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Wieso hast sie nur einmal im Monat Lust?

T5oso


hier vorgeschlagene Lösungsstrategie

Wo bitte ist so eine Strategie ? Besteht die nur aus miteinander Quatschen ?

die nicht sofort zu Sex führt

was heisst hier "sofort". Die Probleme bestehen doch bei allen hier schon seit Monaten, wenn nicht Jahren. Kannst Du Dir denn nicht vorstellen, dass man die Geduld verliert ? Wie lange sollte man denn Deiner Meinung nach dran arbeiten ? Hättest Du selbst so eine Eselsgeduld im umgekehrten Fall ?

Manchmal wäre es vllt. besser ihr macht es wie wir Männer. Dh., das Hirn rutscht in die Hose und das Nachdenken warum man jetzt Sex haben sollte, gibts nicht, sondern man hat ihn einfach.

Dieser Vorschlag kann auch eine Strategie sein. Warum wiegelst Du das ab und denkst nur, dass Diene tiefenpsychologischen Strategien das Optimum sind ? Und immer diese Ausreden mit den Hormonen, Pille, die die Libido beeinflussen. Wenn man hier in im Forum von Frauen ließt, die lustlos sind, ist es immer dieselbe Leier. Klar, es sind die Hormone, natürlich. Kein weiteres Nachdenken mehr nötig.

Weißt Du, ich habe zu vielen Dingen auch keine Lust. Zb. meiner Frau den Rücken zu massieren, wenn sie über Verspannungen klagt. Ich mach es trotzdem, ihr zuliebe.

Bitte erläutere mir Du nun, woher meine Lustlosigkeit in diesem Fall kommt ? Ich bin gespannt, ob Du auch so wirre Theorien hast.

NUieders`achsex72


Ich kann Toso in gewisserweise zum Teil verstehen. Auch wenn man eigentlich weiß, dass Frauen im Regelfall Spaß am Sex haben (was bspw. in diesem Forum nachzulesen ist) und die Lustlosigkeit nicht gesteuert ist und die Frau möglicherweise ebenso darunter leidet (warum sollte sie auf etwas verzichten, was ihr Spaß macht), kommen mit der Zeit unbewußt irgendwann Zweifel. "Vielleicht haben Frauen gar keinen Spaß und machen das ganze nur, um uns zu angeln. Wenn die Beziehung sicher ist, ist Sex bzw. dessen Entzug dann nur noch die gesteuerte Belohnung bzw. Bestrafung".

Sicher ist dieser Gedanke falsch, aber er schleicht sich mit der Zeit ein. Vielleicht haben Männer und Frauen auch ein anderes Verständnis von Sex. Während Männer Probleme ausblenden können und quasi noch im Angesicht des Weltunterganges Sex haben können, bedarf es vielleicht bei Frauen viel mehr äh, einer "Gesamtharmonie" Da ich keine Frau bin, kann ich das natürlich schlecht beurteilen :)z

Auch in einem anderen Punkt kann ich den Ansatz von Toso nachvollziehen. Man(n) hat ohne weiteres Verständnis dafür, dass eine Frau, die keine Lust verspürt, es nicht ertragen kann, wenn man(n) in sie eindringt. Warum Frau dann aber nicht "Hand anlegen" kann, ist für einen Mann nicht rational nachvollziehbar (ob Mann so etwas, sprich die rein mechanische Befriedigung durch den lustlosen Partner überhaupt möchte, ist eine andere Sache). Aus Sicht des Mannes kann dieses nicht schlimmer sein, als das Klo zu putzen oder den Abwasch zu machen, auch dieses tut der Mann, obwohl er keine Lust dazu hat. Aus männlicher Sicht stellt sich daher die Frage, was daran so schlimm ist, mal Hand anzulegen bzw. dieses dem Partner überhaupt von sich aus anzubieten. Allein das Angebot "Schatz ich will keinen Sex, aber ich würde Dich gerne anders befriedigen, da ich sehe, daß Du leidest" würde die Situation sicherlich entspannen, da der Mann sieht, dass seine Frau ihn noch liebt (ja, für mich ist Sex bzw. die damit verbundene Intimität ein Zeichen dafür, dass meine Frau mich als Mann und nicht als guten Freund liebt).

