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Wieso hast sie nur einmal im Monat Lust?

1%.r Divitnitxy


Kylinn

Du setzt Dich hier ja mächtig ein.

Ich werde mich kurz fassen. Diesen "Hormonquatsch" den ich hier beschrieben habe, wird bestimmt bei manchen Frauen die die Pille nehmen, selbst wenn sie total niedrig dosiert ist, stimmen. Muss bestimmt auch schrecklich sein wenn die Libido so gestört ist dadurch.

Oft ist es aber auch nur eine willkommene "Ausrede" um die Unlust auf den Partner zu rechtfertigen und den Mann dadurch mundtot zu machen. Die Faktoren sind, wie ja schon oft geschrieben, äußerst vielfältig, warum Frau auf Mann keine Lust mehr hat. Entweder Kinder, Streß, er ist schlecht im Bett, neue Lebensumstände etc. etc.

Aber das hast Du ja selbst schon geschrieben... *:)

N{iedeXrsa|chsex72


Das Klo putze ich aus Eigenmotivation, weil ich es sauber haben möchte, es gibt keine Gefühle, die absolut gegen das Putzen des Klos sind (aber auch keine dafür). Beim Handjob sträubt sich aber alles in mir dagegen, da es nunmal eine Tätigkeit ist, die eigentlich mit Lust+Spaß verbunden ist und zumindest mir sagt der Kopf dann schon "oh oh, hier läuft was schief".

Diese Aussage finde ich sehr interessant und ich bin mir nun recht sicher, dass zumindest die von dem Problem betroffenen (lustigen) Männer und (unlustigen) Frauen eine absolut unterschiedliche Vorstellung von Sex bzw. dessen Bedeutung haben.

Korrigiere mich bitte, wenn ich falsch liege, aber ich glaube nicht, dass die Besonderheit beim Handjob der Spaß und die Lust sind, sondern dass es sich um eine sexuelle Komponente handelt und dass alles sexuelle – auch wenn es rein objektive nur eine mechanische Bewegung der Hand ist – einen besondere Stellenwert bzw. Bedeutung für Dich hat. Ich glaube nämlich z.B. nicht, dass eine Sportart, die Du sonst gerne betreibst und an der Du Spaß hast, Dir ähnlich zuwider ist, nur weil Du gerade keine Lust. Gegenteilig würdest Du Dich bei einer entsprechenden Bitte einer guten Freundin einfach aufraffen und mitmachen. Problem ist also vielmehr, dass der Handjob eine Handlung ist, die zumindest beim Gegenüber sexuelle Empfindungen hervorruft.

Die Lustlosigkeit scheint also nicht im Körperlichen anzusetzen, sondern in der Psyche. Heißt: Alles was einen sexuellen Bezug hat oder haben kann, ist inakzeptabel und es baut sich eine mentale Sperre auf. Könnte es bspw. sein, dass ein Küßchen zur Begrüßung kein Problem ist, ein intensiver Kuß aber schon, obgleich beides sehr ähnlich ist?

Wenn ich jetzt weiter spinne, bedeutet das wiederum, dass der Sex – aus welchem Grund auch immer – auf einmal eine andere Bedeutung bekommen hat. Es dürfte schon früher Situationen gegeben haben, wo Du nicht unbedingt die Lust auf Sex hattest, aber sich aus einem intensiven Kuß dann doch eine prickelnde Situation entwickelte, der Partner Dich quasi verführte. Dieses geschieht nun nicht mehr. Gegenteilig löst der intensive Kuß nun eine Abwehrreaktion hervor, d.h. die Möglichkeit, dass sich was sexuelles entwickelt, wird als Gefahr gesehen.

Wenn dies wirklich so sein sollte und man körperliche bzw. hormonelle Ursachen ausschließen kann, würde das möglicherweise bedeuten, dass die Unlust aus einer veränderten partnerschaftlichen Beziehung resultiert. Der lustlose Partner liebt sein Gegenüber zwar noch, jedoch nicht mehr als sexuelles Wesen, mit dem man Lust und Spaß erleben kann. Kann man körperliche bzw. hormonelle Ursachen ausschließen, müßte man also die Beziehung an sich betrachten und ermitteln, was zu der veränderten Wahrnehmung der Partnerschaft geführt haben könnte.

K0yliinn


Oft ist es aber auch nur eine willkommene "Ausrede" um die Unlust auf den Partner zu rechtfertigen und den Mann dadurch mundtot zu machen. Die Faktoren sind, wie ja schon oft geschrieben, äußerst vielfältig, warum Frau auf Mann keine Lust mehr hat. Entweder Kinder, Streß, er ist schlecht im Bett, neue Lebensumstände etc. etc.

Okay, das sehe ich ein. Eine Ausrede, damit man den wahren Grund nicht nennen muss oder weil man ihn nicht kennt und zu feige ist oder keine Lust hat, die Ursache zu erforschen. Aber keine Ausrede, warum man (trotz Lust) keinen Sex mehr haben sollte (zb um den Mann zu kontrollieren).

Ich finde es aber auch von den Frauen dann verantwortungslos nicht nach den Ursachen zu suchen und es einfach auf sich beruhen zu lassen á la "nicht mein Problem", wenn der Partner darunter leidet. :(v

Ich habe schon Äusserungen von Mädels gehört die "wenn er nicht......dann gibts eben nichts" Damit war eindeutig Sex gemeint.

Wer sich auf so jemanden einlässt, ist meiner Meinung nach selbst schuld. Ich meine... man kennt doch den Partner und weiss, ob er der Typ ist, der so einen Kindergarten veranstaltet oder nicht. :|N

Gut, soweit ist meine Frau nicht. Das hat sie zum Glück noch nie gemacht. Denn dieser Schuss geht auch nach hinten los und erzeugt bei den Männern nur Frust und Unzufriedenheit. Die kluge Frau weiß das, aber es wissen eben nicht alle.

Ich würde eher behaupten, dass es umgekehrt ist: Die meisten wissen das, ein paar leider nicht.

ich glaube wir werden es hier nie ergründen können

Allgemeingltig sowieso nicht, in Einzelfällen vielleicht schon. Ich jedenfalls gebe die Hoffnung nicht auf und werde weiterhin in "meinem" Thread berichten :)z

T^oMso


Wer sich auf so jemanden einlässt, ist meiner Meinung nach selbst schuld. Ich meine... man kennt doch den Partner und weiss, ob er der Typ ist, der so einen Kindergarten veranstaltet oder nicht

Das weiß man doch vorher nicht. Solche Unarten kristallisieren sich manchmal erst später raus.

Und um die These von Divinity noch aufzugreifen, dass die u.a. Unlust kommt, weil ER schlecht im Bett ist, frag ich mich, was macht SIE dann dagegen ? Wann ist ein Mann schlecht im Bett ?

Das würde ich jetzt doch gerne mal von den Frauen genauer definiert haben.

uWhux2


Ich schrieb schon mal in einem ähnlichen Faden, dass mitunter ein nicht zu unterschätzender Aspekt die Gewohnheit ist. Man kann sich an dreimal die Woche Sex gewöhnen genauso wie an dreimal im Monat. Eine Weile so praktiziert, erscheint es einem dann selbstverständlich zu sein, wie es gerade ist. (Ob man sich auch an dreimal im Jahr gewöhnt, weiß ich ehrlich gesagt nicht und will es auch gar nicht wissen :|N )

Was ich dabei im Hinterkopf habe: Vielleicht zerdenken wir den Sex, nachdem er in den Medien schon zerredet wurde, anstatt ihn einfach als eine natürliche Handlung anzusehen, die man ohne zu hinterfragen einfach ausübt. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass genau das in früheren, von uns gern als lustfeindlichen Zeiten besser funktioniert hat: Es gab kein Fernsehen, kaum Hobbys, man ging schon rein zeitlich öfter miteinander ins Bett. Ob man da nicht automatisch öfter miteinander geschlafen hat, ganz einfach weil es normal war?

Außerdem, oder auch im Zusammenhang mit dem gerade Gesagten, möchte ich noch mal eine Lanze brechen für den Sex bei einseitiger Unlust. Meine Frau hat selbst bei asymetrischer Libido sich meinen Avancen nur selten verweigert. In den ersten Jahren war mir das peinlich/ befremdlich, dass ich sie nehmen sollte, wissend, dass sie es im Moment nicht gerade braucht. Sie hat dann aber den Spieß umgedreht und darauf bestanden, es dennoch zu tun, und sie hatte recht damit: Natürlich hat es mir gut getan, die Befriedigung zu bekommen, die man(n) braucht wie Essen und Trinken. Noch viel mehr hat es unserer Beziehung/ Ehe gut getan, intim zu sein, nicht nur eine WG mit Kinderaufzucht zu betreiben.

