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Erstes Mal mit Callboy?

e9xor8x5


Hab ab Seite 3 bis 9 übersprungen mit lesen. Aber war bis dahin sehr aufbauend zu sehen, dass ich mit meiner Denkweise über die "Problematik" nicht alleine dastehe ]:D.

Wieso aufbauend? Ich: 27, m, Jungfrau (Jungmann?). Manchmal leide ich darunter, aber meistens hole ich mir einfach einen runter.

OK, genug Zynismus. Hier die Betrachtung aus meinem Blickwinkel.

Ja ich hab mir auch schon überlegt, der Sache bei einer Professionellen ein Ende zu bereiten. Nein ich werde das ganz sicher nicht tun. Je länger desto sicherer bin ich, dass das nicht-wirklich-ein-Problem-Problem reine Kopfsache ist. Weiterbringen tut mich da kein bezahltes Erlebnis sondern eine liebe Frau, der ich vertrauen kann und für die ich Gefühle habe.

Ja ich bin in dieser Hinsicht (zu?) perfektionistisch veranlagt. Aber bis ich diese Frau kennenlernen darf, mache ich weiter wie bisher: Mich und meine Erwartungen weniger Ernst nehmen, Angst vor Erwartungen anderer abbauen, kurz: weniger hirnen und wenn immer möglich versuchen Frauen besser kennenzulernen. Alles andere käme mir vor wie Verschwendung. Von meinen besten Freunden behauptet einer, er würde mich um meinen Jungfrauenstatus beneiden und ein anderer (Aufreissertyp) jammert sogar, er wäre lieber Asexuell. Natürlich ist damit das "letzter Apfel am Buffet" Gefühl noch lange nicht beseitigt, aber etwas relativiert.

Nanditess, was deine Bedenken angeht, auch wenns schon ein paar Monate her ist und die vielleicht schon abgebaut sind. Ich als Jungmann finde den Gedanken Sex mit einer Jungfrau super. In meiner Vorstellung wäre in so einem Fall gegenseitiges Verständnis und zu hohe Erwartungen kein Problem. Geschenk oder nicht spielte ebenfalls keine Rolle.

Den Beiträgen von Sarah Jones kann ich bisher übrigens auch aus männlicher Sicht praktisch überall zustimmen. Das bekräftigt meine Hoffnung, dass es entgegen der Erfahrungen durchaus Frauen gibt, mit denen meine Weltanschauung kompatibel ist. Was für Sex natürlich nicht erforderlich wäre, aber ein fantastisches Extra ;-D

Meine Ansicht zum ganzen: Das Thema sollte statt "ich bin Jungfrau, was tun" eigentlich sein: Wie lerne ich sympathische zu mir passende Menschen kennen und wie mache ich mehr daraus.

Sehe gerade, es gibt ja auch einen Thread "Jungmann mit 26 Jahren". Ehe ich hier zu später Stunde noch Quatsch schreibe lese ich mich dort mal rein :-)

Njand'iteBsxs


Wieso aufbauend? Ich: 27, m, Jungfrau (Jungmann?). Manchmal leide ich darunter, aber meistens hole ich mir einfach einen runter.

;-D ;-D Danke, 1. für das spontane Lächeln und 2. das werde ich (entsprechend abgewandelt) klauen, wenn mich mal wieder jemand fragt, ob ich nicht "schon in wenig unter meinem Single-Dasein leide", obwohl ich die Person kaum kenne und gar nicht solche persönlichen Dinge mit ihr besprechen will.

Mich und meine Erwartungen weniger Ernst nehmen, Angst vor Erwartungen anderer abbauen, kurz: weniger hirnen und wenn immer möglich versuchen Frauen besser kennenzulernen.