Das ist jetzt eine rein subjektive Empfindung. Natürlich weiß ich, dass Frauen anders ticken und ich die Gefühlswelt der Frau nicht nachvollziehen kann.

T,oso


"Schatz ich will keinen Sex, aber ich würde Dich gerne anders befriedigen, da ich sehe, daß Du leidest" würde die Situation sicherlich entspannen

:)^ :)^ :)=

Den Ausführungen von Kylinn nach zu urteilen, ist das aufgrund der fehlenden Libido bzw. durch den gestörten Hormonhaushalt sicher superunmöglich. Dabei ist es (das Hand anlegen) sogar rein mechanisch. Oder: ein Blowjob zwischendurch hat auch nichts mit fehlender Feuchtigkeit wg. Lustlosigkeit zu tun.

Tatsache ist aber, dass die Frauen vor lauter Nachdenken gemäß Kylinn's Vorschlag auf so eine banale Lösung oder Abschwächung der Problems gar nicht erst kommen.

1b. rDivinQixty


Dabei ist es (das Hand anlegen) sogar rein mechanisch. Oder: ein Blowjob zwischendurch hat auch nichts mit fehlender Feuchtigkeit wg. Lustlosigkeit zu tun.

Hat man dann zu sowas mehr Lust? Abgesehen davon das ich diesen ganzen Hormonquatsch manchmal für ziemlich abwegig halte und den Frauen nur guten Grund gibt, keine Lust haben zu können..... :=o Natürlich auch mit ein paar Ausnahmen.... ;-)

Andererseits, ich (und ich denke auch mein Partner), wäre ziemlich gefrustet wenn er mir zuliebe mich schnell mal befriedigt, bzw. ich ihm einen runterhole damit er Ruhe gibt.

Dann lieber gar nicht :|N

NCieder%saMchsxe72


Hat man dann zu sowas mehr Lust?

Deswegen sagte ich ja

(ob Mann so etwas, sprich die rein mechanische Befriedigung durch den lustlosen Partner überhaupt möchte, ist eine andere Sache).

Einige, so auch ich, würden das Angebot wohl auch nicht annehmen. Es ist jedoch die Geste die zählt, nämlich die Mitteilung, dass ich gesehen werde und dass meine Frau noch Gefühle für mich hat.

Tote Hose mit der sich wiederholenden Begründung, "ich habe keine Lust", "ich weiß nicht, woran es liegt" und "es liegt nicht an Dir" vermittelt diese Wertschätzung dagegen gerade nicht. Hieraus resultiert dann auch ein großer Teil des Frustes.

T>oso


Andererseits, ich (und ich denke auch mein Partner), wäre ziemlich gefrustet wenn er mir zuliebe mich schnell mal befriedigt, bzw. ich ihm einen runterhole damit er Ruhe gibt.

Sicher, auf Dauer bzw. nur auf diese Art, das is auch nix. Da wir Männer aber etwas einfacher gestrickt sind und auch nur mal die kurze, schnelle Befriedigung suchen, ist das doch auch eine alternative Strategie. Wie Niedersachse schon erwähnte, zeigt es doch dem Mann, dass er und seine Bedürfnisse nicht vergessen sind und sich die Partnerin durchaus Gedanken macht.

Den richtigen Sex ersetzt es auf Dauer freilich nicht. Es macht ja durchaus und ungleich mehr Spass seine Frau "richtig" zu spüren, ihren Körper zu fühlen, wenn man(n) denn nur dürfte.....

K:atw iesexl


1. Divinity

Das mit dem Hormonquatsch war jetzt nicht die feine Englische Art.

