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Swingerclubs und Partnertausch

ssynapxsis


@ nough said.

Eine Beziehung hält umso besser je:

-mehr sich die Wertvorstellungen und Weltansichten der Partner gleichen

-mehr sich ihr Bedürfnis nach emotionaler Nähe im Außmaße gleicht

-Ihre sexuellen Wünsche konvergieren

-Ihre Wünsche nach Unabhängigkeit sich im Außmaß gleichen.

Nur weil für dich Illusion eine Beziehung bedeutet, dass man NUR seinen Partner lieben darf und auch keine sexuellen Phantasien außerhalb des Körper des Partners haben darf heißt, das nicht das diese Vorstellung von Unabhängigkeit die einzig gültige ist. Offenbar gibt es für viele Eheleute in einer langen Partnerschaft Möglichkeiten diese Sexuellen Unabhängigkeitswünsche auch gemeinsam in einer geschützten Athmosphäre zu erleben.

Wir sind ja schließlich nicht mehr im Mittelalter.

scynaNpsMis


Ich glaube bei vielen Leuten herscht immer noch die etwas naive Meinung vor, mit Eingehen einer Partnerschaft oder sogar Ehe bekommt man gleichzeitig ein alleiniges, lebenslang gültiges Besitzrecht auf die Muschi oder den Penis des Partners überschrieben, und natürlich auch auf die Gedanken und sexuellen Fantasien des Partners und alles andere ist doch keine WAHRE LIEBE.

D/ie uSehexrin


Ich glaube bei vielen Leuten herscht immer noch die etwas naive Meinung vor, mit Eingehen einer Partnerschaft oder sogar Ehe bekommt man gleichzeitig ein alleiniges, lebenslang gültiges Besitzrecht auf die Muschi oder den Penis des Partners überschrieben

:-o etwa nicht? :-o

W~ol`f|gang


... du sollst Tisch und Bett teilen. Man kann aber auch mit dreien oder vieren teilen.

sbyna^pusis


@Illusio wir haben nicht behauptet,dass eine Partnerschaft nur dann funktionieren kann wenn mans wie wild mit jedem treibt.

aber du bist es der auf der beschränkten Gegenposition beharrt,dass eine Partnerschaft nur dann gut laufen kann wenn man nur monogam lebt.

Sicherlich können Partnerschaften am Swingern zerbrechen, müssen sie jedoch nicht.

Viel öfters (so viele Swinger gibts ja jetzt im Verhältnis zur Gesamtmenge auch nicht) zerbricht aber eine langjährige Partnerschaft, weil entweder

a) der eine Partner sexuelle Wünsche hat die der andere nicht erfüllen kann und dieser dann heimlich außerhalb auslebt bis es zum Eklat kommt

b) im Bett tote Hose herscht

Da du ja offenbar beruflichen Bereich damit zu tun hast, kann hier glaube ich keiner verstehen wie du so monokausal denken kannst.

Wtol,f>gang


:)^ :)^ Danke, Synapsis. :)=

s?ynap8sis


@Illusio in einem von dir angebrachten Argument, betonst du ganz richtig, dass ein häufiges Problem unter "SwingerAnfängern " ist, dass ein Partner Probleme damit hat und sich verletzt fühlt etc wenn er zusehen muss wie der andere mit "Begeisterung von anderen Personen verwöhnt wird".

Hier sprechen wir also ganz klar das Feld Eifersucht/Besitzansprüche/Vertrauen an.

ABER:

Glaubst du wirklich, dieses Problem hat seine Ursachen darin, dass diese Partner sich fürs Swingern entschieden haben?

Oder liegt der Hund vielleicht ganz woanders begraben?

