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Er guckt sich Nacktbilder an und will keinen Sex

SEtalxfyr


Das war doch ganz klar wieder mal eine Ausrede, weil er sich nicht getraut hat, zuzgeben dass ihn die Bilder erregen.

Er hat das auch zugegeben

Schon wieder: er hat die Tat gestanden, ja? :-|

Verusche doch mal, den einen oder anderen Ratschlag aus diesem Faden mitzunehmen und arbeite auch an dir. Wie sonst willst du eure (EURE!!!) Beziehung ändern? Leider hast du ihn so ja wieder mit dem Rücken an die Wand gedrängt, da musste er schnell eine Ausrede herbeizaubern. Wenn auch eine denkbar schlechte.... ;-D

Also: bitte bitte bitte sprich das Thema Bilder nie wieder an! Beiß dir lieber auf die Zunge. Glaub mir, du wirst dadurch nichts Positives erreichen.

Die Sache mit dem Fitnessstudio ist sicher gut. Er soll sich ruhig mal ein wenig fit machen und aufpumpen, das treibt seinen Testospiegel in die Höhe und optimalerweise auch sein Selbstwertgefühl/-vertrauen. :)z

PFüppcLhen<x3


Hast du schon daran gedacht, zu einem Psychologen zu gehen? Aber nicht mit deinem Freund, sondern alleine. Denn so wie du von ihm berichtest, klingt es so, als würde er dann nicht so positiv reagieren.

Wenn du zu einem Psychologen gehst, kannst du das Verhalten deines Freundes schildern. Er ist der Fachmann (bzw. -frau) und kann das alles besser deuten und verstehen was dahinter steckt. Damit wird dir wahrscheinlich mehr geholfen, als wenn hier alle ihren Senf dazu geben. Da kommt ja sowieso immer was anderes raus. Ich bin übrigens derselben Meinung wie Stalfyr, nämlich dass dein Freund vor irgendwas Angst zu haben scheint oder so ähnlich.

Aber wie gesagt; ich rate dir zu einem Psychologen. Der kann das alles besser analysieren und dir bestimmt gute Tipps geben, wie du damit umgehen kannst.

Ich glaube nicht, dass eine Trennung eine Lösung ist, schließlich liebt ihr euch ja und warum auch immer gleich eine Trennung (Keine Wunder, dass es so viele Patchwork-Familien gibt...... :|N )? Ihr hättet wahrscheinlich nur eher anfangen müssen, dass Problem zu verstehen/beheben, oder hast du das getan?

Ich wünsche euch beiden auf jeden Fall viel Glück! :)_

NDoveImbeUrmonxd


Also: bitte bitte bitte sprich das Thema Bilder nie wieder an! Beiß dir lieber auf die Zunge. Glaub mir, du wirst dadurch nichts Positives erreichen.

??? Also ich finde, wenn er sich Nacktbilder angucken kann, aber ihr seit 6 Jahren den Sex vorenthält, dann muss er bzgl dieser Thematik ganz bestimmt nicht verschont werden. Er soll sich mal wie ein Kerl verhalten & Stellung beziehen, und ja, ich finde, er hat sich zu erklären. Was die Bilder anbelangt. Ist ja schon etwas merkwürdig, wenn man sich andere Frauen anguckt, aber die eigene Freundin versauert...

SetalQfyxr


und ja, ich finde, er hat sich zu erklären.

Wieso denn? Er tut etwas vollkommen menschliches. Es ist ja kein Zufall, dass Nacktheit mittlerweile in jeder zweiten Werbung vorkommt. Der Fehler den ihr macht ist die Herstellung eines Kontextes "Nacktbilder konsumieren - keinen Sex mit der Freundin wollen". Das trifft aber nicht zu. Wenn man 6 Jahre keinen Sex mit der eigenen Freundin hat/will, dann liegen die Probleme ungleich tiefer. Das wäre ja der Hammer, wenn so ein krasses Problem rein durch Enthaltsamkeit bei Nacktbildchen gelöst werden könnte. Von der Erfolglosigkeit des ständigen Rumnervens brauchen wir gar nicht erst reden.

L*ife7IxsFun


Liebe Linarchie

Dein Freund hat offenbar eine ganz normale Libido, der Bilder- und Pornokonsoum (glaub mir, es sind ganz sicher nicht nur Bilder!) sprechen dafür.

Er hat einfach ein Problem mit Partnersex weil er denkt, dass er da nicht die Leistung bringt, die er sollte. Du hast das zu-früh-kommen angesprochen und meiner Meinung nach, liegt genau da das Problem. Ich habe selber ähnliches erlebt in einer früheren Beziehung.

In seinem Kopf funktioniert das alles wunderbar, in seiner Fantasie befriedigt er die Frauen ausgiebig, so wie er das aus den Pornos kennt. In der Realität weiss er aber, dass er das nicht bringt.

Teufelskreis: Ich kann meine Freundin nicht richtig befriedigen -> ich bin unter Druck -> ich mache es mir lieber selber -> ich bin befriedigt und brauche gar keinen Partnersex

Nun, irgendwie müsst ihr es gemeinsam schaffen, diesen Teufelskreis, den ihr da 6 Jahre lang gelebt habt, zu durchbrechen.