Sei froh das du das Problem nicht hattest. Und ich hab lange gebraucht

herauszufinden das es "Gott sei Dank" nur daran lag. Und ich was

dagegen tun kann. Ich lass das Zeug einfach weg.

Und jetzt läufts wie geschmiert. *:)

Aber warum die anderen Frauen keine Lust haben, dazu kann ich auch nichts

sagen. Sorry ":/

1B. D+ivinitxy


Wie Niedersachse schon erwähnte, zeigt es doch dem Mann, dass er und seine Bedürfnisse nicht vergessen sind und sich die Partnerin durchaus Gedanken macht.

Das eben sehe ich nicht so. Ich würde mir nicht MEHR gewertschätzt vorkommen, wenn mein Partner mir halbherzig etwas vorschlägt, nur weil er merkt ich brauchs wiedermal. %-|

Ich kann mir aber vorstellen, wenn ich mich schon "überwunden" habe meinen Partner körperlich nah zu kommen, bzw. ihm einen runterzuholen, dass sich allein durch den Anblick Lust auf mehr einstellen könnte.

TLoso


@ Divinity

Ich meinte ja, das ist soll kein Normal- oder Dauerzustand sein.

Ich kann mir aber vorstellen, wenn ich mich schon "überwunden" habe meinen Partner körperlich nah zu kommen, bzw. ihm einen runterzuholen, dass sich allein durch den Anblick Lust auf mehr einstellen könnte.

Das wäre natürlich lecker :p>

K|ylinxn


Huch, hier ist ja ganz schön viel passiert, dann wollen wir mal...

Wo bitte ist so eine Strategie ? Besteht die nur aus miteinander Quatschen ?

Im ersten Schritt ja. Im zweiten Schritt aus gemeinsamer Ursachenforschung (da muss Frau dann aber auch mitziehen, zum Arzt gehen, ggf Therapie, ..) und gleichzeitiger "Entlastung" des Mannes durch zB öffnen der Beziehung, Gang zur (Hobby- oder Hauptberuflichen-) Prostituierten oder auch weiteren Lösungen, die sich das Paar dann einfallen lässt. Das entlastet erst mal beide und schafft überhaupt erst den Raum, damit sich - mit oder ohne professioneller (gemeint: medizinischer) Hilfe - wieder Lust entwickeln kann.

was heisst hier "sofort". Die Probleme bestehen doch bei allen hier schon seit Monaten, wenn nicht Jahren. Kannst Du Dir denn nicht vorstellen, dass man die Geduld verliert ? Wie lange sollte man denn Deiner Meinung nach dran arbeiten ? Hättest Du selbst so eine Eselsgeduld im umgekehrten Fall ?

Doch, kann ich mir vorstellen, zumal ich selbst nicht grade die Geduld in Person bin. Aber ich weiss auch, dass gewisse Dinge nunmal Zeit brauchen und man hier mit Druck nichts erzwingen kann. Und zumindest ich kann dann genug Beherrschung aufbringen, diese Zeit auch zu geben. Andernfalls habe ich aber auch den Mumm zu gehen, wenn ich sehe, dass der andere nicht bereit ist, an sich zu arbeiten. Wie sagte mal jemand zu mir "Take it, change it or leave it". Wenn ich es nicht hinnehmen will und nicht ändern kann, dann gehe ich.

Manchmal wäre es vllt. besser ihr macht es wie wir Männer. Dh., das Hirn rutscht in die Hose und das Nachdenken warum man jetzt Sex haben sollte, gibts nicht, sondern man hat ihn einfach.

Dieser Vorschlag kann auch eine Strategie sein.

Sicher kann er das. Aber das ist nunmal etwas, was man nicht willentlich steuern kann, von daher stellt sich mir die Frage, wie die Anwendung dieser Strategie aussehen soll. Erzwingen kann man's nicht. Abwarten? Da kommt wieder das Geduldsproblem in's Spiel.

Warum wiegelst Du das ab und denkst nur, dass Diene tiefenpsychologischen Strategien das Optimum sind ?

