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Jungmann mit 26 Jahren: Meinung von Frauen

cSitLywoelZfchexn


Obschon der Thread langsam in andere Richtungen geht (z.B. allgemein besser mit Menschen klarkommen):

Mein Freund war fast 21, Jungfrau. So viele Kontakte hatte er also auch nicht. Ich dagegen hatte schon eine hinter mir und ich muss sagen, dass wir beide Spaß daran hatten, es bei ihm "zu erkunden". Natürlich fällt kein Meister vom Himmel, aber Übung macht den Meister.

*:)

C#yRrUic


Die Sache mit der Therapie möchte ich auch noch mal ganz deutlich hervorheben.

Alucard9

Du hast in deinem ersten Beitrag geschrieben, dass du früher Opfer von extremem Mobbing warst (stadtbekannt!!!), in einer sektenähnlichen Vereinigung aufgewachsen bist, und wohl auch in Folge dessen als Außenseiter jahrelang unter sozialer Isolation gelitten hast.

Es spricht schon einiges für dich, dass du trotz dieses enormen Psychoterrors noch halbwegs normal geblieben bist, und zumindest in beruflicher Hinsicht scheinbar deinen Weg gefunden hast.

Aber du kannst mir nicht erzählen, dass du das alles abgehakt und hinter dir gelassen hast. Du hast es wahrscheinlich nur verdrängt, während du mit den Nachwirkungen, nämlich deinem Misstrauen gegenüber Fremden und deiner Verunsicherung, vor dich hin vegetierst. Dass du bisher noch keine Freundin oder Sexualpartnerin hattest, ist mit Sicherheit nur die logische Konsequenz der Kontaktschwierigkeiten, die sich daraus ergeben.

Deshalb würde ich dir dringenst ans Herz legen, dass du dir therapeutische Unterstützung suchst.

Geh dafür am besten zu deinem Hausarzt, erzähle ihm kurz von deinen Problemen (auf diese Jungmann-Thematik brauchst du dabei gar nicht eingehen), und der kann dir dann eine Überweisung und einen Termin besorgen. Dann hörst du dir das einfach mal an, was der zu sagen hat. Das wird dir bestimmt mehr helfen, als das Gequassel hier im Forum.

RsedS=tor}mRisinxg


@ Cyric

Therapien dieser Art bringen wenig bis gar nix. Kannte mehrere Jungmänner welche zum Teil viele Jahre in Therapie waren diese ihnen aber nix gebracht haben. Letztlich bringt nur eine Sache was, und zwar sich aufzuraffen, sich selber in den Hintern zu treten und aktiv zu werden.

Bin eh der Meinung, dass die Menschen heutzutage übertherapiert werden – in der Vergangenheit hatten die Menschen mit ganz anderen Problemen zu kämpfen haben es aber trotzdem geschafft auch ohne einen Therapeuten.

GPolZdtaxu


Hallo,

ich hielt auch erst nicht von einer Behandlung. zuerst war der Leidensdruck nicht zu groß, und dann dachte ich, es ein Zeichen der Schwäche.

Schließlich aber fand ich nicht mal mehr Freude, wenn sich Dinge positiv entwickelt hatten. Da wusste ich, es war an der Zeit, was zu unternehmen.

Die Behandlung hatte mir hauptsächlich wieder Interesse an Hobbies gegeben.

Dadurch hatte ich dann Lust bekommen, die Hobbies mit anderen in Vereinen zu machen.

Ich finde, es ist einfacher, in Vereine oder Gruppen zu gehen, wenn man selber Interesse am Thema hat. Die ganzen sozialen Kontakte haben sich dann nebenher ergeben.

Ich finde, es ist einfacher, neue Menschen kennenzulernen, auch für Beziehungen, wenn man sozial integriert ist. Man lernt ja auch Menschen über Menschen kennen.

Außerdem macht es auch selbstbewusster, wenn man sozial integriert ist.

AclucUardx9


Ich denke mein leben ließt sich schlimmer als es ist. Schönreden will ich trotzdem nix. Aber ich denk die Fortschritte der letzten 5 Jahre oder so zeigen das ich auf dem richtigen Weg bin. Ich hab oft an einen Psychologen gedacht, bzw. Therapie usw.

Ich war viel in Foren in Selbsthilfegruppen habe mich mit Leuten unterhalten den es ähnlich ging wie mir.

