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Empfinde sexuelle Lust nur bei A**loch-Typen

sgenqsibelxman


Jetzt aber, wo auch die eindeutige Rolle des Mannes als Macho/ Ernährer/Berufsausübender/ charakterstarkes Wesen

Warum sollte "berufsausübend" und Charakterstärke ins Wanken geraten? Vielmehr mag ich auch Frauen die selbständig , eigenverantwortlich und charakterstark sind- das sehe ich in unserer heutigen Zeit keineswegs geschlechtsspezifisch.

Macho (sehe daran nichts Positives- was soll an einem Möchtegern schon gut sein?)und Ernährer einer vom Manne abhängigen Frau halte ich für blöd, wie alle Dinge, die ich blöd finde, wenn sie zu Unfreiheit und Abhängigkeit führen.

sxeAnsi$bRelman


: Ein Mann kann eben nicht gleichzeitig stark und dominant und nicht der dominant sein.

Ein dominanter Mann hilft durchaus im Haushalt, betreut die Kinder mit,.... der dominante Mann hat nichts mit dem faulen Mann zu tun. Vielmehr sehe ich den Faulen, der sich bedienen lassen muss als schwach- alles andere als dominant.

Dominanz spiegelt sich vielmehr in Organisationsengagement, Elan, andere mitreißend, ... wieder. Der Dominante hat klare Ziele, setzt sie gezielt um, sagt wo es lang geht, organisiert... das hat aber nicht unbedingt damit zu tun, andere für sich arbeiten zu lassen- das ist eher träge.

failo.s{ofia


[das Rollenbild] an das du glaubst, dass es die Gesellschaft so trüge?

was heißt persönlich glauben? Ich nehme lediglich die medial gigantisch inszenierten Rollenbilder für Frauen und Männer wahr:

Die Fruchtzwergemama in der Werbung trägt nunmal keine High Heels und keinen verruchten Lippenstift. Wenn es um Familie geht, hat Frau eben eine bestimmte Erscheinung zu erfüllen.

Bei Sekt und Parfum hingegen geht es oft um Sex und dementsprechend wirst Du nie ne Oma sehen, die mit Opa anstößt, aber auch keine Fruchtzwergemama, sondern stets dürre und wenig bekleidete Models. Denn wenn Frau sexy sein soll, dann heißt das dünn, wenig bekleidet, jung und durchgestylt.

Und die Themenkategorien sprechen auch noch für sich: Frauen interessieren sich laut Werbung mehr für Lebensmittel, die Familie, Abnehmmöglichkeiten, Mode, Spülmittel, Duftsteine, Make Up etc. Männer für Technik, Bier, Autos, alles im Zusammenhang mit Forschung (das kann auch das Tuning-Shampoo sein)... den Zahnärztinnen-Mann gabs aber noch nie, die Zahnarzt-Frau schon.

Aber gehen wir weg von der Werbung: Gestern bei der Oskarverleihung... schon mal einen Mann mit schulterfreiem oder rückenfreiem Anzug gesehen? Mit Schlitz im Anzug zum Bein zeigen? Warum sind die männlichen Moderatoren stets angemessen bekleidet, während ihre weiblichen Kolleginnen halbnackt in Shortpants/ Kleidchen/ High Heels durch die Gegend stöckeln und sich bei kalten Temperaturen den Ar*** abfrieren?

Das alles sind Rollenbilder und sie beeinflussen unsere Geschlechterwahrnehmung, ob wir wollen oder nicht. Sich dem Entziehen zu können, halte ich aber für unmöglich. Nicht desto trotz verteufle ich es aber auch nicht, Reflektion heißt das Zauberwort ;-)

BPodhrxan


filo.sofia, du siehst zuviel fern.

fNilo.s!ofixa


Meine Paradebeispiele wie Germanys next Topmodel und der Bachelor habe ich vergessen. Wenn das nicht an Rollenbilder von vor 50 Jahren stark macht... aber offiziell guckt das ja eh keiner ;-)

fzilo.psofxia


@ Bodhran

als Medienexpertin muss ich das ;-) Aber warum sollte es deshalb nicht stimmen?

sfensPibjelmiaxn


Meine Paradebeispiele wie Germanys next Topmodel und der Bachelor habe ich vergessen. Wenn das nicht an Rollenbilder von vor 50 Jahren stark macht... aber offiziell guckt das ja eh keiner

Fernsehen spiegelt nicht unbedingt die Realität wieder, sondern vielmehr die Haltung und Einstellung diverser Macher. Wenn Du den Sender wechselst, ändert sich auch die Fernsehrealität...

fxilo.sxofia


Fernsehen spiegelt nicht unbedingt die Realität wieder, sondern vielmehr die Haltung und Einstellung diverser Macher. Wenn Du den Sender wechselst, ändert sich auch die Fernsehrealität...

klar wechselt die Geschlechterdarstellung auch mit dem Sender, aber die Quoten sprechen Bände... und ich denke die privaten Sender erreichen einen überdurchschnittlich großen Teil der Masse, die das Gesehene nicht hinterfragt, sondern schlicht dumpf konsumiert und sich dann u.a. hier in diversen Abnehmfäden wiederfindet.

fviloz.so]fia


BTW: sorry an die TE, der Moderator kann den Faden gerne neu in einem anderen Unterforum anlegen... :=o

mxdg


@ sensibleman:

Ein dominanter Mann hilft durchaus im Haushalt, betreut die Kinder mit,.... der dominante Mann hat nichts mit dem faulen Mann zu tun. Vielmehr sehe ich den Faulen, der sich bedienen lassen muss als schwach- alles andere als dominant

.