Wie gesagt, weil nicht willentlich steuerbar. Allerdings denke ich nicht, dass meine Strategie (die mit tiefenpsychologie nichts zu tun hat) das allgemeingültige Optimum sind. Für mich ist es die Optimalste unter den Möglichkeiten, die mir zur Auswahl stehen bzw bekannt sind. Da ich damit bisher ganz gute Erfolge erzielen konnte - jedenfalls mehr als mit jeder anderen Strategie bisher - ermutige ich eben andere, das auszuprobieren. Kann ja nicht viel mehr passieren, als dass es nicht hilft. Ausserdem bin ich fest davon überzeugt, dass es bei vielen Paaren mitunter auch ein Kommunikationsproblem ist (nicht der Libidoverlust, sondern das nicht-wahrnehmen der Bedürfnisse).

Und immer diese Ausreden mit den Hormonen, Pille, die die Libido beeinflussen. Wenn man hier in im Forum von Frauen ließt, die lustlos sind, ist es immer dieselbe Leier. Klar, es sind die Hormone, natürlich. Kein weiteres Nachdenken mehr nötig.

Wissenschaftlich anerkannte Phänomene kann man wohl kaum als "Ausreden" bezeichnen. Und tatsächlich ist es nicht ungewöhnlich, dass man sich zuerst auf die Dinge konzentriert, die leicht zu testen, bekannt und wissenschaftlich nachvollziehbar sind, statt direkt mit den schwierigen, weil nicht erforschten, oder gar unlösbaren Möglichkeiten anzufangen. Halte ich übrigens für sinnvoll, wenn man möglichst schnell (das liegt ja auch im Sinne der Partner) zu Ergebnissen kommen möchte.

Weißt Du, ich habe zu vielen Dingen auch keine Lust. Zb. meiner Frau den Rücken zu massieren, wenn sie über Verspannungen klagt. Ich mach es trotzdem, ihr zuliebe.

Bitte erläutere mir Du nun, woher meine Lustlosigkeit in diesem Fall kommt ? Ich bin gespannt, ob Du auch so wirre Theorien hast.

Faulheit? Mehr Interesse an anderen Tätigkeiten? Ich weiss es nicht.

Mir ist aber auch nicht bekannt, dass es spezielle Hormone gibt, die dazu da sind, die Lust auf's Massieren seines Partners zu regeln.

Ich kann Toso in gewisserweise zum Teil verstehen. Auch wenn man eigentlich weiß, dass Frauen im Regelfall Spaß am Sex haben (was bspw. in diesem Forum nachzulesen ist) und die Lustlosigkeit nicht gesteuert ist und die Frau möglicherweise ebenso darunter leidet (warum sollte sie auf etwas verzichten, was ihr Spaß macht), kommen mit der Zeit unbewußt irgendwann Zweifel. "Vielleicht haben Frauen gar keinen Spaß und machen das ganze nur, um uns zu angeln. Wenn die Beziehung sicher ist, ist Sex bzw. dessen Entzug dann nur noch die gesteuerte Belohnung bzw. Bestrafung".

Ich kann das auch verstehen. Aber dazu hat man ja einen Verstand, der einem dann das hier sagt:

Sicher ist dieser Gedanke falsch, aber er schleicht sich mit der Zeit ein. Vielleicht haben Männer und Frauen auch ein anderes Verständnis von Sex.

Und zumindest bei dir, Niedersachse, macht sich das Einschalten deines Verstandes auch in deinen Äusserungen hier bemerkbar ;-) Das finde ich TOP :)^

Während Männer Probleme ausblenden können und quasi noch im Angesicht des Weltunterganges Sex haben können, bedarf es vielleicht bei Frauen viel mehr äh, einer "Gesamtharmonie" Da ich keine Frau bin, kann ich das natürlich schlecht beurteilen :)z

Dem kann ich zumindest für mich persönlich zustimmen.

Auch in einem anderen Punkt kann ich den Ansatz von Toso nachvollziehen. Man(n) hat ohne weiteres Verständnis dafür, dass eine Frau, die keine Lust verspürt, es nicht ertragen kann, wenn man(n) in sie eindringt. Warum Frau dann aber nicht "Hand anlegen" kann, ist für einen Mann nicht rational nachvollziehbar (ob Mann so etwas, sprich die rein mechanische Befriedigung durch den lustlosen Partner überhaupt möchte, ist eine andere Sache). Aus Sicht des Mannes kann dieses nicht schlimmer sein, als das Klo zu putzen oder den Abwasch zu machen, auch dieses tut der Mann, obwohl er keine Lust dazu hat. Aus männlicher Sicht stellt sich daher die Frage, was daran so schlimm ist, mal Hand anzulegen bzw. dieses dem Partner überhaupt von sich aus anzubieten. Allein das Angebot "Schatz ich will keinen Sex, aber ich würde Dich gerne anders befriedigen, da ich sehe, daß Du leidest" würde die Situation sicherlich entspannen, da der Mann sieht, dass seine Frau ihn noch liebt (ja, für mich ist Sex bzw. die damit verbundene Intimität ein Zeichen dafür, dass meine Frau mich als Mann und nicht als guten Freund liebt).

Das ist schwer zu erklären, finde ich. Und das Thema "ich hab ja auch zu Hausarbeit keine Lust und mache sie trotzdem" wurde hier im Forum (in anderen Threads) auch schon ausführlich diskutiert. Meinem Empfinden nach zerstört es in der Beziehung einfach etwas, wenn man sich zu etwas zwingt oder zwingen lässt. Einem Objekt gegenüber (Abwasch, Klo) habe ich keine Gefühle/Beziehung, die da zerstört werden könnten. Und vor allem ist es dem Objekt auch egal, ob ich das nun mit viel Leidenschaft, lustlos oder gar nicht mache. Der Partner stellt aber nicht nur Erwartungen und möchte, dass es überhaupt ausgeführt wird, sondern er stellt auch noch erwartungen an das "wie", nämlich möglichst mit Leidenschaft und ohne zwischendurch aufzuhören, wenn einem grade was in den Kopf schießt bzw überhaupt ohne an etwas anderes zu denken, und dabei so aussehen, als mache einem das Spaß soll man ja auch noch.

Das Klo putze ich aus Eigenmotivation, weil ich es sauber haben möchte, es gibt keine Gefühle, die absolut gegen das Putzen des Klos sind (aber auch keine dafür). Beim Handjob sträubt sich aber alles in mir dagegen, da es nunmal eine Tätigkeit ist, die eigentlich mit Lust+Spaß verbunden ist und zumindest mir sagt der Kopf dann schon "oh oh, hier läuft was schief".

Ich weiss, das ist vielleicht schwer oder gar nicht nachvollziehbar. Anspruch auf Allgemeingültigkeit erhebe ich hier nicht.

Ich habe das übrigens zu Anfang versucht, sowohl Sex als auch Handjob zu machen, obwohl ich keine Lust hatte (mit Feuchtwerden habe ich keine Probleme). Er hat das nach kurzer Zeit abgebrochen, weil er meinte, das bringt nichts und so hätte er auch keine Lust, was auch offensichtlich war.

Den Ausführungen von Kylinn nach zu urteilen, ist das aufgrund der fehlenden Libido bzw. durch den gestörten Hormonhaushalt sicher superunmöglich. Dabei ist es (das Hand anlegen) sogar rein mechanisch. Oder: ein Blowjob zwischendurch hat auch nichts mit fehlender Feuchtigkeit wg. Lustlosigkeit zu tun.

Siehe Erläuterungen oben.

Tatsache ist aber, dass die Frauen vor lauter Nachdenken gemäß Kylinn's Vorschlag auf so eine banale Lösung oder Abschwächung der Problems gar nicht erst kommen.

Ich frage mich langsam, was dir das bringt die Frauen permanent als Schuldige hinzustellen, die das alles nur aus reiner Boshaftigkeit tun und an der Lösung des Problems Null Interesse haben. Was hast du davon?

KVylixnn


Hat man dann zu sowas mehr Lust? Abgesehen davon das ich diesen ganzen Hormonquatsch manchmal für ziemlich abwegig halte und den Frauen nur guten Grund gibt, keine Lust haben zu können.....

Dieser "ganze Hormonquatsch" ist wissenschaftlich nachvollziehbar. Warum brauche ich denn einen GRUND für Lustlosigkeit? Entweder ich habe Lust, dann habe ich Sex, weil ich Spaß daran habe und brauche keinen Grund dafür, oder ich habe keine Lust, dann ist das eben so und ich brauche ebenfalls keinen Grund. Ich entscheide mich ja nicht aktiv dafür, nun Lust oder keine Lust zu haben.

Es ist jedoch die Geste die zählt, nämlich die Mitteilung, dass ich gesehen werde und dass meine Frau noch Gefühle für mich hat.

Das finde ich auch sehr wichtig, dem Partner das mitzuteilen. Meiner Meinung nach muss es aber nicht immer in dieser Form sein.

Tote Hose mit der sich wiederholenden Begründung, "ich habe keine Lust", "ich weiß nicht, woran es liegt" und "es liegt nicht an Dir" vermittelt diese Wertschätzung dagegen gerade nicht. Hieraus resultiert dann auch ein großer Teil des Frustes.

Das ist das andere Extrem, es einfach abzubügeln.

Wie gesagt, ich habe beides versucht, sowohl in Form dieser Geste, was keinen Erfolg hatte, als auch in Form von Gesprächen "versteh doch, ich habe einfach keine Lust auf Sex". Beides hat nichts gebracht. Ich bin den Mittelweg gegangen: Gespräche, in denen ich gesagt habe, dass ich keine Lust mehr habe UND dass ich seinen Frust verstehen kann und seine Bedürfnisse sehe und sie für wichtig nehme. UND dass ich gemeinsam mit ihm eine Lösung finden möchte. Auch hier betone ich, dass das nicht heisst, dass das bei jeder Frau und jedem Paar so funktioniert!

Sei froh das du das Problem nicht hattest.

Das kann ich nur dick und fett unterstreichen. Ich glaube, das kann keiner nachvollziehen, der nicht in dieser Situation gesteckt hat.

Ich kann mir aber vorstellen, wenn ich mich schon "überwunden" habe meinen Partner körperlich nah zu kommen, bzw. ihm einen runterzuholen, dass sich allein durch den Anblick Lust auf mehr einstellen könnte.

Und genau das ist bei libidogestörten Menschen eben nicht oder nur höchst selten der Fall. Es geht nicht um Menschen, die MAL keine Lust haben an einem Tag und die man dann mit etwas "überreden" schon ködern kann.

Ich meinte ja, das ist soll kein Normal- oder Dauerzustand sein.

Also doch wieder Druck, dass es "normalen" Sex gibt. Und genau das kann ein libidogestörter Mensch eben nicht leisten.

K,ylinxn


Ich sehe hier übrigens das gleiche Verständnisproblem, welches es auch oft psychisch gestörte Menschen gibt:

Libidostörung ist nichts offensichtlich Verständliches wie ein gebrochenes Bein oder eine Querschnittslähmung, wo jeder versteht, dass gewisse Dinge eben nicht gehen. Keiner, der nicht betroffen ist, kann das so recht nachvollziehen und von der Gesellschaft wird Druck aufgebaut "stell dich nicht so an" oder "du musst nur wollen". Das gleiche Problem haben psychisch kranke Menschen auch. Eine Depression oder Persönlichkeitsstörung kann kaum ein Mensch nachvollziehen, der sie nicht hatte und viele neigen dann zu Aussagen wie "Sei nicht so faul, geh arbeiten", "sei doch mal fröhlich" und verstehen nicht, dass diese Menschen es in gewissen Situationen einfach nicht können, auch wenn sie noch so sehr wollen.

