» »

@ Frauen: Wann seid ihr "befriedigt"?

T~hee KnSilcxh


@ Grainne

das ist wohl stimmungsabhängig und davon, wie gut der erste O war.

Wumms! Das ist neu. Heisst das, dass der erste O. die gesamte Session bestimmt? Ich kenne das in Serien, d.h. der erste O. bestimmt die Qualität der Serie. Für die nächste Serie gilt allerdings: Neuer O, neues Glück.

versteh nicht, was du damit meinst.

Ich versuche es mit einem platten Beispiel: Frau könnte noch drei mal, Mann ist am Ende. Kann es für die Frau "befriedigender" (dann wohl nicht ausschließlich in sexueller Hinsicht) sein, es gut sein zu lassen? Vielleicht führt diese Frage auch zu sehr an den Rand dieses Themas und wir sollten sie ausklammern.

LG,

Itjon Toicxhy


Es ist der Schlußpunkt ... definitiv

Der Satz kommt auch nicht direkt beim Sex, sondern in einer Pause oder Erholungsphase, die plötzlich das Ende darstellt. Ihren Zustand würde ich am ehesten dann mit einem Marathonläufer vergleichen, der alles gegeben hat, das Ziel erreicht hat - und zusammenbricht. Nicht fähig, alleine noch einen Schritt zu gehen.

Ich steck da nicht drin (nein, nicht mehr ;-)), aber dann geht nichts mehr. Nicht an dem Tag.

p=attyN1x234


re

da mir das glück eines vaginalen orgasmus bis jetzt noch nicht vergönnt war, kann ich nicht so wirklich mitreden. auch nach einem klitoralen folgt meistens kein nächster. so hab ich entweder nach dem ersten genug bzw. wenn mir der orgasmus egal ist, erst wenn ich nicht mehr fähig bin, mich zu bewegen, zu gehen, zu reden ;-D

Snanaxha


Ich hatte in früheren Beziehungen auch schon häufiger die Empfindung, auf gut deutsch die Schnauze voll zu haben, auch ohne einen Orgasmus erreicht zu haben. Da war dann nur noch der Wunsch, der Kerl möge bitte fertig werden, und dann endlich schlafen.

Ich vermute mal, dass in solchen Fällen die psychische Ermüdung auf den Körper gewirkt hat und Auslöser dieses Gefühls von "Fertigseins" war.

Umgekehrt kam es gerade zu Beginn der Beziehung schonmal vor, dass die körperliche Fitness, sprich die Kondition das Ende setzte. Wenn man wie ein Hund im Hochsommer hechelt und kurz vorm Hyperventilieren ist geht nixmehr, da kann man noch sosehr wollen.

Für mich ist momentan im Handbetrieb der Punkt der Überreizung das Ende, und die tritt relativ früh auf. Danach bin ich meist für einige Tage "fertig".Liegt wieder teilweise am psychischen ;-)

Also Fazit, ich könnte schon bei mir selbst nicht definieren, was bestimmt, wann ich wie fertig bin. Dafür Pauschalen für eine breite Menge aufzustellen halte ich für gewagt :-)

mfg

Caalac!i+rxya


Heisst das, dass der erste O. die gesamte Session bestimmt?

u.Umständen, ja. Es soll ja auch Künstler geben, die es schaffen, die Frau SEHR lange warten zu lassen, und wenn es dann kommt, dann kommt es gewaltig ;-)

Ich kenne das in Serien, d.h. der erste O. bestimmt die Qualität der Serie. Für die nächste Serie gilt allerdings: Neuer O, neues Glück.

dann kennst du es eben nicht anders ;-D

Ich versuche es mit einem platten Beispiel: Frau könnte noch drei mal, Mann ist am Ende. Kann es für die Frau "befriedigender" (dann wohl nicht ausschließlich in sexueller Hinsicht) sein, es gut sein zu lassen?

warum nicht?

Man kann aber auch eine Pause machen und dann ein wenig nachhelfen.

Also Fazit, ich könnte schon bei mir selbst nicht definieren, was bestimmt, wann ich wie fertig bin. Dafür Pauschalen für eine breite Menge aufzustellen halte ich für gewagt

Pauschalen wollte ja hier niemand aufstellen, sondern nur Möglichkeiten, Variationen.

Ijon: Du bist aber rücksichtsvoll ;-D

lg Grainne

Tihe K^nYilch


@ Grainne, Sanaha, Ijon Tichy

Umgekehrt kam es gerade zu Beginn der Beziehung schonmal vor, dass die körperliche Fitness, sprich die Kondition das Ende setzte. Wenn man wie ein Hund im Hochsommer hechelt und kurz vorm Hyperventilieren ist geht nixmehr, da kann man noch sosehr wollen.

Ja, hier muss noch die Alltagstauglichkeit als Größenordnung rein. Sonst diskutieren wir bald über den Idealfick (oder "Fick des Jahrhunderts" wie ich mal an anderer Stelle gelesen hatte). Mir geht es auch längerfristiges befriedigt-sein.

Für mich ist momentan im Handbetrieb der Punkt der Überreizung das Ende, und die tritt relativ früh auf.