Das stimmt schon. Ich bin allerdings auch ein Mensch, dem in manchen Belangen quasi eine Schocktherapie ganz gut tut. Wie man vielleicht hier herausgelesen hat :=o, zeige ich mich zB eher ungern entblößt, gerade, wenn die Gefahr besteht aufgrunddessen bewertet zu werden. Nun hatte ich mal für ein paar Monate einen Job, wo man sich öfters umziehen musste und wo allerdings fast nie eigene Kabinen oder sowas zur Verfügung waren, meistens ein Raum, wo sich noch andere Leute umzogen, wo irgendwer (Männlein und Weiblein) ständig gestresst durchgehuscht ist und wo letztendlich so lange an einem herumgezupft und herumgzogen wurde, bis das Endergebnis gepasst hat. Am Anfang dachte ich mir "oh mein Gott, wie mach ich das nur :-o ", aber irgendwann hat sich so ein Schalter umgelegt und es war mir ziemlich egal. Reiner Selbstschutz, behaupte ich mal. ;-D Gerne würde ich das damals Erlebte nun erneut erleben bzw. auf einen anderen Bereich umlegen, sprich, wenn ich da mal in das kalte Wasser reinspringe, entdecke ich vielleicht einen neuen Zugang zu dem Thema. In deinem Sinne: weniger hirnen, mehr machen. Aber das heißt für mich nicht zwangsweise, dass ich auf den perfekten Beziehungsparter warten sollte/müsste. Diesen Verschwendungsgedanken habe ich also nicht so wie du.

Von meinen besten Freunden behauptet einer, er würde mich um meinen Jungfrauenstatus beneiden und ein anderer (Aufreissertyp) jammert sogar, er wäre lieber Asexuell.

Das ärgert mich eher, als dass es etwas relativiert. Ich halte nämlich eigentlich zwischenmenschliche Beziehungen und ja, auch Sex, für einen ganz normalen Teil des Lebens, für was Positives und auch Gesundes. Das gehört für mich zu einem erfüllten Leben im Grunde so dazu wie ausreichend Wasser trinken und acht Stunden schlafen – man muss es nicht tun, aber die meisten (und höchstwahrscheinlich auch ich) fühlen sich besser mit. ;-) Ich habe auch so einen Freund, der immer meint, ich mache das schon richtig, Beziehungen sind eh nur ein Mist (gleichzeitig stürzt er sich von einer in die nächste) und er beneidet mich, dass ich offenbar so wenige sexuelle Bedürfnisse habe (völlig falscher Schluss, weil er sich offenbar keine Gedanken gemacht hat). Mich ärgert vor allem die Mischung aus ziemlicher Ignoranz, sich auf die andere Person überhaupt einzustellen oder das irgendwie nachzufühlen, als auch die Diskrepanz zwischen Reden und Handeln – niemand hält ihn davon ab, ebenfalls Single zu sein. Niemand zwingt ihn zum Sex. So gesehen ist er besser dran als ich, er kann es sich aussuchen. Unfreiwillige Singles und Jungfrauen können sich das eher nicht aussuchen.

Das Ganze kommt mir so vor, wie wenn eine Frau ohne Kinderwunsch zu einer anderen Frau, die sehr gerne ein Baby hätte, aber unfruchtbar ist, sagt: "Boah, ich beneide dich echt voll, ich muss immer verhüten. Hast du ein Glück!" – das ist unsensibel und egoistisch gedacht, weil zwischen Nicht-Wollen und Nicht-Können ist ein riesiger Unterschied, ebenso, wie unterschiedliche Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben und dann kann sowas ein Schlag ins Gesicht sein.

ch als Jungmann finde den Gedanken Sex mit einer Jungfrau super. In meiner Vorstellung wäre in so einem Fall gegenseitiges Verständnis und zu hohe Erwartungen kein Problem. Geschenk oder nicht spielte ebenfalls keine Rolle.

Auch hier sind wir eher unterschiedlich. ;-) Das liegt sicher an meiner Persönlichkeitsstruktur, ich bin auch ein Mensch, der, wenn er mit einer neuen Aufgabe oder Thematik konfrontiert ist, sich erst einmal ein Buch darüber holt oder eingehende Nachforschungen im Internet betreibt. So gesehen fände ich es eigentlich ganz schön mein erstes Mal mit jemandem zu haben, der genau weiß was er tut. ;-) Das ist jetzt kein K.O.-Kriterium, dh. wenn jetzt der perfekte Mann (zumindest fürs erste Mal) vor mir steht und Jungmann ist, passt auch! Aber grundsätzlich, in meinen Gedanken, ist der Erste immer jemand, der genug Erfahrung hat, dass er ein bisschen die Führung übernehmen und ich einfach erleben kann – ohne mir im Hinterkopf noch Gedanken machen zu müssen, ob das Kondom richtig abgerollt ist, ob ich wirklich (körperlich) schon bereit bin, ob das ähm.. aufgrund unserer körperlichen Voraussetzungen eher schwierig oder easy wird, usw.

