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Pornos sind Teufelswerk, zerstören die Jugend, gehören verboten

Sxin9nmestätxer


Man sollte das Thema ernst nehmen und zumindest mal darüber nachdenken freie Pornoseiten zu verbieten bzw. einen narrensicheren Altersschutz einzuführen.

Nervliches Wrack, wie wäre es, anstatt nach "Schutz" von oben zu krähen, einfach bei einem selbst anzufangen?

Wenn Eltern nicht wollen, daß ihre Kinder Pornos sehen, dann sollen eben diese Eltern verhindern daß ihre Kinder Pornos sehen, und nicht der Staat, und nicht die ISPs, und nicht die Webmaster. Wenn die Eltern zu dumm oder desinteressiert sind, Kinderschutzsoftware zu installieren, dann müssen sie eben jemanden bezahlen, der es tut, oder den Kindern das Notebook wegnehmen.

A-ndiGfreaxk


Dass professionelle Pornos wenig von der Realität vermitteln, bleibt ja unbestritten. Das wilde Gekreische wird in der Nachvertonung hinzugemischt, der Film x-mal geschnitten, alle Szenen aus verschiedenen Tagen zu einem Film zusammengefasst usw. Es wird auch viel getrickst.

Amateurfilmchen entsprechen da schon eher der Realität.

Kinder kann man in jedem Alter über Sexualität aufklären. Einem vierjährigen Kind kann man in einem Satz sagen, wo Kinder hzerkommen, einem zehnjährigen Kind schon etwas mehr usw. also dem Alter angepasst.

Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Und wer mit 14 noch Jungfrau ist, ist auch nicht mehr ganz normal. So ist leider das Gesellschaftsbild. Ich sage: Jeder muss für sich entscheiden, was für einen gut ist und was nicht. Ich schaue keine Pornos, sondern nur Amateurfilmchen, weil die realitätsnäher sind. Pornos können aber auch ein Suchtverhalten auslösen. Immer weiter, tiefer, höher... Man muss vernünftige Grenzen setzen und dort aufhören, wo es medizinisch bedenklich ist. Hierfür gibt es jedoch keine Normen, denn jeder ist anderst. Manche Menschen vertragen es psychisch nicht, mit einem Mann Analverkenr zu haben, andere wiederum tun extreme Dinge, weil sie sonst keine Befriedigung finden. Hier jedoch ist meiner Ansicht nach bereits die Gefahrenzone erreicht.

Kontrollieren kann man nicht, wer Pornoseiten besucht und wer nicht. Wie soll das funktionieren?

D~asHJens


...wer mit 14 noch Jungfrau ist, ist auch nicht mehr ganz normal. So ist leider das Gesellschaftsbild...

So ist das Gesellschaftsbild, aber nicht unbedingt der Alltag der Jugend. Ich habe nicht das Gefühl, das der Zugang zu Pornografie die Jugend versaut hätte. Auch in meiner Jugend, bin 69er Baujahr, hatten viele Mädchen mit 14 ihr erstes mal hinter sich. Was meine Schulklasse angeht, kann ich sagen das es von 13 Mädchen 3 waren. Der größte Teil war 15 und nur 2 waren "Spätzünder". Auch extreme gabs... eine Klasse unter mir bekam ein Mädchen kurz vor der Jugendweihe ihr erstes Kind.

Nun, wenn ich heutige Statistiken verfolge, hat sich da nicht viel geändert.

Und was die Vorstellungen von Sexualität angeht, so gilt dies genauso. Auch ohne Pornos waren die Jungs meiner Generation der Auffassung, mit nem großen Schniedel sei man der Held. Auch konnten diese nicht verstehen, wenn Frau durch einfache Penetration ( schön hart, versteht sich ) nicht zum Orgasmus kam... (ich erinnere mich noch gut an diverse Kumpelgespräche ... " die ist bestimmt frigiede" ... oder so)

Auch Schamlippen waren ein Thema. Gut, kein Gesprächsthema... Aber auch die Mädchen und Jungs meiner Generation waren über große Schamlippen erstaunt ... die Männer erstaunt, die Mädchen entsetzt... Meine Freundin fand ihren Intimbereich auch völlig entartet ... so, daß sie lange brauchte, mich einen Blick darauf werfen zu lassen. Auch schämte sie sich ihrer kleinen Brüste. Warum ? Porno wars jedenfalls nicht. Sowas hatten wir (wir jedenfalls) nie gesehen.