Für mich wurzeln solche "partnerschaftliche Tragödien" eher darin,dass man

a) einen Partner in den Swinger Club mitschleift, weil entweder der andere das unbedingt ausprobieren will (meistens der Mann ja ich gebs zu hihi), oder weil das ja heutzutage modisch also "in" ist und zum geilen selbsterfahrungstrip /(verwirklichung)dazugehört. Dass es dann fürchterlich schiefgehen kann, darüber braucht man sich wohl nicht sonderlich verwundern, denn bevor so eine Öffnung der partnerschaftlichen Exclusivität angestrebt werden soll müssen sich beide Partner

b) Über ihre eigenen Vorstellungen von Offenheit klar sein (ala komme ich damit klar, dass meine Frau vielleicht einen anderen Typen vögelt und dabei noch einen supermega Orgasmus kriegt, vielleicht besser als ich ihn ihr momentan verschaffen könnte?-Oder gehört es für mich vielmehr dazu mich und meine Partnerin durch diese Erfüllungen glücklich zu machen)

und

c) Diese auch KOMMUNIZIEREN

und das ist das wichtigste, wenn in dem von der beschriebenen Fall ein partner sich plötzlich gar nicht mehr toll dabei findet dieser polygamen Situationen ausgesetzt zu sein, gab es offenbar davor ein klitzekleines kommunikatives Missverständnis...

Andersrum ist natürlich die Frage ob eine erfolgreiche Partnerschaft, die solche sexuellen Wünsche auch ausleben, also daher auch "tragen" und "ertragen "kann, nicht vielleicht manchmal eine aussichtsreichere Zukunft hat, gerade wenn man schon so lange beisammen lebt, da man über ein gewissen Horizont an Besitzansprüchen dann hinaus ist

S)uper0jeilrezixck


@ synapsis

Ich kann deinen Ausführungen nur beipflichten. Klasse geschrieben.

Danke :)=

fEire_a"nd_icxe2


@ Illusio

ch bin im therapeutischen Bereich tätig,

das heißt jetzt aber nicht automatisch, dass alle die mit Problemen zu dir kommen, an der ausgelebten Sexualität zerbrechen ??? oder ???

Hier geht es aber um die spezielle Frage, wie es um eine Partnerschaft bestellt sein muss, wenn man sich nicht mehr selbst genügt, sondern es sogar noch als partnerschaftsfördernd empfindet, wenn die eigene Frau von Fremden durchgev. ... , sorry, sexuell beglückt wird.

ich denke, das werden sich die betreffenden Personen schon vorher gut überlegt haben und wenn es funktioniert, sie sich lieben und kein Problem damit haben...warum also nicht ???

Es ist nur grundfalsch, so zu machen, als wäre Partnertausch in einem Swingerclub das Unproblematischste der Welt, zumal wenn beide einverstanden sind bzw. zu sein scheinen.

was ist heute schon unproblematisch ??? wenn es für die beiden betreffenden Personen in Ordnung ist und sie frei von Eifersucht sind (auch das soll es geben) wo ist das Problem ??? ?

Das ist das Spiel mit dem Feuer.

stimmt, aber man muss sich daran nicht verbrennen oder gar in Flammen aufgehen...

u[hux2


Den Aussagen von Illusio ist ohne Wenn und Aber zuzustimmen. Das umso mehr, da er ja gar nicht die Moralkeule geschwungen hat sondern nur auf die Euphoriebremse getreten ist. Aber manchen erscheint jedes Hinterfragen von sexueller Liberalität sakrosankt zu sein.

HQotblack> DeTsiatUo


Den Aussagen von Illusio ist ohne Wenn und Aber zuzustimmen.

Nö.

Dbie VSehGerin


Das umso mehr, da er ja gar nicht die Moralkeule geschwungen hat sondern nur auf die Euphoriebremse getreten ist.

das empfinde ich jetzt nicht ganz so... dann hätte er das ruhig auch ein wenig zurückhaltender formulieren können!

außerdem stört es mich ungemein (und zwar bei den "fans" der swingerei und den "fans" der sexuellen exklusivität) wenn immer von man gesprochen wird!

wie schon gesagt: ich halte für meine beziehung auch nichts von öffnung, aufbrechen, realisierung aller kopf-kino-filme, bruch des – auch sexuellen – treueschwurs... und ich hinterfrage auch ganz kritisch, warum sich der umgang mit sex und sexualität so unglaublich verändert hat, aber ich maße mir da nicht an andere meinungen zu bewerten!

sUynYahpsis


"Den Aussagen von Illusio ist ohne Wenn und Aber zuzustimmen. Das umso mehr, da er ja gar nicht die Moralkeule geschwungen hat sondern nur auf die Euphoriebremse getreten ist. Aber manchen erscheint jedes Hinterfragen von sexueller Liberalität sakrosankt zu sein. "

tja man sollte wohl wenigstens die Bedeutung eines Fremdwortes kennen bevor man es benutzt...Nicht das das deinen Beitrag jetzt retten würde aber....du meintest wohl " Aber machen erscheint jedes Hinterfragen von sexueller Liberalität ein Sakrileg zu sein"

Aus deiner position ist nämlich für die Gruppe die du da gerade angreifen willst sexuelle Liberalität sakrosankt (zumindest wirfst du ihr das vor , was gerade das groteske an deinem Post ist da du die offensichtliche Tatsache verdrehst wer von den beiden Positionen Illusio-Rest die tolerantere Ansicht bezüglich der Meinung seines Gegenübers vertritt.)

sLyna>psius


Um jetzt den armen Illusio auch mal zu verteidigen:

Natürlich enthalten die Antworten aufgrund der art der Fragestellung der threaderöffnerin (beide Partner findens toll, sind neugierig und wollens ausprobieren) und aufgrund des hier vorhandenen, wohl für die Bevölkerung nicht repräsentativen Publikums (Womit der durschnittliche Med-1 Vielbrowser gemeint ist, der ja bereits die erste, größe Hürde sexueller Problem gemeistert hat-er kommuniziert sie) hauptsächlich Zusprache, da tut er sich natürlich mit seiner etwas mahnenden, aber bestimmt gutgemeinten Ansicht etwas schwer.

(Allerdings liegt sein Fehler wohl gerade darin, die Situation des Threaderstellerpärchens falsch einzuschätzen, daher sie sind sich ja bereits einig und laufen wohl kaum in die Einfersuchtsfalle, die wir ja bereits angesprochen haben, prinzipiell hat er natürlich mit dieser Mahnung auch recht)

I/llwusi5o


Ich kann auch von "frau" sprechen...

Interessant, was mir alles unterstellt wird, etwa Synapsis' Aussage: "Nur weil für dich Illusion eine Beziehung bedeutet, dass man NUR seinen Partner lieben darf und auch keine sexuellen Phantasien außerhalb des Körper des Partners haben darf heißt, das nicht das diese Vorstellung von Unabhängigkeit die einzig gültige ist."

Das sind zwei Ebenen. Zum einen meine persönliche Auffassung, die ich zwar eingangs geäußert hatte, zum anderen meine professionelle, bei der es mir sehr wohl gelingt, wie ich meine, meine eigenen Befindlichkeiten auszublenden.

Ich bin nicht dazu da, andere zu erziehen und befinde mich sicherlich auch nicht im Alleinbesitz der Wahrheit.

Ebene 1, Synapsis: Ja. Privat bin ich schon der Auffassung, dass man, sorry: auch frau, nur seinen Partner/seine Partnerin lieben sollte., nein, mehr noch: kann. Das hat nichts mit dem Mittelalter zu tun.

Zu gerne würde ich mich einmal mit Männern unterhalten, die mehrere Frauen haben, ob in Einzelfällen Liebe teilbar ist. (Achtung: ich meine jetzt ausschließlich die Liebe zur Partnerin/zum Partner!). In den Fällen, die ich kenne, gab es früher oder später stets Eifersüchteleien. Doch (seltene) Ausnahmen mag es geben.

Ebene 2: Ich kenne eine Frau, die tatsächlich darunter leidet, dass ihr Mann nicht eifersüchtig ist. Daher eine allgemeine Frage: Ist es möglich, dass fehlende Eifersucht nur ein anderer Aspekt der Gleichgültigkeit ist?

Gruß

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