» »

Jungmann mit 26 Jahren: Meinung von Frauen

ATlucar6dx9


Erst Fragen und dan nimmer melden , jaja.

ALluc1arrd9


Ich hatte übrigens schon Sexangebote, aber naja nix für mich.

K<asFtDellxan


Ich hatte übrigens schon Sexangebote, aber naja nix für mich.

Wie jetzt? Du hattest schon Angebote, und hättest nur noch ja zu sagen brauchen? Oder wie? Und warum war das nix für dich?

BZodhr%an


Der Abnabelungsprozess dauert eben bei manchem kürzer, beim anderen länger. Mal ne ernste Frage: bist du sexuell missbraucht worden, Alucard?

AIlucaXrd9


it nix für mich , heißt das ich nicht der Typ dafür bin einfach so Sex zu haben. Bzw. ich könnte es einfach nicht so.

BKodh2raxn


Kannst du fragen beantworten, die man dir gestellt hat? Du suchst hier nach Hilfe, und beinahe hast du Mitleid bei mir erweckt. Was willst du eigentlich, und was willst und kannst du dafür tun? Virtuell haben dir schon viele in den arsch getreten, was brauchst du denn konkret? Hast du mal versucht, in dich hineinzuhorchen? Wenn du einigermassen intelligent bist, kannst du das ganz klein für dich formulieren, und dir selbst einen Plan machen. Also was sollen wir hier für dich tun?

Kxast4ellxan


Dieser Faden hier hat neben der konkreten Fragestellung auch eine angenehme Funktion als vertrautes Diskussions-Ründchen. Alucard hat den mehrere Jahre alten Faden unter neuer Überschrift zu reaktivieren versucht, was ich ganz in Ordnung finde, da ich hier selber auch mal ganz gerne reinschaue.

@ Alucard

Das kann ich verstehen. Ich war auch mal in einer Situation, in der ein sexueller Kontakt möglich war. Ich hätte den Anfang machen müssen, habe mich aber nicht zu dem Schritt durchringen können. Die Frau war sehr erfahren, alleinerziehend und lebte recht offensiv ihre Sexualität aus. Ich war bei ihr zu Hause und redete mich damit raus eine Freundin zu haben, die ich nicht betrügen wolle. Ich kann mich heute noch ärgern, damals nicht den Mut gehabt zu haben, aber in dem Moment war ich einfach zu gehemmt, was auch an ihrer selbstbewußten, offensiven Art lag.

ALntihCelxd


Alucard9

Du hattest im Thread irgendwo geschrieben, dass Du darüber nachdenkst, eine Therapie zu beginnen bzw. einen Psychologen aufzusuchen – hast Du diese Idee bereits umgesetzt? Wenn ja, wie läuft es?

AGlucTardx9


Ne noch nicht aber ich bin dabei.

s`tra1rikle


Alucard 9

Ich habe Deinen Eingangsbeitrag mit Interesse gelesen. Steige bei Deinen Problemen aber nicht ganz durch. Hiezu zwei Fragen:

Warum warst Du schul- bzw. stadtbekannt?

Aus welchem Grund wurdest Du gemobbt?

toni

AQlu~cardx9


Aus welchem grund gemobbt?

Hmm war halt das perfekte Opfer ka.

Hmm also ich wurde auch in der stadt ständig dumm angemacht, in wie weit ich jetzt bekannt war ka.

Ich weiß nur das das Leute waren welche das nicht einfach so machten bzw. Leute deren Freunde auf meiner Schule waren.

Da ich in halben schule bekannt war, wirkte sich das wohl so auch auf andere Leute außerhalbder Schule aus. Das spricht sich ja rum. Können wir froh sein das es das Internet noch nicht so gab.

......................................................................................................................................

Aber wenn wir schon bei der tollen Zeit sind kann ich ja noch ein bisschen plaudern.

Das ganze hat stattgefunden von etwa 13-18 wobei es ab 16 etwas besser wurde. Aber 18 war ich dann mehr der Außenseiter als das Opfer.

Meine feststellung lautet heute:

Man wird ein Mobbing Opfer wenn man nicht der Norm entspricht.

Das kann Aussehen, Kleidung, Charakter, Hobbys, Umfeld etc. sein.

Bei mir waren es hauptsächlich die ersten 2,3 Punkte + meine Eltern. Wie aus dem Anfangstext zu entnehmen wurde ich sehr gläubisch erzogen. Natürlich kriegten die Leute in der Schule das kaum mit, natürlich versuchte ich auch jeden Kontakt von meinen Eltern zu den Schulkollegen zu vermeiden.

Bis vor dem Mobbing hatte ich ein normales Selbstbewußtsein war aber etwas zurückhaltend.

Wie bei jedem Mobbing fing das ganze leicht an und steigerte sich immer weiter.

Man versucht dann natürlich verschiedene Sachen von der Opferrolle wegzukommen.

1.Man versucht die Leute zu ignorieren.

Hat nicht wirklich funktioniert.

2. Man versucht das ganze als spaßig zu sehen und macht teilweise mit.

Funktioniert noch weniger. Die Gefahr ist das man zum Klassenclown aufsteigt der trotzdem gemobbt wird. War ich eine zeitlang. Ist auch nicht so schön.

3. Man redet mit den Leuten.

Mag später funktionieren aber nicht in dem alter.

4. Man macht einen auf stark zu machen, ohne sich körperlich zu wehren. Zusätzlich vielleicht auch psychische Attacken.

Funktioniert nur wenn man es schaft von der allgemeine Opferrolle wegzukommen. Also erstmal z.B. versuchen sich äußerlich zu ändern.

5.Man schlägt zu.

Hab ich ein paarmal gemacht. So gabs dann auch ein paar Schlägereien. Leider hat mir die letzte Konsequenz gefehlt, die Typen noch stärker zu verletzen. Wobei ich ein paarmal eigentlich kurz davor war. Vielleicht doch ganz gut das ich es nicht gemacht habe. Ich will hier nicht schreiben wie weit ich gegangen bin, aber es war kritisch bzw. kurz davor.

Also im gesamten war es bei mir zwischen 1,2 und 5.

Gebracht hat nix davon. Aber ich bin dann eh sitzengeblieben eigentlich fast schon freiwillig. Bin dann in eine bessere Klasse gekommen und wurde nur noch leicht gemobbt. Aber ich hab mich dann eh schon fast daran gewöhnt. Mein glück war es. Wäre ich in die Parallelklasse gekommen wäre es wohl das Ende gewesen, weil diese Klasse noch schlimmer war wie die alte.

Ich war danach auf einer weiterführenden Schule. Dort merkte man dann schon die ersten Folgen. Ich wurde zwar nicht mehr gemobbt, ich denke weil die Leute dann acuh Erwachsener werden.

Die Folgen waren dann die: Integrationsunfähigkeit, Kommunikationsunfähigkeit, Nicht vorhandenener Selbstwert, kein Selbstbewußtsein, Kontaktschwierigkeiten, Das Gefühl"Ich bin nix und kann nix" usw.

Leider ist die Psyche ein A**** und entwickelt sich weiter ins negative.

Richtig spürbar wurde es dann mit 18,20 und zieht sich bis heute.

An manchen Tagen denke mann ich fühle mich gut. Schau mal was du bisher geschafft hast, und wie du dich verberssert hast.

Dann gibt es Tage und Wochen in den ich wieder in die alten Zeiten zurückfalle.

Die Tage kommen dann meistens, wenn ich wieder vor Sozialen Probleme stehe. Z.b. Kritik kriegen, oder Leute wenden sich ab, oder Leute verarschen mich (auch wenn aus Spaß), oder ich mache ein Fehler, oder ich schaffe es mich ungewohnten Situationen zu stellen usw.

Heute habe ich riesen Probleme mit Verantwortung, denke oft ich kannn nix und bin nix, besonderes wenn Kritik kommt, Verzeihe mir Fehler eigentlich nicht. Will immer gut bei den Leuten ankommen, und erreiche meist das Gegenteil.

Versuche mein schwaches Selbstbewußtsein über etwas Arroganz und Coolness zu überspielen.

Probleme mit der Verantwortung sind so ziemlich das schlimmste. Vertraut mir jemand was wichtiges an sei es beruflich oder privat, denke ich immer ich verbock es. Ich würde es nichtmal schaffen ein Haustier zu halten weil mir die Verantwortung zu groß wäre. Situationen welche ich einschätzen kann funktionieren wunderbar.

Aber wenn es zu Situationen kommt die ich nicht einschätzen kann, bzw. neue ungewohnte Situatione, oje dann gehe ich denen lieber aus dem Weg. Eigentlich kann man sagen ich traue mir selbst nicht. Bei anderen Menschen dagegen denke ich, wie können die dich mögen, Du bist nix und du kannst nix. Bzw. dich will doch keiner als Freund haben.

Noch heute zucke ich übrigens noch innerlich zusammen wenn mir auf der Straße Jugendliche begegnen welche mich an damals erinnern.

Jetzt frägt man sich wie kommt es zu diesen extremen Folgen:

Die Einzelheiten des mobbings wären zu schlimm um sie hier zu schreiben:

Aber wenn dir z.b. jeden Tag 100 mal gesagt das du nix Wert bist, und nicht auf diese Welt gehörst glaubst du es irgendwann.

Heute glaube ich es natürlich nicht mehr, aber innerlich ist es anscheinend immernoch vorhanden.

Die Gesellschaft meint ja oft, Jugendlich in dem Alter wissen da noch nicht genau was sie tun. Ich behaupte sie wissen ganz genau was sie tun. Sie wissen vielleicht nicht genau was sie damit anrichten.

Viele meinen man sollte verzeihen.Ich kann das nicht.

Im Gegenteil manchmal verspüre ich eher immernoch Haß. Auch wenn ich denke, man das is es doch nicht mehr wert sich darüber aufzuregen.

Fakt ist, die Deppen von damals haben ein Leben zerstört, nämlich meins.

