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Swingerclubs und Partnertausch

LVovHVus


Und es ist phantastisch, wenn die Realität noch aufregender und besser wird, als die Gedanken und Fantasien es sich zuvor hätten vorstellen können.

Und es ist schrecklich, wenn Realität und Fantasie einfach nur die Rollen tauschen. Wenn die neue Realität ins Reich der Fantasie zurückgewünscht wird, was nicht geht, da sie faktisch geworden ist, und die alte Realität nicht mehr erreichbar ist, da zerbröselt und nur noch als Erinnerung und verlorenes Paradies schmerzlich im Bewusstsein bleibt.

Es gibt nicht nur Glück ;-)

IFll(usio


Genauso ist es.

Ihr belügt Euch selbst.

Sorry, aber ist so.

Wjo~lfgaSng


"Das Leben trägt und fordert.", so lautet das Motto eines Users aus diesem med1 – Forum. Ein kluger Satz, enthält er doch die gesamte Dynamik des Lebens. Das Leben ist ein ständiger Prozess der Veränderung und nicht immer, ja, eher selten, liegt es in meiner eigenen Hand, wie die Veränderungen laufen. Meist ist auch irgendwie der Partner beteiligt. Was also ist so schrecklich, wenn Phantasie und Realtität die Rollen tauschen? Eigentlich ist das ein ganz normaler Prozess, denn sonst würde das Leben in Statik erstarren. Wie oft werden Phantasien in Realität umgesetzt? Sei es, dass du davon träumst, in ferne Länder zu reisen (Nein, ich weiss schon, dass du davon nicht träumst. ;-) ) sei es dass du als Maler eine künstlerische Phantasie umsetzt, sei es, dass du das Haus baust, von dem du träumst oder wasauchimmer. Nur wenn es um die Verwirklichung 6ueller Phantasien geht, dann darf man sich diese nicht gestatten.

E~xtrelmspätnzünxder


Es ist doch alles kein Problem.

Als Therapeut bekommt man die Fälle auf den Tisch, bei denen es schief gelaufen ist. Das verändert nun einmal die Sicht auf die Welt und mag bei dem ein oder anderen Menschen auch zu einseitiger Wahrnehmung führen (egal ob man als Anwalt, Polizist, Arzt, Bestatter [...] unterwegs ist: es führt zu einem selektiven Erleben eines grundsätzlich reicheren und heterogeneren Datensatzes). Der Hinweis auf ein grundsätzlich bestehendes Risiko ist dabei auch gar nicht verkehrt. Jedoch stellt sich bei dem abenteuerlichen Prozess, welchen wir LEBEN nennen, die Frage, ob reine Risikominimierungstaktiken tatsächlich zu einem lebenswerten Leben führen. Ich persönlich bin noch nie in einem Swingerclub gewesen. Trotzdem bin ich kein Fan von einem auf Risikovermeidung fußenden Leben in Watte, welches ausschließlich im Anspruch auf den (möglichst noch versicherbaren) vollkommenen Wohlfühlfaktor geführt wird. Swingen mag evtl. die Gefahr von Lebensumstände ändernden Ereignissen in sich bergen (wie es Bungee, Fallschirmspringen, die reine Flugreise und sogar der Spaziergang am Straßenrand ebenfalls mit sich bringen können), es deshalb aber zu verteufeln und als nicht rein potentielle, sondern als sich realisierende Gefahr zu verkaufen, scheint mir eine Übertreibung zu sein.

ILllusiRo


Worüber "reden" wir hier?

Über erdachten oder tatsächlichen Partnertausch?

(Wobei es, und das schreibt ein schwaches männliches Wesen) schon bezeichnend für die Qualität einer Partnerschaft ist, wenn man sich darin weidet, mit einer anderen Frau zu schlafen, während die eigene Frau von einem anderen Mann gev... -Ihr wisst schon- wird.

Und ist es vorstellbar, dass es einen geringfügigen Unterschied zwischen Partnertausch und Fallschirmspringen gibt? Und das hat nichts mit einer Vollkaskomentalität zu tun. Natürlich bekomme ich nur die Schattenseiten mit. Doch die sind schon gravierend genug. Daher nur meine -gutgemeinte-Warnung: macht Euch nichts vor!

Beste Grüße und Wünsche

W~ol4f/gan1g


geringfügigen Unterschied zwischen Partnertausch und Fallschirmspringen gibt?

grübel ??? Beides hat mit fliegen zu tun ??? Ist es der 7. Himmel ??? oder vielleicht mit vögeln ???

I(lluxsio


Und man kann dem Storch begegnen.

W9olfDgang


;-D :)z

KXurt


Ich denke, ein grundsätzliches Problem, bzw. eine Hürde ist der Einstieg in den Bereich (Swingen, PT, offene Beziehung) und wie sehr man da sich selber kennt und zwar bzgl. Ratio und Emotionen.

Sich da selber falsch einzuschätzen ist schnell der Anfang vom Ende.

Sicher gibt es viele die da scheitern, vor allem, wenn sie aus irgendeinem Frust heraus, der die Beziehung eh schon belastet, über solche "Experimente" nachdenken.

Aber was hier an Disussion läuft ist wohl vor allem durch die Besonderheiten entstanden, ein Forum, wo es um Sexualität und auch um nicht ganz so "normale" Lebensformen eine Partnerschaft geht, mit überdurchschnittlich vielen, die da Erfahrungen haben und das eben oft auch gute.

Und jemandem, der als Beruf mit Menschen zu tun hat, die in der Beziehung gescheitert sind und zum Teil (vielleicht sogar zum großen Teil, weil Swingen, PT oder offene Beziehung ja schonmal als "hipp" angesehen wird) eben genau wg. einer Situation gescheitert sind, die die TE anstrebt.

Ich finde es aber doch sehr wichtig, wie genau so eine Situation entstanden ist und nicht selten auch, vom wem initiiert.

Ich mag mich irren, aber rein subjektiv (hauptsächlich aus diesem Forum) "funktioniert" es besser und problemloser, wenn die Frau diesen Wunsch äußert.

Und dann kommt auch noch die Frage, wann ist es wirklich eine Öffnung der Beziehung, die das Scheitern verursacht und wann ist das "Problem" eigentlich wo ganz anders zu suchen.

Natürlich muss man auch die Frage stellen, ab wann gilt eine solche Öffnung als erfolgreich? Nach 1 Jahr, nach 5 Jahren, nach 10 Jahren?

Wenn sie dann scheitert, war dann die Öffnung schuld?

Man sollte hier sicher nicht zu leichtfertig zu einer Öffnung raten, auch nicht, wenn die TE hier genau den Eindruck hinterlässt, als könnte es klappen.

Um wirklich raten oder abraten zu können müsste sie viel mehr schreiben und ihr Partner müsste dazu auch zu Wort kommen, das wäre aber wieder problematisch, weil dann auch Dinge angesprochen werden würden/müssten, die nicht wirklich in eine öffentliche Diskussion gehören.

Also bleibt nichts anderes als eigene Erfahrungen zu posten und nichts anderes haben hier die meisten gemacht, egal ob nun dafür oder dagegen.

@ Illusio:

Diese "These" hier

Ich kenne eine Frau, die tatsächlich darunter leidet, dass ihr Mann nicht eifersüchtig ist. Daher eine allgemeine Frage: Ist es möglich, dass fehlende Eifersucht nur ein anderer Aspekt der Gleichgültigkeit ist?

finde ich schon ziemlich heftig.

Ich persönlich bin nicht eifersüchtig, war es noch nie und wenn ich sehe, wie andere sich selber damit das Leben schwer machen, dann möchte ich sie nicht erlernen/kennenlernen.

Den Vorwurf meiner Partnerin, dass ich sie nicht wirklich lieben würde, weil ich nicht eifersüchtig bin, habe ich mir mehr als einmal anhören müssen.

