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Wieso hast sie nur einmal im Monat Lust?

B9erti#_x54


Als wir darüber sprachen sagte Sie, sie hatte mit ihrem Mann vorher 10 Jahre lang keinen Sex und sie braucht das nicht.

Zu einer Ärztin oder Partnerberatung bekomme ich sie nicht. Sie ist auf dem Standpunkt man(n) Frau braucht das nicht.

Dann sollte ihr auch klar sein, dass du dir den Sex woanders holst.

Es ist doch anscheinend immer das Selbe. Der eine Partner braucht den Sex nicht, und dann hat der Andere zu verzichten. Warum eigentlich ???

Wenn der Sex in der Beziehung exklusiv sein soll, müssen Beide dazu bereit sein. Oder ich muss den Partner frei lassen, und nicht noch eifersüchtig sein!

Nyiede1rvsa4chse72


Oder stört es sie nicht, daß du neben ihr leidest?

Ich glaube, es stört sie schon. Nur dieses "Stören" hat weniger Gewicht als die Unlust, die sie nicht versteht.

Aber warum kommuniziert man das dann nicht so?

Diesbezüglich gilt gleiches. Wir hatten in der Vergangenheit viele (auch schon heftige) Gespräche und meine Frau weiß, dass ich in diesem Punkt nicht unbedingt glücklich bin. Aber auch hier glaube ich, die eigene Unlust ist erdrückender. Es lässt sich schwer in Worte fassen, aber manchmal glaube ich, meine Frau fühlt sich von ihrem eigenen Körper verraten. Hm, muss ich noch einmal drüber nachdenken, ob und wie ich das klarer fassen kann.

Was versprichst du dir davon?

Etwas gehässig finde ich den Unterton hier schon, andererseits kann ich euren Frust auch verstehen und dass man das mal irgendwo "rauslassen" will, und sei es nur in dieser Form. Trotzdem... zumindest die Nicht-Betroffenen könnten sich hier zurückhalten :|N :(v

Ich empfand es eher als scherzhaft und zum Teil auch als Ausdruck des Hilfslosigkeit gemeint, da Gimme Shelter auch betroffen ist. Ich persönlich möchte wirklich keinen der betroffenen "Lustlosen" in irgend einer Weise diffamieren, da ich glaube, dass auch sie nicht wirklich glücklich sind.

a?fri


Übrigens mache ich mir mittlerweile kleine "Marker" im Kalender, damit ich einer Frau bei Bedarf die "Statistik" präsentieren kann – nicht um zu fordern, sondern um zu beweisen

Habe ich mal "spaßeshalber" gemacht, es war niederschmetternd. In einem Jahr war ein Eintrag und im nächsten glaube ich zwei. Ich habe es ihr auch mal unter die Nase gehalten, aber gebracht hat es erwartungsgemäß nix. Gut, dass diese Beziehung vorbei ist, denn bei der nächsten wurde es besser. Nicht, dass ich nicht schnell genug Striche in die Listen hätte machen können, aber die Kommunikation hat stattgefunden, im Gegensatz zur vorigen Beziehung. Einmal pro Jahr Sex zu haben ist für mich nicht drin, da muss mehr gehen.

Zum Thema: einmal im Monat/Zyklus ist Eisprung, jedenfalls für die nicht-hormonell-verhütenden Weibchen. Zu diesem Zeitpunkt ist Sex maximal zielführend und daher hat der Schöpfer (so es einen solchen gibt) ein erhöhtes Lustempfinden spendiert. Meine Frau merkt das sogar körperlich, da jeweils eine Seite der Eierstöcke leicht schmerzt und den Eisprung damit anzeigt. Die Lust steigert sich während dieser Zeit zwar nicht unermesslich, aber doch merkbar. In der Zwischenzeit gibt es natürlich auch Sex, aber Eisprungzeit ist immer was besonderes. Allein dafür bedaure ich die Pillenschluckerinnen, selbst wenn sie nicht unter dem vielbeschworenen Libidoverlust leiden. Natürlich ganz uneigennützig ;-D Denn es nutzt ja nicht nur mir, sondern gerade sie ist zum Eisprung besonders leicht und intensiv befriedigbar, da hat sie ja sogar mehr davon, als ich. Aber natürlich genieße ich diese Zeit auch, denn eine willige Frau im Bett ist kaum zu ersetzen, außer vielleicht durch ein gutes und schnelles Motorrad... *grins*

GsimBmerSheltxer


Vielleicht ist das nicht so richtig 'rübergekommen: Ich war mir schon klar, dass ich weder hier oder in einem anderen Forum ein Rezept oder eine Lösung finde – ich wollte mir (wahrscheinlich) nur einfach meinen Frust von der Seele schreiben...