Kein Therapeut der Welt kann das alles heilen. Er kann lediglich irgendwelche Barrieren errichten so das ich einigermaßen damit Leben kann. Aber ich werde sicher nicht mehr der Mensch sein der ich davor war.

PS: Mit 12, Anfang 13 war ich auf dem richtigen Weg in Sachen Liebe, leider fing es dann an. Ich wurde kurz davor gestoppt...

Viele verlorene Jahre die mir auch kein Psychater mehr zurückzahlen kann...

Das macht alles noch viel trauriger.

A8lucalrdx9


Danke fürs lesen, auch wenns wohl eh kein Interessiert.

NDan8ditexss


Doch, ich hab dein Posting gelesen. Ich wurde auch gemobbt (ca. von 10 bis 14, dann hab ich Schule gewechselt).

Ich hatte das Glück in dem Alter, dass ich nur in der Schule gemobbt wurde und privat einen sehr netten Freundeskreis hatte, wo ich integriert war – das macht VIEL aus, sonst wäre ich heute wohl noch verkorkster. Trotzdem hinterlässt es halt Spuren, wie gesagt, man fühlt sich einfach weniger wert – zumal mein Freundeskreis damals auch aus einem bestimmten Bereich war (durch ein eher außergewöhnliches Hobby und außerdem zu 99% weiblich), so dass man halt am Schluss wusste, es gibt Menschen, die einen mögen, aber halt nicht die Normalos in der Schule. Die in der Schule, die haben einem gesagt, dass man komisch ist und hässlich und doof, gerade wenn dir das die Burschen in dem Alter sagen, dann prägt das irgendwie.

Wenn dann noch körperliche Übergriffe kommen, dann schlägt man irgendwann zurück, obwohl es nicht wirklich was gebracht hat, Burschen sind sogar in dem zarten Alter schon kräftiger und v.a. geübter – dennoch, das beste was ich (rückblickend) machen konnte. Auf alle Fälle besser als ertragen, die Aggression gibt dir wenigstens ein bisschen das Gefühl für dich selbst wieder zurück.

Und ja, ich habe auch bis heute niemandem verziehen – wieso auch. Mir ist völlig egal, ob diese Menschen daheim Probleme hatten oder selbst irgendeine psychische Baustelle hatten, das gibt keinem das Recht einen anderen Menschen zu verkorksen.

Einen von den Jungs damals habe ich vor kurzem unerwarteterweise wiedergesehen und es war wieder alles da – ich hoffe es geht ihm schlecht. ]:D Er hätte mich nicht wiedererkannt, wenn ich es ihm nicht gesagt hätte, sein Gesicht zu sehen, die Überraschung und das alles, das war es schon wert. :-D

Manchmal frage ich mich, ob nicht viel von dem hm... Drang (aber auch Druck und Perfektionsdenken) in meinem Leben eben von damals kommt, aus dem dringenden Bedürfnis diesen Ohnmachtsgefühlen von damals zu entwachsen, zu etwas zu werden, wo sich diese Leute in die Hose machen würden, sollten sie mich jemals wiedersehen. Ich will deren Bankberater sein, wenn sie einen Kredit brauchen und ihr Sachbearbeiter bei der Krankenkasse, wenn sie ein Medikament wollen. :[]

Diese Gefühle zeigen mir einerseits, dass ich mit damals wohl nicht ganz abgeschlossen habe *g*, andererseits kann sowas natürlich auch ein irrsinniger Motor sein bzw. besser als gar kein Motor.

Kannst du die Frustration und den Schrecken der damaligen Jahre vielleicht auch so für dich nutzen, Alucard? Als Antrieb?

K9astel8laxn


Wenn ich das so lese, kann ich wirklich froh sein, daß mir derartiges erspart geblieben ist. Ich hatte zwar während der Schule auch eine Außenseiter-Rolle, und natürlich kam ich nicht immer mit jedem gut klar, aber in diesem Ausmaß... das muß ja die Hölle gewesen sein. Nachträgliches Verzeihen ist da völlig unangebracht, denn, das glaube ich auch, selbstverständlich weiß man als Jugendlicher genau, was man anderen antut. Ich selber neigte schon in meiner Jugend zur Empathie und habe mich herausgehalten, wenn es mit vereinten Kräften gegen Einzelne ging, oder habe gar zu schlichten versucht. Möglicherweise hat auch das zu meiner Außenseiter-Position beigetragen.

Danke fürs lesen

Bitteschön.

auch wenns wohl eh kein Interessiert

Doch, war sogar sehr interessant.

KFast4elxlan


wo sich diese Leute in die Hose machen würden, sollten sie mich jemals wiedersehen. Ich will deren Bankberater sein, wenn sie einen Kredit brauchen und ihr Sachbearbeiter bei der Krankenkasse, wenn sie ein Medikament wollen

Zahnarzt wäre doch nicht schlecht... ;-)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Sexualität oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sexualanatomie · Selbstbefriedigung · Sexualtechniken · Homo, Hetero, Bi · Gynäkologie · Urologie · Beziehungen · Schwangerschaft · Verhütung · HIV und Aids


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH