» »

@ Frauen: Wann seid ihr "befriedigt"?

tBhWeo"rixe


die t-punkt meint das so,

liebes debärlein:

hier tummeln sich die, die gerne üppige bis schwülstige surreale bilder vermeintlich eigener sexualität malen mit dem ziele das schnöde publikum zu beeindrucken.

mir gefällt s.

entertained,

G=Gcxhen


@Dbaer

@Dbaer

Daß wenigstens die unglückliche Wohnsituation, unter der Ihre Liebste wohl sehr litt, geklärt werden konnte, habe ich mitbekommen. Leider gehen unsere beruflichen Kontakte in NRW gegen null. Wäre mir neben Madames "Inline-Skating"-Tip eine in Ihrer Gegend wirtschaftlich verwertbare Idee gekommen, längst hätte ich Sie davon in Kenntnis gesetzt. Bei uns war immer schon alles mehr zum Badischen hin ausgerichtet, und im Südbadischen, in der Stadt, "die hat, was alle wünschen" (Eigenwerbung lt. früherer Poststempelbanderole) wollten wir den Start ins späte offizielle WG-Leben ursprünglich ja Wirklichkeit werden lassen. Ortsgebundenheit und Arbeitssituation des anderen Paares zählen jedoch auch wegen langfristiger Patientenbindung und anderer Umstände, die man ohne Not vernünftigerweise nicht aufgibt, mehr als Sentimentalitäten. Man kann nicht alles haben. Keine Sentimentalität finde ich, daß Madame ihrer Liebsten einen möglichst kurzen Weg in die Praxis wünscht, was die Suche im wesentlichen auf zwei allerdings große Stadtteile und den Innenstadtbereich beschränkt: die langersehnte häusliche Idylle auch im Hinblick auf ein tagtäglich gewiß mit viel Liebe zuzubereitendes und pünktlich auf dem Tisch stehendes Abendessen bei Kerzenlicht nicht nur in der trüben Jahreszeit. Wie die kleine Madame sich überhaupt vorgenommen hat, in den noch aufzutreibenden vier Wänden gleich drei von vier Jahreszeiten zugunsten der wärmsten abzuschaffen. Unter der Küchenschürze ist bei ihr eh immer Sommer: Juli. Ich bin zuversichtlich, auch diesen Sommer Anfang April im gewünschten Rahmen erleben zu können. Madames Antrag auf eine Dreiviertel-, wahlweise halbe Stelle "zu unterschreiben" wurde ich mit den üblichen Erpresserinnenmethoden schon vor einiger Zeit genötigt. Unter der Bedingung, daß der Freizeitgewinn nicht in die Med1-Tonne fließe, "unterschrieb" ich mit Vergnügen.

In einem Punkt darf ich Ihnen freundschaftlich widersprechen. Vor- oder Sonderrechte kennen wir nicht. Mir waren sie immer fremd, einige Jahre sogar die Grundrechte. Entscheidend an unserem Stabilitätspakt ist gerade das Fehlen jeglicher Vor- oder Sonderrechte, mithin der Ausschluß einer grundsätzlich zum Machtmißbrauch neigenden Konstellation. Auch wenn ich davon absehe, daß ein jeder von uns die Machtfrage für sich schon vor langer Zeit gelöst hat, ansonsten schlicht berufsunfähig wäre, gilt es doch als allgemeine Erfahrungstatsache, daß selbst das redlichste Gemüt insbesondere im sexuellen Bereich nicht dagegen gefeit ist, sich bietende Gelegenheiten zu nutzen und den einen gegen den anderen auszuspielen. Frauen verstehen sich darauf nur noch besser als Männer, zündeln routinierter. Das beste Beispiel bleibt Emil Jannings Stammkneipe, die er vorzugsweise in Begleitung von Heinrich Mann aufzusuchen pflegte, denn besaß nicht allein dieser den Nachschlüssel zu Lola Lola der Göttinnengleichen und all ihrer Nachfolgerinnen? Sehe ich eine der im deutschen Fernsehen leider viel zu seltenen von-Sternberg-Retrospektiven, läuft mir bei der diabolischsten Demütigung, die einem Autor je einfiel, die ein Regisseur je auf Zelluloid bannte, heute wie damals ein Schauer über den Rücken. Einziger Parameter bei uns ist die Liebesbeziehung zwischen dem schwarzgelockten und dem blonden Engel, allein an dieser hängt's. Uns allen erscheint sie felsenfest gegründet, und auf was, wenn nicht auf aufrichtige Liebe, wäre Verlaß?

Mit Bezug auf Ihren zweiten Beitrag vom Freitag muß ich auf dem Diminutiv bestehen... Sein Weglassen ist – aus meiner jungenhaften Sicht – gleichbedeutend mit dem Führen eines akademischen Titels, den ich nie erworben habe... Schauen Sie doch mal, wenn sie gelegentlich im Keller alte Bücherkisten durchwühlen, ob Sie ganz zuunterst etwas vom (leider) längst vergessenen Herbert Kranz finden. Außer Ihnen und mir kennt den hier unter Garantie niemand mehr. Interessant übrigens die Häufung von Liebesbekenntnissen im Forum, soweit ich sie sehe. Und die Dame t. beschließt ihre Beiträge ein ums andere Mal mit vom Rest abgesetzten Partizipien, wobei das 1. Part. deutlich häufiger zum Einsatz kommt. Noch.

Junge Frau: Völlig sicher vor einer nach Mitteilungswert fein säuberlich geordneten Zusammenstellung durch mich können Sie nicht sein. Die würde mich dann amüsieren. ;-)

SPmar2t_Bxion


oh oh, aus unerfindlichen

gründen bin ich überzeugt, dass unser geschätztes hypotheslein gleich kastenteufelhaft in erscheinung treten wird.

vergnügtgespannt,

tFheorHixe


ja, smärtelchen, so ist es!

hier sind wir beide richtig!

hier können wir uns auch in opulentester sex fiction ergehen!

wer weiss wie lange uns das noch gestattet ist, nicht wahr?

werden wir erst einmal von apfel der erkenntnis geknabbert haben, biönchen, dann lässt uns peter pan in diesem thread sicherlich nicht mehr zu...

sentimental,

DSbaqer


Meine Damen,...

...euren Bedenken, Miss T. und KlugeBion(da), darf ich einen Satz entgegen halten, der auf wenig mehr zutrifft als auf die virtuelle Welt: "Und ist's nicht wahr, so ist's doch gut erfunden."

Ja, es geht auch um die Unterhaltsamkeit. Ist die denn weniger befruchtend als trock'ne Realität?

Ich denke auch so: Gibt es Sabine und GGchen samt Lebensfrau und Anhang in der wirklichen Welt nicht, dann wären die Schilderungen der beiden (die - auch das wurde hier schon geäußert - möglicherweise ein und dieselbe Person sind) auch schön und gut und manchmal rührend oder aufrüttelnd, das würde weder am Lern-, noch am Unterhaltungswert der sorgfältig verfassten Beiträge hier etwas ändern.

Es gibt diese Menschen, da bin ich sicher; ob das alles so geschieht wie geschildert, ist völlig unerheblich. Basiert es nicht auf selbst gelebtem Leben, sondern auf tiefer Bildung, weit greifende Kenntnisse der Literatur und eigenständiger Phantasie, so ist es dennoch wertvoll.

Natürlich ist ein genereller Exhibitionismus Grundlage für jede aktive Beteiligung an einem Forum wie diesem. Geschützt durch die virtuelle Identität, jedoch. Meine These ist, dass die Menschen unserer Kultur ganz grundsätzlich in zwei, etwa gleich große Gruppen unterteilt werden können: diejenigen, die gerne zeigen, und diejenigen, die gerne zuschauen.

Diese Auftrennung geht mitten hindurch durch die Beziehung mit meiner Liebsten: sie weigert sich, erzählt zu werden, hat mir dies bei Strafe verboten. Ich zeige gern, sie nur ihren Körper, nicht aber ihre Person. Auch das noch einmal eine Unterteilung. Ich bin vielleicht ein Gedankenexhibitionist.

Und was seid ihr?

GGchen: Da muss ich passen, Herbert Kranz kenne ich nicht.

S:marjt_xBion


lieber dbaer,

dass ich eine frau sein soll ist jedenfalls mal eine richtig interessante theorie.

vorsorglich zum hosenschlitz guckend,

G6Gchexn


@Dbaer

Sie erzählen Geschichten... An die 3000 Beiträge dürfte die kleine Madame im Laufe der Jahre geschrieben haben; wenn mir zehn schemenhaft in Erinnerung geblieben sind, wäre das viel. In diesem Dialog etwa habe ich, bevor ich in ihn einstieg, nur alle anderen Beiträge gelesen, Madames nur überflogen. Richtig ist (s. Profil), daß wir in nicht wenigen Augenblicken unseres Lebens miteinander verschmelzen, in eins fallen. Fünf Tage ohne Sex sind vergangen, vier oder fünf weitere werden folgen, jeden einzelnen von ihnen werde ich genießen.

Sie wollen Herbert Kranz nicht kennen, Sie Argwöhner? Sie kennen ihn, ich wette! Haben Sie gelesen, verschlungen wie ich, in die Schulbücherei gerannt sind Sie wegen dem! Nur der Name des Autors ist Ihnen mit der Zeit entfallen. Ich erlaube mir, Sie 40 Jahre zurückzuversetzen:

Die Wahl meines Med1-Namens geht auf eine Jugendbuchserie zurück, eine 10teilige Edition: Ubique Terrarum. Autor: Herbert Kranz (1891 – 1973) Ich war neun oder zehn, als ein Freund und Spielkamerad mir das erste Buch aus dieser Abenteuerserie lieh, Flucht zu den Eishai-Jägern. Als nächstes las ich Das Haus der sieben Türme. Spannend, sage ich Ihnen! Dann verschlang ich den Rest! Eine ganz wunderbare Jungenlektüre und im Gegensatz zu Karl May gänzlich oder doch nahezu unblutig. Im Grunde war ich damals nur auf der Suche nach einer Vaterfigur gewesen. Da stieß ich nun auf ein vierköpfiges Expertenteam, das sich zum Ziel gesetzt hatte, "überall in der Welt" bestimmte Aufgaben zu lösen; etwa die Wiederbeschaffung eines gestohlenen Gemäldes, oder man begab sich auf die Suche nach einem unter mysteriösen Umständen Verschollenen oder Untergetauchten. Jeder einzelne dieser im Auftrag von Regierungen, Gremien oder Privatleuten meiner Erinnerung nach ehrenamtlich arbeitenden Streiter für Recht und Ordnung (was Sie bitte nicht mit Alfred Dreggers "law and order" gleichsetzen wollen) war auf seinem Gebiet ein hochspezialisierter Fachmann. Da gab es etwa einen Tresorspezialisten, dem kein Schloß zu widerstehen vermochte. Die gingen nämlich nur mit Köpfchen vor, mir imponierte das sehr! Planerischer Kopf der Gruppe war ein deutscher Naturwissenschaftler, ein vom Autor, der ein ganz wunderbarer Mensch gewesen sein muß, liebevoll gezeichneter klassischer Humanist, ein Mann ohne Fehl und Tadel: Dr. Peter Geist. Spitzname "Großer Geist", abgekürzt: GG. Ich führe keinen Titel, bemühe mich nur, den Forderungen des Tages gerecht zu werden gegenüber jedermann, bemühe mich um meiner selbst willen.

Schauen Sie mal, Dbaer:

[[http://karlmay.leo.org/kmg/pinnwand/subie/kranz2.htm]]

Und, gelesen? Aber ja doch!

Djbaexr


Smart_Bion...

...das war ein Flüchtigkeitsfehler, ich habe dich mit einer Kollegin verwechselt. Das tut mir leid.

D#baexr


Abenteuerromane...

...habe ich als Kind und auch als Jugendlicher so gut wie nicht gelesen, Karl May erst jeneseits der Zwanzig und nur aus Neugier. In Erinnerung geblieben ist mir aus diesem Genre nur "Das Rote U" von Frotz Loehr, weil es in meiner Heimtstadt spielt, die ich - wie schon oft hinaus posaunt - liebe.

Mein früh verstorbener Vater, eine Aufsteigertype, die zwischen dem achtzehnten und dem vierundzwanzigsten Lebensjahr in der reinen Männergemeinschaft der Krieggefangeschaft zu leben gezwungen war und dies nach dem Krieg durch wohl wildes Herumvögeln inlusive der Erzeugung zweier unehelicher Kinder zu kompensieren hoffte, war Mitglied im Bücherbund, kriegsbedingt Amerikafreund, sodass ich meine Lektürelaufbahn mit Steinbecks 'Jenseits von Eden' begann; das mit zehn... Kein Platz für Jungenromane.

Haben Sie es schon einmal geschafft, eine Frau allein durch das Erzählen einer Geschichte so zu erregen, dass es anschließend nur noch eines Handgriffs bedurfte sie zu befriedigen, lieber GGchen? Es ist doch nicht nur an Ihrer kleinen Madame abzulesen, dass eine Frau zu befriedigen immer auch etwas damit zu tun hat, Bilder aus Worten entstehen zu lassen, die dann ihre anfeuchtende Wirkung tun. Meine Liebste ist da nicht anders...

Und wie ist es bei euch, theorie und die anderen?

D*baer


Sorry...

'Das rote U' ist von Wilhelm Matthießen. Bin etwas verwirrt heute.

C/alacxirya


Ich bin vielleicht ein Gedankenexhibitionist.

me, too.

Es ist doch nicht nur an Ihrer kleinen Madame abzulesen, dass eine Frau zu befriedigen immer auch etwas damit zu tun hat, Bilder aus Worten entstehen zu lassen, die dann ihre anfeuchtende Wirkung tun.

Ich schätze die sorgfältige Wahl der Worte sehr, sehr hoch ein, denn sie allein lassen das mir Liebste, nämlich Bilder, und damit Traumreisen, entstehen.

Leider ist diese Kunst des Bildermalens nicht weit verbreitet. Derjenige, der sie (fast) perfekt beherrscht, kann kein schlechter Liebhaber sein ;-)

und dann lerne ich einen mann kennen. was als spass beginnt und mit einem flirt beginnt, fängt an mir zu entgleiten.

so sollte es sein... und man muss es nicht verstehen. Verstehen täte der Faszination Abbruch.

... er zeigt mir ein spiel, das mir bisher fremd war.... - und ich brauche es.

Du hast Recht. Ohne das ist es langweilig.

lg Grainne

tFheo^rie


jugendliteratur: sartre und simone haben sich über dem

"grossen kameraden" getroffen...

hm...mir fällt nichts vergleichsweises ein, wenngleich ich mich tapfer durch viele, viele meter geschreibsel gefuttert habe als junge würmin...

ja, leider verfalle ich zu leicht dem manne der der sprachen mächtig ist,...doch ist dies nicht vor allem der geschwätzige blender?

meine erfahrung mit einem literaten im bett war ernüchternd bis zum heulen.... habe ich ja schon einmal erwähnt...

illiterate,

tKh*eo\rie


na, ja, dei stevenson-sachen mochte ich

ganz gerne als junges dummerle und natürlich fitzgerald...oder ist das zu wenig maskulin?

zum piepen doch auch thackeray und natürlich oscar wilde.

als ich noch ganz klein war: pocahontas, little men and little women, curious george, und unvermeidlich laura ingalls.

angestaubt,

t0heo8rie


na, ja, dei stevenson-sachen mochte ich

ganz gerne als junges dummerle und natürlich fitzgerald...oder ist das zu wenig maskulin?

zum piepen doch auch thackeray und natürlich oscar wilde.

als ich noch ganz klein war: pocahontas, little men and little women, curious george, und unvermeidlich laura ingalls.

angestaubt,

CYal$aci\rya


ja, leider verfalle ich zu leicht dem manne der der sprachen mächtig ist,... doch ist dies nicht vor allem der geschwätzige blender?

das kommt wohl darauf an, WAS er schreibt ;-)

lg Grainne

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH