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@ Frauen: Wann seid ihr "befriedigt"?

tiheorxie


ach, kinners,...die praxis,...die

lässt auf sich warten.

es ist schon interessant, wie befremdlich mir eure beiträge vorkommen, nun, da ich so unendlich weit von realem sex entfernt bin.

werde ich am tag x dann erleuchtet und urplötzlich alles verstehen?

es ist ja eben auch nicht so, dass ich noch nie hätte....

habe ich alles vergessen oder einfach tatsächlich noch nie so empfunden wie ihr?

lampenfiebrig,

D;baexr


Ach, meine Liebe...

...Theorie ist relativ, hat schon olle Einstein erkannt.

Wir sind hier schon auch Tuner, die sich mit Sex von der Stange (?!) nicht so einfach zufrieden geben wollen. Ist zu wichtig.

Wie wichtig ist Sex? Verschieden. Zumindest so wichtig wie essen. Da kann man sich ja auch ein Fertigmenü in die Mikrowelle schieben und anschließend ohne Hungucken rein schaufeln. Wenn du (Achtung! Ein Rezept meiner Liebsten) aber zum Beispiel ein Glas eingelegter trockener Tomaten nimmst, eine Handvoll entkernter schwarzer Oliven, diverse frische Kräuter von der Fensterbank, dazu gutes Olivenöl und alles mit dem Pürierstab verarbeitest und mit frischen Nudeln vermengst, dann hast du ein Mahl für zwei (bis drei) Personen, das preislich in der Region von zwei Kotzburger-Menüs liegt und um ein Vielfaches mehr Genuss verspricht. Das ist Praxis.

Gestern Nacht gab's bei meiner Liebsten im Bett einen schönen langen Ritt. Und es roch so gut - fast wie beim liebevollen Zubereiten einer einfachen Mahlzeit.

S9marto_Bixon


lieber dbaer,

als alter nudelesser verneige ich mich tief.

hungrig,

GYGchxen


@Spektralfarben, Bandbreite usw.

Mit Wörtern Gespräche basteln kann sehr erotisch sein

lassen Sie die Dame Ihres Herzens zu uns sprechen, werter Dbaer. Bevor sie mit Ihnen in vollmundigem, in lautlosem, in nur nie nichtssagendem Schweigen versinkt, Sie in die Teilhaberstille hinaufreißt wie die kleine Madame mich noch jedesmal. Gut gebraucht ist oft besser als neu, ohne Kinderkrankheiten eben. Der Kollege Opi wiederum sieht einen alten Opel im Grenzbereich schlingern, und vielleicht erinnern Sie beide sich ja noch an die spätestens ab 120 Sachen nur noch schwammige Gangsterkarre mit 3-Gang-Lenkradschaltung und Blattfeder-Trampelachse hinten. Mit 22 hatte ich ein paar Monate einen 64er Kapitän, so eine richtige Angeberkarre, da war dann allerdings schon ein Vierganggetriebe drin. 90 oder 100 PS, diesen Sechszylinder-Säufer meine ich. Zum Tankwart geschlichen bin ich jedesmal wie Heinrich IV. zu Gregor VII., auch bei 70 Pf/l hatte es was von einem Bittgang: "Kann man an dem Vergaser nicht doch noch was machen?" Der doppelte Zenith-Registervergaser kam erst mit der letzten Modellreihe. Auch die Dame t., die ich erfolgreich verschreckt zu haben wähnte, ist wieder aufgetaucht, lugt vorsichtig um die Ecke, streckt ihre Fühlerchen aus – und nicht wenig spricht dafür, daß sie einen Blick in Ihre "Visitenkarten" geworfen hat, Dbaer und Opi, dort in die Jahrgangszeile: lauter alte Knacker, und doch so munter? Was für Leute sind das bloß, diese großen Jungen? Den Spitzentext der Dame t. finden Sie übrigens hier, den muß man einfach gelesen haben:

[[http://www.med1.de/Forum/Sexualtechniken/60251/2/]]

Die soll sich mal nicht so haben, diese Jüngerin Epikurs. Auch auf Seite 1 steht eine kleine Rarität. Wenn ich Lust habe, einen Fachtext zu loben, frage ich nicht.