Überreizung wäre auch ein Kriterium. Daran hatte ich bisher kaum gedacht mangels Erfahrungen. Meine Hand wird schon mal weggeschleudert, aber das bedeutet noch nicht das Ende.

u.Umständen, ja. Es soll ja auch Künstler geben, die es schaffen, die Frau SEHR lange warten zu lassen, und wenn es dann kommt, dann kommt es gewaltig

Das ist einen Versuch wert! (Oder mehrere ;-) )

Ihren Zustand würde ich am ehesten dann mit einem Marathonläufer vergleichen, der alles gegeben hat, das Ziel erreicht hat - und zusammenbricht. Nicht fähig, alleine noch einen Schritt zu gehen.

Also doch das Überschreiten von Grenzen? Sie hätte auch eine "Runde" früher aufhören können. Verbunden mit einem Gefühl des Nicht-ganz-befriedigt seins? Genau das würde ich gerne verstehen.

Zum Essen fahre ich nicht bis nach München

Darf ich neugierig sein?

Liebe Grüße,

SHabidne


@The Knilch

Es tut mir so leid, aber im Moment fehlt es mir an der Zeit. Da ist die Arbeit, und heute morgen erreichte mich der Brief einer anderen Frau meines Alters, die Sorgen hat, und da möchte ich dann auch konkret helfen, das ist wichtiger. Habe ich auch geschafft, glaube ich. Jedenfalls kann ich nicht in Ruhe an einem Beitrag schreiben, wenn jemand Sorgen hat und sich mir anvertraut. -- Morgen abend wohl, und dann ist es sicher auch ein guter Beitrag. Ich hoffe, daß ich mit der Aufteilung in zwei Teile hinkomme. In Deiner Eingangsfrage, so gut sie ist, hast Du nämlich einiges vergessen. Und bislang ist es hier niemandem aufgefallen, nicht mal Grainne oder Sanaha. Aber das werde ich schon nach auseinanderklamüsern, keine Sorge.

S!abi-ne


Orgasmuserleben in Partnerschaften (1)

Manchmal ist es witzig. Nach lediglich einer einzigen Antwort am Eröffnungstag wurde inzwischen die erste "Doktorarbeit" nicht nur gesichtet, sondern geflissentlich überlesen: fregattisiert. Wer denkt da nicht an die zehn kleinen Negerlein? Bis das letzte wieder Dr. Schüller schreibt, mit der Bitte des Teams um Verwahrung des Nähfadens. Sein Name sei The Knilch. ;-) Wie kann man nur in einem Faden schreiben und erwarten, ernst genommen zu werden, ohne die vorhergehenden Beiträge gelesen zu haben?

Wann seid Ihr befriedigt, wann reicht es, was passiert, wenn Ihr zuviel des Guten bekommt? Und wo sind Eure Grenzen?

Deine Fragen, lieber Kollege, gefallen mir deshalb so gut, weil sie für mich gleich zweifach schwer zu beantworten sind. Zunächst muß ich differenzieren zwischen: Sex mit meinem Mann, Sex mit meinem Liebhaber, Sex mit mehr als einem (unbekannten) Mann, Sex mit meiner Lebensfrau. Danach bestimmt sich mein Orgasmuserleben qualitativ wie auch quantitativ wohl mehr als durch alles andere. Daher ist es vielleicht keine schlechte Idee, sich Deinen Fragen einmal vom partnerschaftlichen Gesichtspunkt her zu nähern. Aber auch im Hinblick auf die Durchdringung meines Orgasmuserlebens im Wechselspiel mit Mann oder Frau und die sich nicht zuletzt aus der Möglichkeit der Kombination so seltsam beständig erneuernde Begierde fällt mir eine Antwort nicht leicht. Denn die Begierde als solche, und mit dieser ist Deine Frage nach der Grenze, jenseits derer mein Körper Reize nicht mehr in orgiastisches Erleben umsetzen könnte, notwendig verknüpft, ist keineswegs immer dieselbe; nicht aus einem Stoff. So denke ich etwa, daß bei der Weihnachtsparty Anwesenheit und Mittun meines Mannes und meiner Lebensfrau mein Orgasmuserleben beim Sex mit jenen anderen Männern auf eine zwar schwer bestimmbare, jedenfalls aber signifikante und für mich situativ durchaus konkret zu fühlende Weise beeinflußt und natürlich positiv befördert hat. In wieder gänzlich anderem Gewand zeigt sich das Orgasmuserleben dann, wenn der eigene Mann, der, nach einigen Zwischenspielen, der letzte einer langen Reihe Männer ist und nun nur noch benutzen kann, was die Wölfe, die lieben, übriggelassen haben. Man denkt, und schon lange vorher denkt man es, daß man zum Schluß, nach einer langen Nacht, gut einem halben Tag und einer weiteren langen Nacht, vielleicht nicht einmal mehr feucht wird, womöglich zu Gleitcreme Zuflucht zu suchen hat, Gleitcreme auch bei Vaginalverkehr, ja; und doch wird man auch ganz am Schluß nicht nur feucht, sondern plötzlich sogar von einem nach Art und Grad bislang unbekannten und in einem wieder anderen Orgasmustaumel mündenden Begehren zur Gänze erfaßt. Und ist es nicht auch ein Unterschied im Orgasmuserleben, ob zwei Frauen an einem warmen Sommertag in einer dänischen Sanddüne zusammenfinden oder, nachdem selbst ein warmes Wannenbad und zärtlichstes Eincremen nur noch schmerzten, direkt danach in gleichsam stiller Komplizenschaft, einander die Wunden leckend, miteinander schlafen; eigentlich völlig ermattete, wirklich und wahrhaft liebestote Körper nun doch wieder von einer schwer begreifbaren Libido, die sogar jetzt noch die Zufügung von Schmerz neutralisiert und in pure Wollust ummünzt, bestimmt werden? Körper zudem, die volle vier Tage keine feste Nahrung zu sich genommen haben, auch von daher eigentlich nur schlafen sollten und dies an sich auch wollen. Aber wie soll man in der Umarmung selig wegpennen, wenn man, beiderseits ein und dasselbe atmosphärisch so überaus nachhaltig sich aufdrängende Bild von fast zwei Dutzend nackter Männer vor Augen, einfach nur geil ist auf die Frau, mit der man sich in all diese Männer teilte, ohne einander auch nur einen Mann wegzunehmen?