Wenn mein Partner damit ein Problem hat, dass ich nicht "normal" (sprich nicht wie von anderen gewohnt) eifersüchtig reagiere, es auch nicht irgendwie unterdrückt oder versteckt spürbar ist, dann ist das in der Tat ein "Problem" für eine Beziehung (und es haben auch beide betroffenen Beziehungen nur 5 Jahre gehalten)

Aber von Dritten, die mich nicht kennen, finde ich es anmaßend meine Gefühle (bzw. Gleichgültigkeit) messen/beurteilen zu wollen, nach welchem Maßstab denn bitte schön ... gibt es auch eine weltweite, allseits anerkannte, Liebeskala?

In sofern ignoriere ich solche Aussagen auch meist.

Von jemandem, der behauptet in dem Bereich zu arbeiten (ich muss annehmen auch entsprechend geschult) finde ich solche Aussagen aber bedenklich.

Andere Aussagen wie:

Ihr macht Euch alle was vor.

schreibst Du mehrfach

Wem das egal ist, dem ist auch die Beziehung nicht wichtig.

Wer allerdings gleichgültig mit ansieht, wie seine eigene Frau gerade von einem anderen Kerl ... ihr wisst schon ... , kann hier nicht allen Ernstes damit herumprahlen, wie sehr ihm an seiner Frau gelegen sei. Das passt nicht.

usw. usf.

Das klingt mir nicht nach einer professionellen und geschulten Aussage.

Da sollte doch erstmal jeder Beteiligte ausgiebig befragt werden, bevor man sich ein Urtail bildet und nicht pauschal behaupten alle machen sich nur was vor.

In meinen Augen (und vermutlich auch in denen anderer hier, die sich wg. dieser Ausagen zu Wort gemeldet haben) macht das unglaubwürdig, zumindest was die professionellen und geschulten Fähigkeiten angeht.

Ivll usixo


Wenn Du, Kurt, richtig gelesen hättest, wäre Dir nicht verborgen geblieben, dass ich nur die Äußerung einer Partnerin widergegeben hatte, die darunter litt.

Wenn Du dann schreibst:

"Den Vorwurf meiner Partnerin, dass ich sie nicht wirklich lieben würde, weil ich nicht eifersüchtig bin, habe ich mir mehr als einmal anhören müssen"

scheint dieses Problem nicht einmal so exotisch zu sein.

Und abwegig erst recht nicht.

Mit mangelnder Professionalität hat dies nichts zu tun. Beizupflichten ist Dir allerdings, dass ich vor allem die negativen Seiten mitbekomme. Die Grundaussage ist jedoch immer die gleiche. Jemand fühlt sich unverstanden, zurückgesetzt, lieblos behandelt. Die Probleme werden nicht ehrlich erörtert. Das große Schweigen setzt ein.

Ich habe allerdings keine Lust, mich mangelnder Professionalität beschuldigen zu lassen, da ich mich in so einem Forum natürlich außerstande sehe, den Befindlichkeiten auf den Grund zu gehen. Etwas anderes hatte ich allerdings auch niemals behauptet.

Mir war lediglich aufgefallen, dass sich hierzunächst nur Leute zu Wort gemeldet hatten, um sich gegenseitig damit zu übertrumpfen, ach wie normal und prickelnd es doch sei, einen Partnertausch vorzunehmen. Und nur darauf bezog sich meine Kritik.

Dein Unbehagen läßt tief blicken und bestätigt überdies, dass der Spielverderber nie wohlgelitten ist. Auch das kenne ich tagtäglich: alle wollen, dass ich ihnen nach dem Munde rede, um sich bestärkt zu sehen. Auch das ist menschlich, aber nicht hilfreich.

Gruß

K1urt


Ich habe keine mangelnde Professionalität beschuldigt nur machen mir die (letzteren 3) zitierten Aussagen das sehr unglaubwürdig, weil es viel zu sehr pauschalisiert.

Was das gegenseitige "übertrumpfen" angeht, so habe ich das nicht so empfunden, es sind halt Menschen mit positiven Erfahrungen.

Dass diese Erfahrungen im krassen Gegensatz zu Deinen stehen, dann ist das so, aber das macht die Erfahrungen doch deswegen nicht zur Prahlerei oder zum Übertrumpfen.

Oder würdest Du jemandem Prahlerei unterstellen, weil jemand zum 50, Hochzeitstag verkündet, dass er nie fremdgegangen sei und damit immer noch glücklich ist?

Ich selber habe da auch meine Erfahrungen aber meine offene Ehe funktioniert nur in eine Richtung, da ich nicht eifersüchtig bin ... umgekehrt sind es maßgeblich Verlustängste, die meiner Frau zu schaffen machen, deswegen möchte sie lieber nichts erfahren.

Da das aber meist doch nicht funktioniert ist es natürlich nicht beidseitig gleich offen.

Ich verlange da aber auch keine "Gerechtigkeit" (auch wenn das für viele hier das wichtigste in einer offenen Beziehung wäre) mir ist wichtig, dass jeder die Grenzen des anderen beachtet und ihre sind nunmal enger als meine ... und das erzeugt nunmal ein gewisses "Ungleichgewicht" aber nicht unbedingt eine "Ungerechtigkeit".

scheint dieses Problem nicht einmal so exotisch zu sein.

Das ist es sicher nicht, weil Eifersucht für viele (vermutlich sogar die meisten) so fest mit Liebe verknüpft wird, dass man sich gar nicht vorstellen kann, wie jemand anderes lieben kann ohne eifersüchtig zu sein.

Aber nur weil man sich das nicht vorstellen kann, sollte man doch wenigstens die Möglichkeit dazu in Betracht ziehen, dass es das gibt.

Und seit ich eine (halb) offene Beziehung lebe habe ich von Freunden, die uns schon länger kennen und auch davon wissen (das sind ja nicht viele) auch schon genau das Gegenteil zu höhren bekommen.

"Das ist wahre Liebe, wenn man seinem Partner sogar das (weitere Partner im Sinne der Polyamorie) gönnen kann."

Da ich aber einfach so bin und nichts dafür "leiste" sehe ich es weder als großen Pluspunkt noch als Minuspunkt und somit auch kein Maßstab für Liebe.

Um noch einmal eine Deiner Aussagen (Seite 2) aufzugreifen

Wer allerdings gleichgültig mit ansieht, wie seine eigene Frau gerade von einem anderen Kerl ... ihr wisst schon ... , kann hier nicht allen Ernstes damit herumprahlen, wie sehr ihm an seiner Frau gelegen sei. Das passt nicht.

Diese vernachlässigt all die Ausnahmen, die es ja tatsächlich gibt, was Du auch schon eingeräumt hast, und wovon sich hier anscheinend einige zu Wort gemeldet haben.

Oder ist es echt so schwer zu glauben, dass es wirklich so viele Ausnahmen gibt?

Ich habe meiner Frau zugesehen und es war mir tatsächlich nicht gleichgültig ... ich habe mich wirklich und ehrlich für sie gefreut.

Und ja, mir ist an meiner Frau gelegen, genau deswegen freue ich mich für sie, weil es einiges gibt, was ich meiner Frau nicht geben kann, oder geben will.

Und trotz allem passt es ... individuell für uns.

Wenn Du (beruflich) so eine Aussage machst, dann verstehe ich das, weil es für die Betroffenen, die da gerade vor Dir sind, eben nicht passt und die Beziehung, wenn sie nicht schon irreparabel beschädigt ist, nur durch einen Schritt zurück in die Monogamie zu retten ist.

Aber hier, wo sich eben auch ein überdurchschnittlich hoher Prozentsatz an (verschiedner) Polies tummeln ist diese Pauschal-Aussage einfach falsch ... weil sie nicht mehr die "Norm" trifft.