Wie wäre es z.B. ganz konkret, wenn du ihn mal überraschst, wenn du weisst, dass er vor dem PC sitzt. Zieh dir 'was neckisches an (oder zieh dich aus), geh zu ihm hin, sag ihm, er soll vom Spiel ruhig wieder zurück zu den Bildern wechseln, und dann befriedigst du ihn mit Hand oder Mund und lass ihn merken, dass es in diesem Moment erst mal nur um ihn und seine Lust geht, dass er keine Leistung bringen muss.

Oder du bietest ihm eine gute "Show" und sagts ihm, ob er sich nicht lieber dazu befriedige, als zu den Bildern.

Vielleicht ergibt sich daraus dann eine zweite, gemeinsame Runde, die dann ev. auch etwas länger dauert. Er braucht mMn einfach ein paar "Erfolgserlebnisse", um wieder am gemeinsamen Sex Gefallen zu finden und aus seinem Teufelskreis auszubrechen.

BTW: Wir haben damals mit (mässigem) Alkoholkonsum gute Erfahrungen gemacht... :=o

Was DU lernen musst, ist die Tatsache, dass nicht keinen Sex will weil er Bilder/Pornos guckt, sondern dass er das macht, weil er glaubt, dich nicht befriedigen zu können.

Im Uebrigen finde ich es schön, dass ihr abgesehen vom Sex, offenbar eine sehr harmonische Beziehung führt und trotz sexuellem Problem zueinander steht.

lg LiF

Alles wird gut!

N2ovembxermonxd


Wieso denn? Er tut etwas vollkommen menschliches. Es ist ja kein Zufall, dass Nacktheit mittlerweile in jeder zweiten Werbung vorkommt. Der Fehler den ihr macht ist die Herstellung eines Kontextes "Nacktbilder konsumieren – keinen Sex mit der Freundin wollen". Das trifft aber nicht zu. Wenn man 6 Jahre keinen Sex mit der eigenen Freundin hat/will, dann liegen die Probleme ungleich tiefer. Das wäre ja der Hammer, wenn so ein krasses Problem rein durch Enthaltsamkeit bei Nacktbildchen gelöst werden könnte. Von der Erfolglosigkeit des ständigen Rumnervens brauchen wir gar nicht erst reden.

Ich stelle keinen Zusammenhang zwischen der Tatsache her, dass er sich Pornos etc anguckt & keinen Sex mit ihr möchte, zumindest keinen kausalen. Ich wollte damit nur darauf hinweisen, was LifeIsFun herausgestellt hat: offentsichtlich hat er ja eine Libido & sexuelle Gelüste. Und genau das ist der Punkt, weshalb er sich erklären muss ! Wieso er Lust darauf hat, sich Pornos anzugucken, aber nicht mit ihr schläft...während sie unter seiner sexuellen Enthaltsamkeit ihr gegenüber leidet.

Kear(rxe


Auch ich kenne den Teufelskreis, meine SB ist sehr viel und unterschiedlich. SB ist für einen selber und ich genieße es. Der Sex ist zwar schön aber leider nicht sehr abwechslungsreich, dazu kommt beim Sex konzentriere ich mich auf die Frau und sie will ich befriedigen.

Deshalb kann es vorkommen, damit SB schöner für mich ist wie Sex und wenn die Initiative nicht von ihr ausgeht, lange keinen Sex habe oder brauche.

Das Schlagwort ist Abwechslung. Ich lasse mir meine Bilder und Pornos nicht nehmen, sie sind meine Abwechslung, aber wenn mir meine Frau was bietet kann sie den geilsten Sex haben von mir. Leider sind meine Vorschläge meistens nicht für sie, deshalb will ich das es von ihr ausgeht. 8-)

Allerdings sind 6 Jahre ohne Sex nicht akzeptabel, wenn die Frau darunter leidet.

S^talxfyr


offentsichtlich hat er ja eine Libido & sexuelle Gelüste. Und genau das ist der Punkt, weshalb er sich erklären muss ! Wieso er Lust darauf hat, sich Pornos anzugucken, aber nicht mit ihr schläft...

Aber seine Libido tritt ja nicht nur bei Pornos, sondern auch der TE gegenüber zutage. Wie sie ein paar Seiten zuvor schrieb, ist er ja manchmal durchaus erregt, nur versteckt es dann, als würde er sich schämen oder damit sie es nicht merkt. Also haben wir hier nicht den Fall eines Mannes, der seine Libido an die Pornos verschwendet und bei der Frau dann keine Lust mehr hat. Er scheint sie bei ihr zwanghaft zu unterdrücken. ":/

Vielleicht ist es so wie LifeIsFun es dargelegt hat und er fühlt sich im Bett als Versager? Ob dies als Begründung ausreicht, 6 Jahre keinen Sex zu haben? Offenbar ist er extrem verschlossen. Setzt sie ihm die Pistole auf die Brust wird er sicher nur wieder schuldbewusst gucken und schweigen, siehe Seite 2.

