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Wieso hast sie nur einmal im Monat Lust?

RiotnBaxse


@ klaus42

sie merkt nicht das ich verzweifelt bin. Sie kommt auch aus einem prüden Elternhaus wo Sex kein Thema war und ihr wurde alles verboten. In ihrer Ehe lief es ja auch nicht so mit dem Sex, wo ich meine es lag wohl mehr an ihr.

...

Ansonsten macht sie alles für mich. Wie gesagt ich weiß nicht was ich machen soll :-( .

Was du machen sollst? Mit ihr natürlich reden, auch wenn es ihr wahrscheinlich weh tut es zu hören. Ihr erklären, daß im Moment die Beziehung wegen des Sex am zerbrechen ist, obwohl sie noch nicht kaputt ist. Ihr von deiner Vermutung erzählen, daß du glaubst ihre letzte Ehe sei auch daran gescheitert. Das es für dich ein großes Problem gibt, das gelöst werden muß, weil es sonst alles andere zerstören wird.

Das ganze aber bitte ohne Vorwürfe, sondern am besten als Problem, das zu lösen ist, da es einfach nicht möglich ist, Probleme zu lösen, die man nicht sieht und versteht. Wenn du Zweifel hast, daß du das richtig rüber bringen kannst, dann ist der Gang zum Paartherapeuten sicher eine gute Alternative. So ein Schritt zeigt auch, daß es dir sehr ernst ist.

c'hri[sHCxH


@ Kylinn

Hallo, ich finde, du schreibst sehr einfühlsam,

und das Du letztendlich deinem Mann Freiheiten eingeräumt hast, finde ich bemerkenswert.

Wie fühlt er sich damit?

ist das tatsächlich ein adäquater Ersatz für den Sex mir der geliebten Person, die keine Lust mehr hat?

ich gehöre auch zu den Männern, die eine "lustlose Frau" haben.

kurz zur Geschichte, wobei ich hier kein Mitleid oder sonst was möchte, eher als Beispiel, dass deine

Vorschläge letztendlich bei einem richtig "Lustlosen, Mann oder Frau" nicht weiterhelfen.

Geburt meiner Tochter 1998 (2. Kind), danach war zuerst mal 2 Jahre Funkstille, ich durfte Sie nicht

mal berühren, danach hat es sich auf 2-3 mal im Jahr gemeinsames Petting eingespielt, d. heißt,

seitdem haben wir kein einziges Mal miteinander geschlafen. (da war ich 35)

was wurde unternommen, unzählige Gespräche, ich habe auch sehr deutlich zum Ausdruck gebracht, dass ich damit nicht nur ein kleines Problem habe, dies nicht nur 1x, sondern sehr oft.

Ihren Einwand, Sie steht unter Druck, habe ich sehr wohl angenommen, unter anderem habe ich ihr angekündigt, es gibt nur noch Sex, wenn Sie damit beginnt und es will, Ergebniss waren 16 Monate ohne Streicheln, ohne Sex, ohne irgendetwas. Danach habe ich das experiment abgebrochen.

Dazwischen gab es dann total skurile Situationen, Packen für einen 2-wöchigen Urlaub, Sie meinte, ich solle Kondome besorgen, 5er Pack besorgt, ernst gemeinter Kommentar meiner Frau "meinst Du, die reichen, ist das nicht etwas zu wenig?" mit dem Ergebniss, dass es gar nichts, auch kein streicheln oder Peeting gegeben hat.

Letztendlich war ich wohl viel zu weich, habe mich mit der Situation arrangiert, Ich bekam zeitenweiße regelrechte Depressionen, gegen später besonders schlimm, wenn es mal wieder dieses oben erwähnte Peeting gab.

Situation 1998, nach 10 Jahre, dies war so ein wenig der Wendepunkt, ich habe die Hoffnung aufgegeben, die am Anfang noch vorhandenen Zärtlichkeiten haben fast ganz aufgehört, es gibt die Situationen, wo wirklich monatelang keine Berührung mehr stattfindet.

