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Sperma ekelig, was tun?

V'a-benXe1x*


Nirtaknas Ausführungen kann ich nur zustimmen. Habe ich genau so erlebt.

bmerkexl


@ afri

Ja, natürlich ist das unterschiedlich. Wir haben so gewisse Rituale, wie einen Griff in den Schritt, wenn keiner gucken kann, zum Beispiel. Sind wir in der Öffentlichkeit, erregt das nicht sexuell, sondern ist einfach nur Ritual. Sind wir allein zu hause, ist das möglicherweise sexuell erregend und es kann mehr folgen, was in public nicht möglich wäre.

Finde ich interessant, das sowas bei Euch eine Ritualform hat. Gut, ich kenne das auch nicht, wenn man so in den Schritt gefasst wird, aber ich denke das mir das zu direkt wäre.

Mal sehen, was sie davon hält – eben auch mal vielleicht ein nonverbales "schnurren" oder ähnliches von sich zu geben, wenn es gefällt, was der andere tut.

Das ist nicht schlimm, wir wissen ja inzwischen, dass sie sich mit Worten schwer tut. Wichtig ist, was du davon hast, wie du das wertest. Du hast offenbar das Gefühl, dass eine gewisse Besserung eintrat, so sehe ich das auch. Man muss Probleme artikulieren (und deren Lösungen), aber das kann auch nonverbal passieren. Wenn sie dich also spontan umarmt und "betatscht", dir das gefällt, hat auch eine gewisse Kommunikation stattgefunden. Ein paar klärende Worte in neutraler und entspannter Atmosphäre schaden allerdings auch nicht, vielleicht hinterher als "Nachbereitung" einer bestimmten Aktion.

So eine Antwort kann auch schon nonverbal sein, natürlich – sollte sie letztlich auch, denn schließlich gehts auch um Berührungen. :-) Vielleicht ist das auch wieder speziell bei mir, doch fällt es mir dabei sehr schwer, eine Zuordnung zu finden, wenn da so ein "längerer" zeitlicher Abstand dazwischen liegt. Wenn ich da etwas anspreche, z.B. die paar Sätze dazu, das uns viel Sinnlichkeit entgeht – fehlt mir einfach irgendeine Reaktion darauf. Denn oft frage ich mich im Anschluss, ob sie mich überhaupt gehört oder gar verstanden hat, was ich ihr eigendlich gesagt habe. Da kommt ja nichts, nichtmal ein: "Du, das gefällt mir auch." oder "Ne, bloss nicht"... oder sonstwas. Nur dann eben etwaig ein paar Tage später gar so ein Umarmen und anstreicheln.

Ich mein, ich kann mich bestimmt dran gewöhnen, auf diese Art sowas anzusprechen – doch ist das schon sehr anstregenend irgendwie... und vor allem unglaublich Zeitintensiv. Denn das hat dann immer so ein... schwimmen im ungewissen zur Folge.

b@erQkel


Hallo Nir @:)

By the way, klar kann sie sie beim Cunnilingus nicht entspannen. Ein ganz bisschen ist das Gewöhnungssache, also nicht so, dass man sich langweilt aber so, dass man es zulassen kann, wenn man prüde erzogen wurde.

Das kann ich mir durchaus denken, dafür wäre es natürlich eine Vorraussetzung, das wir dabei auch BEIDE entspannter und lockerer sind, als es bisher der Fall war. Also Grundsätzlich – das also eine gewisse ... mmm... Experimentierfreude in der Luft liegt, sozusagen. Im Ansatz gibts das inzwischen sogar auch schon :-)


Das ist nun auch wieder sehr sehr SEHR individuell, was ich mich frage (mal wieder was "dummes", wahrscheinlich). Doch versuche ich es trotzdem mal: Woran erkennt man den Unterschied zwischen "ich will nur kuscheln" und "ich möchte vielleicht mehr"? Ich muß gestehen, ich merke das einfach nicht wirklich – zumindest würde vieles, was sie macht für mich als "Aufforderung für mehr" durchgehen, weil es mich beispielsweise tierisch anmacht – nur ist es so von ihr gar nicht gemeint?

Dabei habe ich jetzt schon gedacht, ob ... wir da nicht irgendein Zeichen dafür ausmachen? Keine Ahnung, dreimal an die Schulter tippen oder irgenwie sowas, was normalerweise nicht vorkommt?

Wie macht ihr das? Oder ist euch das ... irgendwie einfach so klar?


@ Vabene

Jedenfalls kommt es mir so vor, als seien in Eurem Fall Kondome eine ganz spezielle Barriere... Und auch Du scheinst Dich ein bisschen dahinter zu verstecken, wenn ich jetzt mal meine Küchenpsychologie anwenden darf...

Hmm... inwiefern verstecke ich mich dahinter?

Mir ist das eigentlich grundsätzlich egal, ob mir oder ohne – vom Prinzip her. Für mich ist bei "mit" (auch im Handbetrieb) der Vorteil, das ich gewissermaßen entspannt kommen kann, ohne mir Sorgen darum zu machen, wohin ich gerade zeige, damit es sich nicht überall im näheren Umkreis verteilt.

Zumal – nunja, für Spirale, Kupferkette oder sonstwas – dafür müsste sie auch zum Gyn gehen, respektive sich das auch einsetzen lassen. Da ihr schon die "normale" Untersuchung scheinbar extremes Unbehagen bereitet – sie war bestimmt schon 2 Jahre nicht mehr beim Gyn – vermute ich mal, das sowas für sie derzeit ausscheidet. Aber gut, das sind nur ... Vermutungen von mir. Über sowas haben wir bisher auch noch nie gesprochen...

N6irt1aknxa


Huhu berkel

Wie macht ihr das? Oder ist euch das ... irgendwie einfach so klar?

Nu... bei uns ist das klar, weil hier Sex eben "einvernehmlich" ist. Das ist keine besonders große Güte, zu der wir uns herablassen müssen, mal den anderen ranzulassen.

UND wir reden miteinander. Also es findet Kommunikation mit Fragen, Antworten, Ja und Nein statt.

Das heißt ja, bei uns ist es eindeutig... "einfach so klar" kann man nicht sagen, aber die Sprache und "Zeichen", die wir verwenden, sind für beide Seiten verständlich :-X |-o

bier2kel


@ Nir

Das heißt ja, bei uns ist es eindeutig... "einfach so klar" kann man nicht sagen, aber die Sprache und "Zeichen", die wir verwenden, sind für beide Seiten verständlich

Das gibt doch Hoffnung ;-) Solche "Zeichen" hatten wir ganz früher auch, denke ich – da gabs auch keine Diskussionen drum. Nur irgendwann... naja... hab ich "Zeichen" gesehen, die für sie aber keine mehr waren... da gabs dann eben jedes Mal Stress. Das war die letzten Jahre eigentlich immer so – das passte eigentlich nie, was ich gesehen hab. Von daher... nunja... hab ich da keine Ahnung, was denn auch so gemeint ist. Vielleicht ergibt sich das in Zukunft auch wieder mal.

Nhirtavkna


Das gibt doch Hoffnung Solche "Zeichen" hatten wir ganz früher auch, denke ich – da gabs auch keine Diskussionen drum. Nur irgendwann... naja... hab ich "Zeichen" gesehen, die für sie aber keine mehr waren... da gabs dann eben jedes Mal Stress. Das war die letzten Jahre eigentlich immer so – das passte eigentlich nie, was ich gesehen hab. Von daher... nunja... hab ich da keine Ahnung, was denn auch so gemeint ist. Vielleicht ergibt sich das in Zukunft auch wieder mal.

Mh...

Was ist denn so schwer daran (durch die Blume) zu sagen, "Ich will jetzt Sex" *seufz*

Ich schrieb nicht von "dreimal zwinkern", "viermal auf die Schultern tippen" oder "eine minute lang schielen".

Wenn ich scharf bin auf meinen Freund, dann sag ich ihm das. Entweder mit Worten, oder mit Taten (ihn irgendwo hinschleppen und ausziehen; oder andere Spielereien).

Und genau so ist es umgekehrt.

Und wenn einer von uns dann trotzdem keine Lust hat, dann sacht man "Du, jetzt nicht, lass mal heute abend/morgen/später machen" oder so.