Ich will ganz ehrlich nicht ständig mit der Vergangenheit konfrontiert werden. Als ich das nämlich gemacht hatte ich Nachts ständig Alpträume. Irgendwann habe ich mir gesagt Scheiß auf die Vergangenheit, lebe mal lieber in der Gegenwart.

Ich will nicht alles wieder aufbereiten und ständig mit einem jemand mich darüber unterhalten. Desweitern findet man eh fast nie den richtigen Therapeuten, geschweige den das ich es eh net bezahlen kann. Solltenin den nächsten Jahren irgendwelche schwerwiegende Probleme auftreten, z.b. im Job kann ich ja nochmal darüber nachdenken.

Ich finde man sollte seine eigene Selbstdisziplin nicht unterschätzen, und nicht ständig zum Arzt rennen. Nur deswegen muss man nämlich Jahre auf ein Platz warten. Durch die Entwicklung der letzten 3 Jahre sehe ich es nicht für dringen nötig.

und nur wegen Frauen eine Thearapie machen, ich bitte euch.

Btw ich war als Kind schon relativ still und etwas anderst.

A(lucqarxd9


Achja ich vegetiere nicht vor mich hin, sondern hab ei ganz normales Leben eines introvertierten Stillen Menschen.

Vor ein paar Jahren hätte ich dir noch zugestimt weil ich ganz unten war, keinezukunft, keine Freunde, keine Unternehmungen.

Aber nicht mehr heute.

Wenn Frauen mich halt nicht akzeptieren oder wollen wie ich bin dann soll es so sein. Ich werde trotzdem weitermachen und mein Leben nicht nach Frauen richten.

citywoelfchen

21 ist ja noch recht jung. Da wird das noch eher verziehen. Später mit30 oder fast 30 nicht mehr so.

Hjon[ey_BAunnyx91


was gibt es da zu verzeihen? ":/ ":/

man hat doch nix falsch gemacht :-/

CHyrixc


@ Alucard9

Ich will ganz ehrlich nicht ständig mit der Vergangenheit konfrontiert werden. Als ich das nämlich gemacht hatte ich Nachts ständig Alpträume. Irgendwann habe ich mir gesagt Scheiß auf die Vergangenheit, lebe mal lieber in der Gegenwart.

Das verstehe ich, und ich halte auch nicht viel davon, permanent in der Vergangenheit zu bohren.

Bei der Empfehlung zur Therapie ging es mir im Prinzip nur um deine sozialen Ängste und Hemmungen, die deine Lebensqualität ganz offensichtlich deutlich einschränken. Es würde mich freuen, wenn du das auch alleine schaffst. Wenn du aber das Gefühl hast, ständig gegen eine Mauer zu rennen, die du um dich aufgebaut hast, oder diese Ängste doch zu übermächtig sind, DANN könnte professionelle Hilfe sicherlich nicht schaden. Und zwar nur konkret auf diese Probleme bezogen. Die Geschichten aus Vergangenheit müssen dabei nicht unbedingt direkt zur Sprache kommen, und das Thema Frauen ebenso wenig.

Auf der letzten Seite meintest du u.a.:

Letzten zum Einkaufen gegangen, Schöne Frau kommt entgegen. Ich krieg totale Panik und schaff es mit Mühe und Not an ihr vorbeizulaufen ohne komplett zu verkrampfen.

Mir geht es hauptsächlich mit dem weiblichen Geschlecht so. Aber manchmal auch bei Männern die mich an die früheren Mobbing Zeiten erinnern.

Ich hab langsam das Gefühl das ich den Anschluss komplett verloren habe. Wenn mir schon solche kleinen Sachen so Probleme machen wie soll ich da ne Beziehung führen.

Die Frage ist jetzt, wie du deine sozialen Ängste Schritt für Schritt abbauen kannst, wenn du das alleine schaffen möchtest. Wie es auch schon angesprochen wurde, könntest du dich vielleicht selbst zu einer Art Konfrontationstherapie zwingen, und immer wieder den Kontakt zu anderen suchen, auch wenn es dir am Anfang extrem peinlich ist. Hockst du nach der Arbeit hauptsächlich zu Hause rum, oder was treibst du so? Hast du Freunde oder Bekannte, mit denen du öfters mal raus kommst? Könnten sich durch andere Aktivitäten neue Bekanntschaften und Gespräche ergeben? Was kannst du ab jetzt anders/besser machen?

