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Bekannte jobbt als Nutte

Wqoodxstork


aber das kapieren Männer ja sowieso nicht.

Aber das sehen Frauen ja eh so... :[

JZonJroxe


Du verallgemeinerst. 'man' fühlt sich gar nicht - die eine fühlt sich so, die andere eben anders.

Nein ich verlallgemeiner nicht. Ganz im Gegenteil, ich bleibe sehr nah am Ausgangsthread. Das Thema ist Silent und seine Freundin, und die leidet(e) offenbar unter ihrem Nebenjob.

Würde es das für Dich besser machen, wenn die Dame sich dabei pudelwohl fühlt? Auch diese Variante gibt es noch für Geld.

Sagen wir es mal so, es wäre mit etwas weniger unverständlich als die Konstellation, sich "ohne Not" zu prostituieren und sich dabei schlecht zu fühlen.

Tginxe


@ JonJoe

Warum aber findest Du es nicht okay, wenn sich jemand freiwillig schlecht fühlt? Dies tun viele Leute in ganz unterschiedlichen Bereichen des Lebens. Nehmen wir zum Beispiel Weihnachten. Wer fährt da nicht alles zur Schwiegermutter, obwohl es ihm Magengeschwüre bereitet. Er entscheidet sich trotzdem dafür - warum auch immer. Das Magengeschwür erscheint ihm immer noch als die bessere Variante und das ist sein gutes Recht sich so zu entscheiden. Für andere ist das völlig unverständlich, sie würden nicht zur Schwiegermutter fahren, aber hätten dafür ein schlechtes Gewissen.

Was würdest Du einmal von Deiner Tochter erwarten? Welche Entscheidung ist die bessere?

Eine Organismus entscheidet sich immer für das, was er am besten verkraften kann, auch wenn dies nach außern hin vielleicht den Eindruck erweckt, es sei das Schlechteste für ihn. Einfaches Prinzip des Lebens.

w3u=sc1hig


Hier wird immer wieder beharrlich

von "verkaufen" geredet. Wo wird etwas verkauft oder wechselt den Besitzer?

Wenn eine Frau fuer sexuelle Handlungen Geld nimmt, dann "verkauft" sie doch gar nichts.

Sie handelt oder laesst an ihr handeln und das ist im engsten Sinne mit jedem anderen Beruf vergleichbar, bei dem eine Faehigkeit genutzt wird, etwas erlerntes reproduziert / wiedergegeben wird oder die koerperlichen Faehigkeiten gegen Betahlung eigesetzt werden.

Der bloede Spruch "eine Frau verkauft ihren Koerper" ist so dumm und unreflektiert, wie die gespielten moralinsauren Beteuerungen : "ich wuerde soooo was nieee machen" .

Eine sachliche Diskussion bedarf mehr Ueberlegung und nicht abgedroschene Sprueche!

Wenn meine Tochter sich fuer einen solchen Beruf entscheiden wuerde (ohne dazu gezwungen zu sein) wueder ich das nicht besonders lustig finden; aber ich koennte mir vorstellen, dann auch weiter zu ihr zu stehen und sie in ihrem Leben soweit unterstuetzen, wie ich es nur eben koennte.

Es sollte uns wirklich mal gelingen, diesen Beruf aus der permanenten Naehe zur Kriminalitaet zu loesen; dann saehe alles viel vernuenftiger aus.

Ansonsten haette ich noch allen ein frohes Fest zu wuenschen, ganz besonders TINE *:) @:).

JjonCJoe


@ Tine

Warum aber findest Du es nicht okay, wenn sich jemand freiwillig schlecht fühlt?

Solch ein Verhalten hat für mich etwas was nach Hilfe streit, um nicht zu sagen etwas therapiebedürftiges an sich, auch etwas von Lethargie , psychischer Abhängigkeit, Unfähigkeit aus eigenem Antrieb das zu tun, von dem man weiss dass es das bessere für einen ist. Das geht so ein wenig in Richtung Selbstverstümmelung, da kann man ja auch nicht gleichgültig zusehen, mit der Einstellenung "soll die doch machen, mir tuts ja nicht weh wenn die mit der Rasierklinge ihr Oberarme tranchiert".

Wir gehen übrigens mit jedem Beitrag ein Stück weiter ins Abstrakte und landen bald bei der Weißheit jeder solle tun und lassen was er für richtig hölt. Dennoch schien Silents Freundin ja selbst auch nicht wirklich zufrieden mit ihrer Situation, hat quasi nur auf ihren Ritter gewartet, der ihr die nötige Kraft gab es zu beenden.

Eine Organismus entscheidet sich immer für das, was er am besten verkraften kann, auch wenn dies nach außern hin vielleicht den Eindruck erweckt, es sei das Schlechteste für ihn. Einfaches Prinzip des Lebens.

