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Pornos sind Teufelswerk, zerstören die Jugend, gehören verboten

arfr_i


Deine Sicht ist erschreckend totalitär

So ist es. Du kannst die Kids nicht von den Pornos fern halten, ist einfach so. Wer zu schwach ist, muss sich halt später Hilfe holen, wenn es ohne nicht geht... Aber dass die es nicht wert sind, das behaupte ich nicht. Jeder hat heute jede Hilfe im Angebot bei Bedarf, das sah vor sagen wir 20 Jahren noch anders aus.

Bitte nicht falsch verstehen. Deine Aussage:

Es besteht ein Unterschied zwischen sexuell erfahrenen Paaren die so etwas praktizieren und einem Kind, das sich solche Videos anschaut.

ist nurmehr eine Bestätigung meiner Aussage. Es geht nicht um die Praxis, sondern um das Angucken, also quasi die Theorie in Bild und Ton. Wer gesehene Dinge ablehnt, wird dies im Kindesalter genau so tun, wie als Erwachsener und (hoffentlich) abschalten.

Soodoesnxe


schaut Euch doch mal die Pornografie von vor 30 J. an und vergleicht die mit der von Heute? Gibts da etwa eine Entwicklung? Das Angebot wird ständig erweitert und verschärft und somit "Benutzerfreundlicher". In Wirklichkeit wird der Betrachter geformt und da hilft auch kein Selbstbewusstsein oder Bildung.

Erregung und Befriedigung wird im Gehirn an 2 verschiedenen Lustsystemen gesteuert. Durch die enorme Erregung beim Pornokonsum und die ausbleibende Befriedigung, entwickelt unser Gehirn neue Gehirnkarten (N.Doidge), die auf Videos und Bildern basieren. Nicht weiter schlimm? Die eigene Sexualität wird fremdbestimmt, man tauscht seine alte (zunächst nur die Sexualität :-)) gegen eine die man zufällig irgendwo im Netzt findet und speichert das dann sauber in der Birne ab.

Das ist natürlich nur in EINZELFÄLLEN so! Kann man aus der geringen Verbreitung solcher Seiten ableiten ;-D

tZranscexnd


Wieso fehlt denn die Befriedigung? Ich persönlich finde die sehr befriedigend, sonst würde ich sicher keine anschauen, nur wegen der Story überzeugen die nämlich nicht so. ;-)

S_od*esn%e


@ transcend

Befriedigung erfährt man durch körperliche Nähe zu und sexuellen Austausch mit einem Partner.

Es macht einen Unterschied sich z.B. ein leckeres Essen zu wünschen bzw. vorzustellen oder tatsächlich eines zu essen. Ja, das ist ist ein sehr passender Vergleich :-) Erregung (Vorfreude) und Befriedigung sind 2 paar Schuhe und werden im Gehirn an verschiedenen Stellen getragen.

(ich guttenberge hier schamlos aus "Neustart im Kopf" von N.Doidge)

KPle9inelr grünier H:ase


Du kannst die Kids nicht von den Pornos fern halten, ist einfach so

Über kurz oder lang, ja. Die entscheidende Frage ist jedoch wie man damit umgeht:

- Thema totschweigen und hoffen dass das Kind selbst weiß was richtig und falsch ist.

- Trotz "man kann sie nicht ewig fern halten" so gut wie es geht das Kind von sowas fern halten.

- Das Kind "aufklären". Und damit mein ich nichtnur Dinge wie "Sex an sich" sondern auch Pornos. Dem Kind klar machen dass diese Filme im Endeffekt genau das sind: Filme, zu einem großteil nicht echt wie quasi jeder andere Film auch.

Ich finde letzteres am besten. Einige kennen diese Aussage vllt schon von mir, aber ich finde gerade das ist einer mit der Hauptgründe warum Pornos, wenn überhaupt, derart Einfluss nehmen können: Fehlende Aufklärung. Mal im ernst, selbst in "krassen" Familien würde ich drauf wetten dass die Eltern mehr Einfluss auf ein Kind haben als ein paar Pornos. Und wenn das Kind richtig aufgeklärt wird und die Eltern nicht mit einem Bienchen-Blümchen Mist ankommen während sie gleichzeitig sämtliche "unsittlichen Details" totschweigen, dann ist es klar das ein leichter zu beeinflussendes Kind sich an anderen Dingen orientiert.

Aber wie gesagt, eben nur wenn die Eltern nicht die benötigte Aufklärung aufbringen.

tcra!nscexnd


Befriedigung erfährt man durch körperliche Nähe zu und sexuellen Austausch mit einem Partner.

Es macht einen Unterschied sich z.B. ein leckeres Essen zu wünschen bzw. vorzustellen oder tatsächlich eines zu essen. Ja, das ist ist ein sehr passender Vergleich Erregung (Vorfreude) und Befriedigung sind 2 paar Schuhe und werden im Gehirn an verschiedenen Stellen getragen.

Da sehe ich aber einen kleinen Denkfehler: entweder du vergleichst fair, dann haben wir auf der einen Seite Erregung (Pornokonsum oder Erregung z. B. durch Worte des Partners) und auf der anderen Seite Befriedigung (körperliche Befriedigung durch Masturbation oder körperliche Befriedigung durch Geschlechtsverkehr); oder aber du siehst Befriedigung mehr als etwas ganzheitliches im Sinne einer Beziehung, dann darfst du aber Pornos nicht als Beispiel aufführen, denn die erklärte Absicht von Pornos ist es, den Zuschauer zu erregen (es gibt sicher auch Filme, wo Sex als das dargestellt wird, was du angeführt hast, aber um die geht es hier ja nicht wirklich und die haben sich auch kaum verändert). Und in diesem Fall haben wir Mischformen (Partner schauen sich alleine oder zu zweit Pornos an und haben dann Sex) noch gar nicht beachtet.

S*odeJsnxe


Da sehe ich aber einen kleinen Denkfehler: entweder du vergleichst fair, dann haben wir auf der einen Seite Erregung (Pornokonsum oder Erregung z. B. durch Worte des Partners) und auf der anderen Seite Befriedigung (körperliche Befriedigung durch Masturbation oder körperliche Befriedigung durch Geschlechtsverkehr);

Das ist nicht mein Vergleich, er stammt aus der angegebenen Quelle. Btw. hat Masturbation nicht die befriedigende (belohnende) Qualität von Sex. Es ging mir darum die mögliche Suchtgefahr aufzuzeigen, die mit den genannten Veränderungen einher geht.

dann darfst du aber Pornos nicht als Beispiel aufführen, denn die erklärte Absicht von Pornos ist es, den Zuschauer zu erregen

Die Absicht von Pornos ist es für die Hersteller Geld rauszuholen! Der Zuschauer bleibt alleine durch den Pornokonsum unbefriedigt und kann allerlei unangenehme Veränderungen erfahren.

es gibt sicher auch Filme, wo Sex als das dargestellt wird, was du angeführt hast, aber um die geht es hier ja nicht wirklich und die haben sich auch kaum verändert)

Verstehe diese Aussage nicht. Pornos – man beachte wie dieser Begriff in die Umgangsprache Einzug hält – von denen ich sprach sind vielfältig und extrem. Sie verändern sich immer weiter in diese Richtung. Man weiss als Nutzer nicht wo man landet und was einem letztlich im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf verdreht.

Partner schauen sich alleine oder zu zweit Pornos an und haben dann Sex) noch gar nicht beachtet.

Da treten dann meine Probleme sicherlich nicht auf. Allerdings glaube ich dass nur ein kleinerer Prozentsatz zusammen mit dem Partner Pornos guckt.

tzransxcend


Das ist nicht mein Vergleich, er stammt aus der angegebenen Quelle. Btw. hat Masturbation nicht die befriedigende (belohnende) Qualität von Sex. Es ging mir darum die mögliche Suchtgefahr aufzuzeigen, die mit den genannten Veränderungen einher geht.

Du hast ihn aber gebracht, daher habe ich ihn als deinen bezeichnet (jaja, Karl-Theodor ;-) ). Masturbation und Sex zu vergleichen ist sicher schwierig, denn es sind an sich zwei grundlegend unterschiedliche Dinge, und jedes davon kann ausgesprochen gut oder ziemlich mies sein, und das jedes Mal aufs Neue. Und auch generell gibt es Personen, denen das eine mehr als das andere gibt und es gibt Personen, die durch beides gleich viel Befriedigung erfahren. So eine generalisierte Aussage ist in etwa so wertvoll wie "Oralverkehr ist für Frauen viel besser als Vaginalverkehr!".

Die Absicht von Pornos ist es für die Hersteller Geld rauszuholen! Der Zuschauer bleibt alleine durch den Pornokonsum unbefriedigt und kann allerlei unangenehme Veränderungen erfahren.

Ja, das stimmt natürlich, der Hersteller möchte etwas verdienen. Allerdings weiß er, dass das Geld nicht durch ein tolles Drehbuch oder interessante Dialoge reinkommt, sondern die Kundschaft hauptsächlich nackte Tatsachen sehen will. Das allein kannst du ihm aber nicht vorwerfen, denn genauso macht ein Hersteller von Actionfilmen Geld mit Gewalt – es sind einfach verschiedene Filmgenres und unterschiedliche Kundenwünsche.

Dass der Zuschauer unbefriedigt bleibt, mag vielleicht in Einzelfällen so sein (z. B. bei Leuten, die eigentlich gar keine sexuelle Stimulation suchen, sondern ihre eigene Lage oder ihre Probleme in den Film hineinversetzen), das Gros ist es aber denke ich nicht, sonst würde die Pornos kaum noch jemand schauen, wenn man danach wirklich unbefriedigt bliebe. Gerade bei einem solchen Markt, wo es keinen Status zu zeigen und keine öffentlichen Konventionen gibt, konsumiert jeder nur wirklich dann, wenn er auch möchte, und nur das, was ihm auch gefällt.