Und ja, das Thema hat sich ziemlich gewandelt seit dem Eingangsposting, da gebe ich dir recht. Im Grunde müsste man für all die verschiedenen Aspekte und Problematiken, die sich hier aufgetan haben, vielleicht sogar einen eigenen Thread aufmachen oder eben in einen anderen gehen, aber hier stehen halt so schön alle bisherigen Beiträge drinnen und ich finde es persönlich auch super, dass hier sicherlich auch Personen ihre Meinung reingeschrieben haben, die in den Jungmann-Thread vielleicht nie reingeschaut hätten!

e?xogr85


Aber das heißt für mich nicht zwangsweise, dass ich auf den perfekten Beziehungsparter warten sollte/müsste. Diesen Verschwendungsgedanken habe ich also nicht so wie du.

Das kommt in meinem Posting nicht gut rüber, der Gedanke brauchte zu viele Worte. Ich warte keineswegs auf den perfekten Beziehungspartner. Aber wenigstens jmd mit dem ich mir eine Beziehung gut vorstellen kann. Mein "alles andere Verschwendung"-sgedanke orientiert sich im dem Sinne auf ONS oder bezahltem Sex.

Wegen Jungfrau+Jungmann, das ist nur meine romantische Verklärung die da spricht. Ich bin zwar von Natur aus neugierig und lerne gerne alles durch anfassen, ausprobieren und aufs Maul fallen. Aber allerhöchstwahrscheinlich wäre mir in der Realität mit einer sattelfesten Frau doch wohler zumute.

Lese ich richtig aus deinen Beträgen, dass für dich das Thema auch, abgesehen vom unbefriedigten Bedürfnis, mit Unbehagen verbunden ist?

Das Kondom richtig abrollen, alle gängigen Praktiken beim richtigen Namen nennen etc ist für mich nämlich selbstverständlich seit ich 13 bin. Habe nie verstanden was für Probleme die Bravo-lesenden Schulkollegen damit hatten ":/

Wie dem auch sei, hab jetzt noch etwas weitergelesen auch im Jungmann Thread und bin ziemlich sicher die Jungfrauensituation sei grundsätzlich mehr oder weniger stark ausgeprägt zurückzuführen auf a) geschwächte Selbstzufriedenheit, b) verkorkste Erwartungen, c) Abwechslungsloses soziales Umfeld, keine neuen Kontakte.

An a) arbeite ich. Empfinde c) als schwierigstes.

N8anCdite-ss


Ich empfinde c) als am leichtesten, weil ich da nicht wirklich Probleme habe bzw. den Eindruck, falls es mir noch zu wenig ist, das gut ändern zu können. ;-) Das ist vielleicht ein Punkt, der mich von vielen älteren Jungfrauen und Jungmännern unterscheidet: ich bin nicht sonderlich schüchtern, lebe nicht sonderlich zurückgezogen und meine sozialen Kontakte sind vielseitig. Vermutlich gehöre ich trotzdem nicht zu den Personen, die wahnsinnig viel unternehmen (eher normal), aber ein Mehr wäre, denke ich, kein Problem. Ich will jetzt aber auch nicht ständig auf Achse sein, jedes Wochenende in Clubs verbringen und sowas und hier schreiben die Leute ja auch vom Kennenlernen in Alltagssituationen – davon habe ich ja genug.

Und ja, mir bereitet es natürlich schon Unbehagen, aber nicht weil ich Sex ablehne oder sowas, sondern vor allem, weil ich gewisse körperliche Probleme (Erkrankungen) habe, die ich selbst nicht prickelnd (vulgo ziemlich abstoßend) finde und aufgrunddessen eine negative Bewertung mich ziemlich treffen würde. Wenn jemand einen nicht gut findet, ist das nie super, aber wenn mich jemand zB wegen meiner Art nicht mag, gut, blöd, aber damit kann ich leben. Wieso? Weil ich da selbst nicht so viele Vorbehalte habe. Aber wenn man schon selbst Probleme mit der Akzeptanz hat (wie akzeptiert man Krankheiten, wenn so viele andere Menschen gesund sind?), dann ist das was ganz anderes, finde ich.

