@ Frauen: Wann seid ihr "befriedigt"?

Eine interessante Frage - wie ich meine. Sie entstand nach einem kurzen Wortwechsel den ich gestern hatte. Da Frau ja kein Pulver verschießt geht ihre SB nicht zu Lasten des Sex in der Partnerschaft. (...)   >>>

Tnhe 0Knixlch   06.01.04  15:55

@Remington

Okay, Deine Rahmen und das sich auf sie Beziehende von oben nach unten.

R1 + R2: Da stimmt so schon. Mit Bezug auf meinen Göttergatten (und andere sehr stark gebaute Männer vor ihm) hatte ich dafür früher immer das Wort "Vagigeschiebe". Hatten wir i. d. R. jeden Morgen, aber alles darüber Hinausgehende tat mir nur weh, so daß die Fellatio zumeist den Abschluß bildete. Da gibt's einen alten, aber ganz guten Dialog mit Hanz, zu finden unter SB/22112/1/, einsetzend ab 16.1.03, 1.23 Uhr, 5. Abs. und Folgebeiträge. So war das früher. Seit über einem Jahr denke ich über mein Schmerzerleben intensiv nach, das hat sich alles auch langsam entwickelt.

R7: nicht vergewaltigt. Eine Mischung aus Ruhe, Dankbarkeit und einem unbeschreiblich wonnigen Körpergefühl.

R8: Ja. Wobei Auswahl, Anzahl und bestimmte körperliche Vorzüge der Gäste sowie im übrigen die Dauer der Party auch darauf zurückgehen, daß nicht feststand, ob es ein einmaliges oder – etwa – einmal jährlich zu wiederholendes Ereignis sein würde. Das ist auch heute noch offen, wir haben das noch nicht abschließend diskutiert. Unter anderem ist nicht geklärt, wer die Idee hatte. Mein Mann behauptet, im November in einer stillen Stunde diffuse Mehr-Männer-Phantasien aus mir herausgehört (und As erahnt) zu haben, ich bin der Meinung, daß er mir was eingeflüstert hat. Schriftliche Aussagen liegen nicht vor. Wir hatten schönen Kamasutra-Schmuse-Schmerz-Sex, keiner Papier und Bleistift neben sich liegen. A ist nicht nur einfach mitgegangen, das steht fest.

R9: Einen Mann hätte ich jedenfalls nicht mehr vertragen. Und A mußte ihren Wagen stehenlassen, wir sind mit einem Taxi nach Hause gefahren. So zäh sie ist (und sie ist zäher als ich, mental viel stärker), fahrtüchtig war sie nicht mehr.

S`abi!nxe

Ja, Sabine, deine Differenzierung habe ich bei der Eröffnung schlicht vergessen. Nicht über den eigenen Tellerrand hinausgesehen. Trotzdem werde ich mich weiter mit Fall 1 beschäftigen, andere Fälle aber im Hinterkopf behaltend.

Wenn ich mir drei aussagekräftige Teilsätze herraussuchen (sprich: auskoppeln) darf:

gnadenlose Ficken, bis ich nicht mehr kann, körperlich.

mit einem Marathonläufer vergleichen, der alles gegeben hat, das Ziel erreicht hat - und zusammenbricht

beiderseitige vollständige Befriedigung, beide waren wir wunschlos glücklich, keiner von uns wollte das Liebesspiel fortsetzen.

Ist das dasselbe? Das Gleiche? Das auf verschiedenen Wegen erreichte Ziel? Wie sieht es mit dem Quickie aus? Ein zehnminütiges Spiel, die Regeln der Zärtlichkeit außer Acht lassend, auf den direkten Akt beschränkt, "nur" ein paar Orgasmen abwerfend; der aufrechten Gang hinterher ist möglich. Weil jemand weg muss, man sich aber nicht ohne trennen will. Lindert das nur die größte Not? Ich denke nicht.

@ Remington:

Ein weiteres Stichwort lautet Barbara Keesling. Siehe auch T/21908/.

