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Bordellbesuch trotz aufrechter Beziehung

s?chnuSckhiex21


Genau wie es mmaura ausdrückt, emfinde ich es auch. Auch ich kann nur mit vollkommener Ehrlichkeit in einer Ehe/Beziehung leben. Wir hatten auch mal eine Phase, in der mein Mann meinte er dürfe mich mit etwas nicht belasten. Dieser immer längerwerdende Rattenschwanz hat fast unsere Ehe zerstört. Durch Hilfe von außen konnten wir das zum Glück noch rechtzeitig klären und sind seitdem glücklicher den ja. Denn wir haben beide verstanden, dass für uns Ehrlichkeit - auch wenn sie mal weh tun könnte - absolut wichtig ist.

Und nein, ich habe bei sexueller Unzufriedenheit noch nie dran gedacht mir den Sex sonstwo zu holen. Wenn es mal so weit kommen sollte, wäre für mich das Beziehungsende, auch nach mittlerweile über 20 Jahren, eben erreicht. Mein Mann sieht das übrigens ebenso.

a'ndro~meda6x9


@ Schnukie

War das, was dir dein Mann damals nicht gesagt hat, etwas anderes als Sex? Ich vermute es. Viele Dinge kann an einrenken, wenn sie aus dem Ruder laufen, aber mit dem Sex ist es so eine Sache. Wie ich um 11:44 schrieb, hat das Thema Sex eine etwas andere, eine spezielle Diktion. Auch wenn Ehrlichkeit das Credo ist, ich hätte mehr als nur Mühe, vor meine Frau hinzustehen und zu sagen "Alles mit dir ist gut und wunderbar, aber im Bett ists eine Katastroophe für mich. Ich geh jetzt und verlasse dich." Und zum Thema, das zu bereden, lies auch dort.

a&ndromIeda6x9


@ moyi

. . . . Unverständnis( gefühltem, mein Kopf versteht es) . . . .

Diese Diskrepanz, dieses Unverständnis zwischen Bauch und Kopf scheint es hier vor allem im Bereiche des Sexuellen zu geben. Alle Bedürfnisse, Vorlieben, Unschönheiten an unseren Partnern können wir mehr oder weniger gut gemeinsam angehen. Aber bei der Sexualität wird es problematisch.

Liegt in diesem Thema eben doch eine kollektive, gesellschaftliche Norm, ein Anspruch vergraben, die die einen besser und die anderen schlechter ausdiskutieren oder besser oder schlechter damit umgehen können? Sonst würden nicht diese Heimlichkeiten entstehen oder würde ich nicht aus Angst vor einer Überreaktion dieses Thema nicht anschneiden. Andere Themen, in denen wir ein Aussprachebedürfnis haben kann ich ganz gut anschneiden, aber das Thema unbefriedigender Sex und dessen Lösung kann ich nicht in der eigentlich wünschbaren Offenheit angehen.

Sicher, dies liegt zum einen Teil an mir, an meinem fehlenden Mut (wegen der zerstörerischen Wirkung), zum anderen Teil aber auch an der (vermutlich zu recht) vermuteten ungnädigen und unverständlichen Reaktion meiner Frau, da auch sie diesen Alleinanspruch auf Sexuelles hat, aber wir zusammen hier nicht recht glücklich werden.

Aber diese Diskrepanz zwischen "normalen" Problemen und Problemen im Sexuellen sind schon auffällig, nicht nur bei uns, auch bei allen anderen, die sich hier im Forum äussern.

LDolaxX5


Sonst würden nicht diese Heimlichkeiten entstehen oder würde ich nicht aus Angst vor einer Überreaktion dieses Thema nicht anschneiden.

Es ist keine Überreaktion, wenn sie exakt den eigenen Gefühlen entspricht!!!

sVchnupckPie21


@ andromeda

doch es ging damals um das Thema Sex, bzw. genauer gesagt um Seepraktiken, nach denen er sich sehnte. Er traute sich aber nie, mir davon zu erzählen, weil er dachte, sie würden mich abstoßen, was aber keineswegs der Fall war und ist.

mHmauxra


schnuckie21

Ja bei mir und meinem Partner, war das genau so, er wünschte sich schon lange was, aber hat immer gedacht ich würde ihn dann für perverst erklären und hat es mir nicht gesagt, sondern Pornos mit solchen Sachen geguckt und mich auch deshalb immer und immer wieder belogen, was für ein Schwachsinn man kann über alles reden, und wenn man den Partner liebt versucht man sich auch auf seine Wünsche einzugehen auch wenn es um Thema Sex geht, habe zwar ne Zeitlang gebraucht um es zu verstehen, aber deshalb ihn abstoßend oder sonstiges zu finden. Blödsinn. Besser er macht es mit mir, als wenn er später es sich woanders holt.