NHovemb`ermonxd


Naja, genau, das ist die Frage, warum er seine Libido bei ihr nicht ausleben kann / möchte.

Ich finde aber, unabhängig von seinen – vielleicht guten Gründen – ist es ein absolutes Unding, sich so seinem Partner gegenüber zu verhalten.

L]iDfetIsFu>n


Wenn es wirklich seine Versagensängste sind, dann ist es eben KEIN Unding, dass er sich so verhält.

Wahrscheinlich ein blödes Beispiel, aber für eine Frau, die als Kind vergewaltigt wurde und anschliessend ein Leben lang eine gestörte Sexualität hat, bringen wir doch auch jede Menge Verständnis auf.

Warum nicht für Linarchies Freund (wenn denn meine Vermutung stimmen sollte)?

NPovtemb^ermxond


Weil man nicht 6 Jahre lang Abstinenz vom Partner erwarten kann. Klar ist es kein Unding, dass er aus diesen Gründen keine Lust hat, aber es ist ein Unding, wenn er die Probleme, die sie damit hat, einfach ignoriert und nicht bereit ist, offen darüber zu reden bzw mal etwas an der Situation zu ändern. Dass er es in Kauf nimmt, dass sie leidet, das ist ein Unding !

L/ifeISsFxun


Natürlich, die Dauer von 6 Jahren ist unglaublich.

Aber dass sie das diese ganzen Jahre mitgemacht hat, hat ihn ev. darin bestärkt, dass es schon ok ist, so wie es läuft.

Er scheint ein Typ zu sein, der gerne den Weg des geringsten Widerstandes geht und seine offenen Baustellen ignoriert.

Darum würde ich ihn auch nicht darauf ansprechen sondern versuchen, mit ihm gemeinsam aus dieser Zwickmühle raus zu kommen.

u6hux2


Wahrscheinlich ein blödes Beispiel, aber für eine Frau, die als Kind vergewaltigt wurde und anschliessend ein Leben lang eine gestörte Sexualität hat, bringen wir doch auch jede Menge Verständnis auf.

So blöde ist das Beispiel nicht. Ich finde es sogar sehr passend, nur ziehe ich daraus andere Schlüsse.

Wenn ein traumatisches Ereignis o.ä. vorliegt und das als Grund benannt wird, dann weiß der Partner, woran er ist. Es ist auch ein klarer und verständlicher Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung (Libidostörung) gegeben. Welcher Partner würde da nicht mitfühlen und gegebenenfalls sein Verlangen zurückstellen.

Aber wenn ich nicht was überlesen habe, dann hat der Partner der TE eben keinen nachvollziehbaren Grund für seine Sexverweigerung genannt, für den man Verständnis aufbringen könnte bzw. müsste. Er entzieht sich ihr einfach (und holt sich wahrscheinlich dafür zu seinen Pornos einen runter).

Und das kann es echt nicht sein. Eine Partnerschaft besteht doch darin, dass man einige grundlegende Dinge miteinander tut: Miteinander reden, miteinander essen und eben auch miteinander schlafen. Wer ohne einen triftigen Grund zu nennen eines dieser Dinge über 6 Jahre hinweg unter den Tisch fallen lässt, der stellt die Partnerschaft in Frage und ist ein Egoist.

Was würdet ihr denn von jemanden halten, der einfach so 6 Jahre lang mit seiner Frau nicht mehr redet? Oder prinzipiell sein Essen für sich allein zu sich nimmt und jede Frage nach einer Erklärung mit einem Achselzucken quittiert?

Vielleicht gibt es hier jemanden, der auch für solches Verhalten noch Verständnis aufbringt. Ich für meinen Teil halte das eine wie das andere für unmögliches Benehmen.

Nooqvembexrmond


@ Uhu2

Stimme dir voll und ganz zu :)^

SftZalfy7r


Aber wenn ich nicht was überlesen habe, dann hat der Partner der TE eben keinen nachvollziehbaren Grund für seine Sexverweigerung genannt, für den man Verständnis aufbringen könnte bzw. müsste.

Ja, er hat ihn nicht genannt, das heißt aber nicht dass es keinen gibt. Ich finde es selbst ja auch unglaublich, denke aber, dass das keine Frage von Benehmen ist. Irgendetwas muss da derbe verkehrt laufen bei ihm.

Ohne offene Kommunikation kommen die beiden natürlich nicht weiter. Dies muss wenn allerdings ohne Vorwurfs- und Schuldzuweisungscharakter oder erhobenen Zeigefinger, weil sie ihn wieder bei "Verbotenem erwischt" hat, geschehen.

Nicht zu vergessen dieser Punkt:

Aber dass sie das diese ganzen Jahre mitgemacht hat

Sie macht es immerhin seit 6 Jahren mit. Die Energie, die sie investiert hat, um sich über die Bilder zu echauffieren, sollte Linarchie lieber in ein ernstes Gespräch investieren. Vielleicht ist ja auch tatsächlich professionelle Hilfe eine Lösung, eine Art Paartherapie o.ä..

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