Und nochetwas... Ich bin bekennender Pornogucker :|N Aber diese Ansicht, alles sei so "Hochglanz" kann ich nicht wirklich teilen. Da gabs sicher mal ne Zeit, in der es mal so war. Doch im Internet bekommt man heute echte Gemischtkost. Da können Schamlippen noch Schamlippen sein und Brüste der Gravitation folgen. Von daher könnte man ja fast behaupten, Pornos seien echte Aufklärung. Das Biobuch jedenfalls spricht auch heute noch sehr seriös von den "...inneren Schamlippen, die normalerweise von den großen, aüßeren verdeckt sind..." Donnerwetter, wer verklärt da mehr?

Und zu guter letzt ... Pornos werden nicht produziert, um deren Konsumenten zu verstrahlen. Vielmehr illustrieren sie deren vorhandene Phantasien. Das der Mensch von Natur aus ein Ferkel ist, dagegen ist kein Kraut gewachsen... nicht einmal die heilige Inquisition. Es wird im Zusammenhang mit Sex perse über Jugendschutz diskutiert. Wovor eigendlich? In den Tagesnachrichten werden Bilder gezeigt, in denen Bomben in Kriegsgebieten fallen, Menschen getötet verstümmelt und entwürdigt werden... und das zur Abendbrotzeit... Wie will man denn das den Kleinen erklären ? Es gibt Menschen, die töten, weil sie gute Ziele verfolgen? Klar doch, dann bitte auch die Definition dazuliefern, was Kolateralschäden sind... Sorry, ist ein anderes Thema.

Ebenso finde ich es überzogen, zu meinen, pornografische Inhalte könnten Kindern ernsthafte Schäden zufügen. Kinder, meint Personen vor der Pubertät, interessiert soetwas nicht im geringsten. Sie finden das eher abstoßend und würden soetwas nicht freiwillig anschauen. Möglich aus Neugierde. Aber nicht mit Assoziationen zur eigenen, sowieso noch nicht geschlechtsbezogenen Sexualität. Irgendwie klingt dies ganze Geschrei einfach nur nach Angst, die "Kleinen" nicht mehr lange genug vorm Sex fernhalten zu können. Bienchen und Blumen kaufen die einem nicht mehr ab... und dabei waren sie doch eben noch so süß und unschuldig. Unschuldig ? An was? Woran ist Sex Schuld ? Die wahren Debakel der Menschheit gründeten doch wohl mehr auf Habgier als auf Wollust... Irgendwie klingt es oft danach, als schämten sich die Erwachsenen selbst für ihre Gelüste.

Ich für meinen Teil glaube fest daran, daß die Natur uns,zumindest in dieser Hinsicht, mit guten Instinkten ausgestattet hat und wir, und auch unsere Nachkommen, den für uns passenden Partner finden, mit ihm einvernehmlichen, vieleicht auch schmutzigen Sex haben, woraus wiederum lebens- und sexbejaende Töchter und Söhne entstehen.

Dba#sJejns


Ach ja... kleiner Zusatz! Sind Pornos frauenfeindlich ? Sehe ich nicht so. Im allgemeinen sind dort Frauen dargestellst, die den Mann mit eindeutigen Posen antörnen... sowohl den jenigen im Film als auch jenen jenseits der Mattscheibe. So kann doch kaum ein Zweifel daran entstehen, daß wir Männer die Opfer sind und nicht die Frauen ... Ja, und wir sind auch gern das Opfer, wenn man sich dieses Bildes bedienen mag ...

AKmYitaa


Veilleicht sollte man mal Filme für Frauen machen: Hausfrauen mit Topmänner

Gibt es doch schon: "Frauenpornos"... siehe Petra Joy etc.

Allerdings gibt es genug Frauen, die das keineswegs antörnt. Mich eingeschlossen.

1 toX3


Ich bezog mich dabei auf

wenn eine Frau Probleme damit hat, wenn die Modells zu perfekt sind, dann wäre so ein Amateurporno bzw. ein Profiporno mit durchschnittlichen Menschen vielleicht eine Alternative.

Dass du mit Pornos keine Probleme hast und deine Pornos nach anderen Kriterien wählst, weiß ich doch ]:D Aber dein Lieblingsdarsteller ist auch nicht gerade der BBB-Typ ;-D

I,ltixs


Kontroverses, immerwieder auftauchendes Thema hier, die Pornos...