Das mit den Strichen im Kalender war nur so eine Umschreibung dafür, dass ich wirklich nicht weiss, wie man gemeinsam eine Lösung finden kann.

Und da gestern – leider erwartungsgemäß – nichts stattgefunden hat, hat meine Frau heute morgen gemerkt, dass ich wohl doch (wieder mal) "bedrückt" bin. Das bringt uns wieder – auch wie erwartet – in den gleichen Teufelskreis: Morgen gehe ich für eine Woche auf Dienstreise und da wird mir wohl meine Frau heute "zu Willen" sein; aus Furcht, ich könnte da auf Abwege geraten und auch sicher aus ihrem schlechten Gewissen... Und das ist garantiert keine Basis für gemeinsamen Sex mal ganz abgesehen von Leidenschaft.

Weiss noch nicht, ob nicht einfach "dankend" ablehnen sollte, obwohl das sicher den Konflikt noch verstärken würde.

Schön zu lesen ist aber auch, dass einige hier eine Lösung – egal welche – für sich gefunden haben. Denn immer nur einseitig zu verzichten bringt ja doch nichts. Und in meinem Fall bringt "fordern" oder Druck aufbauen auch nichts – siehe Teufelskreis.

Noiedelrsach@s?ex72


Und da gestern – leider erwartungsgemäß – nichts stattgefunden hat

Das tut mir für Dich leid, auch wenn ich es befürchtet habe. Das Schlimme ist M.n. nicht, dass nichts stattgefunden hat, sondern dass sie es vorher selbst angekündigt/ vorgeschlagen hat und dadurch erst die Hoffnung entstanden ist.

Weiss noch nicht, ob nicht einfach "dankend" ablehnen sollte

Kann ich verstehen. Auch wenn man dann Sex hat, fühlt man sich nachher schlecht, da man weiß/ vermutet, dass sie es eigentlich gar nicht selbst gewünscht hat, sondern einen nur "ruhigstellen" (nicht im bösen bzw. negativen Sinn gemeint) wollte.

Ich werde morgen wohl vor der gleichen Situation stehen. Meine Liebste hat angekündigt, sich extra schick machen zu wollen, wenn wir Essen gehen. Aufgrund dieser ausdrücklichen Ankündigung im Zusammenhang mit der Tatsache, dass kommendes WE die Periode (besser einwöchige Pillenpause mit Blutung) ansteht und letztes WE trotz ihres eigenen Vorschlages nichts gelaufen ist, ist klar, was gemeint ist. Ich kann ihr aber noch nicht einmal böse sein, da sie sich ja quasi für mich überwindet, wofür ich mich dann wieder schlecht fühle. Einerseits will ich sie nicht zurückweisen, andererseits will ich sie nicht ausnutzen.

@ GimmeShelter

Du siehst die Verhaltensmuster sind gleich. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich meinen, Du bist mit meiner Frau verheiratet.

K2ylisnn


Dann sollte ihr auch klar sein, dass du dir den Sex woanders holst.

Warum sollte das klar sein? Klar ist für mich eigentlich nur, dass man sich an Abmachungen innerhalb einer Partnerschaft hält und es kommuniziert, wenn man die Absicht hat, dies zu ändern.

Es ist doch anscheinend immer das Selbe. Der eine Partner braucht den Sex nicht, und dann hat der Andere zu verzichten. Warum eigentlich ???

Nicht zwangsläufig, aber in den meisten Fällen wohl schon, das muss ich zugeben. Nun.. der "unlustige" Partner kann eben auch nicht aus seiner Haut. Was soll er machen? Sich dazu zwingen? Tun ja etliche Partner der Schreiber dieses Threads, dann ist es aber auch nicht recht. Ich möchte hier ausdrücklich betonen, dass ich es verstehen kann, warum das dann auch nicht recht ist, wenn sich der Partner dazu zwingt. Dennoch kann man ja keinen Spass und Leidenschaft und Hingabe erzwingen. Weder an anderen noch an sich selbst.

