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Underfucked, gibt es noch Hoffnung?

l`ilKly2x1


@ browneye

was wäre denn für dich luststeigernd? Ich bin für jeden Rat dankbar. Wie würdest du reagieren, wenn deine Partnerin soetwas zu dir sagen würde?

bMrow-neye


Naja, nach so einer Aussage hätte ich jedenfalls wirklich keine Lust, sorry. Meine ich wirklich ernst.

Und zu mir:

Ich denke, dass das von Person zu Person unterschiedlich ist...

Ich hatte auch eine Beziehung mit sehr wenig Sex.

Aber in den vorangegangenen Beziehungen wussten eigentlich meine Partnerinnen (wie auch ich) immer, wie man den anderen auf Hochtouren bekommt.

Jeder fährt doch auf irgendwas ab, oder?

M*odyxi


Sorry browneye aber deine Aussage ist extrem wiedersprüchlich ???

bWroCwnexye


Warum?

Wenn meine Freundin mit der Aussage ankäme hätte ich keine Lust! Da kommt ja nur noch Druck rüber.

Aber ich sage ja nur, wie es auf mich wirkt!

Ich brauche doch hier keine Anweisungen schreiben, wie man den Partner auf Touren bekommt, da tickt eben jeder anders. Das kann man rausfinden :-)

r2ingeIlpixez


@ browneye

"Jeder fährt doch auf irgendwas ab." Und wenn es nun wirklich eben nicht so ist? Einfach keine Lust? Ja, das gibts. Willkommen. Dann nervst du selbst mit dem "Rausfinden" deinen Partner/deine Partnerin. Und du hast absolut keinen Handlungsspielraum. Ende im Gelände.

M irr@orsS#hards


Ich finds leicht heftig :) "Er will nicht so oft Sex? Schluss machen!" Und wenn ein Mann das tut ist er ein triebgesteuertes Arschloch? :)

Ich würde nicht Schluss machen, sondern erstmal versuchen was zu ändern. Also:

Wenn ihr Sex habt, gefällt es dir dann wenigstens?

Gefällt es ihm?

Hat er vielleicht ein Problem beim Sex, dass er sich schämt? (er kommt zu schnell oder sowas?)

Was passiert denn, wenn du versuchst ihn zu "Verführen" beziehungsweise wenn du die Initiative ergreifst?

Habt ihr sonst irgendwelche Zärtlichkeiten?

mJiniNmixa


Sex ist alles oder doch nicht?

Heute geht es offenbar nicht mehr primär darum, Nachkommen zu zeugen, also die Art zu erhalten, sondern das Kopfkino zu befriedigen, mangelnde eigene Befindlichkeiten aufzuwerten (z. B. Bestätigung), sich zu entspannen. So ist zumindest mein Eindruck.

Ich finde Sex auch toll, würde ihn ungern missen wollen, aber deshalb muss ich noch lange nicht die Frequenz meines Partners haben. Oder umgekehrt.

Natürlich sind diese 4 Punkte (Vertrauen, Zusammenhalt …), die hier angesprochen wurden, wichtig, jedoch fehlt für mich ein ganz entscheidender Punkt: Die Wellenlänge. Ich kann mir deshalb eben nicht jeden zum Freund/in oder zum Partner nehmen. Die gemeinsame Wellenlänge ist für mich ein ebenso wichtiger Faktor wie alles andere. Vor allem, da ich mit meinem Partner sehr viel Zeit verbringe.

Und natürlich wird die Bereitschaft, eine Beziehung zu beenden eher da sein, wenn einer dieser Punkte komplett fehlt. Was aber, wenn von diesen (nun) 5 Punkten 4 OK sind, und der fünfte eben nur ein Bisschen? Kann man sich sicher sein, dass man in der nächsten Beziehung alles komplett hat? Es gibt für nichts eine Garantie, das Vertrauen kann missbraucht, der Sex weniger/schlechter werden, die Liebe kann abnehmen, der Zusammenhalt zerfällt durch Kontroversen, Stress & Co. Und die Wellenlänge könnte ebenso auf der Strecke bleiben.

Masturbation ist auch so eine Sache: Nachvollziehbar, dass sie selten den Status von echtem Sex erreicht, aber als Triebabbau reicht sie allemal. Wenn es allerdings darum geht, oben genannte Defizite auszugleichen oder sich den alltäglichen Glückskick abzuholen, nun, dafür ist sie dann wohl kaum geeignet.