Ich kann sagen, bin ein Kind der "Generation Porno".

Meinen ersten richtigen Porno sah ich mit 12Jahren, hatte ihn bei den Videos meines großen Bruder gefunden und fand es wahnsinnig aufregend, sowas hatte ich noch nie gesehen, es war echt klasse!

So mit 13 Jahren (ca. 1996) fing das an, dass halt irgendein Vater von nem guten Kumpel eine riesengroße Pornosammlung im Kellerschrankk hatte. Wirklich hunderte, damals noch VHS mit Hardcorestreifen der 70er bis ganz aktuellen. War also wirklich ein Sammler und Pornoliebhaber. So schaute man diese Pornos erst mit den Kumpels an, wir verliehen sie später auf dem Schulhof unter den Klassenkameraden usw.

Kurzum schauten wir Jungs eigentl. immer Pornos zum Spaß und natürlich zur Selbstbefriedigung. Man unterhielt sich angeregt über die einzelnen Streifen, die darin vorkommenden Frauen und Praktiken.

Analsex und Fisting, je nach Geschmack, waren im Freundeskreis so die angesagtesten Sachen damals.

Kurzum: Ich wurde also definitiv von Pornos praktisch aufgeklärt.

Aber es war nie ein Problem für mich, dabei den Bezug zur Realität zu verlieren. Ich wusste schon immer, dass nicht jede Frau so ist wie in den Streifen und das man als Mann gegenüber den Mädels zärtlich und einfühlsam sein sollte. So erlebte und gestaltete man auch seine ersten realen sexuellen Erfahrungen. Das waren keine Gangbangs mit der willigen Dreilochstute sondern ganz normal über Petting bis hin zum ersten Mal in der Missionarsstellung.

Klar steht man schon auf solche Art Sex, wie er in Pornos ist. Aber welcher Mann tut das nicht?

Aber wenn man weiß, wie die Filme einzuordnen sind, können sie auch wirklich ein guter "Türöffner" für ein tolles Sexualleben sein.

Ich schaue mittlerweile, jetzt mit 28, immernoch gern mal nen schönen Porno und ja, es gibt auch Frauen, mit denen man sich sowas gut zusammen anschauen kann und welche es auch erregend finden.

L,ordC;hestxer


Ich gebe zu, dass ich durchaus sehr gerne mal Pornos schaue.

Aber ich denke, dass der Eröffner dieses Fadens durchaus ein paar Punkte anspricht, die nicht ganz von der Hand zu weisen sind.

Pornos vermitteln nicht die Realität. Klar.

Aber ich denke ebenfalls, dass nicht alle das so realisieren, wie es wünschenswert ist.

Wenn man unreflektiert sich Pornos anschaut, dann bekommt man doch zwangsweise den Eindruck, dass Frauen 24 Stunden dauergeil sind und man nur mit seinem mindestens 20cm großen Schwengel winken muss, damit Frauen sabbernd auf einen zugekrochen kommen und darum betteln, endlich rangenommen zu werden.

Das Sex aber ein wenig mehr darstellt bleibt außer acht.

Nachvollziehbar, denn niemand will ja schließlich in dem Film das Buhlen, Essengehen, Rosenkaufen, Baggern sehen. Da kann man dann auch Rosamunde-Pilcher-Filme sich anschauen. ]:D

Pornos sind Filme, wie andere auch. Aber ich bin auch der Meinung, dass ein gewisses Alter schlicht sein muss, um auch die Sachen realistisch betrachten zu können.

Auch ich habe weit vor meinem 18. Geburtstag Pornos gesehen. Aber ich habe auch das Gefühl, dass die Filme immer härter werden. Während in den 80er Jahren Analverkehr noch eine Seltenheit war (Danke für großartige Filme Ginger Lynn und Jeannie Pepper :-D) so muss doch heute jede 18-jährige Darstellerin in Pornos das mitmachen.

Und manchmal stelle ich mir wirklich die Frage, ob die das soooooo gerne machen.

Das ist also schon Standard.

Aber ich sehe auch das Problem, der praktischen Umsetzbarkeit wenn es um Kontrollen geht. Was immer jemand haben will, wird er auch bekommen. Sei es mit Hindernissen oder ohne.