Wenn der Sex in der Beziehung exklusiv sein soll, müssen Beide dazu bereit sein. Oder ich muss den Partner frei lassen, und nicht noch eifersüchtig sein!

Letzteres ist sicher eine Lösung. Allerdings kann der unfreiwillig sexlose Partner ja ebenfalls diesen Schritt tun. Warum tun es dann viele nicht?

Ich glaube, es stört sie schon. Nur dieses "Stören" hat weniger Gewicht als die Unlust, die sie nicht versteht.

Diesbezüglich gilt gleiches. Wir hatten in der Vergangenheit viele (auch schon heftige) Gespräche und meine Frau weiß, dass ich in diesem Punkt nicht unbedingt glücklich bin. Aber auch hier glaube ich, die eigene Unlust ist erdrückender.

Was glaubst du, würde sich verändern, wenn das "Stören" mehr Gewicht hätte als die Unlust?

Es lässt sich schwer in Worte fassen, aber manchmal glaube ich, meine Frau fühlt sich von ihrem eigenen Körper verraten.

Für deine Frau kann ich nicht sprechen, aber mir geht es definitiv so, dass ich mich verraten fühle. Ich will wollen, aber ich will nicht :(v

Ich empfand es eher als scherzhaft und zum Teil auch als Ausdruck des Hilfslosigkeit gemeint, da Gimme Shelter auch betroffen ist. Ich persönlich möchte wirklich keinen der betroffenen "Lustlosen" in irgend einer Weise diffamieren, da ich glaube, dass auch sie nicht wirklich glücklich sind.

Oh, ich glaube da hast du mich falsch verstanden. Unter "Betroffene" verstehe ich durchaus auch die Partner der Libidoverlustigen. Denn die betrifft es ja schliesslich auch. Ich meinte in diesem Fall mehr Janina85, die nichts zum Thema beizutragen hat, Null einfühlsam ist und sich nur lustig macht :(v

Vielleicht ist das nicht so richtig 'rübergekommen: Ich war mir schon klar, dass ich weder hier oder in einem anderen Forum ein Rezept oder eine Lösung finde – ich wollte mir (wahrscheinlich) nur einfach meinen Frust von der Seele schreiben...

Das ist auch völlig in Ordnung :)^

Das Schlimme ist M.n. nicht, dass nichts stattgefunden hat, sondern dass sie es vorher selbst angekündigt/ vorgeschlagen hat und dadurch erst die Hoffnung entstanden ist.

Um die andere Seite zu beleuchten: Sie wollte bestimmt, als sie das gesagt hat, wenn auch vermutlich nur aus Mitleid und Angst vor Fremdgehen/verlassen werden, aber es ist wirklich schwer, sich zu etwas zu überwinden, bei dem alles in einem "NEIN, ICH WILL DAS NICHT!!!!" schreit. Und das hat gar nichts mit dem Partner oder einer Ablehung diesem gegenüber zu tun, sondern vor allem mit der Tätigkeit. Auch sie ist Teil des Teufelskreises :-(

(besser einwöchige Pillenpause mit Blutung)

Sie nimmt die Pille? Könnte die Wurzel allen Übels sein. Könnt ihr nicht anders verhüten? Allein das Argument, dass Gummis bei Sex alle 4 Wochen viel günstiger sind, müsste sie ja schon überzeugen.

Ich habe viel drüber nachgedacht seit gestern. Wie wäre es, wenn ihr eure Frauen mal gar nicht mehr zum Sex drängt, auch kein Interesse mehr daran zeigt, das auch so kommuniziert, dass ihr keine Annäherungsversuche mehr macht, auch keinen Sex mehr erwartet, stattdessen aber mehr auf die Beziehung eingehen wollt?

Und hier ist dann der springende Punkt: Denn auf der Beziehungsebene und ohne den Druck wegen Sex ist es vielleicht viel eher zu verstehen, dass es dem Partner nicht gut geht, dass hier Bedürfnisse massiv unbefriedigt sind (ohne Wertung und Schuldzuweisung!!) und dass man gemeinsam daran arbeiten sollte, wenn nötig auch mit Paartherapie.