Du solltest vielleicht nicht nur über die eine Seite des Tellerrandes sehen, wo Du nur die gescheiterten "Experimente" siehst, sondern vielleicht auch mal über die andere Seite schauen, wo die Anzahl der Ausnahmen vielleicht doch viel größer und vielfältiger ist, als man meinen möchte.

IOll!usio


Was das gegenseitige "übertrumpfen" angeht, so habe ich das nicht so empfunden, es sind halt Menschen mit positiven Erfahrungen.

Möge dem so sein. Es gibt allerdings zwei Bereiche, in denen besonders gerne geflunkert wird: Sex und Geld.

"Das ist wahre Liebe, wenn man seinem Partner sogar das (weitere Partner im Sinne der Polyamorie) gönnen kann."

Ist das so?

Ich habe einen Fall vor Augen, in dem die Frau ständig veheult am Fenster saß, wenn ihr Mann nicht pünktlich nach Hause kam. Sie litt wie eine Hündin.

Du solltest vielleicht nicht nur über die eine Seite des Tellerrandes sehen, wo Du nur die gescheiterten "Experimente" siehst, sondern vielleicht auch mal über die andere Seite schauen,

Trotzdem muss mir erlaubt sein zu zweifeln und darauf hinzuweisen, dass das zumindest ein Spiel mit dem Feuer ist. Mehr noch als beim Bungeespringen übrigens.

Was nichts daran ändert, dass ich Euch allen nicht die schreckliche Erfahrung eines Auseinanderbrechens Eurer Beziehungen gönne.

Beste Grüße

Kuurxt


Möge dem so sein. Es gibt allerdings zwei Bereiche, in denen besonders gerne geflunkert wird: Sex und Geld.

Das ist richtig und vor solchen Fakes ist hier natürlich niemand sicher.

Trotzdem gehe ich jetzt nicht grundsätzlich von Prahlerei oder Fakes aus ... schließlich habe ich auch einige weniger "normale" Geschichten zu erzählen, die man vielleicht nur schwer glauben kann.

"Das ist wahre Liebe, wenn man seinem Partner sogar das (weitere Partner im Sinne der Polyamorie) gönnen kann."

Ist das so?

Ich empfinde es nicht wirklich so, was ich im Anschluss an das Zitat auch schon geschrieben habe

... sehe ich es weder als großen Pluspunkt noch als Minuspunkt ...

Trotzdem muss mir erlaubt sein zu zweifeln und darauf hinzuweisen, dass das zumindest ein Spiel mit dem Feuer ist. Mehr noch als beim Bungeespringen übrigens.

Aber natürlich doch und das ist auch wichtig in Threads wie diesen aber "Ihr macht Euch alle was vor" ist da genauso wenig hilfreich wie "Super, klasse, wunderbar".

Mein Tips und damit komme ich zurück zum eigentlichen Thema:

- Keine Freunde oder Bekannten, weil es ehr zu Komplikationen (Verliebtheit, Forderung des Dritten usw.) kommen kann, die eine Beziehung weiter belasten können.

- Am Besten im Swingerclub erstmal anonym

- – zu Beginn für jeden Besuch strikte Grenzen setzen und diese auch während des Besuchs nicht groß ändern, damit nicht im Eifer des Gefechts der Partner "übergangen" wird (nicht schnell genug reagiert wird)

- – z.B. erstmal nur zusehen und zusehen lassen und schauen, wie man sich mit der Reaktion des Partner auf den "Life-Porno" fühlt.

- – Später dann (wenn man sich emotional sicher fühlt, wie sich ein weiterer Schritt über die Grenze für beide anfühlt) auch zu viert, auch erstmal ohne richtigen PT ... einfach nur mal 1, 2, 3, 4 weitere Hände spüren beim Sex mit dem Partner

- – usw. usf.