Man bekommt Waffen, Drogen, Hehlerware und halt auch Pornos.

Manche Dinge leichter. Manche schwieriger. Und Pornos im Netz zu bekommen ist gar kein Problem. Manchmal könnte man meinen, das gesamte Netz besteht ausschließlich aus Porno.

Gleichwohl erachte ich es als sinnvoll, Kontrollen zu haben. Weltweite sind allerdings unrealistisch. Verbote sowieso.

Man hat schon Alkohol, Prostitution, auch Pornos und alles mögliche andere verboten. Was hat es gebracht?

Richtig! Nichts!!! Man schafft nur zusätzliche Kriminalität.

Der Sexualtrieb des Menschen ist nun einmal einer der stärksten überhaupt.

Zusammenfassend: Ich denke, viele Punkte von nervliches wrack sind grundsätzlich nachvollziehbar.

Ein gut funktionierender Jugendschutz ist auch nicht zu verachten. Wobei ich sehr offen wäre, ob nun 18 Jahre tatsächlich festgeschrieben sein muss.

Aber auch der Gedanke, dass Pornos mit der Realität nur wenig gemeinsam haben (so wie "Stirb langsam" auch) sollte man nie außer acht lassen und bezweifel, dass das alle machen.

Gleichwohl. Pornographie hat es immer gegeben und wird es immer geben.

BBenKrenobxi


Aber auch der Gedanke, dass Pornos mit der Realität nur wenig gemeinsam haben (so wie "Stirb langsam" auch) sollte man nie außer acht lassen und bezweifel, dass das alle machen.

Das sind dann aber die Vögel, die eh ein geringes Realitätsbewusstsein haben und sich auch schnell von allen anderen Medien beeinflussen lassen. So, wie man heute gerne über Pornos wettert, war es früher genau so mit Killerspielen und Horrorfilmen – man versuchte sie zu verbieten, teils erfolgreich zensiert. Vor einigen Jahren haben mal Kids in den USA ein paar andere Gleichaltrige fast krankenhausreif geschlagen. Das Problem war schnell gefunden: die hatten sich zuvor "Fightclub" angeguckt. ;-D %-|

Wenn solche Medien tatsächlich gefährlich wären, wieso flippen dann immer nur Einzelne aus?

Bin gespannt, welches "gefährliche Zeug" in naher Zukunft auf den Markt kommen wird, das man unbedingt verbieten muss. ]:D

f-isnesftbakCery


Das Leben ist nunmal nicht nur Sonnenschein: Drogen, Sex, Pornos etc – das alles gehört meiner Meinung nach eben zu unserer heutige Gesellschaft (ob das jetzt gut oder schlecht ist sie mal dahingestellt) – auch wenn Themen wie diese häufig gerne als Tabuthema gelten oder eben einfach nicht angesprochen werden dürfen. Da diese Themen im heutigen Leben aber einfach fest verankert sind, sollte man seine Kinder eben auch ein bisschen drauf vorbereiten, offen mit diesen Themen umgehen (ich meine jetzt nicht dem 9-jährigen die Welt der Pornos zu erklärn :)), damit die Kinder einen "guten" Umgang damit lernen...ich persönlich finde es auch etwas erschreckend, dass man manche Seiten "einfach so" betreten kann (und da die Kiz offensichtlich immer frühreifer sind, kann das schon mit 8 Jahren der Fall sein(was ich auch nicht gut finde, aber man kann es nicht vermeiden)) oder sich manche Seiten einfach nebenher aufbauen und so kleine Kinder verstören können (wie es bei meinem Bruder der Fall war) – eine kinderfreundliche Veränderung finde ich deshalb schon auch wünschenswert. Allerdings kann der Staat (laut Medienpsychologe XY) das ganze nur sehr schwer oder begrenzt kontrollieren, weil das Net und damit auch die Porno-server ihren Sitz im Ausland haben und der deutsche Staat die Server im Ausland nicht kontrollieren kann – oder so :) (PC-Freaks können gern korrigieren :))

Ich bin schon immer ein wenig hin- und hergerissen:

zu jung, um Pornos zu schauen vs. aber sie werden eben immer früher pupertierend und da lässt sich das nicht vermeiden, Sexualität hat heutzutage auch einfach einen andren Stellenwert

zu hart/zu viel Sex im Fernseher/Kino... vs. aber das ist die Welt, so war die Entwicklung

Pornos: sind doch nur Pornos, daran ist nix schlimm vs. aber für Kinder!??, die stumpfen ab, sie verbreiten ja mit das Bild von der perfekten Frau und dem geilsten Mann...

Ich glaube, man kann das Kind nur so gut es geht auf die Welt vorbereiten (dabei muss man sich eben an der heutigen Welt und nicht an der vor 30 Jahren orientieren) und es ordentlich mit Werten etc ausstatten(was ja auch der Sinn einer Erziehung ist :)), damit es a) den Umgang mit solchen Sachen erlernt (damit meine ich 1. den Konsum und 2. die psychische Verarbeitung) und b) selbst entscheinden und auch dazu stehen kann.

Ich persönlich trinke nicht, weil es mir nicht schmeckt, rauche nicht, weil ich einfach kein Verlangen dannach habe und habe auch noch nie gekifft, weil ich junge Leute kenne, die darauf hängen geblieben sind und jetzt mit Schizophrenie in irgendwelchen Einrichtungen leben müssen. Das klingt prüde, das bekommt man auch oft zu hören und es gibt nur selten jemand, der sagt: Find ich gut! Dem muss man erst mal standhalten!

Andererseits habe ich auch nichts gegen meine Mitmenschen, die irgendwas konsumieren, solange sie es kontrolliert und bewusst machen und vor allem darüber Bescheid wissen, damit sie nicht irgendwann irgendwelche Folgen zu spüren bekommen, von denen sie möglicherweise gar nichts wussten (nennt man dann vll auch ne bewusste Entscheidung für etwas)

So ist es denke ich auch mit Pornos. Ich schau keine Pornos. Und da komme ich zu dem letzten "vs." oben: Ich finde, es stumpft ab ( kommt wahrscheinlich auf die Person an).

Mein Freund schaut Pornos, seit er ca. 9 jahre alt ist. Dann war er jahrelang mit seiner Exfreundin zusammen und hat auch diese Jahre fleißig mit Pornosgucken verbracht. Über das Sexleben bei den 2 weiß ich, dass es sehr lau war bzw. sie irgendwann gar keinen Sex mehr hatten (auch wenn ich nicht weiß, wie die Freundin das ausgehalten hat :)). Als ich mit ihm zusammengekommen bin, war es wie im Paradis :) Sex so oft es ging – das ging 3 Monate, dann lief so gut wie nix mehr. Wir sind mittlerweile 2,5 Jahre zusammen, er liebt mich über alles, das weiß ich und merke ich auch, aber es kommt einfach nur noch selten zum Sex (wir arbeiten daran:))! Entweder ist er zu faul, zu müde oder einfach zu sehr mit sich selbst beschäftigt (depressive Neigung)...

Sex und Liebe sind getrennt, Sex hat für ihn nichts mit Zuneigung, mit Sehnsucht – überhaupt mit irgendwelchen Gefühlen zu tun. Er sagt, Sex hat für ihn eher etwas tierisches...danke Pornos!! :( Ich habs selbst versucht (da ich seine Ansicht ja verstehen möchte) und habe mir eine Zeit lang ständig Pornos reingezogen und ich muss sagen: Die Orgasmen dabei waren alles andre als gut und kurz, wenns überhaupt dazu kam. Ich kann zwar nachempfinden, dass man sie antörnend finden kann, aber das wars auch schon (als Frau :), die ja eher der Luststeigerung nacheifert, um zum Orgasmus zu kommen und nicht wie der mann einfach nur abschießen will :)). Dieses "tierisch" konnte ich dannach jedenfalls sehr gut nachvollziehen und die Lust hat es mir auch geraubt.

Vielleicht habe ich sie mir auch nur in der Masse angeguckt, um mir etwas "abzugucken", um möglichst porno-gemäß Sex haben zu können, um meinem Freund so einen Gefallen tun zu können....aber das ging nach hinten los. Ich habe eigentlich nur noch Kälte gespürt und gleichzeitig, wie die warme Liebe aus meinem Körper flieht. Also habe ich es ganz schnell wieder gelassen. Ich verstehe meinen Freund jetzt ein bisschen besser und wir suchen eine Lösung. Weil:

Ausnahmsweise bin ich als Frau diejenige, die keinen/wenig Sex kriegt! Und aus Gesprächen/eigenen Tests :) ... behaupte ich zum guten Schluss: Dank dem übermäßigen (Was ist für Jungs eigentlich übermäßig und wieviel Pornokonsum ist "normal"?) Pornokonsum!!!!