Wenn Sie, Dbaer, wüßten, wie ruhig es bei uns oft zugeht. Irgendwie bringt sie das nicht richtig rüber. Jemanden fertigmachen, zermürben, völlig besiegen; das ist kaum die halbe Wahrheit. Das findet nur nicht auf einem Nebengleis statt, ist ein temporärer Zusammenprall, bei dem keiner umgerannt wird. Das sind Neigungen, Wünsche, die keine geheimen, im stillen hinunterzuwürgenden Wünsche mehr sein sollten, denn sie waren es lang genug. Noch heute ist mir ein Rätsel, warum die kleine Madame sich hier dereinst nicht unter "Penelope" registrieren ließ. Hingegen etwas fertig machen, nämlich anständig beenden, zum Abschluß bringen, das trifft es schon eher, und ist man dann fertig, ist doch beiderseits nur eine sehr menschliche Not vom Tisch, fürs erste alles wieder unter Dach und Fach. Nur bei windschiefen Buden kracht es im Gebälk, daß man es mit der Angst bekommen kann. Sicher, das von weiter oben stimmt schon, das war an jenem Nachmittag wirklich so, und in einem Ruhepol von Frau mich endlich finden zu dürfen, anstatt immer nur Krawattenknoten zu lockern oder zu verschieben, das schriebe nur die kleine Madame so nicht hin. Also mache ich es, setze ein Gegengewicht. Im großen vergleichsweise unbedeutend, wenngleich eine schöne Komplementärfarbe ist das – im kleinen – herumwuselnde Naturkind, das am Samstag meinen in die Jahre gekommenen Computer auseinandernahm, um eine neue Hauptplatine, einen schnelleren Prozessor und leistungsfähigere Festplatten einzubauen. Begründung wie noch bei jedem Umbau, der mir aus dem Kreuz geleiert wurde: "Damit wir mehr Zeit füreinander haben, mein Schatz!" Sie kennen diese antistatischen, an den Nulleiter der Steckdose anzuklemmenden Armbänder, die man bei derlei Arbeiten trägt? Ein solches Armband hatte Madame an. Unsere Lebensgefährtin, durchaus auch ein Naturkind, guckte zu und half. Geerdet wie Madame und nur das. So hockten die auf dem Boden. Am Abend lief die Kiste wieder. Unser Freund bereitete ein Dienstgespräch vor, ich antwortete auf den – wundervollen – Brief einer guten Freundin von Madame; man hatte die Frage nach meinen Med1-Nickname gestellt. Ein ruhiger Nachmittag, einer von vielen. Wenn Sie mich fragen: vier große Kinder unter sich, seit einer Woche auf Wohnungssuche. Die beiden sind bald fünf Jahre ein Paar, die wollen einen ganz normalen Alltag. Daß Sie Moravia kennen, war mir klar. Vielleicht haben wir sogar dieselben Jugendbücher gelesen.

Knilch: Da Sie den Kollegen vsitor auf jenen anderen Dialog ("klitoral oder vaginal hart?") ansprechen, mein Beispiel von weiter oben (Zimmermann und Axt, wer kommt zu wem?) hatte eine Nebenbedeutung, die ich nicht erwähnte. Da gibt's eine alte Redensart, von Schiller in Kabale und Liebe aufgegriffen: "Einem zeigen, wo der Zimmermann das Loch gelassen hat." Mit "Loch" ist die Tür gemeint: jemandem das Loch zeigen (weisen), nämlich ihm die Tür zeigen, ihn hinauswerfen. Madame würde es in bezug auf den ihr nicht um sieben Ecken verwandten Orgasmus wohl eine Kitzler-Umgehungs- oder -Vermeidungsstrategie nennen. Mit anderen Worten: Sie hat mir ihr Liebesperlchen schon verboten, es meinem Zugriff entzogen auch durch das gülden Ringlein. Übrigens auch früher schon, ein Freilegungstrick, der auf ihre wie meine Sinne massiv einwirkt. Vor Augen ein köstlich glitzerndes Juwel, oder Sie wissen es in einer A-tergo-Vereinigung irgendwo unter sich, nackt und bloß, und doch ist es unerreichbar. Wir Männer machen bei Frauen oft ziemlich viel falsch – glaube ich zu wissen, gelernt zu haben.

Bis auf ein Zitat, das lediglich korrekt wiederzugeben war, heute kein einziges Ausrufezeichen. Nun denn.

D4baxer


Scheu ist sie...

...meine Liebste, die mir anfangs unserer Verbindung folgendes Versprechen abrang: "Erzähl mich nicht." Verzwickte Lage: sie weiß um meine Beteiligung hier, kennt aber meinen Nickname nicht, will ihn auch nicht wissen und schon gar nicht dieses Forum besuchen. Ist zu respektieren. Ich denke, sie ahnt, dass ich sie gleichwohl gelegentlich hier zitiere. So viel Geheimnis und Ahnung darf sein zwischen uns.

Ja, Kollege GG, dass es bei euch ruhig zugeht, das hab ich mir auch gedacht und auch das beneide ich ein wenig. So viel auf der Metaebene.

Konkret noch dies: Kürzlich fragte ich die Liebste nach einem ziemlich kurzem Fick vor dem Einschlafen, warum sie denn nicht bis zum Orgasmus gekommen sei. Verblüffende Antwort: Ich wollte nicht, es war nicht nötig, es war schön dich kommen zu spüren, zu hören und zu sehen. Scheint, dass der O auch nicht das Maß aller sexuellen Dinge bei Frauen ist. Oder?

Cfalacgiryxa


Frauen die darauf "warten" das der mann sie "schafft" sind im bett bestimmt nicht das was sich "emanzipierte" männer von heute so wünschen...

Warten ist nicht mein Ding, da kennst du mich aber nicht richtig.

Wenn "emanzipierte" Männer bedeutet, dass sie schlicht und einfach faul sind, dann kann ich auf solche Männer verzichten.

vielleicht schonmal dran gedacht, warum ein mann seine sekretärin fickt ?

weil sie es ihn so richtig zeigt !

das ist dann aber kein emanzipierter Mann! Der muss sich das nicht zeigen lassen.

Er wird sie ficken, weil er bei ihr das bekommt, was er zuhause nicht bekommt.

frau ndie nur "hinhalten" und ab und an ein "bewegchen" machen sind nicht mehr zeitgemäß...

Da fühle ich mich nicht angesprochen. Ich zeige, was ich haben will, tue das, was ich machen will. So einfach ist das.

Hingegen etwas fertig machen, nämlich anständig beenden, zum Abschluß bringen, das trifft es schon eher, und ist man dann fertig, ist doch beiderseits nur eine sehr menschliche Not vom Tisch, fürs erste alles wieder unter Dach und Fach.

schön, wenn man sich in dieser "Not" ergänzt.

Sagte ich schon, dass ich das Wort "emanzipiert" nicht mag?

Nur bei windschiefen Buden kracht es im Gebälk, daß man es mit der Angst bekommen kann.

ganz unbescheiden: Danke.

Scheint, dass der O auch nicht das Maß aller sexuellen Dinge bei Frauen ist. Oder?

allgemein gesprochen ist das falsch. Im Einzelfall kann es mal zutreffen.

lg Grainne

G#Gchnen


@Dbaer

Die Mädels haben sich gestern spontan zu einem Kurzurlaub entschlossen, beide sind erholungsbedürftig; insbesondere die kleine Madame. Beruflich werden sich bei mir die nächsten Tage eher ruhig gestalten, etwa bis Mittwoch/Donnerstag. Außer dem Tapezieren von Küche und Madames Arbeitszimmer habe ich weiter nichts vor. Hätten Sie eine Idee, in welche Richtung sich der Dialog entwickeln oder vertiefen ließe, wenn seitens des Kollegen Knilch und aller anderen Beteiligten keine Einwände bestehen? Oder die Damen, die wenigen verbliebenen, machen einen Vorschlag. Ich selbst habe zur Zeit keine Fragen, bin aber soweit für alles offen.