1K. Daivijnity


Wann ist ein Mann schlecht im Bett ?

Nie ;-) ;-D

Nicht in meinen Augen. Ich hatte auch noch nie "schlechten" Sex. Er differiert zwar von Mann zu Mann, aber schlecht war er bestimmt noch nicht.

Habe ich mir wirklich einen Egoisten geangelt, der hauptsächlich sich und seine Befriedigung im Bett sieht, und ich mit egal welchen Mitteln ( sprechen, zeigen...) nicht an ihn rankomme, dann kann es sein das wir einfach nicht zusammen passen und er/ich auf jemanden warten muss, die Spaß an dieser Art Sex haben.

Und ich bin mir sicher die gibt es auch und sind glücklich damit.

Das gleiche bei langweiligen, einfallslosen Männern. Ich habe nur dann langweiligen Sex, wenn ich meine Wünsche nicht halbwegs mitteilen kann. Wenn dieser Mann, und das merkt man ja normalerweise doch recht früh, nicht mit mir harmoniert bzw. zu gehemmt ist, dann werde ich keine längere Beziehung mit ihm eingehen....können....

KXylixnn


Das weiß man doch vorher nicht. Solche Unarten kristallisieren sich manchmal erst später raus.

Also ich bemerke schon relativ früh, ob mein Gegenüber erwachsen ist, oder ob er zu Kindergartenverhalten neigt. Spätestens nach 3 Monaten hat man das doch raus. Für mich käme eine Beziehung mit so jemandem jedenfalls nicht in Frage.

Wann ist ein Mann schlecht im Bett ?

Das würde ich jetzt doch gerne mal von den Frauen genauer definiert haben.

Das ist wohl bei jeder Frau unterschiedlich, weil jede Frau andere Bedürfnisse hat. Schlecht ist der Sex immer dann, wenn die Bedürfnisse nicht zueinander passen. Und subjektiv gesehen ist der Mann dann eben schlecht im Bett ;-)

Knylinxn


Vielleicht zerdenken wir den Sex, nachdem er in den Medien schon zerredet wurde, anstatt ihn einfach als eine natürliche Handlung anzusehen, die man ohne zu hinterfragen einfach ausübt.

Bei Libidogestörten ist das mit "einfach ausüben" eben nicht so einfach.

Außerdem, oder auch im Zusammenhang mit dem gerade Gesagten, möchte ich noch mal eine Lanze brechen für den Sex bei einseitiger Unlust. Meine Frau hat selbst bei asymetrischer Libido sich meinen Avancen nur selten verweigert. In den ersten Jahren war mir das peinlich/ befremdlich, dass ich sie nehmen sollte, wissend, dass sie es im Moment nicht gerade braucht. Sie hat dann aber den Spieß umgedreht und darauf bestanden, es dennoch zu tun, und sie hatte recht damit: Natürlich hat es mir gut getan, die Befriedigung zu bekommen, die man(n) braucht wie Essen und Trinken. Noch viel mehr hat es unserer Beziehung/ Ehe gut getan, intim zu sein, nicht nur eine WG mit Kinderaufzucht zu betreiben.

Damit ist deine Frau sicherlich ein Sonderfall. Die meisten Frauen - darunter auch ich - können sich das nicht vorstellen und wollen das auch nicht. Ich sehe aber auch noch einen Unterschied zwischen "nicht brauchen" und "nicht wollen".

Und ohne Essen+Trinken war es das nach spätestens 5 Tagen für einen Menschen, ohne Sex kann man doch deutlich länger überleben.

Meiner Meinung nach unterscheidet eine Beziehung auch mehr von einer "WG mit Kinderaufzucht" als der Sex (noch dazu wenn er ja stattfindet, nur eben in seltener Frequenz).

u8hu2


Und ohne Essen+Trinken war es das nach spätestens 5 Tagen für einen Menschen, ohne Sex kann man doch deutlich länger überleben.

Ja doch. Theoretisch kann man 100 Jahre alt werden ohne irgendwie Sex zu haben. Aber für einen libidomäßig vitalen Menschen ist das Verlangen nach sexueller Betätigung bzw. Befriedigung genauso ein starkes körperliches Bedürfnis wie Hunger und Durst. Es hat wohl keine Folgen auf das Überleben, wenn das sexuelle Verlangen lange Zeit ungestillt bleibt. Aber man spürt den Mangel unausgesetzt.