Und wie passen psychische und physische Abhängigkeiten in dieses Konzept? Alkohol-, Drogensucht, selbstverletzendes Verhalten? Der Mensch besitzt die Freiheit sich selbst zugrundezurichten.

lDustmo|nstxer


ja, tut er..

hinein ins verderben! ist alles ne frage der weltanschauung...

nihilist? realist? hoffnungsvoll?

auf der eben gibts viele möglichkeiten: die einen wollen dem menschen gutes, die anderen akzeptieren, dass er sich vernichtet

ich hab gegen beides nix

HmAMMxER


Also entweder ezählst Du hier ein Märchen oder dein sogannanter Freund treibt ein mieses Spiel mit Dir.

An einen Zufall will ich nicht glauben.

Wenn die Story wahr ist, dann glaube ich nicht das sie eine Nutte ist.

Das wird wohl auf das Konto deines Freundes gehen.

jcusOtu&swexrner


Spätzünder

Als dieser Thread entstand, kannte ich das Forum noch nicht. Ich kenne ihn erst, seit er jetzt neu belebt und damit wieder hoch geholt worden ist, habe ihn daraufhin aber von Anfang an gelesen.

Die letzten Beiträge haben sich vornehmlich mit dem Thema beschäftigt, ob es für die Prosituierte gut oder nicht gut ist, daß sie ihrer Tätigkeit nachgeht. Das hat mit dem ursprünglichen Anliegen von silent_25 aber gar nichts zu tun.

Ich finde, daß jeder Mensch sein Leben und damit auch seine Erwerbstätigkeit in aller Freiheit so gestalten kann und darf, wie er das will. Als Mitmensch mag man eine Meinung dazu haben dürfen, ein Urteil steht einem aber nicht zu.

Nur denke ich, diese Freiheit hat da eine Grenze, wo ihre Ausübung anderen schadet. Und gerade da war das Thema von silent angesiedelt: kann man einen Menschen lieben, der der Prostitution nachgeht? Erleidet man Verletzungen, wenn die Partnerin gegen Geld Sex mit einer Vielzahl von mehr oder weniger Fremden ausübt? Oder kann man damit umgehen bzw. das wenigstens nach und nach lernen? Wird die Frau selbst durch ihre Tätigkeit in Ihrer Liebe zu bzw. ihrer Sexualität mit dem Partner beeinflußt?

Das waren die Fragen, die silent bewegt haben, und außer verschiedenen Empfehlungen nach dem Motto "Vergiß sie" am Anfang des Threads war dazu leider nur wenig zu lesen. Eine leuchtende Ausnahme war da ein Satz von Tine in einem ihrer früheren Beiträge:

"Hi silent,

hör nicht auf die ganzen Babbler hier, die sich einbilden etwas über Prostituierte und deren Psyche zu wissen.

Finde ihre Psyche selbst heraus. Ich finde es toll dass Du Dich für Deine Freundin entschieden hast."

Vielleicht kommen witr ja mal zum eigentlichen Thema zurück.

Justus

pzocxas


justuswerner

das ist insofern schwierig, als der eöffner den file verlassen hat. wieder aufgenommen wurde er von einem teilnehmer, der genau die frage gestellt hat, was eigentlich aus irma la douce und ihrem schlachthofarbeiter geworden ist. weil diese frage nicht zu beantworten war, ist die diskussion dann so gelaufen, wie sie gelaufen ist.

wahrscheinlich hatte die geschichte kein happyend, wenn sie denn gestimmt hat, so wie sie erzählt wurde. es waren ein paar ungereimtheiten drin, die mich zumindest aufhorchen lassen. angefangen hat es wohl im januar 2004 und bis april 2004 hatten sie keinen sex, weil sie noch weiter machte und er unter diesen umständen nicht konnte/wollte. vielleicht hatten sie ja bis heute keinen sex, weil sie immer noch weiter macht und er immer noch nicht kann/will. vielleicht lieben sie sich immer noch heiß und innig, aber platonisch halt. ein schelm, wer böses dabei denkt.

letztlich gewonnen hat sie ihn mit dem hier mehrfach zitierten argument, sie fühle sich nach jeder begegnung mit einem freier wie durch die toilette gespült. nehmen wir mal an, die story stimmt und sie hat ihn geliebt, was hätte sie auch anderes sagen sollen? vielleicht, ich finde es geil und es macht mir spaß. dann wäre der gute silent wahrscheinlich sofort zusammengebrochen.

vielleicht hat er aber auch ein kleines zuhälterchen in sich, von dem er vorher noch gar nichts wusste oder er leidet gern oder es macht ihn geil, wenn seine maus von anderen gefickt wird? die diskussionen, die in diesem forum geführt werden, sind voll von gelüsten die in diese richtung gehen. vielleicht hat er sich nicht mehr gemeldet, weil sein leben eine völig andere wende genommen hat.

wir werden es nie erfahren, wenn silent sich nicht wieder meldet. deshalb wird dieser alte faden zuverlässig seinem mählichen ende entgegen gehen. trotzdem war es nicht verkehrt ihn nochmal aufzumachen. vielleicht hat ja der eine oder andere was gelesen, was ihn nachdemklich gestimmt oder im besten fall sogar eines besseren belehrt hat. nichts für ungut

TGixne


@ JonJoe

Das geht so ein wenig in Richtung Selbstverstümmelung, da kann man ja auch nicht gleichgültig zusehen, mit der Einstellenung "soll die doch machen, mir tuts ja nicht weh wenn die mit der Rasierklinge ihr Oberarme tranchiert".

