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Wechseljahre

sdmootoh-MAGN hat die Diskussion gestartet


Vor ein paar Tagen habe ich ein interessantes Gespräch von vier Frauen belauscht. Alle vier sind in der Altersklasse 50 +/- und es ging um das Thema Wechselbeschwerden.

Drei der Damen haben massiv über ihre Problem gejammert. Die drei Omis haben sich aufgeführt, als würden sie in kürze sterben. Primär ging es um Wallungen und Schlafstörungen. Der Kern ihrer Aussagen war: "Wenn ich nochmals auf die Welt komme, möchte ich keine Frau sein."

Die vierte Frau hat sich Anfangs auffällig aus der Diskussion heraus gehalten. Ich habe mitbekommen, daß sie mit den Nebenerscheinungen des Klimakteriums offensichtlich keine wesentlichen Probleme hat.

Allerdings stellte sie dann folgende Behauptung auf:

Frauen, die sexuell aktiv sind und ein erfülltes Sexlive haben, die haben auch keine Probleme mit den Wechseljahren. Aus ihrer Sicht trifft das jedenfalls zu. Ich weiß, daß diese Frau beim Ficken sehr aktiv und eine Frau der Spitzenklasse ist.

Die anderen drei "möchte gern´ Emanzen" haben sich über diese Behauptung fürchterlich aufgeregt. Sie haben sich insbesondere dagegen gewehrt, daß sie jetzt an ihrem "Unglück" auch noch selbst schuld sein sollten. Von einer dieser Frauen weiß ich, daß sie schon lange keinen Sex hatte. Bei den anderen beiden hat es jedenfalls so geklungen, als ob sie auch schon länger ihre Beinchen nicht mehr auseinander gebracht haben.

Für mich ergeben sich da nun einige Fragen:

1) Wie hängt die sexuelle Aktivität mit den Wechselbeschwerden der Frauen zusammen. Kann es stimmen, daß sexuell aktive Frauen tatsächlich mit weniger Beschwerden von der Natur "belohnt" werden. "Use it or lose it?"

2) Als Mann sind mir die Probleme der Frauen mit dem Klimakterium unverständlich. Was ist so schlimm, wenn ein Frau etwas ins schwitzen kommt? Was ist an den Wallungen so schlimm? Warum regen sich die "Mädls" darüber so auf?

3) Verlieren die Frauen durch den Wechsel tatsächlich ihre Lust und Libido? Oder wird von diesen Frauen der Wechsel nur als Vorwand benützt?

Welche Erfahrung habt ihr betreffend diesem Thema gemacht?

Meine Fragen richten sich übrigens nicht nur an die betroffenen Frauen. Mich würde auch interessieren, welche Erfahrungen Männer mit ihren Frauen gemacht haben.

Antworten
a2fZri


Zu 1) kann ich sagen, dass ein aktives Sexleben sicherlich nicht schadet, weder der blühenden noch der klimakterierenden Frau. Ich denke, wer sich beim GV wohl fühlt, wird auch sonst weniger Beschwerden haben, ob sie nun den Wechseljahren oder dem dazugehörenden Alter allgemein zuzurechnen sind.

Zu 3) führe ich andere Schreiber hier an, die behaupten, eine Frau jenseits der Wechseljahre sei der Hammer. Das kann so oder so sein, je nachdem wie sie vorher war. Wer sonst immer mit Parisern oder sonstwie abturnend verhüten musste und dann nicht mehr, dem blüht doch nun das richtige Leben. Wem aber auch vorher schon jeder GV schwer fiel, wird mit 50+ auch keine wahnwitzige Libido mehr entwickeln. Einen Vorwand würde ich hier nicht vermuten. Es setzt sich einfach nach dem Klimakterium fort, was vorher war, nur mit weniger Sorgen hinsichtlich einer eventuell unerwünschten Schwangerschaft. So jedenfalls mein Wunschdenken...

