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Wieso hast sie nur einmal im Monat Lust?

T'oso


Auch wenn ich persönlich mich nicht von dir in meinen Bemühungen irritieren lasse,

Bitte, lass Dich nicht irritieren. Dein Freund wird es Dir danken. Aber es ist wie im Arbeitsleben: "er/sie bemühte sich ständig, die ihm/ihr gestellten Anforderungen gerecht zu werden".

Kennst ja diesen Satz und was dahinter steckt, gelle ?

aber wenn du mit deiner Frau genau so umgehst, wundert mich nichts mehr.

Mach Dir keine Sorgen, ihr geht's damit gut. Mir eben nicht so. Darum widme ich mich (wieder, nach unzähligen Diskussionen) anderen Hobbies. Wo das endet oder enden kann, habe ich ja schon angedeutet.

TVokso


Ach, geht es jetzt hier um die Masse der Bekundungen? Inwiefern ist diese relevant

Nein, falsch verstanden. Es geht darum, wer von seinem Recht mehr Gebrauch macht, es mehr durchsetzt.

K3yl}inn


Bitte, lass Dich nicht irritieren. Dein Freund wird es Dir danken. Aber es ist wie im Arbeitsleben: "er/sie bemühte sich ständig, die ihm/ihr gestellten Anforderungen gerecht zu werden".

Kennst ja diesen Satz und was dahinter steckt, gelle ?

Ich kann nur hoffen, dass du im realen Leben nicht auch jedem eins auf den Deckel gibst, der sich bemüht, etwas zum Positiven zu verändern.

Meine Güte, wie kann man nur so verbittert sein? :(v Ich bin fassungslos und klinke mich vorerst aus. :|N

ugh?u2


Grundsätzlich wollte ich noch mal einwenden, dass das Thema keine Einbahnstraße ist. Es ließen sich im Archiv leicht ein Dutzend threads aufstöbern, wo sich Frauen über ihre lustlosen Partner beschweren. Zwar mag die Zahl der Damen, die dem Sex abgeneigt sind, noch in der Überzahl sein. Aber mir scheint, die Männer holen mit Riesenschritten auf.

Ich denke Kylinn, Du beziehst diese Themen sehr oft ein bisschen zu sehr auf Dich und deine Situation.

Sehe ich auch so. Aber nachdem du nun einiges geschreiben hast, habe ich dann zwei Anfragen an dich:

Der Geanke muss sich bei Frau selbst entwickeln, das kann man ihr nicht "einpflanzen", man kann nur bei der Entwicklung helfen.

Wie meinst du das? Muss der eine Partner erst das Empfinden dafür bekommen, dass dem anderen was fehlt? Wenn das so gemeint ist, dann würde ich darin eine unnatürliche Distanz zur Sexualität sehen. Vielleicht einmal mehr ein Problem unserer Zeit? Wo Menschen erdverbunden sind, da ist erotische Aktivität zwischen Partnern eine Selbstverständlichkeit und deren Abhandenkommen wird instinktiv als "wider die Natur" empfunden.

Verständnis kann aber nicht in der Form erwartet werden, dass sie – lostloserweise – die Beine breit macht oder "wenigstens(!)" Hand oder Mund anlegt.

Es ist ja nicht meine Situation, da meine Frau im Zweifelsfall *die Beine breit macht*. Aber mich würde einfach mal interessieren, was so abschreckend an der Vorstellung ist, den Partner manuell zu befriedigen ???

TZoso


Ich kann nur hoffen, dass du im realen Leben nicht auch jedem eins auf den Deckel gibst, der sich bemüht, etwas zum Positiven zu verändern.

Das Bemühmen beschränkt sich darauf, dass es dann halt mal wieder Sex gibt. So wie schon anderweitig erwähnt, dass Mann wieder für ne Weile still hält. Ähnlich wie wenn Du einem Pferd ein Zuckerle hinhältst, damit es läuft.

Du verstehst hier die Denke der Männer nicht und bist nur auf Deine weibliche Sichtweise fixiert.

WAS AUSSER REDEN SOLL MANN DENN NOCH TUN !!! Glaubst Du denn nicht, dass alle, die hier ein ähnliches Problem haben, schon mehrere Marathons an Gequatsche hinter sich haben. IRGENDWANN IST EBEN GENUG.

[...]

1@. DXivinixty


Grundsätzlich muss ich sagen, dass mir als Frau, die auch öfter mit anderen Frauen Gespräche führt, eher zu Ohren kommt, dass der Mann gefälligst die Klappe zu halten habe wenn man denn "grad mal" keine Lust auf Sex hätte. Das dieses "gerade einmal" sich dann tlw. über Jahre hinwegzieht und der Sex aller allerhöchstens einmal im Monat stattfindet, sagen nur die wenigsten Frauen. Warum, wenn es doch so anders ist ( siehe Hormone etc.) sagen dann Frauen auch nicht mal das, bzw. geben zu erkennen das sie zwar keine Lust haben, aber doch versuchen was daran zu ändern?