EQhemalig~er Nut2zer (#46x0541)


Da habt ihr ja die richtige Einstellung. Da kann man eure Männer nur beglückwünschen @:)

Hier geht es aber darum sich zu reden getraut zu haben, aber nicht dürfen zu können ;-)

a]ndrolmeZda6x9


@ Edelberth

Da drum dreht sich in etwa mein Problem! Ich steh gewissermassen zweimal zwischen Skylla und Charybdis.

Entweder erstens so: Wenn ich das Thema der zu geringen Lust und der eher schwachen Aktivität mit meiner Frau im Gespräch zu sehr betone, dann ist es wie mit der delikaten Glasvase: wenn man die zu stark anpackt, zerbricht sie (wenn ich es sanft anpacke geht es etwa 50 Jahre . . .). Und wenn ich meine Bedürfnisse ausser Hause befriedige, dann stehe ich als Betrüger da, entweder hier im Forum oder – viel schlimmer – vor meiner Frau.

Oder zweitens so: Ich sage meiner Frau dass ich meine Bedürfnisse ausser Hause befriedige (das sind etwa 3 mal pro Jahr mit "meinem" Callgirl), dann wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Teufel los und die Beziehung in Brüchen sein – und wenn ich es nicht sage (wie bisher), siehe oben.

Es wird immer falsch sein, egal was ich mache. Ich lebe also mit dem Risiko, dass ihr mich verurteilt (damit kann ich leben) oder dass irgendwann einmal der Krug bis zum Brunnen gegangen ist und es zum Bruch kommt. Diesen Bruch fürchte ich, da damit beinahe 2 Jahrzehnte gute Gemeinsamkeit ein Ende hätten.

Einfach aufhören mit dem sogenannten Fremdgehen wäre auch eine Lösung? Das käme mir wie ein Vergraben meines Selbst vor. Und so richtig Übertreiben mit meiner doch eher geringen Anzahl Callgirl-Treffs tu ich es ja auch nicht, also doch kein Fall für die Therapie.

SFüntxje


Andromeda

glaubst du, die Anzahl der Bordellbesuche würde deine Frau milde stimmen? ;-)

memauMra


andromeda69

Wenn deine Frau echt so eine Sexunlust hat, dann hätte die auch normalerweise damit kein Problem, dass du es dir woanders holst. Da sie ja dann damit nicht belästigt wird.

Dmie# Sehkerxin


Und die meisten Männer sind auch nicht blöd und wissen, daß richtig geile Frauen in der Regel untreu sind.

nicht, wenn der mann diese geilheit befriedigt (oder es zumindest versucht!) um mal beim klischee zu bleiben!

Ja, habt ihr einen Mann, der Schlag bei Frauen hat, könnt Ihr Euch niemals sicher sein.

ja, und mein mann hat eine frau, die einen schlag bei männern hat und kann sich niemals sicher sein. er darf aber auf meine treue vertrauen, weil wir unsere sexualität leben und pflegen.

Es sind sicher viele Argumente auf dem Tisch, aber noch lange nicht alle ausdiskutiert.

naja... wirklich diskutiert wird ja nicht! diejenigen, die andromedar verurteilen, rücken keinen milimeter von ihrer meinung ab, weil sie sich nicht auf sein problem als einzigartiges einlassen (auch wenn es das natürlich nicht ist!), sondern wieder diese alle, niemand, man, jeder geschichte losgeht ":/

Czote-Sauvagxe


Es wird immer falsch sein, egal was ich mache. Ich lebe also mit dem Risiko, dass ihr mich verurteilt (damit kann ich leben) oder dass irgendwann einmal der Krug bis zum Brunnen gegangen ist und es zum Bruch kommt. Diesen Bruch fürchte ich, da damit beinahe 2 Jahrzehnte gute Gemeinsamkeit ein Ende hätten.