D3baxer


Verehrter Kollege...

...da fehlt mir nur ein Thema ein, das ich hier schon einige Male haben anklingen lassen: Sex und Alltag. Was meinen Sie?

GrGcxhen


@Dbaer

Ich meine, daß Sie keinen alltäglichen Sex im Sinne haben. Schießen Sie los.

DSbGaer


@GG

Einen Beitrag kann ich heute leider nicht mehr liefern. Der Job drängt in Form eines Arbeitsessens...

GEGchxen


@Dbaer

Diese Arbeitsessen kenne ich nur noch in Form des gemeinsamen Frühstücks und anderer gemeinsam einzunehmender Gerichte. Größerer wie kleinerer (nur Fast food nie), und war es nicht einer Ihrer Kollegen, der, will man klugen Frauen Glauben schenken, für eine der nachhaltigsten Wegzehrungen zwischendurch das kalorische Äquivalent vor fast 30 Jahren im Auftrag eines bekannten Blattes recherchierte und den Vergleich zu einer dem Blumenkohl verwandten Varietät zog, herauszuschneiden im frühen Knospenstadium, zuzubereiten wie Spargel? Hin und wieder gehen wir noch zu einem Stammtisch, Madame seltener als ich.

Mit dem nicht Alltäglichen, welches ich gestern im Sinne hatte, meinte ich, wenn Sie mir die Klassenbildung nachsehen wollen, das für mich Nichtalltägliche in reinster Ausprägung. Nicht, daß ich es gar nicht gekannt hätte, nein, unsere Lebensgefährtin hat mir das große Geschenk einige wenige Male gewähren wollen. Dreimal, und jedesmal geschah es nicht auf meinen erklärten Wunsch hin. Man bot es mir an, liebesschwesterlich motiviert wohl, und was man aus meinen Augen jeweils abgelesen haben wollte, habe ich so nie gesehen. Ein Fiasko war es nicht, nur ein Schmerz, mit dem man wohl doch nicht gerechnet hatte. Beide Male schreckte ich zurück, machte im entscheidenden Moment alles falsch, so daß man mich nachher auch noch zu beruhigen hatte.

