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Wann lässt die Lust nach Frau und Sex endlich nach

amfri


Ich persönlich leide auch seit einigen Jahren an chronischer Unlust, weiß nicht warum und es belastet mich auch selbst sehr stark.

Das ist der Unterschied: Kylinn kümmert sich, hinterfragt, macht und tut. Andere interessiert nicht, warum oder wieso das so ist und lassen den Partner dann schmoren.

Wenn etwas nicht stimmt, sollte man Ursachen erforschen und wenn das nicht geht, kann man an den Symptomen herumschrauben. Aber tun muss man was, sonst geht die Partnerschaft den Bach runter.

S)himoxne


Die "Friss oder Stirb" bedeutet ja nicht, dass eine einfache Lösung erwartet wird.

Auch wenn der Betroffene nicht weiß warum er von heute auf morgen keine Lust mehr hat kann der Partner durchaus erwarten, dass man sich vernünftig darüber unterhält, dass gezeigt wird, dass man ernst genommen wird und nicht nicht nur mit den 3 Worten "Ist halt so" abgespeist wird. Darüber hinaus gibt es auch noch die Möglichkeit nach einer Ursache mithilfe einer Therapie oder medizinischen Untersuchung zu suchen.

Also ziemlich viele Dinge Dinge die man machen kann und zumindest der Part mit dem reden sollte innerhalb einer Beziehung Standardvoraussetzung sein. Und dennoch bekommen das viele Betroffene – egal ob nun Mann oder Frau – nicht hin bzw sehen es schlicht als nicht notwendig an sich großartig damit auseinander zu setzen.

Und das denke ich kann man dann durchaus mit " Friss oder Stirb" bezeichnen.

K#ylinxn


Naja gut - aber einer Freundin / Bekannten muss man solche Dinge ja nicht mitteilen.

Warum? Tja, diese Antwort sind sie mir oder eher ihren Männern immer noch schuldig.

Manche Männer neigen dazu, anderen gegenüber zu behaupten, dass die Frau nichts zum Thema sagt/blockiert, weil die Frau eben keine Lösung präsentieren kann, auch wenn sie durchaus kommuniziert, das Problem zu verstehen und wahrzunehmen. Mangels Lösung wird sich dann woanders beschwert.

Würde mich allerdings ein Freund / Bekannter auf meinen Libidoverlust ansprechen, wäre ich, ehrlich gesagt, vor den Kopf gestoßen. Über sowas spricht man meiner Meinung nach nicht, es sei denn der Betroffene spricht es selbst an. Ein anonymes Forum ist natürlich was anderes. Würde über dieses Thema aber nicht in meinem Freundes- / Bekanntenkreis sprechen wollen. Käme mir irgendwie... bloßgestellt vor. Fühle mich sowieso schon unwohl und nicht mehr richtig als Frau, weil ich das "nicht mehr bringe".

sZen>sibeelman


und nicht nicht nur mit den 3 Worten "Ist halt so" abgespeist wird

Das spricht für erheblichen Mangel an Empathie. Eine solche Frau wäre mir absolut nichts.

Wann lässt die Lust nach Frau und Sex endlich nach

hoffentlich nie... ;-D – es ist einfach zu wunderbar... ;-D

Sihimonfe


[...] und wenn das nicht geht, kann man an den Symptomen herumschrauben.

Ich denke auch, dass der / die Betroffene mehr oder weniger in der Pflicht ist etwas zu tun, aber DAS halte ich für 'schwierig'.

Wie willst du bitte bewirken, dass jemand ein neues Bedürfnis bzw Vorliebe entwickelt ? Kann ja gerne mal versuchen was du machen musst, damit z.B. frittierte Mehlwürmer deine neue Leibspeise sind. Dann kannst du auch gerne Tips geben.

Alles andere sind nämlich lediglich individuelle Versuche mit der gegebenen Situation umzugehen. Und dabei ist dann wohlgemerkt nicht nur der / die direkt Betroffene gefragt, sondern auch der Partner.

APle!x03


Shimone

Die "Friss oder Stirb" bedeutet ja nicht, dass eine einfache Lösung erwartet wird.

Danke! :)= du sprichst mir aus dem Herzen :)^

Bei vielen die ich kenne ist das leider so. Es wird tabuisiert. Sich nicht mit dem eigentlichen Problem auseinander gesetzt und der Partner wird im Regen stehen gelassen.

Kylinn

Ich spreche mit meinen "Freunden" über solche Themen: Lust, Unlust, Sex-/-praktiken und Co. Das sind ganz normale Themen für mich/uns und kein Tabuthema. Vielleicht liegt das auch an der/meiner Offenheit wie ich mit diesem Thema umgehe. Für mich gehört es einfach zum Leben dazu und auf dieser Grundlage sprechen wir halt in meinem "Freundeskreis" ganz offen darüber, ob Mann oder Frau. Meistens sind das unter vier Augen Gespräche und ich würde mich nie vor meinem besten Freund/Freundin bloßgestellt fühlen, dann hätte ich wohl für mich die falschen Freunde!

Das heist aber auch das ich eine Betroffene bin/war!!! und mich mit diesem Thema der Sexunlust auch auseinander setzen mußte und nicht als "unerfahrene" hier schreibe. Ich denke auch das sich jede Frau in ihrem Leben damit auseinandersetzen muss. Durch die Kommunikation mit meinem Freunden und meinem Partner (was viel wichtiger ist!!! :)_ ) habe ich für mich selber herausgefunden woran es lag und wieder zur "alten" Lust zurück gefunden. Tja und diese steigert sich in den letzten Jahren eher als das sie zurück geht x:)

Was mir aber seit Jahren auffällt ist halt folgende Situation: Er und Sie kennen sich schon 3-4 Jahre lang, haben tollen und oft Sex in der Woche! Sie lieben sich unendlich alles ist super. Dann kommt der Part man heiratet.... die ersten Wochen/Monate laufen auch noch extrem gut und dann... der Sex wird plötzlich weniger, viel weniger.... Sie reden darüber und als Grund wird von "ihrer" Seite gesagt " Tja, der Altag ist halt eingekehrt und der Stress ist halt schuld daran" – Als ob in den 3-4 Jahren ihrer Beziehung kein Stress herschte :=o

Dann findet man sich in einer Diskussion in der "Frauenrunde" wieder wo darüber gesprochen wird, wie man am besten dem Sexverlangen des Mannes aus dem Weg gehen kann – sprich Kopfschmerzen und Co. und aus diesem Grund habe ich nachgehakt und gefragt was denn passiert sei, warum auf einmal dieses desinteresse an Sex besteht und die Antwort war halt "Ist halt so!"

Es es geht hierbei nicht um das man mal Unlust hat (was jeder von uns mit Sicherheit kennt!), sondern um den Part nur 2 -3 x mal Sex im Jahr zu haben, wenn überhaupt! Jetzt könnte man argumentieren das Sex ja nicht das wichtigste in einer Beziehung/Ehe ist: Klar, stimme ich voll zu, aber er gehört mit dazu, jedenfalls für mich!!!

K$ylHinxn


Nun denn, wenn du im Freundeskreis oft darüber redest und auch Erfahrung damit hast - lass mich an deiner Weisheit teilhaben :-)

B:e2rryxfina


Kylinn

vielleicht liegt es am Mann?

fGilaxkia


Berryfina

Das hatte ich mir auch schon überlegt ":/

Brerryf9ina


ja wenn der Mann einen einfach nicht mehr anzieht... da muss man die eigenen gedanken mal durchforsten ;-)

KPyl$inn


Dass es am Mann liegt, glaube ich weniger.

Zum einen habe ich auch auf andere Männer keine (sexuelle) Lust (auf Frauen ebenfalls nicht), zum anderen finde ich meinen nach wie vor sehr anziehend, sehe ihn gerne nackt, berühre ihn gerne, genieße Körperkontakt - nur mit dem Sex hapert es.

fyi4lakiea


Könnte auch an den Hormonen liegen !!!

Wie geht denn Dein Mann damit um ??? @:) *:)

FFremhde-r222


Sicherlich ist das sexuelle Verlangen nicht bei jedem Menschen gleich. Anscheinend kommt es bei Frauen öfters vor, dass sie weniger Lust haben oder dass es nach den oder während den Wechseljahren aufhört. Aber es gibt auch viele, viele andere Frauen, die erst im Alter richtig merken, wie schön es ist. Ich denke mal, dass die Erziehung und die gesamte Umwelt hier sehr viel ausmacht. Frauen sind eher bereit als Männer, sich solchen Prägungen zu unterwerfen. Und ausserdem sind ihre Genitalien nicht so exponiert wie die der Männder und deshalb werden sie allein schon aus diesem Grund nicht so sehr daran erinnert. Ein Mann kann ja wohl kaum ignorieren oder es nicht bemerken, wenn er ein Erektion hat. Bei eienr Frau ist dies möglich.

Schönen Gruß vom Fremden

sJpmeedxyx20


@ Alex03

Was mir aber seit Jahren auffällt ist halt folgende Situation: Er und Sie kennen sich schon 3-4 Jahre lang, haben tollen und oft Sex in der Woche! Sie lieben sich unendlich alles ist super. Dann kommt der Part man heiratet.... die ersten Wochen/Monate laufen auch noch extrem gut und dann... der Sex wird plötzlich weniger, viel weniger.... Sie reden darüber und als Grund wird von "ihrer" Seite gesagt " Tja, der Altag ist halt eingekehrt und der Stress ist halt schuld daran" – Als ob in den 3-4 Jahren ihrer Beziehung kein Stress herschte –

Dann findet man sich in einer Diskussion in der "Frauenrunde" wieder wo darüber gesprochen wird, wie man am besten dem Sexverlangen des Mannes aus dem Weg gehen kann – sprich Kopfschmerzen und Co. und aus diesem Grund habe ich nachgehakt und gefragt was denn passiert sei, warum auf einmal dieses desinteresse an Sex besteht und die Antwort war halt "Ist halt so!"

Du hast es auf den Punkt gebracht. So war es bei mir und ich kann es bei vielen Bekannten Pärchen auch miterleben.

Das schlimmste daran war nicht das es wenig/keinen Sex gab, sondern die Tatsache das SIE nicht drüber reden wollte, sie es abgetan hat (Friss oder stirb), sie nicht nach Ursachen forschen wollte. Das war für mich ein Zeichen von mangelnder Liebe und Respekt, sodass ich mich für "stirb" entschieden habe.

Aber bei Kylnn scheint es ja anders zu sein, sie arbeitet ja aktiv daran und das finde ich das Wichtige in einer Beziehung. Reden und gemeinsam nach Lösungen suchen :)^

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