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Er will nach 10 Jahren immer noch jeden Tag Sex, ich nicht

Nwezax85 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

zwar habe ich schon den einen oder anderen Beitrag zu diesem Thema finden koennen, aber meine Situation passt irgendwie nicht ganz auf die anderen Beitraege.

Ich, 26, bin seit 10 Jahren mit meinem Freund zusammen. Trotz der Tatsache, dass viel zwischen uns passiert ist, liebe ich ihn und er liebt mich – er will mich auch heiraten...

Mein Problem ist, dass er von Natur aus sehr viel Lust auf Sex hat. Egal ob wir im Auto sitzen oder auf dem Sofa – staendig fummelt er mich an und vor allem redet er sehr, sehr oft ueber Sex. Eigentlich macht er aus fast jeder Situation etwas Sexuelles. Von Anfang an bis jetzt ist der Sex zwischen uns perfekt, allerdings hat meine Lust darauf trotzdem ziemlich nachgelassen. Ich habe einen Haupt- und einen Nebenjob, bin deshalb oft muede oder will einfach nicht... er laesst aber einfach nie locker. Wenn ich mich z.B. umziehe und nackt im Bad stehe, springt er auf, kommt angelaufen und faengt an mich anzufassen... das Gleiche dann im Bett beim Fernsehen. Wenn ich ihn abblocke, versucht er es erst weiter und wenn er dann aber merkt, dass ich tatsaechlich nicht moechte wird er sauer.

Ich habe schon so oft mit ihm darueber gesprochen, aber irgendwie kapiert er nicht, dass ich immer weniger Lust habe je mehr er mich "belaestigt" (nicht wortwoertlich gemeint, aber nur so versteht man was ich meine). Drei Wochen hat er sich dann jeweils zurueck gehalten, dann ging das ganze Spiel von vorne los. Auch das staendige Gerede ueber Sex turnt mich extrem ab. Wenn ich ihm sage, dass ich nicht seine Gratishure bin, endet das jedes Mal in einer lautstarken Diskussion, dass wir doch jung sind, die Zeit geniessen muessten und er kein Bock drauf hat "wie ein altes Ehepaar" zu leben. Er sagt ich bin langweilig geworden und gar nicht mehr die, die ich mal war (in sexueller Hinsicht).

Da wir in letzter Zeit grosse Probleme hatten, ist es mir wichtiger, erst einmal unsere zwischenmenschliche Beziehung aufzuarbeiten, bevor wir im Bett wieder so weiter machen koennen, wie es mal war. Das geht emotional bei mir auch gar nicht bevor die Dinge nicht geklaert sind. Er sieht das genau andersrum: wenn wir wieder mehr Sex haben und intim miteinander sind wird sich das von alleine einrenken und wir wuerden uns wieder naeher kommen. Ausserdem liebt er mich, ist verrueckt nach mir und kann nicht genug von mir bekommen. Ist ja auch suess – aendert aber nichts.

Ich habe das Gefuehl ich rede mit einer Wand. Er wohl auch. Wie kriege ich es hin, dass er sich nicht so abgewiesen fuehlt und nicht immer gleich an der ganzen Beziehung zweifelt? Ich erklaere es ihm ja staendig im Guten, aber das hilft nicht. Eine Paartherapie ist schweineteuer und ich bezweifle, dass das helfen wuerde. Mir reicht es, 2 bis 3 Mal die Woche Sex zu haben und ich denke, dass ich ihm damit nicht zu viel (bzw. zu wenig) abverlange, oder!?

Fuer Gedanken, Tipps und/oder Kritik waere ich dankbar!

Viele Gruesse!

Antworten
TQabrixs


Hat dein Freund es mal mit Selbstbefriedigung versucht?

Durchschnittlich zwei bis drei Mal die Woche unter Einbeziehen realistischer Lebensbedingungen, halte ich durchaus für angemessen bis viel. Hab also keinen Schimmer, woher dein Freund diese Energie nimmt oder was du dagegen machen kannst. :°_

Nme}za85


Ja, er befriedigt sich des oefteren selbst.. manchmal bitte ich ihn auch einfach mal drum ins Bad zu gehen oder lege mich auch mal so hin, dass er wenigstens was schoenes zum angucken hat ;-D Ich versuche ihm da ja schon zu helfen... aber das reicht ihm halt meistens nicht... er koennte halt immer ???