Dann lautet die Botschaft nämlich nicht mehr "Ich möchte mit dir zur Paartherapie, damit es wieder Sex gibt (alternativ: dich jemand so lange belabert, bis du es einfach machst)", sondern "Ich möchte mit dir zur Paartherapie, weil ich in unserer Beziehung unglücklich bin, mir aber viel daran liegt (alternativ: weil es mir nicht gut geht und ich deine Hilfe dabei brauche)".

Nur so eine Idee. Ich hab darüber nachgedacht, wie es denn bei uns zustande kam, dass wir offen und ehrlich kommunizieren konnten und habe festgestellt, dass es ein massives Kommunikationsproblem gab. Ich dachte, er wolle einfach nur, dass ich wieder "funktioniere" (Sex mitmache) und er wollte, dass wir (und auch ich!!) wieder rundrum in jedem Aspekt unserer Beziehung zusammen glücklich sein können. Das erstmal zu verstehen hat ne Zeit gedauert und eben auch eine andere Art der Kommunikation erfordert. Und auf dieser Ebene konnte/kann es dann weiter gehen. Sei es als Paar oder mit Hilfe einer Paartherapie bzw. Ärzten.

R8otnxase


Nun.. der "unlustige" Partner kann eben auch nicht aus seiner Haut. Was soll er machen? Sich dazu zwingen?

Das Argument zieht einfach nicht, weil es auf beide zutrifft: Der "lustige" Partner kann genau so wenig aus seiner Haut. Was soll der machen? Zur Abstinenz gezwungen werden?

Es ist einfach nur so viel einfacher, dem aktiven Partner die Schuld in die Schuhe zu schieben und ihm ein schlechtes Gewissen einzureden, weil er den anderen zu etwas zwingen will. Dabei wird er im gleichen Maße von lustlosen Teil gezwungen.

Wenn sich etwa ändern soll, müssen mindestens einer aus seiner Haut, am besten beide.

Und ganz ehrlich, Sex ist zu einem guten Teil auch Mechanik und Technik. Niemand regt sich auf, wenn man gezwungen ist das Geschirr abzuwaschen oder den Rasen zu mähen. Warum dann den ganzen Eiertanz mit dem Sex? Als ob jemanden etwas abbrechen würde, wenn es einmal keine weltmeisterliche Orgasmen erreicht werden und die Welt sich aufhört zu drehen.

K1ylixnn


Das Argument zieht einfach nicht, weil es auf beide zutrifft: Der "lustige" Partner kann genau so wenig aus seiner Haut. Was soll der machen? Zur Abstinenz gezwungen werden?

Doch, es zieht. Dass es für beide Seiten zieht, da gebe ich dir recht. Ich habe auch niemals etwas anderes behauptet.

Es ist einfach nur so viel einfacher, dem aktiven Partner die Schuld in die Schuhe zu schieben und ihm ein schlechtes Gewissen einzureden, weil er den anderen zu etwas zwingen will. Dabei wird er im gleichen Maße von lustlosen Teil gezwungen.

Ich denke da liegt das Hauptproblem: es geht hierbei gar nicht um Schuld.

Definition "Schuld": Als Voraussetzung für Schuld wird meistens angenommen, dass der Schuldige die Wahlmöglichkeit hatte, die als schlecht definierte Tat zu unterlassen

Ich denke, weder der lustvolle, noch der lustlose Partner hatten bzw. haben die Wahl, ob sie Lust haben wollen oder nicht. Das bestimmen die Hormone, die man nicht mit Willen steuern kann. Also ist die Schuldfrage hier irrelevant bzw. es gibt keine Schuldigen, dass die Bedürfnisse auseinander laufen.

Und gezwungen wird so oder so keiner. Man zwingt sich ja mehr selbst zu etwas. Beide Partner zwingen sich selbst dem anderen zuliebe zu etwas. Und beide haben die Möglichkeit, die Beziehung zu beenden und sich damit zu nichts mehr zwingen zu müssen.

Und ganz ehrlich, Sex ist zu einem guten Teil auch Mechanik und Technik. Niemand regt sich auf, wenn man gezwungen ist das Geschirr abzuwaschen oder den Rasen zu mähen. Warum dann den ganzen Eiertanz mit dem Sex? Als ob jemanden etwas abbrechen würde, wenn es einmal keine weltmeisterliche Orgasmen erreicht werden und die Welt sich aufhört zu drehen.

