinen Orgasmus hatte. Allerdings werde ich beim Sex wohl keinen Orgasmus haben, wenn ich es als Quälerei empfinde oder über den Einkauf nachdenke.

Verständlicher?

SSüntSje


@ Niedersachse

ich wollte dein Weltbild nicht ins Wanken bringen. :|N

aber der Umkehrschluss ist einfach zu kurz gedacht: Orgasmus = guter Sex

h=ammerh4i99


Ansonsten hätten schon so manche Frauen guten Sex mit nem Fahrradsattel gehabt. :=o

Ntiedejr.sQachsxe72


@ Süntje

Das habe ich jetzt auch verstanden und ziehe für mich jetzt einen ganz anderen und für mich einzig logischen Umkehrschluss: Unlust der Frau = schlechter Sex/ Liebhaber.

Die weitere logische Konsequenz ziehe ich auch gleich: Schluss mit dem sch**ß Sex. Der ganze Mist hat einen eh nur belastet und von wichtigeren Dingen abgehalten. Für meine Frau ist es wohl nur ein zwangsläufiges Übel der Beziehung.

Da belasse ich lieber es bei einer WG und schalte sämtliche Gefühle ab. Werde zu Stahl, Stahl kann man nicht verletzen.

Stünxtje


ich halte das für eine ganz schlechte Idee.

Außerdem weißt du genau, die Unlust deiner Frau kann viele Gründe haben, schlechter Sex ist nur einer von mehreren möglichen.

Könnt ihr nicht offen reden?

Kcylxinn


Unlust der Frau = schlechter Sex/ Liebhaber.

Kann sicherlich ein Grund sein, muss aber nicht. Oft genug liegt es wirklich an Hormonellen Problemen. Sei es durch Pille, Schilddrüse oder weil dir Hormone "einfach so" ins Wanken geraten sind.

Nichtsdestotrotz möchte ich dir deinen Entschluss nicht ausreden oder so... dich nur bitte, die Aussagen hier etwas relativiert zu sehen. Es sind nur Einzelmeinungen.

kCaterQmaxnn


Ich weiß nicht, ob ich in diesem Forum richtig bin; aber viele Beiträge hier haben mich sehr angerührt und mir Mut gemacht, einfach mal mein Herz auszuschütten.

Ich bin seit 24 Jahren verheiratet, wir haben 4 Kinder, zwei Söhne und zwei Töchter. Als wir geheiratet haben, war ich schon Anfang 40, meine Frau ist 10 Jahre jünger als ich. Wir wollten beide Kinder, gut, mir hätten unsere beiden Buben gereicht, aber meine Frau wollte unbedingt noch ein Mädchen. Nach der Geburt unseres zweiten Sohnes klappte es fast zwei Jahre nicht mit einer weiteren Schwangerschaft. Meine Frau schickte mich zum Urologen, um die Qualität meines Spermas testen zu lassen. Ich nahm die für mich entwürdigende Prozedur auf mich, aus Liebe zu meiner Frau. Alles war im grünen Bereich und kurz darauf wurde meine Frau auch schwanger. Wir bekamen das ersehnte Mädchen. :-)

Nach einer Fehlgeburt zwei Jahre später bekamen wir dann vier Jahre später noch ein Mädchen, das jetzt 12 1/2 ist.

Ab dem Beginn der letzten Schwangerschaft verlor meine Frau jegliches Interesse an Sex und seither, also seit über 13 Jahren, habe ich mit meiner Frau keinen Geschlechtsverkehr mehr; nicht mal Petting mag sie mehr.

Sie meint, es genüge ihr, dass ich sie mal in den Arm nehme, ihr einen Kuss (auf die Wange!) gebe und ihr versichere, dass ich sie noch immer lieb habe. Gut, ich gebe zu, ich war mit solchen "Zärtlichkeiten" ziemlich sparsam, weil ich eben wusste, dass ich nicht mehr erwarten durfte als ein Küsschen und einen netten Klaps auf den Rücken. Denn es ging mir wie vielen Foristen hier; auch mir war das zu wenig.

Seit 13 Jahren warte ich – bis heute vergeblich – auf ein Zeichen von ihr, dass sie den Wunsch nch einem zärtlichen Beisammensein hat.Und wenn ich mal eine schüchterne Geste in dieser Richtung wage, wechselt sie gleichsam prophylaktisch das Thema und erinnert mich, dass sie morgen so früh aufstehen müsse, oder sie erzählt mir, was sie heute und morgen noch alles zu erledigen hat. Oder sie klagt über Kopfweh, Rückenschmerzen oder Bauchweh.