Verstehe diese Aussage nicht. Pornos – man beachte wie dieser Begriff in die Umgangsprache Einzug hält – von denen ich sprach sind vielfältig und extrem. Sie verändern sich immer weiter in diese Richtung. Man weiss als Nutzer nicht wo man landet und was einem letztlich im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf verdreht.

Damit meinte ich, dass sich Filme mit erotischem Hintergrund, in denen es aber nicht primär um Sex geht, auch bis heute kaum verändert haben. Wer Wert auf mehr als den bloßen Sex legt, wird da sicherlich fündig werden. Dass sich im Gegensatz dazu Pornos der Zeit und den Konsumenten angepasst haben, ist logisch, da sie rein auf Erregung abzielen, und neue Sachen immer aufregender sind als altbekanntes.

Dass sich ein 170 Jahre altes Wort so langsam in der Umgangssprache breitmacht, ist jetzt allerdings nicht besonders aufregend. Schon interessanter ist da die Frage, was genau du denn mit "extrem" meinst: das was du beschreibst, kann man nämlich einmal auf ängstliche Art lesen, zum anderen aber auch als Horizonterweiterung, denn erst durch neue Dinge, die man vorher nicht kannte, bekommt man Lust, neue Praktiken auszuprobieren bzw. merkt, was einem gefällt. Obwohl die Sexualmoral heute viel offener als früher ist, gelten manche Dinge immer noch als Tabu bzw. als unnormal, und Pornos bieten da eine Möglichkeit, eigene Vorlieben zu erforschen.

Da treten dann meine Probleme sicherlich nicht auf. Allerdings glaube ich dass nur ein kleinerer Prozentsatz zusammen mit dem Partner Pornos guckt.

Ob groß oder klein weiß ich nicht, aber das ist ja auch Sache der Paare an sich. Die Frage ist nur, wäre das dann deiner Meinung nach wiederum OK, oder wäre es genauso schlimm wie bei einzelnen Personen?

S#odexsne


Allerdings weiß er, dass das Geld nicht durch ein tolles Drehbuch oder interessante Dialoge reinkommt, sondern die Kundschaft hauptsächlich nackte Tatsachen sehen will.

Der Hersteller ist in Konkurrenz zu anderen und will seine Klientel mit immer erregenderen Filmen locken. Nicht zuletzt weil die Kunden durch Gewöhnung nach immer erregenderen Filmen verlangen.

Das allein kannst du ihm aber nicht vorwerfen, denn genauso macht ein Hersteller von Actionfilmen Geld mit Gewalt – es sind einfach verschiedene Filmgenres und unterschiedliche Kundenwünsche.

Lol Da gibt es augenöffnende Parallelen. Beide Filmarten werden immer extremer natürlich allein um die Wünsche des Zuschauers zu erfüllen.

Dass sich ein 170 Jahre altes Wort so langsam in der Umgangssprache breitmacht, ist jetzt allerdings nicht besonders aufregend.

Pornografie ist heutzutage öffentlich und weitverbreitet. Die Verbreitung kam in den letzten 10-15 J. und sein Einzug in die Umgangssprache, dokumentiert den Einfluss den Pornografie auf unser Leben hat.

...kann man nämlich einmal auf ängstliche Art lesen, zum anderen aber auch als Horizonterweiterung,

Die Einnahme von Suchtmitteln wie Heroin,LSD usw kann man dann auch als Horizonterweiterung sehen.

denn erst durch neue Dinge, die man vorher nicht kannte, bekommt man Lust, neue Praktiken auszuprobieren bzw. merkt, was einem gefällt.Obwohl die Sexualmoral heute viel offener als früher ist, gelten manche Dinge immer noch als Tabu bzw. als unnormal, und Pornos bieten da eine Möglichkeit, eigene Vorlieben zu erforschen.

Ich würde gerne mal wissen wieviele der User Pornos tatsächlich als Anregungsmittel für ihre Partnerschaft nutzen und wieviele dieser User abhängig sind und typisches Suchtverhalten an den Tag legen. Deine "offene Sexualmoral" ist in den Tabubrüchen der Pornoindustrie begründet. Diese Tabus müssen von der Pornoindustrie gebrochen werden, um den Kunden der sich an alte Filme und Bilder gewöhnt hat, bei der Stange :-) zu halten. Mit Letzterer kann es dann im realen Leben Probleme geben.

tKransPcend


Der Hersteller ist in Konkurrenz zu anderen und will seine Klientel mit immer erregenderen Filmen locken. Nicht zuletzt weil die Kunden durch Gewöhnung nach immer erregenderen Filmen verlangen.