Alles reden hat letztendlich nichts genutzt, danach werde ich zwar für 2-3 Wochen mit Berührungen, in den Arm nehmen etc beglückt, aber das schläft jedes Mal nach 2 Wochen wieder ein.

heute: Es war noch nie so, dass Sie letztendlich mal selber mit irgendeiner Berührung auf mich zugekommen ist (früher vor 98 schon). Und ich kanns und traue mich nicht mehr, wenn man von 100 Versuchen innerhalb von einem Jahr vieleicht einmal erfolgreich ist, bleibt am Ende nur Traurigkeit. Früher hatte ich richtig gehende lücksphasen, wenn es mal etwas gegeben hat, heute gehe ich einer solchen Situation konsequnet aus dem Weg, weil ich danauch tagelang zu nichts fähig bin, mir den Gedanken im Kopf, wie schön es denn sein könnte.

Das heißt, seit 1998 ist nicht mehr passiert und ich will auch nicht mehr........

Und deine Lösung, ihm alles zu erlauben, ist wohl auch nicht das richtige für mich, ich habe eine bekannte,

die probiert es zwar öfters, aber ich kanns nicht, ich will es eigentlch mir dem geliebten Menschen an meiner Seite. manchmal frage ich mich, ob ichs überhaupt noch kann..

nachdenkliche Grüße

chris

K+ylxinn


Hallo, ich finde, du schreibst sehr einfühlsam,

und das Du letztendlich deinem Mann Freiheiten eingeräumt hast, finde ich bemerkenswert.

Danke |-o

Wie fühlt er sich damit?

ist das tatsächlich ein adäquater Ersatz für den Sex mir der geliebten Person, die keine Lust mehr hat?

Er fühlt sich gut damit, zumal er sowieso der Typ ist, der gerne etwas Abwechslung hat. Das liegt nicht daran, dass ich langweilig wäre oder nicht experimentierfreudig, im Gegenteil... aber er braucht das irgendwie auch mal eine andere Frau beim Sex zu erleben. Ist schwierig zu verstehen, hat bei mir auch ne ganze Weile gedauert, bis ich das richtig verstanden hatte. Man mag mich jetzt hier als "Dummchen" hinstellten, das alles mit sich machen lässt, aber das bin ich nicht. Ich gehe nur auf die Bedürfnisse meines Partners ein, soweit mir das möglich ist, ohne meine eigenen zu sehr einzuschränken.

Im Übrigen haben wir schon noch gemeinsam Sex, nur eben nicht ganz so häufig... alle 2-4 Wochen derzeit (bis vor kurzem noch alle 6-8 Wochen). Wir haben eben nur dann Sex, wenn ich auch wirklich von mir aus Lust darauf habe. In Bezug auf diese beiden Umstände ist der Sex mit anderen Frauen also kein Ersatz, sondern mehr eine Ergänzung.

ich gehöre auch zu den Männern, die eine "lustlose Frau" haben.

Auch wenn du kein Mitleid wolltest: mein Beileid :°_

kurz zur Geschichte, wobei ich hier kein Mitleid oder sonst was möchte, eher als Beispiel, dass deine

Vorschläge letztendlich bei einem richtig "Lustlosen, Mann oder Frau" nicht weiterhelfen.

Naja, ich habe den Eindruck, bei deiner Frau steckt wesentlich mehr als nur keine Lust auf Sex dahinter. Sie will ja nicht mal Berührungen, Umarmungen etc. So könnte ich zB gar nicht leben. Und bei vielen Lustlosen ist es ja auch so, dass sie Zärtlichkeiten nur meiden, weil sie zu Sex führen könnten, die Zärtlichkeiten an sich jedoch eigentlich wollen. Auch das scheint bei deiner Frau nicht der Fall zu sein.

Wir kuscheln sehr häufig abends, küssen uns, nehmen uns in den Arm bzw er umarmt mich auch schon mal in der Küche beim Kochen oder so, wir duschen auch am Wochenende gemeinsam, Hand in Hand durch die Stadt... morgens wird oft noch gekuschelt beim Aufwachen.. also an Nähe und Zärtlichkeiten fehlt es eigentlich niemandem und diese wollen wir in der Form auch nur in der Partnerschaft.

Habt ihr schon mal eine Paartherapie in erwägung gezogen?

