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Underfucked, gibt es noch Hoffnung?

lyilly2x1


In den letzten 10 monaten haben wir viele gespräche geführt. sowohl ruhige als auch solche, in den ich meinem frust luft gemacht habe. danach wurde es fast immer besser, aber nie für lange zeit. ein - zwei wochen und alles nahm wieder seinen gewohnten lauf.

sb praktiziere ich regelmäßig (sonst würde ich durchdrehen...) aber das ist eben "sex mit sich selbst" und etwas anderen als sex mit dem partner.

wenn mir der von meinem partner verweigert wird, ist das ein problem, das sich nicht durch sb lösen lässt. ich fühle mich abgewiesen, alleingelassen, nicht begehrt. vernachlässigt auch.

und es verwirrt mich. die letzten zwei moante habe ich mich sehr zurückgehalten. auch gespräche darüber, außer in humrvollem ton, habe ich in den letzten 4-5 monaten vermieden. und letzte woche hat er mir vorgeworfen, sex sei zu einer verpflichtung geworden. :°(

das verstehe ich jetzt überhaupt nicht. wir haben kaum über sex gesprochen und hatten auch nur dann welchen, wenn er es wollte.

die situation hat also drei aspekte, die mich belasten:

1. ich bin frustriert, da ich zu wenig sex mit meinem partner habe

2. ich bin traurig, weil ich mich abgewiesen und nicht begehrt fühle

3. ich bin verunsichert, weil ich nicht verstehe, was das alles soll...

und wenn ich ihn auf letztes anspreche, entzieht er sich dem gespräch...das kann er gut...

M$ilan$drae


Hallo lilly21 *:)

mir scheint, als hätten wir den gleichen Partner. Habe gerade selber einen Faden dazu aufgemacht und danach erst deinen entdeckt.

Ich bekomme zwar im Glücksfall 1-2x wöchentlich Sex, allerdings dann nach einem unbefriedigendem Schema F. Mehr dazu steht auch in meinem Faden.

Ich weiß auch nicht mehr was ich noch machen soll. Sex hat für mich zwar nicht den höchsten Stellenwert in einer Beziehung, allerdings ist es wichtig genug, dass ich unter zu wenig sexueller Aufmerksamkeit leide.

Und ich kann einfach nicht glauben, dass er wirklich soooo selten Lust verspürt. Ich kenne ihn nun einmal schon 6 Jahre und weiß, dass er damals zu den größten Casanovan unserer Stadt gehörte. ONS waren für ihn normal und er hatte einen gesunden Bezug zu Sex.

Aber seitdem er sich fest gebunden hat scheint alles anders. Am Anfang war der Sex schön und häufig. Jetzt ist es nur ein abgeleier bestimmter Handgriffe und Stellungen (besser gesagt nur 2 Stellungen) und nach nicht mal 15 Minuten ist alles vorbei (INKL VORSPIEL!).

Ich leide mit dir :°_

Mila

cwista


Da hilft- meiner Meinung nach- nur eines:

Nach einem PASSENDEN Partner suchen

s#onn/e18x1


und wenn man denjenigen aber liebt und sonst echt gut miteinander kann? ich kann ihn doch nicht wegen zuwenig sex aufgeben ??? ??? ??? ?

huch, das ist alles nicht soo einfach :(

f`inxni


Es erleichtert mich immer sehr, wenn ich lese, dass es auch umgekehrt so sein kann.

Natürlich liest man viel öfter von Männern vom UVS (untervö…syndrom). Aber nun, ich will hier nicht nur Allgemeinplätzchen ablassen, ich hab gerade in den letzten Wochen gemerkt, dass MEIN Problem gelöst ist.

Aus verschiedenen Gründen ist ein Partnerwechsel nicht immer so einfach, wie es gelegentlich dargestellt wird (ich willll einfach meine Kinder heranwachsen sehen, bei ihnen sein und verhindern, dass meine Frau mit ihrer üppigen Arbeitszeit die Erziehung iiiirgendjemand überträgt).

