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Müdigkeit und/ oder depressive Verstimmung wegen Unterdrückung

M}anni:7x0 hat die Diskussion gestartet


Müdigkeit und/oder depressive Verstimmung wegen Unterdrückung sexueller Bedürfnisse?

Gibt es da einen Zusammenhang oder bilde ich mir das nur ein?

Als Single erlebe ich nur selten einmal sexuelle Befriedigung.

Manchmal, wenn ich am Abend zu Bett gehe, denke ich, ich könnte mich ja wieder einmal selbstbefriedigen. Aber dazu fehlt mir dann meist die notwendige Lust.

Dann bleibt es bei einem unbestimmten, nur erahnten, in recht weiter Ferne wahrgenommenen Bedürfnis, welches aber keine Befriedigung erfährt.

Antworten
iJchbienha_ltxso


Ich verstehe das nicht, Unterdrückung sexueller Bedürfnisse, das Bedürfnis ist ja auch die Entspannung und Lustlösung, das erreichst du doch auch bei der Selbstbefriedigung, wobei schon klar ist, das die Entspannung mit einem Partner besser ist.

Mir selbst hilft die Selbstbefriedigung sehr und ich mach es mir, wann immer ich das Bedürfnis dazu habe. Sie ist auch ein wunderbares Mittel, wenn man nicht einschlafen kann.

MNannBi7x0


Hallo, ichbinhaltso.

Unterdrückung war vielleicht auch nicht der richtige Begriff.

Das Bedürfnis ist wohl unterschwellig da, aber es fehlt die Lust, scheint mir.

Mein Alltag hat mit "Sex" so wenig zu tun, da müsste ich am Abend im Bett quasi in eine andere Welt wechseln.

Es fehlt der direkte Anreiz, mit der Selbstbefriedigung zu beginnen.

Ich fürchte, ich kann das Problem nicht gut ausdrücken.

Aber zur eigentlichen Frage: Denkst du, dass Müdigkeit eine Folge sein kann, wenn ich mich nur sehr selten befriedige? Oder hat das nichts miteinander zu tun?

R_otfnasxe


Ersetze "Unterdrückung" durch "Frust" und schon klingt alles ganz normal. Ja, wer frustriert und unglücklich ist, hat eine größere Chance auf eine Depression. Und wem die Perspektiven für Erfolge fehlen hört auch auf Interesse zu zeigen oder etwas zu machen und wird zum müden Mehlsack.

Damit hast du deine Erklärung, jetzt mußt du dich nur dazu aufraffen, etwas dagegen zu machen. Das ist allerdings nicht so einfach, aber die unzähligen Threads zum Thema Depression behandeln das in allen Facetten.

M an,nix70


Hm, ich bin also ein frustrierter, müder Mehlsack.

Krankhaft depressiv bin ich allerdings nicht. (Hat zumindest einmal ein Therapeut so diagnostiziert.)

Aufraffen - ist vielleicht ein gutes Stichwort.

Spontan fällt mir dazu ein: Sport treiben. Kontakt zu Menschen suchen. Gespräche führen. Sich nicht hängen lassen. Nicht dauernd vorm Laptop abhängen. Kreativ werden. Aufgaben übernehmen. Sich Ziele stecken und diese konsequent verfolgen.

Ob dadurch aber der sexuelle Frust verschwindet und die Müdigkeit weicht?

Rrotn)asxe


Ob dadurch aber der sexuelle Frust verschwindet und die Müdigkeit weicht?

Aus eigener Erfahrung kann ich dazu nur sagen, daß es viel besser wird. Besonders wenn du Dinge machst, die dir Befriedigung verschaffen und nicht nur Zweck zum Kontaktaufbau gesehen werden. Es schwinden auch die Zweifel, weil die positiven Erlebnisse die Tristesse stark relativieren. Nur wer sich bewegt kommt weiter.

Mtannix70


Danke, Rotnase,

fühl mich jetzt schon sehr müde und nicht sehr gut, dabei beginnt mein Arbeitstag erst um 13.30 Uhr so richtig und geht bis ca. 22 Uhr.

Wie soll ich das wieder durchstehen?