SB gemeinsam beim Sex, völlig Ok, aber ansonsten sehe ich das als eine absolut private Angelegenheit, die den Partner nichts angeht. Sorry, wenn ich jetzt schnoddrig schreibe: Aber liebe TE' in (oder war es doch jemand anderes? |-o ), wenn es für dich normal ist, dir OHNE gemeinsame Grundlage neben deinem Partner im Schritt rumzukramen, dann kann es für ihn nur genauso normal sein, sein Brot zu essen. Im Gegenteil, ich finde es eher bewundernswert, dass ihn diese Situation entweder gänzlich unbeeindruckt gelassen hat oder er sie zumindest gut aushalten konnte, da du in dieser Situation unmissverständlich einen Anmach-Versuch gestartet hast. Ich an seiner Stelle hätte meinen Partner gefragt, ob er sie noch alle beieinander hat.

Druck entsteht genau in dem Augenblick, in dem ein Partner nicht mehr mit der veränderten Libido-Frequenz des anderen zurecht kommt und dies in jeder Hinsicht deutlich macht. Damit wird m. E. indirekt auch herüber gereicht, dass der andere nicht mehr OK ist, so wie er ist. Kein Wunder, dass die Leichtigkeit – im Umgang mit den sexuellen Wünschen – verloren geht. Gegenseitige Abwertung ist ebenso wenig förderlich, aber verständlich zum Zwecke des Selbstschutzes.

In vielen Beziehungen werden viele Bedürfnisse nicht abgedeckt (gemeinsames Angeln, Skatrunden, Free-Climbing usw. ;-) ), und wir haben kein Problem damit, uns für diese Aktivitäten Gleichgesinnte zu suchen. Schwierig wird es beim Sex: Jeder sollte sich gut überlegen, ob die eigene Beziehung eine selbst "genehmigte" Affäre oder ONS gut verkraftet. Und ob man selber auch bereit wäre, dem anderen das zu zugestehen.

Nun haben wir also die Wahl zwischen womöglich ständigem Neubeginn auf der Suche nach der ultimativen, alles erfüllenden/abdeckenden Beziehung, oder aber wir bleiben bei dem, was wir haben und durchaus schätzen und nehmen dafür Unregelmäßigkeiten/Ungleichzeitigkeit in Kauf.

@ TE' in

Bleib' bei dir selbst, siehe, ob du mit der jetzigen Situation leben kannst oder nicht und dann ziehe deine Konsequenzen.

r|inge<lpiexz


@ minimia

Generell würd ich dir ja beipflichten, zu dem was du schreibst. Aber wenn der Partner den Sex nur noch als "Pflichtübung" ansieht? Du nicht das Gefühl hast, der Partner findet dich attraktiv, begehrt dich, kommt auch auf dich zu in Punkto Sex? Dann fehlt wohl etwas mehr als nur die Frequenz, dann fehlt ziemlich viel würd ich sagen.

Ich mein: Wenn ich weiss, dass meine Partnerin nur mit mir Sex hat 'damit ich mal wieder darf', schlimmer gehts nicht.

sex sei zu einer verpflichtung geworden.

das verstehe ich jetzt überhaupt nicht. wir haben kaum über sex gesprochen und hatten auch nur dann welchen, wenn er es wollte.

die situation hat also drei aspekte, die mich belasten:

1. ich bin frustriert, da ich zu wenig sex mit meinem partner habe

2. ich bin traurig, weil ich mich abgewiesen und nicht begehrt fühle

3. ich bin verunsichert, weil ich nicht verstehe, was das alles soll...

und wenn ich ihn auf letztes anspreche, entzieht er sich dem gespräch...das kann er gut...

s4oann(e1x81


@ minimia

ich bin voll und ganz deiner meinung, sex kann doch nicht alles sein, wäre wohl eine traurige beziehung wenn wir sie am sex messen würden meine ich.

ja, all die anderen komponenten sollten passen wie du sagst und wenn eben eines - und sei es auch in diesem fall der sex - nicht so ganz passt, sollte frau oder mann eben sich wirklich vor augen führen, was nicht alles gut ist in der beziehung.

ich meine eine "perfekte" beziehung gibt es nicht. jeder sollte das individuell für sein eigenes ich abwägen, was einem mehr wert ist. natürlich kann ich bei jedem "minus" meinen partner wechseln, wird aber auf dauer nix bringen.

sex ist bei uns leider auch nicht großgeschrieben - was die häufigkeit betrifft :) - aber wenn es dann mal soweit ist - ist es toll. und alle anderen dinge laufen perfekt, ich wär doch blöd, wenn ich meinen partner wegen dem den laufpass geben würde. geborgenheit, sicherheit, vertrauen, eben die gleiche wellenlänge, das wiegt doch einen punkt, der nicht so erfüllt wird, mehr als auf.