Sicher hat sie ein paar gesundheitliche Probleme wie jeder in dem Alter, aber die Ärzte bestätigen ihr immer wieder, dass sie an sich recht gesund sei. Und wenn ihre Ängste deshalb nicht ernst nehme, deutet sie das so, dass ich sie nicht mehr liebe und kein Interesse an ihr habe.

Ich war meiner Frau in den 24 Jahren unserer Ehe kein einziges Mal untreu, immer in der Hoffnung, sie würde irgendwann wieder Spaß an ehelicher Zweisamkeit haben.

Ich bin vor kurzem in Pension gegangen, blicke auf mein bisheriges Leben zurück und dabei kommt mir so recht zu Bewusstsein, was mir in den letzten 13 Jahren gefehlt hat. Und da ich weiß, dass man das Versäumte nicht nachholen kann, kommen mir die Tränen und ich bin unendlich traurig. Diese Trauer erkennt sie aber nicht. In ihren Augen bin ich nur grundlos schlecht gelaunt.

Anfang Dezember habe ich meine Frau dann um ein Gespräch gebeten. Ich nahm sie in den Arm, sagte ihr, was mir in den letzten Jahren gefehlt hat und habe mich an ihrer Schulter ausgeheult. Sie schien auch etwas betroffen, ihre einzige Reaktion bestand aber darin, dass sie sagte: "Das tut mir leid".

Am Neujahrstag 2011 war sie dann immerhin zu einer "Kuschelstunde" bereit. Ich habe sie liebevoll gestreichelt, hatte aber das Gefühl, dass es ihr keinen Spaß machte. Als ich ihr das sagte, kam nur ein lahmes "Dooooch". Und als ich sie bat: "Dann sag' doch auch mal was", bekam ich zur Antwort: "Das kann ich nicht". Ich flüsterte ihr ins Ohr, dass sie noch so eine wunderschöne zarte Haut habe und schöne straffe Brüste. Zur Antwort bekam ich: "Ich weiß, ich bin zu fett". Dabei stimmt das nicht, sie hat für ihr Alter noch eine hübsche Figur.

Natürlich hat mich das total abgeturnt und meine Erektion war beim Teufel und das war es dann.

Anzufügen wäre noch, dass meine Frau seit einem halben Jahr in psychotherapeutischer Behandlung ist. Die Diagnose der Ärztin "Anpassungsstörungen" sagt mir allerdings wenig. Meine Frau sagt mir nur, dass sie wegen ihrer Angstzustände behandelt wird. Im übrigen spricht sie nicht mit mir über die Behandlung. Ich habe ihrer Ärztin einen Brief geschrieben, ob es sinnvoll wäre, dass ich meine Frau beim nnächsten Besuch begleite. Leider erhielt ich von der Ärztin keine Antwort.

Ich weiß mir keinen Rat mehr. Soll ich so den Rest meines Lebens verbringen? :°(

agfrxi


Soll ich so den Rest meines Lebens verbringen?

Tut mir leid, aber ich fürchte: ja. Du kannst kämpfen, dich ins Zeug legen, Blumen kaufen und die Schießer Feinripp gegen Latex austauschen, Nett essen kochen oder außerhäusig mampfen im Sternetempel, du kannst dir ein Bein und einen Arm ausreißen, aber ich vermute, dass sich deine Frau dennoch nicht so einfach umstimmen lässt.

Aber eins kannst du in jedem Fall mal probieren, falls du Hobbies hast, die sie nicht teilt und du folglich öfter mal allein unterwegs bist: berichte doch einmal über eine besonders attraktive 50-jährige Blondine, mit der du dich sehr gut unterhalten hättest und wegen der du dich auf das nächste Hobbytreffen besonders freuen würdest. Das sei natürlich rein platonisch gemeint, das musst du unbedingt betonen. Ob du dich wirklich dabei mit anderen Frauen unterhälst oder sogar unkeusche Gedanken dahin gehend hast, ist völlig egal. Wichtig ist, dass deine Frau mitbekommt, dass es "da draußen" auch noch andere Geschöpfe gibt, die körperlichen Dingen weit weniger abgeneigt sind als sie selbst.