(Selbstverständlich bin ich mir bewusst, dass alles Pro und Contra hat und jede Person anders mit Dingn wie Pornos umgehen kann, diese anders auf Individuen wirken etcetc)

frinesdtbaAkerxy


Um noch hinzuzufügen: Ich denkde, es geht darum, den richtigen Grad (der wahrscheinlich aufgrund der Menschvielfalt eh nicht erreicht werden kann) zwischen Kinder-/Jugendschutz und Realität (die immer subjektiv ist) zu finden...die Eltern spielen zwar denke ich die wichtigste Rolle, aber allmächtig sind die auch nicht. Und sich an der Masse an Möglichkeiten, wie man sein Kind erziehen kann, das richte auszuwählen, wird eh immer schwerer. Da sind Pornos leider nur ein kleiner Teil der Dinge, die den Eltern die Erziehung noch komplexer macht...

D\er? Geist +des W9aldeKs


Muss BenKenobi da mal Recht geben. Leute, die aufgrund verminderter Reflexionsfähigkeit (zum Beispiel Leute aus der "Unterschicht", Hauptschüler, etc.) nur eingeschränkt dazu in der Lage sind, hinsichtlich extremerer Filmen jeglicher Art zwischen Fiktion (und nichts Anderes sind Pornos ja im Prinzip) und Realität zu unterscheiden, wird und hat es immer schon gegeben, genau wie die besorgten Moralapostel, die sie und die heutige Jugend gleich noch mit vor dem Konsum dieser "bösen" Filme zu schützen versucht haben. Früher waren das Action- und Horrorfilme, heute sind es eben als aktuelles gesellschaftliches Phänomen Pornos.

Das Ding ist, man KANN solche Leute imho gar nicht ausreichend und dauerhaft davor schützen, sich längerfristig in irgendwelchen falschen Vorstellungen, wie gewisse Dinge zu laufen haben, zu verlieren. Und vor allem sollte man das nicht tun, indem man zu diesem Zweck vorsorglich direkt die gesamte Gesellschaft in Watte packt, weil es ja immer ein paar arme Hotties geben könnte, die manche Dinge in den falschen Hals kriegen könnten. Das ist einfach eine Sache von mangelnder Reflexionsfähigkeit bzw. geistiger Reife und die sind und waren innerhalb der Gesellschaft nun mal immer schon unterschiedlich verteilt.

Ich finde es irgendwie auch teilweise schade, wie wenig Vertrauen manche Menschen a) in die natürlichen Selbstregulierungskräfte unserer Gesellschaft und b) in das Auffassungsvermögen unserer Jugend haben. Ein uraltes und emotional nun mal etwas "aufwühlenderes" Phänomen wie Pornos findet im Zuge bestimmter gesellschaftlicher Entwicklungen plötzlich auf breiterer Basis mehr Akzeptanz und Verbreitung und schon kommen alle möglichen moralische Bedenkenträger von eigenen Gnaden aus ihren Studierstübchen gekrochen, um unsere arme, ach so labile Jugend vor den Fallstricken und Verlockungen dieser Filme zu schützen und von einer "Generation Porno" zu schwadronieren. Goddamned, anstatt direkt wieder mit der Zensur- und Verbotskeule zu wedeln, wäre es doch weitaus sinnvoller, die Jugend umfassend über Pornos und deren Inhalte aufzuklären oder auch mal einfach davon auszugehen, dass das Gros der Kids schon genug Grips haben dürfte, um selber dahinter zu kommen, dass Pornos nun mal nicht die Realtiät abbilden.

Ich habe vor einiger Zeit mal einen Tageskurs bei der VHS zum Thema Sexualpädagogik gemacht und wir hatten uns da im Plenum auch mal mit den Sozialarbeitern/-pädagogen über besagte "Generation Porno" unterhalten. Und deren Statement dazu war, dass sich trotz des mittlerweile erheblich leichteren Zugangs zu Pornos an den Problemen und Erfahrungen der Jugendlichen kaum was geändert hat. Denn - Pornos und deren Praktiken hin oder her - daran, wie Jugendliche ihre eigene Sexualität, ihre ersten intimen Erlebnisse und auch ihr erstes Mal empfinden, hat sich durch die Pornos nichts geändert. Denn kaum ein Porno schafft es längerfristig, der eigenen Realität stand zu halten, in der nun mal nicht jeder Mann einen 20 cm-Schwengel hat, nicht 15 Minuten am Stück in zig Stellungen am poppen ist und auch die Frau/das Mädchen nicht unbedingt auf Cumshots ins Gesicht, Gangbangs und Analsex steht.

