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Wieso hast sie nur einmal im Monat Lust?

AAleoGnor


Wie verhütet ihr denn seit der Schwangerschaft?

K%y=linn


Ich für meinen Teil habe für mich ein Lösung gefunden. Dazu habe ich auch weder das Einverständnis meiner sexunwilligen Frau noch eine Paartherapie gebraucht. Meine Frau wünscht keinen Sex, also dränge ich sie auch nicht mehr dazu – ich bin es im Laufe der Jahre einfach leid geworden.

Ich habe einfach eine meiner früheren Sexbeziehungen reaktiviert. Seitdem treffe ich mich regelmässig mit einer anderen Frau und ficke ihr das Hirn raus. Sie war auch vor kurzem in einer Beziehung und ich vermute, sie hatte ein ganz ähnlich gelagertes Problem wie ich mit ihrem Partner.

Zunächst habe ich mich wirklich sehr schlecht danach gefühlt – im Sinne von "Was tue ich meiner Familie denn nur an?". Mittlerweile habe ich aber erkannt, dass es schlicht keine andere Möglichkeit gibt, bei der ich selbst zufrieden wegkomme.

Bevor mich jetzt werden irgendwelche frigiden Emmas als Macho abtun:

Diese Botschaft gilt natürlich umgekehrt auch für Frauen. Wenn Euer Schlaffi es nicht mehr bringt, sucht euch schleunigst einen neuen Romeo. Es wird nicht besser, wenn ihr einfach nur hofft/wartet.

Äh... und wie wäre es einfach mit dem Einverständnis des Partners? Ich finde, wenn man eine sexuell exklusive Beziehung führt und vor hat, aus dieser Vereinbarung auszusteigen, sollte man das dem Partner mitteilen, damit dieser die Chance hat, sich zu entscheiden, ob er damit leben kann/will oder nicht. Auch das ist Liebe.

Bei uns war es jedenfalls so, dass wir nach langem hin- und her nun die Bezihung geöffnet haben (nein, das war nicht leicht für mich, ich war früher total dagegen und es ging sicher nicht von heute auf morgen) und sich keiner von uns schlecht oder betrogen fühlt. Bei einem so starken Vertrauensbruch wie Fremdgehen wäre dagegen für mich vermutlich Schluss gewesen, da alles Vertrauen dahin gewesen wäre.

Und hier passt dann mit Sicherheit auch der alte Spruch: Ehrlich währt am längsten.

RWot1naRse


Äh... und wie wäre es einfach mit dem Einverständnis des Partners? Ich finde, wenn man eine sexuell exklusive Beziehung führt und vor hat, aus dieser Vereinbarung auszusteigen, sollte man das dem Partner mitteilen, damit dieser die Chance hat, sich zu entscheiden, ob er damit leben kann/will oder nicht. Auch das ist Liebe.

Manchmal gehört es genau so zur Liebe, dem Partner nicht mit dem Arsch ins Gesicht zu fahren und ihn nicht zu informieren. Oft genug wollen die Partner es nicht wissen und sind große Künstler im Wegschauen. Was sie nicht weiß verursacht keine Risse in ihrer heilen Phantasiewelt in der sie lebt. Wahrheit kann genau so verletzen wie Lügen, manchmal sogar mehr.

JNannina8x5


Ich finde, wenn man eine sexuell exklusive Beziehung führt und vor hat, aus dieser Vereinbarung auszusteigen, sollte man das dem Partner mitteilen

In dem Zusammenhang IST der Partner ja bereits ausgestiegen. Alleiniger Befriediger zu sein beinhaltet zwingend, überhaupt ein Befriediger zu sein.

B[ertiZ_5x4


In dem Zusammenhang IST der Partner ja bereits ausgestiegen. Alleiniger Befriediger zu sein beinhaltet zwingend, überhaupt ein Befriediger zu sein.

:)^

Und wenn ein Partner absolut (oder fast) keinen Sex möchte, sollte ihm doch klar sein, was der Andere tut! Vielleicht will er es gar nicht wissen.

K)yli`nxn


Und wenn ein Partner absolut (oder fast) keinen Sex möchte, sollte ihm doch klar sein, was der Andere tut!

Ich halte das nicht für so selbstverständlich.

N!iedTersa8chse7x2


Auch wenn es für mich als Alternative nicht in Betracht kommt, würde ich den außerhäuslichen Sex auch nicht offenlegen. Ich glaube, dass der lustlose Partner schon merkt, dass es einem wehtut und sich möglicherweise sowieso schon Vorwürfe in die Richtung macht "Ich kann meinem Partner nicht bieten, was eigentlich normal ist". Wenn ich den lustlosen Partner jetzt noch mit dem Wunsch nach außerehelichen Sex konfrontiere, kann dies das Gefühl, nicht auszureichen, noch zusätzlich verstärken und noch mehr Druck aufbauen.

Zum Glück war es bei Dr, Kylinn, nicht so. Bei vielen anderen sehe ich aber eine solche Gefahr.

RPotnRase


Wenn ich den lustlosen Partner jetzt noch mit dem Wunsch nach außerehelichen Sex konfrontiere, kann dies das Gefühl, nicht auszureichen, noch zusätzlich verstärken und noch mehr Druck aufbauen.

Andererseits kann genau dieser Druck dazu führen, daß bei ihr ein Problembewußtsein entsteht und sie auch ein Interesse an einer Lösung bekommt. Die Sache ist eben nicht so einfach und es ist im vorher nicht leicht zwischen richtig und falsch zu unterscheiden.