Das ist ja ebenfalls das Reizvolle am Callboy/an der Prostituierten – er/sie bewertet nicht bzw. vielleicht im stillen Kämmerchen, aber sicher nicht so, dass es ein Kunde bemerkt. Vielleicht hat er/sie noch ganz andere Kunden gehabt, die ihn/sie privat alles andere als angemacht haben, aber das ist nun mal der Job.

Man kann also sagen, dass ich a) habe. Traurig dabei ist halt das Bewusstsein, dass wenn ich ganz gesund wäre, a) sich ziemlich in Luft auflösen würde, allerdings ist das in nächster Zeit nicht wirklich absehbar – vielleicht auch nie. An der Akzeptanz habe ich viel gearbeitet, aber da komme ich nicht wirklich weiter. Wenn ich mich in den Spiegel schaue, dann sehe ich immer im Grunde zwei Personen – ich jetzt und ich gesund (also Erkrankungen subtrahiert). Andere Dinge an meinem Körper, Irregularitäten, Varietäten, Sachen, die natürlich in Form und Ausprägung perfekter sein könnten, daran kann ich arbeiten und sie auch akzeptieren. Da kann ich mir sagen, dass es nicht so schlimm ist oder man es einfach unter einem anderen Blickwinkel betrachten muss und dann kann das auch hübsch sein, etc. und das klappt gut. Aber was ich nicht als von der Natur so vorgesehen betrachte, sondern was wie ein pathologischer Einschnitt wirkt und was meinen Körper ja ebenso wie meine Psyche belastet, das kann ich einfach nicht.

b) ist bei mir zweigeteilt – ich habe "Erwartungen" im Sinne von der Tatsache, dass ich nicht an jeder Ecke interessante, attraktive Männer sehe (so wie das Männer umgekehrt manchmal bei Frauen zu sehen scheinen ??? ). Aber ich sag mal, so lange ich überhaupt Männer da draußen als attraktiv und interessant empfinde, gibt es da noch keine großen Probleme.

sWensibzelxman


Aber wenn man schon selbst Probleme mit der Akzeptanz hat (wie akzeptiert man Krankheiten, wenn so viele andere Menschen gesund sind?), dann ist das was ganz anderes, finde ich.

Es gibt keinen zwingenden kausalen Zusammenhang zwischen "Akzeptanz einer Krankheit" und "diese Krankheit selbst haben". Es gibt gesunde Menschen, die kaum Probleme mit bestimmten Krankheiten haben, es gibt Menschen, denen es keinesfalls auf Perfektion ankommt, die Krankheiten sehr gut akzeptieren können, wenn dafür andere menschliche Qualitäten stimmen.


Es gibt auch keinen zwingenden kausalen Zusammenhang zwischen "Sexhäufigkeit" und "Qualität des Sexes". Du kannst einen Mann treffen, der kaum sexuelle Erlebnisse hatte, mit dem du aber super sexuell harmonieren könntest und du könntest jemanden treffen, der sehr umfangreiche sexuelle Erfahrungen hat, mit dem es aber bei dir überhaupt nicht harmoniert. Und Probleme mit deiner Jungfräulichkeit ist weniger eine Frage der sexuellen Erfahrung (im Sinne von Häufigkeit) als vielmehr eine Frage der gegenseitigen Rücksichtnahme und eine Frage des Geschickes. In dem Sinne solltest du wohl bei deiner Männerwahl stärker von menschlichen Qualitäten als von "sexueller Erfahrung" herangehen. Ich denke, dann kannst du auch mit einem Mann mit weniger sexueller Erfahrung wunderbare Zeiten erleben...

NFand<itexss


Hm... Ich habe ja auch nirgendwo geschrieben, dass sexuelle Erfahrung irgendwie ein großes Kriterium für meine Männerauswahl ist – wenn sonst alles passt und schön ist, werde ich sicher keinen Jungmann abweisen! Nur wenn wir von Idealzuständen/ Traumvorstellungen reden, dann wäre mir ein Mann mit Erfahrung (das sagt aber noch nicht unbedingt über das genaue Ausmaß was an oder gar darüber wieviele verschiedene Frauen er schon hatte) gefühlt lieber, aus oben genannten Gründen. Aber wie gesagt, das ist doch keineswegs in Stein gemeißelt. So doof, dass sowas absolut setzen würde, bin ich auch wieder nicht. ;-)

Und es ist sicherlich richtig, dass manche Menschen mit manchen Krankheiten kein Problem haben, obwohl sicher gewisse Krankheiten auf mehr Akzeptanz stoßen als andere, als "weniger schlimm" von der Außenwelt empfunden werden oder eben insgeheim schon – auf den Kopf zu sagt dir das ja kaum jemand.

ABER all das ist auch nur relativ, wenn man sich selbst durch eine Krankheit nicht gut fühlt und das können einige Menschen vielleicht psychisch überwinden, viele aber eben nicht. Ich habe ja geschrieben, dass ICH es nicht sehr gut akzeptieren kann, nicht so, wie ich vielleicht andere Eigenheiten meiner körperlichen Form akzeptieren kann. Wenn ich mich dadurch nicht 100% wohlfühle, dann hat das immer auch einen Einfluss auf den Partner, egal wie wurscht ihm meine Erkrankungen sind.

Für mich ist es oft interessant gewisse Dinge im Internet zu lesen (wo offenbar nur besonders gute und moralisch aufrichtige Menschen sind ;-D ) und in der realen Welt zu beobachten – manchmal gibt es Tendenzen, die sich nicht decken. Wie gesagt, das kann man alles nicht absolut setzen, aber tendenziell sehe ich wenige Menschen, die ich als unattraktiv einschätzen würde, mit Partnern, die ich als attraktiv einschätzen würde. Und tendenziell höre/sehe ich auch, dass sich Menschen mit gewissen Erkrankungen schwerer tun als andere. Sogar, wenn keine Erkrankung vorliegt, erkenne ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis gewisse Tendenzen, zB tun sich alle meine Freundinnen, die Übergewicht haben, seltsamerweise schwerer bei der Partnersuche. Wie gesagt, Tendenzen, weil eine Bekannte hat sicherlich 120kg und ist immer nur sehr kurz Single, im Moment auch wieder in einer Beziehung, aber ich rede ja vom Großteil.

Das alles dürfte es aber nach Aussagen, die ich im Internet lese, gar nicht geben, weil da kommt es immer nur auf die inneren Werte an und auf das Selbstbewusstsein (Beispiel der Übergewichtigen: Eine sehr gute Freundin leidet zugegebenermaße sehr an ihrem Übergewicht und hat ein schlechtes Selbstbewusstsein, eine andere ist aber sehr selbstbewusst und steht zu ihrem Körper. Und gerade die 120kg-Frau ist mit sich überhaupt gar nicht im Reinen.) usw. Da heißt es immer, dass es sicher genug Männer gibt, denen das überhaupt gar nichts ausmacht und dass das gar nicht das wahre Problem sein kann.

Die Diskrepanz erklärt es aber nicht, leider.

sZensibe,lmcan


Das alles dürfte es aber nach Aussagen, die ich im Internet lese, gar nicht geben, weil da kommt es immer nur auf die inneren Werte an und auf das Selbstbewusstsein

Naja, statistisch gesehen haben bestimmte Menschen schon größere Probleme, einen passenden Partner zu finden, auch wenn die "inneren Werte" eher gut sind. Das bedeutet aber nicht, dass sie chancenlos sind.

Wenn ich kleiner bin, komme ich an die Trauben weiter oben schlechter ran, als jemand, der größer ist. Deswegen muss ich mir mehr einfallen lassen oder mehr Aufwand betreiben, um eben auch an die Trauben oben ranzukommen- da nehme ich einfach eine Leiter zur Hilfe. Irgendwie findet sich eben fast immer eine Lösung- auch unter schwierigeren Bedingungen.

N%andiTtesxs


Da gebe ich dir wiederrum recht – die Frage ist nur, welche Leiter man zu Hilfe nehmen soll. ;-)

e1xor8x5


Ja unsere Situationen unterscheiden sich dann wirklich grundlegend.