Liebe Grüße,

T[he lKnilxch

@The Knilch

R1: Dieses Zitat ist nicht von mir, sondern von Grainne; ich habe es nicht zu erläutern. Auch im umgangssprachlichen Sinne benutze ich das Wort "gnadenlos" nicht. Ich höre es auch nie. Den Geschlechtsakt begreifen wir nicht als gnädige Handlung oder gar Gnadenakt, wohl aber als gnadenvoll. Das Wort gibt meines Mannes und meine Sicht gleichermaßen wieder. Wir sind eigentlich immer glücklich darüber, dereinst zusammengefunden zu haben.

R2: Dieses Gefühl der Erschöpfung kenne ich nicht. Wenn ich's an der Sprossenwand übertreibe, was bei Klimmzügen oder Bauchmuskeltraining hin und wieder vorkommt, springe ich irgendwann ab und schüttele mich aus. Daß meine Vagina dabei so wohlig kribbelt und schmerzt, als wäre sie gerade gründlich befahren worden, ist mir noch nicht aufgefallen. Allerdings habe ich, wie auch bei einigen anderen im Forum schon zu lesen war, dann oft eine mords Lust auf Sex. Übrigens auch beim Turnen und meinen diversen gymnastischen Übungen. Ein bißchen kribbelt's mich nämlich immer oder doch fast immer. Nach dem Turnen am meisten, wenn ich es mir etwa mit ein bißchen Klimperkram an den Brüsten versüßt habe. Das mache ich in der Regel.

R3: Quickies wie früher vorm Schreibtisch oder sonstwo an der Tagesordnung (Näheres in meinen damaligen Beiträgen an Hanz) spielen seit 14 Wochen keine Rolle mehr, kommen seitdem nur sehr selten vor. Ich habe eben ziemlich viel auf einmal abgeschafft. Das wird sich irgendwann sicher wieder ändern, aber der Schwerpunkt liegt weiterhin eindeutig auf der gesamtgeschlechtlichen Begegnung, wie sie etwa in der Umarmung wie Milch und Wasser und anderen schönen Kamasutrastellungen zum Ausdruck kommt. Gestern zum Beispiel habe ich irgendwo einen Beitrag geschrieben, in diesem Faden, an Remington, glaube ich, bin dann mit meinem Mann zwei Stunden im Bett verschwunden. Wobei das keineswegs immer in Bewegungslosigkeit einmündet. Zum Beispiel hatte ich mir Ende November eine Konstruktion aus Rundhölzern ausgedacht, die dann auch sogleich montiert wurde. Da geht's dann auch so richtig ab. Beschrieben etwa im letzten Absatz meines Beitrages v. 28.11., 13.51 Uhr, unter:

[[http://www.med1.de/Forum/Sexualitaet/53019/2/]]

Da war die Konstruktion gerade erst einen Tag alt. Mit meinen kleinen Bastelideechen gehen schöne Sachen. Hast Du zufällig einen Baumarkt in der Nähe, einen Hornbach oder einen Praktiker-Markt? Auch das sind die Sexshops unserer Tage, wie auch gut sortierte Fachgeschäfte für Bürobedarf und Outdoor-Aktivitäten.

Eigentlich könntest Du Deine Eingangsfragen mal im Hinblick auf Deine Göttergattin erläutern, denke ich gerade. Ich beschäftige mich vielleicht gegen Abend mit Deiner "Doktorarbeit" und einigen darauf eingegangenen Folgebeiträgen. Bislang bin ich dazu ja noch gar nicht richtig gekommen.

SMabaine

Wie sieht es mit dem Quickie aus? Ein zehnminütiges Spiel, die Regeln der Zärtlichkeit ausser acht lassend, auf den direkten Akt beschränkt, "nur" ein paar Orgasmen abwerfend, der aufrechte Gang ist hinterher möglich. Weil jemand weg muss, man sich aber nicht ohne trennen will. LIndert das die größte Not? Ich glaube,nicht

Sicher lindert das die größte Not. Und es ist stimmungsabhängig. Wenn beide es schnell wollen, ist es doch o.k.

Disees Zitat stammt nicht von mir, sondern von Grainne, ich habe es nicht zu erläutern.Auch im umgangssprachlichen Sinne benutze ich das Wort "gnadenlos" nicht. Ich höre es auch nie. Den Geschlechtsakt begreifen wir nicht als gnädige Handlung oder gar Gnadenakt, wohl aber als gnadenvoll

du verdrehst es, Sabine. Ich begreife es auch nicht als gnadenvoll, aber manchmal darf es gnadenlos sein.

Oder ist es schon längst eine Überschreitung, dieser Spannungsbogen, den Grainne beschreibt?

Du hast es immer noch nicht verstanden, Remington. Die Überschreitung an sich ist kein Spannungsbogen. Der Spannungsbogen zwischen zart und hart an sich ist unverzichtbar und macht die Überschreitung erst möglich.

lg Grainne

Cpalacxirya

Die Überschreitung an sich ist kein Spannungsbogen. Der Spannungsbogen zwischen zart und hart an sich ist unverzichtbar und macht die Überschreitung erst möglich.

OK, jetzt aber; alles klar. gr8

BG

Remington

R5eming6to>n Steexle

Zur Eingansfrage:

Gestellt habe ich sie nicht im Hinblick auf meine Göttergattin, obwohl ich sie natürlich auch immer in dem Zusammenhang betrachte. Entsprungen ist die Frage einem Faden, den ich leider nicht mehr finde. Dort ging es um männliche und weibliche SB in einer Beziehung. Die Kollegin, mit der ich schrieb, machte dabei einen deutlichen Unterschied zwischen beiden Geschlechtern. Da der Mann sein Pulver bei der SB verschießt, geht seine SB zu lasten der ehelichen Sexualität. Bei der Frau sei das anders, sie könne eben beides ohne Probleme unter einen Hut bringen.

Des weiteren – so hatte ich es im Hinterkopf – beklagen sich in diesem Forum Frauen über die mangelnden Liebhaberqualitäten der Spezies Mann. Also muss die Gegenfrage gestellt werden, bzw. ein Teilaspekt dieser Frage. Anstatt des "für welche Männer machst du solche Aufzählungen?", über das ich mich mal geärgert habe. Interessierte Männer gibt es in diesem Forum genug, auch wenn andere auffälliger sind. Wie wir seit kurzem wissen, gibt es bereits die ersten Buchbestellungen, auch wenn ich nicht beurteilen kann, wie weit der Besteller (im Übrigen laut Profil Jahrgang 1968) das ernst meinte. So manch flapsig hingeschriebener Satz könnte einen ernst gemeinten Hintergrund haben.

Für uns, meine Frau und mich, kann ich die Frage im Moment nicht 100%ig beantworten. Vor ungefähr zwei Monaten haben wir unser gesamtes Liebesleben über den Haufen geworfen. Wir waren beide unzufrieden mit dem Gebäude, das hauptsächlich aus festgefahrenen Gewohnheiten bestand, Dinge, die vielleicht mal vor vielen Jahren gut für uns waren. Das war kurz bevor ich dieses Forum fand. Seit dem sind wir am Experimentieren, fast jeden Tag, fast jedes Mal etwas anderes. Ich bin sicher, dass wir mal mit Freude und Belustigung an diese Zeit zurückdenken werden, 13 Jahre Beziehung geben eine Sicherheit, diese Experimente ziemlich frei von Ängsten zu durchleben. Von dem neuen Gebäude fehlt noch der Grundriss, obwohl bereits einige Zimmer fertig zu sein scheinen. Das ist aber nicht schlimm.

Daher bekomme ich, wenn ich die Frage dieses Fadens zu Hause stelle, teilweise sehr unterschiedliche Antworten. Anscheinend betrachte ich sie aus einer gewissen Distanz. Meine Frau meinte gestern, als sie den Faden las: "Mein Gott, was schreibst du so akademisch darüber?". Darüber muss ich noch nachdenken.

Dieses Zitat ist nicht von mir, sondern von Grainne; ich habe es nicht zu erläutern.

Hm, schlecht zitiert. Ich wollte von jedem etwas nehmen. Das zweite Zitat ist von Ijon, das dritte von Sabine.

@ Grainne

Sicher lindert das die größte Not. Und es ist stimmungsabhängig. Wenn beide es schnell wollen, ist es doch o.k.

Natürlich ist es o.k. In dem Satz Lindert es die größte Not? fehlte das "nur". Kann ein Quickie deinem Empfinden nach befriedigend sein? Voll und ganz?