Gestern vor einer Woche war alles anders. Tatsächlich kann ich das singuläre Glück immer noch nicht begreifen. Deswegen berichte ich es Ihnen. Lege ich ein Lineal über eines meiner Handgelenke, komme ich auf knapp sieben Komma fünf, im Mittelhandbereich bei schmalster Zusammenlegung auf knapp zehn Komma fünf. Soweit ganz lebenspraktische Hände; gleichermaßen geeignet, um sein Leben daranzuhängen oder einem Strolch eine Maulschelle zu verpassen, wenn es denn nicht anders ging, was zum Glück nur selten der Fall war. Aber mit so was in die schmalste und zartblättrigste Vulva, die ich kenne, eindringen? Es war ja auch nie was geworden damit. An anderer Stelle hatte ich gestern geschrieben, daß ich nicht wüßte, wie ich es überhaupt beschreiben sollte. Jetzt kann ich Ihnen, werter Kollege, nicht einmal beschreiben, wie meine rechte Hand (ich bin Rechtshänder, meine Rechte kann nicht schmaler sein als die Linke) bis exakt zu den Mittelhandknochen in Madames schmalen Schoß hineinkam: Ich weiß es nicht. In den letzten vier Monaten fand in jeder WG-Nacht oft sogar mehrfach statt, was in früheren Jahren zwischen den Damen und erst recht in Verbindung mit unserem Lebensgefährten seltene Ausnahme war; dieses Wie des Vorgehens meine ich nicht. Bis es soweit war, verging wohl eine Stunde. Man hatte es auf Beruhigung angelegt. Die große Schöne saß an die Wand gelehnt, bequem, gemütlich, im Rücken eine dicke Decke und ein noch dickeres Kissen, wegen der Rundhölzer. Die kleine Madame lag, die Beine aufgestellt und locker auseinanderfallen lassend, auf dem Rücken, ebenso gemütlich; zwischen den langen Beinen der großen. Mehr als zartestes Bespielen der aufgerichteten Knospen, die es so oft nach ganz anderem verlangt; mehr als sanft gehauchte Zungenküsse von Mund zu Mund sah ich hinter dem schwarzen Lockenvorhang nicht; daß gesprochen worden wäre, ist mir nicht in Erinnerung. Unser Lebensgefährte hatte sich ins Gästezimmer zurückgezogen, das hatten die drei so wohl verabredet. Kein Latex, das natürliche Gleitmittel verströmte sich, kam mir entgegen, rann aufs Laken; eine Lache bildend. Dann etwas wie ein jählings einfallender Schmerz, zeitgleich zu einem Schrei, der mir nicht als Schmerzensschrei erschien: in meinem Handgelenk, das fortan feststak, wie einzementiert. Der Orgasmus setzte ein. Wie es mir gelungen ist, in der schlicht nicht beschreibbaren Enge die Hand zur Faust zu ballen, kann ich Ihnen gleichfalls nicht erklären; es war eine ungeheure Kraftanstrengung. Aber eben dieses zu tun, sie zur Faust zu ballen, dies gar mit einem Ruck – das wurde mir unmißverständlich signalisiert. Madames singulären Orgasmus oder die Dauer der Singularität beschreiben möchte ich nicht, könnte ich auch nicht. Aber nach einer Weile, und ich hätte nicht gedacht, daß diese Bewegung physisch möglich wäre, schwang Madame ihr rechtes Bein über meinen Kopf hinweg, legte es über das linke und drehte ihren Unterkörper somit in Seitenlage: was einer zähen, einer sehr zähen Drehung meiner Faust in ihrem Leib gleichkam. Ein weiteres klares Signal, eine Handlungsanweisung, so empfand ich es. Ein Signal, Schmerzen zu erzeugen, war es nicht; nicht im entferntesten. Zuletzt kniete Madame, Busen und Schultergürtel aufs Laken pressend, nahm meine Hand einfach mit.

Ich breche den Text an dieser Stelle ab. Weil außer Madames Orgasmus nichts weiter passierte. Etwa eine Stunde später, unsere Lebensgefährtin war ins Gästezimmer gewechselt, Madame und ich lagen engumschlungen, hatte sie den Wunsch, mit mir zu schlafen, vaginal. Ich war nicht in der Lage, ihn ihr zu erfüllen. Körperlich, meine ich: keine Erektion. Übrigens auch vorher nicht: kein Gedanke daran! Nein, zuletzt nur der Wunsch, einzuschlafen wie immer, in Seitenlage, in der Umarmung, sie innen, ich außen. In einer Lache von weit über einem halben Meter Durchmesser. Nicht alles hatte ich nach dem behutsamen Herausziehen meiner Hand mit dem Mund auffangen können, und was da auf mich zukommen würde, hatte ich ja gefühlt. Am späten Vormittag hockten die beiden Grazien dann bastelnd auf dem Teppich, wie beschrieben. Man begreift es einfach nicht. Die Vagina, meine ich.

Gestern, wohl gegen halb eins, schrieb mir der Kollege Knilch, daß er in der nächsten Zeit eher lesen, nicht aber schreiben wolle. Gut, schreiben wir halt.

DUb:aer


Nicht alltäglich...

...verehrter Kollege sind doch wohl Ihre Lebensumstände. Sehr ungewöhnlich und in vieler Hinsicht sehr priviligiert. Was ist daran - gemessen am Alltag der meisten Mitbürger und -innen - noch gewöhnlich? Gut, ich sehe mittlerweile ein, dass der Schein Ihrer und der kleinen Madame Beiträge quantitativ täuscht, aber wenn ich meinen derzeitigen Alltag und den der Liebsten dagegen halte, dann mag ich manchmal einen gelblichen Neidschimmer tragen.