Für mich wichtigste Regel, wenn einer während des Besuchs im Club sich nicht wirklich wohl fühlt, sofortiger Abbruch und keine Diskussion (hier auch nicht auf subtile Signale setzen, sondern klare offene Worte, wenn irgendwas nicht passt), keine Vorwürfe weder von dem, der hätte weitermachen wollen, noch von dem, der sich unwohl gefühlt hat.

Damit lassen sich Grenzen (durch geziehltes und vorsichtiges übertreten) austesten, das Grundvertrauen bleibt aber erhalten, weil man jederzeit abbrechen kann.

Und auch hinterher, zwar reden, aber wenn einer gemerkt hat, dass es nichts war, kein Drängen, und keine Vorwürfe (die dann beidseitig nicht)

Und Menschen, die generell zur Eifersucht neigen oder Paare, wo nicht beide zweifelsfrei neugierig sind, Finger weg von sochen Experimenten.

Die TE klingt zwar nicht so, aber ihren Partner haben wir hier ja noch nicht gelesen und kennen seine Einstellung nur von ihrem Posting ... und ihre Einschätzung könnte falsch sein.

So stelle ich mir eine wirklich Hilfestellung für die eigene Fragestellung vor und so poste ich sie auch regelmäßig, wenn ähnliche Themen aufkommen.

Eextrems}pätz.ünder


Worüber "reden" wir hier?

Über erdachten oder tatsächlichen Partnertausch?

Deine Warnungen bezogen sich sicherlich auf die Realität. Mein Einwand bezog sich jedoch darauf, dass ein Spiel mit dem Feuer nicht zwangsläufig zu einem Wohnungsbrand führt. Ich habe drei Jahre beruflich auf der Berufsfeuerwehrwache einer Stadt mit hoher Einsatzfrequenz gearbeitet und weiß aus eigenem Erleben, dass jedes Jahr Weihnachtsbäume brennen. Ich weiß aber auch, dass nicht jeder Weihnachtsbaum mit "richtigen" Kerzen auch automatisch brennt und die Bude verräuchert. Die Frage ist nun: warne ich jeden Weihnachtsbaumkäufer vor den Gefahren echter Kerzen und versuche ihm die elektischen Versionen anzudrehen? Das meinte ich mit potetiellen und sich realisierenden Gefahren: Bei 100.000 problemlos verlaufenden Weihnachtsbaumsaisons können die 1-3 Brände zwar öffentlichkeitswirksam ausgeschlachtet werden, sagen aber wenig über die reale Gefahr bei den anderen 99.997 Weihnachtsbaumbesitzern aus. Der Unterschied kann auch darin liegen, dass bei den drei Pechvögeln der Hund mit dem Sterz gewedelt hat und damit leider die Kerzen bewegte.

(Wobei es, und das schreibt ein schwaches männliches Wesen) schon bezeichnend für die Qualität einer Partnerschaft ist, wenn man sich darin weidet, mit einer anderen Frau zu schlafen, während die eigene Frau von einem anderen Mann gev... -Ihr wisst schon- wird.

Ich finde den wertenden Tonfall hier fehl am Platz. Auch wenn meine eigene Erfahrung auf diesem Gebiet eher mager ist (ein einziger Dreier mfm in privatem Umfeld aus spontaner Laune heraus), so hat es der Beziehung von mir und meiner Frau weder geschadet noch hat es zu Dritten irgendwelche Probleme mit sich gebracht. Es war ein tolles Erlebnis und ich möchte es in meiner Biographie nicht missen. Das hat weder etwas mit einer Willensschwäche meinerseits zu tun noch bin ich im Bett so schlecht, dass sie in irgendeiner Form Nachschub benötigen würde. Es ist zu Dritt halt einfach anders als zu zweit. Nicht mehr und nicht weniger.

Und ist es vorstellbar, dass es einen geringfügigen Unterschied zwischen Partnertausch und Fallschirmspringen gibt? Und das hat nichts mit einer Vollkaskomentalität zu tun. Natürlich bekomme ich nur die Schattenseiten mit. Doch die sind schon gravierend genug. Daher nur meine -gutgemeinte-Warnung: macht Euch nichts vor!

Es hat etwas mit dem Risiko zu tun, welches ich bereit bin einzugehen. Und ich für meinen Teil halte die Frage der Beziehnungsgestaltung (anders als beim Fallschirmspringen) für eine so oder so fragile Angelegenheit. Auch das Nichtöffnen einer Partnerschaft vermag Probleme zu bereiten. Auch scheint es mir deutlich verbreiteter zu sein, seinen Partner (aus einer Laune heraus, oder aufgrund nicht erfüllter Fantasien, oder....) zu betrügen. Ob dies der "bessere" Weg zum Ertasten neuer/fremder Haut ist, erscheint mir zumindest fraglich. Mir persönlich ist das "gemeinsame Fremdgehen" der deutlich elegantere Weg. Nicht zuletzt, weil das Miterleben der Situation etwas ganz anderes ist als das reine Wissen: die Fantasie des Ausgegrenzten kennt die besten und grellsten Farben zum Ausmalen einer Situation, von deren Ablauf man nicht mehr kennt als die (ggf. sogar nur unterstellte) Existenz des Zusammentreffens.

Nochmal weg vom Sex: ich gehe mit meinen Kindern gerne auf den Jahrmarkt, ich fahre mit ihnen auch schnell über die Autobahn, ich grille mit ihnen, lasse sie auf Pferden reiten und und und. Ich werde ihnen in einigen Jahren den Umgang mit Alkohol nicht vermiesen, werde sie Mofa und Auto fahren lassen, sie mit dem Flieger in den Urlaub fliegen lassen, meinetwegen sogar Polizist, Gleisbauarbeiter oder Feuerwehrmann werden lassen. Und das, obwohl mir die Risiken all dieser (und weiterer) Tätigkeiten nicht nur theoretisch, sondern aus 10 Jahren Rettungsdiensttätigkeit sehr anschaulich und in zahlreichen (teils tödlich geendeten) Einzelfällen bewusst sind. Ich versuche, sie zu einem vorausschauenden Verhalten zu erziehen. Sie jedoch grundsätzlich von diesen Dingen fernzuhalten hieße, das Leben nicht zu leben. Und wenn sie sich von einem Rudel geiler Junge bespringen lassen wollen oder als Teil einer solch geilen Truppe ein Mädel besamen wollen, dann sollen sie das halt machen – der Einsatz von Kondomen wär da ganz nett, liegt aber außerhalb meiner Kontrolle. Das Leben ist eine sexuell übertragbare Krankheit mit stets tödlichem Verlauf. Es überzubewerten und daraus Regeln zu Restriktionen außerhalb strafbewehrtem Verhaltens abzuleiten, scheint mir nicht sachgerecht. Es mag Leute geben, die das anders sehen. Die sollen mit ihrem Leben glücklich werden. Oder weinend an der Küchengardine stehen und ihre Fantasie zum Höllenschlund anwachsen lassen. Da guck ich doch lieber meiner Partnerin ins Gesicht und freu mich, welche Verzückung ihr ein anderer Mann bereitet. Und das ohne jeden Zweifel an ihrer Liebe und Loyalität zu mir.

LqovHuxs


"Das Leben trägt und fordert.", so lautet das Motto eines Users aus diesem med1 – Forum.

Hier, ich :-D .

Also wenn das Leben mit der klaren Forderung auf wen auch immer zukommt, in den Club zu gehen - ja dann, tu es und koste das Erlebnis wie die Folgen im Guten (will ich gar nicht ausschließen) wie im Bösen (mit oder ohne Therapie hinterher) in Gänze.

Wenn es aber einfach ein weiterer Kick gegen die Langeweile des Alltags sein soll, würde ich zu einer Unterbrechung raten und mal genau hinzuhören: Was will das Leben eigentlich von mir? :)D

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