Ich verstehe nicht, was für viele daran so schwer ist (nein sagen, ja sagen, Bedürfnisse äußern). Gerade in einer Beziehung gibt es nichts wichtigeres, und auch nicht was selbstverständlicher sein sollte, als die Kommunikation miteinander.

b"erkDexl


@ nir

Ich verstehe nicht, was für viele daran so schwer ist (nein sagen, ja sagen, Bedürfnisse äußern). Gerade in einer Beziehung gibt es nichts wichtigeres, und auch nicht was selbstverständlicher sein sollte, als die Kommunikation miteinander.

Schwer ist das eigentlich nicht, da hast Du recht. Wenn beide damit einverstanden sind, ist das auch kein Thema. Es wird nur dann problematisch, wenn... .so wie bei uns geschehen, "sie" sich beispielsweise durch solche Anfragen unter Druck gesetzt fühlt...weil ich in ihren Augen zu oft angefragt habe. Sie sich davon bedrängt gefühlt hat. Damit habe ich mir über die Jahre nur Abfuhren, teils auch sehr heftige, wütende eingehandelt. Aber eigentlich keine positiven Rückmeldungen. Von daher... achte ich da höllisch genau drauf, was gerade passiert und wenn ich da auch nur einen Hauch von Zweifel habe, ob sie das denn ernst gemeint ist, oder beispielsweise "nur" Kuscheln ist oder irgendwas anderes. Dann lasse ich lieber die Finger davon weg – denn da habe ich zu oft erfahren, das es gerade KEINE Aufforderung war. Da... stimmt die Kommunikation einfach gar nicht (mehr). :-)

VGabeNne1*


@ berkel

Hmm... inwiefern verstecke ich mich dahinter?

War nur so ein Gedanke, da Du ja auch schon einige Tiefschläge bezüglich Deiner Sexualität und Deiner Bedürfnisse einstecken musstest und dadurch vielleicht selbst eine gewisse Scham entwickelt hast. Aber ich wollte Dich auch ein bisschen provozieren, ehrlich gesagt... Und das wilde Rumreiben ihrerseits... und Deine Beschreibungen, wie Du ihre Berührungen empfindest, haben bei mir den Eindruck erweckt, dass Du eigentlich Deine eigenen Berührungen bevorzugst und sie da gar nicht so nah ranlassen magst – daher die Kondome als Barriere oder Schutz.

Aber ich wollte noch einmal auf die unterschiedliche Wahrnehmung von Berührungen kommen. Das kenne ich nämlich auch. Zum Beispiel bin ich an der Brüsten sehr empfindlich, und eigentlich mag ich dort keine Berührungen. Das ist allerdings anders, wenn es beim Sex passiert, dann kann ich Berührungen dort sehr genießen.

Um zu den Anfangssignalen zu kommen, ich denke da hat jedes Paar so seine eigenen Methoden. Man kann sich z.B. irgendwas versautes ins Ohr flüstern, oder sich lasziv an dem anderen reiben. Das Wichtigste ist wohl, dass man sich gegenseitig bei dem jeweiligen Versuch signalisiert, dass man einverstanden ist. Und zwar am besten in dem man mitmacht, auch selbst die Initiative ergreift und so dem anderen zeigt, dass er auf dem richtigen Weg ist. Ebenso kann es dazu kommen, dass man nicht darauf anspringt, weil man gerade keine Lust hat, einem zu viel im Kopf herumschwirrt oder Ähnliches. Genau wie Nirtakna schreibt sollte auch das kein Problem sein, wenn das Grundverständnis stimmt.

Ich denke, Ihr seid so weit gekommen, dass Du Berührungen, wie Du sie beschreibst (Hände unters T-Shirt schieben, Bauch kraulen), durchaus als Aufforderung werten kannst. Du musst sie nicht gleich aufs Bett schmeißen aber vielleicht einfach etwas fordernder werden, einen innigen Kuss geben und ihre Zärtlichkeit erwiedern. Und dann einfach mal gucken, wie es so bei ihr weitergeht. Wenn sie dann gleich wieder das altbekannte Programm abspult (Kondom rüber und jetzt schnell zur Sache), einfach ein bisschen hinauszögern, und nicht von der Drohung, die Lust könnte wieder verschwinden, in Stress versetzen lassen. So wäre es für den Anfang vielleicht ganz angebracht, denke ich.

Ich drück' Dir die Daumen!