:) jedenfalls seh ich das so und denke nicht mal dran meinen partner wegen dem zu verlassen.

u5hu2


@ minima

In vielen Beziehungen werden viele Bedürfnisse nicht abgedeckt (gemeinsames Angeln, Skatrunden, Free-Climbing usw. ;-) ), und wir haben kein Problem damit, uns für diese Aktivitäten Gleichgesinnte zu suchen. Schwierig wird es beim Sex: Jeder sollte sich gut überlegen, ob die eigene Beziehung eine selbst "genehmigte" Affäre oder ONS gut verkraftet. Und ob man selber auch bereit wäre, dem anderen das zu zugestehen.

Was willst du uns mit diesen Worten sagen? Dass wir Sex nicht wichtiger als irgendein Hobby nehmen sollen, das man hat oder nicht hat? Das man aus Rücksicht auf den Partner nur mehr allein oder gar nicht ausübt?

Vielleicht reicht dir das ja. Aber für viele Menschen ist Sex ein Grundbedürfnis, das man nicht beliebig zurückstellen oder vernachlässigen kann.

Es ist ja richtig, dass eine Partnerschaft weit mehr als nur Sex bedeutet. Aber es ist ebenfalls eine Sache, die man nicht mal eben auf Platz 47 der Prioritätenliste setzt. Wenn ich eine Partnerin suche bzw. habe, dann ist sie auch und in ganz vorderer Hinsicht meine Sexualpartnerin. Funktioniert das nicht/ nicht mehr, dann geht ein elementarer Bestandteil der Partnerschaft flöten.

wenn es für dich normal ist, dir OHNE gemeinsame Grundlage neben deinem Partner im Schritt rumzukramen, dann kann es für ihn nur genauso normal sein, sein Brot zu essen.

So eine Handlung hat doch ihre Vorgeschichte: Dutzende, hunderte Zurückweisungen bzw. Male, wo sich der andere der körperlichen Liebe von vornherein entzogen hat. Und dann kommt frau auf so etwas (und wurde ein weiteres Mal enttäuscht und zurück gewiesen).

Wenn meine Frau anfangen würde, im Wohnzimmer vor meinen Augen zu masturbieren, dann würde mir mein Butterbrot aus der Hand fallen und ich über meine Frau her, und in den nächsten Minuten befänden wir uns keuchend und stöhnend im Bett oder auf dem Sofa oder auf dem Teppich. Und das halte ich immer noch für normal (die Mehrheit der Männer wird mir sicherlich zustimmen).

J9anDina8x5


ich bin voll und ganz deiner meinung, sex kann doch nicht alles sein

Natürlich, ist doch der Klassiker: Sex ist nicht alles, aber ohne ist alles nichts.

wäre wohl eine traurige beziehung wenn wir sie am sex messen würden meine ich.

Wäre wohl eine traurige Beziehung wenn sie am Sex scheitern würde, meine ich. Wo sonst kann man mit so angenehmem Aufwand das Wohlgefühl dermaßen steigern?

Mjo-yi


Nein Sex ist nicht alles und wenn es für die TE alles wäre, dann würde sie einfach gehen und ihr Glück woanders suchen, also was sollen den diese Hinweise immer wieder?

Und die Argumente das man ja auch keine Garantie hat in der nächsten Beziehung sein Glück zu finden ist auch etwas merkwürdig, denn dann müsste man alles ertragen, es könnte ja beim nächsten schließlich auch so werden oder schlimmer.

Wahr ist, das man auch auf die positiven Seiten der Beziehung schauen sollte, allerdings wenn man sich dauerhaft in einem Bereich zurückgewiesen fühlt, dann leiden immer auch die anderen Bereiche.

Wenn ein Partner gerne tiefgreifende Gespräche über Gott und die Welt führt und der andere eher ein schweigsamer Mensch ohne großes Bedürfnis nach Austausch hat, dann wird das ebenfalls auf Dauer zu Frust führen.

Da hilft es auch nicht das man ja auch mit anderen diese Gespräche führen kann, mir jedenfalls würde es nicht helfen.

Bei Sex ist das noch komplizierter, denn Sex kann man nicht einfach mit anderen haben, ich für meinen Teil würde das auch nicht wollen und die TE vielleicht auch nicht unabhängig davon, ob es erlaubt wäre oder nicht.

Schuld muss man hier niemandem zuweisen, aber wenn man nicht zusammenpasst und auch keinen Kompromiss finden kann, dann ist das eben so und dann darf man sehr wohl auch wegen so etwas wie Sex gehen, warum darf alles andere der Grund sein nur das nicht?

Übrigens finde ich es nicht schlimm den Partner durch SB anheizen zu wollen, das ist genauso legitim wie Dessous, entweder es wirkt oder eben nicht.

Und es ist auch nicht für jeden absolut privat und geht den Partner nichts an, ich jedenfalls verkrieche mich dazu nicht grundsätzlich heimlich irgendwo hin und mein Partner auch nicht.

Man könnte auch argumentieren das er sie dabei im Arm halten könnte, auch wenn er selbst nicht mitmachen will.

a{fri


Wenn meine Frau anfangen würde, im Wohnzimmer vor meinen Augen zu masturbieren, dann würde mir mein Butterbrot aus der Hand fallen und ich über meine Frau her

So sähe es bei mir auch aus und ich kann mir sehr schlecht vorstellen, dass es Partner gibt, die anders sind. Eine solche Selbstbeherrschung ginge über meine Kräfte hinaus und auch ich bin der Meinung, dass es auf Dauer ohne gemeinsamen Sex nicht geht. Auch für mich ist die Frau in erster Linie Freundin und Sexpartnerin, aber nicht nur das.

m-injimia


Letztendlich geht es immer um die subjektive Wertigkeit einer Sache. Für jeden werden andere Punkte auf der Prioritätenliste ganz oben stehen. Die Frage ist nur die, wie man damit umgeht. Die einen plädieren für das Ende der Beziehung, andere wiederum nicht.

Die TE' in fragt, ob es noch Hoffnung gibt. Aber ja. Indem sie entweder an sich arbeitet, um mehr Gelassenheit und Aushaltefähigkeit zu entwickeln (vielleicht ist ihr Partner dann auch irgendwann gesprächsbereiter), so sie es denn möchte, oder aber sich eine andere Beziehung zu suchen. Wenn sie glaubt, dass sie etwas positiv verändern kann, indem sie ihrem Partner ungebeten und ungewollt ihre Sexualität aufdrängt, dann muss ich für meinen Teil diese Frage verneinen.

@ ringelpiez

Stellt sich doch die Frage, warum der gemeinsame Sex eine solche Entwicklung genommen hat. Ich bin ganz sicher, dass da immer Zwei zu gehören. Wer weiß, wie oft die TE' in schon in seinen aktiveren Zeiten noch mehr und noch mehr haben wollte, als ihr Partner zu geben bereit war? Der Druck und das Verpflichtungsgefühl entstehen nicht innerhalb einer Woche, sondern haben erfahrungsgemäß einen lange Vorgeschichte. Da mangelt es häufig an Empathie und Wahrnehmung dem Partner gegenüber. Stimmungen und Aussagen werden nicht wirklich wahr genommen. Lieber schießt man sich auf die eigenen Bedürfnisse ein, anstatt sich mal zurück zu nehmen. Da wird wieder und wieder nachgelegt.

Die TE' in hat durchaus die Möglichkeit, ihrerseits mal einen Profi zu konsultieren, um diese Punkte:

1. ich bin frustriert, da ich zu wenig sex mit meinem partner habe

2. ich bin traurig, weil ich mich abgewiesen und nicht begehrt fühle

3. ich bin verunsichert, weil ich nicht verstehe, was das alles soll...

abzuklären. Je besser sie sich selbst versteht und kennen lernt, desto klarer wird sie in ihren Entscheidungen.

Ist es wirklich die bessere Variante, sich nach einer neuen Beziehung umzusehen, anstatt mal in sich zu gehen und den eigenen Anteil an dieser verfahrenen Kiste zu durchleuchten?

@ uhu2

Das Grundbedürfnis, Sex haben zu wollen, entsprang ursprünglich mal der Sicherung der Arterhaltung, wie ich eingangs geschrieben habe. Heute ist dieses Grundbedürfnis mit etlichen weiteren Komponenten überfrachtet. Sich wohl fühlen, Entspannung, "Zusammenhalt", Kopfgeilheit, Bestätigung usw. usf.

Bitte nicht das Wort "Hobbies" untermischen. Denn darum geht es nicht. Aus Sicht vieler Menschen hat Sex hat nicht allein den Anspruch, ein Grundbedürfnis zu sein.

Wenn jemand das z. B. Angeln oder Joggen braucht, um sich vollständig entspannen und seine Reserven aufladen zu können, dann kann derjenige wohl mit Fug und Recht von sich sagen, dass ihm das ein Grundbedürfnis ist, während es ihm vollkommen ausreicht, 1 x im Monat Sex zu haben.