Solange so jemand das aber macht und nicht ändern will bzw. nicht zum Therapeuten geht, scheint es aber offensichtlich 'besser' für ihn zu sein, sonst würde er es ja nicht tun. Ich selber hatte übrigens auch schon eine Phase in meinem Leben, in der ich geritzt habe. Und in diesem Moment tat es mir gut, es machte meine psychische Situation bedeutend erträglicher.

Wir gehen übrigens mit jedem Beitrag ein Stück weiter ins Abstrakte und landen bald bei der Weißheit jeder solle tun und lassen was er für richtig hölt.

Daran sehe ich absolut nichts abstraktes. Solange niemand anderem geschadet wird sollte das genau so sein.

Und wie passen psychische und physische Abhängigkeiten in dieses Konzept? Alkohol-, Drogensucht, selbstverletzendes Verhalten? Der Mensch besitzt die Freiheit sich selbst zugrundezurichten.

Die passen ganz genau so in dieses Konzept. Zugrunde richten kann man sich auf viele Arten. Man kann sich auch anpassen und selbst verleugnen - das wirkt unheimlich 'gut' und gesund auf die Umgebung, aber auf Dauer wird diese brodelnde Unzufriedenheit Deinen Körper genau so schädigen und sich irgendwann in ernsten Krankheiten manifestieren. Auch das ist jedermanns gutes Recht, sich sein eigenes Grab zu schaufeln.

Jeder der süchtig wird nach irgendetwas hätte auch die Wahl gehabt die Finger von den Drogen zu lassen. Er hat es nicht getan. Etwas zog ihn dorthin, was auch immer. Er ist nicht einfach nur ein hilfloses Opfer gewesen, es war sein Wille - egal wie jung oder naiv. Wenn er irgendwann endlich bewußt die Verantwortung für sein Leben übernommen hat, dann wird er (hoffentlich) der Ansicht sein, dass diese schlechten Erfahrungen wichtig für sein Leben waren. Wenn er irgendwann sagen kann 'Ich bin froh und glücklich, dass ich so bin wie ich bin und meine Erfahrungen haben mich zu diesem einmaligen Menschen gemacht', dann hat er den Sinn des ganzen begriffen. Meine Meinung.

RzutTeng%änhger


*rauskram*

wär zu schön zu wissen, was aus den beiden geworden ist... *:)

LyasVtraxda


ich möchte hier gerne eine frage an tine richten bzw an silent falls er mit seiner lieber darüber gesprochen hat und es posten oder per PN mitteilen möchte.

ich sehe es so.

jeder hat sexuelle bedürfnisse.

prostituierte haben diese ebenfalls.

was denken nun all jene, welche diesen beruf verurteilen ?

die bedürfnisse werden bei der "arbeit" gestillt ?

selbiges bezweifle ich dazu braucht es so viel mehr.

vertrauen echte zuneigung etc.

sie spielen etwas vor wie z.B. lust oder hören zu wären der arbeit.

echt ist das sicher seeeeeehhhhr selten.

tine ist der dir mögliche luxus deine art das gleichgewicht zu halten ? oder anders gesagt befriedigst du damit deine lust eben auf andere weise ?

silent wie wird deine liebe damit fertig ?

wer nicht antworten möchte hat mein volles verständnis.

lg Rik aka Lastrada

AKce96x0


Wüsste auch gerne wie es bei den beiden läuft.

Finde es aber toll das silent sie trotz dieser Sache liebt und sich auf eine Beziehung eingelassen hat.

T<ine


@ Lastrada

tine ist der dir mögliche luxus deine art das gleichgewicht zu halten? oder anders gesagt befriedigst du damit deine lust eben auf andere weise ?

Das Gleichgewicht zwischen was? Aber egal, wahrscheinlich kann man die Frage mit ja beantworten. Der Luxus kompensiert natürlich in vielen Fällen, was woanders fehlt. Evtl. auch emotional fehlt. Und er gibt auch Sicherheit. Einen Zusammenhang zu irgendeiner Lust kann ich da nicht sehen. Meinst Du damit, dass eine Prostituierte nicht mehr privat poppen kann und deswegen was anderes braucht statt dessen? Sowas hab ich noch nie gehört. Pop-Lust wird durch poppen gestillt.

Inzwischen arbeite ich auch nicht mehr wirklich in der Branche, aber ich weiß ja noch wie's war. 8-)

Lrastzraxda


ich meine das poppen im beruf einfach nicht zwingend erregend / befriedigend sein muss.

es ergibt sich das problem privat man braucht erregung und befriedigung welche man beim arbeit poppen nicht bekommt eben privat.

viele viele menschen kommen allerdings mit dieser art von arbeit (beim partner) überhaupt nicht klar

lg Rik aka Lastrada

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