G_oldtxau


Hallo,

Therapien gibt es viele verschiedene: ambulant beim Therapeuten, "psychoanalytisch", wo "in der Vergangenheit gebort" wird, oder Verhaltenstherapie; oder in der Tagesklinik, wo man zu hause wohnen bleibt, aber tagsüber in der Klinik ist, oder auch stationär, wo man eine gewisse Zeit lang in der Klinik lebt.

Therapieangebote in der Klinik sind Kunsttherapie, Malthearpie, Sporttherapie (Mannschaftsspiele, Nordic Walking, etc.), Gruppengesprächstherapie, Gespräche mit Psychologen. Ausserdem lebt man in der Klinik ja mit anderen Patienten zusammen, und muss sich dort irgendwie sozial integrieren oder zumindest arrangieren.

Da ging es jedenfalls nicht darum, in der Vergangenheit herumzubohren...

Ich hatte eine stationäre Therapie gemacht, um einmal komplett aus dem Alltagstrott und -Streß heraus zu kommen.

Durch das Miteinander mit anderen Patienten und durch die Mal- und Kunsttherapie hatte ich viel Freude an solchen Hobbies bekommen, was mir sehr gut getan hatte.

Das hatte mir überhaupt wieder gezeigt, dass das Leben auch ganz anders verlaufen kann als mein üblicher Alltagstrott.

Jeder muss aber selber herausfinden, was für ihn das beste ist.

Persönlich würde ich aber jedem, der möglicherweise Depressionen, Ängste hat, raten, etwas dagegen zu tun und auch Hilfe zu suchen. Depressions-Selbshilfegruppen sind ein niederschwelliges Angebot, was man auch erst mal ausprobieren könnte.

Ob man die ganzen Angebote (Selbsthilfegruppen, Therapien) dann auch nutzen möchte, hängt davon ab, wie man sich dabei fühlt.

Letztlich wird man sich ohnehin selber therapieren. Ein Therapeut, ein Psychologe oder eine Gruppe kann nur Anstösse geben oder Hilfestellungen anbieten. Umsetzen wird man es aber selber.

Wenn man sich auch ganz ohne äußere Hilfe selbst therapieren kann, seine Ängste überwinden kann, dann ist das ja nicht verkehrt, ganz im Gegenteil.

Andererseits sollte man nicht aus falsch verstandenem Stolz oder Schüchternheit Hilfsangebote ablehnen, die möglicherweise helfen könnten. Mir hat es ja geholfen.

Wenn man aber nur widerwillig sich auf sowas einlässt, kann man es meiner Meinung nach auch gleich ganz lassen.

MfG

TZom]244q2


@ Alucard9:

"und nur wegen Frauen eine Thearapie machen, ich bitte euch."

Du betreibst doch in diesem Forum schon eine Art Therapie, indem du deinen Frust hier von der Seele schreibst und auf die Meinungen anderer wartest. Also nichts da mit "ich bitte euch". Dann solltest du eher dich selbst bitten...

Dein Zynismus ist leider kaum zu übersehen/-lesen. :-|

AAluca$rdx9


Na viele Leute schreiben ihr Leid in Foren is ja nix besonderes mehr.

Ich schätze vor allem die Anonymität. In der Öffentlichkeit würde ich ein Teufel tun und das Thema überhaupt ansprechen.

@Honey_Bunny91

verzeihen ist vielleicht das falsche Word. Vielleicht solte man eher das Wort "nicht normal" oder "anderst " benutzen. Weil normal ist es ja nicht. Es ist eine Abweichung des normal gesehen Leben, ein Makel.

@Cyric

Die Frage ist jetzt, wie du deine sozialen Ängste Schritt für Schritt abbauen kannst, wenn du das alleine schaffen möchtest. Wie es auch schon angesprochen wurde, könntest du dich vielleicht selbst zu einer Art Konfrontationstherapie zwingen, und immer wieder den Kontakt zu anderen suchen, auch wenn es dir am Anfang extrem peinlich ist. Hockst du nach der Arbeit hauptsächlich zu Hause rum, oder was treibst du so? Hast du Freunde oder Bekannte, mit denen du öfters mal raus kommst? Könnten sich durch andere Aktivitäten neue Bekanntschaften und Gespräche ergeben? Was kannst du ab jetzt anders/besser machen?