Diese "Einzelfälle" hört man doch öfter, als diejenigen Frauen die wirklich ein Problem damit haben keine Lust auf ihren Partner zu haben. Es mag zwar bestimmt nicht auf die Allgemeinheit zutreffen, aber wundern braucht es einen auch nicht wenn Männer sauer reagieren, grad wenn man selbst in "Frauenrunden" %:| doch fast nur solche Sachen zu hören bekommt.

hJamm*erhih9x9


@ Toso :

Das Bemühmen beschränkt sich darauf, dass es dann halt mal wieder Sex gibt. So wie schon anderweitig erwähnt, dass Mann wieder für ne Weile still hält. Ähnlich wie wenn Du einem Pferd ein Zuckerle hinhältst, damit es läuft.

Ich denke mal das ist EIN Punkt, wo ihr beide ständig aneinander vorbeiredet. Denn so wie ich Kylinn verstanden habe, belastet sie die Situation selber.

kMaterm%axnn


Kylinn, toso und all ihr anderen *:)

natürlich diskutiert ihr schon lange über das Thema. Trotzdem habe ich den Eindruck, seit meinem ersten Beitrag hat sich die Diskussion verschärft, insbesondere der Schlagabtausch zwischen kylinn und toso.

Kylinn, du hast recht, es ist gut und absolut notwendig, miteinander zu reden, aber das müsste schon irgendwann zielführend sein. Und das ist es oft nicht, da hat toso schon recht.

Erlaubt mir zu meinem letzten Beitrag noch eine kurze Nachbetrachtung:

Natürlich hat die Natur den Sex zum Zweck der Fortpflanzung erfunden. Zum Glück haben die Menschen mehr daraus gemacht :)^ . Denn eine Frau, die Sex nur hat, um Kinder zu bekommen, degradiert sich zur bloßen "Gebärmaschine" und ihren Mann zum "Erzeuger". Und das ist zutiefst inhuman! Ich werde versuchen, meiner Frau diesen Gedanken nahe zu bringen.

Den Termin bei der Psychotherapeutin haben wir hinter uns. Ich habe mich an kylinns Empfehlung gehalten und den Grund für meinen Frust erläutert und ich hatte den Eindruck, dass die Ärztin meine Nöte sehr wohl verstanden hat, und meine Frau auch, hoffe ich :-x .

Ich habe auch meiner Frau aufmerksam zugehört, aber wirklich Neues habe ich nicht erfahren.

Wie erwartet, berief sich meine Frau auf die jahrelang vermissten "Streicheleinheiten" (über den Grund habe ich in den beiden ersten Beiträgen schon geschrieben) und erzählte von meinen verbalen "Ausrutschern" den Kindern gegenüber, die schon 10 Jahre und länger zurückliegen. Ob dies, wie toso vermuten wird, nur Vorwände sind, die ihr das "Recht" gaben, mir 13 Jahre lang Sex vorzuenthalten, oder ob wir uns in dieser langen Zeit wirklich emotional so weit entfremdet haben, dass, wie Mayflower meint, Sex derzeit "kein Thema sein kann", weiß ich noch nicht. Wir werden darüber miteinander und beim nächsten Termin in 2 Wochen bei der Psychotherapeutin reden müssen.

Heute Abend ist meine Frau so gut gelaunt wie lange nicht mehr. Ich werde den Gedanken nicht los, dass sie jetzt denkt: "Jetzt hat er sich mal richtig ausheulen können, das ersetzt ihm ein Jahr lang den Sex". Ich hoffe, ich irre mich :-/ .

Bitte drückt mir die Daumen, noch gebe ich nicht alles verloren!

T3oosxo


Wie erwartet, berief sich meine Frau auf die jahrelang vermissten "Streicheleinheiten" (über den Grund habe ich in den beiden ersten Beiträgen schon geschrieben) und erzählte von meinen verbalen "Ausrutschern" den Kindern gegenüber, die schon 10 Jahre und länger zurückliegen. Ob dies, wie toso vermuten wird, nur Vorwände sind, die ihr das "Recht" gaben,

Mit Verlaub, katermann. Das ist ein sehr sehr kindisches Verhalten Deiner Frau. Wenn sie das als Hauptgründe hernimmt, scheint das mir wirklich ein Vorwand zu sein.

Ich bewundere Deine Geduld. Sowas 13 Jahre mitzumachen, alle Achtung.

Ich weiß jetzt nicht wie Kylinn darüber denkt, aber ich würde sagen, dass 13 Jahre eigentlich eine ausreichende Zeit gewesen sind, um die Bemühungen in Taten umzuwandeln.

Oder , Kylinn ? Meinst Du, dass man es mind. 15 Jahre bequatschen sollte ? *:)

R}otnaWse


Bitte drückt mir die Daumen, noch gebe ich nicht alles verloren!

Du bist schon verloren. Solange du nicht anfängst primär an dich selbst zu denken und dein Leben entsprechend änderst, ist es vorbei und du wirst immer nur Almosen bekommen. Da hilft kein hoffen und betteln. Aber ich nehme an, daß du das ohnehin weißt.

SYüntxje


@ Uhu

Es ist ja nicht meine Situation, da meine Frau im Zweifelsfall *die Beine breit macht*. Aber mich würde einfach mal interessieren, was so abschreckend an der Vorstellung ist, den Partner manuell zu befriedigen

das käme für mich auch nie Frage. Ihm lustlos einen runterholen? Das kann er doch besser lustvoll allein .........


Wie erwartet, berief sich meine Frau auf die jahrelang vermissten "Streicheleinheiten" (über den Grund habe ich in den beiden ersten Beiträgen schon geschrieben) und erzählte von meinen verbalen "Ausrutschern" den Kindern gegenüber, die schon 10 Jahre und länger zurückliegen. Ob dies, wie toso vermuten wird, nur Vorwände sind, die ihr das "Recht" gaben,

Mit Verlaub, katermann. Das ist ein sehr sehr kindisches Verhalten Deiner Frau. Wenn sie das als Hauptgründe hernimmt, scheint das mir wirklich ein Vorwand zu sein.

das kann durchaus der Grund für deine Frau sein. Hätte ich in meiner Ehe auch mit aufzählen können. Streicheleinheiten, "Zwischendurchküsse", gar Händchenhalten beim Spazierengehen..... keine Spur davon. Ich hätte das aber gebraucht, vermutlich so sehr, wie manch Mann den Sex...

Bei uns kam das dann von seiner Seite, wenn mal wieder Sex anstand. Und schon war ich voller Widerwillen.

Also, ich kann deine Frau absolut verstehen Katermann

ughlu2


@ Süntje

Ich habe Zweifel, ob deine Situation so identisch ist mit der bei Katermann oder anderen. Was du beschreibst, ist m.E. eine grundsätzliche Krise in der Beziehung, u.a. verursacht durch mangelnde Zärtlichkeit. Lese ich richtig zwischen den Zeilen, dass es schlussendlich auch zu einer Trennung kam? Bei diesen Gegebenheiten ist eine sexuelle Verweigerungshaltung völlig nachvollziehbar.

Etwas anderes ist es jedoch, wenn eine Frau – bei völlig identischem Verhalten des Mannes (!) – heute noch "notgeil" ist (z.B. zum Zweck der Kindeszeugung) und dann von einem Tag auf den anderen zu "frigide" mutiert. Während der ganzen folgenden Zeit denkt frau an nichts weniger als daran, die Beziehung zu beenden. Sie ist mit der Situation ausgesprochen zufrieden, will den Mann keineswegs loswerden, nur halt eine platonische Ehe führen.

Nochmal eine andere Situation wäre die, worauf sich meine Frage bezieht: Eine Beziehung ist grundsätzlich intakt und liebevoll. Nur leidet die Frau, sagen wir der Einfachheit halber aus hormonellen Gründen, an einer Libidostörung. Sie mag sich deshalb nicht dem Mann zum Geschlechtsverkehr hingeben, was ja auch eine sehr weitreichendes Zugeständnis wäre bzw. ist. Aber was kostet so viel Überwindung, zu dem geliebten Mann zu sagen: "Lehn dich zurück und genieß es" – und frau nimmt die Sache in ihre bewährte Hand.

Und noch einmal: Wir reden zwar mehr von lustloser Frau und unbefriedigtem Mann, aber es geht auch haargenau umgedreht.

KeatwXie-sel


Hallo Uhu

ich hatte das Probleme mit der gestörten Libido wegen der Pille. Da graust einem

vor allem. Nicht nur vor dem Geschlechtsverkehr auch vor den ganzen anderen Sachen.

Und auch wenn man es nur mit der Hand macht. Das geht dann nicht. Es ist in diesem Moment

einfach nur ekelhaft. Ich weiß wovon ich rede, habs selbst erlebt. Nach dem Absetzen der Pille

war das alles wieder anders. Gott sei Dank.

S#üGntjxe


@ Uhu

Und noch einmal: Wir reden zwar mehr von lustloser Frau und unbefriedigtem Mann, aber es geht auch haargenau umgedreht.

du hast recht, bei mir war der Fall anders, da unsere Beziehung eh angeknackst war.....(allerdings unter anderem durch in meinen Augen fehlendes liebevolles Verhalten, was ja Katermanns Frau wohl auch angesprochen hat) aber eine lustlose Dienstleistung von meinem Partner in Form von Handarbeit um mich zu entspannen kann ich mir dennoch nicht vorstellen.

Da tu ich mir lieber selbst was Gutes.

u)hxu2


@ Katwiesel & Süntje

Danke. Die Erklärungen sind nachvollziebar. Meine Frage ging von Voraussetzungen aus, die sich deutlich unterscheiden. (Man könnte jetzt noch in eine Grundsatzdebatte über die Pille verfallen, aber das gehört nicht hierher.)

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