Es kann (muss aber nicht) passieren, dass deine Frau dich vom einen auf den anderen Augenblick um Klassen attraktiver findet, als zur Zeit. Wenn es nicht auf Anhieb klappt, kann man dieses Spiel eine Zeit lang spielen, aber wenn so gar keine Rückmeldung kommt, sehe ich leider völlig schwarz. Nach meiner Meinung und Erfahrung genügt ein potenzieller Nebenbuhler, um frisches Leben in eine Beziehung zu bringen. Ich habe das als unaufmerksamer und schludriger Lover selbst so erlebt, dass meine Frau mit einer eventuellen neuen Liebe ankam und ich mich daraufhin richtig ins Zeug gelegt habe. Inzwischen hat sie mich soweit, sie sogar heiraten zu wollen :-)

Lies dir mal den Faden von berkel durch, hier zu finden: [[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/560043/]]

Es ist viel Text, aber da kann man ganz gut sehen, was so geht und wie sich auch kleine Fortschritte nutzen lassen. Die Ausgangssituation ist nicht die gleiche, aber man kann sicherlich vergleichend betrachten, ob es da Parallelen gibt.

K ylinxn


Auch dir, katermann, kann ich nur empfehlen, deiner Frau deutlich zu machen, dass es dir nicht gut geht, weil sie deine Bedürfnisse offenbar nicht ernst nimmt bzw ignoriert. Mache dies als Beziehungsproblem deutlich.

Ich bin vor kurzem in Pension gegangen, blicke auf mein bisheriges Leben zurück und dabei kommt mir so recht zu Bewusstsein, was mir in den letzten 13 Jahren gefehlt hat. Und da ich weiß, dass man das Versäumte nicht nachholen kann, kommen mir die Tränen und ich bin unendlich traurig. Diese Trauer erkennt sie aber nicht. In ihren Augen bin ich nur grundlos schlecht gelaunt.

DAS solltest du ihr sagen. Ich kann nachvollziehen, dass sie deinen Frust als "schlechte Laune" interpretiert. Sie fühlt sich vermutlich auch in die Ecke gedrängt, weil sie genau weiss, was du willst, es dir aber nicht geben kann.

Dass es allerdings gar keine Zärtlichkeiten mehr gibt (nicht mal einen Kuss auf den Mund, von wilden Knutschereien spreche ich ja gar nicht!), finde ich sehr problematisch. Da fehlt ja dann nicht "nur" der Sex, sondern der gesamte körperliche Aspekt einer Beziehung. Geht ihr denn zusammen in die Sauna/Wellness/Duschen etc, wo man sich mal nackt sieht?

Auch sollst du ihr versichern, dass du sie "lieb hast" - liebt ihr euch denn überhaupt? Oder ist das - ganz abgesehen vom Sex - mehr so zu einem Bruder-Schwester-Verhältnis geworden?

Dass von der Ärztin keine Antwort kommt, ist nicht ungewöhnlich. Schliesslich darf sie mit niemandem über die Behandlung ihrer Patienten reden. Ohne Wissen deiner Frau die Ärztin zu kontaktieren bringt diese in eine schwierige Situation. Etwas anderes ist es, wenn du deine Frau bittest, sie mal begleiten zu dürfen und sie dem zustimmt.

Dem Vorschlag von afri kann ich nur bedingt zustimmen. Würde mein Freund das in dieser Form mit mir machen, wüsste ich sofort, was Sache ist und wäre wohl ziemlich wütend, dass er eine so armselige Nummer mit mir abzieht.

Ich meine... wenn man von einem Hobbytreffen erzählt, insbesondere wenn man das vorher noch nie getan hat, aber auch wenn... dann erzählt man in der Regel nicht im Detail, dass da eine gutaussehende Blondine dabei war. Und auch noch dass man sich grade wegen ihr besonders darauf freue... Grade wenn man um die Eifersucht der Frau weiss, dann unterlässt man sowas normalerweise. Ich jedenfalls fände sowas mehr als auffällig und ziemlich armselig. Noch dazu käme ich mir vor, als würde man mich dressieren wollen, wie einen Hund. Wenn du also sowas vorhast, stell es geschickt genug an und nicht so plump.

N/ieqdersaTchs3e72


Hallo Kater.

höre auf Kylinn, die junge Dame ist nämlich verflucht intelligent @:). Es hat keinen Sinn, irgendwelche Spiele zu spielen. Deine Frau wird es nicht interessieren bzw. sie wird es gleich durchschauen. Nach den Jahren Euer Ehe kann Deine Frau in Dir wie in einem Buch lesen. Du warst Jahrzehnte lang eine treue Katze, so dass es klar ist, dass eine vermeintliche Bekannte nur ein Fake sein kann, um die Aufmerksamkeit Deiner Frau zu wecken. Wenn überhaupt, wird Deine Frau ein solches Spiel nur mitleidig zur Kentnis nehmen.