Das mit der Konfrontationstherapie mache ich schon längere Zeit. Funktioniert eigentlich auch ganz gut.

Aber ich machejetzt keine Schocktherapie, und mache mich zum Affen.

Also am Wochenende sitzte ich oft zuhause rum. Ansonsten habe ich schon Bekannte oder Freunde, die aber entweder zuweit weg wohnen, keine Zeit haben(wegen Freundin und so) oder keine Lust haben. Oft bin ich der was vorschlägt. Aber ich habe auch net lust ständig alle Leute zusammen zu Trommeln. Ich hab noch nie viel gefeiert oder so. Ich hatte mal Phasen da ware ich öfters weg, auch am Wochenende. Das verlief dann irgendwie im Sand, vor 5 Jahren war dann der Tiefpunkt. Da ware ich nämlich nur noch zuhause. Dann am Anfang vom Studium wurde es wieder viel besser. Wie sagt man neue Leute, neue Chancen. Nach 1 jahr wurde das auch immer weniger. Jetzt habe ich vielleicht noch ne Handvoll Leute.

Die meisten leute kommen und gehen halt. So ist es im Leben. Achja Frauen haben im engeren Kreis bei mir niemals existiert, warum auch immer.

@Goldtau

Eine stationäre Thearapie finde ich immer etwas heftig. Man wird einfach aus seinem Leben rausgerissen. Im Lebenslauf sieht es auch net toll aus. Und ich hab eh schon so viele Lücken...

Aqnti|hexld


Eine stationäre Thearapie finde ich immer etwas heftig. Man wird einfach aus seinem Leben rausgerissen. Im Lebenslauf sieht es auch net toll aus. Und ich hab eh schon so viele Lücken...

Alleine der Satz spricht Bände: Vollkommen unabhängig davon, ob eine stationäre Therapie bei dir angebracht/nötig/hilfreich wäre, verdeutlicht der Satz, dass Du dich zwingst, nach außen zu funktionieren. Das ist nicht gesund.

TYom24x42


Antiheld hat recht.

Aber vor allem Alucards penetrantes Zurschaustellen seiner Probleme zeigt, wie sehr sie ihn belasten. Allerdings spricht er sich nur im virtuellen Leben aus – dann kann es in der wahren Welt nicht besser werden...

A.lucaxrd9


Aja ihr habt natürlich nie Probleme und fragt um Rat. Warum muss man heute wegen allem ne Thearapie machen nur weil man etwas an der Norm abweicht. Es stört keinen, ich tue niemand weh, was ist also das Problem.

Das ich soziale defizite habe, weiß ich seit 20 Jahren.

Ich dachte es wäre kein Problem wenn man noch nie was mit Frauen hat. Aber anscheinend sieht es die Gesellschaft nicht so.

Es wird dann gesagt der ist komisch, der hat irgendetwas an sich, er ist nicht normal. In meine Augen bin ich normal.

Ich habe den Thread aufgemacht um zu Diskutieren. Meinung gefragt steht da.

Es geht hier nicht um irgendwelche Schwächen die ich habe, weil das weiß ich selber.

Es geht um Frauen und welche Probleme ich bisher dabei hatte.

T-iremTxech


Da wirst du von kaum einer Frau eine ehrliche Antwort kriegen. Das ist eindeutig problematisch, weil Frauen gewöhnlich keinen unerfahrenen Sexpartner wollen, erst recht nicht in dem Alter. Und das, obwohl Sex einfacher ist, als Autofahren.

Entweder, du packst es, deine Unerfahrenheit zu verheimlichen, was möglich ist, wenn man sich nicht zu dumm anstellt, oder du holst dir einen Vorgeschmack gegen Bezahlung.

Beichten würde ich da nichts, sonst fängst du noch an zu heulen und erzählst deine ganze traurige Lebensgeschichte. Und für irgendwelche Nachfragen, lege dir ein paar Sätze über eine angebliche frühere Beziehung zurecht. Das ist eine Notlüge, die sie dir problemlos verzeiht.

Ich würde sogar noch weiter gehen: Baue dir eine Lüge bzw. Geschichte bzgl. einer früheren Beziehung auf, die du vor allen Bekannten vertrittst. Wenn du sie oft genug erzählst, glaubst du sie am Ende selbst. Das wird dich viel sicherer machen. Niemand kann oder wird das nachprüfen.

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