Meine Güte, wie oft gab es diese Diskussion und diesen Vergleich von Sex und Hausarbeit schon... %-|

Ich denke nicht, dass das erneut alles aufgewärmt werden muss. Es ist in genügend Threads dieser Art nachzulesen, was dabei herausgekommen ist.

R^o'tBnasxe


Also ist die Schuldfrage hier irrelevant

Das ist der erste wichtige Punkt, an dem anscheinend so viele scheitern. Wenn einmal beide verstanden haben, daß Schuld irrelevant ist und es auch so meinen, ist ein riesiger Schritt getan. Aber leider ist es so viel einfacher, sich wie im Kindergarten gegenseitig die Untaten und Unzulänglichkeiten vorzuwerfen und beleidigt zu schmollen.

KEyluixnn


Das ist der erste wichtige Punkt, an dem anscheinend so viele scheitern. Wenn einmal beide verstanden haben, daß Schuld irrelevant ist und es auch so meinen, ist ein riesiger Schritt getan. Aber leider ist es so viel einfacher, sich wie im Kindergarten gegenseitig die Untaten und Unzulänglichkeiten vorzuwerfen und beleidigt zu schmollen.

So viel geistige Reife und Verständnis für den Partner bzw. auch Wohlwollen (im Sinne von "ihm Gutes wollen") dem Partner gegenüber setze ich eigentlich unter erwachsenen Menschen (zumindest nach einiger Zeit des Nachdenkens) voraus. Für mich wäre eine Partnerschaft mit einem Menschen, der diese Voraussetzungen nicht erfüllt, undenkbar.

Tzoxso


Fäden mit diesem immer gleichen Thema gibt es genug. Meist sind es die Männer, denen die Sexfrequenz zu wenig ist. Oft erzählen sie, dass es, wie in diesem Fall hier, vor der Ehe und vor dem Kind alles gut war.

Manchmal könnte einem als Mann der Gedanke kommen, dass SIE denkt: "so, Mann geangelt, (evtl) geheiratet, Kind gekriegt. Der Zweck des Sex ist erfüllt. Jetzt reicht es vollends, wenn er für den Unterhalt sorgt." Sex gibt es dann hin und wieder (wenn sie es möchte), um ihn bei Laune zu halten.

Wie gesagt, es gibt viele darartige Themen hier. Aber den Grund, warum idR die Frauen so gleichgültig in Sachen Sex werden, konnte ich bisher nicht ergründen. Reden hilft etwas, aber nicht nachhaltig, Pille absetzen vielleicht, usw.usf. Richtig froh werden die Männer nicht und die Frauen wundern sich dann, wenn er dann irgendwann fremdgeht, und fallen aus allen Wolken warum und wegen was es nur soweit kommen konnte. ":/

Ach so, gehöre auch zu den Betroffenen. Und ehrlich, man spielt mit dem Gedanken sich das Fehlende woanders zu suchen. Wir Männer ticken da eben anders, aber das ist für Frauen nicht offensichtlich. :-q

N_iede|rsachs}e72


@ Kylinn

es ist wirklich schwer, sich zu etwas zu überwinden, bei dem alles in einem "NEIN, ICH WILL DAS NICHT!!!!" schreit.

Stimmt und deswegen habe ich auch immer Gewissensbisse, wenn wir Sex haben. Tröstlich ist nur, dass es meiner Frau in den Fällen, in denen wir Sex haben, dann doch gefällt und eigentlich immer zum Höhepunkt kommt (das weiß ich sicher, da wir absolut ehrlich sind und sie die Ausnahmen auch unumwunden anspricht).

Wie wäre es, wenn ihr eure Frauen mal gar nicht mehr zum Sex drängt, auch kein Interesse

mehr daran zeigt, das auch so kommuniziert, dass ihr keine Annäherungsversuche mehr macht, auch keinen Sex mehr erwartet, stattdessen aber mehr auf die Beziehung eingehen wollt?

Das habe ich mir auch überlegt. Dann kommt aber immer wieder der irrationale Panikgedanke auf: "Was aber, wenn das jetzt für immer ist, weil ihr der Zustand gefällt?" In den Situationen habe ich also immer zwei Stimmen. Eine, die sagt "Lass es, auf diese Art hat es keinen Sinn und es baut nur weiteren Druck auf" und die zweite, die sagt "Lässt Du es jetzt, kann das für immer sein. Außerdem gefällt es ihr doch, wenn sie sich aufgerafft hat". Bislang siegte immer die zweite Stimme. Wobei, drängen tue ich schon seit langem nicht mehr. Sie merkt wohl eher, dass es mal wieder Zeit wäre und ich springe dann darauf an.

Die Beziehung selbst läuft ansonsten vollkommen perfekt (was der Grund ist, warum ich mich nicht trenne. I.Ü. habe ich sie zu einem Zeitpunkt geheiratet, in dem die Unlsut schon Jahre besand). Es gibt auch keine wechselseitigen Vorwürfe oder Schuldzuweisungen. Auch Zärtlichkeiten sind kein Problem, da ich ohne entsprechende Signalen gezielt keine Grenzen überschreite.

Sie nimmt die Pille? Könnte die Wurzel allen Übels sein.

Könnte sein, das Absetzen steht aber definitiv nicht zur Diskussion. Ich habe schon versucht, sie dazu zu bewegen. Keine Chance. Diesbezügliche Gespräche werden abgebügelt. Zudem nimmt sie die Pille schon seit Ewigkeiten und weit vor unserer Beziehung, bei der am Anfang ja alles bestens war (ja, ich weiß: schleichende Wirkung).

N?iedRerspachsxe72


@ Rotnase

Und ganz ehrlich, Sex ist zu einem guten Teil auch Mechanik und Technik. Niemand regt sich auf, wenn man gezwungen ist das Geschirr abzuwaschen oder den Rasen zu mähen. Warum dann den ganzen Eiertanz mit dem Sex? Als ob jemanden etwas abbrechen würde, wenn es einmal keine weltmeisterliche Orgasmen erreicht werden und die Welt sich aufhört zu drehen.

Das wäre für mich selbst nicht tragbar. Wenn sich meine Frau selbst entschließt oder "aufrafft", weiß ich zumindest, dass sie es auch möchte. Gleichwohl habe ich da schon ein schlechtes Gewissen. An einer Situation wie "Jetzt hab Dich mal nicht so und leg Dich hin" würde ich zerbrechen. Ich habe einen selbständigen, selbstbewußten und intelligenten Menschen als Ehefrau und keinen Sklaven.

Ktylxinn


Fäden mit diesem immer gleichen Thema gibt es genug. Meist sind es die Männer, denen die Sexfrequenz zu wenig ist. Oft erzählen sie, dass es, wie in diesem Fall hier, vor der Ehe und vor dem Kind alles gut war.

Manchmal könnte einem als Mann der Gedanke kommen, dass SIE denkt: "so, Mann geangelt, (evtl) geheiratet, Kind gekriegt. Der Zweck des Sex ist erfüllt. Jetzt reicht es vollends, wenn er für den Unterhalt sorgt." Sex gibt es dann hin und wieder (wenn sie es möchte), um ihn bei Laune zu halten.

Eh.. klar. Und wenn Sex vorher Spass machte und sie ihre Libido steuern kann, dann verzichtet sie jetzt .... warum darauf? ":/

Wie gesagt, es gibt viele darartige Themen hier. Aber den Grund, warum idR die Frauen so gleichgültig in Sachen Sex werden, konnte ich bisher nicht ergründen.

Hormone? Libido? Bestimmt nicht, weil sie den Mann ärgern wollen :-/

Reden hilft etwas, aber nicht nachhaltig, Pille absetzen vielleicht, usw.usf.

Naja, reden hilft vielleicht, den Druck und die Angst zu erhöhen, nicht aber die Libido. Wenn Frau das steuern könnte - die meisten würden es tun.

Richtig froh werden die Männer nicht und die Frauen wundern sich dann, wenn er dann irgendwann fremdgeht, und fallen aus allen Wolken warum und wegen was es nur soweit kommen konnte.

Halte ich für gerechtfertigt. Wie auch schon mehrmals geschrieben: wenn eine sexuell exklusive Beziehung vereinbart ist, ist es einfach nur respektlos, das ohne Absprache nicht einzuhalten.

Ach so, gehöre auch zu den Betroffenen. Und ehrlich, man spielt mit dem Gedanken sich das Fehlende woanders zu suchen. Wir Männer ticken da eben anders, aber das ist für Frauen nicht offensichtlich. :-q

Hast du das bei deiner Partnerin angesprochen? Was sagt sie dazu?

aindi.xpe


bin auch dieser meinung -

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