Ich habe eine Frau hier, die mit nunmehr 44 und als dreifache Mutter offensichtlich in den Wechseljahren ist. Libido ist mal so und mal so, die typischen Beschwerden wie Hitzewallungen kennt sie (noch) nicht. Aber irgendwas ist ziemlich sicher in der Richtung am Gange, die täglichen Stimmungsschwankungen sind ansonsten nicht einfach erklärbar. Diese gab es zwar vorher auch, aber nicht so schnell aufeinanderfolgend. Und schon gar nicht in der Form, dass es unseren Sex behindert oder gestört hätte (hat es aber gestern). Der Zyklus, vormals recht genau eingetreten, ist seit einiger Zeit recht unregelmäßig und eher nach hinten verschoben; ein weiteres Indiz für Klimakterium, verhütet wird übrigens nicht, weil ich sterilisiert bin, daher keine künstlichen Hormone.

Meine Strategie: aussitzen. In spätestens 5 oder 6 Jahren müsste es vorbei sein und wenn es dann noch immer Probleme gibt, sind sie nicht mehr den Wechseljahren zuzuschreiben. Außerdem sind dann die Kinder recht sicher für länger aus dem Haus, vielleicht sogar schon Enkel im Anmarsch. Ein Stressor weniger, der bislang für vielfachen Libidotod gesorgt hat.

W=olfgRang


ein Frau etwas ins schwitzen kommt?

etwas ins Schwitzen kommt? Du hast vielleicht Vorstellungen! Von einer Minute auf die nächste ist die Frau schweissgebadet. Das T-shirt, das Nachthemd oder was auch immer ist klatschnass geschwitzt und das wahrscheinlich mehrmals am Tag. Dein Nachtschlaf wird mehrmals unterbrochen, denn du wachst jedesmal davon auf und kannst nicht wieder einschlafen, denn du hast die Auswahl ob du im nassgeschwitzten Bett wieder einschlafen willst oder ob du die Schalfbekleidung wechselst und dabei völlig hellwach wirst. Auch das, wie erwähnt, mehrmals in jeder Nacht.

Da kann ich schon verstehen, dass die Frau am nächsten Morgen nicht so erquicklich ausgeruht, sondern eher ein klein wenig missmutig ist... ":/

aLg ungawh


1) Wie hängt die sexuelle Aktivität mit den Wechselbeschwerden der Frauen zusammen. Kann es stimmen, daß sexuell aktive Frauen tatsächlich mit weniger Beschwerden von der Natur "belohnt" werden. "Use it or lose it?"

Nicht nur das, die WJ setzen auch später ein. Zudem sieht ne sexuell ausgelastete (zufriedene) Frau um ca 10-15 Jahre jünger aus - so meine eigene Erfahrung

2) Als Mann sind mir die Probleme der Frauen mit dem Klimakterium unverständlich. Was ist so schlimm, wenn ein Frau etwas ins schwitzen kommt? Was ist an den Wallungen so schlimm? Warum regen sich die "Mädls" darüber so auf?

Du solltest Deinen Wissensstand auffrischen

3) Verlieren die Frauen durch den Wechsel tatsächlich ihre Lust und Libido? Oder wird von diesen Frauen der Wechsel nur als Vorwand benützt?

Liegt meist an passageren Ausfallerscheinungen; überwiegend aber am schwächelnden Partner ]:D

v%eSzezo


agunah :)^

Du solltest Deinen Wissensstand auffrischen

:)=

Liegt meist an passageren Ausfallerscheinungen; überwiegend aber am schwächelnden Partner ]:D

:)z

Nicht nur das, die WJ setzen auch später ein. Zudem sieht ne sexuell ausgelastete (zufriedene) Frau um ca 10-15 Jahre jünger aus - so meine eigene Erfahrung

Das kann ich aus der Erfahrung in meiner Ehe voll bestätigen.

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*:) @:)

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