Das Bild hier bringt die Sache mit der richtigen Leiter auf den Punkt: [[http://is.gd/fidNCb]]

BQlack GLuxn


ein sehr interessanter thread. ohne es exakt benennen zu können kann ich eure problematik, denke ich, schon ein wenig nachvollziehen. wie manche meiner vorschreiber muss aber auch ich sagen, dass ihr beide, sarah jones und naditess, beide sehr klug und durchaus sympathisch rüberkommt in euren texten hier.

zb dieser passage hier:

Was mir gerade so einfällt, es gibt ziemlich viele "weibliche" Eigenarten oder Stereotypen, die ich hasse. Klamotten einkaufen, Schuhe sammeln, zickig sein, sich anstellen mit allem möglichen, für alles nen Träger brauchen usw.

Ich bin halt sehr selbstständig und mach vieles selbst, und halte mich von diesem weiblichen Drama immer am liebsten fern. Hab da überhaupt kein Verständnis für.

Deshalb kann ich auch keine Serien schaun (Friends oder sowas). Sowas langweiliges. Nur Drama. Ich bin eher so der Faktentyp. Kann schon sein dass das unweiblich ist :S

- das klingt für meinen persönlichen geschmack durchweg positiv und begehrenswert. was will ich mit einer unselbstständigen, zickigejn tussi? und wieso wird dieser typ frau als "typisch weiblich" wahrgenommen? ":/

für das grundproblem, das hier diskutiert wird, fällt mir zwar auch keine direkte lösung ein. allerdings hätte ich mal einen provokanten vorschlag: wie wäre es, wenn ihr mal gelungene, aber dennoch halbwegs repräsentative fotos von euch auf bildbewertungsseiten wie hotornot hochladet? anhand der ergebnisse dürfte man einen relativ klaren hinweis bekommen, wo das grundübel eures misserfolgs bei männern liegt – ob es wirklich am aussehen liegt oder doch eher an eurer ausstrahlung/eurem vorgehen.

f?yntnjaxrd


allerdings hätte ich mal einen provokanten vorschlag: wie wäre es, wenn ihr mal gelungene, aber dennoch halbwegs repräsentative fotos von euch auf bildbewertungsseiten wie hotornot hochladet? anhand der ergebnisse dürfte man einen relativ klaren hinweis bekommen, wo das grundübel eures misserfolgs bei männern liegt – ob es wirklich am aussehen liegt oder doch eher an eurer ausstrahlung/eurem vorgehen.

Das ist eine schöne Spielerei, die aber nicht sonderlich aussagekräftig ist.

Beispiel sportliche Frau: Die einen mögen nur unsportliche Frauen und geben ihr eine 0, die anderen sind begeistert und möchten gerne 12 Punkte vergeben, dürfen aber maximal mit 10 bewerten. Wenn 2/3 der Männer unsportliche Frauen bevorzugen, sinkt der Durchschnittswert entsprechend. Das ändert aber nichts daran, dass 1/3 fasziniert sind.

Beispiel große Frau: Die meisten Männer sind zu klein für große Frauen und bewerten daher aus Rache und wegen Minderwertigkeitskomplexen mit 0. Die entscheidende "Bewertung" kann daher nur von den Männern kommen, die auch zu der Frau passen. Die Meinung der anderen ist irrelevant.

Naanditxess


wie wäre es, wenn ihr mal gelungene, aber dennoch halbwegs repräsentative fotos von euch auf bildbewertungsseiten wie hotornot hochladet? anhand der ergebnisse dürfte man einen relativ klaren hinweis bekommen, wo das grundübel eures misserfolgs bei männern liegt – ob es wirklich am aussehen liegt oder doch eher an eurer ausstrahlung/eurem vorgehen.

Das halte ich für nicht sehr relevant. Ich kenne jemanden, der das mal gemacht hat, besser gesagt 2 Mal zu verschiedenen Zeitpunkten, aber mit dem selben Foto. Einmal hat er 2 Punkte bekommen (also eher "not") und einmal 7 Punkte (das ist ja schon nicht schlecht). Es war, wie gesagt, das selbe Foto, wie man sieht ist sowas also nicht sonderlich aussagekräftig. Außerdem lügen Fotos mMn immer, entweder in die eine oder andere Richtung. Es nützt mir ja nichts, wenn ich total fotogen bin oder ein Schmeichelfoto hochlade, in Wirklichkeit aber ziemlich anders aussehe (und umgekehrt). Nachdem ich Männer ja nicht über Fotos kennenlernen will, halte ich da die Medienbarriere für relativ groß.

Abgesehen davon sieht man den Großteil meiner körperlichen Probleme, wenn ich ungeschminkt und nackt bin und nein, so ein Foto lade ich garantiert nicht irgendwo hoch. ;-D

m algJuckn3B1


Das alles dürfte es aber nach Aussagen, die ich im Internet lese, gar nicht geben, weil da kommt es immer nur auf die inneren Werte an und auf das Selbstbewusstsein (Beispiel der Übergewichtigen: Eine sehr gute Freundin leidet zugegebenermaße sehr an ihrem Übergewicht und hat ein schlechtes Selbstbewusstsein, eine andere ist aber sehr selbstbewusst und steht zu ihrem Körper. Und gerade die 120kg-Frau ist mit sich überhaupt gar nicht im Reinen.) usw. Da heißt es immer, dass es sicher genug Männer gibt, denen das überhaupt gar nichts ausmacht und dass das gar nicht das wahre Problem sein kann.

Optik zählt natürlich schon etwas, das ist absolut klar. Der Mensch ist ein Augentier. Erst wenn die Optik für gut befunden wird, dann kommen die nächsten Schritte. Geht aber einem als Mann genauso, allerdings werden Kompromisse gemacht, sofern die Chemie stimmt.

Nachdem ich Männer ja nicht über Fotos kennenlernen will, halte ich da die Medienbarriere für relativ groß.

Und wenn du hier im Forum ein bischen angelst? :-)

P:ou9scxhel


Und wenn du hier im Forum ein bischen angelst? :-)

Die Idee finde ich auch gut. ]:D

Genau so habe ich -mit dem selben Problem- meinen Freund gefunden.

Viel Erfolg dabei

MC rsG


Ich habe jetzt zwar nicht alle Seiten durchgelesen, aber ich möchte auch etwas zu dem Thema sagen: Ich kann die TE sehr gut verstehen und mich auch gut in sie hineinversetzten. Zwar hatte ich mein erstes Mal mit 17 (inzwischen bin ich 25), jedoch auch nur ein ONS und seit dem keinen Sex mehr (was auch daran lag, dass mir danach jeder Spaß am Sex vergangen war, aber auch daran, dass ich gemerkt habe, dass ONS nicht mein Ding sind und ich lieber auf den Richtigen warte) wodurch ich mich irgendwann wieder als Jungfrau gefühlt habe, denn einmal is keinmal dachte ich. Ich hatte seit dem eine heiden Angst, was die Männer darüber denken würde und mich deshalb auch nicht wirklich getraut mich auf einen einzulassen. Einpaar mal hatte ich mich dazu überwunden es einem Mann zu gestehen, stieß jedoch jedesmal auf Ablehnung und wurde teilweise sorgar belächelt. Die Jahre vergingen und es wurde eine immer größere Belastung, bis Anfang diesen Jahres. Erst mein Freund hat mir gezeigt, dass Erfahrung nicht so wichtig ist, wenn echte Gefühle im Spiel sind (zu Beginn dachte er noch, ich sei noch Jungfrau). Zwar bin ich noch immer verunsichert, da ich eben noch in der Lernphase bin (klar, man lernt immer dazu, aber ein gewisses "Grundwissen" wird oft vorausgesetzt), doch macht er mir jedesmal aufs neue klar, dass er nicht wegen dem Sex mit mir zusammen ist.

Ich kann die TE somit verstehen. Wäre mein Freund nicht gewesen hätte ich in naher Zukunft auch mit dem Gedanken einer Alternativen gespielt, denn ab einem gewissen Alter fühlt man sich einfach zurückgeblieben. Mit 25 oder älter möchte man ja unter Umständen auch nicht unbedingt einen 20jährigen oder jünger als Partner, nur weil dieser in etwa den gleichen Erfahrungsstand hat und es einem selbst nicht ganz so peinlich ist, dass man eben noch keine Erfahrung besitzt. Man möchte seinem Partner auch etwas bieten.

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