Meiner Meinung nach unterscheidet eine Beziehung auch mehr von einer "WG mit Kinderaufzucht" als der Sex (noch dazu wenn er ja stattfindet, nur eben in seltener Frequenz).

Auch wieder: Ja, aber. Natürlich hat eine gute Ehe sehr viel mehr Facetten als den Sex. Aber die körperlich- sexuelle Vereinigung ist eben auch eine Variante, und zwar eine wichtige Variante, Nähe zueinander herzustellen und zu pflegen. Wenn sich die Körper – nackt – gegenseitig hingeben, ineinander bewegen, dann berühren sich auch die Seelen.

gxrillFpafrty


Außerdem, oder auch im Zusammenhang mit dem gerade Gesagten, möchte ich noch mal eine Lanze brechen für den Sex bei einseitiger Unlust. Meine Frau hat selbst bei asymetrischer Libido sich meinen Avancen nur selten verweigert. In den ersten Jahren war mir das peinlich/ befremdlich, dass ich sie nehmen sollte, wissend, dass sie es im Moment nicht gerade braucht. Sie hat dann aber den Spieß umgedreht und darauf bestanden, es dennoch zu tun, und sie hatte recht damit: Natürlich hat es mir gut getan, die Befriedigung zu bekommen, die man(n) braucht wie Essen und Trinken. Noch viel mehr hat es unserer Beziehung/ Ehe gut getan, intim zu sein, nicht nur eine WG mit Kinderaufzucht zu betreiben.

Respekt, uhu2. Bei meiner Frau war es was den "Sex trotz Unlust" angeht so ähnlich. Sie hat mich so ca. 1x im Monat von sich aus angesprochen, ob ich denn nicht mal wieder einen geblasen haben möchte oder so ähnlich. Dann konnte man sich auf einen Termin wie "Morgen vielleicht" einigen und das passierte dann auch Morgen vielleicht. Es ging dabei aber halt nur um eine einseitige Geschichte – ich bekomme von ihr einen geblasen, Punkt. Kein Ficken, kein sonstwas. Legen sie sich doch hin und machen sie sich frei. Bitte nicht zuviel angrabbeln, während ich Ihnen einen blase. Wie unerotisch das im Vergleich zu dem Sexleben ist, was ich von früher gewohnt bin (war?), brauche ich nicht zu erwähnen.

Gingen irgendwelche Avancen von mir aus, konnte ich die sowieso vergessen und mir stets noch Gemecker im Sinne von "Du denkst ja nur noch an Dich/Sex" anhören.

Ich denke, meiner Beziehung hätte es gut getan, wenn meine Frau sich öfter zum Sex hätte "überwinden" könnnen. Der Witz an der Sache war ja, wenn wir denn Sex hatten, dann kam Sie dabei immer geradezu explosiv mehrmals hintereinander und es war eindeutig, dass Sie den Sex auch sehr dringend mal wieder nötig hatte und dass sie auch sehr viel Lust beim Sex empfinden kann.

Wie schon früher geschrieben, habe ich aber mittlerweile aufgehört, an meiner Frau herumanalysieren zu wollen bzw sie um Sex anzubetteln.

Heute war wieder ein Tag, wo vielleicht einige der anderen Herren aus diesem Forum mit Statistikfetisch ein Kreuz im Kalender machen würden ;-) .

Ich habe diesmal abgelehnt. Meine Sexbeziehung hat mich gestern in ihren Arsch gelassen. Da schien es mir unangemessen, einen Blowjob für "Morgen vielleicht" mit meiner Frau zu vereinbaren.

S?ü!ntjxe


Der Witz an der Sache war ja, wenn wir denn Sex hatten, dann kam Sie dabei immer geradezu explosiv mehrmals hintereinander und es war eindeutig, dass Sie den Sex auch sehr dringend mal wieder nötig hatte und dass sie auch sehr viel Lust beim Sex empfinden kann

das ist gar nicht so witzig und vielleicht auch gar nicht so ungewöhnlich.

Ich kam auch immer leicht zum Orgasmus beim Sex mit meinem Ex-Mann. Das machte den Sex nicht besser oder spannender und mir nicht mehr Lust auf häufigeren Sex.