Ach ja, und was die zunehmende Darstellung von Analsex in Pornos angeht, so sei gesagt, dass statistisch gesehen rund 30 bis 40 Prozent aller Hetero-Paare (und - entgegen des Klischees, dass alle Schwule auf Analsex stehen - auch lediglich derselbe Prozentsatz an homosexuellen Pärchen) Erfahrung mit Analverkehr hat und diesen öfter mal ins Liebespiel einbaut. Und bei einem solchen Prozentsatz kann man meiner Meinung nach eigentlich nicht mehr von Analsex als "special interest"-Praktik sprechen.

Ich glaube außerdem - aber das ist nur meine persönliche Theorie - dass die besondere Begeisterung für anale Praktiken auch mit ein spezifisch deutsches Phänomen. Wir fluchen im Gegensatz zu den Amis ("Fuck", Motherfucker") oder den Südländern ("[Bitte Verunglimpfung der Mutter des Anderen hier einfügen]") eher in skatologischen Ausdrücken ("Scheiße", "beschissen", Kacke"), wir haben als Volk teilweise eher Tugenden wie Ordnungssinn, Pünktlichkeit, Diszipliniertheit, die good ol' Freud eher de "analen Charakter" zuordnen würde, Deutschland gilt als Produzent der härtesten Fäkalpornos - da passt unsere Begeisterung für Analsex doch voll ins Bild ;-D.

nqerv}lich7es wxrack


Danke für die vielfältigen Antworten.

Ich muss sagen, dass ich beim Verfassen dieses Threads auf 180 war und die Realität auf jeden Fall etwas verkannt habe. Verbote sind nicht zu realiseren und aus von euch genannten Gründen wahrscheinlich nicht mal sinnvoll. Eine frühere und andere Sexualaufklärung wäre aber doch in jedem Fall eine Idee.

Trotzdem bleibt das angesprochene Problem. Da stimmen mir ja auch einige User zu. Ich habe genug soziologische und psychologische Studien zu dem Thema gelesen um sagen zu können, dass Sexualität von der heutigen Jugend wirklich anders wahrgenommen wird. Wie immer gibt es Extreme und absolute Ausnahmen.

Wer aber wirklich besagte "Generation Porno" abstreitet und verkennt, dass durch Internet und freie Pornoseiten, Multimediahandys etc. Pornos in jeglicher Form leichter zugänglich sind und weit früher konsumiert werden als in früheren Zeiten, macht sich etwas vor.

Ebenso klar ist ja wohl, dass der frühe Konsum von Filmen nachhaltigen Einflüss auf die Psyche und Sexualität hat. Wie geht wohl eine Kinderseele mit Filmen die Vergewaltigungen zeigen oder harmloser aber nicht gerade schön anzusehende Praktiken À la "two girls one cup" um?

Abm$itxa


... verkennt, dass durch Internet und freie Pornoseiten, Multimediahandys etc. Pornos in jeglicher Form leichter zugänglich sind und weit früher konsumiert werden als in früheren Zeiten, macht sich etwas vor.

Das streitet sicher niemand ab.

Ebenso klar ist ja wohl, dass der frühe Konsum von Filmen nachhaltigen Einflüss auf die Psyche und Sexualität hat.

Dem stimme ich aber nicht zwangsläufig zu. Es kann auch anders kommen. Liegt mit Sicherheit auch viel an den Eltern, was die Kids dann aus den Erfahrungen mit den Medien machen.

Rdob6x2


Pornos sind teufelswerk, zerstören die Jugend, gehören verboten!

Hallo

ich stimme dir in vielen Dingen zu und denke jugendliche brauchen diese Art von Pornos (ich glaube andere gibt es nicht mehr) nicht. Ich glaube aber auch, das sie Pornos sehen, kann man nicht verhindern, werden diese Seiten gesperrt, bekommen sie garantiert aus anderen Quellen Zugang. Was verboten ist, macht so richtig Spaß.