Vor so zwei Jahren hab ich unter der stark nachlassenden Sexhäufigkeit sehr gelitten. Wie hier beschrieben ist es ja nicht "nur" Sex. Es war zum Zerbersten…. Eine erste Erleichterung war, dass ich mir ganz deutlich machte, dass mein Lustzentrum zwischen meinen Beinen liegt, nicht zischen ihren. Bald konnte ich SB in vollen Zügen genießen. Sexuell ignorierte ich sie einfach völlig. Unsere Kommunikation wurde dabei sogar viel häufiger. Wir redeten monatelang fast jeden Abend mehrere Stunden. Der Sex fehlte mir manchmal schon aber mein "neues" (war ja nur bei mir neu) Credo funktionierte überraschend gut. Manchmal hatten wir auch miteinander Sex (ich wollte nie Sexentzug als Strafe einsetzen).

Zwischendurch hatte sie sogar richtig lustvolle Fasen, allerdings nie sehr lange. Das verursachte sogar bei mir irgendwann wieder (allerdings nur leichten) Frust. Dieser reichte jedoch offensichtlich, dass ich seit einigen Wochen überhaupt keine Lust mehr auf sie habe. Und damit hab ichs derzeit total fein. Mir geht nichts mehr ab. Würde sie mich heute noch fragen, würde ich wahrscheinlich sogar ablehnen.

Klar mache ich mir meine Gedanken zu diesem Zustand und erinnere mich an meine Worte von damals. Aber Denkanstoß kann es vllt schon für jemand sein der sagt, den anderen kann man nicht ändern. Dem kann ich nämlich nur zustimmen. Wie viel haben wir geredet, beredet, diskutiert, erörtert? Sie hat mir immer wieder zugestimmt, wirkte reuig und so. Geändert hat sie sich nie. Irgendwo las ich mal "Möglicherweise erleben Sie mit Ihrem Partner nie die Sexualitpät, die Sie sich wünsachen" @:)

e2asyx85


Ich kenne ihn nun einmal schon 6 Jahre und weiß, dass er damals zu den größten Casanovan unserer Stadt gehörte. ONS waren für ihn normal und er hatte einen gesunden Bezug zu Sex.

meiner meinung nach habe wir es hier wieder: ganz klarer fall, die monogamie ist schuld!

mal so als gedankenbeispiel:

stell dir vor er würde wieder in die situation kommen, sex mit verschiedenen partnern (zB ONS) zu haben, was meinst du wie schnell er wieder so wäre wie früher?

ich meine 6 jahre lang den gleichen sexualpartner... ich hatte noch nie so eine lange beziehung, aber schätze mich ähnlich ein, irgendwann reizt es einfach gar nicht mehr, und das hat auch nix damit zu tun, wie viel mühe sich die frau gibt, sie ist und bleibt ja trotzdem diesselbe!

s.peesdyxx20


irgendwann reizt es einfach gar nicht mehr, und das hat auch nix damit zu tun, wie viel mühe sich die frau gibt, sie ist und bleibt ja trotzdem diesselbe!

Ich scheine irgendwie ein ausreißer zu sein. Mich haben andere Frauen nie gereizt. Klar hat man mal einen Blick riskiert, oder auch mal geflirtet, aber mehr wollte ich nie. Selbst nach 7 Jahren Beziehung, einigen Pfunden und Zellulite an den Beinen, fand ich meine Frau sexier den ever.

Zumindest so lange wie der Partnerschaftliche Sex regelmäßig und vor allem Abwechslungsreich und schön war, wollte ich mit keiner anderen. Als diese Punkte nicht mehr gegeben waren, reizten mich auch andere Frauen wieder. Für mich hat es also schon noch etwas damit zu tun, ob Frau sich auch in dieser hinsicht in einer Beziehung engagiert.

Wüßte nur mal gerne ob es wirklich langjährige Paare gibt, die wirklich monogam leben und ein erfülltes Sexleben haben.

Wenn ja bitte melden und mir den Trick verraten :-)

s]ensi4belmxan


Wüßte nur mal gerne ob es wirklich langjährige Paare gibt, die wirklich monogam leben und ein erfülltes Sexleben haben.

Wenn ja bitte melden und mir den Trick verraten

Meine Frau und ich sind seit 27 Jahren zusammen, leben seit 27 Jahre monogam und haben ein sehr erfülltes Sexleben. Ich weiß keinen besonderen Trick, viele Sachen machen wir gar nicht oder eher selten (kein Analverkehr, Oralverkehr eher selten oder nur kurz). Wir sind einfach nur geil aufeinander- allein schon wenn ich meine Frau berühre, höre oder sehe. , denke ich schon daran- das es mal wieder ganz schön wäre... ;-D Und meiner Frau scheint es sehr ähnlich zu gehen. Vielleicht hat es auch damit zu tun, dass wir es relativ häufig tun (Trainingseffekt? die Hormonproduktion wird angekurbelt?).

Sex ist einfach wunderbare Entspannung,... und die Haut meiner Frau zu spüren, ihre Gier zu merken, ihren Atem zu spüren, die Reibung zwischen den Beinen...–...– himmlisch :-) ...

adfri


und wenn man denjenigen aber liebt und sonst echt gut miteinander kann? ich kann ihn doch nicht wegen zuwenig sex aufgeben ??? ??? ??? ?

Doch, kannst du. Du hast ja die Wahl: Wie Bruder und Schwester zusammen leben (soll gelegentlich gut funktionieren) oder wie ein Liebespaar zusammen leben (mit Sex, so dass es dir und ihm genügt). Der Unterschied zwischen Freundschaft und Liebe besteht darin, dass man das Gegenüber anfassen und vögeln will. Wenn du mit einfacher Freundschaft leben und "sonst echt gut miteinander" kannst, ist doch alles wunderbar. Oder?

Die Zeiten, die hier genannt werden, 6 oder 27 Jahre, sagen nix aus. Wenn ich Lust auf meine Partnerin habe und sie mir diese nicht gestattet, ist etwas im Argen, egal wie lange ich mit ihr zusammen bin. Ich habe viel zu lange in einer sexuell unerfüllten Partnerschaft verbracht und immer gedacht, es renkt sich wieder ein. Tat es aber nicht und die Trennung war das einzig richtige. Jetzt habe ich auch nicht immer und ständig Erfüllung, dafür weiß ich aber, dass es auch mal wieder anders wird. Es lohnt, darauf zu warten. Aber nicht, wenn dieses Warten endlos ist. Vorher war es endlos, heute ist es endlich.

l~illdy21


Ich weiß keinen besonderen Trick

:-) da scheint der trick darin zu bestehen, einen partner mit ähnlicher libido zu finden!

es ist schön, zu wissen, dass es auch anders sein kann! :)z

Doch, kannst du. Du hast ja die Wahl: Wie Bruder und Schwester zusammen leben (soll gelegentlich gut funktionieren) oder wie ein Liebespaar zusammen leben

so einfach ist es nicht. wenn a) fremdgehen oder b)neuen partner suchen in frage kämen, hätte ich es doch schon längst getan. da müsste ich nicht erst beiträge schreiben und mir groß gedanken machen oder mich von mitmenschen dazu ermutigen lassen.

das knifflige an der sache ist, die lust und die liebe (inklusive treue) unter einen hut zu bekommen.

KLMootdxy


und wenn man denjenigen aber liebt und sonst echt gut miteinander kann? ich kann ihn doch nicht wegen zuwenig sex aufgeben ?

huch, das ist alles nicht soo einfach :(

Doch, man kann ihn aufgeben wegen zu wenig Sex. Gerade deswegen.

Sex ist nicht nur Sex in einer Beziehung. Es ist Liebe, begehrt werden, sich fallen lassen, Entspannung, Stressabbau, die Versicherung zueinander zugehören und und und.

Gibt es keinen oder nur wenig Sex in einer Beziehung, dann kann ich auch in einer freundschaftlichen WG leben.