Wann also ist eine Frau am Ende? Gute Frage, lieber Kollege! Hätte ich mir nicht ein so schlichtes Kirchenschiff-Tempel-Denken zu eigen gemacht und auf meine individuelle Konditionierung hin ausgerichtet; müßte ich nun auch noch ein gewisses Vaginalzonen-Denken, das seinen Sinn für mich insbesondere beim Sex mit meinem Mann, aber auch ganz allgemein verloren hat, zur jeweiligen partnerschaftlichen Sexsituation in Beziehung setzen: Die zweite "Doktorarbeit" läge wohl vor... Nachfolgend versuche ich, etwas wie mein unabänderliches Grundmuster aufzuzeigen. Mehr kann ich, glaube ich, nicht beschreiben. Ich bin ebenso schnell am Ende wie nicht am Ende. Ein guter Vergleich wäre ein großer Behälter, der (in meinem Fall) vier jeweils gleich große Mengen farbiger Kugeln enthält. Ziehe ich sechs Stunden lang nur weiße Kugeln (s. u., Fall 1), langt's mir irgendwann. Ziehe ich zwischendurch auch blaue oder gelbe Kugeln, darf's später gern wieder eine weiße sein. Usw. Vielleicht liest Ijon diesen Beitrag, kommentiert ihn aus Sicht seiner Frau, die, wenn beider Wünsche sich inzwischen erfüllt haben sollten, ja nicht nur mit ihm Sex hat. Was die Sache bei mir so kompliziert macht, ist meine Schmerzlust. Beliebig weit zu treiben vermag sie mich nicht, aber eben doch sehr weit, wobei mir meine gute körperliche Konstitution die größte Hilfe überhaupt ist. Was ein Mann, um mich orgasmierend zu erleben, aus meinem Körper herausholen kann, durchaus auch in Form sehr gegenständlich fließender Vaginalsekretion, hängt im wesentlichen davon ab, welche Art Schmerzen in welchem Grad mir zuzufügen ich ihm erlaube. Was nicht heißt: Viel hilft viel. Entscheidend ist auch hier das Wechselspiel – aus meiner Sicht der Dreh- und Angelpunkt.

Eines darf ich vorwegnehmen. Zwar ist völlig richtig, daß Geschlechtsverkehr und Selbstbefriedigung auch für mich zwei Paar Schuh sind, diese allein wegen der völlig anderen Phantasiewelten, in die dabei sicher nicht nur ich versinke, immer auch waren. Eine im November in einem Brief an eine Freundin gebrauchte Formulierung, derzufolge meine früheren SB-Gewohnheiten meine Libido im ganzen geschwächt hätten, kann ich nicht aufrechterhalten. Das ist Unsinn. Allerdings hatte ich gut zwei Jahre auch zwei- bis dreimal täglich (bei allen Schwankungen) einen oder zwei Vibratoren mit sehr starken 12-V-Motoren in Gebrauch. Ich kann nicht ausschließen, daß sie meine Empfindsamkeit für Penissex herabgesetzt haben; dieser Vibratortyp mit seinen selten kräftigen niederfrequenten Vibrationen und wirklich sensationeller Amplitude ist geeignet, eine Tote aufzuwecken. Seit ich vor gut einem Vierteljahr neben dem völligen Verzicht auf doppelte Penetration und dem fast völligen auf Analverkehr (genossen, beides, erst wieder durch lauter liebe Weihnachtsmänner, wobei nur drei oder vier nicht in meinen oder meiner Lebensfrau Po einfahren wollten) auch meine SB-Frequenz drastisch heruntergefahren und Vibratoren und Dildos überhaupt nicht mehr benutzt habe, ist meine Lust auf vaginalen Penissex jedenfalls erheblich größer als je zuvor. So ganz kann ich Deinem "Pulver"-Satz daher nicht zustimmen. Jetzt mache ich's mir seit bald 14 Wochen nur alle fünf oder sechs Tage, dann allerdings über mehrere Stunden. Auch räumlich ziehe ich mich zurück, was ich früher gleichfalls nicht oder doch nicht immer getan habe.

S(a,bine


Orgasmuserleben in Partnerschaften (2)

So, wie jetzt: Wann befriedigt, wann nicht, wann wird's zuviel?

Fall 1, Sex mit meinem Mann: Ein im Sinne Deiner Fragen gutes, wenn auch nicht repräsentatives Beispiel ist der vergangene Dienstag abend. Er zog sich bis tief in die Nacht hin, wohl an die sechs Stunden hatten wir wunderschönen Sex. Penissex, ununterbrochen – wobei ich bitte, das nicht falsch zu verstehen. Eine annähernd sechsstündige Penetration war es dennoch, denn das Wort ist ja Synonym von "Durchdringung". Im Kamasutra ist eine denkbar schlichte Liegeposition unter der Bezeichnung Umarmung wie Milch und Wasser bekannt. Für mich ist sie der Inbegriff des Ineinander-Verschmelzens, des In-eins-Fließens. Mann und Frau liegen in Seitenlage einander zugewandt, er mit locker ausgestreckten, halb und halb aufeinanderliegenden Beinen. Sie zieht ihre Oberschenkel so weit hoch, daß sie zu ihrem Oberkörper einen rechten oder auch etwas kleineren Winkel bilden. Er legt sich zwischen ihre Beine, liegt also in Taillenhöhe auf einem ihrer Oberschenkel. Der Rest ist Umarmung, aufs engste. Bei unserem harten Futonbett für mich auch beim Wechsel der Liegeseite irgendwann zu anstrengend, aber auf zwei übereinandergelegten flachen Steppdecken auch lange Zeit gut auszuhalten. Eine tiefste Stöße in innigster Form erlaubende Position, deren größter Vorzug darin besteht, zumindest einen bestimmten Penistyp nach der Ejakulation leicht in der Vagina behalten zu können. Nämlich indem man innig umschlungen liegenbleibt. Wie die meisten klassischen Fleischpenisse bildet auch der meines Göttergatten sich nach der Ejakulation nur sehr langsam zurück; noch langsamer, wenn er sehr lange erigiert war und der abschließenden Ejakulation mehrere ejakulationslose Orgasmen, die sich gerade in dieser entspannten, halboffenen Körperhaltung durch das "orchestral-sinfonische Zusammenspiel" (Salome) von Mann und Frau ideal kontrollieren lassen, vorausgingen. Was nach der Abklingphase, die – Grainne – für mich übrigens mit einem unbeschreiblich lustvollen Kitzel im vaginalen Tiefenbereich einhergeht und mir nicht selten Folgeorgasmen beschert, übrigbleibt, hat, wenn auch nicht die Härte, so doch immer noch Länge und Volumen eines überdurchschnittlich groß erigierenden Blutpenis und füllt mich weiterhin aus. Nach einer gewissen Zeitspanne, wobei die Refraktärzeit bei dieser so innigen Form der gesamtgeschlechtlichen Begegnung allgemein kürzer ist als sonst, bringe ich die Vaginalmuskulatur allmählich wieder ins Spiel und lasse das Glied aufs neue erstarken, während mein Mann die Reizung meiner Brustwarzen von neuem aufnimmt. Oder er bewehrt sie, bevor sie ihre Kraft gegen die seiner Hände abermals ausspielen dürfen, mit starken, axial anzusetzenden Klammern, die sich, preßt er mich fest an seine breite Brust, zur Seite wegbiegen und mir so köstlichsten Schmerz bereiten. Der wiederum meine Vaginalmuskulatur befeuert und diese die Gliedwurzel umschließen läßt wie ein Schraubstock. Ich glaube, daß ich das Glied während jener langen Stunden zweimal für vielleicht zehn Minuten im Mund hatte; sicher nicht länger. Ansonsten die ganze Zeit in mir. Mein Mann ejakulierte dreimal sehr kräftig, hinzu kam ein Vielfaches an ejakulationslosen Orgasmen. Meine kann ich nicht quantifizieren. Jeder nachfolgende erwuchs aus den vorherigen, zog neue, immer irgendwie andere nach sich, und in der Rückschau erscheinen sie mir denn auch wie eine Kette.

Fazit: beiderseitige vollständige Befriedigung, beide waren wir wunschlos glücklich, keiner von uns wollte das Liebesspiel fortsetzen. Nicht miteinander, jedes Mehr wäre zuviel des Guten gewesen. Gesetzt den Fall, unsere beiden Lieben hätten plötzlich in der Tür gestanden, kann ich mir sehr gut vorstellen, mit meiner Lebensfrau manuellen Sex, mit ihrem Lebensgefährten Vaginal- oder Analverkehr, durch beider Hände schmerzhaften Brustwarzensex erlebt – und, so oder so – zurückgegeben zu haben. Nur das Liebesspiel mit meinem Mann war vorerst abgeschlossen, eine Fortsetzung hätte es nicht mehr ertragen: zuviel des Guten.

Fall 2, Sex mit meinem Liebhaber: Mit meinem Mann kann ich im Bett am besten schweigen, mit meinem besten Freund am besten reden. Das geht auch dann ganz wunderbar, wenn mein Mann und meine Lebensfrau zwei Türen weiter eine ihrer immer schon sehr rustikalen Vaginalnummern schieben, denn meine Lebensfrau ist gebürtige Berlinerin und hat bei einem zünftigen Vagifick noch nie ein Wort hochdeutsch gesprochen. Motto und oft vernommen: "Komm, bums mir ma jut rin! Dette brauch ick jetze eenfach, verstehste!" Hintergrund und zwischen uns Vieren seit dreieinhalb Jahren kein Thema, denn wir haben auch eine Funktionsbeziehung miteinander (Näheres, bei Interesse, im MMF-Faden, zu finden unter S26628/1), ist der Wunsch meiner Lebensfrau nach einem Grad des Ausgefüllt-Werdens, den ihr Lebensgefährte, obschon keineswegs schwach gebaut, so nicht leisten kann. Dafür hat er mich, meine Enge habe ich mir erhalten, und weil er der einfühlsamste Mann ist, der mir je begegnet ist, schlafe ich sehr, sehr gern mit ihm. Er ist ein wirklich begnadeter Cunnilingus-Meister, hat ein mich wunderschön ausfüllendes G-Zonen-Glied, und auch seine im Mittelhandbereich eher schmale Hand kann ich gut unterbringen. Es kam und kommt hin und wieder vor, daß wir in dieser Konstellation die ersten beiden Wochenendnächte verbringen, also mit Partnertausch in getrennten Zimmern. Bis wir Frauen einander eben lieben, eine von uns oder wir beide die doppelte Penetration genießen wollen und es zum Sex zu viert kommt. Aber mein Freund ist nicht der Mann meines Lebens, meiner nicht der meiner Lebensfrau, die ihrerseits den Mann ihres Lebens längst gefunden hat. Das ist der entscheidende Punkt.