Der Schaden der bei jugendlichen durch Pornos entsteht, hält sich meiner Meinung nach aber in Grenzen.

Bei mir und fast allen meiner Altersgenossen war es vor vielen Jahren so, das man sich mal diese scharfen Fotos anschaute (damals gab es nur Fotos), aber dann im Moment wo man Beziehungen zum anderen Geschlecht hatte, diese gesehenen Praktiken zwar nicht vergessen waren, aber vollkommen in den Hintergrung rückten.

Es liegt ebenfalls in der Sache, das jugendliche, die noch nicht Geschlechtsreif sind, sich überhaupt nicht für Sexualität interessieren, also so bis 12- 13 Jahre, ab 18 sind sie volljährig, es handelt sich also in erster Linie um die Altersgruppe von 12-18 Jahren, die betroffen sein könnten, also in der Lebensphase wo man die ersten zarten Liebeserfahrungen macht, hier ist ja wie schon gesagt dann wenig Platz für Pornofantasien.

Natürlich gibt es eine größere Menge von jugendlichen die durch die einseitige verfälschte oft abstoßende Darstellung des Liebesaktes gefährdet sind, ich denke aber dieser Gefährdung sind noch viel mehr Erwachsene gleichermaßen ausgesetzt.

Viel schlimmer für mich ist die Darstellung von Gewalt, wo ständig Menschen getötet werden, die in noch größeren Mengen konsumiert wird.

Und letztendlich sehe ich eine große Gefährdung von jugendlichen und Erwachsenen, wenn sie zu Millionen vor dem Fernseher sitzen und sich solch hirnrissige Sendungen wie z.B. DsdS ansehen (ich zietiere hier immer diese Sendung, weil ich sie mir als einzigste von diesem ganzem Schwachsinn, mal so für 10 Minuten angesehen habe damit ich mitreden kann und noch etwas, ich halte Dieter Bohlen für einen schlauen Menschen).

Wenn schon verbieten, bitte die alle gleich mit verbieten und zwar für jugendliche und Erwachsene zwischen 6 und 95.

Mit diesem Vergleich wollte ich sagen, das ich das Hauptproblem in unserer Gesellschaft sehe, die sich für mich nicht vor, sondern in vielen Teilen zurückentwickelt.

Diese ganze Entwicklung kann man nicht mit ein paar Sätzen hier im Forum klären, dazu ist das Thema viel zu Komplex.

Ich kann hier nur ein Paar Beispiele aufführen, die aber alle verkettet sind, auch die Sexualität gehört dazu.

Wobei ich anmerken möchte, in der Sexualität hat sich die Gesellschaft insgesamt gesehen nach vorn entwickelt indem die Verbote zum großen Teil aufgehoben wurden, das konnte aber nur passieren weil die Sexualität als Grundbedürfnis des Menschen anerkannt wurde und viele Menschen dafür gekämpft haben, nicht aus kommerziellem interesse sondern aus menschlichem.

Ganz im Gegensatz dazu die Pornoproduktion, sie war schon immer kommerziel, aber vor 40 Jahren gab es (ich glaube es, kann aber daneben liegen) häufiger Produzenten, die zwar schon einen Ablauf der Geschehnisse vorgaben, dann aber den Darstellern mehr Freiraum für ihr Spielen ließen, so sieht es jedenfalls auf einigen alten Filmausschnitten aus, die ich sah.

Heute dagegen ist jeder Millimeter Film vorgegeben, das Aussehen der Darsteller, fast immer noch durch vollkommenes Rasieren der Körperhaare, auf die primären Geschlechtsteile fixiert. Der Ablauf dagegen ist fast immer sehr ähnlich, zum großen Teil unwirklich.

Dazu passend später im Supermarkt die Mogelpackung, die genau auf Augenhöhe liegend von uns unwillkürlich mitgenommen wird.

Hiermit will ich die Gefährlichkeit der heutigen kommerziellen Gesellschaft deutlich machen, der Pornoproduzent, der Verkäufer der die Mogelpackung versteckt, sie sind alle psychologisch geschult und steuern uns, ohne das es den meisten bewußt wird.

Vor vielen Jahren, als es die Anfänge dieser Entwicklung gab, nannten einige vorausschauende Menschen dies, -Konsumterror-.

Heute haben wir ihn, auch in der Pornoproduktion.

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