TXheoGry of [deadmaxn


Mh hört sich für mich schon fast ein bisschen nach sucht an. Als würde er eure beziehung nur durch den sex definieren.

Hoffentlich irre ich mich. :-( :°(

-4HoffPnung6sloNserx-


Hi Neza85

alsoood as Problem liegt ja eigentlich darin das Ihr Probleme innerhalb eurer Beziehung hattet die DU erstmal aufarbeiten möchtest. Er hingegen scheint diese Proble schon bewältigt zu haben und ist sehr fixiert aufs sexxeln.

Vielleicht redest du nochmal mit Ihm, allerdings an einem neutralen ort, z.B. bei nem gemeinsamen essen, natürlich so das um euch herum die leute nichts mitbekommen. Fakt bei sowas ist, der Partner kann nicht ausbrechen, kann nicht wütend argumentieren und in deinem Fall, naja dir nicht an die wäsche gehen. Machs ihm klar das du ihn immer noch liebst aber das, bedingt durch die Umstände momentan der Sex bei dir nicht m Vordergrund steht, das du aber auch nichts dagegen haste wenn er sich selber befriedigt.

Ansonsten, wenn er soooo Lustvoll ist, dann hol ihm Sexspielzeug! Gibt es auch für Männer.

grüße *:)

DTie HSeheritn


Mir reicht es, 2 bis 3 Mal die Woche Sex zu haben und ich denke, dass ich ihm damit nicht zu viel (bzw. zu wenig) abverlange, oder!?

hmmm... ich mag auch am liebsten täglich sex haben, denke aber manchmal: okay, dring in mich ein und dann warten wir auf ein erdbeben (weil ich viel zu kaputt für irgendwas bin ;-) )

meinem mann geht es auch manchmal so. allerdings haben wir festgestellt, dass es ja nicht immer die total anstrengenden orgiastischen aktionen sein müssen, sondern manchmal eben auch ein gemeinsames selbstbefriedigen sein kann, den anderen sanft zu unterstützen, ein quickie... solange dann aber die leidenschaftlicheren sachen nicht zu kurz kommen.

vielleicht wäre es ja mal eine ganz interessante annäherung, dass du sagst, du willst mal für 14 tage den anfang dann machen, wann du möchtest, du musst aber jeden tag einmal ankommen?

B)odDhr}an


als querdenker sehe ich das problem ganz woanders. sie sind seit 10 jahren zusammen, haben sich quasi als kinder kennengelernt, und wurden gemeinsam älter und reifer. es ist normal, daß sich interessen und bedürfnisse etc in verschiedene richtungen entwickeln, und dazu gehört auch das bedürfnis nach sex und erotik. als besonders erschwerend sehe ich den faktor, daß beide vermutlich noch keine großartigen weiteren erfahrungen mit anderen partnern machten konnten, sodaß eine erwartungshaltung bzw ein erwartungsdruck besonders hoch sein dürfte, und weitere unsicherheit in die beziehung bringen dürfte. sicher ist das alles nur eine vermutung und graue theorie, aber ich kann mir das gut vorstellen. da bedarf es irgendwann nur einen kleinen schubser (im sinne von reizen) von außen, der das kartenhaus zum zusammenfallen bringt.

hobbypsychologe

Daie5 Seh%erin


da hast du bestimmt auch nicht ganz so unrecht. dann müssten die beiden aber mal dieses thema angehen

das bedürfnis nach sex und erotik

und nicht alleine die "wer-will-wie-oft" diskussion führen. wenn man es nämlich zusammenfassen will, dann klingt es für mich nach:

er will sex und sie die erotik!?

B'odhrxan


jep, das klingt einleuchtend. das plumpe anmachen hat nichts von erotik, und ist bar jeder sinnlichkeit. da kann ich sie durchaus verstehen, daß sie sich auf die immer willige und paarungsbereite ebene eines sexobjekts geschubst fühlt. wenn das niveau weg ist (war es jemals vorhanden?), geht auch die lust flöten. da können wir nun hoffen, daß der freund der te lernwillig ist, und nicht immer wieder in das unerwünschte muster fällt, ansonsten sehe ich schwarz für diese beziehung. ein klärendes, neutrales gespräch ist da unumgänglich, um die bedürfnisse der beiden zu manifestieren.