Fazit: allseitige vollständige Befriedigung zuletzt nur in der Form 2 + 4. Wobei wir Frauen unser Eigenleben führen und uns allein in ein Zimmer zurückziehen, wenn wir unsere Männer nicht dabeihaben wollen. Dann spielen sie halt Schach oder reden über den Staat.

Snabixne


Orgasmuserleben in Partnerschaften (3)

Fall 3, Sex mit mehr als einem (unbekannten) Mann: Mit vier oder fünf Männern in Folge Vaginal- und/oder Analverkehr zu haben ist, auch wenn nicht brutal gestoßen wird, immer anstrengend. Nachdrücklich zustoßen müssen Männer irgendwann, und ich bin echt die letzte, die es ihnen nicht gewähren würde. Dann wünscht man sich manchmal eine Pause. In der ersten Nacht hat man, wie auch die Geliebte, die ersten 15 Gäste bestens und wohl alle auch mehrfach bedient (genau weiß ich's nicht mehr), am ersten Weihnachtstag vier oder fünf fast unter Tränen verabschiedet, nämlich mit aufrichtigem Bedauern für das vorzeitige Gehen, tausend Dank für all die schönen Blumen, den vielen Samen und überhaupt, verabschiedet gewiß auch unter tausend Küssen, denn das ist so meine und meiner Lebensfrau Art, vor allem meine; und auch die ersten vier von sechs Neuankömmlingen, die sich am Heiligen Abend nicht freimachen konnten, hat man schon drübergelassen, bei freier Wahl. Irgendwann ist es elf Uhr abends, die letzten beiden noch ausstehenden Gäste haben ihren Einstand gegeben, und eigentlich wäre eine Pause fällig. Nun gibt es Handlungen, die Männer seltsam faszinieren. Für einen selbst sind sie nach langen Jahren schlichte Gewohnheit geworden, vergleichbar mit Zähneputzen, dem Nachziehen von Lippen oder Lidstrich, oder einem Griff zum Yesatis-Flakon. Bei mir fällt darunter auch der gelegentliche Wechsel meiner Brustwarzenringe. Die größten haben einen Innendurchmesser von 50 mm, eignen sich also als glory holes, und angemessen bestückte Männer sind nicht wenige zugegen. Der Wechsel an sich ist gänzlich unspektakulär, aber als meine Lebensfrau ihn vornimmt, dabei beiläufig einfließen läßt, wie und mit welchen Instrumenten sie es meinen Brustwarzen zu besorgen pflegt, höre ich auch schon, wie nach einem Tisch gerufen wird. Ein Tisch mit geeigneter Höhe steht im Partykeller nicht, und was meine Erregung binnen Sekundenbruchteilen neu aufbaut, ist der Anblick zweier gepolsterter Barhocker, die ein findiger Gast jetzt in der Mitte des Raumes zusammenrückt. Direkt darüber die Niedervoltstromleitungen der Trafo-Beleuchtung, jemand richtet sechs Glühbirnen auf die Hocker, wie Spotlights. Ein schlichter Einfall, aber eben ein Einfall, und er genügt: macht mich nackter als nackt. Feucht. Naß. Empfänglich: binnen Sekunden. Zwei Herren plazieren mich galant auf den Hockern, ein dritter Kavalier ist so freundlich, meinen Kopf zu halten und, in seinem Interesse, in die richtige Position zu bringen; zwei weitere Kavaliere, meine Phantasien zum Gevierteiltwerden auch unter Spotlights zuverlässig erkennend, ziehen meine Beine an Füßen und Fußgelenken auseinander, drücken sie gefühlvoll in Spagatstellung, damit der erste bequem eindringen kann. Er tut's, übernimmt später eines meiner Fußgelenke. Die in der Kranzfurche beringten Glieder werden rechtsseitig von meiner Liebsten, linksseitig von mir abgewichst; der Herr in meinem Kopf ist so freundlich, nicht auf einem Deep throat zu bestehen, denn bei dieser Praktik habe ich Schwächen; meiner rechten Hand bietet sich ein Glied in Schulterhöhe. Ein schlichter Einfall, lieber Kollege Knilch, genügt. Der richtige Einfall im richtigen Moment.