Denn das hier:

Alles reden hat letztendlich nichts genutzt, danach werde ich zwar für 2-3 Wochen mit Berührungen, in den Arm nehmen etc beglückt, aber das schläft jedes Mal nach 2 Wochen wieder ein.

klingt für mich ziemlich nach Kommunikationsproblem. Sie erfüllt einfach nur deine Anforderungen nach Berührungen, nimmt aber das eigentliche Problem gar nicht wahr, nämlich dass deine Bedürfnisse seit Jahren brach liegen, sie sich nicht drum kümmert, dass es dir damit mies geht und du nur noch unglücklich bist (jedenfalls klingt das für mich so).

Das sind doch Themen, die man ansprechen muss. Bei einem Zustand wie er bei dir herrscht, würde ich ggf. nicht mal mehr von Beziehung sprechen. Und das ganz unabhängig davon, dass es keinen Sex mehr gibt, sondern weil ihr deine Bedürfnisse und dein Wohlergehen schlichtweg am Hintern vorbeizugehen scheinen. Wenn ich jemanden liebe und er mir wichtig ist, vernachlässige ich seine Wünsche, Bedürfnisse, Träume und Hoffnungen nicht in solch extremem Ausmaß.

Mir jedenfalls tut es in der Seele weh, meinen Partner so leiden zu sehen, und allein das - zusätzlich dazu, dass ich ja weiss, dass Sex mir früher immer Spaß gemacht hat - ist für mich schon Grund genug, Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen, die Ursachen dafür zu erforschen und zu schauen, ob man da nicht etwas ändern kann.

Ich würde mich eher erschießen, als meinen Partner so am langen Arm verhungern zu lassen. Das hat für mich nichts mit Liebe zu tun. Und wenn man nicht anders kann, gibt man seinen Partner frei, damit dieser ein anderes Leben nach seinen Vorstellungen aufbauen kann.

Ich unterstelle deiner Frau damit nicht Lieblosigkeit, denn das hier Geschilderte ist ja nur ein kleiner Ausschnitt. Aber so wie es sich für mich hier liest... ich käme nicht damit klar und hätte mich schon getrennt. Welche Gründe gibt es, dass du das noch nicht getan hast? Was gibt dir diese Beziehung noch?

NAiedoer]sachs_ex72


Wenn es wieder sachlich wird, na denn

Da ich genetische Gründe ja ausschließe, müsst man mal schauen, ob die Gründe ggf. in der Entwicklung der Beziehung liegen. Zu Beginn scheint ja bei allen, alles eigentlich bestens gelaufen zu sein. Möglicherweise gab es ja ähnliche Entwicklungen, die zur Lustlosigkeit führten

Also bei mir ist es so, dass meine Frau und ich uns Anfang 20 kennenlernten. Wir hatten beide etwa den gleichen finanziellen, gesellschaftlichen und intellektuellen Stand. Im Laufe der Zeit hat sich, acuh wenn es stetig vorwärts ging, hieran nichts geändert, so dass ich eigentlich hier nicht den Grund sehe. Meine Frau ist hoch gebildet und absolut eigen- und selbständig und verdient mit ihrem Vollzeit-Job etwa das gleiche Einkommen.

Eine Änderung in unserer Beziehung gab es eigentlich nur insoweit, als ich versucht habe, mich zum Positiven zu verändern. Früher war ich eher egoistisch und (von Mama verwöhntes Einzelkind) eher der Pascha. Dieses habe ich zwischenzeitlich abgelegt. Seit langem ist es für mich selbstverständlich im Haushalt zu helfen (Bügeln, Wischen, etc.). Auch vom Outfit her habe ich mich eigentlich deutlich verbessert: viel modischer, eleganter und hochwerter. Für andere Frauen bin ich nun deutlich attraktiver; nur für meine Frau scheinbar nicht.

Mir stellt sich daher die Frage: habe ich mich zu sehr angepasst bzw. zu sehr in ihrem Sinne entwickelt. Hätte ich ein "A***loch" (Pascha und egoistisch) bleiben sollen? Oder habe ich mich nicht genug entwickelt? Besonderheit bei uns war noch, dass sie es war, die die Beziehung wollte; ich war zunächst unschlüssig und habe mich erst später verliebt. Sonstige Sorgen gibt es nicht, wir sind wunschlos glücklich und haben keinerlei finanzielle Sorgen.

NYiedBersacohse72


heute gehe ich einer solchen Situation konsequnet aus dem Weg, weil ich danauch tagelang zu nichts fähig bin, mir den Gedanken im Kopf, wie schön es denn sein könnte.

Das ist genau das, was auch ich immer wieder mache. Erstaunlich ist eigentlich nur, dass die Aufmerksamkeit meiner Frau steigt, je mehr ich mich von ihr abwende und mich zurückziehe. Begehren aufgrund Ablehnung ist aber nicht die Form von Beziehung, die ich mir wünsche, sondern Gemeinsamkeit und Nähe.

Maatzex69


Hallo,

ich war bis jetzt nur Mitleser, habe mich jetzt aber angemeldet um mitzureden.

In meiner Ehe (10 Jahre, 2 Kinder) läuft es auch so.

Wir hatten 2-3 mal die Woche Sex. Nach dem ersten Kind nur noch monatlich, nach dem Zweiten alle 2-3 Monate. Der ist allerdings immer gigantisch.

Den Rest der Zeit will sie nur kuscheln und schmusen. Ich werde dabei leider immer sehr geil und beginne zu fummeln,werde dann aber als sexsüchtig, egoistisch und sonst was abgebügelt, da ein normales kuscheln mit mir nicht möglich wäre... LEider redet sie auch nicht über Sex. In ihren Augen ist das schmutzig. Wenn treiben wir es auch nur im dunklen Schlafzimmer. Alle möglichen Stellungen, aber eben im Dunklen. Das war füher auch anders. Aber ich befürchte, das hat sie nur mir zu Liebe gemacht und sich eigentlich davor gegraust.

Und genau wie

grillparty

sagt, gehst du daran zu Grunde. Ich hab angefangen, fremdzugehen. Das war mir dann aber mit der Zeit doch zu gefährlich und ich gehe jetzt regelmäsig zu einer Hobbydame. Für Geld aber ohne die Gefahr von Mails Telefonnummern etc.

Ich bin dadurch ausgeglichener, kann wieder kuscheln und bin wesentlich entspannter was das Thema Sex angeht.

Was ich allerdings bei mir beobachte, dass wenn meine Frau denn mal möchte, ich inzwischen den Spieß umdrehe. Das gibt mir eine große innere Genugtuung. Ob das aber schon der Anfang vom

Rosenkrieg

ist, kann ich nicht sagen.

l(uderx9a


meine frau und ich kennen uns seit 17 Jahren, sind 14 Jahre verheiratet. Wir haben eine Tochter (13). Es gibt auch immer nur "Blümchen"-Sex. Will ich mial was anderes, z.B. meinem Gesicht ihren erogenen Zonen zuwenden gabs gibt es immer noch Ablehnung. Sex findet meistens auch nur alle 3-5 Wochen statt – immer, oder fast immer, nach dem selben Schema: Ich mache mich bemerkbar, bin zärtlich usw. Die Folge ist Ablehnung oder Vertröste. So geht das einige Tage, OHNE das ich meine Frau bedränge oder sie es spüren lasse. Nach etlichen Tagen (oder Wochen) versuch ich's wieder; manchmal mit Erfolg, aber nach dem gleichen Schema: beide müssen frisch gewaschen sein und dann eben eine Stellung, fertig.

Wir haben keine Probleme mit Arbeitsteilung im Haushalt oder mit unserr Tochter oder mit dem Job. Alles ist super.

Meine Lösung ist, dass ich es eben manchmal selbst mache. Reden funktioniert nicht, weil meine Frau in der Sexfluaute kein Problem sieht. :°( %-|

TXosxo


@ kylinn

Du hingegen hast nur auf so eine "einfache" Erklärung gewartet

Ja, man muss ja nicht immer vermuten, dass die Ursache im hinterletzten Winkel der Seele oder des Gehirns sitzt.

Und wie ich sehe, gibt es jede Menge Männer mit demselben Problem.