Eine seeehr "gutmenschlich-pädagogische" Definition von Dominanz (quasi: die "neue Dominanz"). Ob die TE wirklich auf diese Art Dominanz steht, wage ich zu bezweifeln. Ein dominanter Mensch bestimmt und MACHT, WAS ER WILL. Wenn er will, hilft er auch im Haushalt. Wenn er will, ist er aber auch faul und lässt sich bedienen. Ich schätze mal so: das letztere wird häufiger vorkommen ;-D .

Weitergehende Frage: Warum sollte ein Mann im Haushalt helfen, wenn er vermutet, dass dies seiner männlichen Attraktivität bei der Frau schadet.

@ filo.sofia:

Der Feminismus (ich rede jetzt mal davon) sieht immer einperspektivisch die Frau als das große Opfergeschlecht (Opfer von den Männern, von den Medien, von der Werbung...) Wer weiß, ob nicht gerade die Frauen angefangen haben mit den "traditionellen Rollenzuweisungen", damals vor der Steinzeithöhle, als sie den Männern schon klargemacht haben: 1. Wir lassen nicht jeden ran 2. Derjenige, der die dicksten Fleischbrocken herbeischafft, ist klar im Vorteil (=der Starke, der Dominante)

Und heute: jaja, gerät "(...) die eindeutige Rolle des Mannes als Macho/ Ernährer/Berufsausübender/ charakterstarkes Wesen etc. ins Wanken (...)" Aber so richtig unruhig werden viele Frauen immer noch nur bei dem Typ Mann, der diesem "traditionellen Rollenbild" entspricht und nicht bei dem Typ, der den Eindruck macht, gut "Haus- und Kinderarbeit" erledigen zu können..

siensibxelman


Ein dominanter Mensch bestimmt und MACHT, WAS ER WILL. Wenn er will, hilft er auch im Haushalt. Wenn er will, ist er aber auch faul und lässt sich bedienen.

Ein dominanter Mensch ist erst mal nur bestimmend. Der Rest hat mit Dominanz nicht unmittelbar zu tun. Das ein dominanter Mensch gleichzeitig faul sein muss hat mit Dominanz nicht unmittelbar zu tun. Es gibt dominante und fleißige Menschen und es gibt dominante und faule Menschen.

Ein dominanter Mensch muss noch lange kein A...loch-Typ sein.

C#armexn73


Ein dominanter Mensch muss noch lange kein A...loch-Typ sein.

Das sehe ich auch so.

Rlonal%d 6x0


Ich sehe das ebenso.

Im vorliegenden Fall war jedoch von einem Macho-Typ, der sein Hirn unter der Vorhaut trägt, die Rede. Von dem wird nun verlangt, dass er die gebrauchten Tütchen nicht achtlos anschließend einfach aus dem Fenster wirft sondern sie im Mülleimer entsorgt und diesen dann auch noch runter in der Tonne entsorgt.

Das ist eindeutig zu viel verlangt!

tJurki4sh_Mwomexn


Was hat denn bitte irgendwelches fragliches Sozialverhalten mit "männlicher Leistung" im Bett zu tun?

m|dg


Das ein dominanter Mensch gleichzeitig faul sein muss (....) (sensibelman)

Habe ich ja eben so auch nicht gesagt.

Nebenbei: der traditionell orientierte (dominante) Mann hält ja auch nur an der traditionelle Rollenverteilung fest und ist also womöglich im Beruf gar nicht "faul", wohl aber im Haushalt, weil er – man bewerte es jetzt mal, wie man will – meint, das sei die Aufgabe der Frau.

Die TE redet aber übrigens gar nicht von Dominanz, sondern von Männern die "A***löcher" sind und davon, dass sie für genau diesen Männertyp ein Faible hat und dass sie deshalb ein bisschen mit sich selbst im Unreinen ist. Dieser Männertyp wird sicher auch dominant sein und möglicherweise mit einer gehörigen Portion Egoismus ausgestattet. Wahrscheinlich handelt es sich auch um einen traditionell orientierten Mann im obigen Sinne. Mit einem totalen Fiesling wird wahrscheinlich auch LydiaV nicht zu tun haben wollen.

Damit will ich es jetzt aber auch nicht schöngeredet haben.

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