Freilich, mit Blick auf Japan müsste ich eigentlich sagen: Es geht mir verhältnismäßig gut.

Dennoch ist es aber nicht einfach mit der inneren Not klarzukommen.

Rjoqtjnase


Wie soll ich das wieder durchstehen?

Am Vormittag eine Stunde Sport machen. Fitnesscenter sind im Vormittag ohnehin am billigsten und werden von vielen gelangweilten Hausfrauen besucht, besonders dir Aerobic – Pilates – Tebo – Yoga – oder auch was immer Gruppen. Oder ein Musikinstrument üben. Wenn du vor der Arbeit was für dich gemacht hast, ist der Tag gleich weniger verschissen, selbst wenn die Arbeit ihn nicht verbessert.

A`mitxa


Mein Alltag hat mit "Sex" so wenig zu tun, da müsste ich am Abend im Bett quasi in eine andere Welt wechseln.

Wessen Alltag hat schon mit Sex zu tun? Ausser natürlich unserem "Personalchef in der Pornobranche"? ;-)

A&nnax43


ichbinhaltso

:)^ :)^ :)^ :)= :)= :)= :)z :)z :)z

i5xcxhaxdxo#xcxxh


@ Manni70

Ein Trainer hat mal zu mir gesagt: Geh nach der Arbeit direkt bischen joggen,das schüttelt das meiste negative vom Tag ab, dann schnell unter die Dusche und den rest abspülen – das wirkt sehr gut, insbesondere, wenn man dabei dann noch "an sich selbst" ;-D denkt. Das durchbricht den abwärtsführenden Teufelskreis, in dem Du Dich jetzt befindest, wenn Du jetzt anfängst, bis spätestens Sommeranfang. Wenn alles soweit stimmt, wirst Du in genau so einer Aufwärtsspirale wieder ankommen und übder dein Normalnull sogar rauskommen.

MmanOniE70


Also, ich habe mich testweise gestern befriedigt und auch heute noch einmal.

Fühle mich aber immer noch genauso müde.

Ich vermute daher, es besteht kein Zusammenhang zwischen Müdigkeit und Nicht-Befriedigung.

Es muss zumindest (noch) eine andere Ursache für die Müdigkeit angenommen werden, scheint mir.

i(xcxhx4dxoxxcxh


was ich Dir sagen wollte, ist, Du musst technisch dafür sorgen, dass dein körper das körpereigene "heroin" herstellt, unster Sportlern ist das als "läuferhigh" bekannt und wirkt, wie nicht anders zu erwarten, süchtig machend nach dem Glückdsgefühl und das, ohne Dir selbst dabei zu schaden.

ttom@wupxp


also bin nun echt kein fachmann- aber was du so beschreibst klingt für mich in der tat entweder nach a) "burnout" syndrom oder b) einer depression...

selbstbefriedigung ist für mich hier im wortsinne zu verstehen- du hast keine lust mehr an dir selbst... und das ist echt nicht gut- menschen die sonst nichts haben im leben- haben doch zumindest doch immer noch sich selbst, oder? das scheint bei dir nicht der fall zu sein....

und zu dem was dein therapeut gesagt hat - hin oder her: vieleicht würden dir einfach ein paar antidepressiva helfen? wie gesagt, bin kein fachmann, glaube aber nicht das eine depression (= chemisches ungleichgewicht im gehirn) mit therapie heilbar ist... da muss man mit medikamenten unterstützen- würd ich sagen! wünsch dir alles gute um aus dem tal wieder raus zu finden ;-)

Msaznnix70


Danke, tomwupp,

Burnout könnte ich mir auch vorstellen, wenn es schon keine Depression ist (Therapeut).

Medikamente möchte ich aber nicht einnehmen.

Wenn ein Burnout vorliegt, so muss es ja Gründe dafür geben.

Habe heute Nachmittag zwei Stunden Sport gemacht. Und fühlte mich prompt wesentlich besser.

Vielleicht sitze ich einfach nur zu häufig und zu lang am PC?

Das ständige Stieren auf den Bildschirm, die Diskussionen in verschiedenen Foren, ... strengt alles ziemlich an und fördert womöglich den Frust.

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