Ich hab mich von einem meiner Ex-Freunde genau deswegen getrennt. Und es war die beste Entscheidung, die ich je traf.

Die Libido schlief bei ihm schon drei Wochen nachdem wir zusammengezogen waren, ein und erwachte so ca. einmal im Monat für einmal "rein raus fertig".

Er war und ist ein bezaubernder Mensch mit dem ich viel gemeinsam hatte, dem ich vertraute und den ich sehr, sehr geliebt habe. Aber ohne Sex ist die Beziehung eben nicht komplett. Er sah das anders und da musste ich meinen Hut nehmen.

Er brauchte nicht viel Sex – ich schon. Ich hoffe für ihn, dass er eine Frau gefunden hat, die ähnliche Bedürfnisse hat.

Ich hab ja zum Glück auch jemanden gefunden mit dem der Sex nach vier Jahren noch aufregend und toll ist.

s8peed;y=xx20


@ sensibelman

Das freut mich für euch

Wobei

kein Analverkehr, Oralverkehr eher selten oder nur kurz

das wohl auch kein Zustand wäre mit dem ICH leben könnte.

Aber ok bei euch scheint es wirklich einfach zu passen.

Die Zeiten, die hier genannt werden, 6 oder 27 Jahre, sagen nix aus.

Naja finde ich schon. Es ist schon ein Unterschied ob ich jetzt mit jemandem 4 Jahre glücklich zusammen bin und immer noch geilen Sex habe, oder 10, 20, 30 Jahre glücklich zusammen bin und immer noch Sex habe. Viele Probleme und Phasen kommen halt einfach erst mit der Dauer einer Beziehung.

Wenn ich Lust auf meine Partnerin habe und sie mir diese nicht gestattet, ist etwas im Argen, egal wie lange ich mit ihr zusammen bin.

Da gebe ich dir allerdings recht. Meiner Meinung nach trotzdem nicht egal wie lange man zusammen ist. Und das weiß ich aus eigener Erfahrung, da ich auch viel zu lange in einer solchen sexlosen Beziehung gelebt habe.

Von daher weiß ich auch, und kann lilly da sehr gut verstehen, wie schwer es ist jemanden den man liebt und mit dem man sich sonst super versteht, los zu lassen.

b"rowgnexye


Von daher weiß ich auch, und kann lilly da sehr gut verstehen, wie schwer es ist jemanden den man liebt und mit dem man sich sonst super versteht, los zu lassen.

Käme für mich noch ein bißchen auch auf die Qualität an. Lieber nur alle zwei Wochen und richtig als alle drei Tage so ein Art "Zwangssex". Vielleicht sehe ich das aber auch nur, weil ich aus einer Beziehung komme, wo ich mich zwar ähnlich gefühlt habe wie die TE – aber letztendlich schon zufrieden gewesen wäre, wenn es denn mal alle 2 Wochen passiert wäre ":/

MJilan7draxe


meiner meinung nach habe wir es hier wieder: ganz klarer fall, die monogamie ist schuld!

Ich habe ihm diese aber nicht auferlegt. Viel mehr hat er uns die Monogamie auferzwungen.

Das soll nicht heißen, dass ich keinen Wert auf Treue lege, das tue ich.

Allerdings bin ich mir bewusst, dass ein Seitensprung durchaus unter mehreren Umständen möglich sein kann. Sowohl von seiner als auch von meiner Seite aus.

Er dagegen predigt mir die bedingungslose Treue und das er mir so etwas nicht verzeihen könnte. Und er würde das einfach NIE machen (seine Aussage).

bQrlow+neye


Das soll nicht heißen, dass ich keinen Wert auf Treue lege, das tue ich.

Allerdings bin ich mir bewusst, dass ein Seitensprung durchaus unter mehreren Umständen möglich sein kann.

Ist ne Einstellungssache. Für mich hieße das: Die Beziehung ist beendet. Ohne wenn und aber.

Wenn der Sex wichtiger wird, als die Beziehung, dann sollte man sich eine andere suchen. Das ist nur ehrlich sich selbst gegenüber.

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