TZoQso


Reden funktioniert nicht, weil meine Frau in der Sexfluaute kein Problem sieht

Eben ! Man kann sich auch zu Tode quatschen in einer Beziehung. Dem ewigen Gerede müssen auch Taten folgen. Sonst fühle ich mich wie in der Politik ":/

S;teinh0uder


@ Matze

Ich find deine Vorgehensweise in Ordnung und bin auch kurz davor.

Kann nicht verstehen, dass sich so viele Partnerschaften wegen unausgewogenen Sex trennen, denn dafür sind die Gemeinsamkeiten und zusammen gemachten Erfahrungen viel zu kostbar.

Körperliche Bedürfnisse haben eben wenig mit Zuneigung zueinander zu tun und können auch unabhängig voneinander stattfinden. :)^

M}atz4e69


@Steinhuder

Genau, ich möchte nichts missen. Wir haben immer noch eine tolle Ehe. UNd den Sex hole ich mir eben woanders.

Ob das für immer gutgeht, kann ich nicht sagen, aber momentan bin ich so glücklich. UNd das ist m.E, das Wichtigste.

K{ylinxn


Das gibt mir eine große innere Genugtuung.

Autsch. Wenn mein Partner so empfinden würde, wäre das für mich ein Schlag ins Gesicht und mit ziemlicher Sicherheit ein Grund zur Trennung. Da fehlt für mich dann einfach die Basis, die für mich auch bedeutet, dem anderen etwas zu gönnen, ihm Freiheiten zu geben und sich nicht wie ein bockiges kleines Kind zu benehmen. Aber sei's drum, jeder hat ja eine andere Basis... für mich wär's nix.

Ja, man muss ja nicht immer vermuten, dass die Ursache im hinterletzten Winkel der Seele oder des Gehirns sitzt.

Aber man sollte alle Aspekte betrachten und sich nicht auf eine Ursache versteifen. Grade Frauen sind ja bekanntermaßen sehr komplex, daher ist ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren nicht grade unwahrscheinlich.

Und wie ich sehe, gibt es jede Menge Männer mit demselben Problem.

Das ist ja nichts Neues. Es gibt übrigens auch Frauen mit diesem Problem.

Reden funktioniert nicht, weil meine Frau in der Sexfluaute kein Problem sieht. :°( %-|

Ist meiner Meinung nach ein Beziehungsproblem und kein Sexproblem. Wer die Bedürfnisse und Wünsche des Partners nicht ernst nimmt... nun, dem kann an der Beziehung ja nicht so viel liegen. Und mit "ernst meinen" meine ich nicht automatisch "den Bedürfnissen entsprechen".

Man kann sich auch zu Tode quatschen in einer Beziehung. Dem ewigen Gerede müssen auch Taten folgen. Sonst fühle ich mich wie in der Politik

Da stimme ich zu. Allerdings sollte man es, wie gesagt, auch als Beziehungsproblem diskutieren und nicht als Sexproblem. Diskutiert man es als Sexproblem, kommt man wieder in die Spirale aus Verlassensangst bei ihr, Frustration bei ihm, Besserungsgelöbnis von ihr, Hoffnung bei ihm, sie fühlt sich mies, weil alles in ihr "nein" schreit, er fühlt sich mies, weil er merkt, dass sie es nur des Friedens willen macht etc.

Wem erzähle ich das eigentlich!? Na jedenfalls befinden sich beide Partner dabei in einer denkbar ungünstigen Situation, um irgendetwas daran zu ändern. Jeder hat seinen Standpunkt, kann und/oder will nicht davon abweichen und machen Zugeständnisse nur um des Friedens willen, lassen sich halbherzig zu etwas überreden, im Schlimmsten Falle noch aufgrund von Erwartungen und nicht aus eigenen Überzeugungen heraus... meine Güte, dass das nicht gut gehen kann, ist doch wirklich mehr als offensichtlich, nicht!? ":/

Na jedenfalls wird es für Frauen wesentlich leichter einzusehen sein, dass es einen Partner traurig, wütend, frustriert macht, wenn seine Bedürfnisse nicht wahrgenommen werden (unabhängig davon, ob und von wem sie jetzt befriedigt werden, das ist ja erst der zweite Schritt) und seine Sehnsüchte mit Füßen getreten werden, als wenn sie sich gegen den "Willen" ihres Körpers (=> Hormone) zu etwas zwingen soll :(v

Mir hat es jedenfalls sehr geholfen, das auf dieser Ebene zu betrachten und nicht nur "einfach für seine Triebbefriedigung funktionieren zu sollen". Und es hat ja auch gefruchtet und zu einer einvernehmlichen Absprache geführt, mit der wir beide sehr gut und glücklich leben können und die uns die Freiheit gibt, in Ruhe und ohne Druck am eigentlichen Sexproblem (zweiter Schritt, ihr erinnert euch?) zu arbeiten :)z

Wüsste nicht, warum das bei anderen nicht auch funktionieren sollte. Sicher, es muss nicht zwangsläufig bei jedem funktionieren. Kommt ja auch auf die Beziehung und die jeweiligen Partner an, wie diese gestrickt sind. Aber einen Versuch ist es doch wert.

Kann nicht verstehen, dass sich so viele Partnerschaften wegen unausgewogenen Sex trennen, denn dafür sind die Gemeinsamkeiten und zusammen gemachten Erfahrungen viel zu kostbar.

Körperliche Bedürfnisse haben eben wenig mit Zuneigung zueinander zu tun und können auch unabhängig voneinander stattfinden. :)^

100% Zustimmung. :)^ :)=

Einzige Anmerkung: Meiner Meinung nach sollte das Ganze in beiderseitigem Einverständnis stattfinden. Für mich wäre ein Fremdgehen seinerseits jedenfalls vor dem Öffnen der Beziehung der Supergau gewesen und hätte sehr wahrscheinlich zur Trennung geführt. Nicht wegen der Tatsache an sich, sondern wegen dem Vertrauensbruch. Für mich spielt Ehrlichkeit bei vielen Dingen eben eine grosse Rolle. Aber auch da ist ja jeder anders gestrickt...

M%aUtze6x9


Das gibt mir eine große innere Genugtuung.

Autsch. Wenn mein Partner so empfinden würde, wäre das für mich ein Schlag ins Gesicht und mit ziemlicher Sicherheit ein Grund zur Trennung. Da fehlt für mich dann einfach die Basis, die für mich auch bedeutet, dem anderen etwas zu gönnen, ihm Freiheiten zu geben und sich nicht wie ein bockiges kleines Kind zu benehmen. Aber sei's drum, jeder hat ja eine andere Basis... für mich wär's nix.

Sie weiß ja nicht, dass es für mich eine Genugtuung ist. Aber ich möchte ihr einfach auf diese Art und Weise zeigen, wie es mir immer geht. Darüber reden geht leider nicht, weil "das macht man nicht, man tut es nur" ":/

Kyy5l<ixnn


Du betrügst sie hinter ihrem Rücken - auch noch regelmäßig - mit einer anderen Frau, empfindest Zufriedenheit ("Genugtuung"), wenn du ihr etwas verweigern kannst, was sie möchte und du eigentlich auch möchtest und nennst das dann

eine tolle Ehe

Finde den Fehler.

Das hier

aber momentan bin ich so glücklich. UNd das ist m.E, das Wichtigste.

spricht übrigens auch nicht grade dafür, dass dir deine Frau sonderlich wichtig ist :(v

a.fri


Sie weiß ja nicht, dass es für mich eine Genugtuung ist. Aber ich möchte ihr einfach auf diese Art und Weise zeigen, wie es mir immer geht. Darüber reden geht leider nicht, weil "das macht man nicht, man tut es nur"

Da widersprichst du dir selbst aber gewaltig. Ich habe so was ähnliches hinter mir und gebracht hat es genau gar nix, weil nur du diese Genugtuung hast, sie aber davon nichst mitbekommt. Wenn du schon nicht mit ihr darüber reden kannst, kannst du dir sonstige Dinge sparen, sie wird es nicht einmal merken. Andererseits, wenn du dich damit wohl fühlst, warum eigentlich nicht?

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