G5imme7Sheltxer


@ grillparty:

Über "deine" Lösung habe ich auch nachgedacht, leider bin ich dafür nicht geeignet; in einer lange vergangenen Beziehung habe ich mir auch mal einen Seitensprung erlaubt, doch danach habe ich mich noch beschissener gefühlt...

@ Niedersachse72:

Du siehst die "Sache" anscheinend genauso wie ich. Schade, dass man in solch eine Zustand der Resignation gerät.

Übrigens, ganz aktuell: gestern hatten wir das gleiche Spiel: Ungestörter Abend, alles ist "perfekt" und entspannt. Nix, aber die Ansage meiner Frau beim Lichtausmachen: "Wir sollten mal wieder, oder meinst du nicht ?! Morgen, Ja ?". Das war gestern. Mal sehen was heute passiert...

Übrigens mache ich mir mittlerweile kleine "Marker" im Kalender, damit ich einer Frau bei Bedarf die "Statistik" präsentieren kann – nicht um zu fordern, sondern um zu beweisen (und mich daran leiden zu sehen).

Ngieder.sachsme72


@ GimmeShelter

Warum befürchte ich nur, dass heute irgendwas dazwischen kommt oder Deine Frau auf einmal ganz früh ganz doll müde ist, Kopfschmerzen hat, sich über etwas aufgeregt hat und jetzt nicht in der Stimmung ist etc.

Das mit den Markieren im Kalender hatte ich mal überlegt. Nach einer Weile kommt man mit den Wochen, die in der Zwischenzeit vergangen sind, ganz durcheinander. War es jetzt Anfang Februar oder Anfang Januar? :=o

R]otnaxse


"Wir sollten mal wieder, oder meinst du nicht ?! Morgen, Ja ?". Das war gestern. Mal sehen was heute passiert...

Was meint sie, wenn du fragst: "Warum nicht jetzt? Es dauert ohnehin nur 5 Minuten"?

J|a1ninxa85


"Wir sollten mal wieder, oder meinst du nicht ?! Morgen, Ja ?"

Ich roll mich weg. Solche Texte hat mein erster Freund von seiner Frau auch zitiert. :)=

KHyBlPilnn


Ich glaube, dass der lustlose Partner schon merkt, dass es einem wehtut und sich möglicherweise sowieso schon Vorwürfe in die Richtung macht "Ich kann meinem Partner nicht bieten, was eigentlich normal ist".

Aber warum kommuniziert man das dann nicht so? Dann wird immerhin klar, dass der andere auch ein Problem erkannt hat, man schweigt es nicht tot, kann es ggf. zusammen angehen und so entsteht ja auch weniger Frust, wenn man die Beweggründe kennt und merkt, dass es der andere nicht mit Absicht macht und einen nicht für blöd verkaufen will mit Ausreden etc.

Uns hat das jedenfalls enorm geholfen und es hilft auch, dass er mich bei Arztbesuchen unterstützt, ich recherchieren und mit ihm darüber reden kann. Und auch zu ungezwungenen Berührungen und Kuscheln, gegenseitigem Massieren haben wir wieder zurückgefunden, nachdem nicht mehr jede Berührung für die Gefahr stand, dass er Sex will und es Streit gibt.

Zum Glück war es bei Dir, Kylinn, nicht so. Bei vielen anderen sehe ich aber eine solche Gefahr.

Naja, könnte daran gelegen haben, dass der Vorschlag von mir kam, weil ich gemerkt habe, dass es nicht nur vorübergehend ist bei mir und dass er sehr darunter leidet.

Die Sache ist eben nicht so einfach

Das ist wohl wahr, für keinen von beiden.

Übrigens mache ich mir mittlerweile kleine "Marker" im Kalender, damit ich einer Frau bei Bedarf die "Statistik" präsentieren kann – nicht um zu fordern, sondern um zu beweisen (und mich daran leiden zu sehen).

Was versprichst du dir davon?

Etwas gehässig finde ich den Unterton hier schon, andererseits kann ich euren Frust auch verstehen und dass man das mal irgendwo "rauslassen" will, und sei es nur in dieser Form. Trotzdem... zumindest die Nicht-Betroffenen könnten sich hier zurückhalten :|N :(v

k$lausxi42


Hallo,

mir geht es ähnlich :-( .

Allerdings sind wir schon etwas älter sie 47 und ich 52 Jahre. Sind beide geschieden und haben uns vor 4 Jahren kennen gelernt.

Am Anfang als sie bei mir wohnte war alles ok. Als wir dann vor 2 Jahren eine gemeinsame Wohnung hatten, war es vorbei, es gab nur noch 1 mal im Monat Sex oder auch nur alle 2 Monate.

Als wir darüber sprachen sagte Sie, sie hatte mit ihrem Mann vorher 10 Jahre lang keinen Sex und sie braucht das nicht.

Wir haben nun ca.1mal im Monat 08/15 Sex, ich komme natürlich recht schnell ist ja klar, und das wars dann.

Ich möchte mich aber auch nicht von Ihr trennen, denn sonst läuft alles wunderbar. Zu einer Ärztin oder Partnerberatung bekomme ich sie nicht. Sie ist auf dem Standpunkt man(n) Frau braucht das nicht.

Ich weiß auch was ich machen soll, bin manchmal anz verzweifelt.

R4otnaxse


@ klausi42

Diese Aussage:

Sie ist auf dem Standpunkt man(n) Frau braucht das nicht.

widerspricht dieser hier:

Ich weiß auch was ich machen soll, bin manchmal anz verzweifelt.

Oder stört es sie nicht, daß du neben ihr leidest?

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