In einem Punkt stimme ich mit Kylinn aber nicht überein. Reden wird nichts mehr nützen. Wie gesagt, Deine Frau kann in Dir wie in einem Buch lesen. Sie weiß ganz genau, was in Dir vorgeht und welche unerwiderten Gefühle Du hast. Sie weiß um Deinen Schmerz, will und wird diesen aber nicht lindern.

Du musst nun erkennen, was Du willst. Seit 13 Jahren leidest Du. 13 Jahre hast Du verschenkt. Wenn ich Dein Alter richtig einschätze, kann es sein, dass diese 13 Jahre die erste Halbzeit der Spielzeit gewesen sein könnten. Das Leben ist endlich. Willst Du auch die zweite Halbzeit leiden oder einen Schritt nach vorne gehen. Deine jüngste Tochter ist alt genug, um auf eigenen Beinen zu stehen.

Schau, dass Du Dein Leben endlich einmal lebst *:) .

M(aylflowexr


Ich habe ihrer Ärztin einen Brief geschrieben, ob es sinnvoll wäre, dass ich meine Frau beim nnächsten Besuch begleite. Leider erhielt ich von der Ärztin keine Antwort.

Die Aerztin darf Dir wegen der ärztlichen Schweigepflicht nicht antworten, sie darf nicht mal bestätigen, dass Deine Frau bei Ihr in Behandlung ist.

Eine Anpassungsstörung ist ein Verhalten, welches eine Person unter Dauerbelastung (z.B. Ueber- oder Unterforderung) in einer speziellen Situation entwickelt. Gleichzeitig macht die Anpassungsstörung es dem Patienten möglich, in einer Situation zu verbleiben, bzw. diese auszuhalten. Einfaches Beispiel: Eine langanhaltende Lebenssituation macht einen Menschen depressiv. Die Depression sorgt aber auch dafür, dass der Mensch in der besagten Situation verbleibt (und sich nicht dagegen auflehnt). Das war jetzt eine grobe Vereinfachung. In der Realität sind die Abhängigkeiten oft viel komplexer.

Nach den Jahren Euer Ehe kann Deine Frau in Dir wie in einem Buch lesen.

Das ist fraglich. Auch in umgekehrter Richtung (dass der TE seine Frau wie ein Buch lesen kann). Ich könnte mir vorstellen, dass wenn der TE seine Frau in die Therapie begleiten könnte, dass er da einige Dinge hören würde, die ihn für komplett neu sind. "Neu" sind sie allerdings nicht wirklich, denn die "Störung" seiner Frau ist vor seinen Augen passiert. Unsere Wahrnehmung ist halt oft sehr selektiv: wir hören und sehen die Dinge, die uns in den Kram passen und verdrängen die Appelle, die uns eigentlich wachrütteln sollten.

Katermann, hast Du Deine Frau denn schon mal gefragt, ob es für sie Okay wäre, wenn Du sie in eine Therapiestunde begleitest? Begründen kannst Du es damit, dass Du gerne die Therapeutin kennenlernen würdest und wissen möchtest, was DU zu einer Verbesserung der Lebensumstände Deiner Frau beitragen könntest. Wahrscheinlicht wirst Du dann erkennen, dass Sex i.M. gar kein Thema sein kann, weil viele unterirdische und unerledigte Konflikte jede Annäherung im Keim ersticken.

aifri


Wenn du also sowas vorhast, stell es geschickt genug an und nicht so plump.

Sorry, ich bin davon ausgegangen, dass der TE über genügend Feingefühl für so eine Aktion mitbringt. Er macht aber auch nicht den Eindruck, dass er alles mit dem Dampfhammer macht, also ruhig Blut. Wenn er diesen Tip befolgt, wird er wissen was er tut, es war ja auch nur ein Vorschlag unter anderen. Allerdings gebe ich den anderen auch recht, dass man vielleicht erst mal direktes Gespräch sucht und andere Aktionen erst dann macht, wenn dies fruchtlos bleibt.

k^ater$mann


Lieber afri, liebe Kylinn, lieber Niedersachse72, liebe Mayflower,

vielen Dank für eure Antworten, eure trostreichen Worte und Anregungen.

Ich glaube, ich habe mich doch im richtigen Forum gemeldet! :)z

Kylinns Vorschlag, meiner Frau zu versichern, dass ich sie noch "lieb habe", hat mich sehr nachdenklich gemacht. Ich habe dies wahrscheinlich viel zu selten getan, aber, wie ich schon erklärt habe, aus Furcht, dass sie dies als Wunsch nach zärtlichem Beisammensein – was es ja auch gewesen wäre – versteht und dann abblockt.

Auf jeden Fall werde ich Kylinns Anregung befolgen und meiner Frau sagen, dass mein Frust nicht schlechter Laune entspringt, sondern Ausdruck der Trauer über so viele Jahre ohne körperliche Zuwendung ist.

Eine gute Gelegenheit bietet sich dafür am kommenden Donnerstag, wenn meine Frau den nächsten Termin bei ihrer Psychotherapeutin hat, zu dem ich sie begleiten werde, was sie auch ausdrücklich gewünscht hat. Die Ärztin hat ja sicher meinen Brief gelesen und weiß von meinem Kummer. Und ich werde hierbei auch Mayflowers Ratschläge befolgen, um zu erfahren, was ich vielleicht noch nicht weiß. :)z

Ich will versuchen, die Sache nicht ganz so hoffnungslos zu sehen wie du, lieber Niedersachse72.

Dem, sicher gutgemeinten, Vorschlag von afri stehe ich , ebenso wie du, Kylinn, skeptisch gegenüber. Ich will jedenfalls erst mal den Termin bei der Psychotherapeutin abwarten.

Es gibt da allerdings eine sehr gute Freundin aus der Zeit vor meiner Ehe, die mich sehr geliebt hat. Leider war sie damals verheiratet und ich verweigerte ihr deshalb den Wunsch, mit ihr zu schlafen, worüber sie mir aber nicht böse war. Sie ließ sich kurz nach meiner Eheschließung scheiden, heiratete ihren Ex-mann später wieder und ist nun seit zwei Jahren verwitwet. Ich glaube nicht, dass ich mich, selbst wenn sie dies wollte, auf Sex mit ihr einlassen werde, aber sie wäre genau die Richtige, um mir Trost und Rat zu geben.

Denn wie gut es tut, anderen Menschen seinen Kummer offenbaren zu können, habe ich ja gerade in diesem Forum erfahren, und ich bin euch allen sehr dankbar für euer Verständnis und eure Anregungen. :)_

katermann

u0hux2


Oh Mann, was man hier so für Geschichten zu hören bekommt %-| Ab einem Zeitpunkt X den Sex komplett einzustellen, ohne nenneswerte Erklärung. Das ist echt hammerhart. Nun mag ja tatsächlich eine psychische Erkrankung dahinterstehen. Das würde ich noch als besondere Situation einstufen. Aber sonst drängt sich mir die Überlegung auf, den Partner so aufs Trockene zu setzen, ist Ehebruch light.

Afris Idee scheint mir gut zu sein – wenn man es geschickt angeht. Natürlich wäre es unglaubwürdig, wenn im seit Jahrzehnten besuchten Skatclub angeblich neuerdings eine Frauenquote herrscht. Aber irgendeine neue außerhäusige Aktivität sollte sich finden lassen, über die man nicht zuviel erzählen muss, außer dass der dortige Personenkreis gemischtgeschlechtlich ist und man sich da sehr wohl fühlt.

Und nein, der/ die langjährig Angetraute weiß nicht alles über einen (z.B.: Weißt du, Katermann, warum deine Frau allen Sex abblockt und weiß sie, wie sehr du darunter leidest?). Kommt nun noch durch einen Verhaltens-/ Aktivitätswechsel eine unerwartete Ungewissheit auf, kann das Verkrustungen aufbrechen.

T}oso


Ab dem Beginn der letzten Schwangerschaft verlor meine Frau jegliches Interesse an Sex und seither, also seit über 13 Jahren, habe ich mit meiner Frau keinen Geschlechtsverkehr mehr; nicht mal Petting mag sie mehr.

Manchmal sind die Männer zu bewundern, die das über JAHRE mitmachen. Von den Frauen im Gegenzug kein Verständnis. Bei katermann wieder das Bsp. Kinderwunsch erfüllt worden, danach tote Hose. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, (eigentlich) kann der Mohr jetzt gehen (aber er wird ja noch für den Unterhalt gebraucht... ]:D ).

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