Ich glaube diese Rechnung von manchen Herren, sie hat doch einen Orgasmus, also muss der Sex ihr Spaß machen geht nicht unbedingt auf

Nqie8deQrs#achxse72


Ich glaube diese Rechnung von manchen Herren, sie hat doch einen Orgasmus, also muss der Sex ihr Spaß machen geht nicht unbedingt auf

Jetzt stehe ich total auf dem Schlauch und bin vollkommen ratlos. Bislang ging ich davon aus, dass Orgamsus = guter Sex = hat Spaß gemacht = hatte ich doch Lust steht. Kann es ernsthaft sein, dass eine Frau einen Orgasmus bekommt, obgleich sie volkommen lustlos ist und sich zum Sex quasi zwingt? Für mich als Mann ist das nicht ansatzweise nachvollziehbar; wenn ich keine Lust habe, tut sich bei mir nichts. ???

KZylinxn


Das machte den Sex nicht besser oder spannender und mir nicht mehr Lust auf häufigeren Sex.

Ich glaube diese Rechnung von manchen Herren, sie hat doch einen Orgasmus, also muss der Sex ihr Spaß machen geht nicht unbedingt auf

Dem stimme ich zu. Und nur weil man WENN man mal Lust hat, auch Spaß daran hat, heisst das nicht, dass die Frequenz der Lust ansteigen muss. Schade - wirklich - aber leider nicht zu ändern.

Ich denke (und sage!) auch jedesmal nach dem Sex "warum machen wir das nicht öfter?", aber öfter Lust habe ich deswegen (leider) nicht.

K$ylinxn


Jetzt stehe ich total auf dem Schlauch und bin vollkommen ratlos. Bislang ging ich davon aus, dass Orgamsus = guter Sex = hat Spaß gemacht = hatte ich doch Lust steht. Kann es ernsthaft sein, dass eine Frau einen Orgasmus bekommt, obgleich sie volkommen lustlos ist und sich zum Sex quasi zwingt? Für mich als Mann ist das nicht ansatzweise nachvollziehbar; wenn ich keine Lust habe, tut sich bei mir nichts. ???

Hmm. Also auf Sex bezogen kann ich das jetzt nicht do genau beantworten, da ich generell beim Sex (Penetration) eher selten eigenen Orgasmus habe. Eher wenn er mich nachdem er gekommen ist noch befriedigt, so ich denn Lust dazu habe, was auch nicht immer der Fall ist, da ich auch guten Sex haben kann OHNE einen Orgasmus zu haben. Das macht den Sex für mich nicht weniger gut oder weniger befriedigend. Ebenso bedeutet ein Orgasmus aber nicht unbedingt guten Sex.

Bei der Selbstbefriedigung jedoch kann ich definitiv einen Orgasmus haben auch wenn ich zB Nachrichten sehe oder an irgendetwas anderes denke als Sex, schöne Menschen etc. Ich mache SB auch oft zur Entspannung (also gegen Anspannung, Stress). Sex dagegen könnte ich nicht zur Entspannung haben, da muss ich vorher entspannt für sein. Was ich damit sagen will: ich kann auch ohne Lust zum Orgasmus kommen.

N7ied=er.sachsqex72


@ Kylinn

O.K. das hat jetzt definitiv meine bisherige Weltvorstellung umgekrempelt. Bislang dachte ich immer, wir Männer sind diejenigen, die mit dem Sex eher nüchtern umgehen und Frauen würden den Sex um einiges mehr als etwas ganzheitliches erfahren.

Wenn ich Dein Beispiel lese, muss ich mich von dieser Vorstellung aber verabschieden. Wenn ich SB bei der Nachrichten machen würde, würde mir eher der Dödel abfallen als dass ich einen Orgasmus kriege. Frauen können dagegen die rein mechanische Befriedigung vollständig von der Lust bzw. erotischen Gedanken trennen?

Für mich bedeutet dass: Auch wenn meine Frau einen Orgasmus hat, hat ihr der Sex nicht unbedingt gefallen. Es ist ebenso gut möglich, dass sie gerade überlegt hat, was wir am nächsten Tag einkaufen müssen oder wann ich endlich fertig bin und die Quälerei zu ende ist.

Sch**e, für mich bricht damit faktisch eine Welt zusammen. Ich frage mich nämlich ernsthaft, ob der Sex mit mir meiner Frau überhaupt irgendwann einmal etwas bedeutet hat. Ich muss jetzt erst einmal in mich gehen.

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