So sieht's hierzulande aus: Immer noch bestimmen die Job-Sorgen der Liebsten den Alltag und dazu ihr Genuss der neuen Autonomie mit eigener Wohnung und der Möglichkeit sich dort vor der Welt zu verstecken. So übernachten wir abwechselnd hier und dort. Unter der Woche heißt das: Zusammentreffen frühestens um sieben Uhr am Abend, dann wird gegessen - sofern bei mir ist meine Tochter dabei, man isst, plaudert und ist nett beieinander - und vor Mitternacht geht's selten zu Bett. Da mir nichts anderes übrig bleibt als gegen acht aufzustehen, sind die Nächte sehr kurz fürs Liebesspiel, das wir uns wünschen würden. Bleiben die Wochenenden, aber da gibt es dann auch einfach viel zu tun. Das ist eben Alltag.

Und so freuen wir uns, wenn wir Bedingungen für mehrstündigen Sex schaffen können. Derzeit freuen wir uns zudem über das ständig wiederholbare und ungezwungene Erlebnis des absolut synchronen Orgasmus... Das ist befriedigend im Alltag. Keine besondere Technik nötig. Einfach so aus dem Beisammensein der Körper. Genau das brauchen wir gerade.

rUot+sch}opf


mein erstes mal!

nein, ich möchte euch nicht von meinem allerersten mal erzählen, das ist ja auch schon ein paar jährchen her, sondern von einer neuen, für mich überwältigenden erfahrung.

interessiert?

seit jahren kenne ich ein unerfülltes gefühl, eine unbestimmte sehnsucht nach etwas, was ich nicht fassen, nicht begreifen konnte. meine av-erfahrung hat mich gelehrt, niemals mehr zu irgend etwas nie zu sagen. trotzdem habe ich nie ergründen können, was mir fehlt. hart angepackt werden, hart genommen zu werden, das habe ich auch im forum immer wieder geschrieben, ist etwas was mich befriedigt, mich erregt. der übergang zwischen lust und schmerzen ist fliessend und nicht exakt aufzeigbar.

der ausdruck devot ist mir bekannt. aber für mich persönlich nie greifbar, nicht fassbar, nicht einordenbar, nicht für mich in meinem leben umsetzbar gewesen.

und dann lerne ich einen mann kennen. was als spass beginnt und mit einem flirt beginnt, fängt an mir zu entgleiten. ich treffe mich mit dem mann, obwohl ich weiss, dass ich eigentlich kein weiteres sexuelles verhältnis brauche, es auch nicht will. aber trotzdem treffe ich den mann. ich sehe seine hände. spüre seine hände, spüre seine hände auf meinem körper und weiss, dass da etwas ist, etwas besonderes, einmaliges, nicht kopierbares. aber ich verstehe es nicht, ich begreife es nicht.

dieser mann erkennt mich, schaut tief in meine augen, in meine seele und legt stück für stück frei, was da in mir schlummert. dieser wunderbare mann hat erkannt, was mir fehlt. unzählige mails gehen hin und her, unzählige telefongespräche werden geführt. er führt mich stück für stück an die wahrheit heran, der ich mich so lange aus unkenntnis, aus unwissenheit verwehrt habe.

er lehrt mich, was es heisst sich zu unterwerfen.

diese hände, die meinen körper mit zärtlichkeiten verwöhnen, mich zur exstase bringen können, lehren mich, mich unterzuordnen, mich zu unterwerfen. dieser mann beschert mir wohlige schauer der erregung, er zeigt mir ein spiel, das mir bisher fremd war, mir bizzar und extrem erschien. dieser mann, der so überaus einfühlsam, geduldig, zärtlich und zuvorkommend sein kann, lehrt mich was es heisst vor verlangen zu vergehen. er öffnet mir eine tür zu einem teil der sexuellen welt, der für mich bisher verborgen war. er nimmt mir die angst, er wischt meine unsicherheit weg, hilf mir an mich zu glauben, meinem gefühl zu vertrauen. er zeigt mir den fliesenden übergang zwischen schmerz und lust und auf einmal sind seine hände so stark, erbarmungslos und gnadenlos - und ich brauche es.

t4heoxrie


n echt cooler exhibitionisten-thread ist

dies hier geworden!

amüsiert,

DAbaexr


t., kannst du...

...deinen Ultrakurzbeitrag bitte erläutern? Wo ist der Exhibitionismus?

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