Ich denke da gerade auch an Extremsportler, von denen so mancher sagte, dieser Kick sei 1000 x besser als jeder Orgasmus. Soviel also zu dem Begriff Grundbedürfnis.

Zurück gewiesen zu werden, ist oftmals schmerzhaft, aber sollte das einen wirklich dazu verleiten, mit einer derart destruktiven Holzhammermethode dem anderen die eigene Sexualität überzustülpen?

Natürlich würde dir das Brot aus der Hand fallen und ihr würdet übereinander herfallen. :-) Ihr habt auch kein Problem mit der Sexualität, ist also auch kein sensibles Thema.

@ moyi

Was diese Hinweise sollen? Na ganz einfach: Sie sollen aufmerksam machen, dass es womöglich auch andere Wege gibt, mit diesem Problem fertig zu werden. Das setzt aber auch voraus, dass derjenige überhaupt bereit ist, sich mit anderen Alternativen ernsthaft zu beschäftigen, wenn ihm bzw. ihr wirklich an der Beziehung gelegen ist. Und das bedeutet auch, sich selbst zu hinterfragen. Und da hört es vielen bereits auf! (Ist nicht zwangsläufig auf die TE' in bezogen).

Diese Argumente sind nicht merkwürdig sondern realistisch. Der Mensch verfällt nicht selten der Illusion, dass woanders das Essen besser schmeckt. Und das bedeutet auch nicht, dass man alles aushalten muss, sondern dass man sich das vorher klar macht. Und dann abwägen kann. Wer allerdings eh dieser Hopp und Ex – Mentalität frönt, braucht sich mit diesem Für und Wider natürlich nicht zu "belasten".

Es gibt so viele Paare, die durchaus unterschiedliche Interessen haben, die ihren Partner aber nicht als den Allround-Erfüller ihrer Wünsche und Bedürfnisse betrachten. Oder sind alle Teilnehmer von philosophischen Gesprächsrunden zwangsläufig Singles?

Oh doch, Sex kann man rein theoretisch mit jedem haben. Ob das im Einzelfall gewollt und erlaubt ist, unterliegt immer der Entscheidung der Paare. Hier war lediglich der Hinweis, sich die mögliche Tragweite einer solchen Entscheidung auch bewusst zu machen.

Hier geht es auch nicht um Schuld.

Nun ja, was die TE' in die Idee mit dem "Anheizen gebracht hat, hat sie ja nun erleben müssen.

Ich habe auch nicht geschrieben, dass SB für jedermann privat ist…

Aber was ich davon halte, in dieser schwierigen Situation der TE' in eine solche Aktion zu starten, habe ich schon geschrieben.

All diese Diskussionen führen mich immer wieder zu der einen Frage: Was machen die Leute, wenn ihr Partner aus Krankheitsgründen nur selten, für lange Zeit oder gar nicht mehr kann? Ist es dann etwas anderes, weil er ja in dieser Situation "nichts dafür kann"? Oder hat er dann halt Pech und wird zusätzlich noch verlassen, weil er nicht mehr vollständig funktioniert?

Die TE' in hat gefragt, ob es noch Hoffnung gibt. Wir anderen Teilnehmer melden uns zu Wort, und da muss es auch gestattet sein, beide Seiten der Medaille aufzuzeigen.

eWinnneulixng


Also die Leute die nen Seitensprung vorschlagen würde ich immer direkt am liebsten mit Anlauf gegen eine Wand klatschen!

Habt ihr Komplexe, dass ihr so nen Müll vorschlagt?

So nun zu meiner Meinung:

1. Wie bereits angesprochen empfindet dich dein Freund als so hübsch, wie du dich selbst und ist eher wegen deinem Charakter und Ausstrahlung mit dir zusammen.

2. Stress Keine Ahnung wies bei euch aussieht aber bei Männern ist Stress der absolute lust killer

3. Was Soukie gesagt hat wurde vielleicht etwas hart formuliert, trifft aber evtl. zu. Abgesehen würde es auch etwas vom Stress ablenken und wiederum diesen Faktor evtl. reduzieren.

4. Er hat insgesamt wenig lust auf Sex. Das findest du nur durch versteckte Fragen raus. Fragst du gerade heraus wird er wahrscheinlich abgeschreckt und sucht Zuflucht in Notlügen.

Bei 1 und 4 bleibt entweder nur übrig mit wenig Sex zu leben oder Schluss zu machen, wenn du mehr Sex willst. Sei aber ehrlich und geh nicht fremd

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