Liebe Grüße,

TVhZe Kxnixlch

Pulver

Die Kollegin, mit der ich schrieb, machte dabei einen deutlichen Unterschied zwischen beiden Geschlechtern. Da der Mann sein Pulver bei der SB verschießt, geht seine SB zu lasten der ehelichen Sexualität. Bei der Frau sei das anders, sie könne eben beides ohne Probleme unter einen Hut bringen.

Da ist sicher was Richtiges dran, weil die Zahl der Ejakulationen pro Tag begrenzt ist. Andrerseits geht es aber nicht unbedingt in erster Linie um das Potential, sondern um die Libido. Die kann bei einem Mann, der sich zusätzlich zum Sex einmal am Tag selbstbefriedigt, durchaus höher sein, als bei einem ohne SB, weil er seine Sexualität sozusagen in Schwung hält. Außerdem wichsen bekanntlich einige Männer mit dem Motiv, beim Sex danach länger zu können.

Auf der anderen Seite ist die pauschale Annahme, daß Frau sich durch SB nie erschöpfen kann, auch nicht korrekt. Ich weiß z.B. von einer Frau, die bei der SB regelmäßig einen (!) Orgasmus bekommt, den sie Killerorgasmus nennt - nach diesem geht bei ihr ca. 5 Stunden lang nix mehr. Von einer anderen Frau weiß ich, daß sie sofort nach einem starken vaginalen Orgasmus todmüde ist und nur noch schlafen drin ist (Frau kann sich vaginale Orgasmen bekanntlich auch selbst beschaffen - wenn sie kann).

MUün-chhauxsen

Des weiteren – so hatte ich es im Hinterkopf – beklagen sich in diesem Forum Frauen über die mangelnden Liebhaberqualitäten der Spezies Mann. Also muss die Gegenfrage gestellt werden, bzw. ein Teilaspekt dieser Frage. Anstatt des "für welche Männer machst du solche Aufzählungen?", über das ich mich mal geärgert habe.

das war ich ;-D

Ich weiß nicht. Manchmal verstehe ich die Frauen nicht. Wenn ich überlege, wie wenige sich an diesem thread beteiligt haben... bei diesem interessanten Thema. Anscheinend machen sich doch sehr wenige Frauen ernsthaft darüber Gedanken. Oder die Denkweise: "Sex macht auch ohne O Spaß" ist noch zu tief in vielen verankert.

Kann ein Quickie deinem Empfinden nach befriedigend sein? Voll und ganz?

mit dem richtigen Partner, ja.

Auf der anderen Seite ist die pauschale Annahme, daß Frau sich durch SB nie erschöpfen kann, auch nicht korrekt. Ich weiß z.B. von einer Frau, die bei der SB regelmäßig einen (!) Orgasmus bekommt, den sie Killerorgasmus nennt - nach diesem geht bei ihr ca. 5 Stunden lang nix mehr. Von einer anderen Frau weiß ich, daß sie sofort nach einem starken vaginalen Orgasmus todmüde ist und nur noch schlafen drin ist (Frau kann sich vaginale Orgasmen bekanntlich auch selbst beschaffen - wenn sie kann).

DAS ist dann aber auch eine Frage der Libido.

Nein, so stark kann er gar nicht sein, dass es stundenlang nicht mehr geht.

Ein wenig müde ist auch o.k, aber direkt schlafen ???

lg Grainne

C-alacxiryha

Die Grenzen...

...der Frau beim Dauerorgasmieren sind offensichtlich durch externe Faktoren gesetzt. Oder: Sex und Alltag.

Gemeinsam mit meiner Liebsten in unserem Zuhause zu arbeiten und zu leben, ist eine derartige Traumvorstellung, dass mich bei Sabines Schilderungen und denen ihres GGchens (Stichwort: Obstteller) nur der blanke Neid überkommt. Priviligiert seid ihr! So nah am idealen Zusammenleben, dass man es kaum glauben mag.

Die Grenzen meiner Liebsten sind, ich habe sie gefragt, nur durch die äußeren Umstände gesetzt. Also, Sorgen um Wohnung und Job machen ihr das Vögeln zum Trost. Mehr geht dann nicht. Da ist kein Orgasmus ein Killer, sondern nur das Prinzip Hoffnung, der Vorschein auf das, was möglich wäre, lebte sie in geordneten Verhältnissen.