TioOsxo


Huch, hier ist ja ganz schön viel passiert, dann wollen wir mal...

Hab schon auf Dich gewartet... *:)

Ich frage mich langsam, was dir das bringt die Frauen permanent als Schuldige hinzustellen, die das alles nur aus reiner Boshaftigkeit tun und an der Lösung des Problems Null Interesse haben. Was hast du davon?

Wo sonst liegt das Problem ? Du erläuterst doch in ellenlangen Beiträgen, dass der Grund bei den Frauen zu suchen ist. Und dass es boshaft ist, habe ich nicht behauptet. Es könnte aber sehr wohl damit zu tun haben > ich zitiere Niedersachse

...kommen mit der Zeit unbewußt irgendwann Zweifel. "Vielleicht haben Frauen gar keinen Spaß und machen das ganze nur, um uns zu angeln. Wenn die Beziehung sicher ist, ist Sex bzw. dessen Entzug dann nur noch die gesteuerte Belohnung bzw. Bestrafung".

Kcy(linWn


ich zitiere Niedersachse

...kommen mit der Zeit unbewußt irgendwann Zweifel. "Vielleicht haben Frauen gar keinen Spaß und machen das ganze nur, um uns zu angeln. Wenn die Beziehung sicher ist, ist Sex bzw. dessen Entzug dann nur noch die gesteuerte Belohnung bzw. Bestrafung".

Er schreibt aber auch direkt im Anschluss:

Sicher ist dieser Gedanke falsch, aber er schleicht sich mit der Zeit ein.

Und diese Einsicht scheint bei dir nicht vorhanden zu sein bei dem, was du hier von dir gibst.

Was meinst du, hätten Frauen davon, wenn sie bewusst und trotz eigener Lust auf Sex verzichten, nur um den Mann entsprechend zu belohnen oder zu bestrafen?

Wo sonst liegt das Problem ? Du erläuterst doch in ellenlangen Beiträgen, dass der Grund bei den Frauen zu suchen ist.

Nicht nur. Wie hier auch schon angesprochen wurde, kann es genau so sein, dass der Grund im schlechten Sex zu suchen ist oder dass er nicht genug auf die Frau eingeht. Bei mir ist das nicht der Fall, deshalb habe ich natürlich mehr Interesse an der Diskussion anderer möglicher Gründe und deren Lösung.

Und es gibt mit Sicherheit noch tausende andere Gründe, warum Frauen (und Männer!) keine Lust mehr auf Sex haben, nicht alle davon sind bei der Frau zu suchen. Und nicht zuletzt spielt sicherlich auch noch mit rein, dass ich es schon ein Stück weit als persönliches Versagen ansehe, das in meiner Beziehung nicht "leisten" zu können, was doch jede normale Frau kann. Tatsächlich ist dieses Problem aber sehr viel weiter verbreitet, als man glaubt. Zumindest sagen etliche Studien das. Die wenigsten sprechen eben darüber, wohl mit aus dem Grund, dass sie es als "Versagen" ansehen und sich schämen.

TRoxso


Sicher ist dieser Gedanke falsch, aber er schleicht sich mit der Zeit ein

Ganz falsch nicht. Ich habe schon Äusserungen von Mädels gehört die "wenn er nicht......dann gibts eben nichts" Damit war eindeutig Sex gemeint.

Gut, soweit ist meine Frau nicht. Das hat sie zum Glück noch nie gemacht. Denn dieser Schuss geht auch nach hinten los und erzeugt bei den Männern nur Frust und Unzufriedenheit. Die kluge Frau weiß das, aber es wissen eben nicht alle.

Tja, liebe Kylinn, ich glaube wir werden es hier nie ergründen können. Wenn man sich aber so umhört, -sieht, -ließt, gibt es leider viele solcher Fälle.

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