Das ist völlig richtig und ein Segen für die Zuschauer (genau wie es sein sollte). Denn kaum ein Hersteller kann es sich heute noch leisten, Rumgenudel mit billigem Dauerstöhnen zu produzieren und zu verkaufen, die Kunden sind mittlerweile viel besseres gewöhnt. Pornos müssen sich heute, wenn sie nicht eine sehr spezielle Nische bedienen, durch höhere Qualität abgrenzen. Das Angebot ist heute so riesig, dass sich kaum noch jemand mit minderwertigen Produktionen abgibt. Die Frau stöhnt wie von einer kaputten Kassette? Der nächste bitte! Der Mann rammelt wie ein wilder und man sieht richtig, dass die Frau schon fast einschläft? Nächster! Dialoge und Hintergrund sind schlimmer als "Warum liegt hier eigentlich Stroh rum?"? Gut für einen Lacher, aber dann doch eher... neee. ;-D

Klar gibt es auch immer Firmen, die voll auf das Schockmoment bauen und immer verrücktere Sachen machen – nur gibts da eine natürliche Grenze, irgendwann kann man den Zuschauer nicht mehr schocken, und ich glaube, diese Grenze ist schon seit den späten 90ern/frühen 2000ern erreicht worden. Seitdem zählt dann eher Qualität: überzeugende Darstellungen, Realismus, Glaubwürdigkeit. Nicht umsonst boomen echte und nachgestellte Amateurszenen in den letzten Jahren so extrem – die Leute haben keine Lust mehr auf höher, schneller, weiter, sondern wollen wieder Realismus (was absolut unabhängig von den gezeigten Praktiken ist).

Pornografie ist heutzutage öffentlich und weitverbreitet. Die Verbreitung kam in den letzten 10-15 J. und sein Einzug in die Umgangssprache, dokumentiert den Einfluss den Pornografie auf unser Leben hat.

Och, 1972 sind die Leute noch scharenweise in normale Kinos gegangen, als Deep Throat mit Linda Lovelace lief, und auch davor und danach wurde das Wort wohl oft gebraucht, nur eben hinter vorgehaltener Hand, weil es ja öffentlich als etwas "Schmutziges" galt.

Die Einnahme von Suchtmitteln wie Heroin,LSD usw kann man dann auch als Horizonterweiterung sehen.

Bei LSD auf jeden Fall, bei Heroin könnte man sich jetzt streiten, aber das soll ja keine Drogendiskussion werden. Nur so viel: nicht jeder Mensch reagiert auf alle Substanzen und Reizmittel gleich, es gibt genauso Leute, die Drogen konsumieren und nicht süchtig sind wie welche, die total abrutschen. Ähnlich ist es mit jeder anderen Sache (z. B. Pornos) – es gibt manche, die werden süchtig und andere, die werdens nicht. Nur dass bei Pornos keine körperliche Komponente existiert, die statistische Gefahr also viel kleiner ist.

Ich würde gerne mal wissen wieviele der User Pornos tatsächlich als Anregungsmittel für ihre Partnerschaft nutzen und wieviele dieser User abhängig sind und typisches Suchtverhalten an den Tag legen.

Ich auch. Gibt aber leider noch keine groß angelegten Studien zu diesem speziellen Thema, glaube ich.

Deine "offene Sexualmoral" ist in den Tabubrüchen der Pornoindustrie begründet. Diese Tabus müssen von der Pornoindustrie gebrochen werden, um den Kunden der sich an alte Filme und Bilder gewöhnt hat, bei der Stange zu halten. Mit Letzterer kann es dann im realen Leben Probleme geb

en.

Man kann das ganze auch anders herum sehen: Pornos bringen Dinge, die für den Konsumenten neu sind. Es liegt dann an ihm, zu entscheiden, was er damit macht. Sofern sie ihm gefallen, kann er entweder die Phantasie an sich genießen oder sie dem Partner vorschlagen. Bei einem verantwortungsvollen Umgang (und ich spreche hier von Erwachsenen!) kann das nur hilfreich sein. Natürlich gibt es auch immer Gegenbeispiele, wo sich dann Paare voneinander entfernen, weil ihre Vorlieben so weit entgegengesetzt liegen; oder wo einer etwas "nachspielen" will, ohne sich vorher ausreichend zu informieren, aber das ist denke ich eine Minderheit.

Aber auch gesellschaftlich öffnen Pornos (wenn auch auf Umwegen). "Neue" Praktiken werden als etwas normales dargestellt (in den letzten Jahren/Jahrzehnten könnte man z. B. Analverkehr als Beispiel aufführen) und somit mit der Zeit gesellschaftsfähig. Es ist nicht mehr "ih, bäh, sowas tut man doch nicht!", sondern einfach eine Spielart unter vielen und gleichberechtigt – der eine mags, der andere nicht, aber fast jeder hats schon mal probiert. Und das ist ziemlich wertvoll, denn vielen Leuten entgehen schöne Gefühle, einfach weil sie die Praktiken nicht kennen oder sich dafür schämen, dass ihnen das gefällt. Und selbst wenn man sie nicht zusammen mit dem Partner umsetzen kann, so hat man dennoch Befriedigung in der eigenen Sexualität, was der Partnerschaft auch zu Gute kommt. Fälle, in denen diese Vorlieben dann das einzig funktionierende werden und die Partnerschaft zerbricht gibt es sicher, allerdings glaube ich nicht, dass die Pornos da der Grund waren – eher, dass sie die Augen geöffnet haben und die Partner sexuell eben nicht kompatibel waren.