Stil7B7


In eine früheren Beziehung wa ich es die mehr an Sex wollte, was letztlich auch ein Grund zur Trennung wahr, nicht der Hauptgrund. Aber einer von.

Ich fände es auf der einen Seite toll das er nach 10 Jahren mich immernoch so Sexy findet, das er immer will.

ABER: Er sollte auch das oder ein Nein akzeptieren und erst Recht warum es zum Nein kommt!

Erkäre oder kläre dies mit Ihm, sonst könnte es bald aus sein

NaeDza{8x5


Mh hört sich für mich schon fast ein bisschen nach sucht an. Als würde er eure beziehung nur durch den sex definieren.

Hoffentlich irre ich mich.

Nein, das tut er nicht. Er sagt mir klar und deutlich, dass das fuer ihn eben das i-Tuepfelchen ist. Wir verstehen uns eigentloich super, habe viel Spass miteinander und kommen auch im Alltag gut miteinander aus. Das ist es nicht...

alsoood as Problem liegt ja eigentlich darin das Ihr Probleme innerhalb eurer Beziehung hattet die DU erstmal aufarbeiten möchtest. Er hingegen scheint diese Proble schon bewältigt zu haben und ist sehr fixiert aufs sexxeln.

Vielleicht redest du nochmal mit Ihm, allerdings an einem neutralen ort, z.B. bei nem gemeinsamen essen, natürlich so das um euch herum die leute nichts mitbekommen. Fakt bei sowas ist, der Partner kann nicht ausbrechen, kann nicht wütend argumentieren und in deinem Fall, naja dir nicht an die wäsche gehen. Machs ihm klar das du ihn immer noch liebst aber das, bedingt durch die Umstände momentan der Sex bei dir nicht m Vordergrund steht, das du aber auch nichts dagegen haste wenn er sich selber befriedigt.

Ja, vielleicht sollte man das auf diesem Weg noch einmal versuchen. Wenn er sich denn wieder meldet. Gestern Abend ist die Situation mal wieder eskaliert. Als er mich dann beleidigt hat (weil er manchmal seinen Frust nicht anders zum Ausdruck bringen kann) bin ich ausgeflippt und habe ihn gebeten zu gehen. Und dieses Mal scheint es mir, als haelt er es laenger aus als sich einen halben Tag nicht zu melden. Denn das hat er mir "angedroht" und ich glaube dieses Mal zieht er das durch...

-Naja, ich bin auch stur...

vielleicht wäre es ja mal eine ganz interessante annäherung, dass du sagst, du willst mal für 14 tage den anfang dann machen, wann du möchtest, du musst aber jeden tag einmal ankommen?

14 Tage sind hart! Zumal ich teilweise von 8-22 Uhr arbeite und wenn ich um 22.30 Uhr nach Hause komme geht garnichts mehr – bei aller Liebe!

als querdenker sehe ich das problem ganz woanders. sie sind seit 10 jahren zusammen, haben sich quasi als kinder kennengelernt, und wurden gemeinsam älter und reifer. es ist normal, daß sich interessen und bedürfnisse etc in verschiedene richtungen entwickeln, und dazu gehört auch das bedürfnis nach sex und erotik. als besonders erschwerend sehe ich den faktor, daß beide vermutlich noch keine großartigen weiteren erfahrungen mit anderen partnern machten konnten, sodaß eine erwartungshaltung bzw ein erwartungsdruck besonders hoch sein dürfte, und weitere unsicherheit in die beziehung bringen dürfte.

In Sachen Entwicklung hast du definitiv Recht! Allerdings stimmt das mit den Erfahrungen nicht ganz. Er war knapp 19 als wir zusammen kamen und ich knapp 17. Er hat schon mit 13 angefangen seine Erfahrungen zu sammeln, ich mit 15. Und wir waren beide keine unbeschriebenen Blaetter. Zudem waren wir zwischendurch auch schon mal getrennt. Erfahrung haben wir beide genug um zu wissen, dass es keinen besseren Sex gibt als zwischen uns. Das ist es ja. Ich war immer ein "lustvoller" Mensch, aber nach 10 Jahren kribbelt es halt nicht mehr sonderlich, aber das ist doch in fast jeder Beziehung so. Damit muss man doch umgehen koennen. Komischerweise habe ich immer Lust auf ihn wenn ich betrunken bin :-/ Und der Sex ist dann (auch seiner Aussage nach) der Hammer. Ich habe keine Ahnung wo mein Problem liegt.

und nicht alleine die "wer-will-wie-oft" diskussion führen. wenn man es nämlich zusammenfassen will, dann klingt es für mich nach:

er will sex und sie die erotik!?

