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Cuckquean

MnoDriMoBri hat die Diskussion gestartet


Hallo, eine Bekannte von uns hat uns erzählt, dass sie eine Cuckquean-Beziehung führt (Cuckquean ist das weibliche Pendant zu Cuckold). In Absprache mit ihr hatte ihr Freund inzwischen auch schon zwei Begegnungen mit einer anderen Frau.

Meine Frage wäre jetzt, wie solche Cuckquean- oder Cuckold-Beziehungen im Alltag funktionieren, ob sie auch auf Dauer funktionieren und wie sich die Partner dabei fühlen. Ich muss sagen, uns hat das schon ein bisschen beschäftigt, von daher würden wir uns freuen, hier vielleicht auf Leute/Paare zu treffen, die damit schon Erfahrung haben und sagen können, wie sie sich damit fühlen. Vielleicht gibt es ja auch Ratschläge, was man vermeiden sollte oder etwas in der Richtung.

vielen Dank und liebe Grüße

Antworten
1 to3


Auch wenn wohl kaum jemand den Begriff Cuckqueen verwendet:

Ehefrauen, die es hinnehmen, dass Männer Geliebte haben gibt es offenbar viele. Vorzugsweise bei Männern mit attraktivem wirtschaftlichen Background. Meistens aber natürlich nur, weil ihr so die Vorteile des Ehestatus erhalten bleiben. In der Praxis funktioniert sowas also jahrelang.

Den Begriff Cuck... würde ich nur da verwenden, wo dies Fremdgehen nicht nur geduldet, sondern sogar sexuell reizvoll ist. Und auch das kommt zumindest bei einigen wenigen Med1-Frauen definitiv vor.

Warum fragst du?

M*oriMxori


Wie gesagt, wir fragen, weil wir selber eine Cuckquean im Bekanntenkreis haben und das alles noch recht neu für uns ist. Für sie trifft auch zu, dass es sie anmacht, wenn ihr Freund mit einer anderen Frau ins Bett geht. Die beiden führen sonst eine völlig harmonische Beziehung. Würden einfach gern wissen, wie andere (in solchen oder ähnlichen Kontelationen) damit umgehen, wie sie sich damit fühlen und ob sie (aus ihrer Erfahrung heraus) vielleicht auch Ratschläge geben könnten.

Heißt übrings tatsächlich Cuckquean. Quean ist ein entsprechender englischer Slangausdruck. Unsere Bekannte sieht sich selber auch als Cuckquean.

Uwyulafla


Klingt für mich schlicht nach einer speziellen Ausprägung einer offenen Beziehung. Da gibt es viele Threads zu, wo du recherchieren könntest.

Eine Klarstellung vielleicht:

Die beiden führen sonst eine völlig harmonische Beziehung

irritiert mich etwas. Scheinbar führen sie ja auch in diesem Punkt eine völlig harmonische Beziehung. Er möchte mit anderen ins Bett, & sie macht es an, wenn er das tut. Wunderbar. Da haben sie doch beide Glück gehabt (er wohl besonders – Menschen mit so einer Neigung gibt es ja eher selten).

Was mich interessieren würde, ist, was für Ratschläge ihr sucht. Ratschläge an euch, wie ihr damit umgehen solltet? Da wäre meiner, es schlicht zu akzeptieren, da eure Freundin ja glücklich zu sein scheint. Oder geht es euch einfach darum, sie zu verstehen? Wenn ja, finde ich das super (kann aber leider keine eigenen Erfahrungen in der Richtung beisteuern).

Oder geht es um Ratschläge an sie, wie sie damit umgehen soll? Da verstehe ich nicht ganz, warum sie die braucht, wenn sie in der Situation glücklich ist. Oder habt ihr daran Zweifel?

Utyul"ala


weiß nicht, ob ihr so was sucht, aber in diesem Thread [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/543379/]] hat v.a. Troilus einige sehr gute Erklärungen zu offenen Beziehungen allgemein abgegeben.