Etliche Stunden später sieht mein Mann, wie mich sechs Männer vollkommen fertigmachen. Jeweils immer zu zweit und wirklich mit aller Härte. Irgendwann am frühen Morgen liege ich wimmernd auf der Seite, zusammengerollt, als wollte ich nichts als schlafen; meine Vagina blutet leicht, meine Brüste sind verwüstet, ich bin am Ende. Kaputtgefickt. Kaputtgefickt auf eigenen Wunsch. Wieder ein Einfall: Zwei der Männer heben mich in liebevollster Weise auf, tragen mich in die nächstgelegene Dusche, stellen mich darunter und waschen mich unendlich zärtlich. Nach sorgfältigem Regeln der Wassertemperatur. Nicht zu heiß, nicht zu warm. Einer, mit mir in der Dusche und hinter mir stehend, hält mich, denn ich kann kaum mehr stehen; der andere wäscht mich. Zartfühlend, wie man ein Baby wäscht, mit ganz weichen Einmalwaschlappen, von der Organisatorin in allen Bädern und Duschen des Hauses in rauhen Mengen bereitgelegt. Wie überhaupt alles, etwa großflächige und kuschelweiche Badetücher, und der Wäschewagen in der Garage wird denn auch voll bis obenhin. Überall wäscht mich der Mann, der mich sehr hart gefickt hat, so unendlich zärtlich; auch mein Kopfhaar und zwischen den Beinen. Was ich noch nie einem Mann erlaubt habe, auch nicht meinem: dabei zusehen, wie ich meinen Anus überm Duschbadrand reinige. Diesen beiden Männern, und auch sie haben mich verwundet, erlaube ich es; ich bitte sie nicht hinauszugehen. Beide trocknen mich zärtlich ab, trocknen mein (schulterlanges) Haar. Zugleich lassen sie keinen Zweifel daran, mich direkt danach abermals vergewaltigen zu wollen: zu sechst. Ein Spannungsbogen, der mich ungeheuer erregt! Wiederbelebt binnen 40 Minuten, mich naß macht, bereit, und die letzte Duschfeuchte zwischen meinen Beinen nimmt man mir schon, zart tupfend, in Gegenwart der anderen vier, deren Glieder dabei stoßbereit werden. Mein Mann ist der siebte. Er wählt, was vier der sechs Männer in dieser letzten Runde gewählt und abermals machtvoll durchpflügt haben (ohne Kondome), wählt meine völlig zugeschwollene Scheide, vögelt den Samen seines Vorgängers heraus. Als alle Gäste gegangen sind, nimmt er sie sich nochmals, schont meine Brüste weniger denn je. Aber was will ein Mann groß machen, wenn eine Frau sie anbietet, sie ignorieren?

Zur Gänze befriedigt, Grenze endgültig erreicht, wenn nicht längst überschritten? 23 Männer mal, sagen wir, vier, geteilt durch zwei: Das macht gut 40 Glieder für jede Scheide. Hinzu kamen 46 Hände, und hier macht der Divisor zwei keinen Sinn. Ich kann nicht ohne Rest erklären, warum ich nach dem Bad zu Hause irgendwann die Beine breit gemacht, die schmerzenden Brüste freigelegt, meine Liebste gebeten habe, mir ihre Hand zu schenken. Vielleicht habe ich nie eine fülligere, schwerere Vulva gefühlt, geleckt als ihre, ich weiß es nicht. Es ist das Wechselspiel, The Knilch, nur das Wechselspiel. Deine Fragen muß ich im Ergebnis offenlassen. Nur einen Mann hätte ich nicht mehr vertragen, in keiner Weise. Eine zweite Frau? Ich weiß es nicht.

COa?lacirEya


Wann seid Ihr befriedigt, wann reicht es, was passiert, wenn Ihr zuviel des Guten bekommt? Und wo sind Eure Grenzen?

Denn die Begierde als solche, und mit dieser ist Deine Frage nach der Grenze, jenseits derer mein Körper Reize nicht mehr in orgiastisches Erleben umsetzen könnte, notwendig verknüpft, ist keineswegs immer dieselbe; nicht aus einem Stoff.

Irgendwann am frühen Morgen liege ich wimmernd auf der Seite, zusammengerollt, als wollte ich nichts als schlafen; meine Vagina blutet leicht, meine Brüste sind verwüstet, ich bin am Ende. Kaputtgefickt. Kaputtgefickt auf eigenen Wunsch.

Zur Gänze befriedigt, Grenze endgültig erreicht, wenn nicht längst überschritten?

Grenze überschritten, ja. Aber Grenzen sind dehnbar. Und manchmal ist es durchaus gewünscht, dass sie ausgedehnt werden. Der Punkt, an dem die Begierde nicht mehr da ist, ist imho dann längst überschritten.

lg Grainne

RvemingtoUn Ssteelxe


Sabine

Mit Deinem Beitrag hast Du, im musikalischen Sinne, eine zweisätzige Sinfonie mit ausgiebigem Vorspiel kreiert. Das Vorspiel ist so umfangreich und fügt sich harmonisch in den zweiten Satz ein, daß man auch von einer dreisätzigen Sinfonie sprechen kann.

Die meisten Leserinnen und Leser – mich eingeschlossen - werden ihr Augenmerk auf den Fall 1 richten, gibt er doch interessante Anhaltspunkte. Intensiver Sex zweier Partner, an die sechs Stunden. Beiderseitige vollständige Befriedigung. Dann ist es genug! Bemerkenswert: die Erwähnung der ejakulationslosen Orgasmen. Das beschäftigt mich ja nun doch, kenne ich es doch (noch) gar nicht.

Ergänzungen im Fall 2 in der Art, daß die Viererbeziehung es möglich macht Befriedigung zu erhalten, die einem der eigene Partner nicht geben kann. Damit meine ich speziell das Beispiel A, die den Wunsch des "Ausgefüllt Werdens" durch den Liebhaber erhält.

Soweit klar. Weshalb eine Ausdehnung auf "Sex zu viert" eine Befriedigung darstellt, kann ich nur ansatzweise verstehen. Besteht da ja, bei der doppelten Penetration wohl das besondere Gefühl des Ausgefüllt Werdens. Aber was ist es darüber hinaus?