NKirta3kna


Hallo :)

so wie bei uns geschehen, "sie" sich beispielsweise durch solche Anfragen unter Druck gesetzt fühlt...weil ich in ihren Augen zu oft angefragt habe. Sie sich davon bedrängt gefühlt hat. Damit habe ich mir über die Jahre nur Abfuhren, teils auch sehr heftige, wütende eingehandelt

Da gehts aber doch schon los.

Wieso hat sie nicht gesagt "Du fragst aber ganz schön oft, das ist mir zu viel."

Schon DA scheitert es doch offensichtlich an der Kommunikation.

Und zwar am besten in dem man mitmacht, auch selbst die Initiative ergreift und so dem anderen zeigt, dass er auf dem richtigen Weg ist. Ebenso kann es dazu kommen, dass man nicht darauf anspringt, weil man gerade keine Lust hat, einem zu viel im Kopf herumschwirrt oder Ähnliches. Genau wie Nirtakna schreibt sollte auch das kein Problem sein, wenn das Grundverständnis stimmt.

Das hat Du schön geschrieben!!

Genau so :) Mitmachen, wenn man mehr will, und genießen oder etwas wegschieben, wenn man nichts möchte.

Der Rest ergibt sich. Allerdings sollte halt das Grundverständnis stimmen.

Ich mag übrigens auch nix an meinen Fingern haben. Ich benutze für Sachen, die Dreck machen (also fettiges, klebriges, usw) nach Möglichkeit nur eine Hand, und da nur bestimmte Finger, der Rest bleibt sauber.

Und um zum Beispiel Teig zu kneten muss ich mich vorher wirklich überwinden.

Und ich kann mir Schöneres vorstellen, als Sperma an meinen Händen, weil es klebrig ist und ein bisschen widerspenstig.

Aber das alles ist nicht "ih". Und ich muss nochmal erwähnen, dass ich es wirklich gefühllos, gemein und grausam finde, in einem solchen Moment den Partner spüren und hören zu lassen, dass man der Meinung ist, etwas an oder von ihm sei "ih" oder "eklig".

Da wundert es mich, dass Du sie überhaupt noch dran lässt.

Grüßle

Nir

b@erxkel


@ Vabene

War nur so ein Gedanke, da Du ja auch schon einige Tiefschläge bezüglich Deiner Sexualität und Deiner Bedürfnisse einstecken musstest und dadurch vielleicht selbst eine gewisse Scham entwickelt hast. Aber ich wollte Dich auch ein bisschen provozieren, ehrlich gesagt...

Hmm... das könnte gut sein. Vielleicht klappt das deswegen mit dem Orgasmus bei mir auch nicht beim miteinander schlafen – weil .. das negativ belegt ist?Hmm... klingt leider zu gut.

Und das wilde Rumreiben ihrerseits... und Deine Beschreibungen, wie Du ihre Berührungen empfindest, haben bei mir den Eindruck erweckt, dass Du eigentlich Deine eigenen Berührungen bevorzugst und sie da gar nicht so nah ranlassen magst – daher die Kondome als Barriere oder Schutz.

Naja, ich würde mir das schon gefühlvoller wünschen, das stimmt. Denn wenns gleich vom ersten Anfassen her auf "Turbo" geht, das ist nicht ganz so schön, finde ich jedenfalls. Zumal sie da auch ..mm.. |-o nicht lange genug durchhält, respektive... naja.... es gibt auch noch andere erogene Zonen bei mir oder meinetwegen Techniken als stumpfes rauf und runter.

Ich hoffe, das wir da... mit dem anstehenden gegenseitigem Entdecken.... weiterkommen :-)

Aber ich wollte noch einmal auf die unterschiedliche Wahrnehmung von Berührungen kommen. Das kenne ich nämlich auch. Zum Beispiel bin ich an der Brüsten sehr empfindlich, und eigentlich mag ich dort keine Berührungen. Das ist allerdings anders, wenn es beim Sex passiert, dann kann ich Berührungen dort sehr genießen.

Wenn man(n) das weis, ist das ja auch .... gut zu handhaben.

Um zu den Anfangssignalen zu kommen, ich denke da hat jedes Paar so seine eigenen Methoden. Man kann sich z.B. irgendwas versautes ins Ohr flüstern, oder sich lasziv an dem anderen reiben. Das Wichtigste ist wohl, dass man sich gegenseitig bei dem jeweiligen Versuch signalisiert, dass man einverstanden ist. Und zwar am besten in dem man mitmacht, auch selbst die Initiative ergreift und so dem anderen zeigt, dass er auf dem richtigen Weg ist. Ebenso kann es dazu kommen, dass man nicht darauf anspringt, weil man gerade keine Lust hat, einem zu viel im Kopf herumschwirrt oder Ähnliches.

Ja, das stimmt, so "kannte" ich das auch. Vielleicht klappt das ja auch mal wieder, aber ich bin da noch sehr ...sehr vorsichtig und traue dem "Frieden" noch nicht so ganz.

Genau wie Nirtakna schreibt sollte auch das kein Problem sein, wenn das Grundverständnis stimmt.

WENN das stimmt, ja.

Ich denke, Ihr seid so weit gekommen, dass Du Berührungen, wie Du sie beschreibst (Hände unters T-Shirt schieben, Bauch kraulen), durchaus als Aufforderung werten kannst. Du musst sie nicht gleich aufs Bett schmeißen aber vielleicht einfach etwas fordernder werden, einen innigen Kuss geben und ihre Zärtlichkeit erwiedern. Und dann einfach mal gucken, wie es so bei ihr weitergeht.

Das habe ich auch schon so gemacht... da haben wir uns beide gestern schon so angsehen dabei. Vielleicht haben wir da gegenseitig gewartet ;-) Mal schauen, es wird ja hoffentlich noch öfters vorkommen.

Wenn sie dann gleich wieder das altbekannte Programm abspult (Kondom rüber und jetzt schnell zur Sache), einfach ein bisschen hinauszögern, und nicht von der Drohung, die Lust könnte wieder verschwinden, in Stress versetzen lassen.

Sagst Du so einfach ;-) Ich habe das die letzten Male auch schon versucht, mit ein wenig Erfolg. Meist sagt sie dann schon fix, das ihr kalt wird... naja. Stück für Stück :)z

Ich drück' Dir die Daumen!

Danke @:)

baerxkel


@ Nir

Da gehts aber doch schon los.

Wieso hat sie nicht gesagt "Du fragst aber ganz schön oft, das ist mir zu viel."

Schon DA scheitert es doch offensichtlich an der Kommunikation.

Das hatte sie (also früher) auch gesagt... nur... hatten wir da offenbar völlig andere Ansichten, was "viel" ist. Für mich ist alle zwei Monate – selten. Bei 2x Sex im Jahr hatte sie von "oft" geredet. Also... naja... das passte einfach gar nicht zusammen.

Zumal... ihr scheinbar auch jedwede Erektion (wie schonmal glaube ich irgendwann geschrieben) als "Aufforderung" untergekommen ist – egal, ob ich zu dem Zeitpunkt auch nur mit Kuscheln zufrieden gewesen wäre.

Da wundert es mich, dass Du sie überhaupt noch dran lässt.

Wie schon von mir vermutet... vielleicht ist das auch so ein Hindernis dafür, das ich nur so schwer komme...? ":/

NOi~rttakna


Das hatte sie (also früher) auch gesagt... nur... hatten wir da offenbar völlig andere Ansichten, was "viel" ist. Für mich ist alle zwei Monate – selten. Bei 2x Sex im Jahr hatte sie von "oft" geredet. Also... naja... das passte einfach gar nicht zusammen.

Zumal... ihr scheinbar auch jedwede Erektion (wie schonmal glaube ich irgendwann geschrieben) als "Aufforderung" untergekommen ist – egal, ob ich zu dem Zeitpunkt auch nur mit Kuscheln zufrieden gewesen wäre.

args, ich hab das kurz verdrängt gehabt *seufz*

Wie schon von mir vermutet... vielleicht ist das auch so ein Hindernis dafür, das ich nur so schwer komme...?

Ja, ich fürchte, das kann so sein :(

aAfr;i


Denn oft frage ich mich im Anschluss, ob sie mich überhaupt gehört oder gar verstanden hat, was ich ihr eigendlich gesagt habe. Da kommt ja nichts, nichtmal ein: "Du, das gefällt mir auch." oder "Ne, bloss nicht"... oder sonstwas. Nur dann eben etwaig ein paar Tage später gar so ein Umarmen und anstreicheln.

Ich mein, ich kann mich bestimmt dran gewöhnen, auf diese Art sowas anzusprechen – doch ist das schon sehr anstregenend irgendwie... und vor allem unglaublich Zeitintensiv. Denn das hat dann immer so ein... schwimmen im ungewissen zur Folge.

irgendwann... naja... hab ich "Zeichen" gesehen, die für sie aber keine mehr waren... da gabs dann eben jedes Mal Stress.

weil ich in ihren Augen zu oft angefragt habe. Sie sich davon bedrängt gefühlt hat. Damit habe ich mir über die Jahre nur Abfuhren, teils auch sehr heftige, wütende eingehandelt.

Für mich ist alle zwei Monate – selten. Bei 2x Sex im Jahr hatte sie von "oft" geredet.

Ich glaube es nicht, "Sie" heißt nicht zufällig Britta, oder? All das kenne ich haargenau. Nur diese Abneigung gegen Sperma kenne ich von ihr nicht, aber ich sehe in "Sie" mehr und mehr meine Ex-Britta...

Zum topic: boah, ihr habt aber fleißig getextet, wahnsinn, da kommt man ja mit Lesen nicht hinterher :-)

blerkPexl


@ afri

Ich glaube es nicht, "Sie" heißt nicht zufällig Britta, oder? All das kenne ich haargenau. Nur diese Abneigung gegen Sperma kenne ich von ihr nicht, aber ich sehe in "Sie" mehr und mehr meine Ex-Britta...

:-D Nein, so heisst sie nicht. Ich finds aber erschrecken, wie sehr sich das zu ähneln scheint.... :-o

aZfrxi


Dann bin ich etwas beruhigt, nicht dass du nur ein paar Häuser weiter wohnst und wir uns auch in RL unterhalten könnten, anstatt in Foren zu posten (meines Wissens wohnt Britta in einem Nachbardorf).

Aber es stimmt, das ist schon erschreckend. Da gibt es so viele Parallelen... Ich habe damals den Trennungsweg gewählt, allerdings hauptsächlich wg. Untreue, jedoch hatte ich das ganze schon so satt, dass mir diese Trennung nicht allzu schwer gefallen war (naja, "schon" nach immerhin acht Jahren...). Und nach einer kurzen heißen Episode zwischendurch habe ich dann endlich meine Frau kennengelernt, bislang möchte ich behaupten, dass es ein Glücksfall war.

Den ganzen Stress, die ewige Sprachlosigkeit, die andauernden Zurückweisungen, die falsch interpretierten "Signale", die nie nutzbaren optischen Reize dieses sexy Wesens, die eine grottenschlechte Nummer in zwei Jahren, all dessen war ich überdrüssig und freute mich auf meine Frau, die ein in meinen Augen normales sexuelles Wesen war/ist und mit der ich vieles Nachholen und manches neu erleben konnte. Diese Geduld, die du im Moment beweist, hätte ich niemals aufbringen können. Du versuchst es immer und immer wieder, ich habe nicht viele Versuche der Aussprache unternommen. Ich habe mir immer gesagt, wenn sie nicht darüber sprechen kann oder will, dann eben nicht, vielleicht erübrigt sich das Problem ja von allein. Tat es aber nicht. Insofern Hut ab vor deinen Bemühungen. Allerdings gab es damals das WWW in dieser Form noch nicht, vielleicht hätte ich mit Hilfe eines solchen Forums wie diesem hier mehr Mut zur Beziehungsarbeit gehabt.

Aber ich will auch nicht klagen, die Ursachen lagen nicht nur bei ihr allein, sondern sicher auch bei mir (siehe oben, mangelnde Konfliktbereitschaft). Das einzige, was ich bedaure, dass ich meine Frau nicht schon eher kennenlernen durfte. Vielleicht wäre mir der Abschied aus der schon früh sexlos gewordenen Beziehung leicht gefallen und wir hätten noch mehr Jahre der relativen Jugend zusammen verbracht. Als wir uns kennenlernten, waren wir 28 und 29, nicht alt, aber ~zehn mehr knusprige Jahre hätten mir gut gefallen, anstatt meine relative Jugend in eine Beziehung zu investieren, die offenbar von vorn herein zum Scheitern verurteilt war.

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