1wtxo3


Heißt übrings tatsächlich Cuckquean.

Wieder was gelernt.

Uyulalas Fragen sehe ich genauso und zitier mich selbst: Warum fragst du?

Frag sie doch direkt, was sie daran anmacht. Mögliche Erklärung: Besitzerstolz auf "ihren Hengst", aber kein eigenes Bedürfnis nach sex mit anderen Männern. Ebenso gut möglich: Der Wunsch nach Erniedrigung. Ist aber alles Spekulation.

Ich merke gerade, dass hier mal wieder Fäden gelöscht wurden. ":/ Deshalb schicke ich dir einen noch vorhandenen lieber per PN.

M#oriMGorxi


@ Uyulala:

Danke für Deine Antwort. Das "sonst" bezog sich auf die erste Antwort von 1to3. Wir wollten deutlich machen, dass die beiden ansonsten eine wirklich gleichberechtigte und harmonische Partnerschaft führen. Der wirtschaftliche Background ihres Freundes (oder sowas) spielt da also absolut keine Rolle. Die Initiative kam auch von ihr und nicht von ihm.

@ Uyulala und 1to3:

Wir haben einfach -wie schon geschrieben- gefragt, weil es neu für uns ist, es uns interessiert und wir gerne wissen wollen, ob oder wie andere Paare und/oder deren Freundeskreise damit zurecht kommen. Wir sind gute Freunde und würden von daher einfach gern in Erfahrung bringen, wie andere Paare solche Neigungen leben. Die möglichen Ratschläge bezogen sich auch auf uns. Vielleicht gibt es ja auch jemanden, der selber Cuckold- oder Cuckquean-Paare in seinem Bekanntenkreis hat.

@ 1to3:

Uns geht es nicht um mögliche psychologische Erklärungen für ihre Neigung (Nein, es ist sicher kein "Besitzerstolz auf ihren Hengst"). Es geht uns nur darum, wie andere Paare solche Beziehungsformen leben, wie es ihnen damit gefühlsmäßig geht, welche Probleme sich vielleicht im Alltag ergeben, ob solche Beziehungen auch von Dauer sein können usw.

1Rtxo3


Frag doch sie selbst! Jeder Jeck ist anders. Und offenbar kann sie gut jemand brauchen, mit dem sie offen reden kann, ohne direkt für bekloppt erklärt zu werden.

R#ajM,e@rchaxnt


Ich hab ja so meine Vorbehalte gegen Schubladen, aber Cuckold/-quean ist nunmal eine. Und bevor wir uns jetzt totspekulieren, würde mich interessieren, ob die überhaupt passt. Will sagen: Ob der Freund deiner Bekannten (warum machen eigtl immer nur die Freunde von Bekannten so strange Dinge?) mit anderen Frauen schlafen darf, weil seine Freundin keinen Grund zur Eifersucht sieht und ihm den Spaß gönnt (das würde für mich eher unter die von [[http://www.med1.de/Nutzer/pv51h/]] angesprochene "Offene Beziehung" fallen, und in dem Fall würde ich mich ihrer Leseempfehlung anschließen) oder ob er mit anderen Frauen schlafen soll, weil der Gedanke und/oder die gemeinsame Nachbereitung und/oder eventuell stattfindende Dreier-Interaktion auch seine Freundin erregt (das wäre das eher "klassische" Cuckold/-quean-Konzept). Ich glaube, sowohl für die Motive als auch für eventuell aufkommende Probleme macht das einen großen Unterschied.

pEleafsureseexker


MoriMori, es geht aus deinem Post nicht ganz hervor, ob das nun ein "geduldetes Fremdgehen" ist (im sinne von: Soll er doch, es stört mich nicht. Ich liebe ihn als Mensch/wegen seinem Geld/wegen seiner gesellschaftlichen Stellung etc. etc. etc) oder ob es echtes Cuckolding ist.

Beim Cuckolding geht es ja um mehr, da ist der Partner ja (fast) immer dabei, oder zumindest die Folgen davon unmittelbar zu spürenbekommt. Ihr wisst schon. ;-) Und er bezieht eine unmittelbare sexuelle Erregung daraus. Das ist also nicht ganz "selbstlos". Manchmal hat es auch Charakterzüge von Erniedrigung, aber das muss nicht unbedingt der Fall sein.

Erfahrungen habe ich leider keine damit (weder selbst, noch im Bekanntenkreis), aber was man im Netz so liest scheint es, als ob es einige auf die Reihe bekommen, trotzdem eine harmonierende, liebende Partnerschaft zu haben.

Jedenfalls: Die Tatsache, dass ihr mit Eurem befreundeten Päarchen sogar über so etwas sprechen könnt und sie sich outen, ist schon eine tolle Sache. Ist ja nicht selbstverständlich, das. Und insofern glaube ich, habt ihr vier ohnehin schon einen sehr guten Draht zu einander. Da müsst ihr nichts besonderes beachten. :)^

L'ed-er(hose


Hi MoriMori,

also wir haben ein Päärchen im engeren Bekanntenkreis, wo sie zwar keine Cuckquean, er aber ein Cuckold ist. Von dieser Tatsache wissen – mehr oder weniger detailliert – auch andere Paare im Bekanntenkreis. Und weder ich noch meine Partnerin haben ein Problem damit umzugehen. Das fragliche Paar hat im Alltag die gleichen Problme wie "normale " Paare auch. Wie meine Vorrdner schon gesagt haben finden wir es schön für die Beiden, das sie ihre sexuellen Phantasien so ausleben können und offensichtlich damit glücklich sind. Für uns ist daraus lediglich die ein oder andere – meist sehr anregende – Diskussion über die damit verbundenen Aspekte entstanden.

A@nbexa


Interessanter Thread ! Ich bin bis letztes Jahr auch in einer sogenannten Cuckquean-Beziehung gewesen. Das Problem dabei ist tatsächlich, dass viele Außenstehende das nur schwer verstehen können oder falsch einordnen. Ich war deswegen immer sehr vorsichtig, wem ich wirklich davon erzähle und das würde ich auch Euer Bekannten raten. Bei mir wußte es so richtig auch nur meine beste Freundin, die aber zum Glück total gut damit umgehen kann.

Wichtig fand ich damals auch, dass man sich auch auf den Partner verlassen kann, und dass die Beziehung auch stabil ist. Und man sollte sich Zeit lassen, bloß nichts überstürzen. Und Euch würd ich raten, Eure Bekannte so zu nehmen wie sie ist, aber auch ehrlich und aufrichtig zu sein. Ihr könnt ihr auch ruhig sagen, wenn ihr das nicht so toll finden solltet. Hauptsache, ihr zeigt ihr immer, dass ihr sie als Freundin respektiert :)^

B3od hrann


ich verstehe nicht, weshalb man mit seinen sexuellen neigungen hausieren geht. wenn man meint, dafür anerkennung und/oder verständnis zu brauchen, hegt man imho zweifel an sich selbst bzw seiner neigung, oder? erlaubt ist, was beiden gefällt, der liebe gott hat einen großen zoo, allerdings würde es mich nicht wundern, bei solchen praktiken auf gegenwind zu stoßen. deshalb gehören für mich loyalität und vertrautheit, und vor allem unsere sexualität in die beziehung zu meinem partner, und nicht nach außen getragen. weshalb macht ihr das?

1Ltox3


ich verstehe nicht, weshalb man mit seinen sexuellen neigungen hausieren geht.

Weil man das Bedürfnis hat, darüber zu reden?

Und in diesem speziellen Fall könnte ich mir sogar vorstellen, dass auch ein wenig Werbung für den eigenen Mann dabei sein könnte. So nach dem Motto: Fremdgehen ist besonders reizvoll, wenn es auch noch mit Bekannten ist.

BRodZhra3n


ah okay, dann gehört exhibitionismus wohl auch ein wenig dazu.

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