Einfach aufhören mit dem sogenannten Fremdgehen wäre auch eine Lösung? Das käme mir wie ein Vergraben meines Selbst vor. Und so richtig Übertreiben mit meiner doch eher geringen Anzahl Callgirl-Treffs tu ich es ja auch nicht, also doch kein Fall für die Therapie.

Wenn du das so beschreibst, ist das (wenn auch für alle Beteiligten und Nichtbeteiligten bzw vielleicht zuhause doch potenziell Beteiligten ein emotionales Thema) eine Abwägung, die du dir offenbar gründlich überlegt hast. Sowas lese ich viel lieber als den ganzen Rechtfertigungsquatsch. Und solange mein Freund nicht auf die Idee kommt, dir das nachzumachen (wie gesagt, ich bin ein Mensch, der die Karten auf dem Tisch haben will, auch wenn die Sache dann ganz schlimm ausgeht – könnte mir aber vorstellen, dass deine Frau anders einzuschätzen ist), kann ich das sogar nachvollziehen.

Was die Häufigkeit des Callgirl-Treffens angeht: Deine Frau wird 1x pro Jahr vermutlich genauso schlimm finden wie 1 mal pro Monat usw, aber eher seltene Treffen sind von der Abwägung her besser, weil dann die Gefahr des Auffliegens und der Entwicklung einer Bindung zwischen dir und dem Callgirl geringer ist.

C,oteS[auvaxge


Wenn deine Frau echt so eine Sexunlust hat, dann hätte die auch normalerweise damit kein Problem, dass du es dir woanders holst. Da sie ja dann damit nicht belästigt wird.

Ich glaube, da täuschst du dich. Ich denke, dass die Mehrheit der Frauen, die Sexunlust hat, dennoch von ihren Männern erwartet, dass die sich aus Rücksichtnahme oder "Liebe" zusammenreißen. (Finde ich nicht richtig, aber mein Lösungsmodell ist eh ein anderes.)

a=nDduro mdeda6^9


. . . . dass die Mehrheit der Frauen, die Sexunlust hat, dennoch von ihren Männern erwartet, dass die sich aus Rücksichtnahme oder "Liebe" zusammenreißen

Genau da beginnt die grosse Diskrepanz! Der eine Partner "bietet" nicht das, was der andere Partner gerne hätte. Statt sich nun aber in einem für beide Seiten akzeptablen Modus vivendi finden zu können (und das wäre irgendeine Form von ausserhäusigem Sex) stellt der ninderleistende Partner eine Forderung, die meistens mit einem Ende der Beziehung verknüpft ist oder zum Begraben der eigenen Vorstellungen führen wird, eben, wie CoteSauvage schreibt, aus Rücksichtnahme oder aus "Liebe". Beides (das Beziehungsende oder das Aufgeben der eigenen Persönlichkeit) ist aber nicht das, was man sich wünscht.

In meiner Erfahrung hat sich gezeigt, dass eben Sex nicht alles ist in einer Beziehung, dass es auch ganz viel Anderes braucht für eine gute Beziehung. Und dann muss man (oder Frau) diesen grossen Schritt wagen, dem Partner in diesem heiklen Bereich eine Freiheit zu lassen. In unserer Gesellschaft wird einem leider mehr oder weniger direkt oder indirekt permanent eingehämmert oder erwartet, dass genau dieser Punkt ein ganz wichtiger, ja der wichtigste Punkt sei in der Beziehung – und denkt dabei nur an die Einhaltung des sexuellen Treueschwurs. Egal, wie frei die jeweiligen Partner dies unter sich abmachen, es bleibt eine Überwindung dieser ungeschriebenen Forderung oder eben ein Scheitern in der einen oder anderen Form – oder es kommt zur Heimlichkeit, zum Verschweigen, das, was man eigentlich lieber nicht möchte.

LUoNlaXx5


Beides (...) ist aber nicht das, was man sich wünscht.

Na sowas aber auch: Ein Leben, in dem man nicht exakt das bekommt, was man sich wünscht. :-o Das ist ja nun wirklich völlig unzumutbar und verstößt sicher gegen die Menschenrechte.. :-X

Und dann muss man (oder Frau) diesen grossen Schritt wagen, dem Partner in diesem heiklen Bereich eine Freiheit zu lassen.

Nein, muss man nicht. Wenn einem Treue wichtig ist, darf man auch darauf bestehen und kann erwarten, dass er andere sich entweder trennt oder treu bleibt!

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