Sie berichtet, dass sie sich in ihren partnerlosen Zeiten tagsüber im Schnitt alle zwei Stunden einen 'kleinen' Orgasmus verschafft habe und dann vor dem Einschlafen auch noch per Gerät mehrere. Macht summasummarum circa acht bis zehn Orgasmen pro Tag. Das, sagt sie, ginge mit einem Mann so nicht.

Verbrächte sie - wie mit mir im Waldhaus geschehen - nahezu 28 Stunden im Bett, dann ergäbe sich eine Kette aus Orgasmen, die nicht mehr zu zählen wären.

Anfang Dezember haben wir so beide Rekorde aufgestellt. Nicht im Sinne von Leistungssport, sondern einfach deshalb, weil es so viele Äcker zu pflügen galt und wir so voll und ganz beieinander waren. Mein Schwanz war nur in den wenigen Stunden nicht in ihr, in denen uns der Schlaf so richtig am Wickel hatte. Aufstehen gab's nur zum Essen und Pinkeln.

Ja, Sabine, da lagen wir dann teilweise mehr als eine Stunde mit wenig Bewegung einander gegenüber, sie ans Bettende gelehnt und gespreizt, ich gegenüber mit meinem Schwanz in diversen Zuständen doch immer mehr oder weniger in ihr ... und redeten. Oder schwiegen. Die Dünung war flach, aber gleichmäßig und manchmal kam Sturm auf. Es war nicht gnadenlos, sondern voller Freude und Genuss. Kein Schmerz nirgendwo, nirgendwann. Einfach da.

Es passt, auch wenn mein Glied, mit dessen maß ich mich gerne an Penislängendebatten beteilige, dem wohl realistischen europäischen Mittelmaß von 13,5 Zentimetern entspricht.

Einen Orgasmus ohne Ejakulation, das erlebte ich bei ihr nach etlichen Jahren wieder. Merkwürdigerweise bei unserem zweiten Mal innerhalb eines langen harten Ritts. Ich kannte das nicht mehr, es war nicht geplant, ich hatte nicht vor etwas hinauszuzögern. Ich war ihr einfach so nah, dass einer ihrer Orgasmen mich einfach mitnahm und mir fast schwarz vor Augen wurde, Muskeln überall vibrierten und die völlige Einheit aus Begehren und Einlösung eintrat. Ich glaube, ich habe gelacht in diesem Moment....

Dab)aer

physische sättigung

ich habe genug vom sex nach jenem markerschütternden orgasmus, bei dem man sich so dämlich aufbäumt und mit den beinen kickt. danach schlafe ich in der gleichen sekunde für etwa 5 minuten ein.

in einem anderen thread habe ich etwas über vaginalen orgasmus geschrieben und dann aus beiträgen gelernt, dass ich offenbar gar keine ahnung habe, wie sich die einzelnen orgasmustypen definieren. deswegen beschreibe ich hier einfach ganz plump die symptome.

diese anderen orgasmen, die flacheren, bei denen einen so ein schauer überrollt, die machen mich nach wenigen sekunden eher unruhig und es geht weiter, wobei sich ihre intensität dann schon steigert von mal zu mal oder sie auch überlappen können. die stimulation kann dann durchgängig sein, während nach dem starken orgasmus erst einmal jede weitere berührung unangenehm ist.

was die selbstbefriedigung angeht, so ist sie für mich definitiv eine ersatzhandlung und keine ergänzung. die berührungen eines mannes sind viel, viel schöner und aufregender.

ich habe mir durch sb viel verdorben. die klitoris wird unempfindlicher und eine weile lang war ich so auf "my way" fixiert, dass es mich fast nervte, dass mein freund mich anders anfasste. dabei kann ich alleine nur die allerlangweiligsten orgasmen haben.

mir hat mein freund sb beigebracht, damit ich eine halbjährige trennung treu überstehen würde. zuerst ging es fast nicht, weil mich meine eigenen hände so kalt liessen. wer kann sich schon selbst kitzeln, so sehr, dass er lachen muss? mich brachte nur das liebesgesäusel meines freundes in fahrt und die phantasien, mit denen er mich begleitend versorgte.