Ich bin keine Frau, die ein stundenlanges Vorspiel braucht. Ein bisschen ist wunderbar, aber zuviel nervt mich auch. Da er auch genau weiss wie ich ticke, brauche ich manchmal auch nicht laenger als 2 Minuten um zum Hoehepunkt zu kommen – da geben wir uns beide nicht viel. So unterschiedlich sind wir gar nicht. Ich denke da eher praktisch.

jep, das klingt einleuchtend. das plumpe anmachen hat nichts von erotik, und ist bar jeder sinnlichkeit. da kann ich sie durchaus verstehen, daß sie sich auf die immer willige und paarungsbereite ebene eines sexobjekts geschubst fühlt. wenn das niveau weg ist (war es jemals vorhanden?), geht auch die lust flöten.

Genau das ist es – das WIE. Und das WANN. Er hat selbst gemerkt, dass ich von ganz alleine komme wenn er mich mal links liegen laesst. Und wenn er es mal auf eine andere Art und Weise versucht als dieses Direkte sieht es auch ganz anders aus. Nur vergisst er das immer wieder. Das Niveau war in dem Sinne vorhanden, dass wir immer auf einer Wellenlaenge waren. Sind wir ja jetzt auch noch wenn wir Sex haben, nur habe ich eben nicht mehr so oft Lust. Das ist alles.

Ich finde es halt traurig, dass ich mich rechtfertigen muss wenn ich keine Lust habe. Muss man sich ueber Dinge wie Sex streiten? Das ist doch krank. Ich wuerde ihn verstehen wenn ich ihn alle 2 Wochen mal ranlassen wuerde, aber so schlimm ist es ja bei Weitem nicht!

Ich ueberlege ihm noch eine Chance zu geben, wenn er Thearapie macht. Fuer mich grenzt sein Verhalten auch schon an Sucht. Rein vom Gefuehl und seinen Reaktionen her, wenn er nicht das bekommt was er will. Einen Tag haelt er aus, spaetestens am zweiten geht alles von vorne los.

mda=yoo


Er ist natürlich extrem aktiv, wie es scheint. Einerseits kannst du es als Kompliment auffassen. Er ist ziemlich scharf auf dich. Wie immer, verkehrte Welt. Einige hier haben genau das gegenteilige Problem.

Ein Kommunikations- und Empathieproblem habt ihr wohl ohnehin. Er, weil er keine Rücksicht nimmt. Du, weil du ihm so was

Wenn ich ihm sage, dass ich nicht seine Gratishure bin, endet das jedes Mal in einer lautstarken Diskussion

an den Kopf wirfst. Seltsamer und nicht gerade netter Vorwurf gegenüber der eigentlich schönen Begierde durch den Partner. ":/ Wobei, das scheint bei euch üblich:

Als er mich dann beleidigt hat (weil er manchmal seinen Frust nicht anders zum Ausdruck bringen kann)

.

Schwieriger Fall. Was verbindet euch? Was macht eure Liebe aus, und eure Beziehung? Anscheinend ist Sex ja das täglich dominierende (Streit)Thema...keine gute Voraussetzung für eine Ehe.

N*ezCax85


Er ist natürlich extrem aktiv, wie es scheint. Einerseits kannst du es als Kompliment auffassen. Er ist ziemlich scharf auf dich. Wie immer, verkehrte Welt. Einige hier haben genau das gegenteilige Problem.

Ein Kommunikations- und Empathieproblem habt ihr wohl ohnehin. Er, weil er keine Rücksicht nimmt. Du, weil du ihm so was

Wenn ich ihm sage, dass ich nicht seine Gratishure bin, endet das jedes Mal in einer lautstarken Diskussion

an den Kopf wirfst. Seltsamer und nicht gerade netter Vorwurf gegenüber der eigentlich schönen Begierde durch den Partner. Wobei, das scheint bei euch üblich:

Als er mich dann beleidigt hat (weil er manchmal seinen Frust nicht anders zum Ausdruck bringen kann)

Schwieriger Fall. Was verbindet euch? Was macht eure Liebe aus, und eure Beziehung? Anscheinend ist Sex ja das täglich dominierende (Streit)Thema...keine gute Voraussetzung für eine Ehe.

Naja, wenn man eine halbe Stunde darueber diskutiert hat, warum man denn nun nicht will sagt man schon mal solche Dinge. Weil ich es einfach nicht verstehe, warum er ueberhaupt diskutieren muss wenn ich nein sage. Wenn er der Meinung ist, dass ich mit ihm schlafen muss wenn er Lust drauf hat, fuehle ich mich eben wie eine Gratishure... und irgendwann ist ja auch mal gut. Bedeurfnis hin oder her. Ich habe auch meine Beduerfnisse, und dieses gehoert in dem Moment eben vielleicht nicht dazu. Da kann man irgendwann einfach nicht mehr freundlich bleiben. Und ja, er hat dieses Problem des oefteren – wenn er nicht weiter weiss beleidigt er mich. Ist scheisse, aber so ist er eben. Kommt auch nicht all zu oft vor.

Und was uns verbindet: unser ganzes Leben, wir sind wie Familie fuereinander, mit einander "gross" geworden. Wenn es hart auf hart kommt, koennen wir uns aufeinander verlassen. Deshalb ist es ja auch so schwer einen Schlussstrich zu ziehen, wenn das denn ueberhaupt noetig ist. Deswegen frage ich auch nach Rat. Man muss da doch irgendwas machen koennen... denn dadurch dass wir manchmal so sind wie Geschwister, eskalieren die Streits auch so wie unter Geschwistern – am Ende ist dann aber auch alles wieder gut. Nur moechte ich nicht immer diesen Stress haben....

Aanubi*s2008


Meiner Erfahrung nach, sei es von mir selbst und von Fällen aus dem Bekannten- und Freundeskreis, liegt der Knacks in der Beziehung nicht am Sex. Sex ist nur das Ventil, wo es deutlich wird.

Und wenn man die Einstellung vertritt, nach 10 Jahren Beziehung und einer Änderung der Bedürfnisse und des Lebensalltages (durch das Zusammenkommen in der Teenagerphase), könnte man das sexuelle Verhalten wieder so erreichen, wie es einmal war, muss ich meiner Meinung nach ehrlich sagen, dass das schon mal gar nicht mehr hinhaut. Dieser Gedanke ist hoffnungslos.

Du hast außerdem gesagt, dass du gerade dann Lust bekommst, wenn du was getrunken hast. Ist auch ein einfaches Indiz; weil Alkohol Problematiken und erdrückend störende Gedanken ausblendet. Was der Körper dann empfindet ist die natürliche Lust und die ist bei dir da.

Du bist durch das Verhalten deines Partners angenervt (ständige Gedankengänge, Sex als Gesprächsthema, übermässiger Trieb) und er fühlt sich machtlos, zurückgewiesen und kann die Änderung in eurer Beziehung nicht akzeptieren bzw. will es auch nicht. Das ist sein gutes Recht, aber Änderungen, sowohl im Leben als auch in der Gefühlswelt lassen sich nicht aufhalten.

Egal, ob ihr darüber sprecht, streitet oder diskutiert; egal ob er ankommt oder nicht, oder ein paar Wochen sich zurückhält und du die Motivation aufbringst, wenn ihr als Paar mit den Änderungen in eurer Beziehung nicht mehr klarkommt – und da hat niemand Schuld dran -, dann wird das mit dem Thema Sex nicht besser und so auch nicht.

Realistisch würde ich einschätzen, dass an diesem Punkt die Beziehung auf ein Ende hinausläuft. So hart das Klingen mag.

E-in7MannC6x5


Geht zum Paartherapeuten, der kann euch VIELLEICHT helfen, wenn die Beziehung im Eimer ist. Wenn ihr das nicht wollt, scheidet euch. Das ist wesentlich teurer.

Die Bedürfnisse sind verschieden gelagert, ihr diskutiert auf unterschiedlichen Ebenen. So schwatzt man immer aneinander vorbei. So kann es nicht klappen!

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