Dein Schlußsatz (Fall 3) hat atonale Züge. Kaputt ficken, bis der Körper nicht mehr kann. Lust beim lecken der Wunden mit Deiner Lebensfrau. Wo war die Lust vorher? Das kann ich nicht raus lesen. Es liest sich nicht wie Lust, sondern wie ein Dienstprogramm. Du sprichst ja auch von "vergewaltigen"; nicht gegen Deinen Willen, klar. Ist das Lust, die sich im Kopf abspielt und dadurch entsteht, an die Grenzen des körperlichen "Ertragens" zu kommen? Was ist es?

BG Remington

Ctalac0iryxa


Die meisten Leserinnen und Leser – mich eingeschlossen - werden ihr Augenmerk auf den Fall 1 richten, gibt er doch interessante Anhaltspunkte. Intensiver Sex zweier Partner, an die sechs Stunden. Beiderseitige vollständige Befriedigung. Dann ist es genug!

Glaub ich nicht. Zumindest der Durchschnitt, wenn nicht sogar die meisten der Leser hier träumen von intensivem Sex über 6 Stunden. Kaputt sind wiederum die Meisten lange vorher.

Besteht da ja, bei der doppelten Penetration wohl das besondere Gefühl des Ausgefüllt Werdens. Aber was ist es darüber hinaus?

Von 2 Männern be/genutzt zu werden. 2 Körper an einem dran, 2 Schwänze in einem drin. Einfaches Begehrtwerden, gefickt werden ist gut, doppeltes besser. So einfach ist das.

Es liest sich nicht wie Lust, sondern wie ein Dienstprogramm. Du sprichst ja auch von "vergewaltigen"; nicht gegen Deinen Willen, klar. Ist das Lust, die sich im Kopf abspielt und dadurch entsteht, an die Grenzen des körperlichen "Ertragens" zu kommen? Was ist es?

Ich versuche mal (kann sein, dass es falsch sein wird), zu antworten. Du hast es nicht richtig gelesen. Die Grenzen sind längst überschritten. Möglich ist dies durch den Wechsel, den Spannungsbogen zwischen Zart und Hart. Der treibt weiter, lässt Grenzen überschreiten, gerne überschreiten.

Lust entsteht im Kopf, ja. Lust, auf diese Art und Weise über das "Ich kann nicht mehr" hinausgetrieben zu werden. Geschehen zu lassen. Mit sich machen zu lassen. Natürlich nur mit dem/den/derjenigen, die man akzeptiert, achtet. Ein kleiner Fehler, und es funktioniert nicht mehr.

lg Grainne

Skabixne


@Remington

Danke schön für Dein Lob. Leider konnte ich nicht früher schreiben.

Zu Nr. 2: Einen Ausgleich von Defiziten nenne ich es nicht, das wäre falsch und ungerecht. Mein Freund war lange mein bester und immer bevorzugter Vaginalpartner, hat im Bett unendlich viel für mich getan, im Gespräch für uns alle unendlich viel geleistet. Das wird niemals jemand vergessen. Das Problem war auch nur, daß die "senkrechten Paar-Linien" wegen meines (eingebildeten) anatomischen Defizits nicht stimmten; ich also lange mit dem "verkehrten" Partner VV hatte. Das wurde in Ordnung gebracht, und zwar so, daß niemand sich gekränkt fühlte. Seit einiger Zeit kann ich eben mit beiden Männern schönen VV haben und bei der doppelten Penetration endlich dem richtigen Mann ins Gesicht schauen. Der Freund ist nunmehr nur Helfer – beiden Frauen. Dieses Stück Stabilität fehlte.

Ejakulationslose Orgasmen, gern auch als multiorgastische Fähigkeit des Mannes bezeichnet, sind reine Übungssache. Ein Thema, das wir hier früher oft hatten. Ich selbst möchte nichts mehr dazu schreiben, es ist einfach nicht mehr mein Thema.

Zu Nr. 2: Ich sage ehrlich, daß ich gern zwei Glieder in meinem Schoß berge. Das war schon immer so, mit 17 habe ich es erstmals erlebt. Auch drei passen hinein. Das ist ein Gag, das ist eine Qual, das ist Pornoscheiß – aber für mich nicht nur. In dem auf unsere gemeinsame Bitte hin geschlossenen Faden hatte ich meine Grundhaltung auch dazu in meinem Beitrag "Aktiv passiv?" am 1.12. ausführlich erläutert, dort im letzten Absatz. Auch das vaginale Wechselspiel ist wunderschön. Beispielsweise liegen meine Liebste und ich nebeneinander an der Bettkante, die Männer wechseln unsere Vaginen nach Belieben. Du kannst es nicht an Dir testen, aber es ist schön.