ich wünschte, ich hätte nie mit dem mist angefangen. sb nimmt mir sexuelle energie. danach bin ich ruhiger und nicht mehr so flirtsüchtig.

ich halte es aber für erstrebenswert einen realen partner zu finden und diese phantasiewelt wieder zu verlassen.

t.

tkheoGrixe

was die selbstbefriedigung angeht, so ist sie für mich definitiv eine ersatzhandlung und keine ergänzung. die berührungen eines mannes sind viel, viel schöner und aufregender.

natürlich sind sie schöner. Wenn man sie denn hat...

ich habe mir durch sb viel verdorben. die klitoris wird unempfindlicher

das bist du selbst schuld.

dabei kann ich alleine nur die allerlangweiligsten orgasmen haben.

das möchte ich eigentlich nicht sagen ;-D

zuerst ging es fast nicht, weil mich meine eigenen hände so kalt liessen. wer kann sich schon selbst kitzeln, so sehr, dass er lachen muss? mich brachte nur das liebesgesäusel meines freundes in fahrt und die phantasien, mit denen er mich begleitend versorgte.

kitzeln muss ja definitiv nicht sein... und warum sollen mich meine eigenen Hände kaltlassen? Versteh ich nicht.

Phantasien hab ich auch mehr als genug. Mir scheint, du bist, was deine Sexualität angeht, sehr auf deinen Freund angewiesen.

ich wünschte, ich hätte nie mit dem mist angefangen. sb nimmt mir sexuelle energie. danach bin ich ruhiger und nicht mehr so flirtsüchtig.

Ohne SB würde ich überfliessen...*g* wäre nervös, unausstehlich und reizbar. Und es gibt mir Energie.

ich halte es aber für erstrebenswert einen realen partner zu finden und diese phantasiewelt wieder zu verlassen.

ich denke, du hast einen?

Partner finden ist halt nicht so einfach..

lg Grainne

CValascHirxya

ja, grainne,

ich bin sexuell sehr stark von einem partner abhängig.

aber liegt das nicht in der natur der sache?

das "kitzeln" ist nicht wörtlich zu verstehen, sondern soll im übertragenen sinne erklären, warum mir die eigenen berührungen nicht ebenbürtig sensationell mit denen eines mannes erscheinen.

natürlich "fliesst man über", wenn man unbefriedigt ist, grainne. aber das kommt bei mir nicht von einem mangel an sb, sondern aus sexueller unerfülltheit generell. sb kann die rettende ersatzhandlung sein.

nein, der beschriebene partner gehört der vergangenheit an. ich bin leider alleine.

warum sonst heisse ich wohl

theorie?

t.

tRhe!orie

@ Grainne

Ich weiß nicht. Manchmal verstehe ich die Frauen nicht. Wenn ich überlege, wie wenige sich an diesem thread beteiligt haben... bei diesem interessanten Thema. Anscheinend machen sich doch sehr wenige Frauen ernsthaft darüber Gedanken. Oder die Denkweise: "Sex macht auch ohne O Spaß" ist noch zu tief in vielen verankert.

Ja, und in manchen "Schnellspritzer" - Fäden kannst du dir die Zähne ausbeißen. Das Unvermögen, über den Tellerrand hinauszugucken, ist meines Erachtens nicht geschlechtsspezifisch. Sabine, ich habe deinen ausführlichen Vertragstext vorhin gesehen. Ich fürchte nur, dass der potentielle Unterzeichner inzwischen über alle Berge ist. Daher der etwas unleidliche Zweizeiler.

In diesem Faden hier verkehrt fast nur Stammpublikum. Denken viele Frauen sie seinen unbefriedigt und können eh nicht mitreden? Oder wissen mit dem Wort "Befriedigung" nichts anzufangen? Als Mann lernst man: Orgasmus = Befriedigung, Nuancen kommen später hinzu. Eine Differenzierung zwischen Orgasmus und dem männlichen Ende (Ejakulation) nehmen wohl nur wenige vor; es lässt sich auch mit der einfachen Nuancierung einfach und bequem leben.

DAS ist dann aber auch eine Frage der Libido.

Nein, so stark kann er gar nicht sein, dass es stundenlang nicht mehr geht.

Ja, eine Viertelstunde später kommt dann ein "Och, jetzt könnte ich noch einen vertragen". Kenne ich. ;-D

@ Dbaer

Also, Sorgen um Wohnung und Job machen ihr das Vögeln zum Trost. Mehr geht dann nicht.

Habe ich das richtig verstanden? Sexualität/Befriedigung verdrängt die Sorgen bis zu einem gewissen Zeitpunkt, danach dreht sich das Verhältnis um. Meine äußeren Umstände sind momentan auch nicht die Besten, dennoch fällt es mir schwer, mich da reinzudenken.

@ theorie

diese anderen orgasmen, die flacheren, bei denen einen so ein schauer überrollt, die machen mich nach wenigen sekunden eher unruhig und es geht weiter, wobei sich ihre intensität dann schon steigert von mal zu mal oder sie auch überlappen können.

"Endet" das dann mit einem starken Orgasmus? Oder setzt du an einen bestimmten Punkt dieser Kette selbst das Ende? Unter Berücksichtigung welcher Faktoren?

@ alle

was die selbstbefriedigung angeht, so ist sie für mich definitiv eine ersatzhandlung und keine ergänzung. die berührungen eines mannes sind viel, viel schöner und aufregender.

Oha! Also Selbst-nahezu-befriedigung? Ebenso wie Grainne unterschreibe ich diesen Satz – mit umgekehrten Geschlechter – ebenfalls sofort. Auch wenn ich es nicht so drastisch wie theorie empfinde, sind die Orgasmen, die ich zu zweit erlebe, schon spürbar besser. Eine Frage der Technik? Bei Sabine liest sich das ganz anders (oder kralle ich mich an dem Wort allein fest?):

Zwar ist völlig richtig, daß Geschlechtsverkehr und Selbstbefriedigung auch für mich zwei Paar Schuh sind, diese allein wegen der völlig anderen Phantasiewelten, in die dabei sicher nicht nur ich versinke, immer auch waren.

Liebe Grüße,

T4he Kxnilch

das "kitzeln" ist nicht wörtlich zu verstehen, sondern soll im übertragenen sinne erklären, warum mir die eigenen berührungen nicht ebenbürtig sensationell mit denen eines mannes erscheinen.

o.k., so ist es verständlich....ist bei mir genaus. Ein paar energische Männerhände und ich könnte, um es mit menschenkinds Worten zu sagen, wuschig werden ;-D

Denken viele Frauen sie seinen unbefriedigt und können eh nicht mitreden?

kann sein. Oder sie sind es und machen kein Aufhebens darum.

Oder wissen mit dem Wort "Befriedigung" nichts anzufangen?

die gibts auch... ich erinnere mich an Schlumpfinas Aussage, die nicht weiß, ob sie einen O hat oder nicht ;-D

Eine Differenzierung zwischen Orgasmus und dem männlichen Ende (Ejakulation) nehmen wohl nur wenige vor; es lässt sich auch mit der einfachen Nuancierung einfach und bequem leben.

warum sind das nur so wenige? Bequenlichkeit kann ja wohl nicht der einzige Grund sein.

Auch wenn ich es nicht so drastisch wie theorie empfinde, sind die Orgasmen, die ich zu zweit erlebe, schon spürbar besser. Eine Frage der Technik?

nein, so wie ich das verstehe, ist der wesentliche Unterschied die Phantasie.

Bei SB läuft ein Film ab. Bei Sex mit dem Partner ja wohl hoffentlich nicht ;-)

lg Grainne

Ccalatci'rya

ende durch erschöpfung

lieber knilch,

diese flachen orgasmen kann ich nicht beliebig oft haben. sie strengen auf die dauer auch sehr an.

mein maximum war einmal acht im laufe einiger stunden. danach war ich einfach völlig fertig, habe nur noch gezittert und geschwitzt und wollte absolut nicht mehr, völlige überreizung.

die letzten drei waren auch mühevoll mit immer längeren abständen zustande gekommen.

an diesem tag haben wir es aus übermut völlig übertrieben.

damit kein falscher eindruck entsteht, möchte ich noch erzählen, dass ich mit meinem letzten partner gar keinen orgasmus haben konnte, nicht einen einzigen. das hat sehr an mir genagt und ich fühlte mich schrecklich inkompetent.

so vielseitig ist das leben,

t.

na

t&heo(rixe

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