S9odlesxne


@ transcend

Du arbeitest nicht zufälligerweise in der betreffenden Branche? ;-D

Das ist völlig richtig und ein Segen für die Zuschauer (genau wie es sein sollte). Denn kaum ein Hersteller kann es sich heute noch leisten, Rumgenudel mit billigem Dauerstöhnen zu produzieren und zu verkaufen

FALSCH verstanden! Keine qualitative Verbesserung sondern hinsichtlich der immer extremeren Praktiken.

Du glaubst doch nicht ernsthaft das ein 70/80er Film mit viel höherem Budget, qualitativ hinter dem heutigen Billigzeugs hinterherhinkt?

Pornos müssen sich heute, wenn sie nicht eine sehr spezielle Nische bedienen, durch höhere Qualität abgrenzen.

Soso... entzieht sich meiner Wahrnehmung.Hinterzimmerbilligproductions...

Och, 1972 sind die Leute noch scharenweise in normale Kinos gegangen,

Das ist ein Punkt! Früher musste man eine Hemmschwelle überwinden um sich nen Porno anzusehen. Heute geht das anonym und einfach. Vereinfacht aber auch eine Suchtentwicklung.

aber das soll ja keine Drogendiskussion werden. Nur so viel: nicht jeder Mensch reagiert auf alle Substanzen und Reizmittel gleich, es gibt genauso Leute, die Drogen konsumieren und nicht süchtig sind wie welche, die total abrutschen.

Für mich hat Pornografie ein hohes Suchtpotential!

Das habe ich gelesen und kenne sogar selbst ein paar Leute die ich dazurechne.

Bei einem verantwortungsvollen Umgang (und ich spreche hier von Erwachsenen!) kann das nur hilfreich sein.

Ok, verantwortungsvoller Umgang ist angesagt! Ich bin auf ner entsprechenden Seite und habe eine endlose Auswahl an erregenden Eindrücken – also bei mir bleibt da die Verantwortung auf der Strecke.

Aber auch gesellschaftlich öffnen Pornos (wenn auch auf Umwegen). "Neue" Praktiken werden als etwas normales dargestellt (in den letzten Jahren/Jahrzehnten könnte man z. B. Analverkehr als Beispiel aufführen) und somit mit der Zeit gesellschaftsfähig.

Das sind die Argumente eines Pornovertreibers, was mich wieder zu meiner Eingangsfrage bezügl. deines Berufs führt... :)z M.W. gabs Analverkehr auch schon früher. Was es so noch NICHT gab, war eine Möglichkeit sich mittels Pornokonsum das Hirn wegzuballern. Diese Veränderungen im Gehirn durch übermässige Erregung sind bekannt und beschrieben!

Man kann das ganze auch anders herum sehen: Pornos bringen Dinge, die für den Konsumenten neu sind. Es liegt dann an ihm, zu entscheiden, was er damit macht.

Soso... Diese freie Entscheidung hat er? Kommt per Zufall und über Umwege auf entsprechende Seiten und surft drin rum. "Gefällt" ihm gut und er sitzt bald jeden Tag 5 h. davor von morgens 8:00 an – aber er hatte ja die freie Entscheidung...

Und das ist ziemlich wertvoll, denn vielen Leuten entgehen schöne Gefühle, einfach weil sie die Praktiken nicht kennen oder sich dafür schämen, dass ihnen das gefällt.

Scham ist nicht unbedingt schlecht. Und ich finde die Vorstellung dass rumsurfen auf Pornoseiten, meine sexuellen Interessen beeinflusst, nicht so toll.

Und selbst wenn man sie nicht zusammen mit dem Partner umsetzen kann, so hat man dennoch Befriedigung in der eigenen Sexualität,

Wie gesagt Erregung und Befriedigung sind 2 Paar Schuhe! Werden im Gehirn aus diesem Grund an verschiedenen Orten verarbeitet. Wenn man durch Übererregung ohne Befriedigung da rumpfuscht verändert man die "Gehirnkarte". Vermutlich wird das aber überbewertet ;-D

Fälle, in denen diese Vorlieben dann das einzig funktionierende werden und die Partnerschaft zerbricht gibt es sicher, allerdings glaube ich nicht, dass die Pornos da der Grund waren – eher, dass sie die Augen geöffnet haben und die Partner sexuell eben nicht kompatibel waren.

Von Fällen wo der Partner keinen mehr hoch bekommt, ausser beim Pornokonsum, habe ich gelesen. Naja, du hast schon recht ...Dem einen Partner wurden die Augen geöffnet das sie sexuell unkompatibel wurden.

t=ranrscefnd


Du arbeitest nicht zufälligerweise in der betreffenden Branche?

Könnte man meinen, ist aber nicht der Fall, ich krieg leider kein Geld dafür. ;-D Ich will auch nicht sagen, dass Pornos nur toll wären oder dass es nur gute gäbe (im Gegenteil, es gibt sehr viel Mist, aber eben auch einzelne Perlen) – ich will nur einen etwas differenzierten Blick auf die Thematik schärfen, das Ganze weder verdammen noch in den Himmel loben, sondern im Detail betrachten.

FALSCH verstanden! Keine qualitative Verbesserung sondern hinsichtlich der immer extremeren Praktiken.

Du glaubst doch nicht ernsthaft das ein 70/80er Film mit viel höherem Budget, qualitativ hinter dem heutigen Billigzeugs hinterherhinkt?

Ich weiß dass du es so gemeint hast. In einem späteren Abschnitt bin ich darauf ja schon eingegangen, diese Grenze kann nicht ewig verschoben werden bzw. wurde schon längst erreicht. Und ob man sich jetzt einmal oder dreimal in den Mund sch... macht am Ende auch nichts mehr aus, salopp gesagt. ]:D Diese Entwicklung war also auf jeden Fall da, ist aber großteils schon seit Jahren abgeschlossen und es wird sich mittlerweile wieder in andere Richtungen orientiert, denn Schock allein bringt auf Dauer eben keine Zuschauer.

Soso... entzieht sich meiner Wahrnehmung.Hinterzimmerbilligproductions...

... gibt es genauso wie richtig teure Machwerke. Allerdings ist schon beim normalen Film der Kostenfaktor kein Garant für Qualität, bzw. umgekehrt gibt es auch Filme, die mit "Hinterzimmermethoden" nicht nur erfolgreich waren, sondern auch gute Kritiken erhielten (Clerks von Kevin Smith hat 27.000 Dollar gekostet, Monty Python and the Holy Grail zählt auch zu den "Billigproduktionen").

Das ist ein Punkt! Früher musste man eine Hemmschwelle überwinden um sich nen Porno anzusehen. Heute geht das anonym und einfach. Vereinfacht aber auch eine Suchtentwicklung.

Ja, durch das Internet ist man natürlich schneller dran, da gebe ich dir Recht. Aber auch hier kann man wieder positive Aspekte sehen: früher ging es von der Technik her einfach nicht anders, aber heute hat man viel bessere Möglichkeiten (deswegen geht es den Kinos heute ja viel schlechter als früher, es ist Konkurrenz da). Die Suchtgefahr mag zwar höher sein, aber für die große Mehrheit der nicht Süchtigen ist gleichzeitig auch der Komfort extrem gestiegen (oder würdest du gerne, weil dir mal für eine halbe Stunde nach etwas sexueller Spielerei ist, gerne durch die halbe Stadt fahren und ein dunkles, schmuddeliges Pornokino aufsuchen, um minderwertige Filme, die dich nicht interessieren, zu sehen?).

Für mich hat Pornografie ein hohes Suchtpotential!

Das habe ich gelesen und kenne sogar selbst ein paar Leute die ich dazurechne.

Das kommt wohl auf die Definition an. Das sieht man schön bei Alkohol – wenn ich jedes Wochenende abends ein oder zwei Bier trinke, zähle ich schon als alkoholsüchtig, wenn ich mir aber die Birne wegsaufe nicht, sofern keine Regelmäßigkeit erkennbar ist. Nach diesen Definitionen ist auch jemand onlinesüchtig, der jeden Morgen aus Gewohnheit seine Mails abruft und 15 Minuten im Netz surft. Wie schon zuvor geschrieben sind dann ziemlich viele Menschen nach irgendetwas süchtig, inklusive Masturbation, Sex und Sport. ;-) Wenn man aber nach einer wirklichen Sucht geht, die dem Betroffenen Probleme bereitet und seine Lebensqualität senkt, dann ist es denke ich im Bereich der anderen Süchte ohne körperliche Stimulanzien (Computersucht etc.), habe dazu allerdings nichts gelesen, weil es mich persönlich nicht sonderlich interessiert.

Ok, verantwortungsvoller Umgang ist angesagt! Ich bin auf ner entsprechenden Seite und habe eine endlose Auswahl an erregenden Eindrücken – also bei mir bleibt da die Verantwortung auf der Strecke.

Verantwortung meinte ich in dem Sinne, dass nicht ein 14jähriger ohne Ahnung von nichts ein paar Pornos guckt und dann seine noch unwissendere Freundin dazu "überredet", doch mal Analsex zu machen (wie im Film) – sowas bringt natürlich Schaden. Aber ein Erwachsener, halbwegs aufgeklärter Mensch, der Film und Realität unterscheiden kann, der kann verantwortlich wählen – nämlich das, was ihm gefällt. Ob er jetzt von Vaginalverkehr unter der Bettdecke oder vom Anpinkeln erregt wird, ist doch absolut seine Sache (und wird andere auch nicht wirklich interessieren). Er wählt für sich aus und gut. Rechenschaft muss er niemandem ablegen, sofern sich alles innerhalb der Gesetze bewegt (und davon gehen wir hier ja aus).

Das sind die Argumente eines Pornovertreibers, was mich wieder zu meiner Eingangsfrage bezügl. deines Berufs führt..

Ich arbeite weder in der Branche noch habe ich vor dort zu arbeiten noch kenne ich Leute daraus. Meine Sicht ist die persönliche Konsumentensicht, mehr nicht.

M.W. gabs Analverkehr auch schon früher. Was es so noch NICHT gab, war eine Möglichkeit sich mittels Pornokonsum das Hirn wegzuballern. Diese Veränderungen im Gehirn durch übermässige Erregung sind bekannt und beschrieben!

Natürlich war er keine Erfindung unseres Zeitalters, nur durch kirchliche und gesellschaftliche Moralvorstellungen stark eingeschränkt bzw. kein normales Thema. Ich habe zwar keine Zahlen, aber ich glaube kaum, dass 1960 mehr Paare in Deutschland als 2010 Analsex zu ihrem Repertoire gezählt haben. Das ist natürlich nicht den Pornos allein zu verdanken, aber sie haben einen Anteil daran.

"Hirn wegballern" ist mir dann allerdings doch etwas zu einfach gedacht, mir ballert eher stupide Fernsehwerbung das Hirn weg, trotzdem ist die noch nicht verboten. ;-)

Soso... Diese freie Entscheidung hat er? Kommt per Zufall und über Umwege auf entsprechende Seiten und surft drin rum. "Gefällt" ihm gut und er sitzt bald jeden Tag 5 h. davor von morgens 8:00 an – aber er hatte ja die freie Entscheidung...

Ich habe noch nie von jemand gehört, der versehentlich auf Pornoseiten gekommen ist. Normalerweise sucht man aktiv danach, aus Neugierde oder Libido. Das was du beschreibst, sind dann die Extremfälle, die zwar aufsehenerregend, aber vergleichsweise selten sind. Die Mehrzahl der Konsumenten wirft nicht ihr Leben weg, sondern schaut sich ab und zu ein paar Filmchen an und befriedigt sich dabei selbst, mehr nicht. Ohne Pornos würden sie dann eben mehr ihr Kopfkino anstrengen oder erotische Geschichten lesen (Henry Miller macht sich gut in jedem akademischen Bücherregal ;-) ). Manche Leute sprechen mehr auf visuelle Reize an, andere auf taktile. Die einen schauen einen Porno, die anderen benutzen einen Vibrator. Beides kann schön sein und keines ist schädlich – den Vibrator benutzt man ja auch keine 5 Stunden täglich, oder?

Scham ist nicht unbedingt schlecht. Und ich finde die Vorstellung dass rumsurfen auf Pornoseiten, meine sexuellen Interessen beeinflusst, nicht so toll.

Ein gutes Beispiel für auch heute noch bestehende, aber furchtbar kontraproduktive Scham ist der männliche Hintern als erogene Zone. Gut, es bessert sich langsam, aber viele Männer schämen sich auch heute noch, diesen Bereich ihrer Sexualität zu erfoschen, obwohl er nicht nur sehr lustfördernd und schön, sondern auch gesund ist (Prostatakrebs etc.). Dabei entgehen ihnen so viele positive Gefühle, das ist wirklich schade, und gewonnen haben sie dabei garnichts. Das heißt nicht, dass das jeder mögen muss, aber viele probieren es gar nicht erst aus, weil sie sich schämen oder weil sie es gar nicht kennen (so gings mir persönlich früher auch).

Beeinflussung muss nicht zwangsweise negativ sein. Jemand hat vielleicht eine Partnerin, sie haben ab und zu Sex, der zwar OK ist, aber nichts besonderes, was daran liegt, dass einer der Partner eine bestimmte Vorliebe hat, die er bisher aber noch nicht entdeckt hat oder leugnet. Wenn er jetzt aber entsprechende Filme ansieht und sie ihn stark erregen, dann merkt er mit der Zeit, dass er vielleicht doch nicht mit dem zufrieden ist, was er hat, und dass er seine eigene Sexualität weiterentwickeln will, um mehr Lust zu erfahren.

Wie gesagt Erregung und Befriedigung sind 2 Paar Schuhe! Werden im Gehirn aus diesem Grund an verschiedenen Orten verarbeitet. Wenn man durch Übererregung ohne Befriedigung da rumpfuscht verändert man die "Gehirnkarte".

Befriedigung besteht ja trotzdem, oder trägst du dabei einen Keuschheitsgürtel? ;-)

Von Fällen wo der Partner keinen mehr hoch bekommt, ausser beim Pornokonsum, habe ich gelesen. Naja, du hast schon recht ...Dem einen Partner wurden die Augen geöffnet das sie sexuell unkompatibel wurden.

Erektile Dysfunktion ist ein weites Feld und oft spielen mehrere Ursachen mit rein, allerdings will ich nicht abstreiten, dass es solche Einzelfälle gibt. Ob das aber der einzige Auslöser war oder das Fass nur zum Überlaufen gebracht hat, bleibt offen.

S<odersnRe


"Hirn wegballern" ist mir dann allerdings doch etwas zu einfach gedacht,

das ist der springende Punkt! Es ist bekannt das Pornokonsum süchtig machen kann und dann Veränderungen im Gehirn bewirkt.

Die einen schauen einen Porno, die anderen benutzen einen Vibrator. Beides kann schön sein und keines ist schädlich

Dann bin ich ja beruhigt :-) das der Quatsch der Neurowissenschaftler von wegen Suchtpotential und Gehirnveränderungen bei Pornokonsum nicht stimmt.

Befriedigung besteht ja trotzdem, oder trägst du dabei einen Keuschheitsgürtel? ;-)

wie schon x mal gesagt erfährt man so keine Befriedigung – ob dus nu glaubst oder nicht.

Erektile Dysfunktion ist ein weites Feld und oft spielen mehrere Ursachen mit rein, allerdings will ich nicht abstreiten, dass es solche Einzelfälle gibt.

guck dich doch mal hier auf med1 um, da gibts viele viele solcher Einzelfälle

auf die anderen Punkte gehe ich nicht mehr ein.

K^leioner gGrün_er HKaxse


das ist der springende Punkt! Es ist bekannt das Pornokonsum süchtig machen kann und dann Veränderungen im Gehirn bewirkt.

Was man bei jedem anderen Produkt auch sagen kann. Chips zb. Oder Gurken. Oder Salz. Man kann von ALLEM süchtig werden. Achja, angeblich ist auch bekannt bwz nachgewiesen dass "Killerspiele" die Hemmschwelle herabsetzen, abstumpfen und Kinder zu Amokläufern machen.....

Jetzt Pornos als etwas "besonders schlimmes" anzusehen wo die Reaktionen wie Sucht und co bei anderen Dingen genauso gegeben sind und bei Pornos nichtmal höher sind, das ist nicht logisch.

Dann bin ich ja beruhigt :-) das der Quatsch der Neurowissenschaftler von wegen Suchtpotential und Gehirnveränderungen bei Pornokonsum nicht stimmt.

Siehe oben. Man kann bei ALLEM was wir Menschen konsumieren eine negative Seite finden. Es ist nichts was speziell Pornos betrifft.

wie schon x mal gesagt erfährt man so keine Befriedigung – ob dus nu glaubst oder nicht.

Ob dus glaubst oder nicht: Auch visuelle Reize wie zb Pornos können "Befriedigung" bzw ähnliche Gefühle erzeugen. Bestes Beispiel dafür sind zb einige Tierliebhaber die wenn sie sich mit einem bestimmten Tier (zb Katze) umgeben bzw auch nur ansehen schon ruhiger und entspannter werden, auch wenn sie keinen Körperkontakt mit dem Tier haben.

guck dich doch mal hier auf med1 um, da gibts viele viele solcher Einzelfälle

Genausogut gibt es viele Fälle in denen Impotenz vorliegt aber kein exzessiver Pornokonsum. Nach allem was man hört soll zb auch das steigende Alter eine Rolle spielen so das man ab einem gewissen Alter nichtmehr so "Standfest" ist. Hat man dann auch zu lange Pornos gesehen?^^

t`ranbscend


das ist der springende Punkt! Es ist bekannt das Pornokonsum süchtig machen kann und dann Veränderungen im Gehirn bewirkt.

Es können auch andere Dinge süchtig machen. Aber bitte, zeig mir einfach ein paar Studien, die belegen, dass die Suchtgefahr deutlich höher als z. B. bei Computer-, Internet- oder Glücksspielsucht ist.

wie schon x mal gesagt erfährt man so keine Befriedigung – ob dus nu glaubst oder nicht.

Das kommt wie gesagt auf die persönliche Definition von Befriedigung an. Wenn man natürlich einen wundervollen Orgasmus als nicht befriedigend ansieht, dann hast du sicher Recht – ich persönlich tu das aber, deswegen können wir uns da lang und breit streiten.

guck dich doch mal hier auf med1 um, da gibts viele viele solcher Einzelfälle

Mit der Suche hier finde ich zum Stichwort "Pornosucht" 47 Beiträge zwischen 2005 und heute, davon sind ca. 10 wirkliche Suchtprobleme, 2 sind Sammelthreads a la "Wie findet ihr Pornos?" und der Rest sind Threads von Frauen, die geschockt sind, dass sich ihr Freund einen runterholt, Threads über Sexsucht und Threads, wo nur einer mal das Wort Pornosucht in einem Nebensatz eingeworfen hat. Also haben wir hier 10 Menschen in 6 Jahren, die mit dieser Sucht ein Problem hatten (entweder persönlich oder in den Augen ihrer Partner), also 1,1 Fälle pro Jahr in einem Forum mit X-tausenden Benutzern. Ganz ehrlich: Ja, das würde ich als Einzelfälle verbuchen. Und wenn man bedenkt, dass hierher ja nur die Leute mit Problemen kommen und nicht die vielen ohne, erscheint diese Zahl noch verschwindend kleiner.

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