Zu Nr. 3: Was heißt hier "atonal"? Einige von Euch – und das ist natürlich nur eine ganz kleine Kritik – haben die Angewohnheit, in Rahmen dick und fett auszukoppeln, was ich in einem Text gleichsam verstecke, zwischen ganz, ganz viele Worte einbette. Dastehen muß es, aber eben nicht in exponierter Form. Auch kommen an diesen Stellen keine Absätze hinein, da bin ich vorsichtig. Die fragliche Wendung hatte ich schon gelöscht, später wieder hinzugesetzt. Nun ja. Vokabeln wie "vergewaltigen" wiederum benutze ich im Privaten wie mein übriges Kopfkino auch. Da hast Du ja auch schon einige andere gelesen, im Laufe der Zeit. Die Problematik für andere Frauen, die derlei zufällig lesen und vielleicht schon einmal Opfer einer Vergewaltigung wurden, übersehe ich nicht. An anderer Stelle, und auch dieses Thema hatten wir im Forum schön öfters, trete ich ihnen dann aber entschlossen bei, und dann hat das mit meinem Kopfkino überhaupt nichts mehr zu tun, ist nur ein Verbrechen, und keine Überschneidung gibt's. Es ist eben so, daß ich diffuse Vergewaltigungswünsche habe, immer mal wieder. Männer, die ganz lieben und klugen, tun mir dann manchmal den Gefallen. Und fühlen sich danach besser als vorher. Im übrigen habe ich schon sehr, sagen wir mal, geradlinige Beiträge aus Deiner Feder gelesen, die den Schluß zulassen, daß die richtige Frau aus dem wilden Mann Deines Namens durchaus einen ganz lieben Engel machen kann. Eine solche Engelmacherin bin eben auch ich. Ich will es keine Gabe nennen, absolut nicht, aber bei mir hatte nachher noch kein Mann ein schlechtes Gewissen. Das gilt auch für diejenigen lieben Weihnachtsmänner, die an der Tür zu verabschieden mir ziemlich schwer fiel. Aufgerappelt habe ich mich für einen jeden, ausnahmslos, und halbwegs geradeaus gelaufen bin ich auch. Es fiel mir schwer, sehr schwer, aber ich möchte einen Mann, der mir gedient, mir schöne Gefühle geschenkt hat, nicht mit dem Gefühl verabschieden, er hätte mich verletzt, mir ein Leides getan. Irgendwie gelingt mir das auch humpelnd und mit jeder Menge blauen Flecken wie anderen Wundmalen. Ich bin eben eine ganz Liebe. ;-)

Gerade sehe ich, daß Grainne geschrieben hat. Ja, da kann ich wieder mal alles so stehenlassen, muß nichts hinzufügen. Grainne, gucke doch gleich mal in die PN-Box. Kopie einer PN an The Knilch vom Mittag.

R/emingthoPn S6teaelxe


Sabine, hier muß ich jetzt doch auf bewährte Methoden zurückgreifen, weil mich Dein Beitrag doch nachhaltig beschäftigt.

Das Problem war auch nur, daß die "senkrechten Paar-Linien" wegen meines (eingebildeten) anatomischen Defizits nicht stimmten; ich also lange mit dem "verkehrten" Partner VV hatte. Das wurde in Ordnung gebracht, und zwar so, daß niemand sich gekränkt fühlte.

Soweit klar. Allerdings verstehe ich dann folgendes nicht:

Seit einiger Zeit kann ich eben mit beiden Männern schönen VV haben

Anderes Thema:

Ejakulationslose Orgasmen, gern auch als multiorgastische Fähigkeit des Mannes bezeichnet, sind reine Übungssache. Ein Thema, das wir hier früher oft hatten.

Danke für die Stichworte!

Beispielsweise liegen meine Liebste und ich nebeneinander an der Bettkante, die Männer wechseln unsere Vaginen nach Belieben. Du kannst es nicht an Dir testen, aber es ist schön.

Klar kann ich das an mir nicht testen. *lächel*

Mir würde das auch als Mann, innerhalb einer Viererbeziehung nicht gefallen, da bin ich mir sicher.

Einige von Euch – und das ist natürlich nur eine ganz kleine Kritik – haben die Angewohnheit, in Rahmen dick und fett auszukoppeln, was ich in einem Text gleichsam verstecke, zwischen ganz, ganz viele Worte einbette. Dastehen muß es, aber eben nicht in exponierter Form.

Redaktionsstil; damit muß man leben. Das geht ja nicht nur Dir so, Sabine. Alle die sich äußern, machen diese Erfahrungen; denke nur mal beispielsweise an die Politik oder den Sport.

An anderer Stelle, und auch dieses Thema hatten wir im Forum schön öfters, trete ich ihnen dann aber entschlossen bei, und dann hat das mit meinem Kopfkino überhaupt nichts mehr zu tun, ist nur ein Verbrechen, und keine Überschneidung gibt's.

Weiß ich und kann es hier nur bestätigen.

Es ist eben so, daß ich diffuse Vergewaltigungswünsche habe, immer mal wieder. Männer, die ganz lieben und klugen, tun mir dann manchmal den Gefallen. Und fühlen sich danach besser als vorher.

Wie fühlst Du Dich danach?

Im übrigen habe ich schon sehr, sagen wir mal, geradlinige Beiträge aus Deiner Feder gelesen, die den Schluß zulassen, daß die richtige Frau aus dem wilden Mann Deines Namens durchaus einen ganz lieben Engel machen kann.

Das ist wohl so, nur läßt sich die Richtige bisher von mir nicht finden. :-(

Es ist eben so, daß ich diffuse Vergewaltigungswünsche habe, immer mal wieder. Männer, die ganz lieben und klugen, tun mir dann manchmal den Gefallen.

Es ist also bei Dir in Fall 3 klar der Vergewaltigungswunsch und das Erreichen der körperlich machbaren Grenzen.

Irgendwie gelingt mir das auch humpelnd und mit jeder Menge blauen Flecken wie anderen Wundmalen.

Oder ist es schon längst eine Überschreitung, dieser Spannungsbogen, den Grainne beschreibt?

LG

Remington

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH